Freitag, 22. Februar 2019

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Die Stadtverwaltung Boppard / Fundbüro informiert

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In der Rheingoldstraße im Ortsbezirk Weiler-Fleckertshöhe wurde eine Katze gefunden. Der Besitzer wird gebeten sich mit uns in Verbindung zu setzen.

Nähere Auskünfte erteilt das Fundbüro der Stadtverwaltung Boppard, Simone Zölzer, Tel. 06742/103-19 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hospizler kamen zu Wort

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„Hospiz – was ist das eigentlich?“ Zu diesem Thema trafen sich in diesem Jahr viele Ehrenamtliche, die sich in der Seniorenarbeit engagieren, in der Kreisverwaltung Simmern. Bettina Weber von der ‚Beratungs- und Koordinierungsstelle zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements‘ hatte gemeinsam mit den Pflegestützpunkten und der Kreisverwaltung zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Dr. Martin Franken von der Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern interviewte die Hospizbegleiter einleitend zu ihren Erfahrungen in der Begegnung mit sterbenden Menschen und deren Angehörigen. Die Vertreterinnen der ambulanten Hospizvereine und Christina Gann, Leiterin des stationären Hospizes in Simmern, berichteten von ihren teils emotionalen Erlebnissen. Auf dem letzten Lebensweg geht es oftmals darum, zuzuhören: „Wir können zwar keine Gesundheit zurück geben, aber wir können Zeit schenken“.

Dabei gehen sie auf die Wünsche der Menschen ein, die ihren letzten Lebensweg beschreiten. Im Simmerner Hospiz versuchen die Mitarbeiter mit unterschiedlichen Methoden die Patienten zu erreichen, so zum Beispiel durch Musik oder durch den Einsatz eines Therapiehundes. „Die letzte Station soll keinesfalls ein Abstellgleis sein“, so Christina Gann. Aus diesem Grund verfügt das Hospiz über einen erheblich höheren Stellenschlüssel als ein Krankenhaus.

Die ambulanten Hospizgemeinschaften suchen die Sterbenden zu Hause auf und spenden auch den nahestehenden trauernden Menschen Trost. In Kleingruppen konnten sich die Ehrenamtlichen intensiver mit den Experten über die Hospizarbeit austauschen und Anregungen mitnehmen.

Bei dem Erfahrungsaustausch wurde sehr deutlich welch wichtige und wertvolle Arbeit die Hospizler leisten. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiter der beiden Vereine werden durch eine Ausbildung auf die Arbeit vorbereitet. Sie werden begleitet und unterstützt durch hauptamtliche Koordinatorinnen, die auch im Vorfeld beraten und informieren. Die eigene Einstellung zu Sterben und Tod spielt bei ihrer Arbeit eine große Rolle.

„Wir erleben Leid und Trauer, aber wir bekommen dennoch viel mehr zurück als wir geben“, darüber sind sich die Hospizler einig.

Kontakt

Hospizgemeinschaft Mittelrhein 06742 804543

Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern 06761 915721

Aenne Wimmers Hospiz Simmern 06761 81-1330

 

35. Rheinland-Pfalz-Tag in Annweiler – Machen Sie mit!

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Der nächste Rheinland-Pfalz-Tag findet vom 28. bis 30. Juni 2019 in Annweiler statt. Das jährlich veranstaltete Landesfest bietet Vereinen und Gruppen aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, insbesondere beim großen Festzug am Sonntag, 30. Juni, eine sehr gute Möglichkeit sich zu präsentieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.rlp.de/de/unser-land/rheinland-pfalz-tag.

Interessierte Gruppen oder Vereine aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis melden sich bitte bis zum 10. Januar 2019 bei der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis in Simmern, Pressestelle, Telefon 06761 82-125 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Für das Landesfest 2019 darf jeder Landkreis jedoch nur eine Gruppe zum Festumzug melden.

AfD-Vortrag: Migrationspakt – positiv und unverbindlich?

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Bad Breisig, den 12.11.2018. Am Donnerstag, den 22.11.2018 lädt die Alternative für Deutschland (AfD) zum Vortrag mit Diskussion in das Hotel 4-Jahreszeiten in Bad Breisig ein. Es spricht Kathrin Koch, Kreisvorsitzende der AfD Ahrweiler zum Migrationspakt der UN. Die AfD stellt Ziele und Kritik am Migrationspakt vor und fordert die Bürger auf, sich eine eigene Meinung dazu zu bilden.

Kathrin Koch,  Kreisvorsitzende der AfD in Ahrweiler, hält einen Vortrag zum Migrationspakt.

Am 10. Dezember 2018 will die Bundesregierung dem internationalen Abkommen „Global Compact on Migration“ beitreten, das Migranten aus aller Welt weitgehende Rechte zur Migration, auch nach Deutschland, einräumt. Die USA, Australien, Österreich, Ungarn, Dänemark und andere Länder sind bereits aus dem Pakt ausgestiegen oder werden es noch tun. Auch in Deutschland werden gegen die Unterzeichnung aus allen politischen Richtungen immer mehr Stimmen laut. Hauptkritikpunkt: Der Vertrag stellt Migration auschließlich positiv dar, wichtige Probleme werden ausgeblendet. Pakt-Befürworter argumentieren, er sei rechtlich unverbindlich. „Der Pakt soll angeblich positiv für Deutschland, gleichzeitig aber nicht bindend sein. Er wurde den Bürgern nie von der Bundesregierung vorgestellt. Das ist merkwürdig“, findet Kathrin Koch, Kreisvorsitzende der AfD Ahrweiler. „Wir finden, das geht nicht in einer Demokratie. Die Debatte über den Migrationspakt hat ganz Deutschland erfasst und das ist auch gut so. Jeder merkt, wie sehr Einwanderung unser Land verändert. Die Bürger sollen sich selbst eine Meinung bilden.“

Am 22.11. erwartet die Bürger ein Vortrag über die Inhalte und Ziele des Migrationspakts und mögliche Kritikpunkte daran. Der Kreisvorstand der AfD Ahrweiler freut sich auf rege Teilnahme und eine anregende Diskussion. Donnerstag, den 22.11.2018, Rheinhotel 4-Jahreszeiten, Rheinstraße 11, 53498 Bad Breisig. Einlass ist ab 18.30 Uhr, die Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Kreisvorstand

Interkommunale Zusammenarbeit jetzt auch beim Restmüll

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Abfallzweckverband entsorgt künftig rund 10.000 Tonnen Abfall in Linkenbach (LK Neuwied)

Region. Vier Gebietskörperschaften, zwei Unterschriften, eine Vereinbarung: Der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) und der Landkreis Neuwied intensivieren ihre interkommunale Zusammenarbeit. Verbandsvorsteher und Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz Burkhard Nauroth und Achim Hallerbach, Landrat von Neuwied, unterzeichneten eine Zweckvereinbarung, nach der sich der Landkreis Neuwied verpflichtet, in den kommenden zehn Jahren rund 10.000 Tonnen Restmüll des AZV in der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Linkenbach zu entsorgen. Im Gegenzug übernimmt der AZV Deponierungsreste von 46 Prozent der Inputmenge sowie von 3.000 Tonnen mineralischer Abfälle, die im Rahmen der hoheitlichen Beseitigungspflicht beim Landkreis Neuwied anfallen.

Der Abfallzweckverband betreibt die Zentraldeponie Eiterköpfe in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Das Entsorgungsgebiet umfasst eine Fläche von mehr als 1.600 Quadratkilometern mit rund 400.000 Einwohnern. Im Zweckverband angeschlossen sind die Landkreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell sowie die Stadt Koblenz. Dem AZV obliegt es unter anderem, die Restabfälle seiner Mitglieder zu verwerten bzw. einer geeigneten Entsorgung zuzuführen. Der Landkreis Neuwied wiederum betreibt in der Gemarkung Linkenbach eine Abfallentsorgungsanlage mit einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung. Bereits in der Vergangenheit hatten der AZV und der Landkreis Neuwied gut zusammengearbeitet. Nun soll dieses Miteinander verstärkt werden. „Die längerfristige Zweckvereinbarung über die Behandlung unseres Restmülls dient der Fortsetzung und Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen dem AZV und dem Landkreis Neuwied“, erklärt Verbandsvorsteher Burkhard Nauroth. Von diesem weiteren Zusammenwachsen innerhalb der kommunalen Familie profitierten alle Gebietskörperschaften, die dem AZV angeschlossen seien. Auch für den Neuwieder Landrat Achim Hallerbach, ist die interkommunale Kooperation ein wichtiges Anliegen: „Regionale Wertschöpfung, eine nachhaltige, ressourcenorientierte und sichere Entsorgung sowie stabile Gebühren für die Bürger stehen im Fokus der kommunalen Abfallwirtschaft.“

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