Dienstag, 20. August 2019

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Bei Parkverstößen droht Abschleppen

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392 abgeschleppte Fahrzeuge. Das ist die Bilanz nur für den Monat April 2018!

„Leider hat sich die Moral der Fahrzeugführer in den letzten Jahren immer weiter verschlechtert“ so Abteilungsleiter Dirk Urmersbach, zuständig für den Bereich Verkehr beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung Koblenz. "Verwarnungen alleine reichen anscheinend nicht mehr aus, um die Falschparker zu einem ordnungsgemäßen Verhalten zu bewegen".

Aus diesem Grunde geht das Ordnungsamt jetzt neue Wege. Bereits im Jahr 2017 wurden die Grundlagen gelegt. Es erfolgte eine europaweite Ausschreibung, um ein Abschleppunternehmen zu finden, dass innerhalb bestimmter Reaktionszeiten bereitsteht, um bei gravierenden Verstößen zügig den Missstand zu beseitigen. Seit dem 01. April 2018 hat das Koblenzer Unternehmen Castell den Zuschlag hierfür erhalten.

Zu den gravierenden Verstößen zählen insbesondere

- das Zuparken einer Feuerwehrzufahrt oder von Sperrflächen
- das unbefugte Parken auf einem Behindertenparkplatz
- das Parken auf einem Geh- oder Radweg
- Parken in den Fußgängerzonen außerhalb der Anlieferzeiten
- Zuparken einer Grundstücksein- oder ausfahrt
- Parken im absoluten Haltverbot

Daneben können auch in anderen Fällen Fahrzeuge abgeschleppt werden, wenn durch parkende Fahrzeug eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bestehen könnte.

Bevor ein Fahrzeug abgeschleppt wird, versuchen die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung immer den Halter des Fahrzeuges zu ermitteln und fordern diesen auf das Fahrzeug wegzufahren. In vielen Fällen gelingt dies auch. Kann der Halter nicht erreicht werden, wird das Fahrzeug abgeschleppt.

„Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, insbesondere der Fußgänger und Radfahrer, hat für uns oberste Priorität“ so Urmersbach abschließend.

Deutschland Tour startet in Koblenz

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Nach einer 10jährigen Pause startet am 23. August die Deutschland Tour in Koblenz. Die Deutschland Tour ist das einzige mehrtägige Profi-Etappenrennen im Radsport in Deutschland und endet am 26. August in Stuttgart.
In den Start- und Zielorten wird den Sportbegeisterten ein tolles Begleitprogramm geboten, bei dem es etwas zum Schauen aber auch zum Mitmachen gibt. In Koblenz ist der Tag vor dem Tourstart besonders interessant. So findet am Mittwoch, 22. August im Bereich des Deutschen Ecks die Teampräsentation statt. Begleitet wird die Deutschland Tour von der größten mobilen Fahrradmesse Deutschlands, der EXPO Tour. Neben der Radsportindustrie, den Partnern und Sponsoren präsentieren sich Unternehmen aus der Sportindustrie, weltbekannte Hersteller von Markenartikeln sowie Tourismusregionen in Deutschland. Ferner stellen sich (Rad-)Sportvereine aus Koblenz vor und es wird ein Radrennen für Kinder geben.
Am Starttag selbst, können Radsportenthusiasten vor dem Start der Profis auf der abgesperrten Strecke durch die Stadt fahren.

Über den Stand der bisherigen Planungen berichtet Oberbürgermeister David Langner am Montag, 04. Juni 2018 um 17.30 Uhr im Historischen Rathaussaal. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Technikbegeistert durch die Sommerferien

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Hochschule Koblenz bietet Schülerinnen und Schülern Ferienkurse

KOBLENZ/HÖHR-GRENZHAUSEN/REMAGEN. In den Sommerferien bietet die Hochschule Koblenz Schülerinnen und Schülern zwischen 13 und 17 Jahren an allen drei Standorten zahlreiche kostenfreie Ferienangebote an. Diese jeweils ein-, zwei oder dreitägigen Kurse für verschiedene Altersgruppen drehen sich rund um technische Fragestellungen und wollen die Lust auf ein Studium in diesem Bereich wecken. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die modernen Hochschulstandorte RheinMoselCampus Koblenz, RheinAhrCampus Remagen sowie WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen. Die Ferienangebote sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter www.hs-koblenz.de/ferienangebote ist jedoch unbedingt erforderlich.

Am RheinMoselCampus Koblenz werden drei Ferienkurse für Schülerinnen und Schüler angeboten: Im Ferienkurs „Creative Labs“ am 26. Juni steht für 15- bis 16-jährige das kreative Entwickeln und Konstruieren mit verschiedenen 3D-Druckverfahren im Vordergrund. Im Ferienkurs „Digitaltechnik – wenn Mikrocontroller zu langsam sind“ erkunden die Teilnehmenden im Alter von 13 bis 16 Jahren unter anderem die Funktionsweisen und Leistungsfähigkeiten verschiedener Schaltungen. Der Frage „Mathe und Physik – Wofür brauch‘ ich das überhaupt?“ geht der zweitägige Ferienkurs für 13- bis 16-jährige am 1. und 2. August nach. Zusätzlich zu den drei Ferienkursen werden zwei Laborpraktika „Einführung in die Digital- und Messtechnik“ für Studieninteressierte angeboten, die sich einen Eindruck vom ingenieurwissenschaftlichen Studium verschaffen möchten. Diese finden am 25. und 27. Juni ebenfalls am RheinMoselCampus Koblenz statt.

Am 25. und 26. Juni findet am WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen der Ferienkurs „Präparation keramischer Proben für die Mikroskopie“ für 13- bis 14-jährige statt. Am 18. und 19. Juli programmieren Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 15 Jahren im Ferienkurs „Robotik für MINTeressierte“ am RheinAhrCampus Remagen in kleinen Gruppen diverse Roboterbewegungen in einem Rechnerraum und probieren diese dann an realen Robotern im Robotiklabor aus.

Das Angebot der MINT-Teenager-UNI „Girls go MINT!“ des Gleichstellungsbüros richtet sich ausschließlich an Mädchen. 15- bis 17-jährige können am 25. und 26. Juni in der Veranstaltung „Vom Rohstoff zur Hochleistungskeramik“ am WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen den Werkstoff Keramik kennenlernen. Im Rahmen des zweitägigen Kurses erhalten sie unter Anderem praktische Einblicke in die Herstellung von Hochleistungskeramik im Versuchslabor und deren Untersuchung in der Mikroskopie. Außerdem besuchen sie ein Forschungsinstitut sowie die technische Abteilung des Keramikmuseums in Höhr-Grenzhausen. Vom 27. bis 29. Juni stehen die „Phänomene des Wassers“ auf dem Programm der MINT-Teenager-UNI. Dabei lernen die Schülerinnen im Wasserbaulabor am RheinMoselCampus beispielsweise, warum Schiffe schwimmen und wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Zudem entnehmen sie außerhalb des Campus Wasserproben an einem Fließgewässer, besichtigen die Erlebniswelt Mosellum und die Koblenzer Schleuse. Weitere Infos sind abrufbar unter www.hs-koblenz.de/mint-teenie-uni.

Die Hochschule Koblenz bietet die Ferienkurse im Rahmen des Hochschulprogramms „Wissen schafft Zukunft“, des Hochschulpaktes III sowie der Initiative „MINT läuft“ des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz an. Schülerinnen und Schüler in MINT-zertifizierten Schulen haben die Möglichkeit, sich die Teilnahme an den mindestens 2-tägigen Kursen mit – je nach Dauer des Kurses – 5-10 MINT-Punkten anrechnen zu lassen.

Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unter www.hs-koblenz.de/ferienangebote notwendig. Weitere Informationen sowie das komplette Programm mit den verschiedenen Daten zu den Ferienangeboten sind ebenfalls online zu finden.

Veranstaltungsreihe ‚SPD Altstadt-Mitte Ganz Ohr’

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Alle sind Mitgestalter der Stadt

Im Rahmen der Veranstaltung ‚SPD Altstadt-Mitte Ganz Ohr’ war Frank Hastenteufel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauordnung der Stadt Koblenz zu Gast beim SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte. Er ist seit 14 Jahren Amtsleiter und sowohl für die kommunale Stadtentwicklung als auch die Bauordnung in der Stadt verantwortlich. Nach umfänglichen Ausführungen zu seinem Verantwortungsbereich, welcher unter anderem die Stadtplanung mit ihren Aufgabengebieten Flächennutzung, Bebauungsplänen, Stadtgestaltung, konzeptioneller Verkehrsplanung, Landschaftsplanung, sowie die Denkmalpflege und Städtebauförderprogramme beinhalten, erläuterte Herr Hastenteufel insbesondere die Zukunftsaufgabe „Verkehrsentwicklungsplanung 2030“. So schilderte er, dass der Kfz-Anteil im Stadtverkehr mit 58 Prozent sehr hoch im Vergleich zu 8 Prozent Radverkehr sei. „Es muss ein Umdenken in der Verwaltung und auch in der Bevölkerung geben, damit eine Senkung dieser Differenz zugunsten des ÖPNV und des Fahrrads erfolgt“, bemerkte Hastenteufel und ergänzt: „Radverkehr muss einen höheren Stellenwert erreichen“. Dem SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte rund um die Vorsitzenden Fritz Naumann und Denny Blank sowie der ebenfalls in diesem Fachgebiet versierten und anwesenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Marion Lipinski-Naumann gab der Stadtentwickler auch Einblicke in die Projekte in der Alt- und Innenstadt. Zum Dauerthema ‚Alte Burg’ erklärte er, dass ein Renovierungskonzept sowie ein umfassendes Sanierungskonzept in Arbeit sind. Hinsichtlich der Nutzung des ‚Hofes’ zwischen Altengraben und Altenhof setzt der dortige Bebauungsplan ganz klar fest, einen öffentlichen Durchgang auf einer Privatfläche zu erhalten. Mögliche Lösungen sind in Erarbeitung und werden in Kürze vorgestellt. Die vor einiger Zeit in der Altstadt eingeführte zweite Andienungszeit weist bisher keine signifikanten Beschwerden auf, Erfahrungswerte werden derzeit aufbereitet, interne Verwaltungsrückmeldungen bleiben abzuwarten. Auch Themen wie die ‚Gestaltung Südallee’ kamen auf das Tableau. Die Anwesenden sind sich an diesem Abend einig: alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt sind immer auch Mitgestalter und man habe jederzeit auch ein Ohr für die Interessen der Bewohnenden der Koblenzer Alt- und Innenstadt.

Gewerbegebiet Bubenheim – Joseph-Funken-Straße

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Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz teilt mit, dass die im Mai 2017 begonnenen Bauarbeiten an den Erschließungsstraßen des Gewerbegebiets Bubenheim nunmehr abgeschlossen wurden. Im Laufe der nächsten Woche werden noch kleinere Restarbeiten sowie die Beschilderung und Markierung vorgenommen.

Die neue Joseph-Funken-Straße schließt an den neuen Kreisverkehrsplatz „Gewerbegebiet Bubenheim“ in Richtung Ortsrand Bubenheim an. Neben der rund 300 m langen Haupterschließungsstraße wurden zwei weitere Stichstraßen sowie zwei Wirtschaftswege hergestellt, die an die vorhandenen Straßen „In den Wiesen“ und „Im Schildchen“ anschließen.
Im Zuge des Straßenausbaues wurden auch Kanalbauarbeiten durchgeführt sowie Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser sowie Telekommunikation neu verlegt.

Das Tiefbauamt bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis der unmittelbar betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer.

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