Dienstag, 25. Juni 2019

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Neue Tagespflegepersonen im Landkreis werden ausgebildet

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Kreisjugendamt schult 17 aktive Tagespflegepersonen als Mentorinnen

KREIS MYK. Die Kindertagespflege ist im Landkreis Mayen-Koblenz von immer größerer Bedeutung. Derzeit gibt es 289 Betreuungsplätze für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren bei 74 Tagespflegepersonen. Der Ausbau der Kindertagespflege und die Neugewinnung von Tagespflegepersonen ist eine maßgebliche Aufgabe des Kreisjugendamtes. In den aktuellen Qualifizierungskursen werden 13 potentielle neue Tagespflegepersonen ausgebildet und 17 aktive Tagespflegepersonen als Mentorinnen geschult.

Das Kreisjugendamt hat in Zusammenarbeit mit der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach den ersten kompetenzorientieren Qualifizierungskurs für Tagespflegepersonen nach den neuen Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz gestartet. Im nördlichen Rheinland-Pfalz ist das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz damit das erste Jugendamt, das die neuen Landesrichtlinien umgesetzt hat und somit die qualitativ hohen Maßstäbe der neuen gesetzlichen Regelungen erfüllt.

Mit dieser erweiterten Qualifizierung trägt die Ausbildung den gestiegenen frühpädagogischen Anforderungen an Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern Rechnung. Der Qualifizierungskurs, bei dem 13 Frauen zu Tagespflegepersonen ausgebildet werden, beinhaltet 250 Unterrichtseinheiten, die die Tagespflegepersonen auf die anspruchsvolle Betreuung von Kindern vorbereiten. Zu den Kursinhalten gehören vertiefende Fachkenntnisse in pädagogischen und rechtlichen Bereichen. „Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ist dabei von besonders großer Bedeutung“, erklärt Dorothee Geishecker vom Fachdienst Kindertagespflege. Ausbildungsbestandteil ist auch ein verpflichtendes 40-stündiges Praktikum bei einer erfahrenen Tagespflegeperson, der sogenannten Mentorin. „Eine enge Begleitung und Unterstützung der künftigen Kindertagespflegepersonen soll somit sichergestellt werden“, führt Dorothee Geishecker weiter aus.

Dazu bereitet das Kreisjugendamt in Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Mayen derzeit 17 Tagespflegepersonen auf ihre Aufgaben als Mentorinnen vor. In der Weiterbildung lernen die erfahrenen Fachkräfte, Kinder im physischen, sozialen und emotionalen Bereich gezielter zu beobachten und die Entwicklung des Kindes bewusster wahrzunehmen. Anhand praktischer Übungen wird den angehenden Mentorinnen die Notwendigkeit des ausführlichen Beobachtens und Dokumentierens der unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Kindes veranschaulicht. Parallel bietet die Weiterbildung die Möglichkeit der Vernetzung und des Austausches der Kindertagespflegepersonen untereinander.

Kindertagespflege von immer größerer Bedeutung

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt zunehmend an Bedeutung. Viele Eltern sind auf die Unterstützung durch außerfamiliäre Betreuungsmöglichkeiten bei der Kinderbetreuung angewiesen. Neben den Kindertagesstätten erfreut sich die Kindertagespflege immer größerer Beliebtheit. Die Tagespflegepersonen sind für das Kind eine feste Bezugsperson und die Eltern finden in der Tagespflegeperson einen kompetenten Ansprechpartner.

Wer kann Tagespflegeperson werden?

Um die Qualität der Tätigkeit sicherzustellen, sind für die Ausübung der Tätigkeit im Bereich der Kindertagespflege bestimmte Anforderungen zu erfüllen. Neben der persönlichen Überprüfung durch das Jugendamt ist das Absolvieren eines Qualifizierungskurses oder eine entsprechende Ausbildung erforderlich. Sowohl Frauen als auch Männer können Tagespflegeperson werden.

Informationen rund um Ausbildung und Tätigkeit als Kindertagespflegeperson, sowie Bewerbungen für die Teilnahme an Qualifizierungskursen bei: Dorothee Geishecker, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel.: 0261/108-164 oder Andrea Wedler, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel.: 0261/108-166.

Kulturrehrennadel 2018

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Mit der Ehrennadel für kulturelles Engagement im Ehrenamt, oder kurz der Kulturehrennadel, werden in diesem Jahr Anja Bogott, Gunhild Schulte-Wissermann und Manfred Tippner ausgezeichnet, teilt Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz mit.

Manfred Tippner ist Geschäftsführer des Rhein-Museums in Ehrenbreitstein. Mit seinen zahlreichen Führungen für alle Altersgruppen durch das Museum vermittelt er den Besuchern seit vielen Jahren die Rheinromantik mit dem Leben am Rhein vom Neandertaler bis heute sowie die historische Entwicklung der Rheinschifffahrt.

Die Künstlerin Anja Bogott hat sich um die Kunstszene in Ehrenbreitstein verdient gemacht. Sie gehört zu den Mitbegründern der Ehrenbreitsteiner Kulturtagen und hat das im Februar stattfindende „Lichterfest“ ins Leben gerufen. Sie hat sich in vielfältiger Weise um die Kunst und Kultur in Koblenz verdient gemacht und mitgeholfen, dass Ehrenbreitstein zu einem kleinen Kultur- und Künstlerviertel geworden ist für das sie den Begriff „Kunstresidenz“ geprägt hat.

Vor über 20 Jahren gründete Gunhild Schulte-Wissermann den Verein „Django Reinhardt Music Friends e.V." Nach zehnjähriger Tätigkeit als Vereinsvorsitzende gab sie diese Funktion weiter, blieb aber stets im Hintergrund aktiv. Auch die Vereinssatzung trägt im Wesentlichen ihre Handschrift. So ist ihr zu verdanken, dass die Kulturarbeit in Koblenz in der Satzung verankert wurde.
Einige Jahre später wirkte sie daran mit, dass ein zweiter Verein „Django Reinhardt Kultur- und Beratung e.V." gegründet wurde, so dass die Themen Musik und Kultur deutlicher dargestellt werden können. Ganz intensiv setzte sie sich für die Erlangung der Gemeinnützigkeit der Vereine ein.
Ferner ist Gunhild Schulte-Wissermann Mitgründerin des Fördervereins der Stadtbibliothek Lesen und Buch e. V.. In den Jahren ihres Vorsitzes wurden 17 Bücherflohmärkte und mehrere Herbst- oder Weihnachtsmärkte sowie eine Reihe gelungener Veranstaltungen wie Lesungen, Konzerte oder Kabarettabende zugunsten der Stadtbibliothek durchgeführt.

Die Kulturehrennadel wird seit 2007 jährlich an höchstens drei Personen verliehen. Die Preisträger werden durch Kulturdezernentin Theis-Scholz und die kulturpolitischen Sprecher der Fraktionen im Rat ausgewählt. Die diesjährige Preisverleihung durch Oberbürgermeister David Langner findet am 19. August im Historischen Rathaussaal statt.

Kulturdezernentin lädt Musikfestivalleitungen zum gegenseitigen Austausch ein

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Im nördlichen Rheinland-Pfalz finden diverse Musikfestivals statt, die auf eine langjährige Tradition zurückblicken können. Das Mittelrhein Musik Festival, RheinVokal, das Koblenz International Guitar Festival, das Mosel Musikfestival, die Koblenzer Mendelssohn-Tage und die Internationalen Konzerttage tragen mit unterschiedlichen musikalischen Akzenten und Schwerpunktsetzungen zu einem attraktiven Kulturangebot in der Stadt Koblenz und der Region bei.

Die Festivalleitungen tauschten sich über mögliche Kooperationen, gegenseitige informelle Unterstützung, koordinative Abstimmung und die Erreichbarkeit von Publikumszielgruppen aus.
Es wurde unterstrichen, welche Bedeutung und Anziehungskraft die musikalischen Veranstaltungen an exponierten Orten auch in kulturtouristischer Hinsicht ausstrahlen. Als spezifisches regionales Markenzeichen mit besonderem Eventcharakter wurde die Durchführung von Musikveranstaltungen auf Schiffen erörtert.

Alle waren sich einig darüber, dass dieses erste Austauschtreffen seine regelmäßige Fortsetzung finden sollte, nicht zuletzt um die regionale Musikwirtschaft im Verbund zu stärken.

Neue Leiterin der Veterinärbehörde

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Gertrud Klumpp übernimmt von Dr. Rudolf Schneider

KREIS MYK. Gertrud Klumpp leitet seit Mai die Abteilung für Veterinärdienst und Landwirtschaft in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

Ihr Vorgänger Dr. Rudolf Schneider trat in den Ruhestand ein.

Klumpp ist Fachtierärztin für öffentliches Veterinärwesen und studierte Tiermedizin in Berlin. Sie arbeitete in einer Tierklinik in Dortmund und führte eine eigene Praxis in Andernach.

Im Bereich des öffentlichen Veterinärdienstes sammelte sie umfassende Erfahrungen bei der Kölner Bezirksregierung, der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten in  Bonn, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und zuletzt beim  Landesuntersuchungsamt in Koblenz.

Geänderte Öffnungszeiten der Schwimmbäder

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An Fronleichnam, 31.05.2018, bleibt das Beatusbad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Alternativ steht den Badegästen das Freibad Oberwerth an diesem Tag von 8.00 bis 20.00 Uhr zur Verfügung.
Ab Samstag, 02.06.2018 wird das Freibad täglich von 8.00 bis 20.00 geöffnet.

Das Beatusbad bleibt ab dem 02.06.2018 bis voraussichtlich Anfang September geschlossen. Witterungsbedingt sind kurzfristige Änderungen der Öffnungszeiten möglich. Die aktuellen Öffnungszeiten stehen auf www.koblenz.de.

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