Samstag, 25. September 2021

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SGD Nord informiert:

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Zentrale Kontaktmöglichkeiten bei Fragen zur Bauleitplanung und Wiederaufbau im Ahrtal

Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli unterstützt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD Nord) als Obere Landesbehörde des Landes Rheinland-Pfalz den Wiederaufbau im Ahrtal insbesondere in Bezug auf das Thema Bauleitplanung.

„Um die komplexen Aufgaben fachübergreifend und gebündelt sowie möglichst pragmatisch und zeitnah innerhalb der SGD Nord abzuarbeiten, haben wir eine interne Arbeitsgruppe gebildet, in der auch die Kreisverwaltung Ahrweiler vertreten ist. Ich danke allen Beteiligten für die gute und engagierte Zusammenarbeit. Zudem haben wir eine zentrale Kontaktmöglichkeit geschaffen, um als Ansprechpartner für die betroffenen Gemeinden, Verbandsgemeindeverwaltungen sowie Bürger*innen zur Verfügung zu stehen“, so SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.

Bitte nutzen Sie bei Fragen an die SGD Nord folgende zentrale Kontakte:

Telefonnummer: 0261 - 120 - 8005 oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hier eingehende Fragestellungen werden im Haus koordiniert, an die Experten aus den Bereichen Gewerbeaufsicht, Wasser- und Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Raumordnung, Landesplanung, Naturschutz und Bauwesen weitergegeben und beantwortet.

Historische Nachbarschaften im Mittelrheintal -

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Antrag zum immateriellen Kulturerbe wird vorbereitet

Historische Nachbarschaften sind in vielen Orten des Mittelrheintals über mehrere Jahrhunderte als Ausdruck des sozialen Zusammenlebens und Zusammenhalts erhalten geblieben. Mit eigenen Grenzen, Strukturen, Regeln und Feierlichkeiten prägen sie jenseits staatlicher Aufgaben die Gemeinschaft in ihren Orten - bis heute. Mit einer Aufnahme der historischen Nachbarschaften des Mittelrheintals in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO soll diese einzigartige Form des sozialen und kulturellen Miteinanders gewürdigt und gleichzeitig neue Impulse für deren zukünftige Entwicklung gegeben werden.

Das Institut für geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. wird die Historischen Nachbarschaften des Mittelrheintals erstmals als Forschungsgegenstand genauer untersuchen und die Nachbarschaften selbst dabei unterstützen, den Antrag zur Aufnahme in die Liste der Immateriellen Kulturerbes der UNESCO zu stellen. "Ich bin froh, dass wir mit dem Mainzer Institut einen so renommierten Kooperationspartner zur weiteren Erforschung der Nachbarschaften gewinnen konnten", freut sich der Bopparder Heimatkundler Jürgen Johann. Johann war es, der das Potenzial der Historischen Nachbarschaften für die Anerkennung zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO erkannte und die Idee den Vertretern der Nachbarschaften erstmals bei einem gemeinsamen Termin in Boppard im letzten Jahr präsentierte. Das Interesse bei den Nachbarschaften war groß und so soll in diesem Jahr der Antrag zur Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes vorbereitet werden.

Unterstützung erhalten die Nachbarschaften zwischen Andernach und Bingen vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal. Dazu Verbandsvorsteher Frank Puchtler, Landrat des Rhein-Lahn-Kreises: "Die historischen Nachbarschaften sind eine einmalige und uralte Form des sozialen Miteinanders. In der aktuellen Lage der Corona-Pandemie kommt die Bedeutung der Nachbarschaften sehr deutlich zum Tragen. Daher begleiten wir gerne die Initiative mit Rat und Tat". Durch die Pandemie konnten letztlich auch die weiteren geplanten Vernetzungstreffen der Nachbarschaften im letzten Jahr nicht stattfinden. Gemeinsam mit dem Institut für geschichtliche Landeskunde der Universität Mainz und dem Institutsleiter Dr. Kai-Uwe Sprenger werden aktuell Beteiligungs- und Informationsformate entwickelt, um die zahlreichen Nachbarschaften eng in den Antragsprozess einzubinden. Ein zentraler Baustein wird dabei die gemeinsame Internetseite www.historische-nachbarschaften.de sein, auf der über den aktuellen Stand der Forschung sowie des Antragsverfahrens informiert wird. Außerdem werden in den nächsten Wochen alle Nachbarschaften einen Fragebogen erhalten, um wissenschaftlich mehr über die historischen Nachbarschaften zu erfahren.

Neben dem „klassischen“ Welterbe-Programm ist das immaterielle Kulturerbe ein weiterer Baustein der UNESCO zur Erhaltung der kulturellen Vielfalt weltweit. Ob Tanz, Theater, Musik, Bräuche, Feste oder Handwerkskünste – Immaterielles Kulturerbe ist lebendig und wird von menschlichem Wissen und Können getragen. Es ist Ausdruck von Kreativität, vermittelt Kontinuität und Identität, prägt das gesellschaftliche Zusammenleben und leistet einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Begleitet wird die Antragsstellung der Historischen Nachbarschaften durch Frau Dr. Andrea Stockhammer, die im rheinland-pfälzischen Kultusministerium für die Liste des immateriellen Kulturerbes zuständig ist. Bis November muss das Antragsformular eingereicht sein. Mit einer Entscheidung ist dann im Jahr 2022 zu rechnen.

Fotos: Archiv Jürgen Johann

Einladung des Bürgermeisters

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zur Eröffnung des Stadtwanderweges „Bopparder Ansichten“ am Sonntag, 10. Oktober 2021 um 11.00 Uhr, Treffpunkt: Platz der Partnerstädte über der Tiefgarage.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Boppard bietet Wanderfreunden sehr viel. Nach den sieben Traumschleifen, die wir in den 10 rückliegenden Jahren geschaffen haben, wird nun mit dem Stadtwanderweg „Bopparder Ansichten“ das Pilotprojekt für Rheinland-Pfalz eröffnet, der dritte Stadtwanderweg in der Bundesrepublik Deutschland nach Tecklenburger Romantik in Nordrhein-Westfalen und Frankenberger Blickwinkel in Hessen. Bei der Eröffnung unseres Stadtwanderweges wird der Vertreter des Deutschen Wanderinstitutes den Zertifizierungsbericht vorlegen, und wir sind gespannt, ob wir auch in der neuen Kategorie einen Spitzenplatz einnehmen sowie es bereits bei den Premiumrundwanderwegen der Fall ist, denn unter den 628 deutschen Premiumrundwanderwegen befinden sich gleich zwei Bopparder unter den Top Ten.

Nun „Bopparder Ansichten“ – mit Aussichten und Rückblicken in die Bopparder Vergangenheit. Der Bopparder Stadtwanderweg verbindet auf 8,6 Kilometer Wanderstrecke Kultur mit Natur – urbane Geschichte mit Naturgenuss und spektakulären Blicken in das Welterbe Oberes Mittelrheintal. Beginnend am Karmelitergebäude, taucht man sofort in die mittelalterliche Geschichte der Stadt ein, nur um kurz danach mit der römischen Historie konfrontiert zu werden. Dank des innovativen, digitalen Gästeführers pickablue® werden an der Karmeliterkirche die mittelalterlichen Glasfenster visualisiert, die seit 200 Jahren nicht mehr in Boppard zu sehen sind, sondern mittlerweile in „The Met Cloisters“ in New York. Ähnliches gilt später für das unter dem Fußboden der Severus-Kirche verborgene frühchristliche Taufbecken. Pickablue ® macht an insgesamt 35 Punkten Geschichte und Geschichten von Boppard lebendig. Es wird visualisiert und animiert, aber auch längst verstorbene Persönlichkeiten oder die Bauwerke kommen zu Wort und erzählen ihre Geheimnisse. Aber auch ohne den digitalen Guide pickablue ® bietet der Stadtwanderweg viel Abwechslung. Rheinuferpromenade, mittelalterliche Gässchen, römische Relikte, aber auch jahrhundertalte Linden, ein im Beisein des preußischen Königs gepflanzter Ginkobaum, ein kurparkähnlicher Marienberger Park, der wie ein Arboretum anmutet, oder ein historischer Kreuz- oder Stationenweg bereichern die Wanderung durch und oberhalb von Boppard. Neben dem städtischen Kern von Boppard kommt auch die ländliche Idylle Boppards nicht zu kurz: Ist man erst auf der Höhe, durchstreift man alte Buchenwälder und passiert Pferde- und Eselskoppeln. Ganz zum Schluss erreicht man wieder die einzigartige Rheinuferpromenade und kehrt mit dem sich immer wieder verändernden Blick auf die Stadtsilhouette langsam zurück zum Ausgangspunkt, wo die Wandernden das Logo des Stadtwanderweges verabschiedet, der Bopparder Läufer des Künstlers Aloys Rump.

Ich würde mich sehr freuen, Sie bei hoffentlich schönem Wanderwetter begrüßen und gemeinsam „Bopparder Ansichten“ erörtern zu können.


Mit freundlichen Grüße

Ihr Bürgermeister

Dr. Walter Bersch

Erasmus+-Programm: August-Horch-Schule von EU akkreditiert

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Am 24. August 2021 wurde der August-Horch-Schule BBS Andernach eine Akkreditierungsurkunde der Europäischen Union überreicht. Die August-Horch-Schule nimmt seit 2014 am Erasmus+-Programm teil. Dieses umfasst die Leitaktion 1 „Fortbildung des Schulpersonals“ sowie die Leitaktion 2 „Internationale Schulprojekte“.

Im Rahmen der Leitaktion 1 nahmen bisher 62 unserer Lehrkräfte an Kursen im europäischen Ausland teil, die überwiegend der Verbesserung ihrer sprachlichen oder fachdidaktischen Kompetenz dienten.

Von den „Internationalen Schulprojekten“ konnten 82 Schüler und Schülerinnen, vor allem aus der Höheren Berufsfachschule Wirtschaft aber auch aus dem Beruflichen Gymnasium an Auslandsaufenthalten profitieren. Für jeweils eine Woche besuchten sie eine unserer Partnerschulen in Estland, Litauen, Polen, Portugal, Italien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Spanien und der Türkei und wurden dort herzlich von ihren Gastfamilien aufgenommen.

Durch die vielfältige thematische Ausrichtung der Schulprojekte sowie der Zusammenarbeit in internationalen Teams, konnten unsere Schüler und Schülerinnen ihre betriebswirtschaftlichen, organisatorischen, sozialen, interkulturellen und fremdsprachlichen Kompetenzen vertiefen und somit ihre beruflichen Perspektiven verbessern.

Für uns als Berufsbildende Schule trägt das Erasmus+ Programm also nicht nur zur Qualifizierung unserer Lehrenden und Lernenden, sondern auch zur Stärkung unseres Profils als international ausgerichtet Schule bei.

Durch die erfolgreiche Akkreditierung unserer Schule bei der Europäischen Kommission verfügen wir bis 2027 über ein Budget von 50.500 €, das für zukünftige Projekte zur Verfügung steht.

Kreisverwaltung ist am Freitag, 1. Oktober 2021 geschlossen

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Die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, einschließlich Gesundheits- und Veterinäramt sowie der Kfz.-Zulassung in Boppard, ist am Freitag, 1. Oktober 2021 für den Publikumsverkehr geschlossen.

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