Dienstag, 22. Oktober 2019

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Müllabfuhr verschiebt sich durch Tag der Deutschen Einheit

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KREIS MYK. Wegen des Feiertages am Mittwoch, 3. Oktober verschieben sich Termine für die Abfuhr der Restmüll-, der Biomüll- und der Altpapiergefäße oder der gelben Säcke um einen Tag nach hinten. Die Freitagsabfuhr am 5. Oktober wird erst am Samstag, den 6. Oktober durchgeführt. Darauf weisen die Umweltberater des Landkreises Mayen-Koblenz hin.

Durch die Verschiebung können sich auch geänderte Abfuhrzeiten ergeben. Daher gilt: Abfallbehälter müssen spätestens ab 6 Uhr bereitstehen. Die jeweils gültigen Abfuhrtermine stehen im Abfallplaner 2018, im Internet unter www.kreislaufwirtschaft-myk.de/abfuhrtermine, oder in der kostenlosen „AbfallApp MYK“.

Weitere Informationen bei den Umweltberatern der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter Telefon 0261/108-317 oder, -441.

Ökumenische TelefonSeelsorge Mittelrhein sucht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

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Koblenz. Für Menschen in Krisensituationen anonym, kostenlos und rund um die Uhr da sein: Dafür steht die Ökumenische TelefonSeelsorge Mittelrhein mit Sitz in Koblenz.

Ohne ehrenamtliches Engagement geht es dabei nicht. Deshalb findet ein Infoabend für an der Ausbildung interessierte Frauen und Männer statt am Freitag, dem 5. Oktober, von 18:00 bis 20:00 Uhr im Café Atempause an der Christuskirche (Friedrich Ebert Ring/Ecke Hohenzollernstraße, 56068 Koblenz).

Weitere Informationen im Internet unter www.telefonseelsorge-mittelrhein.de oder Telefon 0261-9635816-0 (vormittags).

Der nächste Ausbildungskurs startet Anfang 2019.

Die TelefonSeelsorge Mittelrhein ist eine ökumenische Einrichtung in gemeinsamer Trägerschaft des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, des katholischen Bistums Trier und des Vereins Telefonseelsorge Mittelrhein e.V.

Der Dienst ist rund um die Uhr kostenfrei unter den bundesweit einheitlichen Telefonnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 zu erreichen.

Probieren geht über Studieren

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MBA Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus – erstmal ausprobieren?

Remagen/Koblenz. Für alle, die sich noch nicht gleich entscheiden möchten: Am RheinAhrCampus, Remagen, ein Standort der Hochschule Koblenz, gibt es jetzt die Möglichkeit, das MBA-Fernstudienprogramm erst einmal zu testen. Die Interessierten melden sich zu einem vierwöchigen kostenlosen Probestudium an und können während dieser Zeit herausfinden, ob sie berufsbegleitend studieren möchten.

Einloggen und los geht‘s

Mit dem Probestudium kann jeder ohne größeren Aufwand gleich starten – die Studieninteressierten melden sich online unter www.hs-koblenz.de/mba/probestudium an und erhalten einen Zugang auf die Lernplattform OLAT. Studieninhalte aus den Basismodulen stehen ihnen direkt online zur Verfügung – ebenso erhalten sie die entsprechenden Studienbriefe per Post. 

Schnuppervorlesung und Übungsaufgaben

Neben dem Selbststudium anhand des Online-Materials und der Studienbriefe, können die Probestudierenden eine Präsenzveranstaltung am RheinAhrCampus besuchen. Dazu stehen die Basismodule aus dem regulären Studium zur Auswahl. Die Vorlesungen finden an einigen Samstagen statt und lassen sich somit gut mit dem Beruf vereinbaren.

Um das Studium noch genauer kennenzulernen, erhalten die Studierenden auf Probe die Chance, eine Übungsaufgabe zu bearbeiten, die von Fachdozent und Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Mühlencoert überprüft und bewertet wird.

MBA-Fernstudienprogramm

Im MBA-Fernstudienprogramm erwerben die Fernstudierenden mit den Basismodulen in den ersten beiden Semestern General Management Wissen und Führungskompetenzen. Im dritten und vierten Semester wählen sie einen aus acht möglichen Schwerpunkten – sie spezialisieren sich nach ihren individuellen Karriereplänen. Die Spezialisierungsschwerpunkte sind: Financial Risk Management, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Leadership, Logistikmanagement, Marketingmanagement, Produktionsmanagement, Sportmanagement und Unternehmensführung/ Finanzmanagement. Das fünfte Semester dient der Erstellung der Masterthesis.

Flexibel studieren

Das MBA-Fernstudienprogramm zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus. Der größte Teil des Studiums, ca. 75%, findet zeit- und ortsunabhängig anhand von Studienbriefen und E-Learning-Elementen statt. Hinzu kommen ca. fünf bis sechs Präsenzveranstaltungen an Samstagen am RheinAhrCampus, die freiwillig sind – die Fernstudierenden nutzen diese Präsenzen vor Ort an der Hochschule jedoch gerne, um ihr Wissen zu vertiefen und Netzwerke zu bilden.

Betriebsjubilar der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG zum 1. Oktober 2018

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(Koblenz, 17.09.2018). Christoph Kollmann ist seit 25 Jahren bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein beschäftigt.

Der gelernte Bankkaufmann begann 1993 als Projektleiter bei der damaligen Koblenzer Volksbank und wechselte dann in den Bereich Bilanz/Planung und Controlling.

Seit 2008 ist er im Vertriebsservice für die Steuerung zuständig. Kollmann ist Bankbetriebswirt (ADG), Bilanzbuchhalter IHK sowie zertifizierter Vertriebsleiter (ADG).

Sein Wissen gibt er auch als Dozent bei der GenoAkademie an angehende Bankfachwirte weiter.

20 Jahre RheinAhrCampus

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Jubiläumsveranstaltung feiert Erfolgsgeschichte des Bonn-Berlin-Ausgleichs

REMAGEN/BONN/KOBLENZ. Als der Deutsche Bundestag am 20. Juni 1991 beschloss, den Regierungssitz von Bonn nach Berlin zu verlegen, legte er damit das Fundament für die Gründung des RheinAhrCampus. Der neue Remagener Campus als dritter Standort der Hochschule Koblenz war als größtes Ausgleichs-Förderprojekt das Herzstück für den Strukturwandel im Ahrkreis. Ausgelegt für ursprünglich 1.000 Studierende, studieren heute 2.900 Studierende am Hochschulstandort Remagen. Seit seiner Gründung vor 20 Jahren haben sich knapp 15.000 Studierende dort eingeschrieben. Mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür feierte der Campus nun sein 20jähriges Jubiläum.

Anlässlich des Jubiläums wurde ein ganztägiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt, bei dem Besucherinnen und Besucher die Vielfalt des Campus erleben konnten. In einem Festakt blickten derzeitige und ehemalige Professorinnen, Professoren, Mitarbeitende, Studierende und Vertreter der Stadt zurück zu den Anfängen, als es galt, quasi aus dem Nichts eine ganz neue Hochschule aufzubauen – und wagten einen Ausblick in die Zukunft. Nachmittags lud die Hochschule alle Interessierten zum Tag der offenen Tür mit einem bunten Campusprogramm und Livemusik ein. Verschiedene wissenschaftliche Vorträge, offene Labore und Infostände boten einen Blick hinter die Forschungskulissen. Für den Spaßfaktor sorgte ein buntes Kinderprogramm mit Hüpfburg sowie verschiedene Ausstellungen, ein Bücherflohmarkt und spannende Mitmachangebote für Jung und Alt.

185 Mio. DM stellte die Regierung damals als Ausgleich für die Verluste der Region für den Bau eines völlig neuen Hochschulcampus zur Verfügung. Entstehen sollte ein Standort mit einzigartigem Profil und innovativen Studiengängen, die den Gesundheits- und Fitnessbezug der Region aufgreifen. Ein Aufbauausschuss und eine provisorische Geschäftsstelle im Hochzeitszimmer der Stadt Remagen – zu Beginn mit vier Personen besetzt – lenkte die Geschicke in der Aufbauphase. „Hier wurde Pionierarbeit geleistet“, betont Gisela Niedzwetzki, die den RheinAhrCampus schon seit Gründertagen als Mitarbeiterin begleitet. Das Studienangebot wurde konzipiert, die ersten Professoren für Betriebswirtschaftslehre und Mathematik wurden berufen und Studienberatungen durchgeführt. Aber auch die gesamte Ausstattung und das Marketing mussten organisiert und Kontakte zu den Unternehmen der Region geknüpft werden. In einem städtebaulichen Ideenwettbewerb reichten 107 Architekten ihre Vorschläge für den Bau ein und stellten diese in der Rhein-Halle Remagen der Öffentlichkeit vor. Der schlichteste Entwurf – ein Modell aus verschiedenen Bauklötzen – machte das Rennen.

Trotz eines holperigen Startes, Verzögerungen am Bau und zu spät fertiggestellten Lehrräumen konnte der Lehrbetrieb wie geplant aufgenommen werden: Im Wintersemester 98/99 gingen 119 Studierende in den Studiengängen Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Sportmanagement und Physikalische Technik an den Start. Die Studierenden der ersten Stunde brachten viel Abenteuergeist und Aufbruchsstimmung mit und wurden belohnt: im November 2002 erfolgte die Vergabe der ersten Diplome an 42 Absolventinnen und Absolventen.

Das anfängliche Studienangebot wurde mit den Jahren immer mehr erweitert und an die Anforderungen des Arbeitsmarktes angepasst. Inzwischen können Studieninteressierte zwischen zwölf Bachelor- und sechs Masterstudiengängen in zwei Fachbereichen wählen: Mathematik und Technik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. „Die interdisziplinären Studiengänge vermitteln nicht nur wirtschaftliche, mathematische oder technische Grundlagen, sondern ermöglichen gerade durch ihre innovative Spezialisierung ein breit gefächertes Berufsspektrum“, betont der Vizepräsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Dietrich Holz. „Der RheinAhrCampus hat sich mit seinen zukunftsweisenden Studiengängen sowie mit seiner Praxisnähe und Forschungsstärke zu einer modernen von Studierenden, aber auch von der Wirtschaft geschätzten Bildungs- und Wissenschaftseinrichtung entwickelt, die in der Region fest verankert ist.“

Am RheinAhrCampus findet eine angewandte zukunftsorientierte Forschung in zwei großen Forschungsschwerpunkten statt. „2000 qm sogenannter Innovationsflächen bieten Raum für Forschungsprojekte mit regionalen und überregionalen Unternehmen bis hin zu internationalen Kooperationen und öffentlich geförderter High-Tech-Forschung“, so Dr. Anke Hülster, Leiterin der Abteilung Forschung und Transfer der Hochschule Koblenz. Auch in jüngster Vergangenheit konnten Forschende des RheinAhrCampus wieder von sich reden machen: mit der Entwicklung neuer mathematischer Methoden im Bereich „Big Data“, mit einem neuen System zur Analytischen Röntgenbildgebung, mit neuen Laserverfahren zur schnellen, berührungslosen Materialanalyse oder mit der Entwicklung einer luftgestützten Sensorplattform. Neben dem Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung, dem Institut für Sportmanagement und Sportmedizin und dem Institut für Röntgenoptik wurde im vergangenen Jahr mit dem Anwendungszentrum Machine Learning und Sensortechnik ein viertes Forschungsinstitut gegründet. Häufig nachgefragte Interviewpartner in Funk und Fernsehen sind insbesondere die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler, deren Forschungsarbeiten sich beispielsweise um Themen aus der Sozialpolitik, Bevölkerungsstatistik und Demografie oder der Sport- und Verbandsentwicklung drehen.

Auch international ist der gute Ruf der Hochschule bekannt. Die Studierenden kommen aus aller Welt, um in Remagen zu studieren. Der Bereich Sprachen/Internationales ermöglicht auch den heimischen Studierenden eine internationale Ausrichtung ihres Studiums – durch Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen weltweit.

Die Studierenden am RheinAhrCampus werden aktuell von 49 Professorinnen und Professoren und zahlreichen Lehrbeauftragten betreut. Unterstützt werden die Lehrenden von wissenschaftlichen Beschäftigten und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den zentralen Bereichen wie der Verwaltung, der Bibliothek und dem Rechenzentrum. Insgesamt arbeiten am RheinAhrCampus heute 176 Menschen.

„Auf seinen Erfolgen ruht sich der Campus nicht aus, sondern er bereitet sich auf die Zukunft vor. Studienangebote werden an die sich wandelnden Bedürfnisse des Arbeitsmarktes und der Gesellschaft angepasst und neue Lernformate entwickelt“, bekräftigt Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz. Auch baulich tut sich wieder einiges: Im Rahmen eines Neubauprojektes entstehen derzeit ein neues Wohnheim für Studierende sowie ein Weiterbildungszentrum in Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk Koblenz.

(Fotos: Hochschule Koblenz).

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