Montag, 21. Oktober 2019

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Erneuerung des dynamischen Parkleitsystems in Koblenz

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Erneuerung des dynamischen Parkleitsystems in Koblenz im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur

Im Rahmen vom „Nationalen Forum Diesel“, sowie im Gespräch der Bundesregierung mit den Ländern und Kommunen zur Luftreinhaltung im vergangenen Jahr, wurde vereinbart, dass der Bund die Kommunen bei der Gestaltung nachhaltiger und emissionsarmer Mobilität unterstützt. Daher ist u.a. vorgesehen Kommunen mit besonders hohen Stickoxid-Belastungen durch Zuwendungen zu fördern.

Im Rahmen dieser Förderung wird die Erneuerung des dynamischen Parkleitsystems in Koblenz erfolgen. Die Maßnahme wird aus Mitteln des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ des Bundes gefördert.

Baudezernent Bert Flöck teilt mit, dass Ende Juni 2018 der Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur bei der Stadt eingegangen ist. Die Stadt freut sich über die Berücksichtigung beim Sofortprogramm Saubere Luft 2017-2020 im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssystem“ und dankt dem Fördergeber für die Unterstützung.

Bei anvisierten Erneuerungskosten von rund 315.000 EUR beträgt die Zuschusshöhe exakt 157.483 EUR. Dies entspricht einer Förderquote von 50 %.

Die Stadt Koblenz ist aufgrund der kontinuierlichen Grenzwertüberschreitung bei NO2 an der Messstation in der Hohenfelder Straße vom Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission betroffen.

Ziel des wieder funktionierenden Parkleitsystems ist eine Verringerung des Parksuchverkehrs und die damit verbundene Reduzierung der NO2-Belastung.

Zusammenfassend ergeben sich folgende Ziele:
- Vermeidung motorisierter Parksuchverkehre,
- Verringerung von Lärm- und Schadstoffemissionen,
- Vermeidung von Unfallrisiken,
- Entlastung des öffentlichen Straßenraums von fahrenden und parkenden Pkw,
- Flächengewinne zugunsten Fuß- und Radverkehr, ÖPNV und Begrünung,
- dadurch auch indirekte Umweltentlastungen und Beiträge zur Gesundheitsförderung

Ziel soll es sein, durch kontinuierliche Führung des Fahrzeugverkehrs auf ausgewiesenen Routen, den Parksuchverkehr zu reduzieren, eine frühzeitige Information zu vermitteln, sowie eine höhere Auslastung zu Gunsten des öffentlichen Raumes zu erreichen.

Derzeit steht die Klärung von technischen Details an. Da hier neue elektrotechnische Komponenten in ein bestehendes System eingearbeitet werden, muss die Auswahl sehr detailliert erfolgen.
Im Folgenden erfolgen die Bestellung der Bauteile und die Zusammenstellung der Hard- und Softwareelemente. In einem weiteren Schritt wird die Montage und der Einbau der neuen Parkdatenerfassungsgeräte, der neuen Schildertechnik einschließlich neuer Anzeigen in die übernommenen Hohlkastenwegweiser, sowie die Schnittstelle für die Datenausgabe vorbereitet. Diese Arbeiten sind für das 3. Und 4.Quartal 2018 vorgesehen. Weiterhin werden die Frontscheiben der Wegweisertafeln gegen neue Tafeln ausgetauscht.

Die Inbetriebnahme des neuen Parkleitsystems ist für Anfang des Jahres 2019 vorgesehen.

ZONTA Kleiderbasar zum Schängelmarkt

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Auch in diesem Jahr veranstaltet der Zonta-Club Koblenz Rhein-Mosel wieder einen Secondhand-Kleiderbasar in der Passage des Schängel-Centers. Angeboten werden gut erhaltene hochwertige Damengarderobe und Accessoires in allen Größen und für jedes Alter. Der Basar findet statt am Samstag, den 15. September, von 10 Uhr bis 16 Uhr, in der Passage des Schlängel-Centers am Zentralplatz.

ZONTA, 1919 gegründet, ist eine internationale Vereinigung von Frauen in verantwortlichen Berufen. Ziel von ZONTA ist die Verbesserung der Situation von Frauen weltweit und vor Ort.

20 Jahre Frauenhaus Koblenz

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20 Jahre Frauenhaus Koblenz / Schirmherrin Julia Klöckner sprach Grußwort

  • „CDU Rheinland-Pfalz setzt sich für stärkere Förderung von Frauenhäusern ein.“

Als der Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz e.V. vor ein paar Monaten auf die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Bundesministerin Julia Klöckner, zukam und sie um die Übernahme der Schirmherrschaft für das 20-jährige Jubiläum des Koblenzer Frauenhauses bat, musste die Christdemokratin nicht lange überlegt und hat sofort zugesagt. „Es war mir ein Anliegen, den Mitarbeiterinnen für ihr großes Engagement – im Förderverein, beim Sozialdienst katholischer Frauen Koblenz e.V. oder direkt im Frauenhaus – herzlich danken“, betont Julia Klöckner, die Schirmherrin der Feierlichkeiten im Café Hahn in Koblenz-Güls war und ein Grußwort sprach. „Die couragierte Arbeit der Mitarbeiterinnen des Koblenzer Frauenhauses ist bemerkenswert. Sie schauen dorthin, wo immer noch zu viele wegsehen.“

Das Koblenzer Frauenhaus – in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen Koblenz e.V. – ist Chance und Schutzeinrichtung für seelisch, körperlich oder sexuell misshandelte oder von Misshandlung bedrohte Frauen und ihre Kinder. Im Frauenhaus finden Frauen und auch Kinder ganz konkret: Zuflucht, Schutz, Vertrauen, Beratung und Unterstützung. „ Für Frauen, die Gewalt erfahren haben, ändert sich oft von heute auf morgen das Leben. Ihr soziales Umfeld, eventuell den Arbeitsplatz, viele persönliche Dinge müssen sie zurücklassen. Die Mitarbeiterinnen fangen diese Frauen und Kinder auf. Sie geben Ihnen Halt, Geborgenheit und auch die Zuversicht, die fehlt – und das seit nunmehr 20 Jahren.“ In ihrer Rede berichtete CDU-Landesvorsitzende von Gesprächen mit Mitarbeiterinnen des Frauenhauses in ihrer Heimatstadt Bad Kreuznach. Julia Klöckner sprach konkret die Herausforderungen an, mit denen sich Frauenhäuser ständig konfrontiert sehen. „Die Kapazitäten der Häuser sind vielerorts am Limit. Frauen mit mehreren Kindern finden oft keinen Platz. Auch Frauen mit Behinderungen oder ältere Frauen, die barrierearme Häuser brauchen, haben es schwer. Hinzukommt ein weiteres Problem: Die Aufenthaltsdauer.“ Klöckner hob hervor, dass sich CDU Rheinland-Pfalz klar für eine stärkere Förderung von Frauenhäusern einsetzen wird.

Raser müssen eingebremst werden

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„Besonders in den Abend- und Nachtstunden kann man leider beobachten, dass die ‚Rennstrecke’ Auf Der Danne in der Koblenzer Altstadt mit hoher Geschwindigkeit befahren wird“, so Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte.

Des Weiteren wird die erhöhte Geschwindigkeit besonders am Wochenende sichtbar. Die Fahrbahnverengung im Bereich des Florinsmarktes bringt leider nicht den gewünschten Effekt. Man beobachtet, dass nach der Verengung in Richtung Am Alten Hospital leider vermehrt beschleunigt wird. Gerade hier will man ansetzen, um die Fahrgeschwindigkeiten zu reduzierten. Die Basaltpflaster könnten auch als Aufpflasterung genutzt werden, die den Autofahrer dazu bringt, den Fuß vom Gas zu nehmen. Diese Aufpflasterung muss nicht von Bürgersteig zu Bürgersteig gebaut werden; sondern links und rechts könnte eine Fahrspur für Fahrradfahrer integriert werden. Die Verwendung von altem Basaltpflaster würde die historische Optik in diesem Bereich der Altstadt nicht stören.

Denny Blank und Fritz Naumann: „Es ist eigentlich überaus bedauerlich in vielen Bereichen der Altstadt verkehrstechnisch einzugreifen, aber der Gefahrenpunkt in der Straße Auf Der Danne muss in diesem Bereich behoben werden, um mehr Sicherheit hervorzubringen.“

Kleinod und Blickfang

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Ein Blick nach oben in der Firmungstraße 13 gegenüber lohnt sich. Zusehen ist ein Frauenkopf im Jugendstil. Diese Besonderheit wird natürlich oft übersehen und Besucher, die unsere Stadt mit oder ohne Führung erkunden, laufen leider meist an diesem Kleinod vorbei.

Die beiden Sozialdemokraten Fritz Naumann und Denny Blank vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte und die Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann wollen den Stellenwert dieses Kunstwerks mehr Aufmerksamkeit zu Teil werden lassen. Ihre Überlegungen ergaben, dass man eine kleine Tafel in die Pflasterung der Firmungstraße einbringt, um die Besucher zum Anhalten und nach oben Schauen einlädt.

Der Text soll lauten: ‚Stopp: nach oben sehen!‘ Für diese Tafel gibt es natürlich noch keine Sponsoren. Die Suche nach diesen wollen die Politiker anstrengen. Naumann, Lipinski-Naumann und Blank sind sich einig: „Wir haben mit der Hausbesitzerin über unser Vorhaben gesprochen und sind auch der Überzeugung, dass seitens der Stadtverwaltung keine Bedenken erhoben werden.“ Es wird keine Gefahrenstelle entstehen und es werden für die Stadt keine zusätzlichen Kosten entstehen.

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