Montag, 22. April 2019

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Dialog-Veranstaltung mit Uwe Junge in Kruft

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Kruft. Der Landtagsabgeordnete und Fraktionschef der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz Uwe Junge hatte kürzlich zum Dialog nach Kruft eingeladen. Der Name „JUNGE.DIALOGE“ kommt nicht von ungefähr, sondern ist Programm für die monatlich stattfindende Veranstaltungsreihe des AfD-Politikers. Auch diesmal nutzten die Bürger die Gelegenheit, um sich aus erster Hand über die politischen Ziele und Lösungsansätze der Fraktion zu informieren.


Uwe Junge sprach insbesondere über das Thema Innere Sicherheit und dabei standen die Analyse der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) aus Land und Bund sowie die Misere der Kommunalen Ordnungsdienste im Vordergrund. Aus der PKS geht hervor, dass auch in Rheinland-Pfalz die durch die Statistik erfassten Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Rauschgiftdelikte deutlich angestiegen sind.

Dazu Uwe Junge: „Bundesweit sind in den letzten Jahren die Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit massiv angestiegen, wobei Zuwanderer in der Kriminalstatistik deutlich überrepräsentiert sind. Das ist erschreckend, besonders wenn man die Anzahl der Delikte zu der jeweiligen Bevölkerungszahl ins Verhältnis setzt.“ Junge verurteilte jegliche Art von Gewalt und Respektlosigkeit gegen Bedienstete des Öffentlichen Dienstes. Aus seiner Sicht ist dies das Ergebnis einer mangelnden Durchsetzung von staatlicher Gewalt und zeigt die Schwäche des Staats auf. „Das gesellschaftliche Zusammenleben erfordert ein hohes Maß an Sicherheit und Ordnung, deshalb muss Rheinland-Pfalz auch seinen Ordnungskräften endlich mit einem eigenen Berufsbild, einer einheitlichen und angemessenen Ausbildung sowie mit einer wirkungsvollen Ausrüstung ausstatten!“

Weitere Themen waren der Linksextremismus, die Rückführung von IS-Kämpfern, aber auch die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge oder die bessere Beteiligung der Bürger auf Gemeindeebene bei der Entscheidung über Bauleitpläne. Nach fast drei Stunden ging die Veranstaltung mit einer längeren Diskussions- und Fragestunde zu Ende.


Die nächste Veranstaltung im gleichen Format findet am 28. Juni in der Lacher-See-Halle in Mendig statt.

15 Jahre „Heimat schmeckt!“ e.V.

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Der Verein „Heimat schmeckt!“ e.V. wurde vor 15 Jahren gegründet. Hervorgegangen ist er aus der zuvor vier Jahre lang bestehenden Arbeitsgruppe „Heimat schmeckt!“, die im Rahmen der Integrierten Umweltberatung des Landkreises Mayen-Koblenz zusammengefunden hat.

Auf der Tagesordnung der kürzlich durchgeführten Mitgliederversammlung stand u.a. die Planung des Verbrauchertages, der am 21.09.2019 in der Kulturhalle in Ochtendung stattfinden wird. „Der Name „Heimat schmeckt!“ steht für Regionalität, Qualität und Transparenz. Dies ist inzwischen bei vielen Menschen in unserer Region angekommen“, weiß der Vereinsvorsitzende Walter Grambusch zu berichten. „Ein Zeichen dafür ist beispielsweise die große Zahl der Besucher, die im letzten Jahr zum Verbrauchertag nach Ochtendung gekommen ist. Wir möchten daran anknüpfen und planen einen weiteren Verbrauchertag mit einem Bauernmarkt, mit Showkochen am Kochbus, Planwagenfahrten, Haarkranzworkshop, Infoständen und Kinderprogramm“.

Bei den Vorstandswahlen wurden Walter Grambusch als Vorsitzender, Marie-Theres Neumann vom Hof-Meerheck in Neuwied/Heimbach-Weis als Schriftführerin und Kristine von Gudenberg vom Gertrudenhof in Weißenthurm als Beisitzerin wiedergewählt.

„Heimat schmeckt!“ steht für hochwertige Produkte engagierter Produzenten. Das Netzwerk umfasst ca. 30 landwirtschaftliche Direktvermarkter, Gastronomen und Lebensmittel verarbeitende Betriebe im Großraum Koblenz. Die Mitglieder bieten ein umfangreiches Spektrum landwirtschaftlicher Produkte an, die in Hofläden und auf Märkten erworben werden können. Die dem Verein angehörigen Gastronomie- und verarbeitenden Betriebe bereiten aus den landwirtschaftlichen Produkten in ihren Lokalen köstliche Gerichte zu oder stellen z.B. in ihren Keltereien Fruchtsäfte oder Apfelwein her.

Weitere Informationen zu den Mitgliedsbetrieben von „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder im Vereinsflyer, der bei Sabine Borsch (Tel. 02652/5279411, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) sowie in den Hofläden und an den Marktständen der Mitgliedsbetriebe erhältlich ist.

SGD Nord: Hohlräume Mendig – Verfüllung „Auf Weihsert“ abgeschlossen

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Aktuell hat die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord die Verfüllarbeiten im Gebiet "Auf Weihsert" vollständig abgeschlossen. Zur Sicherung der Hohlräume wurden insgesamt rund 9.300m³ Dämmersuspension verbaut. Erfolgreich wurde damit ein sicherer Untergrund für die Bewohner des Gebietes hergestellt.

Während der Arbeiten wurden unter zwei Wohnhäusern im Gebiet „Auf Weihsert“ weitere Schächte, sowie ein sogenannter tagesnaher Hohlraum an einem Gebäude entdeckt. Die Schächte und der Hohlraum wurden mittlerweile erfolgreich verfüllt. Im Zuge der Bauarbeiten entstand an einem Gebäude ein leichter Schaden. Hier hatte sich der Dämmer unter der Bodenplatte des Gebäudes hochgedrückt und drang in das Kellergeschoß ein. Die SGD Nord hat bereits eine Fachfirma beauftragt, den Schaden zu beseitigen.

Weitergeführt werden nun die Verfüllarbeiten im Gebiet „An der Eckerkaul“. Hier wird ein Restvolumen von zirka 650 m³ angenommen. Für diese Arbeiten ist mit einem Zeitaufwand von bis zu zwei Wochen zu rechnen. Bildquelle „Wehinger, LGB“

Hintergrund

Bei den Arbeiten in Mendig handelt es sich um ein Pilotprojekt. Hier zeigten sich Unwägbarkeiten, die eine Anpassung der Vorgehensweise erforderlich machten. Durch die gesammelte Erfahrung im Gebiet „An der Eckerkaul“ konnte die Rezeptur des Dämmers verbessert werden. Diese Erfahrungswerte ermöglichten die Präzisierung der weiteren Arbeiten im Gebiet „Auf Weihsert“. Eingesetzt wurde hier ein Dämmmaterial mit einem modifizierten Wasserfeststoffwert unter der Zugabe von Bimssand, um so den Materialverlust zu vermindern. Tägliche Befahrungen der Bohrungen mit einer Kamera kontrollierten den erfolgreichen Verlauf der Arbeiten.

Webseite und Ansprechpartner zum Projekt

Zum Projekt wurde eine Webseite erstellt, auf der Hintergründe, aktuelle Informationen und Fortschritte dokumentiert werden. Diese ist abrufbar über die Homepage der SGD Nord unter „Aktuelles“ und unter folgendem Link: https://sgdnord.rlp.de/de/wasser-abfall-boden/bodenschutz/aktuelles-altbergbauhohlraeume-in-mendig/

Geänderte Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis

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Am Gründonnerstag, 18. April, entfällt der Dienstleistungsabend der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Kfz-Zulassungsstelle Simmern ist an diesem Tag durchgehend von 7:30 – 14 Uhr geöffnet. Die Führerscheinstelle, die Ausländerbehörde, die Einbürgerungsstelle sowie die Jagd- und Waffenbehörde der Kreisverwaltung sind jeweils von 8 – 14 Uhr geöffnet und das Info-Center bis 16 Uhr.

Das Kreisarchiv ist geschlossen.

Mehrwert für beide Seiten: die EA – European Academy stärkt Innovationsforschung des DLR

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Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) übernimmt Gesellschafteranteile des Landes Rheinland-Pfalz – Offizieller Festakt in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Das DLR stärkt seine Kompetenzen in der Innovationsforschung: Mit der Übernahme der Anteile des Landes Rheinland-Pfalz an der European Academy (EA) in Ahrweiler wird das DLR künftig alleiniger Gesellschafter der Einrichtung sein. Die Übernahme wurde am heutigen Mittwoch, 3. April 2019, mit einem Festakt vollzogen, bei dem Klaus Hamacher, stellvertretender Vorsitzender des DLR-Vorstandes, und Prof. Dr. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft begrüßten. Als sichtbares Zeichen der Neuerung wurde der neue Name präsentiert: IQIB – Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung. Dem Land Rheinland-Pfalz wird das IQIB auch künftig eng verbunden bleiben: Im Rahmen des Festaktes unterzeichneten Vertreter des Instituts und der Hochschule Koblenz eine Partnerschaftserklärung. Ziel dieser Kooperation ist die gemeinsame Unterstützung der KMU-Landschaft, von öffentlichen Institutionen und Politik insbesondere in Rheinland-Pfalz bei der deutlich schnelleren Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.

„Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung eröffnet uns neue Technologien und Lösungsansätze, sie verändert aber zugleich unser Leben und Arbeiten und damit unsere Gesellschaft. Transformationsprozesse dieser Art bedürfen des Mutes und der Aufgeschlossenheit für Neuerungen, aber auch den Blick für die Folgen, den Menschen ins Zentrum stellend“, sagte Klaus Hamacher in seiner Rede. „Innovationen noch schneller in die reale Praxis zu übertragen ist eine große Herausforderung, die uns mit Unterstützung der wissenschaftlichen Kernkompetenz des IQIB eng angebunden an das forschende DLR und den DLR Projektträger noch besser gelingen wird“, so Hamacher weiter.

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