Montag, 17. Februar 2020

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Ausgezeichnet: HwK verleiht Goldene Ehrennadeln und feiert sieben Bundessiege

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Handwerkskammer (HwK) Koblenz bedankt sich für langjährige Ehrenamtsarbeit und gratuliert Spitzennachwuchs

KOBLENZ. „Ich freue mich sehr, dass wir am Tag des HwK-Neujahrsempfanges traditionell die Goldene Ehrennadel verleihen dürfen und unseren besten Nachwuchshandwerkern zu ihren Erfolgen im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks gratulieren können“, begrüßte Präsident Kurt Krautscheid neun ehrenamtlich Aktive sowie sieben junge Bundesfinalisten zusammen mit ihren Familienangehörigen und Ausbildern. Die Kombination aus Ehrenamt und erfolgreichem Nachwuchs sagt viel über das Handwerk aus: „Auf der einen Seite junge Menschen, die mit fachlichem Können überzeugen und sich mit ihrem Beruf, mit dem Handwerk identifizieren. Auf der anderen Seite über Jahrzehnte im Ehrenamt engagierte Handwerker, die Werte vorleben. Beide Gruppen sind Vorbilder und Botschafter des Handwerks!“

Sieben Goldene Ehrennadeln für mehr als 15-jährige, zwei für über 25 Jahre Ehrenamtstätigkeit

15, in zwei Fällen sogar 25-jährige Arbeit im Ehrenamt, verbinden sich mit den Ehrennadel-Auszeichnungen. „Bundesweit engagieren sich 25 Millionen Menschen ehrenamtlich. An vorderster Front stehen dabei die Handwerkerinnen und Handwerker: Sie und ihre Betriebe sind tief in den Regionen und im sozialen Umfeld verwurzelt. Ihr Engagement reicht von Sport- und Brauchtumsvereinen über Kirchengemeinden und Freiwillige Feuerwehren bis hin zur handwerklichen Selbstverwaltung. Dafür stehen in besonderer Weise unsere heutigen Auszuzeichnenden“, stellte Krautscheid die besondere Bedeutung ehrenamtlichen Einsatzes für Handwerk und Gesellschaft heraus.

Die neun Auszeichnungen gehen an Handwerker aus sechs Gewerken sowie einen Vertreter handwerklicher Brauchtumspflege.

Die Goldene Ehrennadeln mit Brillant für mehr als 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit erhielten:

Dipl.-Ing und Kreishandwerksmeister Detlef Börner, Koblenz

Maler- und Lackierermeister Günter Hilgendorf, Rheinböllen

Die Goldene Ehrennadel für mehr als 15-jährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde verliehen an:

Dipl.-Ing. Heinz-Werner Burghauve, Plaidt

Betriebswirt Manfred Cornely, Klotten

Elektroinstallateurmeister Manfred Heinrich, Kirn

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Kraus, Koblenz

Dipl.-Kaufmann, Kfz-Mechanikermeister und Vizepräsident Mark Scherhag, Koblenz

Fleischermeister Wilfried Wagner, Braubach

Augenoptiker- und Uhrmachermeister Norbert Weißenfels, Rheinbrohl

Sieben Bundesieger auf allen drei Podestplätzen

Für ihre Spitzenleistungen im bundesweit ausgetragenen Leistungswettbewerb des Handwerks wurden auch sieben Nachwuchshandwerker und ihre Ausbildungsbetriebe geehrt. Im Finale erreichten Teilnehmer aus dem Kammerbezirk Koblenz drei erste Bundessiege, eine Zweitplatzierung sowie drei dritte Plätze.

Erste Bundessieger wurden:

Marius Faller, Straßenbauer, aus Niederwörresbach (Kreis Birkenfeld), Ausbildungsbetrieb Albert Schwarz GmbH, Idar-Oberstein.

Marius Spieß, Informationselektroniker Fachrichtung Bürosysteme, aus Woldert (Landkreis Neuwied), Ausbildungsbetrieb Handwerkskammer Koblenz.

Christian Schneider, Kraftfahrzeugmechatroniker, aus Bell (Landkreis Mayen-Koblenz), Ausbildungsbetrieb Rinaldi Automotive GmbH & Co. KG, Mendig.

Zweiter Bundessieger wurde:

Florian Blechinger, Maurer, aus Asbach (Landkreis Neuwied), Ausbildungsbetrieb Fritz Meyer GmbH, Altenkirchen.

Dritte Bundessieger wurden:

Lewin Müller, Metallbauer mit der Fachrichtung Konstruktionstechnik, aus Sohren (Rhein-Hunsrück-Kreis), Ausbildungsbetrieb Alfred Vankorb GmbH, Laufersweiler

Kyra Mohr, Sattlerin mit dem Schwerpunkt Fahrzeugsattlerei, aus Waldmühlen (Westerwaldkreis), Ausbildungsbetrieb Saskia Überberg, Fehl-Ritzhausen.
Kyra Mohr wurde auch 3. Preisträgerin im Wettbewerb „Die gute Form“.

Charlie Bücker, Konditor, aus Iserlohn (Nordrhein-Westfalen), Ausbildungsbetrieb Konditorei Heinrich Baumann, Inhaber Jean Warnecke-Brühl, Koblenz.

Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks nehmen jährlich rund 3.000 Jugendliche am Leistungswettbewerb teil. Bis zum Bundesentscheid müssen mehrere Vorentscheide durchlaufen werden: Vom Innungs- über den Kammerentscheid hin zum Landes-, abschließend zum Bundeswettbewerb. Qualifiziert ist immer nur der Erstplatzierte.

Parallel zum Leistungsentscheid findet der Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk - Handwerker gestalten" statt. Er honoriert die anspruchsvolle Bearbeitung von Materialien und Formen sowie die ästhetische Qualität der Nachwuchsarbeiten.

Handwerk startet mit viel Schwung ins neue Jahr

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HwK Koblenz feiert mit 650 Gästen Neujahrsempfang, Meisteraufwertung und gute Wirtschaftslage

KOBLENZ. „Wir starten in ein Jahr, das aus handwerkspolitischer Sicht mit guten Vorzeichen versehen ist“, begrüßte Präsident Kurt Krautscheid beim Neujahrsempfang der Handwerkskammer (HwK) Koblenz die mehr als 650 Gäste im Zentrum für Ernährung und Gesundheit. Gute Konjunkturwerte und wichtige gesetzliche Beschlüsse der Bundesregierung zur Stärkung des Handwerks stimmen das Handwerk zum Jahresauftakt positiv. Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing brachte eine „Meister-Überraschung“ mit zur Veranstaltung: „Wir verdoppeln rückwirkend zum 1. Januar 2020 für erfolgreich abgelegte Meisterprüfungen den Aufstiegsbonus I auf 2.000 Euro“.

Die Aufwertung des Meistertitels sowie die Verabschiedung des neuen Berufsbildungsmodernisierungsgesetzes bezeichnete Kurt Krautscheid als wichtige politische Signale. Nicht nur landespolitisch, auch bundespolitisch erfährt das Meister-Handwerk große Unterstützung. „Die Berliner Koalition hat beschlossen, die Zahl zulassungspflichtiger Handwerksberufe um 12 Gewerke auszuweiten. Im Klartext bedeutet das: Mit der Meisterqualifikation verbinden sich wirtschaftlicher Erfolg, Ausbildung und hohe Qualitätsstandards nicht nur in der Praxis, sondern auch in der politischen Beurteilung.

Einen wichtigen Schritt haben wir mit den bildungspolitischen Entscheidungsträgern auch beim Berufsbildungsmodernisierungsgesetz zurückgelegen können. Bachelor Professional und Master professional stehen als neue Fortbildungsabschlussbezeichnungen für deutlich mehr Anerkennung und eine Aufwertung hochwertiger Abschlüsse der höheren Berufsbildung – auch im internationalen Maßstab.“ Das werde auch positiv in die Fachkräftegewinnung hineinstrahlen. Krautscheid dankte der Landesregierung, die den Beschluss im Bundesrat unterstützt hat.

Zusammen mit Wirtschaftsminister Volker Wissing und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich überreichte der Kammerpräsident dem 26-jährigen Thomas Diedert den ersten Meisterbrief mit dem Zusatz „Bachelor Professional“ – eine Deutschland-Premiere! Der frisch gebackene Feinwerkmechanikermeister aus Ötzingen im Westerwald steht damit für eine „neue Meistergeneration, die auch als Bachelor Professional die Welt erobern wird.“

Minister Wissing: Land verdoppelt Aufstiegs-Bonus für Jungmeister

In seiner Rede lobte Wissing das Handwerk als Garant für wirtschaftliche Stabilität und Stärke. „Die intensive und harmonische Zusammenarbeit zwischen Landesregierung und Handwerksorganisationen ist Grundlage dafür, dass wir auch dicke Bretter bohren können.“ Gerade beim Thema Fachkräftesicherung wurde viel erreicht. „Die Boni-Erhöhung ist ein weiterer, wichtiger Beitrag. Wir wollen unsere Wertschätzung der beruflichen Fortbildung und die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Ausbildung betonen. Deshalb verdoppeln wir den Aufstiegsbonus“, so Wissing. Neben dem Aufstiegsbonus I fördert Rheinland-Pfalz zusätzlich mit dem Aufstiegsbonus II (einmalig 2.500 Euro) den Weg in die Selbstständigkeit.

Handwerk zeichnet verdiente Ehrenamtsträger und Bundessieger aus

Im Vorfeld des Neujahrsempfanges zeichnete die Handwerkskammer traditionell verdiente Ehrenamtsträger des Handwerks für langjähriges Engagement aus wie auch erfolgreiche Finalisten beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks. In diesem Jahr konnten neun Goldene Ehrennadeln verliehen werden, zwei mit Brillant. Für ihre Topplatzierungen im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks wurden sieben Bundessieger und ihre Ausbilder geehrt (separate Pressemitteilung).

Erster Schachtelrock großer Erfolg: 800 Euro gehen an den Koblenzer Verein Die Schachtel e.V.

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Das Obdachlosenrestaurant Mampf und der Verein Die Schachtel e.V. standen im Mittelpunkt des Benefizkonzertes „1. Schachtelrock“, das kurz vor Jahresende in der Jugendbegegnungsstätte (JBS) des Hauses Metternich in Koblenz veranstaltet wurde. Initiiert durch die koblenz-kölner Band Dead Air Poetry, spielten insgesamt drei Bands im Kellergewölbe der JBS: Ribbit aus Mainz, Shell Punk aus Koblenz und die Mitveranstalter Dead Air Poetry aus Koblenz/Köln.

Zu hören war an diesem Abend Musik von Grunge-Punk über Emo-/Alternative Rock bis Artrock, die ein gemischtes Publikum in die Location am Koblenzer Münzplatz lockte. Was die Anzahl der zahlenden und damit spendenden Gäste angeht, sind die Veranstalter äußerst zufrieden: Insgesamt wird die Schachtel eine (aufgerundete) Spendensumme von 800 Euro überreicht bekommen.

Der harmonische Abend war nicht zuletzt möglich durch das Team der JBS, das nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, sondern auch kräftig mit anpackte. Die JBS, die Mitarbeiter der Schachtel, die Bands und - wie Stimmen aus dem Publikum zu entnehmen war - auch die Gäste genossen die familiäre Atmosphäre und ein rundum gelungenes Konzert

Die Planungen für den zweiten Schachtelrock Ende Dezember dieses Jahres haben bereits begonnen.

Sanierung Gas- und Wasserleitungen: Roonstraße gesperrt

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In einem Abschnitt der Roonstraße zwischen Kurfürsten- und Mainzer Straße werden die Gas- und Wasserleitungen sowie die dazugehörigen Hausanschlüsse saniert. Dazu wird dieser Straßenabschnitt von Mittwoch, 15. Januar bis Mitte März in der Zeit von 07.00 Uhr bis 17.00 Uhr voll gesperrt. Auch die Anlieger können in diesem Zeitraum ihre Grundstücke nicht anfahren.

Sporthalle Asterstein feierlich eingeweiht

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Seit einigen Monaten wird sie bereits genutzt und nun wurde die Sporthalle Asterstein durch Oberbürgermeister David Langner und Sportminister Roger Lewentz sowie weitere Mitglieder des Koblenzer Stadtvorstandes feierlich ihrer Bestimmung übergeben.

Nach etwas holprigen Baubeginn, der mit einer Vergaberüge begann entstand eine Sporthalle, die unter ihrem Dach zwei Hallen beherbergt. So entstand eine Schulsporthalle als Dreifeld-Halle, die 27 x 45 m misst und eine Halle für Leistungssportler, die 19,80 x 42 m groß ist. „Was lange währt, wird endlich gut“ war daher eine oft gehörte Formulierung in den Reden. OB Langner dankte dem Land für die Unterstützung sowie dem Stadtrat, dessen Beschlüsse die Investition erst möglich gemacht haben. Ferner verwies er auf den Betrag für den Klimaschutz, der sich durch die Bauausführung im Passivhausstandard und die große Photovoltaikanlage zeige.

Auch Innenminister Lewentz zeigte sich beeindruckt, was hier entstanden sei, beschäftige er sich doch ebenfalls geraume Zeit mit diesem Projekt. Bei seinem Dank an die Beteiligten stellte er die Lehrerinnen und Lehrer in den Mittelpunkt, die eine wichtige Arbeit für die Gesellschaft leisteten.

Die Photovoltaikanlage wird mit ihrer Stromproduktion rund 145.000 t CO2 pro Jahr einsparen.

Die Wärmeversorgung erfolgt durch eine Nahwärmeanbindung an die Heizzentrale der Schulen, die um ein zusätzliches BHKW-Modul ergänzt worden ist.

Die Architekten Cem Arat und Karsten Schust aus Stuttgart, schufen einen Bau mit einem Bruttorauminhalt von 26.500 m³. Die Nutzfläche beträgt insgesamt 3.133 m², wovon auf den Schulsport 1.802 m² entfallen.
Bei Gesamtkosten von 9,78 Mio. Euro betrug die Landesförderung 4,41 Mio. Euro.

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