Freitag, 22. Februar 2019

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Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Februar

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr steht den Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis als Ansprechpartner für besondere Anliegen und Probleme zur Verfügung. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde bietet Herrn Gewehr am Donnerstag, 14. Februar 2019, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr an. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Doris Becker, Telefon 06761 82-125, oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Aldegundismarkt von Oberwesel

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Familienfest im Stadtwald am Sonntag, den 28.07.2019

Bewerbungen um Standplätze ab sofort möglich

Alljährlich findet nach altem Brauch der traditionelle Aldegundismarkt im Oberweseler Stadtwald statt. Um die Verbindung zum katholischen Waldgottesdienst auf dem Festplatz mit anschließendem Frühschoppen zu stärken, haben sich die Veranstalter entschieden, auch in diesem Jahr den Aldegundismarkt bereits am Sonntag, den 28. Juli 2019 stattfinden zu lassen. Es hat sich in den letzten drei Jahren gezeigt, dass mit der Verlegung des Marktes auf den Sonntag die Attraktivität und das Besucherinteresse des Marktes deutlich gesteigert werden konnten.

Der Oberweseler Stadtwald um den Aldegundisplatz wird sich von 11:30 Uhr – 18:00 Uhr wieder zu einer Verkaufs- und Vergnügungsmeile für die ganze Familie mit buntem Markttreiben und vielseitigem Rahmenprogramm verwandeln. Haushaltswaren, Spielzeug, Modeschmuck, Kleider und vieles mehr werden an den einzelnen Ständen angeboten – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Für das leibliche Wohl wird natürlich auch wieder bestens gesorgt sein.

Bewerbungen um Standplätze sind ab sofort möglich.

Weitere Informationen erteilt die Tourist-Information Oberwesel unter der Telefonnummer 06744‑710624 oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Barrierefreies Museum

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Bereits bei der umfangreichen Sanierung der Kurfürstlichen Burg und der Neukonzeptionierung des Museums in Boppard wurde große Aufmerksamkeit auf das Thema "Barrierefreiheit" gelegt. Unter anderem wurden mehrere barrierefreie Toiletten eingerichtet und die Ausstellungen in den unterschiedlichen Etagen des Museums sind über einen Aufzug zu erreichen.

In den Ausstellungsrundgängen gibt es keine Stufen, die Laufwege sind großzügig angelegt und die Ausstellungseinheiten sind mit einem Rollstuhl gut anfahrbar. Ausstellungsinhalte werden durch kontrastreiche gut lesbare Textdarstellungen oder über Audiodateien vermittelt.

Um vielen Menschen die Besichtigung der Burg und des Museums zu ermöglichen, wird ständig, wenn auch oft nur mit kleinen Dingen, an der Verbesserung des Angebotes zur barrierefreien Nutzung gearbeitet. Vor diesem Hintergrund wurden im Museum Boppard nun leichte Rollstühle angeschafft, die es jedem mit Geheinschränkungen ermöglichen, bequem mit Familie und Freunden die fast 2000 qm große Ausstellungsfläche zu erkunden.

Das Museumspersonal freut sich auf die Besucher und ist jederzeit gerne bereit zu helfen und zu informieren. Infos: www.museum-boppard.de

Spender können Krebstod verhindern

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Februar Lebensretter in Mayen-Koblenz

Jeden Tag brauchen wir in Deutschland 15.000 Blutspenden: Meistens sind es Krebspatienten, die diese Transfusionen bekommen. Deshalb starten die DRK Ortsvereine im Kreis Mayen-Koblenz und die Stefan-Morsch-Stiftung - Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke -  regelmäßig den Aufruf: „2xHelfen! Spendet Blut und lasst Euch typisieren.“

Leben retten – Tod verhindern. Das ist seit gut fünf Jahren das erklärte Ziel der Kooperation der Rotkreuzler mit der Stiftung, die ganz konkrete Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke anbietet. Fast 35 000 junge Menschen unter 40 Jahren haben sich seitdem als Stammzellspender registrieren lassen. Menschen, die bereit sind, nicht nur regelmäßig Blut zu spenden, sondern im Ernstfall auch einem Leukämiekranken durch eine Stammzellspende das Leben zu retten. 250 von Ihnen haben bereits einem Patienten, die Chance auf Leben geben.

„Auf diesem Weg wollen wir weitermachen und mehr Menschen vor dem Tod bewahren“, so die Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst West. Am Mittwoch, 13. Februar, 16 bis 20 Uhr, in 56299 Ochtendung (Kulturhalle, Langenbergstr.) und am Donnerstag, 21. Februar, 17.30 bis 21 Uhr, in 56729 Nachtsheim (Schule, Greimerstälchen 2) gibt es wieder die Gelegenheit zur Blutspende und zur Registrierung als Stammzellspender.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren - oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 Fragen stellen. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

SGD Nord: Erörterung zum Wasserschutzgebiet Koblenz-Urmitz abgeschlossen

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat die nichtöffentliche Erörterung der Einwendungen zur Ausweisung des Wasserschutzgebietes Koblenz-Urmitz abgeschlossen. Am 22.01. und 24.01.2019 wurde allen Beteiligten in der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle die Gelegenheit gegeben, ihre Anliegen näher zu erläutern oder Fragen zu stellen. Die 116 fristgerecht vorgebrachten Einwendungen konnten mit den betroffenen Firmen und Landwirten beziehungsweise deren Rechtsanwälten, den beteiligten Behörden, den Begünstigten, den Vertretern der Handwerkskammer sowie der Industrie- und Handelskammer substantiiert und konstruktiv erörtert werden.

Bei einem solchen Erörterungstermin werden alle Entscheidungsgrundlagen für die abschließende Abwägung und Festsetzung des Wasserschutzgebietes zusammengetragen. Die Wasserversorger, die Wasserwerk Koblenz/Weißenthurm GmbH (WKW) und der Zweckverband RheinHunsrück Wasser, haben dabei besonders betont, wie außerordentlich wichtig der Schutz der Brunnen insbesondere im engeren Bereich ist. Die betroffenen Firmen haben darauf hingewiesen, dass für das vorhandene Gewerbe- und Industriegebiet Betriebserweiterungen unerlässlich sind und möglich sein müssen.

Der Erörterungstermin bildet den Abschluss des öffentlichen Anhörungsverfahrens. Darüber wird eine Niederschrift gefertigt und die Einwenderinnen und Einwender erhalten eine schriftliche Bescheidung ihrer nicht berücksichtigten Einwendungen. Dies kann jedoch aufgrund der Vielzahl der eingegangen Einwendungen eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Zurzeit werden außerdem weitere Änderungen beziehungsweise klarstellende Ergänzungen der Wasserschutzgebietsverordnung geprüft und gegebenenfalls aufgenommen. Danach wir die Rechtsverordnung erlassen und veröffentlicht werden.

Zum Hintergrund:

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord führt derzeit das Wasserrechtsverfahren zur Neuausweisung des Wasserschutzgebietes Koblenz/Urmitz durch. Das Wasserschutzgebiet Koblenz/Urmitz schützt eines der wichtigsten Grundwasservorkommen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Die Brunnen der Wasserwerk Koblenz/Weißenthurm GmbH und des Zweckverbandes RheinHunsrück Wasser versorgen mehr als 240.000 Einwohner mit derzeit rund 12 Millionen Kubikmeter Trinkwasser von sehr guter Qualität. Das Schutzgebiet mit einer Größe von rund 1.745 ha liegt nordwestlich von Koblenz in den Gemarkungen Kesselheim, Bubenheim, Neuendorf, Wallersheim und Metternich der Stadt Koblenz sowie St. Sebastian, Kaltenengers und Urmitz in der Verbandsgemeinde Weißenthurm.

Der räumliche Geltungsbereich des Wasserschutzgebietes wurde aufgrund der Neuanpassung der zu schützenden Zustrombereiche verändert. Angesichts der neu ermittelten Trennstromlinie am süd-westlichen Rand konnte das Schutzgebiet in diesem Bereich verkleinert werden. Teile von Urmitz, das Gewerbegebiet Mülheim-Kärlich sowie die westlichen Höhenlagen bei Koblenz-Bubenheim, Rübenach und Metternich müssen nicht mehr unter Schutz gestellt werden. Eine Ausdehnung ist allerdings im Koblenzer Stadtgebiet nach Süden hin bis zur Mosel erforderlich. Der überwiegende Teil des Koblenzer Industriegebietes war auch zuvor schon vom Schutzgebiet erfasst worden.

Die ursprünglichen Rechtsverordnungen von 1982 waren auf 30 Jahre befristet und wurden im Jahr 2013 durch eine vorläufige Anordnung unter der Bezeichnung „Wasserschutzgebiet Koblenz/Urmitz“ abgelöst und zusammengefasst. Diese lief im Dezember 2017 aus, sodass es zum Schutz der Trinkwassergewinnung zu einer endgültigen, unbefristeten Festsetzung kommen muss. Eine Neuausweisung des Schutzgebietes war bisher aufgrund der aufwändigen Nachweise für die Neuanpassung der zu schützenden Zustrombereiche und der sorgfältigen Überprüfung der Brunnenstandorte nicht möglich. Bis zum Inkrafttreten der neuen Rechtsverordnung für das Wasserschutzgebiet werden die Anforderungen an den Grundwasserschutz in Genehmigungsverfahren durch die Behörden beachtet.

Im Bereich der SGD Nord gibt es über 800 Wasserschutzgebiete. Aus über 1.500 Brunnen und Quellen wird Trinkwasser gewonnen. Als Obere Wasserbehörde ist es die Aufgabe der SGD Nord, Gewässer vor Verunreinigung zu schützen. Zudem ist die SGD Nord für die effiziente Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie verantwortlich, deren Ziel die Sicherung des „guten Zustands“ des Grundwassers ist.

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