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Aktuelle Informationen zur Blauzungenkrankheit (Stand 14.01.2019)

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In einem Rinderbestand im Landkreis Rastatt (Baden Württemberg) wurde am 12.12.2018 die Blauzungenkrankheit (BTV Serotyp 8) amtlich festgestellt. Mit dem weiteren Auftreten der Blauzungenkrankheit im Kreis Trier-Saarburg am 08.01.2019 wurde ganz Rheinland-Pfalz nun mit Allgemeinverfügung des Landesuntersuchungsamtes vom 14.01.2019 zum Sperrgebiet erklärt. Damit sind der Handel und das Verbringen der Tiere eingeschränkt.

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige virusbedingte Tierkrankheit der Wiederkäuer. Kleine blutsaugende Mücken (Gnitzen) übertragen das Virus zwischen den empfänglichen Tieren (wie Rinder, Schafe, Ziegen, Wildwiederkäuer wie Damwild, Rotwild oder Rehwild).

Das Virus der Blauzungenkrankheit ist für Menschen nicht gefährlich. Fleisch- und Milchprodukte können daher ohne Bedenken verzehrt werden.

Um den Ausbruchsbetrieb wurde ein Restriktionsgebiet mit einem Mindestradius von 150 Kilometern eingerichtet. Dies bedeutet, dass das gesamte Land Rheinland-Pfalz zum BTV-8-Sperrgebiet für Rinder, Schafe, Ziegen und gehaltene Wildwiederkäuer erklärt wurde.

Das Sperrgebiet muss mindestens zwei Jahre aufrechterhalten werden. Erst danach kann die Bundesrepublik Deutschland sich wieder als frei von Blauzungenkrankheit erklären.

Wer im Sperrgebiet empfängliche Tiere (alle Wiederkäuerarten wie z. B. Rinder, Schafe, Ziegen, Wildwiederkäuer in Gehegen) hält, hat dies und den Standort der Tiere, soweit noch nicht geschehen, unverzüglich der zuständigen Veterinärbehörde der jeweils zuständigen Kreisverwaltung anzuzeigen. Die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis weist in diesem Zusammenhang besonders alle Schaf- und Ziegenhalter auf ihre Verpflichtung hin, ihre Tierbestände bei der Kreisverwaltung in Simmern zu melden. Hiermit sind auch Tierhalter mit Kleinstbeständen und Hobbyhaltungen, die ihre Tiere nicht angemeldet haben, aufgefordert ihrer Meldepflicht nachzukommen.

Krankheitsanzeichen, die einen Ausbruch der Blauzungenkrankheit befürchten lassen, sind sofort bei der zuständigen Veterinärbehörde der Kreisverwaltung anzuzeigen. Aus dem Sperrgebiet dürfen empfängliche Tiere nur unter Auflagen in restriktionsfreie Gebiete verbracht werden. Dies gilt auch für das Verbringen von Samen, Eizellen oder Embryonen empfänglicher Tiere.

Nähere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz (www.lua.de).

Gerne erteilt das Veterinäramt der Kreisverwaltung unter den Telefonnummern 06761 82800 und 82810 weitere Auskünfte.

Das Verbringen von Rindern, Schafen, Ziegen und gehaltenen Wildwiederkäuern innerhalb der Sperrgebiete ist ohne vorherige Impfung oder Laboruntersuchung möglich, sofern die Tiere beim Verbringen keine Krankheitssymptome aufweisen oder der Betrieb gesperrt ist. Der Tierhalter muss den Gesundheitszustand mit einer dem Transport begleitenden Tierhaltererklärung dokumentieren.

Eine Impfung gegen die Blauzungenkrankheit ist möglich. Die Impfung der empfänglichen Tiere ist grundsätzlich zu empfehlen, insbesondere um Verbringungen leichter zu ermöglichen und die Tiere vor einer Infektion zu schützen. Sie ist freiwillig, so dass jeder Betrieb nach eigenem Ermessen und Bedarf über die Notwendigkeit der Impfung entscheiden kann.

Impfinteressierte Tierhalter sollten sich frühzeitig mit ihrem Hoftierarzt in Verbindung setzen um ihren Bedarf anzumelden. Zurzeit bestehen noch Lieferengpässe beim Impfstoffbezug, die in den nächsten Wochen behoben werden sollen.

Vereinskonferenz der Bopparder Vereine am 19.01.2019 in der Stadthalle

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Im Rahmen des Modellprojektes „Ich bin dabei!“ / Kommunale Förderung der Vereine“

hat die Stadtverwaltung Boppard die Vorstände der Bopparder Vereine, Verbände, Nachbarschaften und Vereinigungen zu einer Vereinskonferenz am Samstag, 19.01.2019, 10.00 bis 15.00 Uhr, in die Stadthalle eingeladen.

Es werden Referenten mit Vorträgen zu vereinsrechtlichen und gemeinnützigkeitsrechtlichen Themen und für den Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stehen.

Selbstverständlich wird ausreichend Gelegenheit zur Beantwortung von individuellen Vereinsfragen sowie für intensiven Erfahrungsaustausch und die Diskussion über Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Vereinsvertretern gegeben sein.

Kurzfristige Anmeldungen von Vereinsvorständen, die sich noch nicht angemeldet haben, sind gerne noch möglich. Informationen erteilt Martina Weirich-Mohr, Tel. 103-84, Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Informationen für die Beantragung von Dokumenten

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Das Einwohnermeldeamt Boppard weist daraufhin, dass für die Beantragung eines Personalausweises / Reisepasses / Kinderreisepasses folgende Unterlagen mitzubringen sind:

- altes Dokument (auch wenn dieses schon abgelaufen ist)

- aktuelles biometrietaugliches Lichtbild

- Geburts-/ Ehe- oder Lebenspartnerschaftsurkunde bzw. Familienstammbuch

Wenn Sie verheiratet, verpartnert, geschieden oder verwitwet sind, wird anstelle einer Geburtsurkunde die Eheurkunde bzw. die Lebenspartnerschaftsurkunde benötigt.

Die Bescheinigung einer Namensänderung ist ebenfalls vorzulegen.

Bei ausländischen Urkunden wird zudem eine Übersetzung durch einen Dolmetscher / Übersetzer benötigt. Diese müssen in Deutschland öffentlich bestellt sein. Urkunden und Übersetzungen müssen im Original vorgelegt werden.

Soll ein Dokument für ein Kind beantragt werden, muss das Kind bei der Antragstellung anwesend sein.

Bei einer unter 16jährigen Person ist es notwendig, dass ein Sorgeberechtigter bei der Beantragung dabei ist.

Es kann sein, dass wir in Einzelfällen zusätzliche Unterlagen von Ihnen anfordern, da die genannten Informationen nur die Regelfälle abdecken.

Weiter Informationen finden Sie auf www.boppard.de / Stadtverwaltung / Einwohnermeldeamt.

Offener Stammtisch InGe – Mehr als gute Nachbarschaft in Kastellaun

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Am Freitag, dem 1.Februar 2019 treffen sich um 18 Uhr die Mitglieder und Interessierte des Wohnprojektes InGe "Individuell wohnen – Gemeinschaftlich leben" in den Räumlichkeiten der Gaststätte "Haus Waldesruh" in Gammelshausen zum  offenen Stammtisch.

Im neuen Baugebiet Burgblick Mitte entsteht ein außergewöhnlich schönes Ensemble von 5 Häusern mit insgesamt 16 Wohnungen in verschiedenen Größen für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Es gibt ein separates, gemeinsam genutztes Haus mit großem Gemeinschaftsraum,  Gästeappartement,  Dachterrasse, Sport- und Spielraum, Sauna, Waschraum, Werkstatt und Lager. Großer Wohn-Garten, Platz für Kinder, Natur vor der Tür, fußläufig gelegen zur Innenstadt.

Die ansprechende Architektur gibt Raum sowohl für Kommunikation als auch für Individualität. Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de. Telefonischer Kontakt: 02605 6 77 90 57.

Grüne Notfalldose – im Notfall zählt jede Sekunde

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Der Seniorenbeirat der Stadt Boppard hat sich mit dem Thema „Notfalldose“ beschäftigt und sich für deren Beschaffung und kostenlose Ausgabe eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Behälter zum Aufbewahren von Gesundheitsdaten, die beim häuslichen Erste Hilfe-Einsatz sofort zur Verfügung stehen sollten. In dem Informationsblatt für die Rettungskräfte, werden Vorerkrankungen, einzunehmende Medikamente, durchgeführte Operationen, behandelnde Ärzte, Pflegedienst und Angehörige erfasst. Solche Angaben werden in Notfallsituationen oft vergessen oder sind dem Umfeld der zu versorgenden Person nicht bekannt. Dieser „kleine Lebensretter“ wird jedem, allerdings besonders Seniorinnen und Senioren, empfohlen. Sie erhalten die Dose mit Beschreibung ab sofort während der allgemeinen Öffnungszeiten bei der Zentrale der Stadtverwaltung Boppard, Mainzer Straße 46.

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