Mittwoch, 19. Juni 2019

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Jugendliche gestalten und reden mit

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Projekt des Landkreises für eigenständige Jugendpolitik

KREIS MYK. Mehr Jugendliche sollen dazu bewegt werden, ihren Wohnort mitzugestalten und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Dazu hat das Familienministerium das Projekt unter dem Titel  „JES! Eigenständige Jugendpolitik – mit PEP vor Ort“ initiiert.  Das Projekt wird im Landkreis mit der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel als Modellregion durchgeführt. JES steht für „jung, eigenständig, stark“ und PEP für Praxisentwicklungsprojekt. In der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde über den aktuellen Projektverlauf berichtet: Zahlreiche Interviews zur Jugendarbeit wurden bereits geführt, Daten wurden erhoben und gefiltert. Nun geht es um die konkrete Beteiligung der Jugendlichen.

Mit dem Projekt sollen Interessen und Bedürfnisse junger Menschen bis  27 Jahre stärker in den politischen Blick genommen werden. „Gerade        vor dem Hintergrund des demografischen Wandels brauchen wir insbesondere in ländlichen Regionen die Eigeninitiative junger Menschen, die das gemeindliche Leben vor Ort proaktiv gestalten wollen, ganz egal ob in der Kommune selbst, in Vereinen oder Verbänden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth, der auch Mitglied im Beirat des Landesprojektes ist. „Bei „JES“ geht es uns nicht nur darum aufzulisten, welche Formen der Jugendbeteiligung es in der Verbandsgemeinde und im Landkreis bereits gibt. Unser Ziel ist es vor allem herauszufinden, was fehlt, um von wirklicher Jugendpolitik sprechen zu können. Wir müssen zeitgemäße und geeignete Beteiligungsformen entwickeln und umsetzen, die jungen Menschen die Möglichkeit eröffnen, das Gemeinwesen mitzugestalten“, so Burkard Nauroth weiter.

Der Projektverlauf

Das Projekt startete Ende 2017. „Seitdem haben wir zwei sogenannte Politikfeldanalysen durchgeführt“, erläutert Benedict Hallerbach vom Kreisjugendamt. Dabei wurden in einem ersten Schritt Interviews mit kommunalen Politikern und Fachkräften aus der Jugendarbeit geführt. In einem zweiten Schritt wurden Daten zum Thema Jugend und zur kommunalpolitischen Situation erhoben und gefiltert. „Jetzt geht es um die konkrete Mitwirkung der Jugendlichen in Jugendforen vor Ort“, so Hallerbach.

Fühlst du dich wohl im Wohnort? Kannst du dir vorstellen dort zu bleiben? Können Jugendliche vor Ort mitbestimmen und mit entscheiden und werden sie in Überlegungen mit einbezogen? Das sind Fragen, die die Jugendlichen in einer Online-Befragung beantworten sollen. Ab September werden Jugendforen in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel durchgeführt bei denen Jugendliche die Möglichkeit haben, ihre Themen, Ideen, Wünsche und Bedürfnisse mitzuteilen, die nach ihrer Vorstellung zu einer besseren Gestaltung ihres Wohnortes und der Verbandsgemeinde beitragen sollen. Parallel dazu werden auch Bürgermeister, Vereine und Jugendeinrichtungen zum Thema Jugendpolitik befragt.

Nach der Befragung werden Ziele formuliert und Maßnahmen erarbeitet. „Schlussendlich muss es uns gelingen, diese Ziele umzusetzen, um so für eine tatsächliche eigenständige Jugendpolitik vor Ort zu sorgen. Die jungen Menschen brauchen Zugang zu relevanten Gestaltungs- und auch Entscheidungsprozessen in der Kommunalpolitik oder der Verwaltung“, so Hallerbach.

Rhein-Mosel als Modell-Region

„Für die Umsetzung des Projektes müssen wir mit den Jugendlichen vor Ort in Kontakt kommen. Da der Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes dafür zu groß und heterogen ist, mussten wir uns auf eine Modellregion festlegen. Daher wählte der Jugendhilfeausschuss die Verbandsgemeinde Rhein-Mosel als Modellregion“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete. Nach zwei Jahren werden die Ergebnisse des Pilotprojekts evaluiert und den weiteren Kommunen im Landkreis zugänglich gemacht. Anhand der gemachten Praxiserfahrungen können diese sich dann selbst an die Umsetzung einer eigenen kommunalen Jugendstrategie begeben.

Weitere Informationen zum Projekt im Internet unter www.jugendpflege-rhein-mosel.de, www.kvmyk.de, bei Benedict Hallerbach, Email Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch 0261/108-258. Zur Online-Befragung der Jugendlichen gelangt man unter www.partool.kjr-myk.de/.

Kanalbauarbeiten in der Mayener Straße

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Die Koblenzer Stadtentwässerung beabsichtigt in der Mayener Straße ab Haus-Nummer 150 und der Einmündung „In der Eisbreche“ Kanalbauarbeiten auszuführen. Im Bereich des Hauses Nummer 150 werden etwa 5 m Kanal quer zur Fahrtrichtung ausgetauscht. Ferner wird in dem Bereich noch ein Schachtdeckel ausgetauscht.
Die Baustelle wird am Montag, 25. Juni eingerichtet und der Verkehr während der Bauzeit jeweils einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten sollen bis Freitag, 13.07.2018 abgeschlossen sein.

Die Stadtentwässerung Koblenz bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

1.000 Euro zum 175-jährigen Bestehen der Rübenacher Schützen

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Festkommers im August

(Koblenz, den 15.06.2018) Ein besonders Jubiläum feiert die Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft in Rübenach: Seit 175 Jahren ist der Schießsport eine feste Größe im Ort.

So stand auch das Königsschießen auf der Schützenwiese am vergangenen Wochenende unter dem Stern des besonderen Jubiläums.

Klar, dass es sich Burkhard Göbel von der Volksbank Koblenz Mittelrhein nicht nehmen ließ, dabei zu sein und Brudermeister Gerhard Riehl eine Spendenscheck über 1.000 Euro mitzubringen.

Da ist die Vorfreude auf den offiziellen Festkommers im August gleich nochmal so groß.

Sportplätze in Niederberg und Arzheim werden umgewandelt

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Die Tennenplätze der Vereine FC Germania Arzheim und TuS Niederberg sollen in moderne Kunstrasenplätze umgewandelt werden.

Oberbürgermeister David Langner (links im Bild) und Innen- und Sportminister Roger Lewentz überreichten den Vereinsvorständen die entsprechenden Förderbescheide.

„Ich freue mich sehr über die Umwandlung der Plätze, denn das ist für die Nachwuchsgewinnung der Vereine ganz wichtig“, findet Langner. Und der Innenminister dankte den Vereinen für ihr großes Engagement, das ehrenamtlich erbracht werde.

Im November des vergangenen Jahres hat der Stadtrat beschlossen, dass beide Vereine auf die vorderen Plätze der Prioritätenliste der Sportanlagenförderung gesetzt werden.

Die Kosten für die Umwandlung liegen zwischen 400.000 und 500.000 Euro. Die Vereine erhalten dafür Landeszuschüsse von rund 106.000 Euro. Die Stadt stellt den Vereinen Zuschüsse in Höhe von 40% der förderfähigen Kosten zur Verfügung. Germania Arzheim würde danach rund 180.000 und TuS Niederberg rund 200.000 Euro von der Stadt erhalten.
„Neben den Zuschüssen von Stadt und Land stecken die Vereine ebenfalls viel Geld und Arbeit in die Umwandlung und das zeigt mir, dass es sich um gesunde Vereine mit Zukunft handelt“, so der OB abschließend.

Fachtagung

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Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Sucht- und Sozialberatung in der Polizei vom 17. bis 21. Juni 2018 in Koblenz

Koblenz (ots) - Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Sucht- und Sozialberatung in der Polizei richtet ihre diesjährige Fachtagung vom 17. - 21. Juni 2018 in Koblenz, Festung Ehrenbreitstein, unter der Schirmherrschaft des Innenministers des Landes RP, Herrn Roger Lewentz, aus.

An der alljährlich jeweils in einem anderen Bundesland stattfindenden Tagung nehmen ca. 60 Kolleginnen und Kollegen, allesamt Fachleute der Sucht- und Sozialberatungen aus den Polizeien aller Bundesländer sowie der Bundespolizei und des Bundeskriminalamtes teil. Ziele dieser Tagungen sind der Informationsaustausch, die Netzwerkbildung sowie die im Rahmen von zahlreichen Fachvorträgen und Diskussionen mit ausgewiesenen Experten vertiefende Weiterbildung in den Bereichen Sucht- und Sozialberatung.

Das Motto der diesjährigen Tagung "Junge Polizei" weist auf die Zielrichtung des Austausches und der Fortbildung hin. Hierbei sollen Erkenntnisse aus länderspezifischen, aber auch durchaus bundesweit feststellbaren 'modernen Entwicklungen' angesprochen und näher beleuchtet werden. Im Bereich der Sucht- und Sozialarbeit innerhalb der Polizei sind damit die feststellbaren Folgen von Arbeitsverdichtung in Verbindung mit Personalsituation, die immer noch steigende Zahl von Fehltagen wegen psychischer Erkrankungen u.v.m., aber auch das Auseinandersetzen mit den problematischen Folgen der rasanten Entwicklung und Ausweitung jedweder Form von (Tele-)Kommunikation und PC- sowie Internetnutzung, gemeint.

So müssen sich die Sucht- und Sozialberater zunehmend auch mit jüngeren Polizeibeamtinnen und -beamten auseinandersetzen, wenn es beispielsweise um Suchtmittelkonsum, Konsum leistungsfördernder Substanzen (Stichwort 'Doping für's Hirn'), früh einsetzende Verschuldung, extensive und pathologische PC- / Internetnutzung, Tendenzen von Körperkult bei jungen Frauen und Männern in Verbindung mit Einsatz von unterstützenden Substanzen geht. Ein weiteres schwerwiegendes Thema ist die bundesweit dramatische Zunahme der Gewaltbereitschaft gegenüber Polizei und Rettungsdiensten und die daraus resultierenden extremen Gewalterfahrungen gerade bei jungen Polizeibeamtinnen und -beamten, deren individuelle Langzeitfolgen derzeit noch nicht abschätzbar sind!

Die Organisatoren der Tagung aus den Reihen der Sozialberatung des Polizeipräsidiums Koblenz haben ein gelungenes und ansprechendes Tagungsprogramm aufgestellt und hoffen auf fruchtbare Diskussionen und qualitativ ansprechenden Erfahrungsaustausch im Sinne einer Verbesserung und Weiterentwicklung der täglichen Arbeit.

Dem langjährigen Vorsitzenden der BAG, Herrn Polizeihauptkommissar Dieter Senges, selbst erfahrener Polizeibeamter und Suchtberater beim Polizeiärztlichen Dienst des Saarlandes, ist es ein wichtiges Anliegen, sich bei den politisch Verantwortlichen und den Führungsverantwortlichen in der Polizei bundesweit dafür zu bedanken, dass Sucht- und Sozialberatungen in allen Polizeistrukturen überhaupt etabliert sind.

Die Polizei habe in der gesamten öffentlichen Verwaltung seiner Meinung nach absoluten Vorbildcharakter. Er tritt damit einer möglichen Fehlinterpretation entgegen, dass Sucht- und Sozialprobleme in dieser Form nur in der zunehmend belasteten Polizei existieren. Es ist viel mehr der Übernahme von Fürsorgeverantwortung zu verdanken, dass diese Themen auch öffentlich angesprochen werden, aber gleichzeitig jedem Betroffenen transparente und qualifizierte individuelle Hilfe angeboten werden kann. An einer stetigen Verbesserung sollte gemeinsam weiter gearbeitet werden.

Polizeipräsidium Koblenz

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