Sonntag, 15. Juli 2018

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Beirat für Migration und Integration stellt sich bei einem Empfang im Kreishaus vor

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„Wenn man Integration richtig anstellt, dann macht sie Freude. Und zwar auf beiden Seiten: bei denen die sich integrieren und Heimat finden wollen und denen, die sie willkommen heißen. So verstehen wir im Hunsrück Integration: als gemeinsamen Auftrag, unser Miteinander zu gestalten.“, mit diesen Worten begrüßte Tahir Sucubasi, Vorsitzender des Beirats für Migration und Integration im Rhein-Hunsrück-Kreis die Gäste im Kreishaus.

Verbands- und Stadtbürgermeister, Kreistagsmitglieder, Schulleitungen, Vertreter der christlichen Kirchen sowie der Moscheen, Vertreter der ehrenamtlichen Helfer in der Flüchtlingshilfe und einige mehr waren zum Empfang des Beirates eingeladen. Ziel war es den Beirat vorzustellen, kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen.

Am 05.06.2016 wurde der erste Beirat für Migration und Integration des Rhein-Hunsrück-Kreises gewählt. Mit der konstituierenden Sitzung am 12.06.2016 sind 16 von Menschen mit Migrationshintergrund direkt gewählte Mitglieder und acht vom Kreistag berufene Personen angetreten, um die gesellschaftliche und kulturelle Integration ausländischer Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen und zu fördern.

Reinhard Klauer, Erster Beigeordneter des Landkreises, macht in seinem Grußwort deutlich, dass die Ursachen der Zuwanderung vielfältig sind und jeder Migrant eine ganz individuelle Geschichte hat. Für den Rhein-Hunsrück-Kreis ist es von großer Bedeutung, die Menschen aus anderen Ländern erfolgreich zu integrieren. Integration ist eine gesellschaftliche Aufgabe und muss auch dort stattfinden, Einheimische und Zugewanderte sind gleichermaßen gefordert. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Bildung und das Erlernen der deutschen Sprache. Aus diesem Grund unterstützt der Landkreis Bildungsinitiativen wie Sprachkurse, aber auch arbeitsmarktnahe Qualifizierungen für Zugewanderte.

„Der Rhein-Hunsrück-Kreis war in seiner jüngsten Geschichte schon einmal sehr erfolgreich bei der Integration von circa 10.000 Aussiedlern aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Möge uns das auch bei den circa 8.300 Menschen mit ausländischen Wurzeln gelingen, die heute im Landkreis leben.“, so Klauer.

Die Mitglieder des Beirats haben ihre Wurzeln in den verschiedensten Ländern und Kontinenten: in der Türkei, in Russland, Kasachstan, Polen, Äthiopien, Ägypten, Albanien, Syrien, China und Deutschland. Damit ist der Beirat selbst das beste Vorbild für eine erfolgreiche interkulturelle Zusammenarbeit verschiedener Volksgruppen und Ethnien.

Der Migrationsbeirat arbeitet an der Gestaltung wichtiger Zukunftsaufgaben des Landkreises mit. Dabei hat Beirat nicht nur beratende Funktion, er kann auch eigene Schwerpunkte und Themen setzen.

Herr Miguel Vicente, Landesbeauftragter für Migration und Integration Rheinland-Pfalz, ging in seiner Rede darauf ein, dass die Flüchtlingskrise viele Kräfte in unserer Gesellschaft freigesetzt hat. Noch nie haben sich so viele staatliche Institutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen mit Fragen der Zuwanderung auseinandergesetzt. Jetzt gilt es, dieses Engagement zu sichern, um uns als Gesellschaft für die Zukunft noch kompetenter aufzustellen. Daher fördert das Land die Kommunen u.a. dabei, Integrationskonzepte zu entwickeln, die dazu beitragen, nachhaltige Strukturen aufzubauen, Koordination und Kooperation der unterschiedlichen Akteure vor Ort strategischer zu organisieren.

„Es ist sehr bedauerlich, dass die derzeitige öffentliche und mediale Diskussion kaum diese positiven Entwicklungen aufgreift und stattdessen eine Wahrnehmung befördert wird, die von Ängsten und Unsicherheiten geprägt ist. Diese Diskussion wird gerade gegenüber den unzähligen Ehrenamtlichen, die sich in Rheinland-Pfalz und in ganz Deutschland in der Flüchtlingshilfe engagieren in keiner Weise gerecht.“, so Vicente.

Das musikalische Rahmenprogramm gestaltete die Gruppe „Mischmasch“, die Koch-AG des Café Friends hatte für das leibliche Wohl gesorgt.

Tagespflege im Altenzentrum Haus Elisabeth erhält Verstärkung

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BOPPARD Die Tagespflege im Altenzentrum Haus Elisabeth hat  Verstärkung erhalten Britta Hausberg ergänzt das Team seit Anfang Januar.

Ihr erster Beruf ist Arzthelferin, später absolvierte sie  berufsbegleitend die Weiterbildung  zur Fachwirtin  im Gesundheits- und Sozialwesen. Im weiteren Verlauf arbeitete sie  zwei Jahre als Betreuungsassistentin nach §43 b SGB XI. Eine Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin komplettiert ihre Kenntnisse.

Britta Hausberg möchte  Pflege und Betreuung kombinieren, was sie  in der Tagespflege verwirklichen kann und freut sich auf die neue Herausforderung.

Rhein-Hunsrück-Kreis übernimmt Kosten der VRM-Mobilkarte im Bereich Sozialer Hilfen

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Ab sofort erhalten Personen, die

  • Leistungen vom Jobcenter Rhein-Hunsrück oder
  • von der Kreisverwaltung Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung oder Asylbewerberleistungen erhalten

und das 15. Lebensjahr vollendet haben, auf Antrag eine VRM-Mobilkarte.

Mit der Mobilkarte werden Einzelfahrten mit Bus oder Bahn im gesamten Verkehrsgebiet 20 % billiger.

Um die MobilCard zu erhalten, muss die berechtigte Person den Kartenantrag der VRM-Mobilcard ausfüllen, unterschreiben und ein Lichtbild einkleben. Der Antrag ist dann bei dem für sie zuständigen Jobcenter oder der Kreisverwaltung einzureichen. Diese prüfen die Berechtigung. Alle Anträge werden bei der Kreisverwaltung gesammelt und an den VRM weitergeleitet. Die Jahresgebühr von 9 € übernimmt die Kreisverwaltung. Der VRM stellt die auf ein Jahr gültige VRM MobilCard aus und versendet die Karte direkt an die Antragsteller.

Voraussetzung für die kostenlose Überlassung der Karte ist, dass die Person zum Zeitpunkt der Antragstellung eine der genannten Sozialleistungen bezieht. Ein späterer Wegfall dieser Sozialleistungen während der Gültigkeit der Mobilcard ist unschädlich. Die Karte kann also bis zum Ablauf weiter genutzt werden.
Nach Ablauf der Gültigkeit muss der Karteninhaber, der weiterhin die genannten Sozialleistungen erhält, die VRM-MobilCard erneut beantragen.

Der Rhein-Hunsrück-Kreis übernimmt die Kosten für die beantragten Rabattkarten als freiwillige Leistung. Ein Rechtsanspruch besteht nur im Rahmen der zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel.

Kartenanträge sind bei der VRM, der Kreisverwaltung, dem Jobcenter Rhein-Hunsrück, der Stadtverwaltung Boppard und den Verbandsgemeindeverwaltungen sowie in den Begegnungs-Cafés der Flüchtlingshilfe erhältlich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Kreisverwaltung, Fachbereich 22,
Telefon 06761 82 422 (vormittags von 8:30 bis 12 Uhr)
Email   Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Geänderte Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

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Am Gründonnerstag, 29. März, entfällt der Dienstleistungsabend der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Kfz-Zulassungsstelle Simmern ist an diesem Tag durchgehend von 7:30 – 14 Uhr geöffnet. Die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsstelle sowie die Jagd- und Waffenbehörde der Kreisverwaltung sind jeweils von 8 – 14 Uhr geöffnet. Das Kreisarchiv ist geschlossen.

Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

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Zum 21. Mal in Folge verleiht das Land Rheinland-Pfalz den Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

Zahlreiche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und berücksichtigen Menschen mit Behinderungen in ihrem Unternehmenskonzept. Sie lassen sich nicht von Vorurteilen leiten und profitieren vom besonderen beruflichen Engagement der beeinträchtigten Beschäftigten. Solche positiven Beispiele sollen gefördert werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Betriebe der Privatwirtschaft sowie Dienststellen der öffentlichen Verwaltung mit Sitz in Rheinland-Pfalz.

Der Landespreis ist mit jeweils 3.000 Euro für die Erstplatzierten unterschiedlicher Kategorien dotiert. Die Entscheidung über die Preisträger fällt eine Jury, die sich aus Vertreter/innen von Arbeitgebern, Gewerkschaften, Verbänden behinderter Menschen und der Bundesagentur für Arbeit zusammensetzt.

Sie kennen Betriebe, die sich für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen in besonderem Maße einsetzen oder möchten sich selbst mit Ihrem Betrieb für diese öffentliche Auszeichnung bewerben? Dann melden Sie sich bitte bis 11. Mai 2018 bei der Kreisverwaltung, Frau Martina Altmaier, Telefon 06761 82-447. Dort erhalten Sie die erforderlichen Antragsunterlagen. Zu finden sind diese auch auf der Internetseite des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung.

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