Sonntag, 12. Juli 2020

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Smart Data in mittelständischen Unternehmen:

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Gemeinsames Forschungsprojekt von TU Berlin und Hochschule Koblenz

KOBLENZ/BERLIN. Im deutschen Mittelstand stößt Digitalisierung oft an ihre Grenzen. Ein neu gestartetes Forschungsprojekt der Hochschule Koblenz gemeinsam mit der Technischen Universität (TU) Berlin soll Lösungswege aufzeigen: Die beiden Hochschulen arbeiten gemeinsam an einem Konzept zur bedarfsgerechten Anwendung von Smart Data im Produktentstehungsprozess in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Mithilfe eines webbasierten Assistenzsystems sollen die Firmen ihre gesammelten Datensätze dazu verwenden können, neue Produkte zu entwickeln. Unterstützt wird das durch die Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS) geförderte Projekt von einem projektbegleitenden Ausschuss, der sich aus Unternehmen verschiedener Branchen zusammensetzt.

„Smart Data Analytics in der Produktentstehung zur Sicherstellung der Qualität bei KMU“ lautet der Name des Projektes, das ein interdisziplinäres Forschungsteam aus wissenschaftlich Mitarbeitenden des Fachgebiets für Qualitätswissenschaft der Technischen Universität Berlin und der Forschungsgruppe Produktionsmanagement und Business Excellence des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz bearbeitet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Bert Leyendecker von der Hochschule Koblenz und Prof. Dr.-Ing. Roland Jochem von der TU Berlin erstellt die Forschungsgruppe in den kommenden zwei Jahren ein IT-basiertes Assistenzsystem, das kleine und mittlere Unternehmen (KMU) systematisch durch den Produktentstehungsprozess (PEP) führen soll.

Um die Relevanz für die Industrie zu gewährleisten, wird das von der Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. geförderte Projekt bei seiner Durchführung von einem projektbegleitenden Ausschuss unterstützt und beraten, der aus Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen der IT-Branche, des produzierenden Gewerbes, Verbänden und der Dienstleistungsbranche besteht. Mögliche Barrieren will man durch klare Empfehlungen zur Nutzung von Smart Data abbauen. Als Smart Data bezeichnet man digitale Informationen, die so aufbereitet sind, dass unmittelbar verwertbares Wissen daraus abgeleitet werden kann. Der Nutzen von Smart Data liegt beispielsweise in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch eine zielgerichtete Analyse bereits vorhandener Datenmengen.

„Gerade kleine und mittelständische Unternehmen laufen Gefahr, den Anschluss an die Digitalisierung zu verlieren. Mit unserem Projekt wollen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter solcher Firmen im Umgang mit Smart Data unterstützen und Berührungsängste minimieren“, erklärt Roland Jochem, zuständiger Projektleiter für die TU Berlin. Dies soll mithilfe des Assistenzsystems geschehen, in diesem zuerst der Bedarf eines Unternehmens durch Fragestellungen ermittelt wird und im Anschluss Datenquellen zur Beantwortung der Fragen vorgeschlagen werden. So wolle man die Mitarbeitenden durch den Produktentstehungsprozess führen und ihnen gleichzeitig Empfehlungen und Hintergrundwissen zu potenziellen Datenquellen sowie zur Analyse und Interpretation der Daten zur Verfügung stellen.

„Wir sind davon überzeugt, dass durch eine systematische und methodenbasierte Vorgehensweise die Produkt- und Prozessqualität in kleinen und mittleren Unternehmen verbessert und so auch die Entwicklungszeit neuer Produkte verkürzt werden kann“, bekräftigt Bert Leyendecker, der das Projekt für die Hochschule Koblenz steuert. Hierzu zähle man auch Möglichkeiten zur Reduzierung von Fehlkosten und eine bessere Erfassung von Kundenanforderungen. „Außerdem können wir in diesem Projekt wichtige neue Erkenntnisse zum Datenbestand, möglichen Erfassungsverfahren und der Nutzung von Daten in kleinen und mittleren Unternehmen generieren, was für die weitere Forschung in diesem Bereich essentiell ist.“

Förderungshinweis

Das IGF-Vorhaben 20889 N (Bewilligungszeitraum: 01.02.2020 – 31.01.2022) der Forschungsvereinigung Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS), August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

B 327, Südtangente Koblenz

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Instandsetzung der Hochstraße Oberwerth und der Hangbrücke Laubachtal

Im Auftrag des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz werden einzelne Teilbauwerke der Bundesstraße 327 – Südtangente Koblenz - instandgesetzt.

An der Hangbrücke Laubach werden in der 29. KW großflächige Gussasphaltschichten eingebaut.

Da die geforderten Sicherheitsabstände zum Schutz der Arbeiter mit der derzeitigen Verkehrsführung nicht eingehalten werden, muss die Ausführung unter Vollsperrung erfolgen.

Deshalb wird die B 327 im Bereich der Hangbrücke Laubach für zwei Nächte in Fahrtrichtung Hunsrück und anschließend für zwei Nächte in Fahrtrichtung Westerwald voll gesperrt werden.

Die Arbeiten können nur bei geeigneten Witterungsbedingungen durchgeführt werden. Daher kann es zu kurzfristigen, witterungsbedingten Änderungen kommen

Zur Reduzierung der Verkehrsbeeinträchtigungen werden die Vollsperrungen im Zuge von Nachtbaustellen (19:00 bis 05:30 Uhr) ausgeführt.

Vollsperrung der Hangbrücke Laubach Fahrtrichtung Hunsrück

Beginn der Vollsperrung:       Montag, 13.07.2020 ab 19:00 Uhr

Ende der Vollsperrung:          Dienstag, 14.07.2020 bis 05:30 Uhr

Beginn der Vollsperrung:       Dienstag, 14.07.2020 ab 19:00 Uhr

Ende der Vollsperrung:          Mittwoch, 15.07.2020 bis 05:30 Uhr

Während der nächtlichen Vollsperrung sind die folgenden Fahrbeziehungen nicht fahrbar:

  • B 9 von Koblenz kommend in Richtung Karthause / Hunsrück.
    Die Umleitung erfolgt über Rhens / Waldesch.
  • B 327 von der Südbrücke kommend in Richtung Karthause / Hunsrück.
    Die Umleitung erfolgt über die B 9 /Römerstraße und die Simmerner Straße.

Vollsperrung der Hangbrücke Laubach Fahrtrichtung Westerwald

Beginn der Vollsperrung:       Mittwoch, 15.07.2020 ab 19:00 Uhr

Ende der Vollsperrung:          Donnerstag, 16.07.2020 bis 05:30 Uhr

Beginn der Vollsperrung:       Donnerstag, 16.07.2020 ab 19:00 Uhr

Ende der Vollsperrung:          Freitag, 17.07.2020 bis 05:30 Uhr

Während der nächtlichen Vollsperrung sind die folgenden Fahrbeziehungen nicht fahrbar:

  • B 327 vom Hunsrück kommend Richtung Südbrücke / B 9 ab der Auffahrt Karthause.
    Die Umleitung erfolgt ab der Ausfahrt Karthause über die Simmerner Straße und die B 9 / Römerstraße.
  • Auffahrt von der Karthause auf die B 327 Fahrtrichtung Südbrücke.
    Die Umleitung erfolgt über die Simmerner Straße und die B 9 / Römerstraße.

Alle weiteren Verkehrsbeziehungen sind wie bisher nutzbar.

Außerhalb der oben genannten Zeiten ist die derzeit angeordnete Verkehrsführung gültig.

Die jeweils gültigen Verkehrsführungen werden entsprechend in der Örtlichkeit ausgeschildert.

Der LBM Cochem- Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die mit der geänderten Verkehrsführung verbundenen Einschränkungen.

Update zu Corona-Fällen in Koblenzer Studentenwohnheimen

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Kreis MYK / Stadt Koblenz. Nachdem sich drei Bewohner von Koblenzer Studentenheimen mit dem Coronavirus infiziert haben, wurden gestern alle aktuellen Bewohner der drei betroffenen Studentenheime auf das Coronavirus getestet und unter Quarantäne gestellt. Erste Auswertungen der Testergebnisse werden erst in den frühen Abendstunden erwartet. Da es sich bei diesen Zahlen zunächst nur um ein vorläufiges Ergebnis handelt und davon abhängig weitere Maßnahmen abgestimmt werden müssen, kann eine Bekanntgabe der offiziellen Testergebnisse erst am Freitagvormittag erfolgen. Darüber hinaus befinden sich das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz, die Stadt Koblenz und die Leitungen der drei Studentenheime im engen Austausch. Zusätzlich zu den gestern getesteten Personen erfolgen im Laufe des heutigen Donnerstages weitere Testungen von Personen, die gestern nicht angetroffen wurden.

Testung der Bewohner aus Studentenwohnheimen beendet.

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In der vergangenen Nacht meldeten sich 3 Bewohner aus Koblenzer Studierendenwohnheimen mit Grippesymptomen in einem Koblenzer Krankenhaus. Alle drei wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Da sich im Verlauf der Nacht noch weitere Bewohner mit typischen Symptomen meldeten, mussten im Laufe des Tages alle Bewohner vorsorglich unter Quarantäne gestellt und auf das Virus getestet werden.

Insgesamt 95 Kräfte des Gesundheitsamtes, der Katastrophenschutzeinheiten aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz, des Ordnungsamtes Koblenz, der Polizei Koblenz, sowie der Feuerwehr Koblenz waren seit 14 Uhr unterwegs, um insgesamt 188 Tests durchzuführen.
Alle betroffenen Bewohner müssen nun bis auf Weiteres in ihren Wohnungen bleiben und dürfen diese nicht verlassen, bis sie Nachricht vom Gesundheitsamt Mayen-Koblenz erhalten.

Markierungsarbeiten auf Berliner Ring starten etwas früher

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Die Arbeiten zur Neumarkierung des Berliner Rings beginnen schon früher. Zunächst müssen die alten Markierungen entfernt werden. Dies beginnt auf einem Teilstück bereits am Samstag, 11. Juli.
Ab Montag, 13. Juli werden die demarkierten Bereiche dann mit der neuen Flächenaufteilung markiert.
Die Arbeiten sollen in sechs Wochen abgeschlossen sein, sofern das Wetter mitspielt.
Das Tiefbauamt bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Vorsicht im Baustellenbereich.

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