Montag, 22. April 2019

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Temporäre Feuerwache auf rechter Rheinseite

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Ab Dienstag, den 23.04.2019 wird auf der rechten Rheinseite eine temporäre Feuerwache der Berufsfeuerwehr eingerichtet. Die Maßnahme ist aufgrund der aktuellen Verkehrsentwicklung durch die Baumaßnahme an der Pfaffendorfer Brücke erforderlich.

Vorangegangen waren intensive Beobachtungsmaßnahmen über die aktuelle Verkehrslage zu den unterschiedlichen Tages- und Wochenzeiten, welche gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde sowie der Polizei durchgeführt wurden. Der Berufsverkehr am Nachmittag bringt die Hauptverkehrsachse „Friedrich-Ebert-Ring“ teilweise massiv zum Erliegen. Durch die Verengung auf eine Fahrspur sowie die Anbringung von Gleitschutzwänden zur Sicherheit der Arbeiter auf der Pfaffendorfer Brücke hat sich die Situation für Einsatzfahrzeuge deutlich verschärft.

Um den Bürgern auf der rechten Rheinseite im Einsatzfall eine adäquate Sicherstellung des Einsatzgrundschutzes zukommen zulassen, wird ab dem 23.04.2019 während des nachmittäglichen Berufsverkehrs ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr in Ehrenbreitstein stationiert. Die Entwicklung der Verkehrssituation wird ständig beobachtet und analysiert. Sollten sich neue zeitliche Entwicklungen von Verkehrsspitzen ergeben, so erfolgt eine individuelle Anpassung der Stationierungszeiten.

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Vom positivem Beispiel lernen

Die Arbeit eines sogenannten Nachtbürgermeisters ist für viele Städte eine Selbstverständlichkeit geworden. In Koblenz ist der Antrag zur Einführung als Prüfauftrag an die Stadtverwaltung im Stadtrat mit Mehrheit beschlossen worden. Marion Lipinski-Naumann, Denny Blank und Fritz Naumann: „Wir haben uns selbstverständlich im Vorfeld des Ratsantrages breit über die Thematik ‚Nachtbürgermeister‘ informiert und haben uns bewusst nicht an Millionenstädten festgemacht. Da ist uns das Beispiel aus Mannheim besonders ins Auge gefallen.“ Hendrik Meier, Nachtbürgermeister aus Mannheim gab ein Gesamtbild seiner Arbeit ab, die von Seiten der Sozialdemokraten als überaus erfreulich bezeichnet wurde. Aber natürlich wurden auch die Probleme seiner Arbeit klar dargestellt. Zum Alltag gehören selbstverständlich Gespräche mit Polizei, Ordnungsamt, Gastronomen, Besuchenden der Mannheimer Altstadt und immer und immer mit Bewohnenden dieses Bereiches. Herr Meier redet von circa 130 gastronomischen Betrieben, von einem Einzugsgebiet von circa 50 Kilometer und mit Besucherzahlen, die sich um die 30.000 Gäste pro Wochenende bewegen. Diese Zahl könnte man in abgespeckter Form auch in Koblenz zugrunde legen. Die Vorstellung, dass ein Nachtbürgermeister schwerpunktmäßig nur in der Nacht arbeitet, ist nicht der Fall. Die Probleme, die anfallen, müssen mit der Stadt und ihren Behörden tagsüber besprochen werden, um gemeinsame Lösungsansätze zu finden. Dass natürlich eine nächtliche Anbindung zu gewährleisten ist, ist selbstverständlich. Herr Meier begreift seine Tätigkeit im großen Maße als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Interessenlage. Marion Lipinski-Naumann, Denny Blank und Fritz Naumann: „Die energiegeladene Darstellung seiner Arbeit, hat uns imponiert und wir hoffen, dass eine positive Grundeinstellung der Stadtverwaltung Koblenz zum Antrag zur Einführung des Nachtbürgermeisters in Koblenz vorhanden ist.

Vollsperrung der Pfaffendorfer Brücke für eine Nacht

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In der Nacht von Dienstag, 16. auf Mittwoch, 17. April wird die Pfaffendorfer Brücke zwischen 21.45 Uhr und 5.30 Uhr für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Südbrücke und wird ausgeschildert. Das betrifft auch die Linienbusse; veränderte Fahrzeiten geben die Busunternehmen gesondert bekannt. Grund für die Vollsperrung ist der Aufbau von Stahlschutzwänden auf der Pfaffendorfer Brücke.

Gleichzeitig wird auf der Unterstromseite das Baufeld für die Abdichtungsarbeiten an der Schrammbordfuge eingerichtet. Hierzu wird der Geh- und Radweg in Längsrichtung teilweise abgesperrt. Ab Mittwoch, 17. April steht dem öffentlichen Verkehr auf dem Geh- und Radweg nur der Bereich zwischen den Lampenmasten und dem Brückengeländer zu Verfügung. Die Arbeiten an der Fuge sollen etwa 3 Wochen andauern.

Das Brückenbauamt bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Pflege macht Angehörige körperlich und seelisch krank

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Koblenz, 15. April 2019 – Pflegende Angehörige in Koblenz sind öfter krank als Menschen, die nicht pflegen müssen. Das belegt der Pflegereport der BARMER, den Professor Heinz Rothgang von der Universität Bremen erstellt hat. „Unsere Gesellschaft ist auf die aufopferungsvolle Arbeit pflegender Angehöriger angewiesen“, sagt Katja Stein, Regionalgeschäftsführerin der BARMER in Koblenz.

Laut Pflegereport litten 20 Prozent der pflegenden Angehörigen in Koblenz im Jahr 2017 an Depressionen und zwölf Prozent unter Belastungsstörungen wie Nervenzusammenbrüchen. In einer nach Alter und Geschlecht vergleichbaren Gruppe von nicht pflegenden und nicht pflegebedürftigen Versicherten in der Stadt kamen Depressionen (19 Prozent) und Belastungsstörungen (zehn Prozent) seltener vor.

Pflegende Angehörige leiden öfter unter Rückenschmerzen

Auch der körperliche Zustand von pflegenden Angehörigen in Koblenz ist schlechter als der von Nicht-Pflegenden. So waren laut Pflegereport 57 Prozent der pflegenden Angehörigen in der Stadt im Jahr 2017 wegen Rückenschmerzen bei ihrem Arzt. Die nach Alter und Geschlecht vergleichbare Gruppe nicht pflegender und nicht pflegebedürftiger Versicherter in Koblenz musste sich seltener wegen Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung begeben (49 Prozent).

„Pflegende Angehörige werden oft als größter Pflegedienst der Nation bezeichnet. Der Pflegereport zeigt, wie dringend sie Hilfe für sich selbst brauchen“, sagt Stein. Daher biete die BARMER für ihre Versicherten kostenlos das Seminar „Ich pflege – auch mich“ an. Hier würden die Teilnehmer lernen, wie sie sich trotz der anstrengenden Pflegesituation entlasten könnten.

Kostenfreie Unterstützung finden pflegende Angehörige und Pflegebedürftige auch bei den 135 Pflegestützpunkten in Rheinland-Pfalz. Sie beraten und informieren zu allen Fragen rund um die Pflege. „Meist schauen sich die Pflegeberater der Stützpunkte die häusliche Situation vor Ort an, denn sie kennen alle regionalen Anbieter und Angebote, die in der jeweiligen Situation unterstützen können“, erklärt Stein. Getragen und finanziert werden die Pflegestützpunkte von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land Rheinland-Pfalz.

Landrat Saftig erkrankt

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Keine öffentlichen Termine in den nächsten Wochen

KREIS MYK. Landrat Dr. Alexander Saftig befindet sich nach einem Herzinfarkt in stationärer medizinischer Behandlung. Sein Zustand ist stabil und er wird im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gut betreut. Er wird in den nächsten Wochen keine Termine wahrnehmen. Seine Vertretung übernimmt der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth.

 

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