Freitag, 10. Juli 2020

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‚jugendamt-hilft‘; Ein Angebot des Kreisjugendamtes Rhein-Hunsrück-Kreis für Familien

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Homeoffice, Homeschooling, Homework. Familien sind in diesen Zeiten mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Alles bisher Vertraute und Bekannte fühlt sich nach Krise an. Eltern stehen vor der Herausforderung, ihren Kindern emotionale und strukturelle Stabilität zu geben und gleichzeitig mit täglich hinzukommenden Ausnahmeregelungen klar zu kommen. Wolfgang Stemann, Leiter der Sozialen Dienste des Kreisjugendamtes, zieht ein Zwischenresümee: “Zum jetzigen Zeitpunkt können wir sagen, dass die Familien im Landkreis die Herausforderungen der letzten Wochen gut gemeistert haben. Es war und ist auch aktuell nicht einfach für Eltern, die eigene Berufstätigkeit mit Kinderbetreuung und Unterstützung bei den Schulaufträgen unter einen Hut zu bringen.“

Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat in den letzten Jahren die pädagogischen Konzepte seiner Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungspartnerschaft auf die Lebenssituation von Familie heute ausgerichtet. Elternteile stehen häufig beide im Erwerbsleben, es ist ein hoher Anteil an alleinerziehenden Familien zu verzeichnen und Großeltern unterstützten bislang nach Möglichkeit bei der Betreuung der Enkelkinder.

„Wir gehen davon aus, dass Familien noch einige Zeit mit Zwischenlösungen leben müssen. Unser Anliegen als Kreisjugendamt ist es, Familien in dieser Situation so individuell wie möglich zu unterstützen. Deshalb haben wir mit dem Angebot ‚jugendamt-hilft‘ einen unkomplizierten Beratungszugang ins Leben gerufen“, so Stemann.

Unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. haben Kinder, Jugendliche und Eltern die Möglichkeit sich mit allen Fragen zu ihrer Lebenssituation, mit Fragen zu Unterstützungsbedarfen oder z.B. mit dem Wunsch nach Tipps zur Konfliktlösung, mit Fragen zum Zeitvertreib und dem was gerade auf der Seele brennt an das Kreisjugendamt Rhein-Hunsrück zu wenden. Neben den Beratungsstellen freier Jugendhilfeträger im Landkreis, bietet auch das Kreisjugendamt individuelle Unterstützung an, berät im unmittelbaren Kontakt über E-Mail oder Telefon oder vermittelt an die Akteure der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit oder Beratungsstellen in der Region weiter.

Der Bürgermeister informiert

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir befinden uns in der 11. Corona-Woche und mit Wirkung vom Montag, 18. Mai, gilt die 7. Corona-Bekämpfungsverordnung, die Sie im vollständigen Text auf der Homepage der Stadt Boppard www.boppard.de einsehen können, begrenzt bis zum 26. Mai 2020.

Seit dem 22. April hat das Gesundheitsamt Rhein-Hunsrück für Boppard keine neuen Infektionen mehr gemeldet (Sachstand 17. Mai). Das ist ein gutes Zeichen, erst recht, wenn man bedenkt, dass Boppard im März und April mit 41 Infektionen überdurchschnittlich betroffen war. Vier Personen sind verstorben, zwei Personen werden noch im Krankenhaus stationär behandelt und 35 Personen sind wieder genesen.

Erfreulich ist weiterhin, dass im gesamten Landkreis Rhein-Hunsrück ebenso wie im angrenzenden Landkreis Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz in den letzten sieben Tagen keine neue Infektion festgestellt wurde. So soll es bleiben. Hierfür müssen wir uns weiterhin an die uns zwischenzeitlich geläufigen Abstands- und Hygieneregeln halten. Und noch etwas Wichtiges müssen wir erlernen, nämlich die Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten. Sollte das gefährliche Coronavirus (SARS–CoV–2) erneut in Boppard auftauchen und jemanden infizieren, so muss blitzschnell geklärt werden, ob weitere Personen sich infiziert haben könnten. Unterstützen Sie daher die entsprechenden Bemühungen unserer Gastronomen beim Besuch einer Gaststätte. Nach der Gastronomie wird nun in dieser Woche auch die Hotellerie wieder Gäste aufnehmen können. Auch hier gelten strenge Verhaltensregeln. Wir hoffen alle sehr, dass die vorsichtige Öffnung zu einem den Umständen entsprechenden Erfolg wird.

Wir haben in der vergangenen Woche unsere Sportplätze im Freien wieder für den Sportbetrieb geöffnet, allerdings mit starken Einschränkungen. Umkleide– und Duschräume bleiben gesperrt. Die Sporttreibenden haben das Kontaktverbot und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Sportlern einzuhalten.

Ab Mittwoch, 27. Mai, wollen wir auch einen eingeschränkten Sportbetrieb für die Vereine in unseren Sporthallen zulassen. Die Teilnehmerzahl wird beschränkt entsprechend der jeweiligen Hallengröße, so dass für jeden Teilnehmer mindestens 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen müssen. Die Vereine haben einen Verantwortlichen zu benennen, der für die Einhaltung der Hygiene-Standards sowie die Führung der Anwesenheitsliste Sorge trägt. Dusch– und Umkleideräume bleiben geschlossen.

Unsere Kindertagesstätten sind in einer erweiterten Notbetreuung geöffnet. Das heißt, alle Kinder, deren Eltern es wünschen, können die Kita besuchen. In Abstimmung mit den Vorgaben der Landesregierung wollen wir Anfang Juni in einen eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Ebenso unterstützen wir die Bemühungen, in unseren Schulen wieder einen Präsenzunterricht im eingeschränkten Rahmen und mit Auflagen zu ermöglichen.

Wir bereiten eine eingeschränkte Öffnung unserer Dorfgemeinschaftshäuser für die Zeit nach dem 10. Juni vor. Mit der beschriebenen verhalten optimistischen Zukunftserwartung behalten wir jedoch die Entwicklung der Fallzahlen in Boppard und der Region im Blick. Mit Achtsamkeit und Vorsicht können wir die gesetzten Ziele erreichen.

Es bleibt dabei: Wir achten einander und achten aufeinander. Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Walter Bersch

Bürgermeister

 

 

Stadt Oberwesel stellt für das Jahr 2020 auf kostenfreies Parken um

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Wegfall der Parkgebühren soll Einkauf in der Innenstadt noch attraktiver machen

„Wir möchten den Einkauf in der Innenstadt durch die Gebührenfreiheit für das Jahr 2020 fördern. Die Corona-Pandemie trifft die Wirtschaft in Oberwesel hart. Mit dem Wegfall der Parkgebühren möchten wir den Kunden des Einzelhandels und der Gastronomie sowie den Gewerbetreibenden ein positives Signal seitens der Stadt Oberwesel senden“, erläutert Stadtbürgermeister Marius Stiehl den Vorstoß auf Initiative der CDU Oberwesel. Diese Regelung tritt nach Beschluss des Stadtrates am 5.Mai 2020 zeitnah, am folgenden Tag in Kraft, lediglich die P&R-Anlage am Bahnhof und die Tiefgarage vom ehemaligen Hotel Augustin sind davon ausgeschlossen. Die P&R-Anlage wird von Pendlern genutzt, die Tiefgarage Augustin wird nicht von der Stadt Oberwesel bewirtschaftet. Ebenfalls ausgeschlossen von der Gebührenbefreiung sind Wohnmobile auf dem Stellplatz am Rhein.

Die vorhandene Parkdauerregelung bleibt in den gekennzeichneten Zonen bestehen, in der Innenstadt wird die Parkdauer auf zwei Stunden begrenzt (Parkscheibe).

„Dieses Angebot gilt selbstverständlich für alle Kunden und Gäste der Stadt. Wir sehen den angekündigten Lockerungen für Gastronomie und Hotellerie freudig entgegen, und erhoffen uns den Start in eine verspätete touristische Saison. Kostenfreies Parken wird dann sicher auch die Gäste von außerhalb begeistern und animieren ihren Ausflug nach Oberwesel zu machen“, ergänzt Stadtmanagerin Lena Höver.

„Die Parkgebühren für gewisse Zeit zu erlassen ist ein kleiner Baustein, um den Händlern in der Innenstadt entgegen zu kommen, daher begrüßen wir diesen ausdrücklich“, meint Franziskus Weinert, Vorsitzender des Oberweseler Gewerbevereins (OGV). „Über den „OGV‑Lock‑erungsplan“ kann man sich jederzeit über die aktuellen Öffnungszeiten und Serviceangebote wie z.B. Liefer- und Abholdienste der Oberweseler Unternehmen informieren. Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, die lokalen Unternehmen zu unterstützen. Der Plan wird regelmäßig aktualisiert und ist unter www.ogv-mittelrhein.de/corona aufrufbar“, so Weinert.

Christian Baldauf / Hans-Josef Bracht / Matthias Lammert:

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Voraussetzungen geschaffen / Machbarkeitsstudie für Alternativtrasse zum Mittelrheintal soll kommen

„Das sind doch wirklich gute Nachrichten, die uns aus Hessen errei- chen: einer Machbarkeitsstudie für eine Alternativtrasse zum Mittelrheintal scheint nichts mehr im Wege zu stehen“, kommentieren der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, sowie die Abgeordneten Hans-Josef Bracht (linksrheinisch) und Matthias Lammert (rechtsrheinisch).

Die hessische CDU-Landtagsabgeordnete, Petra Müller-Klepper, hat mitgeteilt, dass der Bund eine Leistungsbeschreibung erarbeitet hat und der Text für eine Ausschreibung der Studie zwischenzeitlich mit den Ländern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen abgestimmt wurde – auf die finale Fassung muss sich offensichtlich noch geeinigt werden. Wenn gesche- hen kann zeitnah der Vergabeprozess eingeleitet werden. Zur Mitteilung von Petra Müller-Klepper:

https://www.petra-mueller-klepper.de/aktuelles/alternativtrasse-machbar- keitsstudie-in-greifbarer-naehe-mueller-kleppe/

„Unsere Hartnäckigkeit hat sich gelohnt“, sagt Christian Baldauf und erinnert an persönliche Gespräche, die mit Bundesverkehrsminister Scheuer geführt wurden. „Wir sind uns einig, dass die Menschen im Mittelrheintal entlastet werden müssen – der Bahnlärm macht krank. Über die Machbarkeitsstudie wurde viel geredet. Sie ist die notwendige Voraussetzung für weitere Planungen und Maßnahmen. Aus meiner Sicht muss dringend geprüft werden, inwieweit neben volkswirtschaftlichen Aspekten auch die konkrete Lärmbelastung mit all ihren negativen Folgen für die betroffenen Menschen und das Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal in eine solche Bewertung einfließen kann.“

Matthias Lammert und Hans-Josef Bracht ergänzen: „Gegen den Bahnlärm hilft nur eins: eine Alternativstrecke, also ein kompletter Neubau. Bisherige Maßnahmen um die AnwohnerInnen vor dem Bahnlärm zu schützen, reichen kaum aus – vor allem, weil die Bahnstrecken – besonders rechtsrheinisch – hoch frequentiert sind. Es vergeht keine Minute, in der nicht ein Güterzug durch die Ortschaften entlang des Rheins rauscht. Bis zur Alternativtrasse ist es ein weiter Weg, den wir nur gemeinsam, auf allen Ebenen und partei- übergreifend gehen können.“

Die drei rheinland-pfälzischen CDU-Abgeordneten schließen sich der Auf- fassung ihrer hessischen Kollegin an, dass die Machbarkeitsstudie eine gute Grundlage für eine Höherstufung der Güterverkehrsstrecke Troisdorf-Mainz- Bischofsheim im Bundesverkehrswegeplan 2030 darstellt und es das Projekt in den vordringlichen Bedarf schaffen kann.

Offener ONLINE - Stammtisch InGe – Mehr als gute Nachbarschaft in Kastellaun

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Wir laden herzlich ein zum Online-Stammtisch am Freitag, dem 5.Juni 2020 um 18:00Uhr .

Bitte melden Sie sich dazu bei uns an unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Sie erhalten dann von uns die Informationen, wie Sie dazukommen können. Unser Offener Stammtisch, bei dem man uns persönlich treffen kann, kann wegen der aktuellen Lage im Moment leider nicht stattfinden.

Im neuen Baugebiet Burgblick Mitte entsteht ein außergewöhnlich schönes Ensemble von 5 Häusern mit insgesamt 16 Wohnungen in verschiedenen Größen für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Es gibt ein separates, gemeinsam genutztes Haus mit großem Gemeinschaftsraum,  Gästeappartement,  Dachterrasse, Sport- und Spielraum, Sauna, Waschraum, Werkstatt und Lager. Großer Wohn-Garten, Platz für Kinder, Natur vor der Tür, fußläufig gelegen zur Innenstadt.

Die ansprechende Architektur gibt Raum sowohl für Kommunikation als auch für Individualität. Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de. Telefonischer Kontakt: 02605 6 77 90 57.

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