Freitag, 22. März 2019

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Der Rhein-HunsrĂŒck-Kreis investiert in seine Schulen.

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Landrat Dr. Marlon Bröhr gibt mit Kornelia Neumann, Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule Emmelshausen, den Startschuss zum letzten Bauabschnitt. Dabei geht es um die Umsetzung des Raumkonzeptes fĂŒr die neu aufgebaute Oberstufe.

Im Januar 2019 erhielt der Landkreis die seit 2014 ausstehende Schulbaugenehmigung. „Endlich!“, sagt Landrat Bröhr. „Jetzt muss der Kreis die Kosten fĂŒr den Bau nicht mehr vorfinanzieren und der letzte Bauabschnitt kann in Angriff genommen werden.“

Bisher wurden die Fassade und das Dach des WestflĂŒgels am HauptgebĂ€ude saniert, Aufzug und Nottreppe eingebaut und die SchulkĂŒche modernisiert.

Jetzt werden die FachrĂ€ume Kunst, Biologie und Physik saniert und neu ausgestattet. Die Pausenhalle wird attraktiver und zur Vorbereitung auf den kommenden Digitalpakt an Schulen wird die IT-Verkabelung angepasst. Auch Maßnahmen zum Brandschutz werden umgesetzt, sowie die DĂ€cher saniert.

ErgÀnzend wird der Trakt des Orientierungsstufen-GebÀudes umfangreich saniert und mit neuem Mobiliar ausgestattet.

Schulleiterin Kornelia Neumann freut sich auch auf die anstehenden Neuerungen. Gleichzeitig ist sie erleichtert, dass die Sporthalle seit Aschermittwoch wieder genutzt werden kann. „Dass sie wegen der Sanierung ĂŒber mehrere Monate nicht genutzt werden konnte, war eine große Herausforderung fĂŒr die Schule und auch fĂŒr die Sportvereine.“, so Neumann.

Insgesamt werden rund 5,75 Millionen Euro (4,8 Mio. fĂŒr die SchulgebĂ€ude und 0,95 Mio. fĂŒr die Sporthalle) investiert. Die Kosten fĂŒr die SchulgebĂ€ude werden vom Land mit rund 1,47 Millionen Euro gefördert, die restlichen 4,28 Millionen Euro trĂ€gt der Landkreis als SchultrĂ€ger.

„Aber wir investieren nicht nur an der IGS Emmelshausen.“, freut sich Landrat Bröhr. „Auch am Herzog-Johann-Gymnasium Simmern und der Heuss-Adenauer Mittelrhein-Realschule plus Oberwesel wird aufgerĂŒstet.“

Am Herzog-Johann- Gymnasium fließen Mittel in die Sicherheit (Brandschutz), an der Realschule plus Oberwesel wird zusĂ€tzlich energetisch saniert.

Hier entstehen Kosten in Höhe von rund 2,6 Millionen Euro. Bund und Land beteiligen sich im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms KI 3.0 mit rund 1,9 Millionen Euro. Hierbei trÀgt jedoch der Bund den Löwenanteil.

Beide Maßnahmen starten zu Beginn der Sommerferien. In Oberwesel gibt es Zeitdruck, denn nach den Förderbedingungen muss die Umsetzung bis Ende 2020 abgeschlossen sein.

„Diese Situation ist fĂŒr alle Beteiligten eine große Herausforderung“, merkt Marlon Bröhr an. „Aber ich bin mir sicher: wenn alles fertig ist und man das Ergebnis tĂ€glich erleben kann, sind die BeeintrĂ€chtigungen wie LĂ€rm, Staub und vorĂŒbergehendes ZusammenrĂŒcken wĂ€hrend der Bauphase, schnell vergessen.“

Zwei weitere grĂ¶ĂŸere Bauprojekte sind noch in der Warteschleife. FĂŒr die seit langem geplante Generalsanierung des Bauteils A an der BBS Simmern sind die Fördermittel noch nicht genehmigt und die von der KGS Kirchberg ersehnte Sanierung der Bibliothek wartet noch auf die Schulbaugenehmigung.

Neben diesen Großprojekten werden auch kleinere Sanierungsmaßnahmen an den anderen Schulen in KreistrĂ€gerschaft umgesetzt. FĂŒr Sanierungen, Reparaturen und Wartungen stellt der Kreis jĂ€hrlich rund 2 Millionen Euro im Rahmen der Bauunterhaltung fĂŒr seine Schulen bereit.

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-HunsrĂŒck-Kreis in Simmern in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (KinderlĂ€hmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschĂŒtzt. Nur bei Reisen in LĂ€nder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nĂ€chste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, HĂŒllstraße 13, ist am Mittwoch, 3. April 2019, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Offener Stammtisch InGe – Mehr als gute Nachbarschaft in Kastellaun

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Am Freitag, dem 5. April 2019 treffen sich um 18 Uhr die Mitglieder und

Interessierte des Wohnprojektes InGe "Individuell wohnen – Gemeinschaftlich leben" in den RĂ€umlichkeiten des griechischen Restaurants "Afroditi" im Burgstadthotel in Kastellaun, SĂŒdstr.34 zum offenen Stammtisch.

Im neuen Baugebiet Burgblick Mitte entsteht ein außergewöhnlich schönes Ensemble von 5 HĂ€usern mit insgesamt 16 Wohnungen in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen fĂŒr Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Es gibt ein separates, gemeinsam genutztes Haus mit großem Gemeinschaftsraum,  GĂ€steappartement,  Dachterrasse, Sport- und Spielraum, Sauna, Waschraum, Werkstatt und Lager. Großer Wohn-Garten, Platz fĂŒr Kinder, Natur vor der TĂŒr, fußlĂ€ufig gelegen zur Innenstadt.

Die ansprechende Architektur gibt Raum sowohl fĂŒr Kommunikation als auch fĂŒr IndividualitĂ€t. Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de. Telefonischer Kontakt: 02605 6 77 90 57.

Ein Baum fĂŒr den Campus:

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Landrat ĂŒbergibt JubilĂ€umsgeschenk an Hochschule Koblenz

KOBLENZ/REMAGEN. Zum 20-jĂ€hrigen Bestehen des RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz hat Landrat Dr. JĂŒrgen Pföhler der Hochschule in Remagen einen Birnenbaum gestiftet. Jetzt hat Pföhler diesen Baum offiziell an den PrĂ€sidenten der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, sowie an den VizeprĂ€sidenten Prof. Dr. Dietrich Holz ĂŒbergeben.

Foto von links: Tino Hackenbruch, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Ahrweiler und Landrat Dr. JĂŒrgen Pföhler mit dem PrĂ€sidenten der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran und VizeprĂ€sident Prof. Dr. Dietrich Holz

"Der Birnbaum ist ein Symbol fĂŒr Wachstum, Entwicklung und Nachhaltigkeit, ebenso wie der RheinAhrCampus in unserer Region seit nunmehr 20 Jahren fĂŒr diese Werte steht", so Pföhler. "Die Hochschule Koblenz ist froh ĂŒber die große Verbundenheit des Landkreises und der Stadt zum RheinAhrCampus und die gute Partnerschaft, die uns verbindet", erklĂ€rt PrĂ€sident Bosselmann-Cyran. Holz hebt hervor: "Wir verstehen uns in der Region nicht nur als Bildungs- und Wissenschaftseinrichtung, sondern auch als Innovations- und Dienstleistungspartner fĂŒr regionale und ĂŒberregionale Unternehmen".

Der RheinAhrCampus wurde 1998 als Außenstelle der Hochschule Koblenz eröffnet. Er war Teil der Ausgleichsmaßnahmen, die der Bund der Region nach dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin zugesprochen hatte.

Wohnen und Studieren am RheinAhrCampus -

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Studierendenwerk und Hochschule Koblenz feiern gemeinsam Richtfest

KOBLENZ/REMAGEN. Das Studierendenwerk Koblenz und die Hochschule Koblenz bauen aktuell am RheinAhrCampus in Remagen ein multifunktionales GebĂ€ude mit 75 Wohneinheiten fĂŒr Studierende und einem Seminar- und BĂŒrotrakt fĂŒr die Hochschule. Nun fanden sich Vertreterinnen und Vertreter von Studierendenwerk, Hochschule, Studierendenschaft und Politik zusammen zum Richtfest des GebĂ€udes "Wohnen und Studieren am RheinAhrCampus".

In Remagen studieren aktuell mehr als 3.000 junge Menschen, Tendenz steigend. „Die Gesamtzahl der Studierenden in Remagen ist in den letzten zehn Jahren um mehr als 10 Prozent gewachsen“, betont der PrĂ€sident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. Bislang gab es am Campus eine Studierendenwohnanlage mit 102 WohnplĂ€tzen. Im Jahr 2018 konnten von 142 Bewerbungen um einen Wohnheimplatz jedoch nur 53 berĂŒcksichtigt werden. „Der Bau des neuen GebĂ€udes ist also eine gute Nachricht fĂŒr kĂŒnftige Bewerberinnen und Bewerber“, so der PrĂ€sident.

Von den 75 WohnplĂ€tzen in Einzel- und Doppelappartements sind vier barrierefrei, also stufenlos, und zwei rollstuhlgerecht. Jede Wohnung verfĂŒgt ĂŒber eine Nasszelle und KĂŒche. Die Wohn- und SchlafrĂ€ume sind mit Bett, Schrank, Schreibtisch, Schreibtischstuhl sowie einem Regal ausgestattet. Außerdem wird es einen 25 Quadratmeter großen Lern- und Arbeitsraum geben sowie einen Raum mit Waschmaschinen und Trocknern sowie FahrradstellplĂ€tze.

Erste Überlegungen fĂŒr ein zusĂ€tzliches Wohnheim gibt es bereits seit dem Jahr 2011. Im Sommer 2018 konnte schließlich mit dem Bau begonnen werden. „Trotz einiger Herausforderungen ist das Projekt nun auf einem sehr guten Weg“, versichert Gabriele Riedle-MĂŒller, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin des Studierendenwerks Koblenz. Der Bau, dessen Wohnheim ĂŒber das Studierendenwerk und dessen Seminar- und BĂŒrotrakt durch die Hochschule Koblenz finanziert wird, profitiert von Synergieeffekten durch einen gemeinsamen Erschließungskern mit Aufzug und HaustechnikrĂ€umen.

"Der RheinAhrCampus hat sich in den vergangenen 20 Jahren zu einem wichtigen Bildungs-, Wirtschafts- und Innovationsfaktor fĂŒr die Region Ahrweiler und weit darĂŒber hinaus etabliert", betont Landrat Dr. JĂŒrgen Pföhler und freut sich, dass kĂŒnftig noch mehr junge Menschen die Gelegenheit haben, in Remagen zu wohnen und nicht nur die Innenstadt, sondern auch die zahlreichen Vereine und Gastronomiebetriebe zu beleben.

Das neue GebĂ€ude wird voraussichtlich im FrĂŒhjahr / Sommer 2020 bezugsfertig sein.

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