Mittwoch, 19. Juni 2019

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Joachim Paul (AfD): Hochschul- und Wissensstandort Koblenz ausbauen – Medizin- und Jurastudium ermög

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Die AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz wandte sich kürzlich mit zwei Kleinen Anfragen (Drs. 17/5663 und Drs. 17/5684) an die Landesregierung, in denen sie nach den Möglichkeiten bzw. den konkreten Plänen für die Gründung einer juristischen und einer medizinischen Fakultät an der Universität Koblenz-Landau fragte. Laut Landesregierung fanden zum Thema Medizinstudium bereits im vergangenen Jahr erste Kooperationsgespräche mit Krankenhäusern im Umland von Koblenz statt, die Einführung einer juristischen Fakultät sei allerdings derzeit nicht geplant.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Stadtrat von Koblenz und hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Die AfD begrüßt ausdrücklich, dass sich die Landesregierung offenbar um die Gründung einer medizinischen Fakultät in Koblenz bemüht. Angesichts der aktuellen Situation der Medizinstudenten in Mainz, die sich mit überfüllten Kursen und zu geringen Kapazitäten in den klinischen Semester konfrontiert sehen, ist die Gründung einer weiteren medizinischen Fakultät in Rheinland-Pfalz ein guter und wichtiger Schritt. Koblenz bietet aufgrund der zahlreichen Krankenhäuser im näheren Umfeld bereits jetzt eine gute Infrastruktur.“ 

Paul weiter:  „Zu einer sinnvollen Erweiterung der Hochschullandschaft gehört unseres Erachtens auch die Einrichtung einer juristischen Fakultät. Koblenz, mit seinen zahlreichen Gerichten wäre dafür ein idealer Standort. Zu nennen sind nicht nur  Verwaltungs-, Oberlandes-, oder Oberverwaltungsgericht, sondern auch der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz. Die Einrichtung einer juristischen Fakultät an einem so traditionsreichen Standort der Jurisprudenz, wäre ein logischer Schritt. Aus diesem Grund fordern wir die Landesregierung auf, auch die Möglichkeit der Gründung einer juristischen Fakultät erneut und wohlwollend zu prüfen. Von dieser würde nicht nur die Stadt Koblenz, sondern auch der gesamte Nordosten von Rheinland-Pfalz profitieren.“   

AfD-Ratsfraktion und Kreisverband Koblenz