Donnerstag, 19. September 2019

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Lesesommer 2019 in der Stadtbücherei Boppard endet

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In Kürze endet der diesjährige Lesesommer Rheinland-Pfalz. Noch bis Freitag, 16. August, können Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren bei der Stadtbücherei Boppard mitmachen. Wer mindestens drei Bücher gelesen hat, sich hierzu in einem kurzen Interview befragen lässt, bekommt für jedes gelesene Buch einen Eintrag in seinem Leseclubausweis. Am Ende des Lesesommers erhalten dann alle erfolgreichen Teilnehmer ihre Lesesommer-Urkunden.

Die Stadtbücherei Boppard bittet alle Lesesommer-Teilnehmer an die rechtzeitige Abgabe ihrer Leseclubausweise zu denken, damit die Urkunden erstellt werden können. Letzter Abgabetermin ist Freitag, 16. August, bis 14.00 Uhr.

Weitere Infos gibt es bei der Stadtbücherei Boppard, Untere Fraubachstraße 8 in Boppard, Tel.: 06742-10311 und unter www.stadtbuecherei-boppard.de.

Die Stadtbücherei Boppard hat wie folgt geöffnet: Montag 10.00 bis 14.00 Uhr; Dienstag, Mittwoch und Donnerstag je 10.00 bis 12.00 und 15.00 bis 18.00 Uhr; Freitag 10.00 bis 14.00 Uhr.

Rhein-Hunsrück-Kreis beteiligt sich an interkommunaler Beschaffung einer Gefahrstoff-Übungsanlage

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In einem interkommunalen Projekt haben die Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Birkenfeld, Mainz-Bingen und Rhein-Hunsrück-Kreis einen Abrollbehälter „Gefahrstoff-Übungsanlage“ beschafft. „Es freut mich, dass wir uns alle direkt einig waren, diese wegweisende Idee von Herrn Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann (Landkreis Bad Kreuznach) in die Tat umzusetzen“, so Landrat Dr. Marlon Bröhr.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 110.000 €. Das Land beteiligt sich an dieser Beschaffung in den nächsten Jahren mit einer Zuwendung in Höhe von insgesamt 40.000 €.

Mit der interkommunalen Beschaffung dieses einzigartigen Übungsobjekts konnten die Beschaffungskosten minimiert werden. Deshalb sollte eine solche Maßnahme landesweit als Vorbild dienen. Darin sind sich die beteiligten Landrätinnen und Landräte einig.

„Die Anforderungen an den Übungscontainer wurden mit den Fachleuten der Gefahrstoffzüge der Landkreise gemeinsam ausgearbeitet. Gefahrstoffeinsätze gestalten sich mitunter als sehr komplex und es ist ein hohes Maß an Fachwissen und handwerklichen Fähigkeiten gefragt. Mit dem Abrollbehälter können nun alle denkbaren Unfälle/Leckagen mit Gefahrstoffen simuliert werden und die Ausbildung der Feuerwehrleute kann in einer für sie sicheren Umgebung erfolgen. Die Übung mit dem neuen Container wird unsere Ausbildung weiter verbessern“, freut sich Stefan Bohnenberger, Kreisfeuerwehrinspekteur des Rhein-Hunsrück-Kreises, bereits vor der Übergabe.

Der Abrollbehälter wurde am 25. Juli 2019 in Idar-Oberstein in der Feuerwache 4 feierlich seiner Bestimmung übergeben. Hierbei konnten sich Landrat Dr. Marlon Bröhr (Rhein-Hunsrück-Kreis), Landrätin Bettina Dickes (Landkreis Bad Kreuznach), Landrätin Dorothea Schäfer (Landkreis Mainz-Bingen), Landrat Ernst-Walter Görisch (Landkreis Alzey-Worms), Kreisfeuerwehrinspekteure und Sachbearbeiter der beteiligten Landkreise sowie Ausbilder der Anlage von der Vielseitigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten überzeugen.

Aufgrund eines gleichzeitigen Großbrandes in Limbach (Kreis Bad Kreuznach) konnten leider nicht alle Beteiligten, darunter auch der Initiator der Beschaffung, KFI Werner Hofmann, und KFI Stefan Bohnenberger, an der Übergabe teilnehmen.

Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Eberhard Fuhr aus Idar-Oberstein übernahm daher in Absprache mit KFI Hofmann die feierliche Indienststellung des Abrollbehälters.

In seiner Ansprache bedankte er sich ausdrücklich für die vorbildliche Zusammenarbeit und Unterstützung aller am Projekt beteiligten Landrätinnen, Landräte und deren Kreisfeuerwehrinspekteuren. Vor allem hofft er, dass das Projekt weitere gemeinsame Beschaffungen im Bereich Brand- und Katastrophenschutz nach sich ziehen wird.

Jedem beteiligten Landkreis steht der Abrollbehälter künftig zwei Monate im Jahr für Übungen zur Verfügung. In den Monaten Dezember und Januar werden die jährlichen Wartungs- und Reparaturarbeiten in Bad Kreuznach durchgeführt.

Schnorbach ist Energie-Kommune des Monats Juli

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Die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hat die Ortsgemeinde Schnorbach als Energie-Kommune des Monats Juli ausgezeichnet. Durch das inzwischen bundesweit bekannte und prämierte „Schnorbacher Modell“ kommen die kommunalen Windpachteinnahmen überwiegend den Bürgerinnen und Bürgern zugute. Neben der Energieberatung durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz werden auch Energieeinsparmaßnahmen rund ums Haus finanziell unterstützt.

„Die Schnorbacher Bürgerinnen und Bürger gestalten die Energiewende in ihrer Gemeinde aktiv mit und nehmen in Sachen innovative Klimaschutzideen eine Vorreiterstellung ein. Der erstmals in Schnorbach initiierte und durchgeführte LED-Tauschtag wurde mittlerweile in vielen Ortsgemeinden übernommen. So konnten bereits über 500.000 Kilowattstunden Strom im Rhein-Hunsrück-Kreis gespart werden“, äußerte sich Landrat Dr. Marlon Bröhr begeistert.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis wurde im November 2018 als Energie-Kommune des Jahrzehnts ausgezeichnet. „Diese Auszeichnung basiert auf dem Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden und Unternehmen, die gemeinsam die lokale Energiewende vorangetrieben haben. Ich freue mich sehr, dass die AEE in diesem Sommer das breit gestreute Engagement der einzelnen Gemeinden nochmals beleuchtet“, so Landrat Dr. Bröhr.

Alle Informationen zur Auszeichnung der AEE finden Sie unter www.unendlich-viel-energie.de.

SGD Nord: Fischwechselanlage Lehmen

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Planmäßige Aufhebung der Vollsperrung auf der B 49 ab 09. August

Aktuell werden im Auftrag der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord Vorarbeiten für die neue Fischtreppe an der Moselstaustufe in Lehmen durchgeführt. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan, sodass die dafür notwendige Vollsperrung der B 49 planmäßig mit dem Abschluss der Sommerferien aufgehoben wird.

Die Bauarbeiten an der sieben Meter tiefen Dränage (Querrigole) in der B 49 sind soweit fortgeschritten, dass die Asphaltarbeiten an der Fahrbahndecke ab der kommenden Woche durchgeführt werden können und die Straßenoberfläche wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt wird.

Zurzeit werden zeitgleich notwendige Bohrarbeiten in der Bundesstraße durchgeführt, die ebenfalls nur bei einer Vollsperrung der Bundestraße erfolgen können. Hierzu werden bis zu 60 Meter tiefe Bohrungen in den Untergrund gebracht, um die Untergrundverhältnisse für eine spätere Stabilisierung der großen Baugrube im Felsuntergrund zu erkunden. Dieser Teil der Bohrungen kann in der kommenden Woche abgeschlossen werden, sodass die Vollsperrung der Bundestraße planmäßig zum 9. August aufgehoben werden kann. Die restlichen anstehenden Bohrarbeiten können anschließend bei einer einspurigen Verkehrsführung auf der B 49 durchgeführt werden.

Nach Abschluss dieser Arbeiten müssen in den nächsten Monaten zahlreiche in der B 49 vorhandenen Versorgungsleitungen wie beispielsweise für Trinkwasser oder Strom, dauerhaft aus dem Bereich des Baufeldes hinaus verlegt werden. Für die Durchführung dieser Bauarbeiten wird voraussichtlich eine halbseitige Sperrung der B 49 erforderlich werden.

Die SGD Nord bittet die betroffene Bevölkerung um Verständnis für die leider unvermeidbaren Verkehrseinschränkungen. Es wird angestrebt, die von den Arbeiten ausgehenden Beeinträchtigungen für den Straßenverkehr so gering wie möglich zu halten.

Zum Hintergrund:

Die Fischaufstiegsanlagen an der Mosel genügen heute nicht mehr den ökologischen Anforderungen und müssen neu gebaut werden. Für Fische sind die Wanderungen zu ihren Laichplätzen flussaufwärts lebensnotwendig. Die Mosel spielt dabei eine besondere Rolle, da sie und ihre Nebengewässer im Einzugsgebiet des Rheins große Laich- und Jungfischhabitate aufweisen. Durch die neuen Anlagen können alle Fische der Mosel die Staustufen zukünftig besser überwinden und ihre Laichplätze in den Nebengewässern der Mosel erreichen. Ein Ziel der Landesregierung ist die Wiederherstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern. Bereits im Jahr 2009 wurde eine Vereinbarung zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes geschlossen, um die Durchgängigkeit an der Mosel von Koblenz bis Trier umzusetzen. 2011 konnte die erste durch die SGD Nord errichtete Fischwechselanlage am Koblenzer Mosellum (www.mosellum.de) in Betrieb genommen werden.

Weitere Informationen unter: www.sgdnord.rlp.de

Abschied nach 50 Jahren bei Griesson - de Beukelaer

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GdB dankt Wolfgang Hemb für seine langjährige Mitarbeit

Polch, 29. Juli 2019. – Abschied nach einem langen Arbeitsleben bei Griesson - de Beukelaer (GdB) in die Rente: 50 Jahre war Wolfgang Hemb bei GdB am Standort Polch beschäftigt. Im Rahmen einer Feierstunde am 29. Juli dankten ihm die Geschäftsleitung sowie aktuelle und frühere Kollegen für seine langjährige Betriebszugehörigkeit, seinen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Unternehmens sowie für die freundschaftliche Verbundenheit. Mit dem Eintritt in die Rente verliert GdB einen allseits geschätzten Mitarbeiter, der in vielerlei Hinsicht Vorbild für alle Kollegen ist.

Die Verabschiedung von Wolfgang Hemb nahmen viele Laudatoren zum Anlass, auf die gemeinsam erlebten Jahrzehnte zurückzublicken: Als Wolfgang Hemb am 28. Juli 1969 als 14-jähriger „Bäckerjunge“ bei Griesson in Kobern begann, stand die Inbetriebnahme der ersten Produktionslinie für gefüllte Lebkuchen am neuen Standort Polch kurz bevor. Von Beginn seiner Tätigkeit an interessierte sich der Allrounder für die verschiedensten Themen der Gebäckproduktion. Es war die Zeit des „Zupackens“: In den folgenden Jahren wuchs der Standort Polch beständig. Jedes neue Gebäude und jede neue Produktionslinie brachten neue Aufgaben für Wolfgang Hemb mit sich. Insbesondere die enge Zusammenarbeit mit Heinz Gries in den Anfangsjahren begründet die starke Verbundenheit mit dem Chef und dessen Familie.

Wenn Wolfgang Hemb auf fünf Jahrzehnte bei GdB zurückblickt, erinnert er sich gerne daran, dass er immer für die Firma, aber auch die Firma für ihn und seine Familie da war. Sein jüngerer Bruder Alois trat ein Jahr nach ihm in das Unternehmen ein, und auch er ist GdB bis jetzt treu geblieben. In den Anfangsjahren des Aufbaus waren 16-Stunden-Schichten nicht unüblich. „Mit einem Lebensarbeitszeitkonto hätte ich bereits im Alter von 45 Jahren in Rente gehen können“, scherzt Wolfgang Hemb gerne.

Nach der Weiterbildung zum Süßwarentechniker beauftragte ihn Heinz Gries mit der Unterstützung der neuen Kollegen beim Aufbau des Werks in Kahla/Thüringen. Ein Jahr lang pendelte er mit anderen Kollegen zwischen Polch und Kahla und leistete einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Erstproduktion der Griesson Soft Cake in Kahla. Zurück in Polch übernahm er als Schichtleiter und später Teamleiter Schlüsselpositionen im Werk und betreute zahlreiche Sonderprojekte. In den letzten beiden Jahren war es ihm und der Unternehmensleitung ein besonderes Anliegen, seinen reichen Erfahrungsschatz und sein Fachwissen an die Kollegen weiterzugeben.

Mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand endet für Wolfgang Hemb am 29. Juli 2019 nach 50 Jahren zwar das Arbeitsleben, nicht jedoch die Verbundenheit zu GdB. „Ich denke gerne an mein Arbeitsleben zurück, freue mich aber auch auf die Möglichkeit, mehr Zeit für die Familie und schöne Reisen zu haben“, resümiert der 65-Jährige.

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