Samstag, 11. Juli 2020

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Inspektion des Koblenzer Moseldükers erhielt „Goldenen Kanaldeckel“

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Hans-Jörg Schulz ist stolzer Besitzer eines goldenen Kanaldeckels. Die Auszeichnung, die als „Oskar der Kanalbranche“ bezeichnet wird, erhielt er in Anerkennung für herausragende Leistungen vom IKT – Institut für Unterirdische Infrastruktur für seine innovative Idee zur Inspektion des Moseldükers.
Etwa 2,7 m unter der Moselsohle verläuft in der Nähe des Deutschen Ecks ein Düker von der rechten Moselseite nach Lützel, der aus zwei Röhren unterschiedlichen Durchmessers besteht. Als Abwasserentsorgungsanlage sind diese Röhren aufgrund einer Landesverordnung auf ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen.

Eine optische Inspektion würde eine Reinigung und anschließende Entleerung nötig machen. Dieses Verfahren birgt aber Risiken, denn das nur mit Luft gefüllte Rohr bekäme Auftrieb und könnte deshalb Schaden nehmen. Schulz hat sich deshalb 2016 für eine andere Methode entschieden, die bis dahin in Deutschland noch nicht für eine Abwasserleitung genutzt worden ist.
Der Moseldüker wurde 1972 aus gusseisernen Röhren hergestellt und kann deshalb mit einem Roboter befahren werden, der das Material mit dem Wirbelstrommessverfahren überprüft. Diese Methode, die sonst bei Pipelines angewendet wird, kann auch bei einem gefüllten Rohr durchgeführt werden. Der Roboter erzeugt mit einer Spule ein wechselndes Magnetfeld in dem Metallrohr. Sensoren im hinteren Teil des Roboters dokumentieren die Intensität der Messfelder. Anhand dieser Aufzeichnungen können dann mit Hilfe einer entsprechenden Software die verbleibende Restwandstärke, die Dichtigkeit und auch die Restlebensdauer der Anlage ermitteln.
Das Ergebnis war verblüffend, die Rohre zeigten nur an der Außenseite geringfügige Korrosion und mussten nicht saniert werden.

Das Foto zeigt Ralf Saftig bei der Übergabe des Goldenen Kanaldeckels an Hans-Jörg Schulz.

Beirat für Migration und Integration gewählt

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Lediglich 6,7 Prozent der Wahlberechtigten gingen im Landkreis an die Urnen

KREIS MYK. Mit einer Wahlbeteiligung von nur 6,7 Prozent ist der neue Beirat für Migration und Integration gewählt worden. Von rund 14.600 Wahlberechtigten machten am vergangenen Sonntag nur 979 von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Die Wahlbeteiligung im Landkreis Mayen-Koblenz entspricht dem Niveau der letzten Beiratswahl im Jahr 2014. Zum Vergleich: Damals gingen 6,8 Prozent der Wahlberechtigten zur Urne. Nach dem geltenden Recht hatte jeder Wähler maximal zehn Stimmen, die man auf die Liste oder einzelne Kandidaten verteilen konnte. Der Beirat wird für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Zusätzlich zu den zehn gewählten Beiratsmitgliedern kann der Kreistag bis zu fünf weitere Mitglieder entsenden. Die erste und damit konstituierende Sitzung des neuen Beirats für Migration und Integration ist am 4. Dezember.

Nach dem vorläufigen Wahlergebnis gehören dem Beirat an:

Gracy George Dahmke, Ayse Kilicaslan, Waziro Waziro, Zeynep Begen, Ali Edries, Sevnur Aymergen (SPD), Ernst Einig, Nicole Schnack (CDU), Aziz Aldemir und Ali Falatina (FWM3 / Die Linke).

Martinsumzüge/Martinsfeuer im Koblenzer Stadtgebiet (Stand: 28.10.2019)

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Altstadt
Martinsumzug: 10.11.2019, ab 17.00 Uhr
Aufstellort: Weißer Gasse
Wegstrecke: Weißer Gasse – An der Moselbrücke – Altengraben - Am Plan – Entenpfuhl – Braugasse – An der Liebfrauenkirche – Mehlgasse – Florinsmarkt – Auf der Danne – Am Alten Hospital – Eltzerhofstraße – Firmungsstraße – Rheinstraße – Konrad-Adenauer-Ufer - Kaiser-Wilhelm-Denkmal
Abbrennen des Martinsfeuers: 10.11.2019 ab ca.18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Platz vor dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal


Arenberg
Martinsumzug: 09.11.2019, ab ca. 18.00 Uhr
Aufstellort: Grundschule Arenberg
Wegstrecke: Urbarer Straße – Pfarrer-Kraus-Straße – Silberstraße – Falkenweg - Hannarschweg
-hier Abbrennen eines Martinsfeuers-


Asterstein
Martinsumzug: 09.11.2019, 18.00 Uhr
Aufstellort: Goebensiedlung//Grenzstraße
Wegstrecke: Goebensiedlung – Grenzstraße – Auf dem Sande – Lindenallee – Lehrhohl – Fritz-von-Unruh-Straße – Herm.-Dienz-Straße – Hans-Maria-Lux-Straße – Fritz-von-Unruh-Straße – Lehrhohl –Grenzstraße – Goebensiedlung
Abbrennen des Martinsfeuers: 09.11.2019, ca. 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Goebensiedlung–Kirmeswiese

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Straßenbauarbeiten in Herrenstraße und Schmiedestraße

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In der Zeit vom 05.11.2019 bis 14.11.2019 werden im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz die Fahrbahnbeläge in der Herren- und Schmiedestraße in Kesselheim erneuert.

Am Dienstag, 05. November erfolgt zunächst die Baustelleneinrichtung und die Vorbereitung für die Fräsarbeiten. Am Mittwoch, 06.11. wird dann die vorhandene Deckschicht etwa 4 cm stark abgefräst. In der Zeit vom 07. bis 12. November werden die Vorarbeiten an Schiebern und Schächten durchgeführt. Im Anschluss erfolgt dann am Mittwoch, 13.11. der Einbau der neuen Deckschicht. Die Verkehrsfreigabe ist für den 14.11.2019 gegen Abend vorgesehen.

Während der Bauarbeiten werden die Straßen voll gesperrt. Anlieger können bis auf den Tag der Fräsarbeiten und des Deckschichteinbaus nach Absprache mit dem Baustellenpersonal ihre Grundstücke anfahren.

Während der gesamten Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden wofür der Servicebetrieb um Verständnis bittet.

IHK-Bestenehrung 2019

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300 Ausbildungs-Absolventen für herausragende Abschlüsse ausgezeichnet

Koblenz, 23. Oktober 2019: Rund 300 frisch Ausgebildete sind von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz für herausragende Leistungen in ihren Abschlussprüfungen ausgezeichnet worden. Bei der Bestenehrung Ausbildung am Mittwoch in der Rhein-Mosel-Halle gratulierte Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz, vor gut 1.000 Gästen den jungen Fachkräften zu ihren „sehr guten“ Abschlüssen und bestärkte sie darin, diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Das Comedy-Duo Willi & Ernst sorgte bei der Moderation für kurzweilige Unterhaltung und einige Lacher zwischen den einzelnen Ehrungen, die nach Landkreisen geordnet vorgenommen wurden.

„Kein Bildungs- und Qualifizierungsweg ist so gut geeignet, um die Menschen auf die betrieblichen Anforderungen von morgen vorzubereiten, wie die duale Ausbildung“, unterstrich Szczesny-Oßing. „Es liegt jetzt an Ihnen, liebe ehemalige Auszubildende, durch konsequente Weiterbildung und Qualifizierung einen erfolgreichen beruflichen Weg zu gehen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten!“

Dass sehr gute Abschlussergebnisse möglich seien, habe zuvorderst natürlich mit den Auszubildenden selbst und ihren Ausbilderinnen und Ausbildern zu tun, „aber ohne unsere mehr als 2.800 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer wäre das auch nicht möglich“, so die IHK-Präsidentin. „Von daher gilt auch allen Prüferinnen und Prüfern mein Dank und ich richte damit verbunden meinen ausdrücklichen Appell an unsere Unternehmen, diesem Ehrenamt die erforderlichen Freiräume einzuräumen.“ Auch die Berufsschulen würdigte Szczesny-Oßing in ihrer Rede – denn ohne den Partner Berufsschule sei die duale Ausbildung weder dual noch denkbar.

Bei der Bestenehrung werden jährlich Auszubildende ausgezeichnet, die ihre Ausbildung mit der Gesamtnote „Sehr gut“ abgeschlossen haben. Die Besten unter ihnen werden, gemeinsam mit den Besten aus den anderen Bundesländern, nach Berlin zur Bundesbestenfeier des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) im Dezember eingeladen. Insgesamt haben in diesem Jahr über 5.000 junge Menschen ihre Prüfung in den 174 anerkannten IHK-Ausbildungsberufen abgelegt, 412 Absolventen haben mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen.

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