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DRK Blutspende und Typisierung im Juni im Kreis Mayen-Koblenz

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Blutspende hilft Leukämiepatienten

Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Juni gemeinsam Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Gemeinsam mit den DRK Ortsvereinen will man darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Im  Juni heißt es deswegen im Kreis Mayen-Koblenz: „Lebensretter gesucht!“

Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die exakten Termine sind:

Mittwoch, 6. Juni, 09:00 bis 15:00 Uhr, 56068 Koblenz, DRK, Haus der Begegnung, An der Liebfrauenkirche 20

Mittwoch, 27. Juni, 16:00 bis 20:00 Uhr, 56072 Koblenz-Metternich, Vereinsheim KG Funken Rot-Weiß, Rübenacher Str. 114B

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten dann die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders. Denn hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Informationen zur Stammzellspende und zum Thema Stammzellspende und Typisierung finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de. Oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724).

 

 

 

Ringvorlesung

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Ringvorlesung zum Thema „Jüdische Religion und jüdischer Alltag“ im Rahmen der Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ an der Hochschule Koblenz erfolgreich abgeschlossen

KOBLENZ. Mit großer Resonanz ist die dreiteilige Ringvorlesung zum Thema „Jüdische Religion und jüdischer Alltag“ an der Hochschule Koblenz zu Ende gegangen. Die drei Vorträge, die stets auch von vielen externen Gästen besucht wurden, hatten die Mitte April im Foyer des RheinMoselCampus feierlich eröffnete Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ begleitet.

Zum Auftakt der Ringvorlesung stellte Rabbiner Julian-Chaim Soussan, (Foto oben) Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt a. M., das Judentum aus orthodoxer Sicht vor. Er führte in Grundlagen des Judentums, wie die Torah, die hebräische Bibel, ein und zeigte anhand einiger biblischer Geschichten die Kraft aktueller rabbinischer Auslegungen. So beleuchtete er das falschverstandene „Auge um Auge“ sowie das Gebot der Nächstenliebe und medizinethische Aspekte. Soussan sprach, insbesondere auch während der anschließenden lebhaften Diskussion, über seine eigenen Erfahrungen, in Deutschland aufgewachsen zu sein und seit nunmehr über 15 Jahren hier als Gemeinderabbiner zu arbeiten. Sein Vortrag fand nicht zuletzt aufgrund von hin und wieder eingestreuten humorvollen Auflockerungen großen Anklang.

Nicht weniger spannend war der Vortrag, der eine Woche später folgte. Prof. Dr. Elisa Klapheck, (Foto links) Rabbinerin der liberalen Synagogengemeinschaft „Egalitärer Minjan“ in der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main und Professorin für Jüdische Studien am Zentrum für Komparative Theologie und Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn, referierte über „Frauen im Judentum heute“. Hierzu schilderte sie einige Stationen aus ihrem eigenen Lebenslauf auf dem Weg zur Rabbinerin in Deutschland und ging auf die größere religiöse Erneuerung des Judentums ein, die sich in den letzten Jahrzehnten auch in Deutschland vollzogen hat. Insbesondere betonte sie hierbei die Rolle, die Frauen dabei gespielt haben. In der anschließenden Diskussion mit Studierenden und weiteren Gästen beantwortete sie Fragen zur jüdischen Religion, zu aktuellen Ereignissen und zu den liberalen Gemeinden in Deutschland. Sie begeisterte das Publikum durch ihre Vortragsweise sowie durch ihre offene und zugängliche Art.

Die letzte Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung gestalteten Prof. Dr. Stephan Bundschuh und Prof. Dr. Irit Wyrobnik − beide aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften − gemeinsam zum Thema „Politische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus“. Ausgehend von einem Impulsvortrag „Wie bleibt die Gerüchteküche kalt? Überlegungen zum aktuellen Antisemitismus“ von Prof. Dr. Stephan Bundschuh leitete Prof. Dr. Irit Wyrobnik eine Diskussion zum Thema „Bildungsarbeit gegen Antisemitismus“ ein. Studierende, Kolleginnen und Kollegen sowie Gäste aus der Stadt meldeten sich bei dieser Diskussion mit eigenen Ideen und Erfahrungen zu Wort. Unter anderem wurde betont, dass es neben einer Antisemitismus kritisch thematisierenden Pädagogik auch wichtig sei, andere Aspekte der jüdischen Geschichte und vor allem des gegenwärtigen jüdischen Lebens in Deutschland darzustellen. Als exemplarischer Beitrag dazu wurde die an der Hochschule durchgeführte Veranstaltungsreihe „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ mit Ausstellung und Ringvorlesung lobend hervorgehoben.

Im Rahmen der Abschlussdiskussion wurden schließlich auch Zeitzeugengespräche und Synagogenführungen erwähnt, die ebenfalls Barrieren abbauen und ihrerseits zu einem persönlichen Kennenlernen von Jüdinnen und Juden beziehungsweise jüdischer Religion führen können. Dabei wurde auch seitens jüdischer Gemeindemitglieder aus Koblenz freundlicherweise zu Synagogenführungen eingeladen.

Die Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“ ist noch bis Mitte Juni 2018 im Foyer der Hochschule Koblenz zu sehen. Weitere Informationen sowie eine Literaturliste sind unter www.hs-koblenz.de/judentum zu finden.

Der Extrachor des Theaters Koblenz sucht Verstärkung

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Der Extrachor des Theaters Koblenz sucht für mehrere Opernprojekte in der kommenden Spielzeit („Faust“, „Doctor Atomic“) noch Sängerinnen und Sänger in allen Stimmlagen, die den Extrachor des Theaters Koblenz bei seiner ehrenamtlichen Arbeit unterstützen.

Für alle, die gerne auf der Bühne stehen und etwas Zeit und viel Spaß am Musizieren haben, findet am Freitag, den 8. Juni von 18:00 bis 21:00 Uhr sowie am Samstag, den 9. Juni von 10:00 bis 12:00 Uhr ein Vorsingen in zwangloser Atmosphäre statt. Die Interessenten sollten ein kurzes Lied, einen Song, eine Arie oder die persönliche Lieblingschorstelle vorbereitet haben. Eine stimmliche Bildung ist von Vorteil, aber kein Muss.

Anmeldungen mit bevorzugter Uhrzeit per E-Mail unter
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Betriebsausflug der Stadtverwaltung

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Am Dienstag, 05. Juni 2018, findet der Betriebsausflug der Stadtverwaltung Koblenz statt, die Ämter und Einrichtungen sind an diesem Tag geschlossen.

Doch es gibt keine Regel ohne Ausnahmen: Die Leitstelle des Ordnungsamtes (Tel. 129-4567), der Kommunale Servicebetrieb, die Museen und die Musikschule sind im Dienst. Geöffnet sind weiterhin das Sport- und Bäderamt und das Freibad Oberwerth, Volkshochschulkurse finden statt, der Müll wird abgeholt und auch die Feuerwehr ist auf dem Posten.

Straßenbauarbeiten in der „Von-Galen-Straße“ und „Paul-Schneider-Straße“ in Horchheim

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In der Zeit vom 06.06. bis 18.06.2018 werden im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz die Fahrbahndecken in der „Von-Galen-Straße“ und „Paul-Schneider-Straße“ in Horchheim erneuert.

Am Mittwoch, 06. Juni erfolgt die Baustelleneinrichtung und vorbereitende Arbeiten. Am Donnerstag, 07. Juni werden die vorhandenen schadhaften Deckschichten unter Vollsperrung abgefräst. In der Zeit vom 08.06.2018 bis 13.06.2018 werden dann die Vorarbeiten an Schiebern, Schächten und Rinnenanlagen durchgeführt. 

Am Donnerstag, 14.06. und Freitag, 15.06. werden die neuen Deckschichten eingebaut. Aus diesem Grund werden die Straßen jeweils an den Tagen voll gesperrt. Nach der Auskühlzeit werden die Straßen an dem darauffolgenden Tag gegen Mittag wieder freigegeben.

Während der gesamten Bauzeit besteht in beiden Straßen ein Parkverbot und es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, wofür der Kommunale Servicebetrieb um Verständnis bittet.

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