Montag, 21. Januar 2019

Letztes Update:06:15:27 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Spende macht schnelle „Erste Hilfe“ im Haus Elisabeth möglich

Drucken

BOPPARD Ein „Erste Hilfe-Rucksack“ macht jetzt die schnelle Erstversorgung im Altenzentrum Haus Elisabeth möglich. Durch die Initiative von Mitarbeiter Tobias Bach kann sich die Einrichtung  über die  gelungene Überraschung freuen.

Ein signalroter Rucksack ist nun gefüllt mit Erste-Hilfe-Materialien. Das Mitarbeiterteam des Wohnbereiches Mosel ist damit für den „Fall der Fälle“ immer gut gerüstet. Eine lobenswerte Idee, die den  klassischen „Erste-Hilfe-Koffer“ wunderbar ergänzt.

Bach, der ehrenamtlich beim Roten Kreuz  und der freiwilligen Feuerwehr in Rhens tätig  ist, machte sich Gedanken, wie man die schnelle erste Hilfe im Altenzentrum Haus Elisabeth verbessern könne.  Mit Unterstützung von  Freunden war seine Idee schnell  in die Tat umgesetzt.

Ein herzliches Dankeschön gilt Tobias Bach und seinen Freunden für diese tolle Idee und ihre Verwirklichung.

Erneute Diskussion zur Mittelrheinbrücke

Drucken

Zur erneuten aktuellen Diskussion über die Mittelrheinbrücke hier folgendes Statement der beiden Bürgermeister der Verbandsgemeinden Loreley und Nastätten, Werner Groß und Jens Güllering:

Das Raumordnungsverfahren zur Mittelrheinbrücke am Standort St. Goarshausen – St. Goar basiert auf Beschlüssen der beiden Kreistage Rhein-Lahn und Rhein-Hunsrück.

Vor diesem Hintergrund erkennen wir aktuell keine Grundlage, von diesem Weg abzuweichen und in einem abgestimmten Verfahren weitere Optionen zu überprüfen.

Da uns auch keine Informationen über eine abweichende Beschlussfassung im Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises bekannt sind, gehen wir von einer Einzelmeinung des dortigen Landrates aus.

„Wir wollen ohne wenn und aber die Mittelrheinbrücke am Standort St. Goarshausen - St. Goar,“ sind sich Groß und Güllering einig.

Anmeldewochen in den Kindertagesstätten

Drucken

Zur besseren Planung bei der Vergabe von Kita-Plätzen für Eltern und Einrichtungen, haben sich die Kindertagesstätten der Stadt Boppard auf einheitliche Anmeldewochen für das Kindergartenjahr 2019/2020 verständigt.

Es wird daher gebeten, in der Zeit vom 4. bis 15. Februar 2019 die Kinder in den einzelnen Einrichtungen verbindlich anzumelden.

Ev. Kindergarten Boppard, Tel.: 06742 / 82032

Kath. Kindertagesstätte St. Klara, Boppard, Tel.: 06742 / 5975

Kath. Kindertagesstätte St. Ägidius, Boppard-Bad Salzig, Tel.: 06742 / 6504

Kath. Kindertagesstätte Franziska, Boppard-Buchenau, Tel.: 06742 / 2835

Kindergarten der Stadt Boppard im Ortsbezirk Boppard, Tel.: 06742 / 8040259

Kindergarten der Stadt Boppard im Ortsbezirk Buchholz, Tel.: 06742 / 4681

Kinderkrippe der Stadt Boppard im Ortsbezirk Buchholz, Tel.: 06742 / 8985335

Naturnaher Kindergarten Winkelholz im Ortsbezirk Oppenhausen, Tel.: 06745 / 9384

Kindergarten der Stadt Boppard im Ortsbezirk Weiler, Tel.: 06742 / 60637

Neueröffnung in Oberwesel: Kathrin Pulcher bietet alles für nachhaltige Schönheit

Drucken

Der Name ist Programm: Pulcher ist das lateinische Wort für »schön« und Kathrin Pulcher öffnet nun in der Koblenzer Straße 2 ihren lange gehegten Traum einer eigenen Verwöhnstation für Damen, Herren und Kinder.

Nach einer sportlich kurzen Umbauzeit lud Pulcher zur Eröffnung ihres eigenen Salons ein. Der Stadtbürgermeister Jürgen Port mit seiner Frau (die dankenswerterweise das Foto schoss) sowie Franziskus Weinert und Christian Büning vom OGV gratulierten herzlich zum Geschäftsstart – gemeinsam mit vielen Oberweselern, die die elegant eingerichteten neuen Räume mit einem Glas Sekt in Augenschein nehmen konnten.

Kathrin Pulcher hat die halbe Welt bereist und kommt nun zurück zu ihren Wurzeln in die alte Heimat. Sie bringt viele Ideen und ganzheitliche Ansätze mit, so zum Beispiel ein nachhaltiges Konzept mit Nachfüllservice für Verbrauchsartikel.

Stadtbürgermeister Jürgen Port überreichte als Begrüßungsgeschenk die Uhr der Stadt Oberwesel: »Wir freuen uns, dass Kathrin Pulcher auf Oberwesel setzt und wünschen ihr viel Erfolg!«. Franziskus Weinert, 1. Vorsitzender des OGV, kann dem nur zustimmen: »Wir Unternehmer in Oberwesel freuen uns sehr über diesen Zuwachs und wünschen gute Geschäfte und gute Kontakte!«

Aktuelle Informationen zur Blauzungenkrankheit (Stand 14.01.2019)

Drucken

In einem Rinderbestand im Landkreis Rastatt (Baden Württemberg) wurde am 12.12.2018 die Blauzungenkrankheit (BTV Serotyp 8) amtlich festgestellt. Mit dem weiteren Auftreten der Blauzungenkrankheit im Kreis Trier-Saarburg am 08.01.2019 wurde ganz Rheinland-Pfalz nun mit Allgemeinverfügung des Landesuntersuchungsamtes vom 14.01.2019 zum Sperrgebiet erklärt. Damit sind der Handel und das Verbringen der Tiere eingeschränkt.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige virusbedingte Tierkrankheit der Wiederkäuer. Kleine blutsaugende Mücken (Gnitzen) übertragen das Virus zwischen den empfänglichen Tieren (wie Rinder, Schafe, Ziegen, Wildwiederkäuer wie Damwild, Rotwild oder Rehwild).

Das Virus der Blauzungenkrankheit ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können daher ohne Bedenken verzehrt werden.

Um den Ausbruchsbetrieb wurde ein Restriktionsgebiet mit einem Mindestradius von 150 Kilometern eingerichtet. Dies bedeutet, dass das gesamte Land Rheinland-Pfalz zum BTV-8-Sperrgebiet für Rinder, Schafe, Ziegen und gehaltene Wildwiederkäuer erklärt wurde.

Das Sperrgebiet muss mindestens zwei Jahre aufrechterhalten werden. Erst danach kann die Bundesrepublik Deutschland sich wieder als frei von Blauzungenkrankheit erklären.

Wer im Sperrgebiet empfängliche Tiere (alle Wiederkäuerarten wie z. B. Rinder, Schafe, Ziegen, Wildwiederkäuer in Gehegen) hält, hat dies und den Standort der Tiere, soweit noch nicht geschehen, unverzüglich der zuständigen Veterinärbehörde der jeweils zuständigen Kreisverwaltung anzuzeigen. Die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis weist in diesem Zusammenhang besonders alle Schaf- und Ziegenhalter auf ihre Verpflichtung hin, ihre Tierbestände bei der Kreisverwaltung in Simmern zu melden. Hiermit sind auch Tierhalter mit Kleinstbeständen und Hobbyhaltungen, die ihre Tiere nicht angemeldet haben, aufgefordert ihrer Meldepflicht nachzukommen.

Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen, sind sofort bei der zuständigen Veterinärbehörde der Kreisverwaltung anzuzeigen. Aus dem Sperrgebiet dürfen empfängliche Tiere nur unter Auflagen in restriktionsfreie Gebiete verbracht werden. Dies gilt auch für das Verbringen von Samen, Eizellen oder Embryonen empfänglicher Tiere.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz (www.lua.de).

Gerne erteilt das Veterinäramt der Kreisverwaltung unter den Telefonnummern 06761 82800 und 82810 weitere Auskünfte.

Das Verbringen von Rindern, Schafen, Ziegen und gehaltenen Wildwiederkäuern innerhalb der Sperrgebiete ist ohne vorherige Impfung oder Laboruntersuchung möglich, sofern die Tiere beim Verbringen keine Krankheitssymptome aufweisen oder der Betrieb gesperrt ist. Der Tierhalter muss den Gesundheitszustand mit einer dem Transport begleitenden Tierhaltererklärung dokumentieren.

Eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist möglich. Die Impfung der empfänglichen Tiere ist grundsätzlich zu empfehlen, insbesondere um Verbringungen leichter zu ermöglichen und die Tiere vor einer Infektion zu schützen. Sie ist freiwillig, so dass jeder Betrieb nach eigenem Ermessen und Bedarf über die Notwendigkeit der Impfung entscheiden kann.

Impfinteressierte Tierhalter sollten sich frühzeitig mit ihrem Hoftierarzt in Verbindung setzen um ihren Bedarf anzumelden. Zurzeit bestehen noch Lieferengpässe beim Impfstoffbezug, die in den nächsten Wochen behoben werden sollen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL