Freitag, 03. Juli 2020

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Syrischer Student des RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz erhält DAAD Preis

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KOBLENZ. Der mit 1.000 Euro dotierte Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen geht in diesem Jahr an Khalil Raslilo, der aus Syrien stammt. Der Student im Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz wird damit für seine sehr guten Leistungen und sein herausragendes Engagement im Bereich Integration geehrt.

2011 musste der 32-Jährige aus Aleppo im nördlichen Syrien fliehen. Seine Flucht führte ihn über den Libanon und von dort aus mithilfe eines deutschen Flüchtlingsprogramms nach Deutschland. Angekommen in Deutschland ging es für den syrischen Kurden zuerst in ein Aufnahmelager in Niedersachsen und nach weiteren Stationen in eine eigene Wohnung in Saarbrücken. Dass er so gut aufgenommen wurde, wollte Raslilo zurückgeben: Er absolvierte einen Bundesfreiwilligendienst beim Migrationsdienst des Caritasverband Saarbrücken, wo er als Arabisch-Dolmetscher arbeitete, anderen Geflüchteten beim Ausfüllen von Formularen half und sie beim Besuch auf die verschiedenen Ämter begleitete.

Seit Dezember 2016 studiert Khalil Raslilo, der bereits in Syrien sein Bachelorstudium der Anglistik erfolgreich abgeschlossen hat, an der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften den Studiengang Soziale Arbeit. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung bereichert er auch fachlich Seminare zu den Themen Flucht und Migration. „Ich konnte Khalil Raslilos menschliche als auch wissenschaftliche Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren begleiten. Es hat mich in sehr vielen Situationen in Erstaunen, Begeisterung und Anerkennung versetzt, wie konsequent und ernsthaft er diese Anstrengungen und neuen Herausforderungen auf sich genommen und bewältigt hat“, so Peter-Erwin Jansen, Lehrkraft für besondere Aufgaben der Hochschule Koblenz.

Neben seinen akademischen Leistungen ist sein Engagement im Bereich Integration beeindruckend. So hat Raslilo gemeinsam mit dem International Office der Hochschule Koblenz und der Coblenzer Turngesellschaft (CTG) das Projekt „Running can make a difference“ ins Leben gerufen. Die Laufgruppe soll Menschen mit und ohne Migrationshintergrund die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen. Seit mehr als einem Jahr finden hier regelmäßig Läuferinnen und Läufer verschiedenster Kulturen und Religionen zusammen. Darüber hinaus arbeitet Raslilo seit 2018 als ehrenamtlicher Integrationshelfer bei der Johanniter Unfallhilfe Koblenz.

Der mit 1.000 € pro Hochschule dotierte DAAD-Preis, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Damit wird deutlich, dass jeder einzelne ausländische Studierende ein Stück von Deutschland in seine Heimat mitnimmt und etwas von sich in Deutschland lässt – eine Bereicherung für beide Seiten. Die Studierenden, die über ihre jeweilige Gasthochschule einen solchen Preis erhalten haben, stehen für ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der ganzen Welt. Sie sind künftige Partner für Deutschland in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Männerchor 1854 Rübenach: Volksbank unterstützt 165. Jubiläum mit 500 Euro

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Koblenz, 25.10.2019. Bereits 165 Jahre lang erklingt in Rübenach regelmäßig der „gute Ton“, wenn der Männerchor 1854 seine Lieder anstimmt – und das nicht nur mit Freude, sondern auch mit Erfolg. So konnten die Rübenacher schon mehrfach den Titel „Meisterchor des Sängerbundes Rheinland-Pfalz“ entgegennehmen.

In der Schützenhalle wurde dieses besondere Jubiläum gebührend mit einem Festkommers gefeiert. Es war ein großes Treffen unter Freunden des Gesangs und zahlreiche befreundete Chöre machten den Rübenachern ihre musikalische Aufwartung.

Auch Ralf Weinand, Teamleiter bei der Volksbank RheinAhrEifel eG und Melanie Schneider, Filialleiterin in Rübenach, ließen es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren und einen Spendenscheck über 500 Euro zu überreichen.

Hochschule Koblenz

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Dr. Wolfram Schulze ist neuer Professor im Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz

KOBLENZ. Der Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz ist ab sofort um einen Professor reicher: Dr. Wolfram Schulze übernimmt die Professur „Methoden der Sozialen Arbeit“ am RheinMoselCampus in Koblenz. Er wird sich schwerpunktmäßig mit Themen der Gesprächsführung und Beratung sowie der Klinischen Sozialen Arbeit beschäftigen.

Wolfram Schulze ist Diplom-Sozialarbeiter/-pädagoge (FH) und hat an der Donau Universität Krems in Österreich sein Studium der „Integrative Therapy“ mit dem Master of Science erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines internationalen Promotionsprogramms an der Trnava Universität in Trnava/Slowakei studierte er „Social Work“ mit den Schwerpunkten Social Counseling und Social Management. Seine Dissertation zum PhD. wurde mit „summa cum laude“ bewertet.

Schulze war in den vergangenen drei Jahren als Vertretungsprofessor am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain in Wiesbaden tätig und hat bereits seit September dieses Jahres eine Vertretungsprofessur an der Hochschule Koblenz inne. Nebenberuflich arbeitet Wolfram Schulze als Trainer, Coach und Supervisor für öffentliche Einrichtungen, Sozial- und Wirtschaftsunternehmen. Darüber hinaus engagiert er sich unter anderem ehrenamtlich als Vorsitzender der Bewertungskommission wissenschaftlicher Abschlussarbeiten im Bundesfachverband Betriebliche Sozialarbeit. In seiner Freizeit ist Schulze gerne aktiv unterwegs, sei es mit dem Rad, beim Fitnesstraining oder beim Wandern.

An der Hochschule Koblenz hält Schulze zukünftig Lehrveranstaltungen in „Methoden der Sozialen Arbeit“. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Themen der professionellen Kommunikation und Beratung sowie der gesundheitsbezogenen und Klinischen Sozialen Arbeit, wie sie beispielsweise in den Handlungsfeldern der Sozialpsychiatrie und Rehabilitation relevant sind. „Neben der inhaltlichen Qualifikation der Studierenden liegt mir die Förderung ihrer Persönlichkeiten am Herzen, ist die Tätigkeit als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter doch eine Profession, die den ganzen Menschen fordert. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule Koblenz, die ich schon jetzt als reflektiert, motiviert und engagiert erleben konnte.“, betont Wolfram Schulze bei seiner Ernennung zum Professor.

Die Hochschule Koblenz heißt Dr. Schulze als Professor herzlich willkommen und wünscht ihm einen guten Start.

Pressestatement: Novelle des Berufsbildungsgesetzes - "Bachelor Professional" und "Master Profession

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Der Bundestag hat gestern die Novelle des Berufsbildungsgesetzes beschlossen. Dabei hat er sich dafür ausgesprochen, dass sich in Zukunft unter anderem Fachwirte, Meister und Techniker „Bachelor Professional“ und Betriebswirte „Master Professional“ nennen dürfen sollen. Das ist nach Ansicht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz ein starkes Signal in Richtung Gleichwertigkeit der beruflichen und der akademischen Bildung.

Bertram Weirich, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter des Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung der IHK Koblenz, begrüßt die Entscheidung des Deutschen Bundestages ausdrücklich. „Tatsächlich sind die neuen Bezeichnungen ein Signal vor allem an junge Menschen, die nach dem Abschluss der Schule vor dem Start in eine berufliche Karriere stehen. Die neuen Begriffe machen jetzt noch deutlicher, dass die Abschlüsse der höheren Berufsbildung ein breites Beschäftigungs-, aber auch Einkommenspotenzial vergleichbar der akademischen Bildung bieten. Gleichzeitig leisten Bachelor und Master Professional einen wichtigen Beitrag zur internationalen Verständlichkeit und Anschlussfähigkeit der Abschlüsse. Das erleichtert gerade Unternehmen mit globalen Geschäftsbeziehungen die Kommunikation - nicht zuletzt wird so die grenzüberschreitende Mobilität unserer Fachkräfte gefördert.“

Landrat Saftig als REMET-Verbandsvorsteher bestätigt

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Verbandsversammlung wählt Jörg Lempertz als Stellvertreter

KREIS MYK. Einstimmig und in öffentlicher Abstimmung ist Landrat Dr. Alexander Saftig in der konstituierenden Verbandsversammlung der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik zum Vorsteher des Tourismuszweckverbands des Landkreises Mayen-Koblenz wiedergewählt worden. Als stellvertretender Verbandsvorsteher wurde Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, ebenfalls einstimmig im Amt bestätigt.

Jörg Lempertz hatte den Mitgliedern der Verbandsversammlung „voller Überzeugung“, so betonte er, die Wiederwahl des Landrates für das Amt des REMET-Verbandsvorstehers vorgeschlagen. „Landrat Dr. Alexander Saftig hat uns kraftvoll in die Zukunft geführt“, sagte Jörg Lempertz und machte noch einmal deutlich welche Erfolge der Tourismuszweckverband unter der Ägide von Landrat Saftig verzeichnen durfte. So wurden 2008, 2009 und 2010 durch die REMET 26 Premiumwanderwege „Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land“ in drei Umsetzungsphasen realisiert – gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) des Landkreises, den Gemeinden und Städten sowie 80 Ehrenamtlichen. Für eine Qualitätsoffensive im Beherbergungs- und Gastronomiebereich hat die WFG vier Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Und das Konzept geht auf: Mehr als 300 klassifizierte Unterkünfte erwarten die Gäste mittlerweile – vom Ferienzimmer bis zum Vier-Sterne-Hotel. Angestachelt vom Erfolg der Traumpfade, werden seit 2016 auch die Rhein-Mosel-Eifel-Radtouren konzipiert und auf dem radtouristischen Netz sukzessive weitere Radtouren entwickelt. Seine wandertouristische Vorreiterrolle in Deutschland hat der Landkreis 2017 und 2018 auch mit der Realisierung der zehn Traumpfädchen noch einmal deutlich gemacht. Nicht umsonst geht das Projekt mit der Entwicklung von vier neuen Premiumspazierwanderwegen in die nächste Phase. „Zudem durften wir uns in dieser Zeit über vier Auszeichnungen als Deutschlands schönster Wanderweg und von 2006 bis 2018 über eine Steigerung der Übernachtungen im Landkreis von 600.000 auf 900.000 freuen“, sagte Jörg Lempertz.

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