Sonntag, 15. Juli 2018

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Neuer Vorstand bei der AfD Ahrweiler

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Bad Breisig – 20.05.2018. Bei einem ordentlichen Kreisparteitag hat der AfD-Kreisverband Ahrweiler einen neuen Vorstand gewählt. Mit großer Mehrheit wurde die bisherige Vorsitzende Kathrin Koch aus Bad Breisig im Amt bestätigt.

V.l.n.r.: Martin Kallweitt, Ingrid Frings, Eugene Harschack, Kathrin Koch, Dr. Jan Bollinger, Anett Meyer, Andreas Keiner, Wolfgang Seidler

Die Stellvertretung übernehmen Wolfgang Seidler und Eugene Harschack. Ingrid Frings aus Oberwinter, die bereits als Beisitzer im Vorstand vertreten war, wurde zur Schatzmeisterin gewählt. Martin Kallweitt bekleidet im neuen Vorstand die Position des Schriftführers. Darüber hinaus freuen wir uns, vier neue Beisitzer begrüßen zu können: Anett Meyer, Alexander Königshofen, Ingo Nawa und Andreas Keiner.
Der Vorstand sieht sich für die künftigen Herausforderungen gut aufgestellt und freut sich auf die gemeinsame produktive Zusammenarbeit. Als Versammlungsleiter beglückwünschte Dr. Jan Bollinger, Landesvorstandsmitglied und Landtagsabgeordneter der AfD den neuen Vorstand auch im Namen des Landesvorstands zu seiner Wahl.

Der Kreisvorstand

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

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Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern in regelmäßigen Abständen kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (Kinderlähmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschützt. Nur bei Reisen in Länder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nächste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, Hüllstraße 13, ist am Mittwoch, 30. Mai 2018, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Neues Fahrzeug hilft der Feuerwehr in Macken

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Volksbank steuerte 500-Euro-Spende bei

(Koblenz, 14.05.2018)

Endlich ist es soweit: die Freiwillige Feuerwehr in Macken kann ihr neues „Mannschaftstransportfahrzeug“ einsetzen.

Natürlich wird es auch bei Einsätzen genutzt werden, damit viele Kollegen schnell zum Brand kommen.

Aber vor allem ist es nun auch leichter, mit bis zu neun Personen zu Lehrgängen zu fahren oder Übungen zu absolvieren.

„Eine runde Sache“, findet auch Franz-Josef Kneip, Firmenkundenbetreuer bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein. Die Genossenschaftsbank hatte 500 Euro hierzu beigesteuert.

Wohnprojekt InGe in Kastellaun– Treffen am Bauplatz und Stammtisch

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Die Mitglieder des generationenübergreifenden Wohnprojektes InGe "Individuell wohnen – Gemeinschaftlich leben" treffen sich am Freitag, den 1. Juni 2018 um 17.15 Uhr am Bauplatz im Neubaugebiet Burgblick Mitte in Kastellaun. Interessierte sind eingeladen, sich dort vor Ort über die Planungen und den aktuellen Stand informieren zu lassen.

Danach geht es zu Fuß oder mit dem Auto zum Kunst- und Kulturcafé im Haus Maull, Marktstraße 4, wo, wie jeden ersten Freitag im Monat, ab 18.00 Uhr ein Offener Stammtisch stattfindet.

Es werden noch weitere Mitmachende, jung und alt, gesucht, die sich ein Wohnen in einer lebendigen und Nachbarschaft wünschen.

Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de. Neue Interessent/innen können vorab Traudl Braun unter 026 37 / 22 26 kontaktieren. Gäste sind herzlich willkommen.

Bodenständige Leuchtturm-Projekte beeindrucken internationale Fachjournalisten;

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Energiewende im Rhein-Hunsrück-Kreis lässt Reisegruppe aus zwölf Nationen staunen - Gespräche mit Ortsbürgermeistern und „Machern“ vor Ort.

Schon die Teilnehmerliste macht Eindruck: Namen wie BBC, Radio Russia, Deutsche Welle, The Independent oder Times of India sind darauf zu finden – Medien, für die das gute Dutzend internationaler Journalisten arbeitet, die jetzt einen Tag ihres zweitägigen Deutschland-Aufenthaltes nutzten, um herausragende Klimaschutz-Projekte im Rhein-Hunsrück-Kreis anzuschauen. Sichtlich beeindruckt stiegen die Berichterstatter aus aller Welt am Ende in den Bus, der sie zurück zum Frankfurter Flughafen brachte. Sehr beeindruckt zeigte sich auch Landrat Dr. Marlon Bröhr: „Ich habe bei meinen Gesprächen mit den Reportern eine enorme Wertschätzung für unsere Energiewende-Akteure hier im Kreis wahrgenommen. Und wenn Fachjournalisten aus zwölf Ländern und vier Kontinenten über unsere Fortschritte staunen, dann ist das für alle Aktiven ein großes Lob und zugleich Motivation.“

Diese Anerkennung können neben Kreisklimaschutzmanager Frank-Michael Uhle und Landrat a.D. Bertram Fleck, die die Besuchergruppe durch die Besichtigungen und Vorträge geleiteten, an diesem Tag vor allem vier Männer auf sich und ihre Mitstreiter beziehen: Volker Wichter und Marc Meurer für den Nahwärmeverbund Neuerkirch-Külz, Marcus Kirchhoff und Ingo Börsch für das wagemutige Geierlay-Projekt, das ohne die langfristig gesicherten Windkraft-Erträge der Gemeinde nie zustande gekommen wäre.

„Fantastic, fantastic!“, jubelte Kolawole Talabi auf der Brücke. Der Journalist des renommierten „Massachusetts Institute of Technology“ in Boston (USA) bezog dies ausdrücklich nicht allein auf den gefühlten „Schwebezustand“ auf der Hängeseilbrücke, sondern eben auch auf die „bodennahen“ Initiativen etwa in Neuerkirch und vielen anderen Hunsrück-Dörfern.

Auf deren Bedeutung hatte Bertram Fleck zuvor mehrfach hingewiesen: „Für jeden erfolgreichen Energiewende-Ansatz brauchen Sie engagierte Leute vor Ort!“ Eine Erfahrung, die sich laut Axel Bernatzki von der Energieagentur Rheinland-Pfalz immer wieder bestätigt. Nur mit Hilfe etablierter Kümmerer lasse sich die Wahrheit jenes oft zitierten Satzes beweisen, den Fleck den Besuchern zugerufen hatte: „Alles gilt so lange als völlig unmöglich, bis es einer einfach macht.“

Die Chancen einer dezentralen, von Bürgern und Kommunen getragenen Energiewende deutlich zu machen, war das erklärte Anliegen der Veranstalter dieser Journalisten-Reise. „Clean Energy Wire“ wird getragen von der gemeinnützigen Mercator-Stiftung und organisiert unter anderem Exkursionsprogramme zu Klimawandel-Themen für ausländische Berichterstatter. In diese Zielsetzung passt bestens das Raiffeisen-Zitat, eigens von Bertram Fleck ins Englische übertragen und dem deutschen Original-Plakat nachempfunden: „The money of the village for the village“ – „Das Geld des Dorfes dem Dorfe.“

Um welche Summen es dabei geht, verdeutlichte Klimaschutzmanager Uhle: Jedes Jahr verbleiben nach konservativer Rechnung mehr als 43 Millionen Euro an Wertschöpfung aus Erneuerbaren Energien im Kreisgebiet. Geld, das früher vor allem für den Import fossiler Brennstoffe ausgegeben werden musste, sorgt jetzt für Umsätze und Arbeitsplätze in der Region.

Auch diesen Aspekt nehmen die internationalen Berichterstatter in ihre Heimatländer mit. Ihre Berichte können sehr wohl dazu beitragen, dass schon bald in Moldawien, Nigeria, Taiwan, Indien, Georgien, Spanien, Russland, Bangladesch, Mexiko, Irland oder den USA Projekte angegangen werden, die sich an Vorbildern orientieren, die bereits erfolgreich umgesetzt sind – zwischen Soonwald und Ehrbachklamm, zwischen Hahn und Mittelrheintal.

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