Freitag, 22. Januar 2021

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Der Bürgermeister informiert über die Aussichten für das Jahr 2021

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zum Jahreswechsel wurde unsere Stadt von zwei großen Bränden heimgesucht, die wir mit Hilfe unserer Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei gut meistern konnten. Allein Einsatzkräften möchte ich an dieser Stelle nochmals für ihren hervorragenden Einsatz danken. Bei dem Wohnungsbrand am Neujahrstag hat die Stadtverwaltung es übernommen, für die Betroffenen eine anderweitige Unterkunft zu besorgen, was den Umständen entsprechend gut gelungen ist. Glücklicherweise haben die von den Rauchgasvergiftungen zum Teil schwer Betroffenen das Unglück überstanden und befinden sich auf dem Wege der Besserung. Ich wünsche ihnen baldige vollständige Genesung und auch, dass die Wohnungen alsbald wieder bezugsfertig sind.

Am 28. Dezember brannte die Grundschule Bad Salzig und durch den hervorragenden Einsatz unserer Freiwilligen Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden. Dennoch wird die Grundschule Bad Salzig mit ihren 120 Schulkindern in insgesamt sieben Klassen für längere Zeit in einer provisorischen Grundschule im und am Alten Bahnhof in Bad Salzig lernen müssen. Zwei Schulklassen werden künftig in den beiden großen Räumen des Alten Bahnhofs unterrichtet werden. Fünf weitere Klassenräume werden in sogenannten Containerbauten untergebracht sein, die voraussichtlich in der ersten Februarwoche auf dem Parkplatz am Alten Bahnhof aufgestellt werden. Mittagessen und Ganztagsschule soll dann am Nachmittag im Ägidiusheim stattfinden, das wir nun für einen längeren Zeitraum von der Kath. Kirchengemeinde anmieten konnten. ADD, Schulleitung, Ortsvorsteher und Stadtverwaltung haben für eine gute Lösung sehr gut zusammengearbeitet.

Wir werden uns bemühen, die Folgen des Brands innerhalb der nächsten 12 Monate zu beseitigen, so dass dann die Grundschule Bad Salzig sich im kommenden Jahr in einem noch besseren Zustand präsentieren kann.

Noch vor Weihnachten haben wir am 21. Dezember 2020 im Stadtrat mit großer Mehrheit den Haushaltsplan 2021 verabschiedet, den wir zwischenzeitlich zwecks Genehmigung zur Kreisverwaltung weitergeleitet haben. Das Gesamtvolumen beträgt rund 70 Millionen €, wovon etwa die Hälfte für Investitionen vorgesehen sind.

So werden wir noch rund 10 Millionen € in die Sanierung des Karmelitergebäudes bis zur Fertigstellung 2022 investieren. Wir fangen an mit dem Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Bad Salzig und Buchholz für jeweils rund 1,5 Millionen €. Ebenso werden wir 280.000 € in das Feuerwehrgerätehaus Boppard investieren. Für circa 4,2 Millionen € bauen wir die Turnhalle für die Michael-Thonet-Schule neu. Etwa 4 Millionen € müssen wir noch bei der Fertigstellung des Freibades ausgeben.

2,5 Millionen € investieren wir in die Erweiterungen der Kitas in Bad Salzig, Buchholz, Oppenhausen und Weiler, damit auch diese die Voraussetzungen für ein gutes Ganztagsangebot mit gesundem Mittagessen erfüllen. Wir tun viel für unsere Kinder. Das drückt sich auch beim Personal aus. Bei gleicher Kinderzahl hatten wir vor über 20 Jahren 13,5 Vollzeitstellen im Haushaltsplan und im kommenden Jahr werden es 55 sein. Wir unterstützen mit 885.000 € die Erweiterung und Modernisierung des evangelischen Kindergartens in Boppard sowie des katholischen Kindergartens Sankt Franziska in Buchenau.

In die Sanierung unserer Gemeindestraßen investieren wir insgesamt rund 5,5 Millionen €. Ebenso haben wir im Haushaltsplan 630.000 € für die kommunale Beteiligung an der Modernisierung und Schaffung von Barrierefreiheit am Hauptbahnhof in Boppard und am DB Haltepunkt in Bad Salzig bereitgestellt. Diese werden mit erheblicher finanzieller Beteiligung des Bundes im Jahre 2024 mit einem Gesamtkostenvolumen von 16 Millionen € für den Hauptbahnhof Boppard und 7 Millionen € für den DB Haltepunkt Bad Salzig neu gestaltet.

Rund 17 Mio. € gehen in den kommenden 4 Jahren in die Zentralisierung der Abwasserbeseitigung. Es ist vorgesehen, die Kläranlagen Holzfeld und Boppard durch Anschlüsse an die Kläranlage Bad Salzig zu ersetzen. Stilllegung und Anschluss der Kläranlage Holzfeld kosten rund 2,1 Mio. €, der Umbau und die Erweiterung der Kläranlage Bad Salzig rund 8,7 Mio. € und Umbau des Pumpwerks Pappelwäldchen einschl. der Verlegung der Druckleitung von Boppard zur Kläranlage Bad Salzig 6,1 Mio. €.

Neben den genannten größeren Projekten werden viele kleine Projekte in allen zehn Ortsbezirken möglich. Alle Vorschläge der Ortsbeiräte wurden im Haushaltsplan 2021 berücksichtigt. Das neue Jahr wird ein spannendes Jahr werden.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Walter Bersch

Volksbank RheinAhrEifel eG unterstützt Vereine mit 150.000 Euro und einer App zur Gästerfassung

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Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel – 07.01.2021. Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat ihr Corona-Hilfsprogramm „100.000 für Vereine“ nach der Aufstockung auf 150.000 Euro Ende Dezember 2020 erfolgreich beendet. Rund 300 Anträge auf Unterstützung hatten gemeinnützige Vereine und Institutionen aus der Region nach dem Aufruf der Bank eingereicht. „Die große Resonanz zeigt, dass die finanzielle Unterstützung wirklich dringend benötigt wird. Die Gelder haben wir Ende Dezember ausgezahlt und zahlreiche positive und dankbare Rückmeldungen erhalten. Viele Vereine sehen unsere Spende als Motivation, trotz der aktuellen Herausforderungen ihr gesellschaftliches Engagement fortzuführen“, erklärt Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel. Spenden für ein konkretes Projekt sammeln können Vereine auch über die Plattform „Viele schaffen mehr“. Hier stellt die Bank die technische Plattform bereit und gibt für jeden Unterstützer fünf Euro aus ihrem Spendentopf dazu.

Neue App zur Gästeerfassung

Neben der finanziellen Unterstützung hilft die Volksbank RheinAhrEifel zusätzlich mit einer professionellen App zur Gästeerfassung. Denn wegen der Corona-Pandemie sind auch Vereine angehalten, künftig bei Sitzungen oder Veranstaltungen die Kontaktdaten der Teilnehmer und Besucher zu erfassen. Die neue App, die von dem Mayener Start-up Intrada GmbH entwickelt wurde, sorgt für Entlastung bei der Datenerfassung und erfüllt dabei alle datenschutzrechtlichen Anforderungen. Vereine können Nutzungslizenzen mit einem Gegenwert von 250 Euro kostenfrei über die Volksbank RheinAhrEifel unter www.voba-rheinahreifel.de/id bestellen. Schnell sein lohnt sich, denn das Angebot ist begrenzt.

Digitaler Infoabend an der August-Horch-Schule zeigt Wege zum Studium

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Am 04.02.2021 ab 19:00 Uhr informiert die August-Horch-Schule BBS Andernach wieder über Möglichkeiten die Fachhochschulreife oder das Abitur zu erwerben.

Doch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in digitaler Form. Wer in diesem außergewöhnlichen Jahr seine Mittlere Reife abschließt steht wie immer vor der Frage, wie die Ausbildung weitergeht. Beruf oder Schule?

Interessierte Schüler und deren Eltern sind eingeladen sich über die Möglichkeiten an der August-Horch-Schule BBS Andernach zu informieren. Alle Interessierten schicken dazu eine E-Mail an „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. “.

Anschließend erhalten Sie einen Link zur Teilnahme an der Online-Konferenz am 04. Februar. An diesem Infoabend wird Herr Müller in einem Vortrag ausführlich über die angebotenen Bildungsgänge, die eine Hochschulreife ermöglichen, informieren. Anschließend wird er für ihre Fragen zur Verfügung stehen.

Wer schriftliche Information zu den einzelnen Bildungsgängen und der Schule im Allgemeinen benötigt, der wendet sich bitte ebenfalls an obige Mailadresse. Die angeforderten Infomaterialien kommen dann per Post zu Ihnen nach Hause. Vorab einige kurze Informationen zu unseren Bildungsgängen: Die Fachhochschulreife kann in der Höheren Berufsfachschule in zwei Jahren erworben werden. Hier bietet die August-Horch-Schule die Schwerpunkte Mechatronik, Informationstechnik sowie Wirtschaft an.

Das Abitur kann am beruflichen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Metalltechnik in drei Jahren erworben werden. Für diesen Bildungsgang bieten wir ab dem laufenden Schuljahr eine i-Pad-Klasse an.

Für die Höhere Berufsfachschule oder das berufliche Gymnasium bewerben können sich alle Schüler, die voraussichtlich in diesem Jahr (Sommer 2021) den Sekundarabschluss I bekommen werden.

Alle Informationen zu den möglichen Schulabschlüssen in der August-Horch-Schule sowie Anmeldformulare finden Sie auch auf der Schulhomepage www.august-horch-schule.de. Wer noch weitere Fragen zur Schulform oder der Anmeldung hat kann das Schulbüro auch im Lockdown montags bis freitags zwischen 10.00 Uhr und 14.00h telefonisch unter der Nummer 02632-251660 erreichen. Die Anmeldung ist noch bis zum ersten März möglich.

Spendenaktion zu Gunsten des Fördervereins der Stiftung Diakonie Hunsrück e.v.

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Bereits seit einigen Jahren kümmern sich die Anwärterinnen und Anwärter der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises um ein jährliches Spendenprojekt.

In diesem Jahr wurde der Förderverein der Stiftung Diakonie Hunsrück e.V. unterstützt.

Die kirchliche Stiftung mit dem Sitz in Simmern fördert die Altenhilfe und Krankenpflege im evangelischen Kirchenkreis Simmern-Trarbach. Ziel der Stiftung ist es, die Lebensqualität im Alter zu fördern und sich für die Belange von älteren Menschen einzusetzen. Sie findet ihren Ursprung in der Entstehung des evangelischen Dr. Theodor-Fricke-Alten- und Pflegeheim e.V., aus dem sich wiederum der Verein evangelisches Krankenhaus Simmern e.V. entwickelte.

 

Der Förderverein der Stiftung unterstützt durch die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln die diakonische Alten- und Krankenhilfe und trägt zur Förderung und Unterstützung der Stiftung bei.


Durch die Förderung von Projekten wird den älteren Menschen ermöglicht am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, soziale Kontakte zu pflegen und somit ihren Alltag aktiv mitzugestalten.

 

Den Auszubildenden war es besonders wichtig eine regionale Spendenorganisation zu wählen, die sich vor allem für die Belange und das Wohl von älteren Menschen einsetzt, um so eine Verbindung zwischen den Generationen zu schaffen.

 

Stellvertretend für alle Anwärterinnen und Anwärter der Kreisverwaltung überreichte Lukas Kunz den Spendenscheck mit der stolzen Summe von 2.142,13 Euro an das Vorstandsmitglied Otto Mayer.

Weihnachten dort, wo der „Joulupukki“ zu Hause ist

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Rovaniemi soll die offizielle Heimatstadt des Weihnachtsmannes sein. Um ihn zu besuchen, muss man in den hohen Norden Finnlands. Wie man dort am besten hinkommt und was die Finnen sonst noch an Weihnachten machen, das hat Lina Weinheimer ihre finnische Kollegin Sanna Manu gefragt.

Für die beiden Frauen geht ein besonderes Jahr zu Ende. Seit Beginn des Jahres fördern sie die deutsch - finnische Freundschaft in ihrer gemeinsamen Jugendarbeit. In einem Jahr voller Absagen und Verschiebungen lief das Projekt nicht so wie geplant – dennoch konnten die beiden Projektleitungen mit Jugendlichen in Kontakt kommen und aktiv für die gemeinsamen Ziele arbeiten.

Mit Beginn dieses Jahres startete das Projekt „Jugend bewegt“ unter der Trägerschaft der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück, unterstützt durch den Regionalrat Wirtschaft.

Heranwachsende aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis und der Region um Mänttä-Vilppula, Orivesi und Juupajoki in Finnland beschäftigen sich mit dem Leben im ländlichen Raum, mit ihrer Heimat und der Partnerregion. Der Höhepunkt des Projektes ist ein internationaler Jugendaustausch – in diesem Jahr war das leider nicht möglich.

Seit 2010 gibt es bereits eine intensive Kooperation und Partnerschaft der beiden Regionen – mehrere LEADER-Projekte haben die LAG Hunsrück, die LAG Welterbe Oberes Mittelrheintal mit den Kollegen aus der finnischen Region Mänttä-Vilppula gemeinsam durchgeführt. Im letzten Jahr wurde bei einem Besuch im Rhein-Hunsrück-Kreis die Städtepartnerschaft zwischen Simmern und der Stadt Mänttä-Vilppula besiegelt.

Lina Weinheimer und Sanna Manu sind glücklich über den regelmäßigen Austausch in Videotelefonaten. Für 2021 wünschen sie sich dennoch nur Eines: für ihr Projekt: richtig zusammen sein mit den Jugendlichen in Deutschland und Finnland.

Wer mehr über Weihnachten in Finnland und das Projekt erfahren möchte, besucht Jugend bewegt auf der Webseite der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis oder auf Instagram @jugend_bewegt_rhk

Informationen zum „Jugend bewegt“ und den aktuellen Angeboten gibt es bei Lina Weinheimer, Telefon 06761 82 206, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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