Montag, 14. Oktober 2019

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Rentenberatung durch die Deutsche Rentenversicherung in der Stadthalle

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Am 27.06.2019 berät die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in der Stadthalle in allen Fragen zu Rente, Reha und Altersvorsorge individuell und neutral. Dabei spielt es keine Rolle, welcher Rentenversicherungsträger das Konto führt.

Der Berater/die Beraterin infomiert über den Stand des Versicherungskontos und die aktuelle Rentenhöhe. Dazu sind der Personalausweis oder Reisepass sowie sämtliche Rentenversicherungsunterlagen erforderlich. Auskünfte über andere Personen, zum Beispiel den Ehegatten, sind möglich, wenn eine Vollmacht vorliegt.

Einen Termin für eine persönliche Beratung gibt es bei der Stadtverwaltung Boppard,  Telefon 06742/103-0. Dabei sollten die Versicherungsnummer und der Grund der Beratung angegeben werden.

Auskunft und Beratung bieten auch täglich die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung an, und zwar in Andernach, Breite Straße 12 und in Koblenz, Hohenfelder Straße 7 – 9. Gerne kann auch hier ein Termin für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart werden.

Termine für die Entgegennahme von Rentenanträgen in Boppard im Juni 2019

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Am 24.06.2019 nimmt der Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund, Herr Pawelski, in der Stadthalle in Boppard Renten- und Kontenklärungsanträge entgegen, unabhängig davon, bei  welchem Rentenversicherungsträger das Konto geführt wird.

Dazu sind der Personalausweis oder Reisepass sowie sämtliche Rentenversicherungsunterlagen erforderlich. Die Antragstellung für andere Personen, zum Beispiel den Ehegatten, ist nur bei Vorlage einer Vollmacht möglich.

Terminvereinbarung: Stadtverwaltung Boppard, Telefon  06742/103-0.

 

Kinder wirksam schützen: Beratung bei Kindeswohlgefährdung

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Sie arbeiten haupt- oder nebenamtlich mit Kindern und Jugendlichen zusammen und haben das Gefühl, dass es einem Kind oder Jugendlichen nicht gut geht? Sie sind sich unsicher was Sie tun können und brauchen Beratung zur Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung? Dann können Sie von den „Insoweit-erfahrenen-Fachkräften“ kostenfrei beraten lassen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen.

Dieses Beratungsangebot ist auf Fragen der Kindeswohlgefährdung spezialisiert. Die Fachkräfte haben viel praktische Erfahrung darin, Gefahren für das Kindeswohl einzuschätzen und mit Ihnen zu beraten, was als nächstes zu tun ist.

Die Beratung wird zunächst in anonymisierter Form durchgeführt. Es geht dabei um die Beurteilung von Anzeichen und um die Frage, ob eine Gefährdung vorliegen könnte oder nicht. Auch die weitere Vorgehensweise kann Inhalt der Beratung sein. Erst wenn sich herausstellt, dass das betroffene Kind oder der Jugendliche akut gefährdet ist, wird das Jugendamt informiert um den notwendigen Schutz umgehend sicherzustellen.

Wenn Sie im Kontext der Einschätzung einer Kindeswohlgefährdung die Beratung durch eine „Insoweit-erfahrene-Fachkraft“ (InsoFA) in Anspruch nehmen möchten, stehen im Rhein-Hunsrück-Kreis folgende Stellen zur Verfügung:

Beratung für Kindertagesstätten

Lebensberatungsstelle des Bistums Trier Simmern
Telefon 06761 4344

Beratung für andere Berufsgruppen

HBU Management, Koblenz

Telefon 0261 3949176

ISA Kompass gGmbH, Lamscheid

(nur für die Verbandsgemeinden Kirchberg, Simmern, Kastellaun und Rheinböllen)

Telefon 06746 8000230

Evangelische Kinder- und Familienhilfe Haus Niedersburg, Boppard

(nur für die Verbandsgemeinden St. Goar-Oberwesel, Emmelshausen und Stadt Boppard)

Ansprechperson bei der Kreisverwaltung in Simmern ist Michael König, Telefon 06761 82 514, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Geänderte Öffnungszeiten der Kreisverwaltung am 18. Juni

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Am Dienstag, 18. Juni 2019, ist die Kreisverwaltung (einschließlich der Außenstellen Gesundheits- und Veterinäramt) wegen einer Mitarbeiterversammlung ab 12 Uhr geschlossen.

Der Besuch der Cafeteria ist bis 14 Uhr möglich.

Aktionswoche stellt Grundrecht auf Wohnen in den Mittelpunkt

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Alljährlich findet im Juni die von den Wohlfahrts- und Fachverbänden durchgeführte bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung statt, in diesem Jahr vom 3. bis zum 7. Juni unter dem Thema ‚Albtraum Miete’. Im Mittelpunkt steht das Grundrecht auf bezahlbaren Wohnraum.

Bad Neuenahr-Ahrweiler. / Koblenz. / Mayen. Iris Pfisterer-Dahlem, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz mit Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Koblenz und Mayen, fordert Bauwirtschaft und Politik auf, mehr für bezahlbaren Wohnraum zu tun. Für viele Verschuldete seien die hohen Mieten ein Albtraum. Sie würden die finanzielle Situation der Betroffenen nicht verbessern, sondern im Gegenteil noch verschlechtern.

Schon der Zugang auf den Wohnungsmarkt sei für Überschuldete schwierig, beklagt Pfisterer-Dahlem. Das habe unter anderem mit der den Vermietern häufig vorzulegende Schufa-Auskunft zu tun. „Auch wenn diese Auskunft nur Schulden auf Telefonie oder Warenbestellungen ausweist, verweigern Vermieter den Abschluss einen Mietvertrages. Es darf keine Stigmatisierung auf Grund der Schufa-Auskunft geben“, sagt sie und verweist auf das Forderungspapier, das die AG SBV (Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände) anlässlich der bundesweiten Aktionswoche Schuldnerberatung herausgegeben hat. Die Aktionswoche steht unter dem Motto „Albtraum Miete“. Sie stellt das Grundrecht auf bezahlbaren Wohnraum in den Mittelpunkt.

Die Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in Koblenz wirbt für mehr Verständnis für Überschuldete. „Betroffene sind häufig mit ihrer Situation überfordert und setzen falsche Schwerpunkte. Teilweise ist der Druck der Gläubiger so groß, dass Ratenzahlungen geleistet werden und für die Miete kein Geld mehr übrig bleibt. Auch sind ihnen Beratungsdienste und Hilfsangebote nicht bekannt.“. Die durchaus mögliche Übernahme von Mietschulden durch Jobcenter oder Sozialämter müsse beantragt werden, was den Überschuldeten aus unterschiedlichen Gründen häufig schwerfalle.

Geringverdienenden machen die steigenden Mieten in den Städten und Gemeinden zusätzlich zu schaffen, sagt Pfisterer-Dahlem. Sie müssen einen immer größer werdenden Anteil des Verdienstes für die Unterkunft ausgeben. „Gerade für Bezieher von Grundsicherungsleistungen wird es immer schwieriger, weil die Jobcenter diese Kosten nur im Rahmen ihrer Vorgaben anerkennen. Das sind sichere Wege in die Überschuldung“.

Die Forderungen der AG SBV zur Aktionswoche Schuldnerberatung gehen unter den Stichworten „Wohnraum finden – Wohnraum erhalten – Wohnraum sichern“ an verschiedene Adressaten. So muss der Sektor des gemeinwohlorientierten und sozialen Wohnungsbaus nach Auffassung der AG erheblich gestärkt werden, damit mehr bezahlbare Mietwohnungen geschaffen und dann auch erhalten werden. Die SCHUFA sollte Überschuldete im Insolvenzverfahren nicht mit einer schlechteren ‚Benotung‘ abstrafen, da dieses Verfahren eine Form der Schuldenregulierung und somit nichts Negatives sei. Auch sollten die Negativmerkmale von Auskünften für Vermieter sich auf Miet- und ähnliche Schulden beschränken.

Auch die Sozialleistungsträger sieht die AG gefordert. Die Grenzen für die anerkennungsfähigen Kosten der Unterkunft wie Miet- und Heizkosten müssten realistisch sein und den Wohnungsmarkt auch abbilden, meint Iris Pfisterer-Dahlem. „Die Übernahme von Mietschulden ist so unbürokratisch wie irgend möglich zu organisieren. Auch Direktzahlungen der Miete von den Jobcentern an die Vermietenden sollten zur Vermeidung von Mietschulden noch stärker eingesetzt werden“, sagt sie.

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