Dienstag, 20. April 2021

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Museum Boppard unterstützt Musikprojekt

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Neuerscheinung im Februar 2021 - "Miniatures Russes"

Raritäten für Klavier von Anatoly Ljadow und Anton Arenski gespielt von Swetlana Meermann-Muret

Mit Raritäten der Klaviermusik führt uns die Pianistin Swetlana Meermann-Muret auf ihrer neuen CD durch die Höhen und Tiefen der russischen Seele.
Diese Musikproduktion gemeinsam mit SWR2 und GENUIN, die Anfang Februar auf dem internationalen Markt erschienen ist, wurde an erster Stelle durch das Museum Boppard als Hauptförderer dieses Projektes unterstützt.

Die Konzertpianistin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, macht uns mit zwei selten aufgeführten jedoch sehr bemerkenswerten Komponisten der Romantik bekannt - Anatoli Ljadow und Anton Arenski. Mit ihrer neuen CD "Miniatures Russes" haucht Swetlana Meermann-Muret dieser Musik neues Leben ein. Ihre ausgewählten 24 Lieblingsminiaturen bieten eine emotionale und facettenreiche Mischung für jeden Geschmack.

Das Spiel von Swetlana Meermann-Muret ist von der russischen, deutschen und französischen Kultur geprägt. Die gebürtige Deutschrussin stammt aus einer Musikerfamilie, die vor vielen Jahren aus Russland nach Boppard kam. Sie studierte an den Musikhochschulen in Frankfurt, Karlsruhe, Paris sowie in Lyon, wo sie seit mehreren Jahren auch lebt.

In ihrer langjährigen Beziehung zu Rheinland-Pfalz hat sich die Pianistin hier bereits einen Namen gemacht. Schon als Abiturientin am Landesmusikgymnasium Montabaur spielte sie ihre Solo-Debüt-CD mit WERSI ein. Sie war Villa Musica- sowie ZIRP (Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz)-Stipendiatin und bekam einen Förderpreis des Lions-Clubs Neuwied-Andernach.
Als Solistin trat sie mit verschiedenen Orchestern wie dem Staatsorchester der Rheinischen Philharmonie und dem Staatsorchester der Philharmonie Baden-Baden auf. Auch international tritt Swetlana Meermann-Muret als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin auf.

Die diplomierte Pädagogin und gefragte Korrepetitorin wirkte u.a. an der Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, am Landesmusikgymnasium Montabaur und unterrichtete an den Musikhochschulen Karlsruhe und Lyon sowie bei internationalen Meisterkursen.

Sobald die Corona-Situation es ermöglicht, wird Swetlana Meermann-Muret u.a. im Museum Boppard mit Konzerten zu hören sein.

Die CD wird u.a. im Museum Boppard erhältlich sein oder auch ab sofort direkt über die Künstlerin.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.museum-boppard.de

Stadt Boppard gewinnt Prozess

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Die Stadt Boppard gewinnt den Prozess gegen das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und muss Zuschüsse des Bundes für die Restaurierung der Kurfürstlichen Burg in den Jahren 2009 bis 2015 nicht zurückzahlen.

Mit Urteil vom 4. Februar 2021 hat das Verwaltungsgericht Köln der Klage der Stadt Boppard, vertreten durch den Bürgermeister, gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung in Bonn, stattgegeben und den Rückforderungsbescheid zu den gezahlten Zuschüssen für die erfolgreiche Restaurierung der kurfürstlichen Burg als rechtswidrig aufgehoben.

Mit Datum vom 13.04.2017 hatte das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumordnung einen Teilaufhebungs- und Rückforderungsbescheid zum Zuwendungsbescheid vom 28.10.2009 bzw. Änderungsbescheid vom 26.10.2011 zur Erhaltung, Sanierung und Reaktivierung der Kurfürstlichen Burg Boppard im Rahmen des Investitionsprogramms des Bundes in Höhe von 725.000,00 € erlassen. Unter Verrechnung einer noch bis heute ausstehenden Restförderung in Höhe von 145.00,00 € ergab sich ein Rückforderungsbetrag in Höhe von 580.000,00 €. Auf den sich somit ergebenden Erstattungsbetrag in Höhe von 580.000,00 € wurden Zinsen in Höhe von 192.724,70 € hinzugerechnet, so dass sich ein Gesamtrückforderungsbetrag von 772.724,70 € ergab.

In gleicher Sache ist auch ein Verfahren beim Verwaltungsgericht Koblenz gegen einen Teilwiderruf des Zuwendungsbescheides des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz anhängig, das bis zur endgültigen Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln ruhend gestellt wurde. Es ist daher davon auszugehen, dass sich das Verwaltungsgericht Koblenz dem Urteil des Verwaltungsgerichtes Köln anschließen wird.

Die Rückforderung des Bundes betrug 25 % der bewilligten Gesamtförderung in Höhe von 2,9 Mio. €. Die Rückforderung des Landes betrug 15 % bzw. 435.000 €.

Im Haushaltsplan 2017 wie in den Folgehaushaltsplänen wurde unter der Kostenstelle 523.001-233.100-5230011-1 vorsorglich eine Rücklage in Höhe von 1,2 Mio. € für den Fall einer Rückzahlungspflicht bereitgestellt.

Zu den Rückforderungsbescheiden des Bundes und des Landes ist es gekommen, nachdem zum Jahresbeginn 2016 ein vom Stadtrat in seiner Sitzung am 14.07.2015 mehrheitlich mit 17 Ja-Stimmen, bei 13 Nein-Stimmen bei der Kanzlei für Bau- und Vergaberecht KDU bestelltes Gutachten unrechtmäßig veröffentlicht wurde. Am Dienstag, 19.01.2016 erhielt die Verwaltung erstmals Kenntnis von der Fertigstellung des KDU-Gutachtens, das zeitgleich an die Presse weitergeleitet wurde. So berichtet „Rund um Boppard“ bereits am Freitag, 22.01.2016 über das drei Tage zuvor fertiggestellte Gutachten, zitierte aus diesem Gutachten wörtlich und warf die Frage auf, ob die von Bund und Land gewährten Zuschüsse in Höhe von 5,8 Mio. € zurückgezahlt werden müssten.

Ausweislich des Prüfberichtes der Prüfgruppe ZBau beim LBB Rheinland-Pfalz vom 15.04.2016 wurde das KDU-Gutachten bereits am 11.02.2016 per Mail von der Wochenzeitung "Rund um Boppard" an die Prüfgruppe ZBau versandt. Die Prüfgruppe ZBau war sowohl vom Bund als auch vom Land schriftlich mit der Prüfung des Schlussverwendungsnachweises der Stadt Boppard vom 29.01.2016 beauftragt. Die ursprüngliche Prüffrist zum 28.02.2016 wurde aufgrund der Eingabe von "Rund um Boppard" bis zum 30.04.2016 verlängert, worüber sowohl das Bundesinstitut, als auch das Landesministerium informiert wurden.

Aufgrund der Beschwerde eines Auftragnehmers bei der Sanierung der Kurfürstlichen Burg war die Verwaltung gehalten, aufzuklären, wer die Schweigepflicht (§ 20 GemO) gebrochen hat. Der Aufklärungsversuch der Verwaltung scheiterte jedoch, da die am 02.02.2016 angeschriebenen Mitglieder des Stadtrates mehrheitlich eine Erklärung darüber verweigerten, ob sie widerrechtlich das KDU–Gutachten an „Rund um Boppard“ weitergeleitet hätten.

Die Kosten des Gutachtens der Anwaltskanzlei KDU „zu den vom Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Boppard in seiner Jahresrechnungsprüfung 2011 aufgeworfenen Fragen zu Beschaffungsvorgängen im Zuge der Restaurierung der Kurfürstlichen Burg“ belaufen sich auf insgesamt 71.716,28 €.

Das Verwaltungsgericht hat in seiner Urteilsbegründung ausdrücklich festgestellt, dass die Stadt Boppard nicht gegen Auflagen im ursprünglichen Zuwendungsbescheid verstoßen hätte. Insbesondere haben sich die auf das KDU-Gutachten stützenden Vorhaltungen, wonach bestimmte Bauaufträge oder Architekten- und Ingenieurleistungen hätten europaweit ausgeschrieben werden müssen, als haltlos erwiesen.

Bürgermeister Dr. Walter Bersch abschließend: „Ich habe mit großer Erleichterung dieses Urteil zur Kenntnis genommen, geht doch damit ein fünfjähriger Kampf um die richtige Deutung unserer gelungenen Bauführung bei der erfolgreichen Restaurierung der kurfürstlichen Burg bald zu Ende.“

Detlev Pilger MdB übermittelt freudige Nachricht:

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Rund 300.000 Euro Bundesfördermittel für neues Frauenhaus in Andernach 

Berlin/Andernach. Knapp 300.000 Euro Bundesförderung erhält das neue, entstehende Frauenhaus in Andernach. Gefördert werden u.a. ein familiengerechter Umbau, ein barrierefreier Zugang, sowie neue Sanitäranlagen.", berichtet Detlev Pilger, SPD-Bundestagsabgeordneter. Im Sommer soll das neue Frauenhaus in Andernach fertig sein, nachdem sich die Maßnahme um Monate verzögerte. Bis zu zehn Frauen und fünf Kinder sollen dort untergebracht werden können. Träger ist der DRK Kreisverband Mayen-Koblenz, der 10% der Kosten für den Umbau übernehmen wird.

"Es ist eine gute Nachricht, die Detlev Pilger überbringt. Denn wir haben einen dringenden Bedarf nach einem weiteren Frauenhaus - bislang gibt es 17 Frauenhäuser für ganz Rheinland-Pfalz.", so Clemens Hoch, Staatssekretär. Er wie auch Marc Ruland, MdL zeigten sich dankbar für die Unterstützung des Bundes und verweisen zugleich darauf, dass das Land sich bereit erklärt habe, die anfallenden Mieten für den Zeitraum der Verzögerung zu übernehmen. "Wir begrüßen, dass im Norden unseres Landes dem Mangel an Plätzen für Frauen, die Gewalt in ihrer Familien erfahren mussten, begegnet wird. Wir hoffen, dass die Umbaumaßnahmen bis Sommer abgeschlossen sein werden und das Frauenhaus in Not befindlichen Frauen zur Verfügung stehen wird.", so der Landtagsabgeordnete Marc Ruland, MdL.

Unterstützung für Familien durch die Jugendzentren im Kreis

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Die Belastung für Familien wird immer größer, je länger der aktuelle Lockdown anhält und die damit verbundenen Beschränkungen vorhanden sind. In der Öffentlichkeit wird zurzeit von verschiedenen Stellen vermehrt auf die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht. Hierbei steht häufig das Thema Schule beziehungsweise Homeschooling im Mittelpunkt. Zusätzlich wird auch auf die Problematiken hingewiesen, die durch die langanhaltende soziale Isolation entstehen.

Einen Wochenplan erstellen, die Arbeitsmaterialien zusammensuchen, Lerninhalte verständlich vermitteln, am Online-Unterricht teilnehmen – die Organisation und Durchführung des Homeschoolings stellt eine große Herausforderung dar. Bei einigen Familien kommt hierzu noch die Doppelbelastung aus Berufstätigkeit und Schulaufgaben. Daraus resultieren häufig Überforderung, Streit in der Familie sowie Ängste, dass das Kind den schulischen Anschluss verlieren könnte. Außerdem sorgen die fehlenden Kontakte zu Gleichaltrigen und die soziale Isolation für schlechte Laune. In dieser außergewöhnlichen Zeit sind Strukturen besonders wichtig, denn diese geben Kindern und Jugendlichen Orientierung und Sicherheit.

Die Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis bieten vielfältige Angebote, um Familien in dieser Situation zu unterstützen. Ob telefonische Sprechstunden, individuelle Beratungsgespräche im 1:1 Kontakt oder Gruppen-Video-Chats, alle Jugendzentren sind weiterhin zu erreichen und stellen unter Berücksichtigung der aktuell gültigen Corona-Schutzmaßnahmen verschiedene Angebote zu Verfügung. Die Jugendzentren unterstützen mit ihren Angeboten auch in schulischen Angelegenheiten und tragen somit zur Entlastung von Familien bei. Folgend einige Beispiele der Angebote.

Die JugendBegegnungStätte in Boppard bietet Unterstützung bei Hausaufgaben an und stellt Computer zur Verfügung, um Internetrecherchen durchzuführen oder an Videokonferenzen teilzunehmen. Ebenfalls besteht die Möglichkeit einen Raum zu nutzen, um in Ruhe Schulaufgaben erledigen zu können.

Auch das Jugendzentrum in Emmelshausen bietet Unterstützung bei Schulaufgaben an und unterstützt zusätzlich durch bedarfsorientierte Hilfen in unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise beim Schreiben von Bewerbungen.

Mit dem Projekt „PopUp21“, das demnächst im Kinder- und Jugendcafé Domizil in Rheinböllen anläuft, wird eine Möglichkeit geschaffen Schülerinnen und Schüler sowie Eltern bei der Aufarbeitung von entstandenen schulischen Defiziten zu unterstützen.

Das Jugendzentrum „Am Zug“ in Kirchberg ist ansprechbar zu unterschiedlichen Themen und bietet eine individuelle Begleitung ja nach Bedarf an. Darüber hinaus wird ein Druckservice für schulische Unterlagen bereitgestellt.

Im Jugendzentrum in Sohren stehen Homeschooling Arbeitsplätze bereit und auch Nachhilfe wird angeboten. Zudem werden Beschäftigungsmöglichkeiten für Zuhause in Form von Basteltüten oder Malen-nach-Zahlen verteilt. Der Clubraum kann gemäß Corona-Regeln von einem Haushalt plus einer weiteren Person genutzt werden. Spiele und Bücher stehen zum Ausleihen bereit.

Das Jugendcafé Simmern bietet Einzelangebote zum Vorlesen, Spielen und Basteln an. Zusätzlich gibt es regelmäßige Gamingzeiten für unterschiedliche Spielekonsolen. Bei einem Stadtsparziergang kann man gemeinsam zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch kommen. Zusätzlich hilft ein Kummerkasten seine Sorgen los zu werden.

Die Jugendzentren im Rhein-Hunsrück-Kreis sind über folgende Kontakte zu erreichen:

JugendBegegnungsStätte (JBS) St. Michael in Boppard

Hermann Schmitt, 06742 2440 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Jugendzentrum Emmelshausen

Jan Müller, 06747 597474 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kinder- und Jugendcafé Domizil in Rheinböllen

Serdar Öz, 06764 8943787 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Jugendzentrum „Am Zug“ in Kirchberg

David Sindhu, 0152 28911139 oder Jan Behrensmeyer, 0176 72340057

Jugendzentrum Sohren

Julia Schwedler, 06543 980169 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Jugendcafé Simmern,

Andrea Possin, 06761 14854 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Ausführlichere Informationen zu allen Angeboten der Jugendzentren sind über die Homepages dieser abrufbar. Darüber hinaus sind die Jugendzentren auf verschiedenen Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram vertreten und können auch hierüber kontaktiert werden.

Bei Unterstützungsbedarf können sich Interessierte direkt an die einzelnen Jugendzentren wenden. Weitere Fragen beantwortet darüber hinaus Anika Huhn von der Kreisjugendförderung unter 06761 82 509 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

SGD-Nord-Präsident Uwe Hüser würdigt ehrenamtliches Engagement

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SGD-Nord-Präsident Uwe Hüser würdigt ehrenamtliches Engagement von Bernd Lang aus Bad Breisig und Antonius Kohlhaas aus Bad-Neuenahr-Ahrweiler

Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Uwe Hüser, händigte in Vertretung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes ehrenamtliches Engagement aus. Sie ging an Bernd Lang aus Bad Breisig und Antonius Kohlhaas aus Bad-Neuenahr-Ahrweiler.

„Herr Lang hat sich über Jahre hinweg in verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Lebens eingebracht. Eine besondere Ehrung verdient sein Engagement für das ‚Forum Kultur Bad Breisig e.V.‘ Als Mitbegründer und Vorsitzender des Vereins hat er seit Ende der 1980er Jahre über hunderte Kulturveranstaltungen beispielsweise in den Bereichen Literatur, Musik oder Theater organisiert, die stets viele interessierte Besucher anzogen. Auch in seinem Beruf als Hauptschullehrer hat er weit mehr als seine Pflicht erfüllt und jungen Menschen Bildung und Orientierung vermittelt, “ so SGD-Nord-Präsident Uwe Hüser.

Seit über vierzig Jahren ist Herr Lang Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). In drei Legislaturperioden setzte er sich für die Menschen in Rheinland-Pfalz als Mitglied des Landtages ein. Auf kommunalpolitischer Ebene brachte er sich zwei Jahrzehnte als Vorsitzender der SPD im Kreis Ahrweiler und 25 Jahre als Mitglied des Kreistags Ahrweiler ein. Vier Jahrzehnte wirkte er im Verbandsgemeinderat Bad Breisig und fast in der gesamten Zeit zugleich als Vorsitzender der SPD Fraktion. Zudem war er ebenfalls vier Jahrzehnte Mitglied des Stadtrates Bad Breisig und dort 38 Jahre lang Vorsitzender der SPD Fraktion.

Als Mitglied der Arbeiterwohlfahrt Bad Breisig sowie zahlreicher weiterer Vereine der Stadt und der Region trägt er zum gesellschaftlichen Leben bei.

Ein ebenfalls breites und lange Zeit währendes ehrenamtliches Engagement zeichnet Herrn Kohlhaas aus.

„Herr Kohlhaas führte gemeinsam mit seiner Frau Gerda viele Jahre ein Lebensmittel- und Feinkostgeschäft in der Niederhutstraße. Um den Einzelhandel zu stärken, hob er 1977 die Werbegemeinschaft Ahrweiler mit aus der Taufe. Hier war er acht Jahre Vorsitzender. Besonders verdient macht er sich seit langer Zeit für das Wohl älterer Mitbürger. Er ist Mitbegründer und bis heute Vorsitzender des Förder- und Freundeskreises des Ahrweiler Seniorenheims St. Maria-Josef e.V.“, so SGD-Nord-Präsident Uwe Hüser.

Seit Bestehen des Vereins im Jahr 2006 wurden unter seiner Leitung zahlreiche Projekte realisiert. Dazu gehören die Einrichtung und der Betrieb der hauseigenen Cafeteria, der Terrassenbau zur Niederhutstraße, der den Senioren als beliebter Aufenthaltsplatz mit Blick in die Fußgängerzone dient, die Renovierung der Pfeifenorgel in der Kapelle St. Maria-Josef sowie die Sanierung der Kapelle selbst. Auch die historische Kelter vor dem Seniorenheim wurde auf seine Initiative hin wieder hergerichtet. All dies wäre ohne seinen herausragenden Einsatz beim Sammeln von Spendengeldern so nicht möglich gewesen. Auch sein künstlerisches Talent bringt er ein. Mit regelmäßig stattfindenden musikalischen Unterhaltungsstunden sorgt er zusammen mit seiner Frau bei den Senioren für Lebensfreude. Die wöchentlichen Gottesdienste begleitet er auf der Orgel. Für die Belange der Bewohner bringt er sich als Mitglied und Vorsitzender der Bewohnervertretung ein. Hier engagierte er sich insbesondere in der Umbauphase des Pflegeheims.

Dem kulturellen und sozialen Leben in Ahrweiler ist er verbunden. Bis heute engagiert er sich im Heimatverein Alt-Ahrweiler, wo er als Rechnungsprüfer tätig ist. Zudem sorgt er als Mundart- Redner bei den beliebten Abenden der Plattakademie für gute Stimmung. In der Kolpingfamilie Ahrweiler und im Eifelverein ist er Mitglied.

Kommunalpolitisch engagierte er sich über 10 Jahre als Ratsmitglied der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Dank und Anerkennung sprach ihnen Präsident Hüser für ihr Engagement aus. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die Ordensinsignien an Herrn Lang und Herrn Kohlhaas nicht wie sonst üblich im Rahmen einer Feierstunde in der SGD Nord ausgehändigt, sondern auf dem Postweg übersandt.

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