Dienstag, 28. Januar 2020

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Digitalisierung auf Schiefer: Zwei Jahre Freifunk Oberwesel

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Am Schaarplatz! In der Unterstraße! Am Marktplatz! In der Chablisstraße! Oberwesel hat ein großes freies WLAN-Netz und das seit ziemlich genau zwei Jahren. Franziskus Weinert hat den ersten Freifunk-Router im Februar 2016 für den Oberweseler Gewerbeverein (OGV) in Betrieb genommen. Das Projekt Freifunk wurde im Rahmen der Qualitätsstadt entwickelt als eine Maßnahme zur Verbesserung der Servicequalität in den beteiligten Betrieben.

Die Stadt Oberwesel und das Stadtmanagement unterstützen das Freifunk-Projekt von Anfang, finanzierten ein Infoblatt für die Kommunikation und stellten kurzerhand in der Tourist-Info Freifunk-Router auf. Sogar im Büro des Stadtbürgermeisters steht einer und in den Gebäuden der Verbandsgemeinde. Die Idee des digitalen Ehrenamts haben die Oberweseler sofort angenommen. Heute sind über 80 Router installiert, die einen großen Bereich der Stadt und der Stadtteile mit freiem WLAN versorgt.

Gäste und Einheimische können sich mit ihrem Smartphone oder WLAN-fähigen Gerät einmalig in das Freifunknetz einwählen und sich danach überall frei bewegen. Wenn Sie den Bereich des einen Routers verlassen und in den Funkbereich eines anderen Routers kommen, müssen sie sich nicht erneut einwählen. Im Freifunk bleibt man automatisch online. Das ist ein großer Gewinn für Wanderer und Touristen, die den Ort besichtigen möchten und ist nur in sehr wenigen Städten in Deutschland Standard.

Freifunk lebt davon, dass möglichst viele Router aktiv sind. Einen Router aufstellen kann jeder, der einen eigenen Internetanschluss hat. Der Gewerbeverein hat eine Empfehlungsliste, welche Router geeignet sind und bietet an, diesen Router kostenfrei für den Freifunk zu konfigurieren. Diese Router sind schon ab 35 Euro erhältlich und brauchen anschließend keine weitere Wartung mehr. Der Router wird mit einer speziellen Software, der Freifunk-Firmware ausgerüstet, die auch dafür sorgt, dass Ihr eigenes Heimnetzwerk sicher vom Freifunk-Netzwerk getrennt ist.

Machen auch Sie mit beim Freifunk! Unterstützen Sie das digitale Ehrenamt und werden Sie Teil vom Freifunk. Oder wie die vielen Gäste immer sagen: Vom Freufunk Oberwesel.

Weitere Informationen finden Sie im Internet auf www.freifunk-oberwesel.de oder www.facebook.com/FreifunkOberwesel.

Statement von Bürgermeister Jens Güllering

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Zur heutigen Diskussion über die Mittelrheinbrücke im Rhein-Hunsrück ein kurzes Statement von mir als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nastätten und Mitglied im Kreistag Rhein-Lahn Jens Güllering:

Ich freue mich.
Sicher haben sich die Mitglieder im Kreistag die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber die Vernunft und der Glaube an die Region haben gesiegt. Nun ist der Weg frei um alle notwendigen Fakten zusammenzutragen, auf denen bassierend dann eine tatsächliche Entscheidung getroffen werden kann. Das wird noch zu Diskussionen genug führen.
Ich engagiere mich seit 2011 intensiv für die Brücke und ich werde mich auch künftig als Bürgermeister, als Kreistagsmitglied und als Bewohner dieser Region einsetzen, dass diese Brücke gebaut wird. Nicht für mich, sondern für die Zukunft unserer Region. Denn unsere Heimat hat es nicht verdient, wegen einer fehlenden Brücke von einer guten Entwicklung abgekoppelt zu werden.

 

Weiland/Göller: Ein hoffnungsvoller Tag für das Mittelrheintal

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Kreistag Rhein-Hunsrück hat für den Antrag der SPD-/FWG-/FDP-Fraktion für Start des Raumordnungsverfahrens gestimmt

„Nach über einem Jahr des Hin und Her ist heute ein hoffnungsvoller Tag für das Mittelrheintal“, kommentieren SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland (Kamp-Bornhofen) und der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Carsten Göller (Eschbach) die Entscheidung des Kreistages Rhein-Hunsrück in Sachen Mittelrheinbrücke. Mit der Zustimmung zum Antrag der drei Fraktionen SPD, FWG und FDP ist der Weg frei für den Start des Raumordnungsverfahrens. Es sei zu hoffen, dass es nun wieder sachlicher und mit gemeinsamen Schritten rechts und links des Rheins vorangehe.

Beide Kommunalpolitiker erinnern noch einmal an die reibungslose Abstimmung im Rhein-Lahn-Kreis im vergangenen Jahr. Als die Entscheidung im Kreistag anstand, gab es keine langen Diskussionen und man war parteiübergreifend einig, dass beide Rheinseiten eine Mittelrheinbrücke brauchen und dass so schnell wie möglich ein Raumordnungsverfahren starten muss. Der Druck vieler Brückenbefürworter habe für den Moment gesiegt. Nun habe man zwar aufgrund politischer Profilierung einiger ein gutes Jahr verloren, aber immerhin komme man nun wenigstens einen Schritt voran, so Weiland und Göller weiter. „An einem solchen Tag bleibt die Hoffnung, dass alle künftig parteipolitische Spielchen außen vor lassen und sich die Protagonisten im Rahmen des Raumordnungsverfahrens, das klare Ergebnisse bringen wird, rein an den sich ergebenden Fakten orientieren und diese nüchtern bewerten“, so Mike Weiland und Carsten Göller abschließend.

Statement der BI Pro Brücke nach Beschluss Kreistag Rhein-Hunsrück

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Zur heutigen Entscheidung im Kreistag Rhein-Hunsrück nimmt die BI Pro Brücke (Vorsitzender Bernd Zorn) wie folgt Stellung:

Wir sind sehr erleichtert, dass die Mehrheit im Kreistag nun den Weg für das Raumordnungsverfahren geebnet hat. Das war heute ein großer Schritt in Richtung Mittelrheinbrücke. Nun können die Fachbehörden das Verfahren starten und dabei in aller Ruhe und Sachlichkeit auch die unbestritten wichtige Frage der Bauträgerschaft klären.
Auch wenn der Kreistag heute gegen eine kommunale Brücke votiert hat, sollten wir jetzt zunächst die Ergebnisse der Raumordnung abwarten.
Als Bürgerinitiative sind wir froh, dass auch wir mit den unterschiedlichsten Aktionen, Hintergrundgesprächen und unserer Öffentlichkeitsarbeit einen Beitrag zu einer positiven Entscheidung leisten konnten. Wir werden den Brückenbau auch weiterhin engagiert vorantreiben. Aber heute ist erstmal ein Tag zur Freude.

Statement der CDU Rhein-Lahn nach Beschluss Kreistag Rhein-Hunsrück

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Im Namen der CDU Rhein-Lahn nimmt der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion Matthias Lammert zur heutigen Entscheidung im Kreistag Rhein-Hunsrück wie folgt Stellung:

Ein guter Tag für Menschen und Unternehmen beidseits des Rheines. Das Mittelrheintal braucht die Brücke! Wir freuen uns, dass das Hin- und Her der letzten Wochen nun beendet ist und nach dem Kreistag Rhein-Lahn nun auch das Gremium in Simmern den Weg für ein sachliches und offenes Raumordnungsverfahren frei gemacht hat. Damit ist zwar noch lange keine Brücke gebaut. Aber jetzt wird das Verfahren zu belastbaren Grundlagen führen, die dann im Dreierbündnis zwischen den beiden Kreisen und dem Land zur Klärung aller offenen Fragen rund um Bauträgerschaft und Finanzierung herangezogen werden können. Wir sind froh, unseren Beitrag dazu geleistet zu haben. Gerade in den letzten Tagen ging zig Mails hin und her und die Telefondrähte haben geglüht. Wir werden uns auch weiterhin für den Bau der Brücke am Mittelrhein einsetzen.

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