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„Leben im Dorf“ – Das Erfolgskonzept für Verbandsgemeinden

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Bezirksausschuss der Jungen Union Koblenz-Montabaur in Meudt (WW)

Wie können Ortskerne vor dem Aussterben bewahrt werden? Um diese und viele weitere Problemstellungen rund um das Thema Kommunalpolitik und ländlicher Raum drehte sich der Bezirksausschuss der Jungen Union Koblenz- Montabaur, welcher im Rathaus von Meudt stattfand.

Lösungen konnte Klaus Lütkefedder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwald vorstellen. Mit der Initiative „Leben im Dorf – Leben mittendrin“ hat die Verbandsgemeinde ein über rheinland-pfälzische Grenzen hinaus bekanntes Konzept entwickelt, welches die immer häufiger gestellte Frage nach langfristigen politischen Perspektiven klar beantwortet.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden Torsten Welling, begann der Bürgermeister, dessen VG sich aus rund 14.800 Einwohnern in 21 Gemeinden zusammensetzt, die fünf Kernpunkte des Programms zu beschreiben.

Konfrontiert mit der Perspektive, dass über 800 Grundstücke und Häuser in den Dorfkernen der VG davor standen zu verfallen wurde das Konzept 2004 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Intakte Ortskerne zu entwickeln. Ein Förderprogramm, durch das Familien bis zu 8.000 € Unterstützung erhalten, um die Häuser und Grundstücke im Ortskern wiederbeleben, wurde gestartet. Daraus ergaben sich bis heute über 50 Millionen Euro Privatinvestitionen in 301 Förderobjekten in den einst bedrohten Dorfkernen. Die Fördersummen der VG beliefen sich dabei auf ca. 1 Millionen Euro. Kurze Wege in der Bürokratie und keine neuen Wohngebiete sicherten schließlich den Erhalt der Ortskerne. Zusätzlich wurde das Programm „Lange leben im Dorf“, welches barrierefreies und gemeinschaftliches Wohnen fördert, erstellt. Eine für die Ortskerne wichtige Heterogenität in der Altersstruktur der Bevölkerung ist somit langfristig gewährleistet.

Auch bei zeitgemäßer Infrastruktur wurden in der VG schon früh Zukunftsperspektiven verfolgt. Sie war zum Beispiel die erste Verbandsgemeinde mit flächendeckender Internetgeschwindigkeit von 300 Mbit pro Sekunde. Im Bereich Nahversorgung werden für kleine Ortsgemeinden mobile Märkte oder Integrationsbetriebe gefördert.

„Die besten Einrichtungen haben keinen Erfolg, wenn es an einer aktiven Dorfgemeinschaft mangelt.“ Daher wurden ein Vereinsportal, das alle Vereine mit Ansprechpartnern auflistet und ein Ehrenamtspreis eingeführt. Für Jugendliche werden Ferienfreizeiten und für Senioren Besuchsdienste angeboten. „Es ist wichtig, Angebote für die Bevölkerung zu schaffen, weil sie das Miteinander stärken“, so Klaus Lütkefedder zum Thema.

Mit nachhaltigen Ideen wurde in der Verbandsgemeinde zudem ein ausgeglichener Haushalt möglich gemacht. So werden eigene Photovoltaikanlagen betrieben, Windenergie gefördert und öffentliche Gebäude gezielt auf ihre Energieeffizienz geprüft. Außerdem wird EU-Förderung gezielt genutzt.

„Zuletzt seien Innovative Partner für die Durchsetzung unerlässlich“, so Lütkefedder. Mit der Nachbarverbandsgemeinde Westerburg wird „Leben im Dorf“ mittlerweile in Kooperation durchgeführt und viele andere Gemeinden lernen vom „Wallmeroder Modell“.

Der Ärztemangel auf dem Land, Pflege, Mobilität und zukunftsfähige Organisation seien die Herausforderungen, welche in Zukunft kommen würden. Schon heute regt Klaus Lütkefedder daher zu einer Strategiediskussion an, welche das Konzept weiterentwickeln soll.

„Vor dem Hinblick der Kommunalwahl im kommenden Jahr bot der Vortrag Impulse, welche von den jungen Politikern sicherlich in andere kommunalpolitische Gremien weitergeleitet werden“, resümiert der Bezirksvorsitzende der JU, Torsten Welling die Veranstaltung.

PRINCE2® Kompaktkurs

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Weiterbildungszentrum der Hochschule Koblenz bietet erneut einen Projektmanagement-Zertifikatskurs an

Um Projekte erfolgreich umsetzen zu können, müssen Unternehmen intelligent und strukturiert vorgehen. Nur so können sie Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Zielsetzungen klar definieren sowie Zeit- und Budgetvorhaben im Blick behalten. Erlernen können das Interessierte in dem kompakten Projektmanagement-Zertifikatskurs, den das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Hochschule Koblenz (WBZ) im Juni 2018 zum wiederholten Mal anbietet. Dieser PRINCE2®-Kompaktkurs vereint die zwei Projektmanagement-Ausbildungen „Foundation“ und „Practitioner“ in nur fünf Tagen. Anmeldungen dazu sind ab sofort möglich.

Als eine der renommiertesten Projektmanagement-Methoden bietet PRINCE2® branchenübergreifende Prinzipien, die alle Projektbeteiligten – vom Auftraggeber über den Projektleiter bis zum Lieferanten – einfach erlernen und direkt umsetzen können. Risiken werden dadurch vermieden, Zeitpläne eingehalten und Budgets nicht überschritten.

Im Foundation-Seminar erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen von Prozessen, Techniken, Rollen und Managementprodukten nach PRINCE2®. Im anschließenden Practitioner-Modul werden die Grundlagen und die Terminologie von PRINCE2® vertieft und die Methode anhand von praktischen Übungen und Fallstudien angewendet.

„Die Hochschule Koblenz freut sich, im Rahmen der beruflichen Qualifizierungsmöglichkeiten auch dieses wichtige Themenfeld anbieten zu können – und dies in Zusammenarbeit mit der ACT Gruppe, die als akkreditierte PRINCE2® Trainingsorganisation über hervorragendes Fachwissen verfügt“, so Prof. Dr. Thomas Mühlencoert, wissenschaftlicher Leiter des WBZ.

Der nächste Zertifikatskurs findet vom 11. bis 15. Juni 2018 am RheinAhrCampus in Remagen statt. Eine Anmeldung ist bis zum 11. Mai 2018 möglich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.wbz-koblenz.de, telefonisch beim Team des WBZ unter 02642 - 932 900 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhältlich.

BARMER-Mitarbeiter spenden für Kinder-Hospiz

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Koblenz, 18. April 2018 – Die rund 200 Mitarbeiter der BARMER in Koblenz haben gesammelt und dem ambulanten Kinder- und Jugendhospiz Koblenz eine Spende in Höhe von 1.000 Euro zukommen lassen. Die Spende geht auf eine Initiative des ehemaligen BARMER-Mitarbeiters Bruno Keßler zurück.

Thorsten Böhmer, Leiter des BARMER Zentrums für ambulante Versorgung in Koblenz, sagt: „Mitarbeiter von gesetzlichen Krankenkassen erleben immer wieder, dass Kinder von schwersten Erkrankungen heimgesucht werden. Mit der Spende haben wir die Möglichkeit, die unendlich wertvolle Arbeit des ambulanten Kinder- und Jugendhospizes in Koblenz zu unterstützen.“ BARMER Regionalgeschäftsführer Thomas Esch ergänzt: „Geplant ist aktuell, dass die BARMER in Koblenz die Arbeit der Hospizes nicht nur finanziell fördert, sondern auch seinem Trägerverein zum Beispiel über die Bereitstellung von Veranstaltungsräumen hilft.“

Spenden ermöglichen Arbeit

Ina Rohlandt, Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizvereins, sagt: „Erst durch die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung wird die wichtige und unentgeltliche Arbeit des ambulanten Dienstes des Koblenzer Hospizvereins für Kinder- und Jugendliche aber auch für Erwachsene möglich.“ Aktuell werden im Kinder- und Jugendhospiz mit vier haupt- und 28 ehrenamtlich Mitarbeitenden 38 lebensverkürzt erkrankte Kinder in einem Umkreis von rund 80 Kilometern betreut.

„Die Haupt- und Ehrenamtlichen des ambulanten Hospizes beraten Eltern erkrankter Kinder, leisten ihnen Beistand und organisieren Workshops sowie Freizeitangebote für Familien betroffener Kinder“, erklärt Katja Masendorf, eine der hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen. Darüber hinaus können durch die Hospizarbeit Vernetzungen der Eltern untereinander ermöglicht werden, Trauerbegleitungen für Kinder und Jugendliche angeboten werden, finanzielle Unterstützungen zur Alltagsbewältigung oder Anschaffung besonderer Hilfsmittel gegeben werden  oder auch überregional Angebote geschaffen werden.

Korrektur: Kreuzung Plankenweg/Nauweg wird gesperrt

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In unserer gestrigen Meldung haben wir einen falschen Straßennamen für die Umleitung genannt. Hier die korrigierte Version:

Im Zuge des Ausbaus des Plankenweges ist der Kreuzungsbereich Plankenweg-Nauweg in der Zeit von Montag, 23.04. bis Freitag, 27.04.2018 gesperrt. Das Anfahren der Grundstücke für die betroffenen Anlieger ist währenddessen über den Wallersheimer Weg oder über die Hochstraße möglich. Umleitungen über den Wallersheimer Weg sind entsprechend ausgeschildert.
Grund für die Sperrung sind Kanalanschlussarbeiten im Nauweg, die Herstellung eines neuen Gehwegabschnittes im Nauweg sowie Asphaltarbeiten im Plankenweg und im Kreuzungsbereich des Plankenwegs mit dem Nauweg. Die derzeitig bestehenden Busverbindungen mit der bereits bestehenden Umleitung über den Wallersheimer  Weg bleiben bestehen. Fußgänger können während dieser Zeit die Baustelle passieren.

Die Stadt Koblenz bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Verkehrliche Einschränkungen in Arzheimer Hinterdorfstraße wegen Bau eines Mehrfamilienhauses

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In Arzheim wird im Bereich der Hinterdorfstraße 6 ein Mehrfamilienhaus errichtet.
Die Rohbauarbeiten werden von Ende April 2018 bis voraussichtlich Mitte August 2018 andauern. Aufgrund der beengten Straßenverhältnisse wird es währenddessen zu verkehrlichen Einschränkungen kommen.

Am Mittwoch, 25. April 2018, wird zunächst ein Baukran geliefert und aufgestellt. Hierzu ist eine Vollsperrung der Hinterdorfstraße in der Zeit von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr notwendig. Die Zufahrt ist bis zur Baustelle im Bereich der Hinterdorfstraße 6 über die Straßen Unterdorfstraße, Kreisstraße und In der Strenge möglich.
Die Buslinie 10 der evm endet während der Vollsperrung bereits an der Haltestelle „Am Kapellchen“ und fährt danach wieder in Richtung Hauptbahnhof zurück. Die Haltestellen „Im Pelzer“, „Spillesje“, „Schulplatz“, “Hermann-Löns-Straße“ und „In der Strenge“ werden nicht angefahren.

Während der weiteren Bauphasen wird das Befahren der Hinterdorfstraße mit geringen Verkehrsbeeinträchtigungen möglich sein.

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