Freitag, 22. Juni 2018

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Japanische Stadt Miyama und Rhein-Hunsrück-Kreis wollen voneinander lernen

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Die Stadt Miyama in der japanischen Präfektur Fukuoka und der Rhein-Hunsrück-Kreis haben am 4. September eine Kooperation in Sachen Klimaschutz und Entwicklung des ländlichen Raumes beschlossen. In Gesprächsrunden wurde im Vorfeld die möglichen Themenfelder der Zusammenarbeit aus den Bereichen Bioenergie, Energieeffizienz, intelligente „smarte“ Kommune und Regionalentwicklung gemeinsam mit Kindern und Bürgern mit der Stadt sowie dem Stadtwerk Miyama Smart Energy besprochen.

Nach einem Empfang im Rathaus folgte ein Bürgerforum mit rund 400 Teilnehmern. Im Anschluss wurde die Kooperationsvereinbarung von Bürgermeister Chikashi Nishihara und Herrn Landrat Dr. Marlon Bröhr feierlich unterzeichnet.

Landrat Dr. Bröhr zeigte sich besonders beeindruckt von den bereits umgesetzten Maßnahmen der Daseinsvorsorge zur Bewältigung des demografischen Wandels in Miyama. So wird erstmalig in Japan parallel zu der dezentralen Energieerzeugung bereits ein Internethandel für lokale Waren sowie Dienstleistungen für ältere Einwohner erfolgreich von den Stadtwerken organisiert. Weiterhin hat die Stadt Miyama das Ziel formuliert als erste japanische Stadt erneuerbare Energien lokal zu produzieren und auch lokal zu nutzen. Da dies der Zielsetzung des DESIGNETZ-Demonstrationsprojektes „Energiewabe Rhein-Hunsrück-Kreis“ entspricht, wurde ein Austausch hierüber vereinbart.

Landrat Dr. Bröhr brachte es gegenüber Bürgermeister Nishihara auf den Punkt: „Obwohl uns 12.000 Kilometer trennen, haben wir nun gesehen, dass wir die gleichen Ziele verfolgen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam den Weg zu einer nachhaltigen Zukunft mit einer Stärkung unserer ländlichen Regionen beschreiten können.“

Die Zusammenarbeit findet im Rahmen der „Deutsch-japanische Kooperationsinitiative städtischer und regionaler Klimaschutz“ statt, welche im Mai 2016 auf dem G7-Gipfel in der japanischen Stadt Toyama von der deutschen Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks mit ihrer japanischen Amtskollegin geschlossen wurde. In dessen Folge hatte die japanische Botschaft den Kreis im November 2016 offiziell kontaktiert. Der Kreisausschuss hatte im Juni 2017 die gemeinsame Einladung der deutschen und japanischen Regierung sowie die Gesprächsanfrage der Stadt Miyama ausdrücklich begrüßt.

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Führerscheinstelle der Kreisverwaltung am 27. September geschlossen

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Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

Die Führerscheinstelle der Kreisverwaltung ist am Mittwoch, 27. September 2017, wegen einer Fortbildungsveranstaltung ganztags geschlossen.

Merkwürdiges Bündnis gegen Frauenveranstaltung

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Bad Breisig – 18.09.2017

Am 12.9.2017 hatte die AfD Direktkandidatin Kathrin Koch zum AfD-Mädelsabend in den Jugend- und Kulturbahnhof Bad Breisig geladen. Unter dem Motto „Warum Frauen AfD wählen“ stellte sie gemeinsam mit Nicole Höchst, Bildungsexpertin und Listenkandidatin der AfD, die frauenpolitischen Konzepte der AfD zur Diskussion.

Dass Frauen sich eine eigene Meinung über Frauenpolitik bilden können, passte aber einigen nicht ins Konzept: Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch (CDU), Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach, und der Verein Frauenforum e.V. demonstrierten gemeinsam mit linken Störern dagegen.

Nach Augenzeugenberichten ließen sich mehrere Frauen durch die Versammlung, die jede Besucherin mit lautstarken Trillerpfeifen und Megaphonlärm empfing, abschrecken und kehrten um.

„Es ist merkwürdig, dass Frauen, die sich politisch informieren wollen, von einem Bündnis aus Bürgermeistern, einem Frauenverein, in dessen Vorstand Vertreterinnen der etablierten Parteien sitzen, und linken Störern behindert werden“, so Kathrin Koch.

„Wir von der AfD werden weiter unsere guten Argumente gerade für Frauen in den Vordergrund stellen.

Wir werden mit Herz und Verstand für alles eintreten, was für Frauen zählt: für den Erhalt der westlichen Frauenrechte, für konsequentes Vorgehen gegen Kriminelle, für die Wiederherstellung der Sicherheit auf den Straßen, für bessere Schulen, für junge Familien, für echte Wahlfreieit zwischen Beruf und Erziehungsarbeit und für eine angemessene Honorierung von Erziehungszeiten während der Familenphase und in der Rente.“

Der Kreisvorstand

Demenz geht uns alle an

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Unter dem Motto „Demenz in unserer Mitte“ veranstalten die Demenznetzwerke im Rhein-Hunsrück-Kreis vom 20. bis 28. September eine kreisweite Demenz-Woche. An verschiedenen Orten im gesamten Kreisgebiet werden Aktionen angeboten, die über die Erkrankung und Anlaufstellen aufklären, und zwar dort, wo dementiell Er-krankte sind: In unserer Mitte.

Dieses Thema geht uns alle etwas an. In Deutschland sind fast 1,6 Millionen Men-schen von einer Demenz-Erkrankung betroffen und die Zahl steigt.

"Das Nachlassen der Verstandeskraft", so kann der lateinische Begriff frei übersetzt werden, der schleichend und fortwährend die grundlegenden Fähigkeiten des Ge-hirns beeinträchtigt. Die Diagnose Demenz ist für Patienten wie Angehörige ein be-lastender Einschnitt im Leben. Betroffene leiden unter zunehmender Vergesslichkeit, haben Schwierigkeiten bei der Orientierung, Denkprozesse dauern länger. Auch Angehörige durchlaufen ein Wechselbad der Gefühle: Ärger, Wut, Trauer und Verzweiflung.

Demenz ist allerdings noch häufig ein Tabuthema. Pflegestützpunkte als trägerunabhängige und kostenfreie Beratungsstellen sind oftmals nicht bekannt. Im Rhein-Hunsrück-Kreis besteht ein breites Angebot für Betroffene. Genau auf diese vorhandenen Hilfsangebote aufmerksam zu machen, das ist ein Ziel der Demenz-Woche.

„Wir müssen in die Öffentlichkeit gehen, dahin, wo möglichst viele Menschen sind“, darin waren sich die Demenznetzwerke einig, die seit vielen Jahren zum Thema Demenz zusammenarbeiten. Entstanden ist eine Vielfalt an Aktionen an unterschiedlichen Orten, darunter Informationsstände an Marktplätzen und in Einkaufszentren.

Mittwoch, 20. September

9 – 13 Uhr, Marktplatz Kastellaun: Info-Stand, Sitztanz, Singen und Imbiss

19 Uhr, Tivoli Kastellaun: Theater „Du bist meine Mutter“

Donnerstag, 21. September

8 – 12 Uhr, Marktplatz Emmelshausen: Info-Stand, Waffeln und Kaffee

9 – 13 Uhr, Rewe Oberwesel: Info-Stand

9 – 12 Uhr, Schlossplatz Simmern: Info-Stand

Freitag, 22. September

10 – 11 Uhr, Marktplatz Boppard: Schüleraktion „Demenz erleben“

9 – 13 Uhr, Wasgau Kirchberg: Info-Stand

18 Uhr, Hotel Weber Kirchberg: Info-Abend Seniorensicherheit

Donnerstag, 28. September

9:30 – 11:30 Uhr, Fußgängerzone Simmern: Aktion Einkaufsspaß

Informationen bei: Martina Altmaier, Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück, Telefon 06761 82-447

 

Ferienbetreuungsangebot in den Herbstferien für Kinder und Jugendliche in Boppard

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Anmeldung zur Herbstferienaktion in vollem Gange.

Den Standort Boppard als familienfreundliche Stadt zu stärken ist erklärtes Ziel des Bürgermeisters, Dr. Walter Bersch. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für unsere moderne Gesellschaft unerlässlich. Ist sie nicht gewährleistet, so leiden in erster Linie die Kinder und in zweiter Linie die Frauen, die nach wie vor trotz aller Gleichstellungsbemühungen den größten Teil der Familienarbeit tragen“, so Dr. Walter Bersch.

Die Ev. Kinder- und Jugendhilfe, Haus Niedersburg, Boppard und die Stadtverwaltung Boppard, unterstützt durch das Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück, bereiten die Herbstferienaktion vor. Die Erziehungsberechtigten haben nun die Möglichkeit, ihr Kind für fünf Tage in den Herbstferien gut betreut zu wissen. Willkommen sind alle schulpflichtigen Kinder aus Boppard und seinen Ortsbezirken.

Die Kinderferienbetreuung findet von Montag, 02.10.2017, bis Freitag, 06.10.2017 (außer Dienstag), jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr in den Räumen und auf dem Gelände der Fritz-Straßmann-Realschule Plus Boppard statt.

Wenn in einzelnen Fällen wegen Berufstätigkeit der Eltern eine Betreuung vor 10.00 Uhr notwendig ist, kann ebenso ein Bedarf angemeldet werden. Jeder Tag beginnt immer mit einem gemeinsamen Frühstück. Es wird ein Teilnehmerbeitrag von 3,00 Euro (Ermäßigung möglich) erhoben.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort sind sehr vielfältig. Die Kinder und Jugendlichen können z.B. wählen zwischen Werk-, Bastel- und Theaterangeboten, Sport- und Spielmöglichkeiten oder erlebnispädagogischen Spielen, aber auch freies Spiel, gemeinsames Treffen oder vielleicht auch einfach nur „entspannen“ sind möglich.

Eltern sollten ihre Kinder für den erforderlichen Betreuungszeitraum im Vorfeld anmelden. Man kann aber je nach freier Kapazität auch einfach teilnehmen. Die kostenfreie Teilnahme wird ermöglicht durch die Unterstützung des Kreisjugendamtes in Simmern.

Die Organisatoren wollen somit jedem schulpflichtigen Kind die Teilnahme ermöglichen.

Ansprechpartner für ergänzende Informationen und Anmeldungen: Stadtverwaltung Boppard, Frau Iris Kruft, Karmeliterstr. 2, 56154 Boppard, Tel. 06742/103-77, Fax 06742/103-9977.

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