Sonntag, 15. Juli 2018

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OB besucht Stadtranderholungen

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Mit dem letzten Schultag begannen in der Rhein-Mosel-Stadt wieder zahlreiche Ferienfreizeiten, die mehrere Träger für Koblenzer Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren organisieren. Einige der Ferienfreizeiten zu besuchen, hat sich Oberbürgermeister David Langner vorgenommen.

Seine auf mehrere Tage angesetzte Rundreise zu den urlaubenden Schängeln trat Langner nicht mit leeren Händen an: Im Gepäck befanden sich Spielsachen für die Kinder und Schecks für die Veranstalter als symbolische Anerkennung ihres Engagements. Den ehrenamtlichen Betreuern der Ferienfreizeiten dankte er ausdrücklich und es freute ihn, dass viele der heutigen Betreuer einst selbst als Kinder an den Freizeiten teilgenommen hatten.

Bauen, Basteln, Spielen oder einfach nur chillen – die Stadtranderholungen und Ferienmaßnahmen mit ihren vielfältigen Angeboten für die Ferientage machen es möglich. Und die jungen Schängel machen in Oster-, Sommer- und Herbstferien eifrig mit, denn für jeden von ihnen ist ein passendes Angebot dabei.

"Die Ferienfreizeiten sind gerade für berufstätige Eltern ein ganz wichtiger Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und bieten den Koblenzer Kindern tolle Ferientage", findet OB Langner.

„Wissen was geht!“ gestartet

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KREIS MYK. Seit Beginn der Sommerferien läuft das Projekt „Wissen was geht!“ der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz (WFG). Schüler haben in den Sommerferien die Möglichkeit, sich direkt bei Unternehmen über die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Es gibt bei Führungen und Gesprächen mit Auszubildenden Einblicke in das jeweilige Unternehmen. Bisher haben sich mehr als 130 Schüler angemeldet, weitere Anmeldungen sind jederzeit möglich.

Die ersten Betriebsbesuche haben bereits stattgefunden. Die Jugendlichen und die teilnehmenden Betriebe sind vom Angebot begeistert. „Wissen was geht bietet eine gute Möglichkeit, um Betriebe in der Region kennen zu lernen, ganz egal ob für ein späteres Praktikum oder eine Ausbildung“, sagt Paul Kohn, der beim Besuch bei Masa GmbH in Andernach mit dabei war. Ähnlich sieht es auch Vincent Tullius: „Ich habe spannende Einblick in die Ausbildungsberufe erhalten. Ich fand es sehr gut den Azubis über die Schulter zu blicken und selbst das ein oder andere selbst zu probieren.“

Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die erste Kontakte mit der Arbeitswelt knüpfen möchten. Insgesamt sind pro Schüler drei Unternehmensbesuche möglich. Unter anderem stehen noch Firmenbesuch bei der Zahnarztpraxis Dr. Dortmann in Mülheim-Kärlich am 17. Juli 2018, der Jungbluth Firmengruppe in Kruft am 25. Juli 2018 und beim Malerfachbetrieb Klein in Mendig am 1. August 2018 an.

Anmeldung und weitere Infos zu den Terminen unter www.wfg-myk.de oder bei Annika Dietel, Telefon 0261/108-447, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Blutspende hilft Leukämiepatienten

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Juli gemeinsam Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Gemeinsam mit den DRK Ortsvereinen will man darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Im  Juli heißt es deswegen im Kreis Mayen-Koblenz: „Lebensretter gesucht!“ Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die exakten Termine sind:

Donnerstag, 19. Juli, 12:00 bis 17:00 Uhr, 56068 Koblenz, Zentralplatz

Freitag, 27. Juli, 16:30 bis 20:00 Uhr, 56729 Ettringen, Gemeindehaus, Kreuzstr. 8

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und pseudonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten dann die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders. Denn hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Informationen zur Stammzellspende und zum Thema Stammzellspende und Typisierung finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de. Oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724)

Stadt verweigert demokratisch gewählter Fraktion Nutzung des Ratssaals

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Paul (AfD): Stadt verweigert demokratisch gewählter Fraktion Nutzung des Ratssaals für Bürgerinformationsveranstaltung -  AfD-Fraktion ruft Verwaltungsgericht an!

Auf Anfrage der AfD-Ratsfraktion, die den historischen Ratssaal für eine Bürgerinformationsveranstaltung nutzen wollte, teilte die Stadt Koblenz mit, dass die Fraktion ihn nicht für eine Bürgerinformationsveranstaltung nutzen dürfe. Die AfD-Fraktion hat sich nun entschieden, gegen die Weigerung der Stadt Rechtsmittel vor dem Verwaltungsgericht einzulegen. Unsere Fraktion, die seit mehr als zwei Jahren ihre Wähler im Stadtrat vertritt, stellt eine offenkundig parteipolitische motivierte Ausgrenzung fest, die angesichts der Nutzung des Saales für allgemeinpolitische Veranstaltungen und Parteiveranstaltungen in der Vergangenheit besonders fadenscheinig ist.

Joachim Paul, stellvetretender Fraktionsvorsitzender: „Wie schon bei der Auseinandersetzung um die Nutzung des Museums Ludwig für die Vorstellung unseres Kulturprogramms zeigt sich erneut, dass der Stadtvorstand noch immer nicht bereit ist, der AfD grundsätzlich die gleichen Rechte wie anderen gewählten Fraktionen einzuräumen. Damals wollte die Stadt uns ein aus Steuermitteln unterhaltenes Gebäude –  ein kommunales Museum – vorenthalten und bekam prompt einen Rüffel des Verwaltungsgerichts.

Es muss offenbar immer wieder klargestellt werden: Auch unsere Wähler sind Steuerzahler und haben das gleiche Recht auf Vertretung wie Bürger, die CDU und SPD gewählt haben!

Nur der Ratssaal ermöglicht einer Fraktion kostengünstig eine größere Veranstaltung durchzuführen. Diese planen wir für den Herbst. Im Rahmen dieser Bürgerinformationsveranstaltung möchten wir nicht nur die kommunalpolitische Arbeit der Fraktion vorstellen, sondern aufzeigen, wie sich die Bundespolitik auf Städte und Gemeinden auswirkt. Deshalb soll zusätzlich mindestens ein Mitglied des Bundestags sprechen. Welcher Ort ist dafür geeigneter als der Ratssaal, in dem hauptsächlich der demokratische Diskurs und die Vertretung der Bürger stattfindet?

Die Entscheidung ist ganz offenkundig parteipolitisch motiviert, denn erstens haben bereits Parteien den Saal regelmäßig genutzt, zweitens fand im Januar 2017 im Ratssaal eine allgemeinpolitische Veranstaltung, die sich gegen die Tagung der ENF-Fraktion in Koblenz richtete, statt. Auf ihr sprach u.a. Prof. Frank Decker – SPD-Mitglied und ständiger Berater der SPD in allgemeinen strategischen Fragen. Drittens existiert offenbar keine Nutzungsordnung, die politische Informationsveranstaltungen grundsätzlich verbietet – das wäre auch völlig widersinnig und grotesk, und kaum nachvollziehbar für Bürger und Steuerzahler.

OB Langner wollte allen Fraktionen auf Augenhöhe begegnen und ist zur Wahl ganz bewusst als unabhängiger Kandidat angetreten. Es ist schade, dass dieser Anspruch an dieser Stelle nicht durch Taten gedeckt ist. Hoffentlich war er nicht nur eine Wahlkampf-Floskel ohne innere Überzeugung.

Die Weigerung der Stadt stellt eine stures Festhalten an parteipolitischen Spielchen zu Lasten der demokratischen Kultur in Koblenz dar. Offenkundig bleibt das Rathaus eine schwarzrote Parallelwelt, in der die Rechte anderer Fraktionen, nämlich aus Steuermitteln finanzierten Räumlichkeiten für den Dialog mit Bürgern und Steuerzahlern zu nutzen, nur Beachtung finden, wenn es parteipolitisch passt.

Die AfD-Fraktion geht am Verwaltungsgericht Koblenz gegen die Entscheidung der Stadt vor.

Die Ratsfraktion der AfD

Grünschnitt- und Reinigungsarbeiten am Mittelstreifen der B 9

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Auf dem Mittelstreifen der B 9-Stadtdurchfahrt werden Grünschnitt- und Reinigungsarbeiten durchgeführt.

Von Mittwoch, 18. Juli bis Mittwoch 25. Juli finden die Arbeiten in Fahrtrichtung Bonn vom Moselring bis zur Stadtgrenze statt. Am Donnerstag 26. und Freitag 27.7.2018 werden die Arbeiten in Fahrtrichtung Boppard vom Moselring bis zur Laubach durchgeführt.

Die Reinigungskolonne ist täglich von 08.00 bis 15.30 Uhr aktiv und wird im Baustellenbereich den Verkehr auf einen Fahrstreifen verengen. Im Bereich der Baustelle wird es auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung geben.

Trotz Verlagerung in die verkehrsärmere Zeit sind Stauungen nicht ganz auszuschließen. Der Kommuale Servicebetrieb bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit.

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