Dienstag, 28. Januar 2020

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evm und Kreisverwaltung Mayen-Koblenz testen die Fahrgemeinschaft der Zukunft

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Pilotprojekt für Fahrgemeinschaften im ländlichen Raum gestartet

KREIS MYK. Schnell, umweltfreundlich und günstig. So sieht der Pendelverkehr im Idealfall aus. Mit einem Pilotprojekt für Fahrgemeinschaften möchten die Energieversorgung Mittelrhein (evm) und die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eine Alternative zum ÖPNV testen, die gerade für ländliche Gebiete interessant sein kann. Eine Fahrgemeinschaft aus Mitarbeitern der Kreisverwaltung wird dafür ein halbes Jahr lang ihren Dienstweg mit einem Acht-Sitzer bestreiten. Die Kosten dafür werden von der evm übernommen. „In der Testphase möchten wir herausfinden, ob diese Art der Fahrgemeinschaft angenommen wird und auch für weitere Unternehmen im Regelbetrieb interessant ist“, erklärt Johannes Schmitz, der das Projekt bei der evm betreut. Beim evm-RegioMobil handelt es sich um einen Acht-Sitzer des Car-Sharing-Anbieters RegioMobil, ein 2016 gegründetes Unternehmen, das umweltfreundliche und kostengünstige Mobilität in den ländlichen Raum bringen möchte.

Kein Autoschlüssel erforderlich – so läuft es in der Praxis

Am Wohnort wird das evm-RegioMobil an einem möglichst zentralen Punkt geparkt, der für alle leicht zugänglich ist. Die Mitglieder der Fahrgemeinschaft erhalten, wie alle anderen Nutzer des Car-Sharing-Anbieters auch, einen Chip, der auf den Führerschein geklebt wird. Die Fahrgemeinschaft entscheidet täglich selbst, wer das Fahrzeug fährt. Das Fahrgemeinschaftsmitglied, das mit seinem Chip das Fahrzeug öffnet, ist für diese Fahrt der Fahrer. Zum Öffnen des Autos hält der Fahrer seinen Chip an ein Lesegerät, das hinter der Windschutzscheibe angebracht ist, die übrigen Mitfahrer registrieren sich ebenfalls am Lesegerät.

Das Fahrzeug wird morgens und nachmittags jeweils für den Dienstweg geblockt. Während sich die Fahrgemeinschaftsmitglieder am Arbeitsplatz befinden, kann das evm-RegioMobil im Fuhrpark der Kreisverwaltung als Dienstfahrzeug genutzt werden. Nach Feierabend und am Wochenende können alle interessierten Privatpersonen es über die Carsharing-Plattform buchen und nutzen. Der Abfahrts- und Zielort am Wochenende ist der fest vereinbarte Parkplatz im Heimatort der Fahrgemeinschaft. „Im Idealfall wird das Auto über die Pendlerstrecken hinaus rege genutzt, sodass eine optimale und effiziente Auslastung entsteht“, sagt Karin Sprengart, die im Kreishaus für das Pilotprojekt zuständig ist.

Konditormeister Rainer Hahn von der HWK überreicht Neujahrstorte an Bundesministerin Julia Klöckner

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Obermeister Alfred Wenz überreicht eine Neujahrsbrezel

Zur Internationalen Grünen Woche sind Konditormeister Rainer Hahn von der Handwerkskammer Koblenz und Alfred Wenz, Obermeister der Bäckerinnung Rhein-Nahe-Hunsrück, nach Berlin gereist, um der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, süße Köstlichkeiten zu überreichen - eine Neujahrstorte und -brezel.

Ein Gaumenschmaus für die Gäste des ‚Inländerempfangs‘ der Politikerin in der Messehalle ihres Bundesministeriums am gestrigen Abend. Mit dabei beim Anschnitt waren die Parlamentarischen Staatssekretäre Hans-Joachim Fuchtel und Uwe Feiler, Staatssekretärin Beate Kasch sowie ihr Vorgänger Dr. Hermann Onko Aeikens.

Hochschule Koblenz

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Einweihung des neuen Gebäudeteils am RheinMoselCampus – Aufstockung des M-Traktes bringt mehr Räume für die Hochschule am Standort Koblenz

KOBLENZ. Die Aufstockung des östlichen Gebäudetraktes M am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz ist nun im Beisein des rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministers Prof. Dr. Konrad Wolf im Rahmen des Neujahrsempfangs der Hochschule feierlich eingeweiht worden. Damit stehen rund 680 zusätzliche Quadratmeter als Multifunktionsfläche für studentisches Arbeiten, Seminar- und Vorlesungsveranstaltungen sowie für Ausstellungen und Präsentationen zur Verfügung. Das Land Rheinland-Pfalz hat 2,6 Mio. Euro in die Ausweitung der räumlichen Kapazitäten für die Architektur-Studiengänge des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe investiert.

„Die Hochschule Koblenz ist im höchsten Maße erfolgreich. Das merkt man nicht nur an den wachsenden Studierendenzahlen. Das Land investiert daher in den Standort Koblenz und in die Hochschule. Ich freue mich, dass wir heute die neuen Räumlichkeiten einweihen können. Sie legen die Grundlage, die Erfolgsgeschichte in die Zukunft fortzuschreiben. Ich danke allen Beteiligten, insbesondere dem Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschulverwaltung sowie den beteiligten Firmen, die zur schnellen Realisierung beigetragen haben“, so Wissenschaftsminister Wolf.

In der Anfang 2018 begonnenen und im März 2019 von Seiten des Landesbetriebes Liegenschafts- und Baubetreuung (Landesbetrieb LBB) abgeschlossenen Aufstockung des Gebäudeteils M im östlichen Bereich des Hochschulgebäudes auf dem RheinMoselCampus Koblenz sind vor allem Werkstätten und Labore für die Fachbereiche bauen-kunst-werkstoffe sowie Ingenieurwesen untergebracht. Es ist das dritte Bauprojekt auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs für den schrittweisen Neubau des Hochschulstandorts an der Konrad-Zuse-Straße auf der Karthause, der bereits 1998 bezogen worden war. Vor der jüngsten Baumaßnahme war das 2008 fertiggestellte Gebäude M größtenteils eingeschossig. Der Landesbetrieb LBB als Bauherr erweiterte die Dachkonstruktion. Die zu zwei Dritteln verbliebene, bis dahin noch offene Fläche im ersten Obergeschoss wurde überdeckt und mit einer Fensterfront umschlossen.

Nach Abschluss des Innenausbaus ist eine zusätzlich nutzbare, multifunktionale Fläche von rund 680 Quadratmetern entstanden. „Durch die räumliche Erweiterung kann die Hochschule nun in einem noch größeren Maße den Anforderungen moderner akademischer Lehre genügen", so der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Die Erweiterung betreffe grundsätzlich alle Fachbereiche, da durch die frei gesetzten Flächen der Architektur im H-Trakt die Platzverhältnisse insgesamt entlastet würden.

Die zusätzlichen Flächen dienen zur qualitativen Verbesserung der Lehre im Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe. Hier setzt die Fachrichtung Architektur nun ein innovatives Lehrkonzept um, bei dem Lehrende und Studierende enger zusammenarbeiten. „Lehrende und Studierende sind inzwischen in einen großen, flexiblen Arbeitsbereich umgezogen, der multifunktional genutzt werden kann. Dadurch wird der Kontakt insbesondere bei Projektarbeiten deutlich intensiviert", betont Prof. Dipl.-Ing. Ulof Rückert, Architekturprofessor an der Hochschule Koblenz und Prodekan des Fachbereichs. Die Studierenden können auf diese Weise besser und individueller betreut werden. Ermöglicht wurde das offene Raumkonzept auch durch die Bereitschaft der Professorinnen und Professoren, auf Einzelbüros zu verzichten und ihren Arbeitsplatz in einem kommunikativen Großraumbüro zu beziehen. Weitere Arbeitsplätze für Lehrpersonal wurden auf einem Emporen-Geschoss eingerichtet, das über Treppen erreichbar ist.

Gemanagt wurde das Projekt von der Niederlassung Koblenz des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB). „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“, zitierte der stellvertretende LBB-Niederlassungsleiter Manfred Hill den Wissenschaftler und Gründervater der USA, Benjamin Franklin. Dass genau so eine Investition mit der Aufstockung des Gebäudes M realisiert werden konnte, sei der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten und der Weitsicht des Architekten Ernst Eichler zu verdanken: „Bereits bei der Planung des Gebäudes M innerhalb des zweiten Bauabschnitts für die damalige FH wurden vorausschauend die baulichen Voraussetzungen für die Aufstockung zum heutigen Gesamtgebäude geschaffen.“

Schon bei der Planung zum Bau des 2008 fertiggestellten Gebäudes M war eine spätere Aufstockung vorbereitet worden, um auf die weiterhin steigenden Studierendenzahlen reagieren zu können.  Die Gesamtkonstruktion war so ausgelegt, dass wesentliche Teile und Knotenpunkte des Stahltragwerks für die Aufstockung bereits vorhanden waren. Wegen der vorausschauenden Planung mussten für die Aufstockung keine größeren Eingriffe in die Bausubstanz vorgenommen werden. Die Auswirkungen auf den Lehrbetrieb konnten dadurch im verträglichen Rahmen gehalten werden.

Lob ist durchaus angebracht

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„Ein besonderes Lob für eine Angelegenheit ist angebracht, die man nicht übersehen sollte“, so Ratsmitglied Fritz Naumann. Dieses Lob gehört den unermüdlichen Stadtführern, die fast im ganzen Jahr auf den Straßen und Plätzen unserer Stadt unterwegs sind. Diese Vermarktung und Darstellung unserer Heimatstadt hat in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Dies gilt auch für die so genannten Themenführungen. Auch diese haben in erheblichem Maße zugenommen. Die Steigerungszahlen im Tourismusbereich sind nach wie vor ausbaufähig, aber seit Jahren ist Koblenz auf einem guten Weg. An den positiven Zahlen haben natürlich auch viele Touristiker ihren Anteil, besonders die Mitarbeiter des Eigenbetriebes Koblenz Touristik. „Es ist uns besonders wichtig zu betonen, dass viele Faktoren für ein Gesamtkonzept der Vermarktung unserer Stadt eine Rolle spielen. Aus unserem Blickwinkel jedoch ist der kleine Puzzlestein ‚Stadtführung‘ besonders zu betonen“, so die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Marion Mühlbauer. Ferner sind die beiden Sozialdemokraten davon überzeugt, dass die positive Entwicklung im Städtetourismus auch in Koblenz noch lange nicht am Ende ist und eine weitere Steigerung möglich ist. Man möchte auch betonen, dass die Koblenzer Bevölkerung sich am Angebot der Themenführungen in den letzten Jahren verstärkt beteiligt.

Neues Steuergerät für Lichtsignalanlage Friedrich-Ebert-Ring/Hohenzollernstraße/Viktoriastraße

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Die Lichtsignalanlage an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Ring mit der Hohenzollernstraße und der Viktoriastraße erhält ein neues Steuergerät. Deswegen wird die Ampel von Dienstag 28.01.2020, ca. 19:00h bis zum 29.01.2020, ca.12:00h außer Betrieb sein.
Zur Sicherheit der Fußgänger werden die Fußgängerfurten an diesem Knotenpunkt gesperrt. Die Fußgänger werden gebeten, die umliegenden Nachbaranlagen zu benutzen.

Der Austausch des über 30 Jahre alten Steuergerätes ist für den Erhalt der Betriebssicherheit erforderlich.

Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer während der Umbaumaßnahmen um erhöhte Aufmerksamkeit.

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