Freitag, 23. August 2019

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Start der neuen Schüler- und Kindergartenbuslinien im Rhein-Hunsrück-Kreis

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Die Kreisverwaltung hat die Schulen, Eltern und Schüler*innen im Vorfeld zum heutigen Schulstart mittels Anschreiben informiert, sowie per Pressemitteilungen in den sozialen Medien und in der lokalen Presse auf die Änderungen aufmerksam gemacht. Es wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass Verspätungen und Fahrtausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Landrat Dr. Bröhr bat zusätzlich um die Unterstützung der Eltern, dass sie sich in der Anfangszeit des neuen ÖPNV verstärkt davon überzeugen, dass ihre Kinder ordnungsgemäß vom Bus abgeholt werden.

Vorerst sind an den ersten beiden Schultagen Helferteams an den vier wichtigsten Umstiegsknotenpunkten (Schulzentrum Simmern, Schulzentrum Kirchberg, Schulzentrum Sohren-Büchenbeuren und Busbahnhof Kastellaun) platziert, um die Schüler*innen bei der Weiterfahrt zu ihren jeweiligen Schulen und bei der Heimfahrt zu unterstützen. Die Helferteams bestehen jeweils aus den Schulhausmeistern, Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung, des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel GmbH und eines Verkehrsunternehmens.

Kurz vor Schulbeginn am heutigen Morgen wurde die Kreisverwaltung von einem beauftragten Verkehrsunternehmen darüber informiert, dass bei elf Linien im südlichen Bereich des Landkreises Fahrten ausfallen werden, die auch den Schüler- und Kindergartenverkehr betreffen. Hierfür konnte die Kreisverwaltung in der Kürze der Zeit auch keine Abhilfe mehr schaffen.

Die Ausfälle wurden sowohl von den Helferteams als auch von den betroffenen Eltern an die Kreisverwaltung rückgemeldet. Einige der betroffenen Schüler*innen konnten von gesondert eingesetzten Bussen zu ihren Schulen gebracht werden. Darüber hinaus kam es vereinzelt zu kleineren Verspätungen von Busankünften an den Schulen.

Sollten sich weitere Änderungen ergeben, werden die betroffenen Schulen und Kindergärten unmittelbar informiert. Gleichzeitig wird es aktuelle Informationen auf der Homepage der Kreisverwaltung geben.

Nach Aussage der Verkehrsunternehmen sollen morgen voraussichtlich alle Schüler- und Kindergartenverkehre planmäßig stattfinden.

Eine derart große kreisweite Umstellung des Fahrplans, verbunden mit der flächendeckenden Einführung des ÖPNV-Konzeptes Nord des Landes Rheinland-Pfalz, stellt alle Beteiligten in der Umstellungsphase ohnehin vor große Herausforderungen. Diese werden leider zusätzlich durch die Einleitung eines Insolvenzverfahrens eines Auftragnehmers vergrößert.

Im Namen aller Beteiligten bitten wir die anfänglichen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, die mit dem Fahrplanwechsel verbunden sind.

Neue Schülerverkehre im Rhein-Hunsrück-Kreis – Häufig gestellte Fragen

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Frage:

Stimmt es, dass einige Schulbusse zum Schuljahresbeginn ausgefallen sind?

Antwort:

Ja, das stimmt leider. Im gesamten Kreisgebiet gab es vereinzelt Ausfälle oder Verspätungen. Einen Schwerpunkt bildet die Verbandsgemeinde Kirchberg. Hier sollen 35 Busse eingesetzt werden von denen elf am Montag und sieben am Dienstag ausgefallen sind.

Frage:

Warum fahren die Busse nicht?

Antwort:

Ein Vertragspartner der Kreisverwaltung, die Bietergemeinschaft der Busunternehmen VBN Nagoldtal GmbH und der DeinBus GmbH, erbringt die vertraglich geschuldete Leistung nicht oder nur teilweise. Seit Montag, 12.08.2019, ist bekannt, dass beide Unternehmen beim zuständigen Amtsgericht ein Insolvenzverfahren beantragt haben.

Frage:

Was unternimmt die Kreisverwaltung?

Antwort:

Die Kreisverwaltung prüft mit Hochdruck alle Möglichkeiten, welche sich aus dem bestehenden Vertragsverhältnis ergeben. Gleichzeitig befindet sie sich in intensiven Gesprächen mit möglichen weiteren Busunternehmen der Region, um Lösungen zu finden. Zusätzlich hat der Landrat eine nichtöffentliche Dringlichkeitssitzung des Kreistages für Freitag, 16.08.2019, um 14:30 Uhr einberufen.

Frage:

Wieso hat der Rhein-Hunsrück-Kreis die Bietergemeinschaft VBN Nagoldtal GmbH/DeinBus GmbH und nicht ein Busunternehmen der Region beauftragt?

Antwort:

Die Kreisverwaltung musste sich an das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung halten, welche bis ins kleinste Detail gesetzlich geregelt ist.

Frage:

Warum hat die Kreisverwaltung die Busverkehre überhaupt erstmalig ausgeschrieben?

Antwort:

Alle Buslinien-Konzessionen waren zum 31.07.2019 ausgelaufen.

Frage:

Kann es in den nächsten Tagen zu weiteren Ausfällen kommen?

Antwort:

Das kann leider trotz aller Bemühungen nicht ausgeschlossen werden.

Frage:

Was können die Eltern tun?

Antwort:

Die Kreisverwaltung erneuert die Bitte an die Eltern, auch in den nächsten Tagen zu kontrollieren, ob die Kinder ordnungsgemäß vom Schulbus abgeholt werden. Gegebenenfalls bittet die Kreisverwaltung die Eltern, die Beförderung in Eigenregie zu übernehmen.

Frage:

An wen kann man sich bei weiteren Fragen wenden?

Antwort:

Bitte wenden Sie sich an folgende extra dafür eingerichtete Telefon-Hotline, welche in der Zeit von Montag-Freitag von 6:00 Uhr -17:00 Uhr geschaltet ist (ab Dienstag, 13.08., 14:00 Uhr):

06761 82 345

Regelungen bezüglich Honigbrachen und Brachen auf ökologischen Vorrangflächen

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Es gibt einige Flächen, die mit der sogenannten Honigbrache eingesät sind. Mit ihrer Blütenpracht erfreuen sie die Betrachter und sind für Bienen und andere Insekten sehr wertvoll. Durch die vielen unterschiedlichen Pflanzenarten haben sie eine sehr lange Blühdauer. Aus diesem Grund müssen sie mindestens bis Ende September auf der Fläche verbleiben. Es gibt Mischungen, die nur für ein Jahr eingesät werden und es gibt Mischungen, die drei Jahre auf der Fläche verbleiben.

Die EU schreibt auch für diese Flächen Pflegemaßnahmen vor.

Bei einjährigen Honigbrachen dürfen ab 01. Oktober Pflegemaßnahmen (z.B. Mulchen, Vorbereitung einer Herbsteinsaat) durchgeführt werden.

Bei der dreijährigen Mischung gilt, dass bis zum 15. November eine Pflegemaßnahme (Mindesttätigkeit) durchgeführt werden muss. Im ersten Jahr ist dieser Vorschrift mit der Aussaat Genüge getan. Im zweiten Jahr können/müssen die Flächen mit Honigbrache ab dem 01. Oktober bis zum 15. November gepflegt werden.

Sollten die Bracheflächen aus naturschutz- oder umweltfachlichen Gründen über Winter stehen bleiben, muss das Auslassen der Mindesttätigkeit bei der Kreisverwaltung beantragt werden.

Im dritten Jahr muss wieder im vorgeschriebenen Zeitraum eine Pflege erfolgen.

Bei der Brache auf ökologischen Vorrangflächen (ÖVF-Brachen) wird des Öfteren die Frage an die Kreisverwaltung herangetragen, ob diese Flächen nach fünf Jahren zu Dauergrünland werden. Dies ist nicht der Fall. ÖVF-Flächen sind per EU-Definition immer Ackerflächen. Erst wenn diese Flächen nicht mehr als ÖVF-Brachen genutzt werden, kann bei einer nachfolgenden Nutzung als Grünland oder Ackerfutterbau Dauergrünland entstehen.

Weitere Auskünfte erteilt die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis, Fachbereich Landwirtschaft, Telefon 06761 82-830 bis -835.

Sprachlich fit im Beruf

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Berufsbegleitender Deutschsprachkurs jetzt wieder möglich

Andernach. Das Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz bietet in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Andernach wieder einen berufsbegleitenden und berufsbezogenen Deutschsprachkurs an. Das Angebot richtet sich an ArbeitnehmerInnen mit Migrationshintergrund, die für ihre Tätigkeit im Betrieb ihre berufsspezifischen Deutschkenntnisse verbessern möchten. Der Kurs findet in zwölf Unterrichtswochen jeweils dienstags und donnerstags von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Stadthausgalerie Andernach, Gartenstraße 6, 56626 Andernach, 1. OG, Raum 2, statt. Er startet erstmalig am 27.08.2019.

Interessierte ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen wenden sich an Margreth Kühner-Pustrowski beim Jobcenter MYK unter 02632/9254-45 oder Alexandra Braun bei der VHS unter 02632/922-220. Anmeldeformulare sind erhältlich in der Geschäftsstelle der VHS Andernach, Am Stadtgraben 29, 56626 Andernach, und im Jobcenter Andernach, Projekt INKA-MYK, Koblenzer Straße 35, 56626 Andernach, sowie online unter www.myk-zukunft.de unter der Rubrik ‚Aktuelles"

Lebendige Städtepartnerschaft mit Arroio do Meio in Brasilien

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Sechs Jahre ist nun die Städtepartnerschaft mit Arroio do Meio im Bundesstaat Rio Grande do Sul im Süden von Brasilien alt. Wir haben eine sehr lebendige Städtepartnerschaft, so das Fazit von Bürgermeister Dr. Walter Bersch nach der Abreise der dritten Jugenddelegation aus Arroio do Meio. Insgesamt hielten sich neun Jugendliche im Alter von 17 bis 23 Jahre unter Leitung von Eneida Führ Kuhn vom 19. bis 30. Juli in Boppard auf und waren hierbei privat in Gastfamilien untergebracht. Das umfangreiche Besuchsprogramm reichte von der Stadtführung, einer Sesselbahnfahrt zum Vierseenblick, einer Abseilaktion mit der Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Boppard am Aussichtsturm Fünfseenblick, der Besuch des außerschulischen Lernortes der Rhein-Hunsrück-Entsorgung in Kirchberg, dem Haus der Regionalen Geschichte in Kastellaun, einem Stadtrundgang durch Koblenz sowie Fahrt mit der Seilbahn zur Festung Ehrenbreitstein, eine Unternehmensbesichtigung bei Ehrhardt und Partner im Industriegebiet Hellerwald, dem Besuch der Haus der Geschichte in Bonn sowie des Doms in Köln. Eine Kanufahrt auf der Lahn von Fachbach bis Lahnstein, Empfang im Alten Rathaus mit Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Boppard sowie Freundschaftsabend beim Ruderclub Germania in den Rheinanlagen.

Bürgermeister Dr. Walter Bersch dankte in diesem Zusammenhang neben den gastgebenden Familien auch ganz besonders dem Vorsitzenden des Freundeskreises Dr. Peter Höhler für die tatkräftige Unterstützung dieser Jugendbegegnung. Brasilien ist die größte Volkswirtschaft in Südamerika, Deutschland die größte Volkswirtschaft in Europa. Die Städtepartnerschaft Boppard – Arroio do Meio ist hierbei ein kleines aber wichtiges Bindeglied, das sich nicht nur auf die Erinnerung an die Auswanderung vor 150 Jahren, sondern vor allem auf die Zukunft hin orientiert. Es lebe die deutsch-brasilianische Freundschaft im Großen wie im Kleinen, so Bürgermeister Dr. Walter Bersch.

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