Montag, 18. November 2019

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Sprachlich fit im Beruf

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Berufsbegleitender Deutschsprachkurs jetzt wieder möglich

Andernach. Das Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz bietet in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Andernach wieder einen berufsbegleitenden und berufsbezogenen Deutschsprachkurs an. Das Angebot richtet sich an ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund, die für ihre Tätigkeit im Betrieb ihre berufsspezifischen Deutschkenntnisse verbessern möchten. Der Kurs findet in zwölf Unterrichtswochen jeweils dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Stadthausgalerie Andernach, Gartenstraße 6, 56626 Andernach, 1. OG, Raum 2, statt. Er startet erstmalig am 27.08.2019.

Interessierte ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen wenden sich an Margreth Kühner-Pustrowski beim Jobcenter MYK unter 02632/9254-45 oder Alexandra Braun bei der VHS unter 02632/922-220. Anmeldeformulare sind erhältlich in der Geschäftsstelle der VHS Andernach, Am Stadtgraben 29, 56626 Andernach, und im Jobcenter Andernach, Projekt INKA-MYK, Koblenzer Straße 35, 56626 Andernach, sowie online unter www.myk-zukunft.de unter der Rubrik ‚Aktuelles"

Lebendige Städtepartnerschaft mit Arroio do Meio in Brasilien

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Sechs Jahre ist nun die Städtepartnerschaft mit Arroio do Meio im Bundesstaat Rio Grande do Sul im Süden von Brasilien alt. Wir haben eine sehr lebendige Städtepartnerschaft, so das Fazit von Bürgermeister Dr. Walter Bersch nach der Abreise der dritten Jugenddelegation aus Arroio do Meio. Insgesamt hielten sich neun Jugendliche im Alter von 17 bis 23 Jahre unter Leitung von Eneida Führ Kuhn vom 19. bis 30. Juli in Boppard auf und waren hierbei privat in Gastfamilien untergebracht. Das umfangreiche Besuchsprogramm reichte von der Stadtführung, einer Sesselbahnfahrt zum Vierseenblick, einer Abseilaktion mit der Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Boppard am Aussichtsturm Fünfseenblick, der Besuch des außerschulischen Lernortes der Rhein-Hunsrück-Entsorgung in Kirchberg, dem Haus der Regionalen Geschichte in Kastellaun, einem Stadtrundgang durch Koblenz sowie Fahrt mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, eine Unternehmensbesichtigung bei Ehrhardt und Partner im Industriegebiet Hellerwald, dem Besuch der Haus der Geschichte in Bonn sowie des Doms in Köln. Eine Kanufahrt auf der Lahn von Fachbach bis Lahnstein, Empfang im Alten Rathaus mit Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Boppard sowie Freundschaftsabend beim Ruderclub Germania in den Rheinanlagen.

Bürgermeister Dr. Walter Bersch dankte in diesem Zusammenhang neben den gastgebenden Familien auch ganz besonders dem Vorsitzenden des Freundeskreises Dr. Peter Höhler für die tatkräftige Unterstützung dieser Jugendbegegnung. Brasilien ist die größte Volkswirtschaft in Südamerika, Deutschland die größte Volkswirtschaft in Europa. Die Städtepartnerschaft Boppard – Arroio do Meio ist hierbei ein kleines aber wichtiges Bindeglied, das sich nicht nur auf die Erinnerung an die Auswanderung vor 150 Jahren, sondern vor allem auf die Zukunft hin orientiert. Es lebe die deutsch-brasilianische Freundschaft im Großen wie im Kleinen, so Bürgermeister Dr. Walter Bersch.

150 Jahre Nachbarschaft Holzgasse-Chablisstraße

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Goldenes Rebblatt für Nachbarmeister Karl-Heinz Vogt

Am vergangenen Samstag, 3. August 2019, hatte die Nachbarschaft Holzgasse-Chablisstraße allen Grund zum Feiern. Bei bestem Wetter konnte im Sennerhof mit vielen Nachbarinnen und Nachbarn, sowie Vertreter befreundeter Nachbarschaften, das 150-jährige Bestehen gefeiert werden.

Bei seinem Grußwort hob der Unterzeichner die wichtige Bedeutung für das soziale und gesellschaftliche Zusammenleben von Nachbarschaften hervor, die sich ursprünglich als Brunnengemeinschaften gründeten. Als kleines Dankeschön und Anerkennung für das langjährige Bestehen wurde eine Spende entsprechend des Jubiläums überreicht.

Einen herausragenden Verdienst am Bestehen der Nachbarschaft hat der amtierende Nachbarmeister Karl-Heinz Vogt. Er steht der Nachbarschaft Holzgasse-Chablisstraße nunmehr 45 Jahre vor. „Ursprünglich sollte ich dieses Amt nur mal übergangsweise für ein Jahr von meinem Vater übernehmen, daraus sind nun 45 Jahre geworden“, berichtet Vogt mit einem Lachen im Gesicht. Karl-Heinz Vogt engagiert sich nicht nur seit Jahrzehnten in der Nachbarschaft, sondern kümmert sich auch mit viel Fleiß mit einigen Helfern um den Kalvarienberg mit samt den Heiligenhäuschen und der Kapelle. Das herausragende Engagement veranlasste den Festausschuss an die Stadt heran zu treten mit der Frage nach einer möglichen Ehrung.

Nach vorherigen Abstimmungen beschloss der Stadtrat auf Vorschlag der CDU-Fraktion einstimmig in nicht öffentlicher Sitzung am 23. Mai 2019, Karl-Heinz Vogt mit dem „Goldenen Rebbblatt“ zu ehren.

So war es dem Unterzeichner eine besondere Freude, diese Ehrung im Rahmen der Jubiläumsfeier vorzunehmen.

Die Stadt Oberwesel wünscht dem Geehrten und der gesamten Nachbarschaft für die Zukunft alles Gute und noch viele gemeinsame Stunden und Feste.

Marius Stiehl

Erster Beigeordneter

Abschlusszeugnisse

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Die zweite Runde des Kooperationsmodells Ausbildung und berufliche Orientierung (A+BO) erfolgreich beendet

Dank der gelungenen Kooperation aller Beteiligten und einer hohen Motivation der Teilnehmenden konnten neun Asylbewerber und Flüchtlinge Abschlusszeugnisse entgegennehmen.

In einer Feierstunde im Kreishaus konnten Landrat Dr. Marlon Bröhr und der Leiter der Volkshochschule Hunsrück (VHS), Harald Rosenbaum, den neun erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen ihre Hauptschulzeugnisse überreichen.

Landrat Bröhr lobte die außerordentliche Leistung der Teilnehmenden und bedankte sich für das herausragende Engagement der einzelnen Lehrkräfte und Ausbilder, welches zu dieser Erfolgsgeschichte führte. Insbesondere bedankte er sich für das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte. „Wie bei allen Schulabschlüssen profitieren nicht nur die Absolventinnen und Absolventen, sondern letztlich wir alle als Gesellschaft“, so Bröhr.

Harald Rosenbaum ermunterte die Teilnehmenden, nun ihre „Ausrüstung“ zu nutzen und in die berufliche Laufbahn einzusteigen: „Sie haben die Chance ergriffen, die wir Ihnen geboten haben. Machen Sie nun etwas daraus.“

Die Kursleiter Ingo Noack und Wolfgang Herbst betonten, welch großer Herausforderung sie durch die Inhomogenität der Gruppe gegenüberstanden. Die verschiedenen Kulturen und Sprachen samt unterschiedlicher Einstellungen prallten aufeinander. Dabei hat sich die deutsche Sprache als Bindeglied erwiesen, um eine gute Gemeinschaft in der Gruppe zu schaffen. Trotz aller Widrigkeiten waren die Teilnehmenden erfolgreich darin, sich eine gute Grundlage für ihre Zukunft zu schaffen.

Bewegende Momente gab es während der Ansprachen zweier Absolventen. In ergreifenden Worten bedankten sie sich beim Lehrerteam, den Anleitern des ev. Bildungszentrums Schmiedel (EBZ) sowie allen Unterstützern des Projektes.

Die Entscheidung des Kreises 2017, in das gemeinsame Projekt der VHS Hunsrück sowie dem EBZ Schmiedel, freiwillige Mittel zu investieren, war sicher richtig und sinnvoll.

Hintergrund:

Das Projekt A+BO wurde 2017 aus der Not heraus geboren. Hintergrund war die Ausschulung der nicht mehr schulpflichtigen Schülerinnen und Schüler mit dem Verweis auf die vorrangigen Integrationsmaßnahmen der Agentur.

Das Projekt „Berufsreife für Flüchtlinge ab 18 Jahre“ ist vergleichbar mit einem Schulbesuch in einem Klassenverband. Es bietet den Teilnehmenden die Chance, zeitgleich mit berufspraktischen Anteilen, den Hauptschulabschluss (Berufsreife) zu erreichen.

Der schulische Bereich, Erwerb der Berufsreife plus zusätzlichem Deutschunterricht, ist in Trägerschaft der VHS Hunsrück. Hierfür setzen sie die erfahrenen und engagierten Lehrer Herr Noack und Herr Herbst ein. Die Finanzierung ist durch Landes- und Eigenmittel der VHS gesichert.

Den berufspraktischen Teil führt das ev. Bildungszentrum Schmiedel EBZ in Ohlweiler durch. In vier Gewerken verschaffen die erfahrenen Ausbilder den Teilnehmern die nötige Grundlage für eine handwerkliche Ausbildung oder Arbeit. In diesem Jahrgang wurde dieser Bereich durch freiwillige Kreismittel vollfinanziert (48.750 € plus 2500 € Fahrtkosten).

Der Erfolg dieses Projektes beruht auf der Bereitschaft aller Akteure, ihre Kompetenzen und Ressourcen für ein gemeinsames Ziel einzubringen; dem Personenkreis eine solide Basis für ihre berufliche Integration zu ermöglichen und Ihnen somit zu einem selbständigen und eigenverantwortlichen Leben zu verhelfen.

In der dritten Auflage, die am 12.08.2019 beginnt, tritt ein weiterer Akteur in das Projekt ein. Das Jobcenter Rhein-Hunsrück wird mit einer Co-Finanzierung des berufspraktischen Anteils für die Teilnehmer aus ihrem Bereich einsteigen.

Geänderte Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

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Am Mittwoch, 21. August 2019, ist die Kreisverwaltung (einschließlich der Außenstellen Gesundheits- und Veterinäramt) ab 12 Uhr geschlossen.

Die Cafeteria ist für Besucherinnen und Besucher ebenfalls geschlossen.

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