Samstag, 25. September 2021

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Mittelrheinkirsche im Schulunterricht

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Bildungsangebot im Sortengarten in Filsen gestartet

Filsen. Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal bietet für Schülerinnen und Schüler einen erlebnisreichen Vormittag rund um die Mittelrhein-Kirschen in Filsen an. Das Angebot soll im nächsten Jahr ausgeweitet werden.

Der Sortengarten in Filsen, in dem mehr als 100 Obstbäume der alten Mittelrheinsorten wachsen, wird durch ein Bildungsangebot des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal zum außerschulischen Lernort! Gemeinsam mit dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum und der Umweltpädagogin Sabine Gehrlein wurde dazu ein Konzept erarbeitet, das Schülerinnen und Schülern der 3. bis 6. Klassenstufen einen Tag der Sortenvielfalt bietet.

Woran kann man verschiedene Kirschsorten überhaupt erkennen, welche Merkmale weist ein Kirschstein auf und welchen Tieren bieten die Obstwiesen ein Zuhause? Wieso wachsen im Mittelrheintal überhaupt so viele alte Sorten und warum sollten wir diese erhalten? All das sind Themen, die die Kinder in Filsen unter pädagogischer Anleitung erforscht und erkundet haben. Während der Pausen wurden fleißig Kirschen genascht. Absolutes Highlight und ein erfolgreicher Abschluss der Veranstaltung war das Kirschstein-Weitspucken an der nahegelegenen Grillhütte, an dem sich Schülerinnen und Schüler wie Lehrer mit Freude und zunehmenden Ehrgeiz beteiligten. Für die Heimreise gab es für jeden noch eine Hand voll Kirschen mit auf dem Weg.

Die Unterrichtseinheit in Filsen in diesem Jahr war ein erster Testlauf für das Bildungsangebot, das im kommenden Jahr ausgeweitet werden soll. Interessierte Schulen können sich schon jetzt für eine Teilnahme im Jahr 2022 bei Nico Melchior ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 06771-599546) melden.

Leonorenquelle wieder in Betrieb

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Es sieht wie eine Kleinigkeit aus, ist aber keine Kleinigkeit.

Die Leonorenquelle gibt ein Mineralheilwasser ab, das nicht der Trinkwasserverordnung entspricht. Es ist aber seit Jahrzehnten ein anerkanntes Arzneimittel, das seit Entdeckung des Helicobacter vor über drei Jahrzehnten in der Medizin praktisch keine Anwendung mehr findet.

Arzneimittel sind einer besonderen Qualitätskontrolle unterworfen, die nur von Apothekern mit einer besonderen Zusatzqualifikation ausgeübt werden kann. Einer der wenigen Pharmazeuten hiervon in Deutschland war der im Jahre 2013 verstorbene Bopparder Apotheker Jürgen Francke. Das ist nun fast acht Jahre her. Mit seinem Tode musste die Leonorenquelle geschlossen werden.

Die Deutsche Rentenversicherung wiederum ist unter anderem der strengen Kontrolle des Bundesrechnungshofes unterworfen und darf keine Einrichtungen betreiben, die sie für ihre eigentliche Aufgabenerfüllung nicht braucht. Hierunter fällt auch der Betrieb einer für die Klinik nicht mehr benötigten Heilquelle.

In einem sehr langwierigen Prozess, bei dem sehr, sehr viele dicke Bretter gebohrt werden mussten, haben wir Folgendes erreicht: Die Stadt Boppard hat von der Deutschen Rentenversicherung zum Kaufpreis von 461 € ein Grundstück in der Größe von 259 m² erworben, auf dem das Quellenhaus steht und das bis zur Salzbornstraße reicht. Darüber hinaus hat die Stadt Boppard vermutlich als erste Kommune Deutschlands die "Herstellungserlaubnis“ erhalten, auf Grundlage des Paragraphen 13 Abs. 1 des Arzneimittelgesetzes ein Mineralheilwasser in Ausschank zu bringen. Hierzu musste eine entsprechend qualifizierte sachkundige Pharmazeutin gefunden werden, die wir in Frau Dr. Sabina Görich gefunden haben. Sie trägt nun für Stadt die pharmazeutische Verantwortung. Zusätzlich haben wir mit dem bekannten Fresenius-Institut einen Rahmenvertrag über die analytischen Prüfungen des Quellwassers abgeschlossen. Insgesamt fallen für die Qualitätskontrolle jährliche Kosten in Höhe von circa 9.000 € an.

Diesen langwierigen Prozess haben am Mittwoch der Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz Matthias Förster und Bürgermeister Dr. Walter Bersch nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages am Quellenhaus im Beisein von Ortsvorsteher Andreas Nick mit einer symbolischen Schlüsselübergabe abgeschlossen.

Zur Krönung der Angelegenheit hat die Stadt Anfang der Woche vom Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn zur Neugestaltung des Börnchens erhalten. Damit konnte Bürgermeister Dr. Bersch gleichzeitig an drei Planungsbüros den Auftrag zur Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die Verlegung einer 600 m langen Freileitung vom Quellenhaus in das 18 m tiefer liegende Börnchen, für den Neubau der Trinkhalle sowie für die Umfeldgestaltung in der Salzbornstraße zwischen Trinkhalle und Kurpark erteilen. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 514.000 € und der Bürgermeister rechnet mit einem kräftigen Zuschuss des Landes bei einem Fördersatz von 85 %.

Die Geschichte des Mineralheilbades Bad Salzig ist einzigartig im Welterbe Oberes Mittelrheintal und wird mit modernen Medien in der neu gestalteten Trinkhalle präsentiert werden, ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Teilnahme an der Bundesgartenschau 2029.

Bis zur Fertigstellung der neuen Trinkhalle kann das glaubersalzhaltige Mineralheilwasser am Quellenhaus abgezapft werden.

Offener Online Stammtisch - InGe Wohnprojekt - Mehr als gute Nachbarschaft

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Wir laden herzlich ein zum Online Stammtisch am Freitag, 16.07.2021 um 19:00Uhr.

Die InGe - Mitglieder freuen sich wieder sehr auf sowohl bekannte Gesichter als auch Neuinteressierte - ob Singles, Paare, Alleinerziehende oder Familien.

Gerne melden Sie sich dazu bei uns an unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Im neuen Baugebiet Burgblick Mitte entsteht ein außergewöhnlich schönes Ensemble von 5 Häusern mit insgesamt 16 Wohnungen in verschiedenen Größen für Jung und Alt, Singles, Paare und Familien. Es gibt ein separates, gemeinsam genutztes Haus mit großem Gemeinschaftsraum,  Gästeappartement,  Dachterrasse, Sport- und Spielraum, Sauna, Waschraum, Werkstatt und Lager. Großer Wohn-Garten, Platz für Kinder, Natur vor der Tür, fußläufig gelegen zur Innenstadt.

Die ansprechende Architektur gibt Raum sowohl für Kommunikation als auch für Individualität.

Mehr Infos unter www.inge-wohnprojekt.de. Telefonischer Kontakt: 02605 6 77 90 57.

„Lesesommer Rheinland-Pfalz“ vom 5. Juli bis 3. September in der Stadtbücherei Boppard

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Anmelden, lesen und tolle Preise gewinnen

Am 5. Juli 2021 ist es soweit: die größte jährlich stattfindende Leseförderaktion für Kinder von sechs bis 16 Jahren startet in ganz Rheinland-Pfalz. In rund 200 Bibliotheken heißt es dann beim 14. Lesesommer Rheinland-Pfalz: „Werde auch du zum Lesemonster!“

Die Stadtbücherei Boppard ist, wie in all den Vorjahren, wieder mit dabei.

So wurden extra für den Lesesommer wieder viele neue Kinder- und Jugendbücher eingekauft, die vor Ort  ausgeliehen werden können. Darüber hinaus können die Teilnehmer aus dem Gesamtbestand an Kinder- und Jugendromanen auswählen. Wer möchte, kann sich zudem seinen „Lesestoff“ auch als E-Book in der Onleihe Rheinland-Pfalz leihen.

Selbstverständlich bleibt die Stadtbücherei in den Sommerferien ganz normal zu den bekannten Zeiten geöffnet.

Der Ablauf für die Teilnahme sieht folgendermaßen aus: zuerst vor Ort für den Lesesommer anmelden, danach mindestens drei Bücher bis zum Ende des Lesesommers ausleihen und lesen. Und wenn das gelesene Buch in der Stadtbücherei zurückgegeben wird, entweder dazu einen ausgefüllten „Buchcheck“ abgeben oder alternativ online einen „Buchtipp“ abgeben und diesen als Ausdruck mitbringen. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel auf der Lesesommer-Clubkarte. Wer mindestens drei Stempel bekommen hat, erhält eine Urkunde. Viele Schulen vermerken die erfolgreiche Teilnahme zudem positiv auf einem Beiblatt zum nächsten Zeugnis.

Und wer zu einem gelesenen Buch eine Bewertungskarte ausfüllt und bei der Stadtbücherei abgibt, nimmt an einer landesweiten Verlosung teil. Je mehr Bücher man liest, desto höher sind die Gewinnchancen.

  1. Preis: Europa-Park-Gutschein: Abenteuer-Aufenthalt (2 Tage) im Europa-Park in Rust für 4 Personen mit 1 Übernachtung im 4-Sterne Erlebnishotel, freiem Eintritt in den Europa-Park (je 1 Tag) und in die Rulantica Wasserwelt (je 1 Tag) sowie einem Verzehrgutschein im Wert von 100 €
  2. Preis: Stand-up-Paddel Board
  3. Preis: E-Book Reader
  4. Preis: Fjäll-Räven Rucksack Kanken
  5. Preis: Popcornmaschine
  6. Preis: Bookmonster - Buch- und Tabletstütze
  7. - 40. Preis: Buchgutscheine im Wert von je 15 €

Der Lesesommer, koordiniert vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, ist Teil der landesweiten Aktionen zur Leseförderung „Lesespaß aus der Bücherei“ und wird jährlich mit über 100.000€ vom Land unterstützt, siehe auch: www.lesesommer.de

Wer über die Stadtbücherei Boppard am Lesesommer teilnehmen möchte, findet alle Informationen und Links, zudem pdf-Dateien zum Downloaden, übersichtlich zusammengestellt, auf der Homepage der Stadtbücherei Boppard unter www.stadtbuecherei-boppard.de.

Kontakt: Stadtbücherei Boppard, Untere Fraubachstraße 8, Tel.: 06742/103-11; Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Öffnungszeiten: montags von 10.00 bis 14.00 Uhr; dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils von 10.00 bis 12.00 und von 15.00 bis 18.00 Uhr; freitags von 10.00 bis 14.00 Uhr.

EULLa-Antragsverfahren 2021 eröffnet

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Landwirtinnen und Landwirte sowie Winzerinnen und Winzer können bis zum 16. Juli 2021 Förderanträge für Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und zur Förderung des Ökologischen Landbaus stellen.

Der Übergang in die neue Förderperiode der Gemeinsamen Agrarpolitik steht bevor, daher werden Neuanträge für Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger mit einem Verpflichtungszeitraum von zwei Jahren angeboten. Auslaufende Altverpflichtungen können für ein Jahr verlängert werden.

Über das Programm „EULLa“ (Entwicklung von Umwelt, Landwirtschaft und Landschaft) werden insgesamt 16 Teilmaßnahmen einschließlich der Förderung des ökologischen Landbaus und von fünf Vertragsnaturschutzmaßnahmen gefördert.

Förderanträge können für die folgenden Programmteile gestellt werden:

  • Einführung und Beibehaltung der ökologischen Wirtschaftsweise
    im Unternehmen,
  • Umweltschonende Steil- und Steilstlagenbewirtschaftung,
  • Anlage von Gewässerrandstreifen,
  • Anlage von Saum- und Bandstrukturen,
  • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter,
  • Umwandlung von Acker in Grünland,
  • Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und
    tiergerechte Haltung auf Grünland,
  • Grünlandbewirtschaftung in den Talauen der Südpfalz,
  • Alternative Pflanzenschutzverfahren,
  • Biotechnischer Pflanzenschutz im Weinbau,
  • Vielfältige Kulturen im Ackerbau,
  • Vertragsnaturschutz Grünland,
  • Vertragsnaturschutz Kennarten,
  • Vertragsnaturschutz Acker,
  • Vertragsnaturschutz Weinberg sowie
  • Vertragsnaturschutz Streuobst.

Zur Förderung der Biodiversität in der Agrarlandschaft tragen unter anderem die landwirtschaftlichen Programmteile Anlage von Saum- und Bandstrukturen auf Ackerflächen, die vielfältigen Kulturen im Ackerbau, die umweltschonende Bewirtschaftung des Grünlandes im Unternehmen sowie die Umstellung auf eine ökologische Bewirtschaftung bei. Insbesondere bei der Anlage von Blühstreifen legen die Landwirtinnen und Landwirte Nahrungsquellen für Bienen und andere Insekten an und leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft.

Mit den Angeboten im Vertragsnaturschutz wird weiterhin der kooperative Naturschutz im Sinne des Leitziels „Naturschutz durch landwirtschaftliche Nutzung“ in den Mittelpunkt gesetzt. Dabei wird das Engagement von Landwirtinnen und Landwirten, Winzerinnen und Winzern für den betrieblichen Naturschutz honoriert. Zu den geförderten Maßnahmen gehören zum Beispiel der Erhalt und die Entwicklung extensiv genutzter, kräuterreicher Wiesen, von Streuobstwiesen oder wildkrautreichen Ackersäumen als Lebensräume für Wildbienen, Schmetterlinge oder Wiesenvögel, aber auch die Erhaltung der Kulturlandschaft in den von der Nutzungsaufgabe bedrohten Weinbergslagen an der Mosel und im Mittelrheintal. Die im Vertragsnaturschutz beantragten Flächen werden auf naturschutzfachliche Eignung geprüft. Eine positive Begutachtung ist Voraussetzung für die Förderung.

Über Einzelheiten zu den Programteilen können sich Interessenten informieren unter: www.agrarumwelt.rlp.de sowie bei der Kreisverwaltung.

Ansprechpersonen bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises sind

Benno Rockenbach, Telefon 06761 82 830 für die landwirtschaftlichen Programmteile sowie Angelika Rink, Telefon 06761 82-835, und Tanja Huhn, Telefon 06761 82-832, für die Naturschutzprogrammteile.

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