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100 Jahre Frauenwahlrecht - „Mit unserer Stimme viel erreichen!“

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Zu einem interessanten Abend anlässlich des Internationalen Frauentages lädt der DGB zusammen mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz ein.

Dazu haben die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Gabriele Mickasch, und der DGB Susanne Wagner vom DGB Rheinland-Pfalz als Referentin gewinnen können. Thema: „Mit unserer Stimme viel erreichen!“. Die Leiterin der Abteilung Frauen und Gleichstellung beim DGB wird einen kurzen Blick auf das werfen, was Frauen in den letzten 100 Jahren erreicht haben und einen Ausblick auf wichtige frauenpolitische Vorhaben der Zukunft werfen.

Der musikalische Beitrag wird von Kirsten Pecoraro gestaltet. Ihre Vorliebe für „Welthits“ brachte 6 Alben hervor, mit Coversongs von Rod Stewart, Eros Ramazotti über Gloria Estaphan bis Queen. Gemeinsam führte Kirsten Pecoraro Veranstaltungen durch z.B. mit Europawelle Saar, Radio Luxemburg, WW-TV, Jörg Knör, SWR.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 7. März 2019, um 18 Uhr in den Räumen von ISSO GmbH im Dreikönigenhaus, Kornpfortstraße 15, in Koblenz statt. Anmeldungen bitte bis zum 4. März 2019 an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0261 303060.

Nachverlegung der Abfuhr der Restabfallgefäße wegen Rosenmontag

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Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz informiert, dass die Restabfalltonnen (Graue Tonnen) aufgrund des Rosenmontags in allen Revieren jeweils einen Tag später entleert werden.

Die Restabfalltonnen müssen am geänderten Abfalltag bis 6.00 Uhr morgens bereitgestellt werden bzw. zugänglich sein (bei Vorstelldienst).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz, Tel. 129-4518, 129-4519 bzw. die Straßenreinigungsmeister, Tel. 129-4512 bzw. 129-4513.

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Nachtbürgermeister für Koblenz

„Über die Tatsache, dass die Bewohner der Altstadt in der Nacht besonderen Belastungen ausgesetzt sind, braucht man nicht mehr zu diskutieren“, so Fritz Naumann und Denny Blank vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte.

Was in großen Städten wie Amsterdam, Toulous, Zürich und Paris mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden ist, kommt nun zeitversetzt auch in mittleren Großstädten an, wie zum Beispiel Mannheim oder Kaiserslautern. Denn ein Nachtbürgermeister, der Ansprechpartner in der Nachtkultur ist, hat die Aufgabe zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Gastronomen sowie Jugendlichen zu vermitteln. Natürlich ist er auch Ansprechpartner bei Lärm oder Müllproblemen. Die Beispiele anderer Städte zeigen überdeutlich, dass mit der Einführung eines Nachtbürgermeisters mit circa 50 Nachtstunden im Monat die alkoholbedingte Gewalt sowie Verunreinigungen und Lärmbelästigungen spürbar zurückgegangen sind.

Blank und Naumann: „Es ist uns natürlich voll bewusst, dass die mögliche Einbringung einer solchen Person bzw. Funktion nur ein kleiner Beitrag sein kann.“ Die Vermittlung zwischen Klubs, Bars, Besuchern auf einer Seite und den Bewohnern auf anderen Seite ist der Versuch einer solchen Einrichtung würdig.

Dass diese Aufgabe keine leichte ist, muss jedem bewusst sein. Denn dieses Amt steht im Kreuzfeuer zwischen einzelnen Interessengruppen, die Mittlerrolle von aufkommenden Konflikten bereits vor Ort abzumildern.

Ein Nachtbürgermeister ist die Schnittstelle zwischen Tag und Nacht. Das heißt im Klartext, der Stadt Impulse für neue Projekte im Nachtleben zu geben und dafür Sorge zu tragen, dass sich alle wichtigen Akteure berücksichtigt fühlen. Das ist keine leichte Aufgabe. Anwohner, Sicherheits- und Ordnungskräfte, die Polizei, der öffentliche Nahverkehr sowie Stadtverwaltung sollen durch den Nachtbürgermeister näher zusammengebracht werden. Das Leben der Menschen verlagert sich immer stärker in die Nacht. Denn hier kommt Kreativität zusammen und die Menschen sind weniger Zwängen ausgesetzt. Selbstverständlich werden nun die Berufsbedenkenträger lauthals deutlich machen, dass eine solche Einführung nichts bringen kann. Nach Gesprächen in verschiedenen Städten sind wir der Meinung, dass es ein Versuch wert wäre – auch in Koblenz, so Denny Blank und Fritz Naumann.

Verbesserung des Radverkehrs

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Zur Verbesserung des Radverkehrs werden momentan in Teilen der Löhrstraße, in Teilen der Hohenzollernstraße und in der Bahnhofsstraße sogenannte Fahrrad-Piktogrammketten auf der Fahrbahn angebracht. Einzelne Markierungen sind dabei vorerst provisorisch am Fahrbahnrand markiert, um den Linienbusverkehr während der Aufbringungs- und Trocknungsphase nicht zu stören. Die Lage dieser Markierungen wird gelegentlich an einem Wochenendtag noch etwas zur Fahrbahnmitte hin verschoben.

Die Fahrrad-Piktogrammketten sollen in beengten Verhältnissen den Radverkehr stärken. Dies betrifft also die Bereiche, in denen die Breite des Straßenraums momentan nicht für eine anderweitige Radverkehrsanlage ausreicht. Die Stadt Mainz hat hierfür 2017 den Deutschen Fahrradpreis bekommen. Folgende Punkte sollen durch die Einführung der Fahrrad-Piktogrammketten erreicht werden:

1. Information der Radfahrenden, dass sie auf der Fahrbahn fahren sollen.

2. Information der Autofahrenden, dass das Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt ist.

3. Information der Personen in parkenden Autos, dass hier beim Ein- und Ausstieg besonders auch auf Fahrräder zu achten ist.

4. Kennzeichnung einer sicheren abgerückten Fahrspur für die Radfahrenden neben Kfz-Längsparkstreifen, damit sie vor plötzlich aufgeschlagenen Autotüren geschützt sind.

5. Entlastung der Gehwege im Seitenraum.

Die Markierung der Fahrrad-Piktogrammketten ist Teil eines Forschungsprojektes. Inwieweit Piktogramme und Hinweisschilder zu mehr Sicherheit beitragen können, untersuchen Psychologinnen der Professur für Diagnostik und Intervention der TU Dresden gemeinsam mit dem Lehr‐ und Forschungsgebiet Straßenverkehrsplanung und Straßenverkehrstechnik der Bergischen Universität Wuppertal. Mit Hilfe dieses Wissens sollen Straßen künftig für alle Verkehrsteilnehmenden sicherer und komfortabler gestaltet werden. Das Projekt „Wirkung von Piktogrammen und Hinweisschildern auf Fahrverhalten und Verkehrssicherheit“ wird bis 2019 durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 gefördert. Mit Ergebnissen der Studie ist Ende 2019 zu rechnen.

Paul (AfD) zum Artikel der Rhein-Zeitung „Luftverschmutzung: Stehen Messstationen in Koblenz falsch?

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Aussagen von Landesumweltamt irreführend und nicht nachvollziehbar

Die AfD-Ratsfraktion weist die Behauptungen, die der Vertreter des Landesumweltamtes, Herr Sell, in der Rhein-Zeitung erhoben hat, als falsch und irreführend zurück. Die AfD im Rat verweist auf die Große Anfrage der AfD-Landtagsfraktion.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD im Rat: „Die Aussagen des Vertreters des Landesumweltamts, das für die Messstationen in Koblenz zuständig ist, führen die Bürger in die Irre. Sie sind schlicht falsch, das stellt die Landesregierung selbst in der Beantwortung der Großen Anfrage der AfD-Landtagsfraktion (Drs. 17/8105) fest. Herr Sell behauptet hinsichtlich der Messstation am Friedrich-Ebert-Ring: die Anlage stehe auf einem breiten Mittelstreifen, der von den Fußgängern überquert werde. Die Landesregierung schreibt in ihrer Antwort auf die Große Anfrage allerdings explizit, dass kein Zugang zum Mittelstreifen bestehe. Ferner behauptet Sell hinsichtlich der Messstation Hohenfelder Straße (Löhr-Center), dass kein Hindernis in der Nähe der Station bekannt sei. Die Landesregierung schreibt in der Antwort auf die Große Anfrage hingegen, dass sich in einer Entfernung von drei Metern zur Messstation ein Hindernis befinde.“

Paul weiter: „Die gesamten Messungen in Koblenz müssen – gerade vor dem Hintergrund der intensiven Debatte um den Sinn dramatisch niedriger Grenzwerte, der Erlaubnis der EU, den Grenzwert nun doch zu erhöhen und insbesondere der fragwürdigen Lage der Messstationen – neu bewertet werden. Das ist die Politik den Bürgern und Steuerzahlern schuldig, die als Leidtragende von Fahrverboten immer noch eine kalte Enteignung ihrer Fahrzeuge fürchten müssen. Die ganze Grenzwert-Hysterie steht auf wackligen Beinen.

Umso mehr ist eine Rückkehr zur Vernunft nötig! Es sind bereits genug Bürger verunsichert worden. Auch die Wirtschaft – insbesondere unsere Schlüsselindustrie und an die deutsche Automobilindustrie angeschlossenes Gewerbe – hat Nachteile und immensen Schaden erlitten. Die kritische Beleuchtung der Grenzwerte durch die AfD ist Beitrag zur Verhinderung von Fahrverboten.“

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