Donnerstag, 25. April 2019

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Berufsbegleitend weiterqualifizieren

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Informationsveranstaltung: Master-Fernstudium Kindheits- und Sozialwissenschaften (M.A.)

Koblenz. Am Samstag, den 14. April lädt die Hochschule Koblenz zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Kindheits- und Sozialwissenschaften mit dem Abschluss Master of Arts ein. Studiengangsleiter, Prof. Dr. Ralf Haderlein wird die Studieninhalte und die wählbaren Schwerpunkte des Weiterbildungsmasters, der auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 0 – 14 Jahren vorbereitet, vorstellen. Auch erfahren die Besucher alles über den Ablauf und die Organisation des Fernstudiums und können individuelle Fragen stellen. Alle Interessierten sind um 10:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Raum A 250, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz herzlich willkommen. Eine Anmeldung wird bis zum 06. April erbeten unter: https://goo.gl/9HoRTm

Neben dem Job zum Master weiterqualifizieren

Angesprochen sind Bachelor-Absolventen, die ihre bisher erworbenen professionellen Kompetenzen auf Master-Ebene vertiefen möchten. Als Zugangsvoraussetzungen gelten ein erster Hochschulabschluss jeglicher Fachrichtung und eine einjährige einschlägige Berufserfahrung nach dem Erststudium. Auch Beruflich Qualifizierte ohne ersten Hochschulabschluss, können unter bestimmten Voraussetzungen über eine Eignungsprüfung zum Master-Studium zugelassen werden. Die Studierenden qualifizieren sich für anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten in leitenden, planenden oder forschenden Positionen.

Individuelle Vertiefungsschwerpunkte

Eine Besonderheit des viersemestrigen Fernstudiums an der Hochschule Koblenz ist neben einer hohen Flexibilität des weitestgehend zeit- und ortsunabhängigen Lernens, eine individuelle und sehr persönliche Betreuung und Beratung. Mit wählbaren Vertiefungsrichtungen, haben die Fernstudierenden die Möglichkeit an ihre eigenen spezifischen Interessensschwerpunkte anzuknüpfen. Die Wahl der Vertiefungsschwerpunkte, die im zweiten und dritten Semester angeboten werden, erfolgt im Rahmen der Bewerbung – es sind: Management & Beratung, Kinderschutz & Diagnostik, Bewegung & Gesundheit sowie Kreativität & Kultur.

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Videoanalyse unterstützt Arbeit in Kitas

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Bundesprogramm fördert Sprach-Kitas in Mayen-Koblenz

KREIS MYK. Am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ beteiligen sich 17 Kindertagesstätten, aus dem Landkreis Mayen-Koblenz. Das Programm hat drei Schwerpunktelemente: die Förderung von alltagsintegrierter sprachlicher Bildung, die Zusammenarbeit mit Familien sowie die inklusive Pädagogik. Auch die gezielte Beobachtung und Dokumentation von kindlichem Sprachhandeln gehört zu den Aufgaben der Fachkräfte vor Ort.

Die optimierte videogestützte Beobachtung und Reflexion ermöglicht Fachkräften in den Kindertagesstätten das eigene Interaktionsverhalten zu überprüfen und künftige Gespräche und Handlungssituationen bewusster und dialogorientierter zu gestalten. Das wirkt sich positiv auf die Selbstaufmerksamkeit der Erzieher aus. Erzieher dienen als Vorbild für das Verhalten der Kinder. Auch kindliche Entwicklungsphasen lassen sich daher durch Videoaufzeichnungen objektiv und gewinnbringend analysieren. „Beim Auswerten des Filmmaterials geht es darum, mit Interesse und Neugier die wertvollen Potentiale von Gesprächsgelegenheiten in den Blick zu nehmen. Gelingende Momente der Beziehungsgestaltung zwischen Kindern, Eltern und Fachkräften gilt es, zukünftig bewusst und dialogorientiert anzustreben“, erläutert Elisabeth Feilzer, Fachberaterin für Kindertagesstätten von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Videosequenzen haben sich als Grundlage für den Austausch mit den Eltern bewährt. „Das Bildmaterial ermöglicht eine konkrete und nachvollziehbare Elterninformation. Es gilt der Grundsatz: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, so Feilzer.

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Warn- und Informationssystem Katwarn wird getestet

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Probealarm am 9. April, 11 Uhr

KREIS MYK. Einen Probealarm des elektronischen Warn- und Informationssystems KATWARN, das im Landkreis Mayen-Koblenz seit März 2015 im Einsatz ist, kündigt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für Montag, 9. April, um 11 Uhr an. Der Probebetrieb wird 60 Minuten andauern und in allen Kommunen des Landkreises geschaltet. Es wird die Funktionsfähigkeit der „Warnung der Bevölkerung“ überprüft. Die Nutzer von Katwarn werden den Hinweis bekommen, dass es sich bei der Alarmierung um einen Probealarm handelt.

Bei Gefahrensituationen wie Hochwasser, Großbränden oder Industrieunfällen ist es mit dem Warn- und Informationssystem zusätzlich zu den etablierten Warnungen durch Polizei, Feuerwehr sowie Fernsehen und Rundfunk möglich, den Bürgern per Smartphone-App Warnungen und Verhaltenshinweise her-auszugeben. Zudem übermittelt die Anwendung Warnungen zu „extremen Unwettern“ des Deutschen Wetterdiensts. Die Anmeldung ist freiwillig und kostenfrei. Wer kein Smartphone besitzt, kann Katwarn auch als SMS- oder E-Mail-Service abonnieren.“

Weitere Informationen im Internet unter www.kvmyk.de oder www.katwarn.de .

171 Mal Leukämiekranken helfen

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Schüler und Lehrer der Julius-Wegeler-Schule Koblenz riefen beim Frühlingsfest zur Typisierung bei der Stefan-Morsch-Stiftung auf

Frühling – da kriegt man Lust auf Neues, auf Leben. Diese Lebenslust haben 171 Schüler beim Frühlingsfest der Julius-Wegeler-Schule Koblenz, in Hilfe umgewandelt. Jetzt sind sie als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke registriert.

Das Bildungsprogramm für die verschiedenen Gesundheits- und Sozialberufe wird an der Schule nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt: Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales wollten sich beim Frühlingsfest für Leukämiepatienten engagieren. Deswegen organisierten sie mit der Birkenfelder Stiftung einen Typisierungsaufruf. „Wir haben schon mehrfach mit der Datei an der Schule zur Typisierung aufgerufen. Das wollten die Schüler jetzt wieder machen“, erklärt Claudia Krawczyk, Ärztin und Lehrerin für Gesundheit und Biologie „Ich finde das super! Alle paar Jahre haben wir einen komplett neuen Schülerstamm. Viele wissen nicht, dass es diese Form der Hilfe gibt. Wir möchten sie für das Thema Stammzellspende sensibilisieren und so Blutkrebspatienten ermöglichen, wieder gesund zu werden“, betont sie.

Als Medizinerin weiß sie genau: Blutkrebs kann jeden treffen. 11 000 Mal pro Jahr wird in Deutschland die bösartige Blutkrankheit diagnostiziert. Helfen Chemo und/oder Bestrahlung nicht, kann die Transplantation gesunder Stammzellen von einem genetisch passenden Spender die letzte Möglichkeit sein. Diese Chance auf Leben ist aber nur möglich, wenn sich Menschen, wie die jetzt 171 frisch Typisierten, zur Spende bereit erklären.

Seit 30 Jahren bietet die Datei die Registrierung als möglicher Knochenmark- oder Stammzellspender an. Vor allem bei jungen Menschen ist die Wahrscheinlichkeit größer, als Spender für einen Blutkrebspatienten ausgewählt zu werden. Deshalb arbeitet die gemeinnützige Stiftung eng mit Schulen und Hochschulen zusammen, halten altersentsprechende Fachvorträge und bieten Infotage und Typisierungen an. Umgekehrt können Schulklassen und Studienkurse Führungen und Workshops im hauseigenen Labor der Spenderdatei machen und theoretisches Wissen aus dem Bio-Unterricht oder der Genetik in die Praxis umsetzen. So wird nachvollziehbar, welche Rolle Molekulargenetik im weltweiten Netzwerk der Leukämiehilfe spielt.

Und die Schüler machen gerne mit, um Blutkrebskranken Hoffnung zu geben: „Einmal ein Held sein!“, kommentiert Melisa Mutu ihre Registrierung als mögliche Spenderin. Mnazokan Hakobjan möchte irgendwann einem Leukämiepatienten mit einer Stammzellspende helfen: „Wenn jemand meine Hilfe braucht, soll er sie auch bekommen!“

Mehr zum Thema Projekte der Stefan-Morsch-Stiftung mit Schulen und Universitäten kann man unter www.stefan-morsch-stiftung.de nachlesen.

Wertstoffcontainer in Güls abgezogen

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Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz möchte darauf hinweisen, dass auf dem REWE-Parkplatz in der „Gulisastraße“ keine Wertstoffsammelcontainer für Altglas, Dosen und Papier mehr zur Verfügung stehen.

Der Behälter für die Sammlung von Dosen steht dann am Wertstoffsammelplatz im Buswendehammer "Am Turnerheim" zur Verfügung.

Der Kommunale Servicebetrieb bittet die Bürgerinnen und Bürger die anderen Standplätze, zum Beispiel in den Straßen "Keltenring" oder "Am Turnerheim“, während der Nutzungszeiten, werktags zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr, zu nutzen.

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