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Sprechstunde des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Januar

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Der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung im Rhein-Hunsrück-Kreis, Klaus Gewehr, bietet jeden Monat eine Sprechstunde in der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern an. Herr Gewehr steht den Menschen mit Behinderung sowie deren Angehörigen und Interessenvertretern im Rhein-Hunsrück-Kreis als Ansprechpartner für besondere Anliegen und Probleme zur Verfügung. In regelmäßigen Kontakten zu den regionalen Einrichtungen und Diensten sowie zur Kreisverwaltung setzt er sich für die Belange von Menschen mit Behinderung und die Verbesserung von Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung ein.

Die nächste Sprechstunde bietet Herrn Gewehr am Donnerstag, 10. Januar 2019, in der Kreisverwaltung in Simmern von 14 bis 16 Uhr an. Anmeldung – aus organisatorischen Gründen unbedingt erforderlich – bei Doris Becker, Telefon 06761 82-125, oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Aufruf in Andernach: Leben retten – Tod verhindern

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Typisierung und Blutspende – Aktion der Stefan-Morsch-Stiftung und des DRK Blutspendedienstes

Wer als gesunder junger Erwachsener regelmäßig Blut spendet und sich dazu einmal als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Spenderdatei, registrieren lässt, hat das Zeug zum Lebensretter.

Der DRK Ortsverein Andernach und die Stammzellspenderdatei aus Birkenfeld suchen am Mittwoch, 16. Januar 2019, 16:00 bis 19:30 Uhr in der Mittelrhein-Halle, Konrad-Adenauer-Allee 1, in 56626 Andernach (Kreis Mayen-Koblenz) neue potenzielle Spender.

Seit fünf Jahren arbeiten der DRK Blutspendedienst West und die Stefan-Morsch-Stiftung zusammen. Fast 3000 Aktionen hat man gemeinsam in ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf die Beine gestellt. Eine Erfolgsgeschichte, die sich vervielfacht, so die beiden Initiatoren der Aufrufe. „Man sollte sich Folgendes bewusstmachen: Wer das Leben eines Menschen rettet, rettet auch die Zukunft, den Alltag, das Glück der ganzen Familie und des Freundeskreises des Patienten.“ Allein die Stefan-Morsch-Stiftung hat in dieser Zeit schon 250 Spender gefunden, die ganz konkret für einen Leukämie-Patienten in Deutschland oder im Ausland Stammzellen gespendet haben. Die unzähligen Blutspenden können dabei gar nicht aufgelistet werden.

Leben retten – Tod verhindern! Unter diesem Motto startet jetzt erneut der Aufruf an alle, die helfen wollen. Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 Fragen stellen. Ähnlich wie bei der Blutspende muss man mindestens 50 Kilo wiegen.

Die Altersgrenzen sind jedoch bei der Blutspende anders. Hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Für alle, die mehr über die Blutspende-Aufrufe mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man unter www.blutspendedienst-west.de.

„Hinter jedem Patienten stehen Angehörige, Freunde – Menschen, die um das Leben des Kranken bangen“, wissen DRK und Stefan-Morsch-Stiftung. Deshalb rufen sie immer wieder junge Menschen dazu auf, regelmäßig zur Blutspende zu gehen und sich einmalig als Stammzellspender registrieren zu lassen: „Niemand will einen lieben Menschen dadurch verlieren, weil es keinen Spender gab!“

Vereinskampagne „Ich bin dabei!“ – Modellversuch für die Stadt Boppard

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Das landesweite Projekt „Ich bin dabei!“ gerichtet an die Zielgruppe der über 60jährigen Bürgerinnen und Bürger hat sich in den letzten Jahren in Boppard erfolgreich etabliert.

Ergänzend hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen dieses Projektes im vergangenen Jahr die Vereinskampagne „Ich bin dabei!“ ins Leben gerufen.

Fünf ausgewählte Projektstädte bzw. Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz – unter anderem die Stadt Boppard -  nehmen daran teil.

Vereine haben in vielen Kommunen eine große Bedeutung im Ehrenamt und für den Zusammenhalt in der Kommune. Ziel soll es sein, durch Moderationsteams in den jeweiligen Kommunen die Situation der Vereine vor Ort zu analysieren, auszuwerten und dann mit geeigneten Maßnahmen zu verbessern.

Für die Stadt Boppard nehmen Martina Weirich-Mohr als Vertreterin der Stadtverwaltung, Heinz Kähne als pädagogischer Berater und Vorsitzender des VVV Boppard sowie Niko Neuser als Vorsitzender des SSV Boppard 1920 e.V. die Aufgaben der Vor-Ort Moderatoren wahr. Das Moderationsteam wurde über mehrere Tage umfangreich geschult und hat bereits erste konkrete Vereinbarungen getroffen. Anja Rudolph wird als Mitarbeiterin der Stadtverwaltung zukünftig das Projekt mit unterstützen. Neben einer ersten Stimmungsabfrage in den Vereinen wird es unter anderem ein aktualisiertes Vereinsregister auf der Homepage der Stadt Boppard sowie die beiden oben genannten Mitarbeiterinnen als Ansprechpartnerinnen bei der Stadtverwaltung geben. Für den 19.01.2019 ist eine erste große Vereinskonferenz für alle interessierten Vereine in der Stadthalle Boppard vorgesehen.

Die Vorsitzenden der Bopparder Vereine werden in dieser Angelegenheit angeschrieben und nähere Informationen erhalten. Unter anderem sollen Workshops zu den Themen Vereins- und Haftungsrecht, Marketing, Nachwuchsgewinnung oder Öffentlichkeitsarbeit durch externe Experten angeboten werden. Über die weiteren Schritte wird in der Presse informiert.

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