Dienstag, 20. April 2021

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Montage von Höhenbegrenzern an der Pfaffendorfer Brücke

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Nach dem Abschluss der Notinstandsetzungsmaßnahmen auf der Pfaffendorfer Brücke im Jahr 2019 wurden durch das Tiefbauamt Verkehrsbeschränkungen angeordnet. Um den sicheren Betrieb der Brücke bis zur Fertigstellung des Neubaus zu gewährleisten, musste vor allem die Belastung durch den Schwerverkehr reduziert werden. Dies zunächst für Fahrzeuge über 30 Tonnen Gesamtgewicht. Die installierten Messeinrichtungen in der Brücke zeigten danach zahlreiche Verstöße gegen die Anordnung.

Um weiterführende Schäden zu vermeiden wurde daher die Überfahrt auf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 Tonnen beschränkt. Diese Anordnung wird seither von der Polizei in engen Intervallen überwacht. Seither ging die Zahl unzulässiger Überfahrten deutlich zurück. Nun werden darüber hinaus in Absprache mit der Polizei auf allen Zufahrtsstraßen vor der Pfaffendorfer Brücke Höhenbegrenzer aufgestellt, welche verhindern sollen, dass Fahrzeuge mit einer Höhe von mehr als 3,20 m auf die Brücke gelangen können.

Diese Höhenbegrenzer werden in den Nächten von Mittwoch bis Freitag (21.-23.04.2021) montiert.

Das Tiefbauamt bitte um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Montagestellen.

1395 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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13 neue positiv getestete Personen – 35 Genesene

Stand: 18.04.2021

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 13 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 35 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 1395:

948 im Kreis MYK und

447 in der Stadt Koblenz.

Die 7-Tage-Inzidenz ist online abrufbar unter https://kurzelinks.de/7TageWertLUA und beträgt nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes aktuell für

  • Mayen-Koblenz: 149,2
  • Koblenz: 138,5
  • Rheinland-Pfalz: 138,2

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Die Corona-Ambulanz und das Schnelltestzentrum in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen haben folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) ist von Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe finden man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Wertvolle Lebensräume in Weinberghängen in Handarbeit geschaffen

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Untere Naturschutzbehörde im Kreis Mayen-Koblenz verzeichnet erfolgreichen Start in ein 15 Jahre andauerndes Naturschutzprojekt an der Mosel

KREIS MYK. Kreis MYK. Sie sind ein wichtiger Lebensraum für Zippammer, Mauereidechse und Schlingnatter sowie für seltene Schmetterlinge, Wildbienen und Pflanzenarten. Die Rede ist von den steilen Weinberghängen im Bereich der Ortsgemeinden Alken und Niederfell an der Untermosel, deren Aussehen sich in den vergangenen Monaten entschieden verändert hat. Denn damit dieser wichtige Lebensraum erhalten bleibt, sorgt die Untere Naturschutzbehörde im Landkreis Mayen-Koblenz mit einem Naturschutzgroßprojekt für die Entbuschung und Pflege eines rund 16 Hektar großen Areals – und zwar in den nächsten 15 Jahren. „Das ist ein richtiges Abenteuer“, sagt Jörg Hilgers, der das Projekt als Biologe betreut, und spielt damit nicht nur auf die zeitliche Dimension, sondern insbesondere auch auf die Topografie des Geländes an.

In den vergangenen Monaten haben die Projektpartner, zu denen die Landespflegetrupps von CarMen gem.GmbH und Komm-Aktiv GmbH sowie Sven von Grapow und Peter Geisen gehören, unter anderem in mühevoller Handarbeit aus einem Meer von monotonem Gebüsch und Gestrüpp wieder ein vielfältiges Biotopmosaik aus freien Bereichen und Waldbeständen geschaffen. „Die Zippammer darf sich jetzt wieder über einen idealen Lebensraum freuen, denn sie benötigt offene Strukturen und freigestellte Trockenmauern. Diese sind darüber hinaus für Mauereidechsen, weitere Reptilien und Insekten von entscheidender Bedeutung“, berichtet Hilgers, der ebenso wie Referatsleiterin und Projektbetreuerin Tanja Stromberg den Hut vor der Leistung der Landschaftspfleger zieht. Denn die Arbeit hat den Projektpartnern in den steilen Hängen nicht nur enormen körperlichen Einsatz, sondern auch höchste Konzentration abverlangt, schließlich hatte Sicherheit stets oberste Priorität.

Unterstützung durch große Gerätschaften und Maschinen gab es aufgrund der Steillagen dabei nicht. Selbst die Fahrzeuge mit den Arbeitsmaterialen mussten weit unterhalb der bearbeiteten Flächen abgestellt werden, sodass den Arbeitern bereits der morgendliche Aufstieg mit geschulterten Motorsägen, Spitzhacken, Baumscheren und Freischneidern zu schaffen machte. Ob es nun darum ging, knochige Baumreste zu zerkleinern oder sperrige und artenarme Gebüschbestände zu entfernen, bei jedem Arbeitsschritt galt es im wahrsten Wortsinn Hand anzulegen. Kleingesägte Äste und Stämme mussten teilweise sogar direkt im Steilhang kontrolliert abgebrannt werden, da ein Abtransport ins Tal nicht möglich war. Bis auf den letzten Halm wurden die Flächen, die dem Land Rheinland-Pfalz gehören, bei der Aktion übrigens nicht zurückgeschnitten, erklärt der Biologe.

So bleiben unter anderem Solitärbäume, wertvolle Waldflächen und kleinere Gebüsche erhalten. Gerade an freistehenden Schlehen legt beispielsweise der Segelfalter seine Eier ab.

„Damit Flora und Fauna gedeihen können und verschwundene Tier- und Pflanzenarten wiederkommen können, ist es aber essenziell, dass die Hänge auch in Zukunft offengehalten werden. Deshalb erfolgt die Nachpflege jährlich im Winterhalbjahr“, erläutert Jörg Hilgers, der die Maßnahmen auch durch ein Monitoring begleitet. Denn nur so kann festgestellt werden, wie sich beispielsweise die Bestände der Arten erholen und entwickeln.

Die erforderlichen Mittel stellt die Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz aus Mitteln der Ersatzzahlungen zu 100 Prozent bereit.

1418 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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26 neue positiv getestete Personen – 40 Genesen

Stand: 17.04.2021

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 26 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 40 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 1418:

969 im Kreis MYK und

449 in der Stadt Koblenz.

Die 7-Tage-Inzidenz ist online abrufbar unter https://kurzelinks.de/7TageWertLUA und beträgt nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes aktuell für

  • Mayen-Koblenz: 162,8
  • Koblenz: 153,4
  • Rheinland-Pfalz: 136,3

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Die Corona-Ambulanz und das Schnelltestzentrum in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen haben folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) ist von Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Schnelltest-Zentrum an der Koblenzer CGM Arena hat folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag       8.30 bis 17.30 Uhr

Samstag                      14.30 bis 17.30 Uhr

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe finden man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Wirtschaftslage im Handwerk: Corona-Pandemie wirkt weiterhin als Konjunkturbremse

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Frühjahrsumfrage 2021 der Handwerkskammer Koblenz: Aussichten sind wieder optimistischer

Koblenz. Nach dem deutlichen Rückgang der Konjunkturergebnisse im Frühjahr 2020 präsentiert sich die Wirtschaftslage im Handwerk aktuell stabil und besser als erwartet. Auch die Einschätzungen der befragten 2.800 Handwerksbetriebe für die nächsten drei Monate sind wieder optimistischer. Von den Mitgliedsbetrieben der Handwerkskammer (HwK) Koblenz aus unterschiedlichen Gewerken schätzen bei der aktuellen Frühjahrskonjunkturbefragung 73 Prozent (Vorjahreswerte 2020 und 2019 in Klammern: 66 % / 94 %) ihre Geschäftslage als gut und befriedigend ein. Für die nächsten drei Monate gehen 86 Prozent (35 % / 95%) von einer zufriedenstellenden Geschäftslage aus.

Handwerke unterschiedlich betroffen

„Die Corona-Pandemie hat die Konjunktur in großen Teilen des Handwerks gedämpft. Am stärksten sind die Dienstleistungsbetriebe wie Friseure oder Kosmetiker betroffen. Auch die Fotografen, Konditoren, Bäcker, Fleischer, die Kfz-Betriebe sowie die Betriebe der Gesundheitshandwerke mussten Einbußen hinnehmen. Die besten Einschätzungen als auch Erwartungen für die nächsten drei Monate melden weiterhin die Betriebe der Bau- und Ausbauhandwerke. Dank hohem Auftragseingang ist die Baubranche gut aufgestellt. Damit sich die Wirtschaft insgesamt stabilisiert, müssen nun dringend die Lockdown-Maßnahmen, die schnelleren Impfungen und verstärkten Teststrategien greifen, um im Hinblick auf den Sommer zu weiteren Öffnungen und Lockerungen für alle Betriebe zu kommen“, so HwK-Präsident Kurt Krautscheid und Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich.

Beurteilung der Geschäftslage nach Gewerken

Über alle Branchen hinweg wird die Geschäftslage mit gut und befriedigend in einer Bandbreite von 28 bis 90 Prozent (2020: 16% bis 82 %) bewertet. Von den Bauhandwerken wie Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker oder Straßenbauer informieren 90 Prozent und von den Betrieben der Ausbauhandwerke wie Tischler, Maler, Installateure und Heizungsbauer, Elektrotechniker oder Fliesenleger 84 Prozent über eine gute oder zufriedenstellende Geschäftslage. Bei den Handwerkern für den gewerblichen Bedarf wie etwa Feinwerkmechaniker, Kälteanlagenbauer, Metallbauer oder Gebäudereiniger bewerten aktuell 68 Prozent die Lage mit gut oder befriedigend. Von den Betrieben der Nahrungsmittelhandwerke wie Bäcker, Konditoren und Fleischer und aus dem Kfz-Handwerk geben jeweils 57 Prozent der Befragten eine gute oder befriedigende Einschätzung ab. Nur 28 Prozent der Betriebe der personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe wie Friseure, Kosmetiker oder Schumacher sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden.

Betriebsauslastung und Umsatzentwicklung weiter unbefriedigend

Bei der Kapazitätsauslastung geben im Frühjahr 2021 64 Prozent (2020: 61 % / 2019: 82 %) der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Koblenz an, mindestens zu 70 Prozent ausgelastet zu sein. Dies ist weiterhin unbefriedigend. Der Auftragsvorlauf hat sich auf 10,8 Wochen (8,4 Wochen / 12,7 Wochen) erhöht. Die Umsatzentwicklung hat sich leicht verbessert: aktuell geben 15 Prozent (15 % / 29 %) der Befragten an, dass die Umsätze gestiegen sind, 41 Prozent (32 % / 46 %) geben gleich hohe Umsätze gegenüber dem Vorquartal an, 44 Prozent (53 % / 25 %) müssen weiterhin Umsatzeinbußen hinnehmen.

Beschäftigungsentwicklung und Investitionsbereitschaft im 1. Quartal verhalten

10 Prozent (2020: 9 %) der befragten Betriebe stellen im ersten Quartal diesen Jahres Mitarbeiter ein, 13 Prozent (13 %) müssen Personal entlassen. 77 Prozent (78 %) der befragten Betriebe haben in diesem Jahr noch keine personellen Veränderungen vorgenommen. Perspektivisch befürchten 10 Prozent (19 %) in den nächsten drei Monaten Personal entlassen zu müssen, 12 Prozent (8 %) möchten mehr Personal beschäftigen.

Die Investitionsbereitschaft bleibt im ersten Quartal 2021 zurückhaltend. Der Anteil investierender Betriebe im Kammerbezirk beträgt aktuell 46 Prozent (50 %) bei einer durchschnittlichen Investitionssumme pro Betrieb von 20.000 Euro (24.000 Euro).

Prognosen im Handwerk deutlich optimistischer

Aktuell erwarten 86 Prozent (2020: 35 % / 2019: 95 %) der Handwerksbetriebe in den nächsten drei Monaten eine gute und zufriedenstellende Geschäftslage. Für den kommenden Sommer rechnen 79 Prozent (34 % / 92 %) der befragten Handwerker mit Wachstumsimpulsen, 21 Prozent (66 % / 8 %) befürchten Umsatzrückgänge. 30 Prozent der befragten Unternehmen (11 % / 38 %) gehen in den nächsten drei Monaten von einem steigenden Auftragsvolumen, 53 Prozent (25 % / 58 %) von Konstanz aus. Die zukünftige Investitionsbereitschaft wird von 66 Prozent (35 % / 79 %) der Betriebe als konstant oder steigend angegeben, 34 Prozent der Befragten möchten geringere Investitionen tätigen.

Beratungsangebot der HwK Koblenz

Mit passgenauen Beratungsleistungen unterstützt die HwK ihre Mitgliedsbetriebe, ob in betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen, technologischen Transformationsprozessen oder Digitalisierungsvorhaben sowie zu den aktuellen Themen rund um das Coronavirus.

Zahlen und Fakten zur Wirtschaftskraft des Handwerks

Aktuell sind bei der Handwerkskammer Koblenz rund 20.300 Betriebe eingetragen. Dies entspricht 38 Prozent aller Handwerksbetriebe in Rheinland-Pfalz. In diesen Betrieben arbeiten etwa 106.000 Beschäftigte – im Landesvergleich sind das 40 Prozent aller Menschen, deren berufliche Heimat das Handwerk ist. Der durch Handwerksbetriebe im Norden des Landes generierte Umsatz liegt bei ca. 13,8 Mrd. Euro (bezogen auf RLP-Niveau 44 Prozent). 8.034 Handwerkslehrlinge werden momentan durch das Handwerk im Kammerbezirk Koblenz ausgebildet, 2.868 neue Ausbildungsverhältnisse konnten 2020 abgeschlossen werden.

Informationen zu Einzelheiten der Frühjahrsbefragung 2021 bei der Handwerkskammer Koblenz,
Tel. 0261/ 398-161, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.hwk-koblenz.de

Das Handwerk ist weiterhin von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. Im Frühjahr 2021 geben im Kammerbezirk Koblenz 73 Prozent der Befragten ein gutes oder befriedigendes Geschäftsklima an, Anfang 2019 waren es noch 94 Prozent. Die Prognosen werden wieder optimistischer. 86 Prozent der Handwerksbetriebe in der Region Mittelrhein gehen davon aus, dass sich ihre Geschäftslage zum Sommer hin verbessert oder gleichbleibt.

Quelle: HwK Koblenz

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