Mittwoch, 27. März 2019

Letztes Update:08:15:40 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Ferienprogramm 2019 erschienen

Drucken

In einem von der Kreisjugendförderung und dem Kreisjugendring erstellten Ferienfreizeitprospekt wird ein Überblick ĂŒber die unterschiedlichsten Freizeitmaßnahmen fĂŒr Kinder- und Jugendliche im Rhein-HunsrĂŒck-Kreis geboten. Die BroschĂŒre enthĂ€lt Informationen zum Zeitraum, zur Art der Freizeit, der Zielgruppe und den Kosten. ErhĂ€ltlich ist die BroschĂŒre bei den Verbandsgemeindeverwaltungen, der Stadtverwaltung Boppard, der Kreisverwaltung und den JugendverbĂ€nden.

Das gesamte Programm ist außerdem auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.kreis-sim.de zu finden.

Bei Fragen hilft Frau Dagmar Petri, Jugendförderung Rhein-HunsrĂŒck-Kreis, gerne weiter: Telefon 06761 82557 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Impfung im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung in Simmern

Drucken

Im Rahmen der Gesundheitsvorsorge bietet das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Rhein-HunsrĂŒck-Kreis in Simmern in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden kostenfrei Impfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf), Diphtherie, Keuchhusten und Poliomyelitis (KinderlĂ€hmung) an. Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie soll nach erfolgter Grundimmunisierung alle zehn Jahre durch eine Impfung aufgefrischt werden. Gegen Poliomyelitis ist man im Erwachsenenalter nach erfolgter Grundimmunisierung dauerhaft geschĂŒtzt. Nur bei Reisen in LĂ€nder mit Poliomyelitis-Risiko wird noch eine Auffrischimpfung als Reiseimpfung empfohlen.

Der nĂ€chste Impftermin im Gesundheitsamt Simmern, HĂŒllstraße 13, ist am Mittwoch, 06. Februar 2019, von 14 bis 17 Uhr. Wichtig: Bitte bringen Sie Ihren Impfausweis mit! Weitere Infos zu den Impfungen erhalten Sie unter der Telefonnummer 06761 82-701.

Mediation und Recht – zwei Seiten einer Medaille

Drucken

Kreisrechtsausschuss ist auf Ausgleich bedacht

Die GeschĂ€ftsstelle des Kreisrechtsausschusses hat die Jahresstatistik 2018 vorgelegt. 253 neue Widerspruchsverfahren sind im vergangenen Jahr zu den bereits vorliegenden hinzugekommen. 16 Sitzungen hat das Gremium absolviert und damit durchschnittlich mehr als 1-mal im Monat getagt. Der Pflichtausschuss des Kreises beschĂ€ftigt sich mit Verwaltungshandeln der Kreisverwaltung und der ihr zugehörigen kommunalen Behörden (Verbandsgemeindeverwaltungen, Stadtverwaltung Boppard), bei denen sich BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in ihren Rechten verletzt fĂŒhlen und keine Abhilfe durch die Ausgangsbehörde erfolgt ist.

Als zusĂ€tzliche Rechtsschutzinstanz soll er die BĂŒrgerrechte stĂ€rken, eine Selbstkontrolle der Verwaltungen sicherstellen und die Gerichte entlasten. GrundsĂ€tzlich entscheidet ein Dreiergremium, bestehend aus der Juristin Andrea Deges-Becker oder ihrer Kollegin Maren SchĂ€fer als Vorsitzende und zwei – von insgesamt 22 – ehrenamtlichen, vom Kreistag gewĂ€hlten Beisitzern.

„Im abgelaufenen Jahr mussten wir uns ĂŒberwiegend mit FĂ€llen aus dem Bereich des Ordnungsrechts, wie z.B. Entzug der Fahrerlaubnis oder Fahrtenbuchauflagen, Halten gefĂ€hrlicher Hunde etc. beschĂ€ftigen“, fĂŒhrt Kreisverwaltungsdirektorin Andrea Deges-Becker aus. Allein 2018 wurden hier 108 neue WiderspruchsfĂ€lle bei der GeschĂ€ftsstelle registriert. In der Statistik den 2. Platz nehmen WidersprĂŒche aus dem Sozial- und Jugendhilferecht mit der stattlichen Gesamtzahl von 86 WidersprĂŒchen ein. Dass die Entscheidungen der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeindeverwaltungen bzw. Stadtverwaltung Boppard in den meisten FĂ€llen korrekt waren, belegt die Statistik: In 24 FĂ€llen erfolgte eine Abhilfe durch die Ausgangsbehörde, 60 wurden zurĂŒckgenommen, 38 WidersprĂŒche zurĂŒckgewiesen und nur 1 Widerspruch hatte in vollem Umfang Erfolg, 13 endeten durch Vergleich.

Den Vorsitzenden ist es wichtig, dass den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgernn die Entscheidungen transparent gemacht werden. „Die administrative Befriedungsfunktion des Widerspruchsverfahrens, verstĂ€rkt insbesondere durch die zunehmende MediationstĂ€tigkeit, wirkt letztlich ausgleichend auf die unterschiedlichen Standpunkte ein und fördert das VerstĂ€ndnis fĂŒr die widerstreitenden Positionen“, so die Juristinnen. „Dies fĂŒhrt auch zur Entlastung der Verwaltungs- und Sozialgerichte.“

Die Widerspruchsstelle des Landkreises trĂ€gt mit den aus den WidersprĂŒchen, Klagen und einstweiligen Rechtsschutzverfahren sowie der Mediationsarbeit gewonnenen Erkenntnissen zur Verbesserung der ArbeitsqualitĂ€t und des BĂŒrgerservices bei.

Erfolgreiche 1. Bopparder Vereinskonferenz

Drucken

Am 19.01.2019 fand die 1. Bopparder Vereinskonferenz der Bopparder VereinsvorstÀnde in der Stadthalle Boppard statt.

Von den knapp 200 Bopparder Vereinen, VerbÀnden, Nachbarschaften und Vereinigungen waren rund 120 VereinsvorstÀnde der Einladung der Stadtverwaltung Boppard zu der Veranstaltung gefolgt.

Im Jahr 2014 wurde die landesweite Initiative „Ich bin dabei!“ von MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer ins Leben gerufen. Die Stadt Boppard beteiligte sich damals schon als Projektkommune an dem ersten Projekt fĂŒr die Zielgruppe der ĂŒber 60-JĂ€hrigen. Inzwischen hat sich das Projekt sehr erfolgreich etabliert und ein neues Format, gerichtet an die Personengruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ist ebenfalls erfolgreich angelaufen.

Bei dem dritten Pilotprojekt der Stadt Boppard im Rahmen der oben genannten Initiative geht es um die kommunale Vereinsförderung.

Die Betreuung dieses Projektes haben Heinz KĂ€hne als Vorsitzender des VVV Boppard, Niko Neuser als Vorsitzender des SSV Boppard als ehrenamtliche Vertreter und Martina Weirich-Mohr als Vertreterin der Stadtverwaltung Boppard ĂŒbernommen.

Im Rahmen der 1. Vereinskonferenz informierten Rechtsanwalt Michael Röcken, Bonn, ĂŒber aktuelles Vereinsrecht mit dem Schwerpunkt Datenschutzgrundverordnung und Dominik Sonndag vom Sportbund Rheinland ĂŒber Vereinsmarketing und Öffentlichkeitsarbeit.

Neben der Gelegenheit, individuelle Fragen der Vereinsvertreter im Rahmen der VortrÀge zu klÀren, bot die Veranstaltung gute Gelegenheit und Raum zur Vernetzung der Ehrenamtlichen untereinander.

BĂŒrgermeister Dr. Walter Bersch zeigte sich erfreut ĂŒber das große Interesse der VereinsvorstĂ€nde und versprach, die gute Struktur der Bopparder Vereine weiter fördern zu wollen. In Boppard gibt es ein gutes Vereinsleben, das eine große Bedeutung im Ehrenamt und fĂŒr den Zusammenhalt in der Kommune darstellt. Die Vereine prĂ€gen das Gemeinschaftsleben in der Stadt, leisten wertvolle Jugendarbeit, tragen zur Freizeitgestaltung bei, prĂ€gen das soziale Miteinander und schaffen kulturelle , musikalische und sportliche Angebote.

Ziel des neuen Vereinsprojektes soll es unter anderem sein, die örtlichen Vereine mit geeigneten Maßnahmen zu unterstĂŒtzen, zu vernetzen und bei Bedarf zu stĂ€rken und zu verbessern.

Die Vereinskonferenz ist als Auftaktveranstaltung gedacht. Weitere Workshops, Veranstaltungen und Seminare fĂŒr interessierte VereinsvorstĂ€nde sind vorgesehen.

Mit Fragen, WĂŒnschen, Themen und Anregungen zu dem neuen Vereinsprojekt und fĂŒr weitere Veranstaltungen wenden sich interessierte Vereinsvertreter bitte an

Martina Weirich-Mohr, Stadtverwaltung Boppard, Tel. 103-84,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Museum Boppard - Eröffnung der Ausstellung "folc"

Drucken

Am vergangenen Sonntag wurde im Museum Boppard die Ausstellung "folc" des KĂŒnstlers und der KĂŒnstlerin Wladimir und Natalia Rudolf eröffnet.

Die Kunsthistorikerin Gisela Götz brachte den zahlreichen Besuchern die Herangehens- und Arbeitsweise der beiden KĂŒnstler in ihrer EinfĂŒhrungsrede nĂ€her. Wladimir Rudolf mit seinen nachdenklichen, hoffnungsvollen aber auch humoristischen Figuren und Skulpturen aus Holz und Metall, sowie Natalia Rudolf mit ihren Bildern, denen sie eine intensive Farbgebung verleiht und die sie mit zeichnerischem Können vollendet, entwickeln ihre Arbeiten unabhĂ€ngig voneinander um sie dann in einer gemeinsamen Ausstellung miteinander harmonisierend und aufeinander eingehend dem Betrachter zu prĂ€sentieren.

Alfred Mangold, der in persönlicher Beziehung zu den beiden KĂŒnstlern steht, stellte in seiner Rede das Ehepaar Rudolf noch einmal aus einer anderen Sichtweise vor.

Die Ausstellung "folc" mit ĂŒber 60 Arbeiten ist noch bis zum 28. April 2019 im Museum Boppard in der KurfĂŒrstlichen Burg zu sehen.

Infos: www.museum-boppard.de / www.art-ru.de

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL