Mittwoch, 19. Februar 2020

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HwK und IHK sehen Nachbesserungsbedarf bei Neuausweisung des Wasserschutzgebiets

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Gewerbegebiet Koblenz-Urmitz: Betriebe fordern Planungs- und Rechtssicherheit für weitere Investitionen in den Standort

Koblenz. Welche Auswirkungen hat die geplante Neuausweisung des Wasserschutzgebietes Koblenz-Urmitz auf das dortige Industrie- und Gewerbegebiet? Werden Unternehmen den Standort verlassen müssen, weil die Auflagen zu hoch sind? Das Thema sorgt seit Monaten für Unsicherheit und Diskussionsstoff. Die Koblenzer Wirtschaftskammern bieten über ihre Rechts- und Technologieberatung seit Bekanntwerden der Pläne den Mitgliedsbetrieben eine kostenlose Unterstützung an.

Teil des Verfahrens war jüngst auch die Erörterung zum Wasserschutzgebiet Koblenz-Urmitz in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle. Die Existenz und weitere Entwicklung des Industriegebiets Koblenz-Urmitz stand auf dem Prüfstand. In der nicht öffentlichen Veranstaltung war der Verordnungsgeber, die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord aufgefordert, die schriftlich erhobenen Einwendungen gegen die Neuausweisung des Wasserschutzgebiets und die künftig dort geltenden, sehr strengen Verbote mit den betroffenen Betrieben und den Trägern der öffentlichen Belange mündlich zu erörtern.

Aufgrund der kurzfristigen Ansetzung konnte der Termin von vielen Betroffenen nicht wahrgenommen werden. Umso wichtiger war die Teilnahme der Wirtschaftskammern als Träger öffentlicher Belange.

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One Billion Rising – Koblenz und Umgebung 2019

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Es ist wieder soweit: Am Donnerstag, den 14. Februar 2019 wird Koblenz Bühne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Bereits zum siebten Mal engagieren sich Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aus Koblenz und Umgebung an der weltweiten Kampagne „Aufstehen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“. „One Billion Rising“ ist eine der größten Kampagnen weltweit mit tausenden Events in ca.190 Ländern. Eine Milliarde Menschen sind an diesem Tag aufgerufen sich gegen diese Gewalt zu erheben und ein Zeichen für Freiheit und Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen zu setzten.

Am Valentinstag 2019 treffen sich alle, die mitmachen möchten um 17:00h am Löhrrondell in Koblenz. Dort wird zum Lied „Break the Chain“ (Sprengt die Kette) getanzt. Mit diesem Tanz solidarisieren sich alle Beteiligten gegen die weltweite Unterdrückung/ Ausbeutung und Gewalt, insbesondere an Frauen und Mädchen. Das Tanzen und gemeinsamen „Aufstehen“ ist Ausdruck von Kraft und Stärke und setzt Energie frei für eine gemeinsame Beendigung der Gewalt.  

Es wird die Möglichkeit geben Statements abzugeben und Plakate zu gestalten. Ab 17:30 h zieht der Demonstrationszug mit mitreißender Unterstützung der Percussion-Gruppe „Piri Piri“ durch die Koblenzer Innenstadt zum Jesuitenplatz. Gegen 18h treffen die Demonstrierenden dort ein und versammeln sich erneut zum Tanzen. Die Veranstalterinnen freuen sich, wenn viele frauensolidarische Rot- Pink und Orangetöne tragen und wenn möglich ein Pussyhat. Strickanleitung gibt es im Internet. Einige sind auch schon zum Verschenken vorgefertigt.

Organisiert wird die Veranstaltung in Koblenz von einem breiten Aktionsbündnis, dem u.a. die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz und des Rhein-Lahn-Kreises, das Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz, der Frauennotruf Koblenz e.V., der Beratungsladen für Frauen Koblenz, Solwodi Koblenz, TROTZDEM Lichtblick Neuwied/Puderbach e.V., und Soroptimist Koblenz angehören.

Für alle, die sich vorab einstimmen und den Tanz zu dem 
Lied „Break the chain“ einüben möchten werden folgende
Tanzworkshops angeboten:
23.1. Uni Koblenz, K 101, 12.00 -14.00 Uhr
26.1. Neuwied, Tanzschule Mies, 14.00 – 16.00 Uhr
2.2.   Sporthalle der BBS Wirtschaft Koblenz (Eingang Ludwigstr.)
11h bis 13Uhr
11.2. Hochschule Koblenz, A 250, 16.00 bis ca. 18.00 Uhr

Stadt Koblenz

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Oberbürgermeister fordern: Schnellere Ausbildung und bessere Ausstattung des Kommunalen Vollzugsdienstes

(Koblenz: 28.01.19) Die Oberbürgermeisterin der Stadt Ludwigshafen Jutta Steinrück, sowie die Oberbürgermeister der Städte Mainz, Trier, Kaiserslautern und Koblenz setzen sich bei Innenminister Roger Lewentz für einen schnelleren Ausbildungszugang und verbesserte Ausstattung der kommunalen Vollzugsdienste ein.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Vollzugsdienste absolvieren einen 10-wöschigen Ausbildungsgang an der Hochschule der Polizei. Die OBs der kreisfreien Städte wünschen sich vom Innenminister, dass interessierte Bewerberinnen und Bewerber wesentlich schneller als bisher einen Ausbildungsplatz an der Hochschule der Polizei erhalten, um ihre Ausbildung dort absolvieren können.

Deshalb sollte das Bewerbungsverfahren dem Bedarf der großen Städte angepasst, die Anzahl der Lehrgänge erhöht und die Lehrgangsstärke so bemessen sein, dass einerseits möglichst viele Bewerbungen berücksichtigt werden und andererseits eine qualitative Kompetenzvermittlung gewährleistet ist.

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Landkreis Mayen-Koblenz:

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Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion besucht Hofladen und tauscht sich mit regionalen Unternehmern sowie Einheiten des Brand- und Katastrophenschutzes aus

Christian Baldauf: „Hier bekommt man wieder einen Bezug zum Lebensmittel“

Gemeinsam mit Landrat Dr. Alexander Saftig und den lokalen Abgeordneten Dr. Adolf Weiland und Josef Dötsch hat der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, den Landkreis Mayen-Koblenz besucht. Auf der Agenda standen Gespräche mit regionalen Unternehmern, mit den Landfrauen und dem Verein „Heimat schmeckt!" e.V. sowie mit Einheiten des Brand- und Katastrophenschutzes. Ein Besuch der Deponie Eiterköpfe rundete seine Regionaltour ab.

Wie im Gespräch mit regionalen Unternehmern deutlich wurde, belasten vor allem langwierige Genehmigungsverfahren, der Fachkräftemangel und die Diesel-Debatte die regionale Wirtschaft. „Nutzfahrzeuge werden in der Regel für einen längeren Zeitraum von bis zu 15 Jahren angeschafft. Derzeit ist unklar, ob die Betriebe in naher Zukunft mit ihren Transportern noch durch die Innenstädte bis zum Kunden fahren können. Das sorgt für großen Unmut“, so Baldauf. Er forderte dringend eine fundierte toxikologische Neubewertung der bestehenden Grenzwerte bei Stickoxid sowie eine Evaluation der Standorte von Messstellen.

Die Landfrauen und Mitglieder des Vereins „Heimat schmeckt!" e.V. machten im Gespräch mit Baldauf deutlich, dass sich wandelnde Verbraucherpräferenzen spürbar seien. Dies biete Direktversorgern eine neue Chance, zu deren Erfolg jedoch viel ehrenamtliches Engagement nötig ist. Baldauf lobte die Initiative: „In Hofläden gibt es keine Erdbeeren an Weihnachten. Hier bekommt man wieder einen Bezug zum Lebensmittel. Ihr Engagement ist klasse: für unsere Verbraucher und unsere heimischen Landwirte.“ Um den ländlichen Raum weiter zu stärken setzt sich die CDU-Landtagfraktion beispielweise für den Erhalt kleiner Grundschulen, für die Stärkung der Ortskerne und für mehr Mobilfunkmasten auf dem Land ein.

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Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran . . .

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. . . zum stellvertretenden Vorsitzenden der 
Landeshochschulpräsidentenkonferenz gewählt

KOBLENZ/TRIER. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, ist in der jüngsten Sitzung der Landeshochschulpräsidentenkonferenz (LHPK) an der Universität Trier zum stellvertretenden Vorsitzenden dieses Gremiums gewählt worden. Das Amt, das derzeit noch Prof. Dr. Norbert Kuhn, Präsident der Hochschule Trier innehat, wird Bosselmann zum 1. April 2019 übernehmen.

Derzeitiger Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz ist Prof. Dr. Michael Jäckel von der Universität Trier, der sein Amt im Herbst vergangenen Jahres angetreten hatte. Turnusgemäß wechselt der Vorsitz in dem Gremium alle zwei Jahre.

Die Landeshochschulpräsidentenkonferenz tagt in der Regel viermal im Jahr. Neben der Wahl des zweiten Vorsitzenden berieten die Hochschulpräsidien der rheinland-pfälzischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften diesmal unter anderem über das rheinland-pfälzische Hochschulzukunftsprogramm. Das Gremium ist sich einig, dass das Land Rheinland-Pfalz nur mit einer angemessenen finanziellen und personellen Ausstattung im Bereich der akademischen Bildung im Wettbewerb der Bundesländer Erfolg haben kann.

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