Freitag, 23. Oktober 2020

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Betreuungskräfte frischen ihre Kenntnisse auch in Pandemiezeiten auf

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WINNINGEN Auch in Pandemiezeiten wird die Fortbildung im Betreuungs- und Begegnungszentrum für Senioren „Haus im Rebenhang“ nicht vernachlässigt. So trafen sich Mitte Oktober sechs Betreuungsassistentinnen unter Leitung von Carmen Mitscher zum jährlichen sogenannten Refresher-Kurs. Aktuelle und grundsätzliche Themen der Betreuungsarbeit waren zu diskutieren. Hygienemaßnahmen als zentrale Reaktion auf die Pandemie, Biografiearbeit sowie psychische Besonderheiten und Bedürfnisse von Menschen mit Demenzerkrankungen standen auf der Tagesordnung.

Die verpflichtenden jährlichen Fortbildungsveranstaltungen für mehr als 20 Betreuungskräfte gemäß § 43b Sozialgesetzbuch XI aus den vier Altenhilfeeinrichtungen der gemeinnützigen Gesellschaft Bethesda-St. Martin fanden in der Vergangenheit gemeinsam an zwei Tagen statt. In Zeiten von Corona ist dies nun nicht möglich.  Die spezifische Fortbildung findet nun in den jeweiligen Einrichtungen für die dort tätigen Betreuungskräfte statt und gliedert sich in einen Präsenztag und Einzelarbeit zu den Themen Biografie und Betreuungsplanung im Rahmen des sog. Neuen Strukturmodells.

In den Kursen wird die berufliche Praxis reflektiert, das erworbene Wissen aktualisiert und neues Fachwissen vermittelt. Die Inhalte orientieren sich am praktischen und fachlichen Bedarf der Teilnehmer und den aktuellen Situationen in den Einrichtungen. Dipl.- Gerontologin Carmen Mitscher, beim Träger auch zuständig für das Qualitätsmanagement, ist seit vielen Jahren Leiterin der Kurse.

1.000 Euro Preisgeld gehen nach Andernach

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Sterne des Sports: „Manu’s Taekwondo“ erhält Auszeichnung in Bronze von der Volksbank RheinAhrEifel

Andernach – 23.10.2020. Die Gruppe Manu’s Taekwondo, Abteilung der SG DJK 1909 Andernach, wurde für ihre Arbeit mit dem „Großen Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet. Die Auszeichnung vergeben jährlich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Überreicht wurde die bronzene Trophäe, die mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro verbunden ist, von Oliver Engels, Direktor des Regionalmarktes MayenRhein bei der Volksbank RheinAhrEifel eG. „Diese Auszeichnung ist es etwas ganz Besonderes, denn damit wird ganz gezielt der Vereinssport gefördert. Ohne die Arbeit der Sportvereine in der Region gäbe es deutlich weniger soziale Kontaktpunkte, die Möglichkeit sich auszutauschen und gemeinsam aktiv zu sein. Wir freuen uns deshalb sehr, dass Manu’s Taekwondo den 1. Platz in der Bronze-Kategorie belegt hat – herzlichen Glückwunsch.“

Über die „Sterne des Sports“

Der (DOSB) und die Genossenschaftsbanekn ehren mit dieser Auszeichnung – dem „Oscar des Vereinssports“ – die Vereinsarbeit, also die tagtägliche, gemeinnützige, lokale Leistung, die Sportvereine zum Wohl jedes einzelnen Vereinsmitglieds auf die Beine stellen. Auf lokaler Ebene („Bronzeebene“) wird von allen Bewerbungen die beste mit dem „Großen Stern des Sports“ in Bronze ausgezeichnet.

Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die „Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Regional-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher rund 5,5 Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu.

Felsberäumung im Engelslay-Tunnel im Zuge des Geh- und Radweges zwischen Laach/Mayschoss u. Altenahr

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Die Wände des Engelslay-Tunnels im Zuge des Geh- und Radweges zwischen Laach/Mayschoss und Altenahr bestehen zum Teil aus dem dort anstehenden Tonschieferfels. Auf Grund von Riss- und Spaltenbildung im Fels wurde eine geologische Untersuchung vorgenommen, welche ergab, dass hier Handlungsbedarf besteht.

Durch Alterungsprozesse unterliegt jeder Felsanschnitt Entfestigungsprozessen, die sich in einer Auflockerung des Gesteinsverbandes äußern; daher müssen die betreffende Felsscheibe sowie der anstehende Fels lokal beräumt werden, um die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.

Die Arbeiten werden in der Zeit vom 02. – 06.11.2020 unter Vollsperrung des Geh- und Radweges zwischen Altenahr Bahnhof und Reimerzhoven durchgeführt. Die Umleitung führt an der B 267 entlang und wird örtlich ausgeschildert.

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

Corona-Fallzahlen – Im Rhein-Hunsrück-Kreis ist die Warnstufe „orange“ erreicht

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Regionale Corona-Task-Force gebildet

Durch ständig steigende Neuinfektionen ist im Rhein-Hunsrück-Kreis die 7-Tage-Inzidenz auf knapp 40 angestiegen und der Landkreis befindet sich nach dem Corona Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz in der Gefahrenstufe „orange“ (zwischen 35 und 49 Neuinfektionen innerhalb der letzten 7 Tage bezogen auf 100.000 Einwohner).

Die Kreisverwaltung hat deshalb heute die regionale Corona-Task-Force, zurzeit bestehend aus Vertretern der Kreisverwaltung (Landrat, Leitung Gesundheitsamt, Leitung Kreisordnungsbehörde) und dem Leiter des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr, einberufen, um über die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis zu beraten.

Im Kreisgebiet sind derzeit weder sogenannte Corona-Brennpunkte (Hotspots) erkennbar, noch sind die Infektionen auf sogenannte „Superspreader“ (Superverbreiter des Virus) zurückzuführen. Auch Gemeinschaftseinrichtungen sind aktuell nicht als besondere Verbreitungsquellen aufgefallen. Die steigenden Infektionszahlen beruhen vielmehr auf sehr diversen Ursachen und verteilen sich auf mehrere verschiedene Kommunen im Kreis.

Daher ist es zurzeit noch nicht notwendig, über die bereits geltenden Einschränkungen hinaus, weitere zusätzliche Maßnahmen für das Kreisgebiet anzuordnen.

Nach wie vor gilt: Halten Sie die Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln ein, lüften Sie Räume regelmäßig, meiden Sie große Menschenansammlungen und Reisen in Risikogebiete.

Wir alle können durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten einer Weiterverbreitung des Virus entgegenzuwirken!

Die Corona-Task-Force der Kreisverwaltung wird in regelmäßigen kurzen Abständen tagen, die aktuelle Lage erneut analysieren und unter Beachtung des weiteren Infektionsgeschehens über die Notwendigkeit von Maßnahmen weiter beraten und entscheiden.

Entwicklung der Corona-Neuinfektionen im Rhein-Hunsrück-Kreis

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Warnstufe gelb wurde erreicht

Die Corona-Fallzahlen steigen bundes- und europaweit an – auch im Rhein-Hunsrück-Kreis. Aktuell hat die „7-Tage-Inzidenz“, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche, im Rhein-Hunsrück-Kreis die Schwelle von 20 Neuinfektionen überschritten.

Nach dem Corona-Warn- und Aktionsplan der Landesregierung ist somit die Warnstufe „gelb“ erreicht.

Das Gesundheitsamt des Landkreises appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Empfehlungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie weiterhin verantwortungsbewusst zu befolgen und damit zum gegenseitigen Schutz der Gesundheit einen wichtigen Beitrag zu leisten.

Die Warnstufe „gelb“ erfordert zwar noch keine zusätzlichen Beschränkungen im öffentlichen Leben – jedoch ist der Weg bis zur Gefahrenstufe „orange“ (mehr als 35 neue Fälle pro 100.000 Einwohner), bei der Maßnahmen im öffentlichen Raum gefordert sind, nicht mehr weit.

Bei der Gefahrenstufe „orange“ können beispielsweise das Verbot von Kontaktsport, eine Erweiterung der Maskenpflicht, Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen angeordnet werden.

Im Interesse von uns allen ist es daher jetzt wichtig, die Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln einzuhalten, Räume regelmäßig zu lüften, große Menschenansammlungen und Reisen in Risikogebiete zu vermeiden.

Wir alle können durch verantwortungsbewusstes Verhalten dazu beitragen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten einer Weiterverbreitung des Virus entgegenzuwirken!

Die aktuelle Situation macht uns mehr als deutlich, dass die Pandemie uns sicher auch die kommenden Monate noch beschäftigen wird. Der aktuelle Anstieg der Fallzahlen innerhalb unseres Landkreises ist weder auf einen Corona-Hotspot (Brennpunkt) noch auf sogenannte Superspreader (Superverbreiter des Virus) zurückzuführen.

Bleiben Sie gesund und achtsam – insbesondere auch bei privaten Feiern und in den eigenen vier Wänden.

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