Freitag, 16. April 2021

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Hochschule Koblenz begrüßt virtuell 896 Erstsemester zum Sommersemester 2021

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KOBLENZ. An der Hochschule Koblenz hat das Sommersemester 2021 begonnen – auch diesmal nicht mit einer traditionellen Erstsemesterbegrüßung im überfüllten Hörsaal. Stattdessen hat die Hochschule Koblenz ihre 896 neuen Studierenden, die sich zum Sommersemester 2021 an den drei Standorten der Hochschule Koblenz eingeschrieben haben, in einem als Talkshow gestalteten Livestream und mittels einer virtuellen Infomesse begrüßt. Von den neuen Studierenden beginnen nun 597 ihr Studium am RheinMoselCampus in Koblenz, 285 am RheinAhrCampus in Remagen und 14 am WesterWaldCampus in Höhr-Grenzhausen. Diese Neuzugänge fallen etwas geringer aus als in früheren Sommersemestern. Da die Hochschule Koblenz aber im vergangenen Wintersemester besonders viele Neueinschreibungen verzeichnen konnte, bleibt die Gesamtzahl der Studierenden mit 9.515 so hoch wie im Sommersemester 2020.

Die virtuelle Erstsemesterbegrüßung fand in diesem Semester erstmalig als kurzweilige Talkshow statt. Während der in Echtzeit ins Internet übertragenen, einstündigen Sendung interviewte der Kölner Moderator Sebastian Messerschmidt am Koblenzer RheinMoselCampus im Oberlichtsaal eine Reihe von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus dem Hochschulbetrieb. Nach dem traditionellen Grußwort des Präsidenten der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, berichtete die Kanzlerin der Hochschule, Dr. Fabienne Köller-Marek, unter anderem über das Studieren in Zeiten von Corona. Zudem führte Messerschmidt Dialoge mit Jeanette Schrader (Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschuss), mit Yvonne Schmidt vom Studierendenservice, mit Anne Quander (Leiterin des International Office) sowie mit Florian Lückenbach (Leiter des Referats Kompetenzentwicklung). Sie alle gaben den neuen Studierenden zuhause an den Bildschirmen wertvolle Tipps für ihr Studium.

Zwischen den einzelnen Talkrunden informierten kurze Videoeinspieler über die Arbeitssicherheit, die Bibliothek, das Rechenzentrum, das Gleichstellungsbüro und über das Studierendenwerk. Diese Pausen konnte das Orgateam nutzen, um Stühle und Mikrofone zu desinfizieren und die Talkgäste coronakonform auszutauschen. Alle Beteiligten waren vor der Sendung negativ getestet worden und hielten sich an die Hygieneregeln: Abstände wurden eingehalten, offene Fenster sorgten für frische Luft und die Maske durfte nur abnehmen, wer gerade vor der Kamera saß.

„Für die Erstsemester ist der Start in ihr Studium der Beginn eines neuen, sehr besonderen Lebensabschnitts“, weiß Bosselmann-Cyran, „deshalb möchten wir sie mit diesem neuen, modernen Format ganz herzlich an der Hochschule Koblenz willkommen heißen.“ In seinem Grußwort hieß er die Erstsemester an den Bildschirmen herzlich willkommen und versprach ihnen weitreichende Unterstützung: „Vieles, was das Leben von Studierenden ausmacht, können Sie leider derzeit nicht erleben. Wir von der Hochschule Koblenz werden jedoch alles dafür tun, Ihnen ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen.“

Da die Erstsemesterbegrüßung auf die sonst üblichen Infostände im Foyer verzichten musste, präsentierten sich die vielen Servicestellen der Hochschule Koblenz im Internet mit virtuellen Infoständen, die Nützliches und Wissenswertes bündelten. Der Erstsemesterbegrüßung vorausgegangen waren virtuelle Kick-off-Camps, in denen die neuen Studierenden die Hochschule, ihre Lehrenden und sich untereinander kennen lernen konnten und mit Vorbereitungskursen auf ihr Studium eingestimmt worden waren. Sie, wie auch alle anderen Studierenden, können während des gesamten Semesters Unterstützungsangebote des Programms Semester-fit und #kompetentdurchsstudium nutzen, die sie unter anderem bei der Bewältigung des digitalen Lernens unterstützen.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zählt nun 157 Erstsemester. Hinzu kommen 22 neu eingeschriebene Bachelor- und 31 Masterstudierende, die als angehende Wirtschaftsingenieure oder Bauwirtschaftsingenieure fachbereichsübergreifend betreut werden. Hier hat sich die Zusammenarbeit des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften mit den Fachbereichen Ingenieurwesen und bauen-kunst-werkstoffe bestens bewährt.

Bei den 136 Erstsemestern des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe sind 10 angehende Bauwirtschaftsingenieure enthalten. Am stärksten nachgefragt sind hier die Bauingenieurwesenstudiengänge (35 Bachelor, 1 berufsintegriert und 36 Master). Umwelt-, Wasser- und Infrastrukturmanagement freut sich über 13 Erstsemester. Vom Start weg gut angenommen wurde der neue Masterstudiengang Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung, der interdisziplinär von den beiden Fachbereichen Sozialwissenschaften und bauen-kunst-werkstoffe angeboten wird. 27 Erstsemester haben sich dafür entschieden.

Zum Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe gehört auch ein neuer Studierender im Bachelor-Studiengang Werkstofftechnik Glas und Keramik. Hinzu kommen sieben Masterstudierende in Ceramic Science and Engineering am WesterWaldCampus in Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau. Das Institut für Künstlerische Keramik und Glas (IKKG) in Höhr-Grenzhausen nahm zwei neue Bachelor- und vier neue Masterstudierende in Empfang.

Der Fachbereich Ingenieurwesen in Koblenz zählt inklusive der 12 Bachelor­studierenden im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen insgesamt 91 Erst­semester. Am größten ist die Nachfrage nach dem Bachelorstudiengang Maschinenbau: In diesen Studiengang haben sich 20 Studierende eingeschrieben. Der Masterstudiengang Maschinenbau zählt 13 neue Studierende. 28 Erstsemester haben sich in einen Bachelorstudiengang aus dem Bereich Elektro- und Informationstechnik eingeschrieben, 7 studieren im Masterstudiengang Systemtechnik.

Die Anzahl der Bewerberinnen und Bewerber um die zulassungsbeschränkten Fächer des Fachbereichs Sozialwissenschaften betrug auch in diesem Semester ein Vielfaches der verfügbaren Studienplätze. Der Fachbereich nahm 196 neue Studierende auf. Die meisten Erstsemester verzeichnete der Bachelorstudiengang Soziale Arbeit, hier schrieben sich 91 Studierende neu ein, 28 davon in die Online-Variante des Studiengangs. Hinzu kommen die 27 Erstsemester des neuen interdisziplinären Masterstudiengangs Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung, den der Fachbereich Sozialwissenschaften gemeinsam mit dem Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe erstmalig anbietet.

Der RheinAhrCampus in Remagen freut sich über 285 neue Studierende, davon 217 im Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und 68 im Fachbereich Mathematik und Technik.