Dienstag, 16. Juli 2019

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Stadt Koblenz ruft angeschriebene Haushalte zur Teilnahme an der Mietspiegelerstellung auf

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Es ist wieder soweit. Der neue Koblenzer Mietspiegel wird erstellt. Dafür ist die Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger unerlässlich.

Seit 2006 erstellt die Stadt Koblenz zusammen mit einem Arbeitskreis, dem unter anderem auch die Interessensverbände von Mietern und von Vermietern angehören, regelmäßig einen qualifizierten Mietspiegel. Dieser gibt eine Übersicht über die in Koblenz ortsübliche Nettokaltmiete in Abhängigkeit von der Größe, dem Alter, der Lage und relevanten Ausstattungsmerkmalen einer Mietwohnung. Der Mietspiegel bietet daher gleichermaßen den Mietern wie auch den Vermietern eine wichtige Orientierungshilfe auf dem Mietwohnungsmarkt an.
Grundlage der Berechnung des Mietspiegels sind Angaben von Mietern und Vermietern zur Wohnung und zum Mietvertrag. Dazu hat die städtische Statistikstelle Anfang Mai 12.000 per Zufallsverfahren ausgewählte Haushalte mit einem kleinen Fragebogen angeschrieben und darum gebeten, sich an der freiwilligen Mietspiegelerhebung zu beteiligen. Je größer die Beteiligung ist, desto solider ist die Berechnungsgrundlage für den Mietspiegel.

Die Stadt bittet daher nochmals alle angeschriebenen Mieterhaushalte, die sich bislang noch nicht an der Erhebung beteiligt haben, den Fragebogen zur Vorabauswahl auszufüllen und an die Stadtverwaltung zurückzuschicken.

Weitere Informationen erhalten die Angeschriebenen bei Daniela Schüller (Tel.: 0261 - 129 1247; Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) oder auf www.mietspiegel.koblenz.de.

Europäische Einigung und Grundgesetz: Partner oder Rivalen?‘

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Wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen Europa und unserem Grundgesetz? Ist es mit unserer Verfassung vereinbar, dass wir immer mehr nationale Rechte an Brüssel abgeben? Dieser zentralen Frage widmet sich der Mainzer Politologe und Vortagsprofi Ingo Espenschied in seiner beeindruckenden Live-Dokumentation auf Großleinwand am 12. Juni um 18.00 Uhr im Koblenzer Rathaussaal. Ingo Espenschied entführt auf ebenso spannende wie leicht verständliche Weise seine Zuschauer auf eine multimediale Zeitreise durch die europäische und bundesdeutsche (Demokratie-) Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Das Verhältnis zwischen dem Europäischen Einigungsprozess und unserem Grundgesetz ist Tag ambivalent. Einerseits beruht die europäische  Integration auf dem Konzept einer langsamen, schrittweisen Übertragung von nationalen Kompetenzen auf europäische Institutionen. Andererseits jedoch bildet in einem souveränen Staat die Verfassung stets die höchste Rechtsquelle. Steht also der Europäische Einigungsprozess im Widerspruch zu unserem Grundgesetz? Wie kann unter diesem Gesichtspunkt eine noch engere Zusammenarbeit in der Europäischen Union überhaupt verwirklicht werden?

Ingo Espenschied, Diplom-Politologe, hat in Mainz, an der Pariser Sorbonne und der London School of Economics studiert und gilt als ausgewiesener Experte für deutsch-französische Beziehungen und europäische Politik. Als freier Journalist, Produzent und Vortragsreferent lebt und arbeitet er heute in der Nähe von Mainz. Mit dem Format DOKULIVE® hat Espenschied ein neues Genre im Bereich der politischen Bildung begründet, das international auf große Anerkennung gestoßen ist.

11. Internationale Woche an der Hochschule Koblenz begeisterte länderübergreifend

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KOBLENZ. 73 bunte Luftballons stiegen zur Eröffnung der 11. Internationalen Woche am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz in den Himmel. An jedem hing eine Länderflagge – Symbol für die große internationale Vielfalt der Hochschule Koblenz, an der derzeit Menschen aus 73 Nationen studieren. Entsprechend drehte sich auf dieser mehrtägigen Veranstaltung bei den Studierenden, bei den teilnehmenden Professorinnen und Professoren sowie bei den externen Gästen alles um den länderübergreifenden akademischen Austausch. Dazu gehörten zahlreiche Vorträge, Workshops und Infostände unter Beteiligung von Lehrenden, Forschenden und Studierenden aus verschiedenen Ländern sowie weitere interkulturelle Programmpunkte, die das International Office der Hochschule Koblenz organisiert hatte.

„Mit dieser Veranstaltung möchten wir den internationalen akademischen Austausch sowie die internationale Lehre fördern, um die Internationalisierung der Hochschule Koblenz weiter voranzutreiben“, betonte Anne Quander, Leiterin des International Office der Hochschule Koblenz, „außerdem ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere Studierenden zu einem Auslandsaufenthalt zu motivieren.“

Entsprechend lag der Schwerpunkt der Internationalen Woche auf dem Infotag, an dem eine Vielzahl bunter Länderstände im Foyer des RheinMoselCampus den Studierenden Möglichkeiten aufzeigten, ein Semester oder ein Praktikum außerhalb Deutschlands zu absolvieren. Das International Office, die Fachbereiche, ERAMUS und weitere Anlaufstellen rundeten das breite Informationsangebot rund um den Auslandsaufenthalt ab, das viele Studierende gerne wahrnahmen. An diesem Tag standen zudem verschiedene Vorträge wie zum Beispiel „Zukunftsszenarien der Europäischen Integration“ von Prof. Dr. Lange (Pulse of Europe) sowie Workshops auf dem  Programm. Abends lud das International Office in Zusammenarbeit mit AStA zum Kinofilm „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ ein.

Begleitet wurde die Internationale Woche von der Ausstellung „Flucht und Studium“. Diese stellte ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom DAAD geförderten Integra-Programme vor, die mittlerweile an der Hochschule Koblenz studieren. Für die Ausstellung hatten sich einige Studierende mit Fluchthintergrund dazu bereit erklärt, einen Einblick in ihre Erfahrungen, Motive und Wünsche zu geben.

Die ausländischen Gäste der Hochschule Koblenz hatten während der Internationalen Woche auch Gelegenheit, die Stadt und die Region kennen zu lernen. Dazu gehörten unter anderem die Fahrt mit der Seilbahn hoch zur Festung Ehrenbreitstein und eine Führung durch die beeindruckende historische Anlage.

BEITRAG ZUR SICHERHEIT AM DEUTSCHEN ECK

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Die rote Baseballkappe mit dem Schriftzug „Schängel in Sicherheit“ ist in Koblenz schon lange bekannt, vor allem bei Kindern.

Jetzt ist ein weiterer Partner für dieses Projekt gefunden worden – und dies am vor allem im Sommer von Kindern stark frequentierten Wasserspielplatz am Deutschen Eck.

Das Ludwig Museum, in unmittelbarer Nähe zu Wasserspielplatz und Blumenhof gelegen, hat sich als Kooperationspartner zur Verfügung gestellt und die entsprechenden Mitarbeiter sind für ihre künftigen Aufgaben gerüstet.

„An der roten Kappe können Hilfesuchende erkennen, wo sie im Notfall Schutz und Hilfe finden“, erläutert Minka Bojara, Leiterin des Koblenzer Bündnisses für Familie, den neuen Aufkleber im Schaukasten des Ludwig Museum.

Gerade Museen haben auch am Wochenende sowie an Feiertagen geöffnet.

„Mit unseren Öffnungszeiten und unserer zentralen Lage am Deutschen Eck glauben wir, ein guter Partner für „Schängel in Sicherheit“ sein zu können. Gerne tragen wir hiermit zu einem kleinen Teil zur Sicherheit in unserer Stadt bei“, so Verwaltungsleiter Thomas Rinck.

Stadtentwässerung Koblenz präsentiert sich nationalem und internationalem Publikum

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Im Rahmen des von der EU geförderten Projektes „SusTreat“ informiert der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Koblenz die Öffentlichkeit zu zum Stand und Verlauf des Projektes. Aus diesem Grund war die Stadtentwässerung nun auf der größten internationalen Fachmesse für Abfall und Abwasser, der IFAT in München, vertreten. Mitarbeiter des Klärwerkes und des projektbetreuenden Ingenieurbüro Dr. Götzelmann + Partner aus Stuttgart haben während der Messe nicht nur das Projekt „energieautarke Großkläranlage Koblenz“ vorgestellt sondern auch Werbung für Koblenz, der schönsten Stadt an Rhein und Mosel, gemacht. Neben 3-D-Modellen und Verfahrensschaubildern wurde auch ein Video gezeigt, welches Elemente aus dem Imagefilm „Two Rivers“ enthält.
Nicht nur internationale Messebesucher, etwa aus Alaska, Brasilien, Bangladesch, China, Saudi-Arabien, Italien, Kolumbien sondern auch nationale aus Aschaffenburg, Bonn, Pforzheim haben sich mit der Mitarbeitern der Stadtentwässerung Koblenz über die Erfahrungen ausgetauscht.
Auch aus Koblenz Besuch konnte am Messestand empfangen werden. Eine Abordnung von Mitgliedern des Werkausschusses Eigenbetrieb Stadtentwässerung Koblenz hat sich die Präsentation auf dem Messestand angesehen (Foto). Ferner kamen Studierende der Koblenzer Hochschule, Fachbereich Bauingenieurwesen, auf ein informatives Gespräch vorbei.

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