Freitag, 23. August 2019

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Geänderte Öffnungszeiten der Kreisverwaltung am 18. Juni

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Am Dienstag, 18. Juni 2019, ist die Kreisverwaltung (einschließlich der Außenstellen Gesundheits- und Veterinäramt) wegen einer Mitarbeiterversammlung ab 12 Uhr geschlossen.

Der Besuch der Cafeteria ist bis 14 Uhr möglich.

Aktionswoche stellt Grundrecht auf Wohnen in den Mittelpunkt

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Alljährlich findet im Juni die von den Wohlfahrts- und Fachverbänden durchgeführte bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung statt, in diesem Jahr vom 3. bis zum 7. Juni unter dem Thema ‚Albtraum Miete’. Im Mittelpunkt steht das Grundrecht auf bezahlbaren Wohnraum.

Bad Neuenahr-Ahrweiler. / Koblenz. / Mayen. Iris Pfisterer-Dahlem, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz mit Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Koblenz und Mayen, fordert Bauwirtschaft und Politik auf, mehr für bezahlbaren Wohnraum zu tun. Für viele Verschuldete seien die hohen Mieten ein Albtraum. Sie würden die finanzielle Situation der Betroffenen nicht verbessern, sondern im Gegenteil noch verschlechtern.

Schon der Zugang auf den Wohnungsmarkt sei für Überschuldete schwierig, beklagt Pfisterer-Dahlem. Das habe unter anderem mit der den Vermietern häufig vorzulegende Schufa-Auskunft zu tun. „Auch wenn diese Auskunft nur Schulden auf Telefonie oder Warenbestellungen ausweist, verweigern Vermieter den Abschluss einen Mietvertrages. Es darf keine Stigmatisierung auf Grund der Schufa-Auskunft geben“, sagt sie und verweist auf das Forderungspapier, das die AG SBV (Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände) anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung herausgegeben hat. Die Aktionswoche steht unter dem Motto „Albtraum Miete“. Sie stellt das Grundrecht auf bezahlbaren Wohnraum in den Mittelpunkt.

Die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in Koblenz wirbt für mehr Verständnis für Überschuldete. „Betroffene sind häufig mit ihrer Situation überfordert und setzen falsche Schwerpunkte. Teilweise ist der Druck der Gläubiger so groß, dass Ratenzahlungen geleistet werden und für die Miete kein Geld mehr übrig bleibt. Auch sind ihnen Beratungsdienste und Hilfsangebote nicht bekannt.“. Die durchaus mögliche Übernahme von Mietschulden durch Jobcenter oder Sozialämter müsse beantragt werden, was den Überschuldeten aus unterschiedlichen Gründen häufig schwerfalle.

Geringverdienenden machen die steigenden Mieten in den Städten und Gemeinden zusätzlich zu schaffen, sagt Pfisterer-Dahlem. Sie müssen einen immer größer werdenden Anteil des Verdienstes für die Unterkunft ausgeben. „Gerade für Bezieher von Grundsicherungsleistungen wird es immer schwieriger, weil die Jobcenter diese Kosten nur im Rahmen ihrer Vorgaben anerkennen. Das sind sichere Wege in die Überschuldung“.

Die Forderungen der AG SBV zur Aktionswoche Schuldnerberatung gehen unter den Stichworten „Wohnraum finden – Wohnraum erhalten – Wohnraum sichern“ an verschiedene Adressaten. So muss der Sektor des gemeinwohlorientierten und sozialen Wohnungsbaus nach Auffassung der AG erheblich gestärkt werden, damit mehr bezahlbare Mietwohnungen geschaffen und dann auch erhalten werden. Die SCHUFA sollte Überschuldete im Insolvenzverfahren nicht mit einer schlechteren ‚Benotung‘ abstrafen, da dieses Verfahren eine Form der Schuldenregulierung und somit nichts Negatives sei. Auch sollten die Negativmerkmale von Auskünften für Vermieter sich auf Miet- und ähnliche Schulden beschränken.

Auch die Sozialleistungsträger sieht die AG gefordert. Die Grenzen für die anerkennungsfähigen Kosten der Unterkunft wie Miet- und Heizkosten müssten realistisch sein und den Wohnungsmarkt auch abbilden, meint Iris Pfisterer-Dahlem. „Die Übernahme von Mietschulden ist so unbürokratisch wie irgend möglich zu organisieren. Auch Direktzahlungen der Miete von den Jobcentern an die Vermietenden sollten zur Vermeidung von Mietschulden noch stärker eingesetzt werden“, sagt sie.

SGD Nord: Hohlräume Mendig – Verfüllarbeiten vollständig abgeschlossen

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Aktuell hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord als Bauherrin die Verfüllarbeiten in den Gebieten "Auf Weihsert" und „An der Eckerkaul“ vollständig abgeschlossen. Zur Sicherung der Hohlräume kam ein spezieller Dämmer zum Einsatz.

„Ich freue mich, dass mit dem Abschluss der Arbeiten in dem Pilotprojekt ein sicherer Untergrund für die Bewohner in den Wohngebieten "Auf Weihsert" und „An der Eckerkaul“ hergestellt werden konnte. Für die Verfüllung und die Bauleitplanung entstanden Kosten von rund 1,4 Millionen Euro, die das Land Rheinland-Pfalz übernimmt“, so SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Die erforderlichen Baustelleneinrichtungen wurden bereits entfernt. Beseitigt wurden auch geringfügige Schäden, die im Straßenbereich im Rahmen der Anlieferung durch den Schwerlastverkehr und durch die Bohrungen entstanden waren.

Im Verlauf der Arbeiten wurden unter zwei Wohnhäusern im Gebiet „Auf Weihsert“ weitere Schächte, sowie ein sogenannter tagesnaher Hohlraum an einem Gebäude entdeckt. Auch im Gebiet „An der Eckerkaul“ wurde ein Schacht unter einem Gebäude vorgefunden. Die Schächte und der Hohlraum wurden erfolgreich verfüllt. Im Zuge der Bauarbeiten entstand an einem Gebäude ein leichter Schaden. Dieser wurde durch eine von der SGD Nord beauftragten Fachfirma beseitigt. Im Bereich „Auf Weihsert“, erfolgen noch Restarbeiten an Grünflächen, die in Kürze abgeschlossen sind.

Zum Hintergrund

Bei den Arbeiten in Mendig handelt es sich um ein Pilotprojekt. Hier zeigten sich Unwägbarkeiten, die eine Anpassung der Vorgehensweise erforderlich machten. Durch die gesammelte Erfahrung im Gebiet „An der Eckerkaul“ konnte die Rezeptur des Dämmers verbessert werden. Diese Erfahrungswerte ermöglichten die Präzisierung der weiteren Arbeiten im Gebiet „Auf Weihsert“. Eingesetzt wurde hier ein Dämmmaterial mit einem modifizierten Wasserfeststoffwert unter der Zugabe von Bimssand, um so den Materialverlust zu vermindern. Tägliche Befahrungen der Bohrungen mit einer Kamera kontrollierten den erfolgreichen Verlauf der Arbeiten.

Webseite und Ansprechpartner zum Projekt

Zum Projekt wurde eine Webseite erstellt, auf der Hintergründe, aktuelle Informationen und Fortschritte dokumentiert werden. Diese ist abrufbar über die Homepage der SGD Nord unter „Aktuelles“ und unter folgendem Link: https://sgdnord.rlp.de/de/wasser-abfall-boden/bodenschutz/aktuelles-altbergbauhohlraeume-in-mendig/

Ansprechpartner für alle Presseanfragen, die das Projekt „Hohlräume Mendig“ betreffen, ist die Pressstelle der SGD Nord unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 6. Juni 2019, 19 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

Projektwoche mit dem Zirkus ZappZarap

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Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel unterstützt die Kirschblütenschule Mülheim-Kärlich mit 1.000 Euro

Mülheim-Kärlich – 24.05.19.

Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel hat die Projektwoche der Kirschblütenschule in Mülheim-Kärlich mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt.

Gemeinsam mit dem Zirkus ZappZarap wurde ein pädagogischer Zirkus angeboten, an dem über 230 Kinder teilgenommen haben.

In verschiedenen Workshops trainierten sie eine Woche lang für die große Abschlussaufführung vor Publikum. Übergeben wurde die Spende der Bürgerstiftung von Meike Heift, Leiterin der Filiale Mülheim-Kärlich der Volksbank RheinAhrEifel.

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