Samstag, 16. Januar 2021

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MBA-Fernstudienprogramm: Staatliche Förderung für berufsbegleitende Weiterbildung

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Lebensbegleitendes Lernen gewinnt durch Pandemie nochmals an Bedeutung

Remagen/Koblenz. Die pandemische Ausnahmesituation ist Katalysator für sich verändernde Arbeitswelten. Um mit den steigenden beruflichen Anforderungen Schritt halten und den Wandel mitgestalten zu können, gewinnt das lebensbegleitende Lernen zunehmend an Bedeutung. Die Förderung beruflicher Weiterbildung ist auf Bundes- und Länderebene inzwischen fester Bestandteil, um Berufstätige und Unternehmen hierbei finanziell zu unterstützen. Im Oktober 2020 startete in Rheinland-Pfalz ein neues „Förderprogramm zur beruflichen Weiterbildung“, das vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF Rheinland-Pfalz) gefördert wird.

Als akkreditierter Weiterbildungsanbieter bietet die Hochschule Koblenz mit dem MBA- Fernstudienprogramm ein berufsbegleitendes Studium, bei dem sich die Studierenden betriebswirtschaftliches Know-how und Managementfähigkeiten aneignen und Spezialwissen in einer von neun MBA-Vertiefungsrichtungen erwerben: Financial Risk Management, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Leadership, Logistikmanagement, Marketingmanagement, Produktionsmanagement, Public Administration, Sportmanagement oder Unternehmensführung/Finanzmanagement.

Das in Kooperation mit dem zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund angebotene Masterstudium führt in fünf Fachsemestern zum international anerkannten Abschluss Master of Business Administration (MBA). Aktuell läuft über das zfh-Online-Portal die Bewerbungsphase für das Sommersemester 2021. Neben der Koordination der Bewerbungen übernimmt das zfh auch Beratungen zu Fördermöglichkeiten für dieses Fernstudium.

Im MBA-Fernstudienprogramm, das zu den größten im deutschsprachigen Raum zählt, lehren erfahrene Dozentinnen und Dozenten mit einem hohen Praxisbezug, so dass Studierende neu erworbenes Wissen unmittelbar in ihren beruflichen Alltag einfließen lassen können. Neben der Möglichkeit, aufbauend auf ein bereits vorhandenes Hochschulstudium einen MBA-Abschluss zu absolvieren, können auch „berufliche Qualifizierte“ ohne ersten Hochschulabschluss und auch ohne Abitur einen MBA-Abschluss erzielen, sofern sie die nötigen Zugangsvoraussetzungen erfüllen.

Für Studieninteressierte und Unternehmen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der akademischen Weiterbildung unterstützen möchten, bietet das Beratungsteam des MBA- Fernstudienprogramms virtuelle Informationsveranstaltungen an. Am 21. November sowie 8. und 15. Dezember werden Inhalt und Ablauf sowie Rahmenbedingungen vorgestellt. Die Zugangsdaten für die als ZOOM-Meetings angebotenen Informationsveranstaltungen können per E-Mail abgerufen werden unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Weitere Informationen unter www.mba-fernstudienprogramm.de und www.zfh.de/mba/fernstudien/.

Das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund unterstützt den RheinAhrCampus bei der Durchführung des Fernstudiums – hier können sich Studieninteressierte ab dem 02. November 2020 für das kommende Sommersemester 2021 bewerben: www.zfh.de/anmeldung

Gemeinsam kochen in der neuen Küche der Tagesstätte Boppard

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BOPPARD Essen und Trinken hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. So sind auch die gemeinsamen Mahlzeiten in der Tagesstätte des Gemeindepsychiatrischen Zentrums (GPZ) wichtiger Bestandteil des sozialen Miteinanders. Die gute alte Küche war in die Jahre gekommen, eine neue Lösung musste her. Nach einem intensiven Findungsprozess, welche Art Küche es denn sein soll, stand schließlich fest: Die „Neue“ ist eine Küche in der in gut handwerklicher Weise gemeinsam gekocht werden kann.

Sie ist somit weiterhin ein wichtiger Bestandteil im arbeitstherapeutischen Angebot der Tagesstätte. Hier können die Besucher ihre feinmotorischen Fähigkeiten trainieren und ausbauen, Selbstvertrauen in das eigene Können zurückgewinnen und – nicht unerheblich – Spaß und Freude erfahren.

Neben den hauswirtschaftlichen Arbeiten, wie Kochen, Wäsche- und Blumenpflege, werden weitere arbeitstherapeutische Bereiche angeboten. Dazu gehören Auftragsarbeiten für die Bopparder Rheinwerkstatt, hier werden kleinere Konfektionierungs- und Montagearbeiten geleistet.  Aber auch kreativen Betätigungsfelder gehören zum Angebot. So entstehen u.a. Gruß- und Geburtstagskarten und vielfältigste Dekorationsartikel.  Alle genannten Bereiche sind wichtige Bestandteile des Konzeptes der Einrichtung.

Angesprochen sind psychisch kranke und behinderte Menschen. Mit dem Besuch der Tagesstätte wird ihnen eine klare Tagesstruktur angeboten. Damit wird ihnen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht. Die Tagesstätte ist Teil des GPZ Boppard der Bethesda-St. Martin gemeinnützige Gesellschaft mbH.

Luftreinigungsgeräte für Bopparder Kitas und Grundschulen

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Die Stadt Boppard rüstet die Klassenräume ihrer drei Grundschulen sowie die Gruppenräume ihrer Kindertagesstätten mit Luftdesinfektions- und Reinigungsgeräten aus. Auf Vorschlag von Bürgermeister Dr. Walter Bersch stellte der Hauptausschuss hierfür rund 90.000 € außerplanmäßig zur Verfügung. Die Geräte erzeugen einen Überfluss an der natürlichen luftreinigenden Substanz OH (Hydroxylradikal) und gewährleisten durch ihre Technologie eine sichere Desinfektion der Umgebungsluft.  OH (Hydroxylradikal) ist eine kraftvolle Reinigungssubstanz, die auf natürliche Weise durch Sonnenlicht, Ozon und Feuchtigkeit in der Luft erzeugt wird. Die Hydroxylradikale zerstören nicht nur Viren und Bakterien, sondern bauen auch unangenehme Gerüche ab und wandeln flüchtige organische Verbindungen so um, dass sie nicht länger schädlich sind. Da es sich um ein Verfahren handelt, das in der Natur vorkommt, ist es vollkommen unschädlich für den Menschen und kann problemlos dauerhaft eingesetzt werden.

Mit der Installation dieser Luftreinigungsgeräte wird die Ausbreitung von mit dem Coronavirus belasteten Aerosolen in den Klassen- und Gruppenräumen verhindert, sodass sich die besondere Belüftungsproblematik nicht stellt. Bürgermeister Dr. Bersch hofft, dass mit dieser Maßnahme die Bopparder Kitas und Grundschulen während der Corona-Pandemie gut durch den Winter kommen.

1.400 Bäume und 2.400 Sträucher für Boppard

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Das Land fördert die für Dezember 2020 geplante Pflanzaktion der Stadt Boppard bei einem Fördersatz von 90% mit insgesamt 63.900 €. Diese erfreuliche Mitteilung erhielt nun Bürgermeister Dr. Walter Bersch in Form eines Bewilligungsbescheides von der rheinlandpfälzischen Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Ulrike Höfken. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 21. Juni 2020 einstimmig beschlossen, die Aktion „Bürger pflanzen Bäume und Sträucher“ durchzuführen, wobei das Pflanzmaterial kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Aufgrund des folgenden öffentlichen Aufrufes bei Vorgabe einer Bestellliste mit 70 verschiedenen Sorten haben 475 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Boppard rund 1.400 Laub- und Obstbäume sowie 2.400 Sträucher bestellt.

Diese Bäume und Sträucher sollen ab dem 1. Dezember mit Unterstützung des Forstamtes an den Bauhöfen Bad Salzig und Buchholz ausgegeben werden. Die Ausgabe wird auf mehrere Tage ausgedehnt, um die einschlägigen Hygiene-Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beachten zu können. Alle Pflanzwünsche werden grundsätzlich erfüllt. Lediglich die 88 Mittelrhein-Kirschen „Bopparder Krächer“, „Kesterter Schwarze“ und „Perle von Filsen“ müssen noch entsprechend veredelt werden und können somit erst im Herbst 2021 ausgeliefert werden. Die 475 Bestellerinnen und Besteller erhalten in Kürze Post von der Stadtverwaltung, der sie entnehmen können, an welchem Tag sie ihre bestellten Bäume und Sträucher  in Bad Salzig oder in Buchholz abholen können.  Die Aktion ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung von Kleinklima und Ästhetik im Wohnumfeld, so Bürgermeister Dr. Bersch. Die Pflanzaktion fördert in den Innenbereichen der 10 Ortsbezirke der Stadt Boppard insbesondere in den Tallagen die Sauerstoffproduktion und Erhöhung der Luftfeuchtigkeit, die Frisch- und Kaltluftentstehung zur Kühlung angrenzender Bebauung und Freiräume sowie die Absorption und Filterung an Luftschadstoffen. Für Insekten und Vögel werden Lebensräume erweitert.

Vollsperrung

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Vollsperrung der Straßen Hohlstraße, Andreas-Schüller-Straße und Peter-Josef-Kreuzberg-Straße im Ortsbezirk Boppard

In der Zeit vom 10.11.2020 bis 27.11.2020 erfolgt in den Straßen „Hohlstraße“, „Andreas-Schüller-Straße“ und „Peter-Josef-Kreuzberg-Straße“ eine Vollsperrung in Form einer Wanderbaustelle. Dringende Asphalt- und Bordarbeiten machen dies notwendig.

Der Antragsteller informiert alle unmittelbaren Anlieger und regelt mit Ihnen die Zufahrtsmöglichkeiten zu den jeweiligen Grundstücken. Der Anliegerverkehr ist zugelassen bis zur Baustelle.

Alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner, die von der Vollsperrung betroffen sind, werden um Verständnis gebeten.

Auskünfte erteilt die Stadtverwaltung Boppard, Ordnungsamt, Herr Neyer, Telefon: 06742 / 103-34.

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