Montag, 18. November 2019

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Diakonischer „Paradiesvogel“ fliegt in den Ruhestand

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Koblenz. Barbara Liss-Gul ist seit dem 1. August im Ruhestand. 12 ½ Jahre war sie tätig im Bereich der Asyl- und Flüchtlingsarbeit / Migrationsarbeit und der Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz. Neue Projekte zu konzipieren und durchzuführen waren Schwerpunkte ihres Dienstes.

Geschäftsführerin Iris Pfisterer-Dahlem würdigte das vielfältige Engagement der Vollzeitkraft und fasste im Beisein der Kolleginnen und Kollegen zusammen: „Brennt für ihre Sache, ist begeisterungsfähig, ist frech; manchmal stur, hochsensibel, schießt auch mal über das Ziel hinaus, intelligent, flexibel, hat Gott-Vertrauen, vielseitig interessiert“.

Im Bereich Flüchtlingsarbeit durchlebte die 65-Jährige anfangs aufregende Zeiten bezüglich der Refinanzierung von Projekten und somit des Fortbestandes ihres Dienstes. Maßgeblich beteiligt war sie am Konzept DiakoniePunktBodelschwingh mit diversen Beratungsdiensten in Lützel und dem Kinderkaufhaus+.

Sie war Netzwerkerin: Ehrenamtskoordinatorin, aktiv für den Flüchtlings-Rechtshilfefonds des Kirchenkreises, sie organisierte Sprachkurse, Malkurse, die Interkulturelle Kindergruppe, das Café Füreinander, war Gründungsmitglied der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Ahrweiler, wirkte mit im AK Asyl , bei der Tafelsprechstunde sowie in der Kleiderkammer Neuendorf. 2018 wurde das Team Interkulturelle Dienste, zu dem Barbara Liss-Gul gehörte, mit dem Helmut-Simon-Preis für Integrationsprojekte der Diakonie Koblenz ausgezeichnet.

Ehrenamtlich engagiert sich Liss-Gul auch weiterhin für das Kaiserin-Augusta-Fest und die Sozialmarke Diako sowie in ihrer Kirchengemeinde.

Internet www.diakonie-koblenz.de

Text: Katrin Püschel. Bild: Diakonie Koblenz.