Dienstag, 25. Juni 2019

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Krämer Pferdesport investiert in Kettig

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Spatenstich für neuen Megastore

KREIS MYK. Der Spatenstich für einen sogenannten Megastore des Unternehmens Krämer Pferdesport ist erfolgt. Im Gewerbegebiet in Kettig entsteht auf rund 10.500 Quadratmetern ein Geschäft mit einer Verkaufsfläche von 1.300 Quadratmetern plus Reitplatz. Die Eröffnung ist für April 2019 geplant. Bei der Standortsuche wurde das Unternehmen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WFG) unterstützt.

Der Großhandel für Pferdebedarf konnte im vergangenen Jahr bereits sein 50-jähriges Jubiläum feiern. Das Unternehmen ist mit mehr als 30 Megastores europaweit tätig und versorgt über 900.000 Kunden mit Pferdebedarf jeglicher Art. Geführt wird Krämer von Frank Schmeckenbecher, der auf ein stetiges Wachstum der Firma setzt. Jedes Jahr werden maximal drei Megastores neu eröffnet, um Lücken in der Versorgung zu schließen. So auch in Kettig, wie der Geschäftsführer erklärt: „Zu den nächsten Megastores in Bonn und Mainz sind es 75 und 100 Kilometer. Der Standort in Kettig schließt diese Lücke.“ Auch vom Standort selbst ist Frank Schmeckenbecher überzeugt: „Die B9 ist mit einer Autobahn gleichzusetzen und bietet eine optimale verkehrstechnische Anbindung. Auch die Nähe zum Gewerbegebiet in Mülheim-Kärlich hat in unseren Planungen eine große Rolle gespielt.“

Auch den Landrat freuten diese Worte  und sah die Arbeit des Landkreises bestätigt: „Wir wissen um unsere hervorragenden Standortbedingungen. Wir sehen uns als Dienstleister für Unternehmen. Wirtschaftsförderung und Kreisverwaltung tragen ihren Anteil dazu bei, dass Firmen geeignete Standorte finden, zügige und unkomplizierte Genehmigungsverfahren durchlaufen und dann schnell bauen können“, so Alexander Saftig.

Unterstützt wurde das Unternehmen bei der Standortsuche von der Wirtschaftsförderung des Kreises. Wie Rita Emde, Prokuristin der WFG, erklärt, fiel die Wahl schnell auf die Fläche im Kettiger Gewerbegebiet „Im Hundel“. Das 10.500 Quadratmeter große Grundstück konnte von der Strukturentwicklungsgesellschaft am Mittelrhein erworben werden.

Wer sich an die Wirtschaftsförderer im Landkreis wenden möchte, findet alle notwendigen Informationen und Kontaktdaten unter www.wfg-myk.de. Unter www.kraemer.de findet man im Internet weitere Informationen zum Großhandel für Pferdebedarf.

100 Kostenlose Energiechecks

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Angebot der Verbraucherzentrale im Landkreis Mayen-Koblenz

KREIS MYK. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale unterstützt Hausbesitzer und Mieter im Landkreis Mayen-Koblenz mit zwei verschiedenen Energie-Checks beim Energiesparen. Im Rahmen einer vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Kooperation von Verbraucherzentrale und Kreisverwaltung können 100 Energiechecks kostenlos angeboten werden. Für Interessierte, die nicht im Kreis Mayen-Koblenz wohnen, wird ein Eigenanteil von 10 Euro für den Basis-Check und 20 Euro für den Gebäude-Check fällig.

Den Basis-Check können sowohl Mieter als auch Hausbesitzer durchführen lassen. Ein Energieberater der Verbraucherzentrale kommt ins Haus und nimmt den Energieverbrauch für Strom und Heizung auf. Er überprüft auch, ob Stromfresser vorhanden sind und welche kleineren Maßnahmen, wie Austausch von Fensterdichtungen oder Dämmung von Heizkörpernischen, sinnvoll sind.

Der Gebäude-Check für Hausbesitzer umfasst neben dem Basis-Check noch eine Überprüfung der Gebäudehülle sowie der Heizungsanlage. Der Energieberater prüft darüber hinaus, ob das Gebäude für erneuerbare Energien geeignet ist.

Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßt die Kooperation mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: „Der Landkreis Mayen-Koblenz will den Klimaschutz aktiv voranbringen. Kooperationen, wie die mit der Verbraucherzentrale, sind wertvoll. Jeder kann etwas für den Klimaschutz tun. Die Checks bieten eine wichtige Initialberatung, die Mietern und Hausbesitzern Einsparpotenziale aufzeigt.“

„Die Kooperation mit der Verbraucherzentrale stellt einen weiteren Baustein zur Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Kommunen dar. Es gibt in jedem Haushalt viele Möglichkeiten Energie einzusparen, die genutzt werden sollten. Hierdurch tut man nicht nur etwas für den Klimaschutz, sondern auch etwas für den eigenen Geldbeutel“, so Felix Gersdorf, Klimaschutzmanager beim Landkreis Mayen-Koblenz.

Kostenlose Beratungen zu allen Energiethemen im Privathaushalt bietet die Verbraucherzentrale auch regelmäßig in Andernach, Mayen und Polch an.

Anmeldungen für die Energie-Checks sind bei der  Verbraucherzentrale unter der kostenfreien Rufnummer 0800 / 60 75 600 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. möglich.

Burkhard Nauroth ist neuer Vorsitzender der Stiftung der Schönstätter Marienschule

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KREIS MYK. Burkhard Nauroth, Erster Beigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz, ist der neue Vorsitzende des Stiftungsrats der Schönstätter Marienschule. Nach 15-jähriger Tätigkeit wurde der bisherige Vorsitzende Georg Moesta verabschiedet.

Die Stiftung dient dem Zweck, den Träger der Marienschule – also die Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern – finanziell zu unterstützen und gleichzeitig auch Ideengeber für Neuentwicklungen zu sein. So fiel in Moestas Amtszeit das Errichten des Realschulzweigs, der Ganztagsschule, die Sanierung der Aula und das Einführen der Mittagsverpflegung.

„Wir sind auf die Stiftung angewiesen“, betonte denn auch Sr. M. Antonja Schomberg im Namen des Trägers. „Wir könnten die Marienschule sonst nicht weiterführen.“ Es werde eine zweifache Strategie verfolgt: Zum einen soll durch die Gelder der Stiftung die Finanzierungslücke im Haushalt der Marienschule geschlossen werden, zum anderen soll das Stiftungskapital weiter aufgebaut werden, um langfristig planen zu können.

Burkhard Nauroth betonte, wie wichtig die Schönstätter Marienschule sei: „Viele junge Menschen und Familien suchen in der heutigen Welt Halt. Gerade darin liegt die Bedeutung konfessioneller Schulen.“  Die Marienschule sei nicht nur aus der Schullandschaft des Landkreises Mayen-Koblenz nicht mehr wegzudenken, sondern auch für die angrenzenden Kreise wichtig.

In den kommenden Jahren stehen Sanierungsmaßnahmen in der Marienschule an: So sollen die Fenster renoviert werden sowie die Sanitäranlagen. Weitere Gelder werden für die Heizung sowie die weitere Digitalisierung der Schule gebraucht.

Die Schönstätter Marienschule ist eine staatlich anerkannte, katholische Mädchenschule in freier Trägerschaft. Die Privatschule orientiert sich an den Lehrplänen des Landes Rheinland-Pfalz und sieht Mädchenbildung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes als Garant für eine erfolgversprechende Zukunft. Rund 360 Schülerinnen besuchen derzeit die Realschule plus und 560 Schülerinnen das Gymnasium der Schönstätter Marienschule. Das Schulleben mit AGs, Projekten und Festen wird gemeinsam gestaltet. Dadurch entsteht eine optimale Durchlässigkeit zwischen den Schulen. In der Realschule plus werden die Schülerinnen zudem gezielt auf die gymnasiale Oberstufe vorbereitet. Nach der 12. Klasse ist das Fachabitur, nach der 13. Klasse das Abitur möglich.

Rechtzeitig neuen elektronischen Aufenthaltstitel beantragen

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Ausländer sollten vor Urlaub Gültigkeit überprüfen

KREIS MYK. Die Ausländerbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz weist darauf hin, dass in Deutschland lebende Ausländer für Auslandsreisen rechtzeitig einen elektronischen Aufenthaltstitel beantragen müssen. Das gilt ebenfalls, wenn die Gültigkeit des bisherigen Aufenthaltstitels bald abläuft. Die Bearbeitungszeit beträgt rund 6 Wochen.

Sofern der Antrag für einen neuen Aufenthaltstitel vor Ablauf der Geltungsdauer des bestehenden Aufenthaltstitels gestellt wird, gilt der Aufenthalt bis zur Entscheidung als fortbestehend. Über den Fortbestand kann dem Reisenden bei Bedarf eine schriftliche Bescheinigung ausgestellt werden, die zur Einreise in das Bundesgebiet und den Schengen-Raum berechtigt.

Mehr Informationen bei der Ausländerbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz, www.kvmyk.de, Telefon: 0261/108-335 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

EU-Datenschutzgrundverordnung:

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IHK Koblenz informiert Hunderte – und fordert Ausnahmen für kleine Unternehmen

Koblenz, 1. Juni 2018. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz fordert mit Blick auf die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Ausnahmen für kleine Unternehmen, deren Kerntätigkeit nicht die Datenverarbeitung ist. Seit Dezember vergangenen Jahres hat die IHK Koblenz rund 1.300 Interessierte in elf Veranstaltungen zum Thema informiert, zusätzlich haben die Ansprechpartner der IHK Koblenz bis zu 30 E-Mails und 200 Anrufe täglich zur DSGVO beantwortet.

„Die meisten Unternehmen wollen einfach nur wissen: Betrifft mich die neue Verordnung, oder nicht – und falls ja, was muss ich tun?“, berichtet Rechtsreferentin Helene Rörig. Dabei seien es vor allem die kleinen Unternehmen, die anfragten. Die konkreten Probleme lägen häufig bei den Datenschutzhinweisen und Informationspflichten sowie der rechtssicheren Formulierung von Texten. „Wir dürfen jedoch nur informieren, also keine abschließende Einzelfallberatung leisten“, erklärt Rörig. „Einige kleinere Betriebe sind mit dem Thema allerdings so überfordert, dass sie zum Beispiel ihre Homepage vom Netz nehmen, solange nicht alle Fragen geklärt sind. Wir fordern daher Ausnahmeregelungen, besonders für kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern, deren Kerntätigkeit nicht die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten ist!“

Die EU-Datenschutzgrundverordnung, die seit vergangenem Freitag gilt, regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Auch wenn der Großteil der Regelungen nicht neu ist, beschäftigen sich viele Unternehmen aufgrund der nun drohenden Sanktionen erstmals mit dem Thema Datenschutz. Gerade in den betroffenen Bereichen IT-Sicherheit und Datenhaltung fehlt vielen Betrieben das nötige Know-how. Auch die Frage, wie die Informationspflichten erfüllt werden sollen und das Thema Einwilligungserklärung beim Newsletterversand treiben die Unternehmen um. Dass die konkrete Ausgestaltung einiger Punkte erst im Laufe der Zeit geklärt werden können, verwirrt die Betriebe zusätzlich.

Weitere Infos rund um die EU-DSGVO sind auf www.ihk-koblenz.de/dsgvo und ein Fallbeispiel ist auf www.ihk-koblenz.de/fallbeispieldsgvo abrufbar.

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