Sonntag, 25. Juli 2021

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Ein gutes Beispiel für erfolgreiche Jugendbeteiligung

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Einweihung des Unterstandes auf dem Außengelände des JuBüZ

Am 1. Juli war es nun soweit, der neue Unterstand auf dem Außengelände des Jugend- und Bürgerzentrums Karthause wurde feierlich von Oberbürgermeister David Langner (sitzend links) und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs (sitzend rechts) gemeinsam mit Mitarbeitenden des JuBüZ, Jugendlichen, Sponsoren und Gästen eingeweiht.
Der Wunsch nach einem Unterstand, um sich auch bei Regenwetter auf dem Außengelände aufhalten zu können, war ein Ergebnis des am 16.11.2018 veranstalteten Karthäuser Jugendforums. Das Forum wurde im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums des JuBüZ zusammen mit dem Kinder- und Jugendbüro Koblenz realisiert. Im Vorfeld des Forums hatte zudem eine Jugendbefragung mit 800 Jugendlichen stattgefunden, um die Bedarfe und Wünsche von Jugendlichen im Stadtteil Karthause zu ermitteln. Eines der diskutierten Vorhaben war dieser Unterstand auf dem Außengelände des JuBüZ. Da die beteiligten Jugendlichen zusicherten, für die zukünftige Instand- und Saubererhaltung zu sorgen, unterstützten viele Sponsoren sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik das Vorhaben.
Im Herbst 2020 konnte das Projekt baulich umgesetzt werden. Pandemiebedingt verzögert, fand nun die feierliche Einweihung statt.
Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs betonten bei der Veranstaltung, wie wichtig es ihnen ist, jungen Menschen zu zeigen, dass es sich lohnt, sich einzusetzen.
Und Michael Lüdecke, Leiter Jugend- und Bürgerzentrum Karthause, unterstrich, dass die Einweihung insbesondere ein Zeichen an Jugendliche sein soll, dass diese auch und vor allem in diesen pandemischen Zeiten nicht vergessen werden. Frau Stefanie Lahm, neu verantwortlich für den Jugendbereich im JuBüZ, freut sich auf den Aufbau der Jugendarbeit und lädt Jugendliche der Karthause herzlich ein, im Offenen Treff vorbeizuschauen.

Wahlfreiheit bei Zweitimpfung für AstraZeneca-Impflinge

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Besonderheit für Impftermine mit AstraZeneca im Koblenzer Impfzentrum am Sonntag, 4. Juli
Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am Donnerstag empfohlen, dass Personen, die bei der Erstimpfung den Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca erhalten haben, nach Möglichkeit bei der Zweitimpfung mit einem sogenannten mRNA-Impfstoff (Comirnaty von Biontech/Pfizer bzw. Moderna) geimpft werden sollen.

In Rheinland-Pfalz wird dieser Empfehlung nunmehr in den Impfzentren kurzfristig Rechnung getragen. Die betroffenen Personen, die eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten sollen, werden gebeten an ihrem bereits vorgesehen Impftermin im Impfzentrum zu erscheinen. Vor Ort können sie dann im Impfzentrum entscheiden, ob sie auch die Zweitimpfung mit dem Präparat des britisch-schwedischen Herstellers erhalten möchten oder, der STIKO-Empfehlung folgend, stattdessen mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden möchten. Aufgrund der Kurzfristigkeit ist diese Vorgehen in Koblenz erst ab Montag, 5. Juli, möglich.

Für Personen, die am Sonntag, 4. Juli, im Landesimpfzentrum Koblenz in der CGM Arena ihren Zweitimpftermin mit AstraZeneca haben, weicht das Vorgehen leicht ab: Die betroffenen Impflinge werden ebenfalls gebeten zu ihrem Termin am Sonntag zu erscheinen. Vor Ort können die betreffenden Impflinge dann entscheiden, ob sie sich mit dem Impfstoff von AstraZeneca oder mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen möchten. Wer sich für eine Impfung mit AstraZeneca entscheidet, wird noch am Sonntag vor Ort geimpft. Wer die Zweitimpfung stattdessen mit dem Comirnaty-Impfstoff von Biontech/Pfizer oder dem Impfstoff von Moderna vornehmen lassen möchte, mit dem wird am Sonntag vor Ort in der CGM Arena ein neuer Impftermin ausgemacht, der gegen Ende der kommenden Woche, voraussichtlich am Donnerstag oder Freitag, 8. oder 9. Juli, stattfinden wird. Der genaue Termin wird am Sonntag individuell mit den Betroffenen abgestimmt, weswegen ein Erscheinen vor Ort zwingend notwendig ist, wie der Koblenzer Impfkoordinator Olav Kullak erklärt.

Traute van Aswegen mit Hermann-Wedell-Preis 2020 ausgezeichnet

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Pandemiebedingt verschoben und in einem sehr kleinen Personenkreis verliehen Jörg Perscheid und Nicole Kuprian im vhs-Saal der Volkshochschule Koblenz den Hermann-Wedell-Preis 2020 an Traute van Aswegen. Der Vorstandsvorsitzende des Vereins der Freunde der Volkshochschule und die Leiterin der Volkshochschule Koblenz würdigten das große Engagement der Preisträgerin im Kultur- und Bildungsbereich.

Zum 17. Mal verlieh der Verein Freunde der Volkshochschule der Stadt Koblenz e.V. den Hermann-Wedell-Preis, benannt nach dem ersten Leiter der Volkshochschule Koblenz. Mit dem Preis werden Personen oder Gruppen geehrt, die sich in besonderer Weise für die praktische Kulturarbeit bzw. die allgemeine Weiterbildung / Erwachsenenbildung eingesetzt haben.

Nach einstimmigen Votum der Jury ging der Preis 2020 an Traute van Aswegen. Als „die jüngste deutsche selbständige Buchhändlerin…“  wurde sie bereits 1961 mit 21 Jahren im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels beschrieben und hat seither ihre Liebe zum Buch, dem Lesen und zu den Autoren immer weiter vertieft und verbreitet. Mit der Organisation von Lesungen bekannter Autoren wie Martin Walser, Dieter Hildebrandt, Rüdiger Nehberg, Sigrid Damm, Gudrun Pausewang oder Rafik Schami und vielen mehr entstanden, wie mit Günter Grass, auch private Freundschaften.

Die Laudatorin Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur, würdigte die Biografie der Preisträgerin.

Seit 1994 in Koblenz ansässig, brachte Traute van Aswegen ihre Kompetenz und Begeisterung für anspruchsvolle Veranstaltungen zunächst im Förderverein „Lesen und Buch“ bei den Freunden der Stadtbibliothek Koblenz ein. Bald schon erweiterte sie ihren Wirkungskreis in Museen, bei Ausstellungen, in Schulen, in Seniorenheimen oder - wie auf der Buga 2011 - mit fantasievollen Kostümlesungen. Herausragende Projekte waren 2007 der zweisprachig ausgeführte „Nasreddin Hodscha“ der türkische Eulenspiegel, die Lesungen über Sophie von la Roche, über Fritz von Unruh und seit über einem Jahrzehnt die Kostüm-Lesungen auf dem Augusta Fest in Koblenz. Hinzu kommen zahlreiche andere ehrenamtliche Tätigkeiten wie die Zusammenarbeit mit der „Stiftung Lesen“, die Betreuung und Weiterbildung von Vorleserinnen der Stadtbibliothek, die Betreuung und Inventarisation der Bibliothek des Ludwig-Museums oder - in enger langjähriger Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz und Prof. Dr. Helga Arend - der Aufbau und die Begleitung der Kinderbuchkartei in Koblenz.

Traute van Aswegen hat alle ihre Tätigkeiten stets mit einem hohen Anspruch an die Qualität sowie eine verständliche Weitergabe der literarischen Inhalte an viele Menschen verbunden. Sie wird ausgezeichnet für ihr vielseitiges Engagement für die Kultur und Bildung in Koblenz. In ihrer lebendigen und pointierten Dankesrede kam dies bei der Preisverleihung noch einmal ganz besonders zum Ausdruck.

Straßenbauarbeiten auf der Mayener Straße

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Vom 05. bis 09.07.2021 wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes die Fahrbahndecke der Mayener Straße von Karl-Russell-Straße bis Johannesstraße mit einem Risseverguss auf der gesamten Straßenbreite behandelt.

Entsprechende Halteverbote wurden bereits aufgestellt. Die Arbeiten werden nicht die komplett die angegebene Zeit beanspruchen. Vielmehr ist es so, dass der Verguss vom Wetter abhängig ist. Sollten die Arbeiten früher abgeschlossen sein, werden die Schilder entfernt.

Während der gesamten Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, wofür der Servicebetrieb um Verständnis bittet.

Universität und Hochschule Koblenz

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Universität und Hochschule Koblenz bereiten gemeinsame Impfaktion für junge Erwachsene vor – ab 7. Juli stehen 5.000 Impfdosen von BioNTech bereit

KOBLENZ. Eine einwöchige Impfaktion gegen das Coronavirus, die die Landesregierung gemeinsam mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen plant, beginnt am 7. Juli. Impfen lassen können sich junge Erwachsene von 18 bis 27 Jahren, die in Rheinland-Pfalz wohnen und/oder an einer der Hochschulen des Landes eingeschrieben sind. Auch der Hochschulstandort Koblenz erhält 5.000 Dosen vom Impfstoff des Mainzer Biotechnologie-Unternehmens BioNTech. Derzeit bereiten die Universität in Koblenz sowie die Hochschule Koblenz eine gemeinsame Impfaktion vor, die mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes vom 7. bis 9. Juli und vom 12. bis 14. Juli durchgehend von 9 bis 19 Uhr am RheinMoselCampus in der Konrad-Zuse-Straße 1 in direkter Nähe des Haupteingangs stattfinden wird. Weitere Infos und Terminregistrierung unter www.hs-koblenz.de/impfangebot sowie unter www.uni-ko-ld.de/impfkampagne-koblenz.

„Wir freuen uns sehr, den jungen Erwachsenen ein solches Impfangebot machen zu können, insbesondere unseren Studierenden, die in den vergangenen drei Pandemiesemestern erhebliche Einschränkungen in ihrem Studienverlauf hingenommen haben und denen wir ein möglichst sicheres Wintersemester mit einem hohen Anteil an Präsenzlehre ermöglichen möchten“, betont Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz. Prof. Dr. Stefan Wehner, Vizepräsident für Koblenz an der Universität Koblenz-Landau, ergänzt: „Wichtig ist, dass nach den Einschränkungen der Pandemie nun auch junge Menschen in den Blick genommen werden. Unsere Studierenden sollen wieder gemeinsam in Seminaren und Workshops lernen, unsere Bibliothek wieder uneingeschränkt nutzen und in gewohnter Weise Praktika, Prüfungen etc. ablegen können. Daher freuen wir uns, mit der Impfaktion einen Beitrag zur Beendigung der Pandemie leisten zu können. Dies wäre ohne den freiwilligen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Hochschulen nicht möglich – hierfür ganz herzlichen Dank allen Beteiligten!“

Der logistische und organisatorische Aufwand für dieses Impfangebot ist nicht gering. So stellen die Hochschulen während der täglich zehnstündigen Aktion eine ganze Reihe von Räumlichkeiten, technische Ausrüstung sowie durchgehend Arbeitskraft zur Verfügung. Für das Publikum stehen Händedesinfektionsmittel bereit, es herrscht Maskenpflicht im ganzen Gebäude; ein umfangreiches Laufwegekonzept ermöglicht die Einhaltung der geforderten Mindestabstände.

Eine Impfung ist grundsätzlich nur mit Vorregistrierung unter www.hs-koblenz.de/impfangebot möglich. Die Registrierung kann notfalls aber mit einem mobilen Endgerät noch vor Ort erfolgen. Diese muss dann 30 Minuten vor dem jeweiligen Zeitfenster erfolgen. Beim Check-in am Campus werden die erforderlichen Daten der zu impfenden Personen in das Webportal der Impfdokumentation eingetragen, so dass auch der digitale Nachweis der Impfung erstellt werden kann.

Ein Check-in vor Ort ist nur mit einem negativen Corona-Schnelltestergebnis möglich, das nicht älter als 24 Stunden sein darf und im Anmeldebereich der Impfstraße vorgelegt werden muss. In unmittelbarer Nähe existiert ein Testzentrum mit geschultem Personal, so dass ein Test auch noch spontan vor Ort erfolgen kann. Welche Dokumente noch mitgebracht werden müssen, ist unter www.hs-koblenz.de/impfangebot einsehbar. Wer aktuell nicht in Rheinland-Pfalz wohnt, muss mit seinem Studierendenausweis seine Zugehörigkeit zu einer rheinland-pfälzischen Hochschule nachweisen. Zudem ist zu beachten, dass in dieser ersten Impfwoche vom 7. bis 9. Juli und vom 12. bis 14. Juli nur Erstimpfungen vorgenommen werden. Die Impfungen werden dann in einer zweiten Impfwoche vom 11. bis 18. August 2021 komplettiert. Zu den Impfberechtigten gehören auch Genesene in der Altersgruppe von 18 bis 27 Jahren mit dem Nachweis einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus.

Die zu Impfenden werden gebeten, sich bereits eine Viertelstunde vor ihrem Impftermin einzufinden. Sollte es regnen, steht für die Wartezeit ein eigens dafür aufgebautes Zelt vor dem Haupteingang zur Verfügung. Da es keine Umkleidekabinen gibt, werden sie gebeten, Oberbekleidung ohne oder mit kurzen Ärmeln zu tragen. Zudem sollte jede und jeder für sich eine Flasche Wasser mitbringen. Die Impfung wird von medizinischen Fachkräften des Deutschen Roten Kreuzes vorgenommen. Die Aufklärung vor der Impfung erfolgt in Gruppen- oder Einzelgesprächen. Die Geimpften müssen nach ihrer Impfung noch eine Viertelstunde zur Nachbeobachtung verbleiben, damit das medizinische Personal vor Ort bei einer möglichen allergischen Reaktion einschreiten kann.

Vor dem RheinMoselCampus sowie im näheren Umfeld des Koblenzer Stadtteils Karthause, ausgewiesen mit P1 bis P6, stehen mehrere Hundert Parkplätze zur Verfügung. Der Campus ist aber auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Linien 2, 12 und 620 zu erreichen (Haltestelle Hochschule Koblenz/Konrad-Zuse-Straße).

Weitere Informationen zu der Impfaktion der beiden Koblenzer Hochschulen unter www.hs-koblenz.de/impfangebot und www.uni-ko-ld.de/impfkampagne-koblenz.

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