Samstag, 20. Juli 2019

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Jüngste Mitarbeiterin der Tagespflege feierte ihren 4. Geburtstag im Altenzentrum Haus Elisabeth

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BOPPARD Nicht nur Kinder lieben Tiere, gerade ältere Menschen haben häufig eine sehr enge Beziehung zu Haustieren. Mittlerweile hat sich auch in der Betreuung älterer und erkrankter Menschen die Erkenntnisse durchgesetzt, dass der Umgang mit Tieren sehr förderlich für das Wohlbefinden sein kann. In der Tagespflege des Altenzentrums Haus Elisabeth in Boppard besitzen einige Mitarbeiter Katzen und Hunde. Die quirlige Terrier-Mischlingshündin Celly kommt regelmäßig mit ihrem „Frauchen“ Helena Bauer, Leiterin der Tagespflege, zum Dienst.

Dort lässt sie sich von den Tagesgästen streicheln oder unternimmt gemeinsame Spaziergänge im Garten der Tagespflege. Natürlich feierte Celly ihren 4. Geburtstag in gewohnter Umgebung mit den Tagesgästen. Als Höhepunkt wurden Luftballons mit Adresskarten der Gäste in den Himmel steigen gelassen. Abgerundet wurde die Feier mit einer dreistöckigen Geburtstagstorte. Die Gäste der Tagespflege sind ganz vernarrt in Celly, die entspannt die Liebkosungen der Gäste beim Spielen entgegennimmt. So können auch Senioren, die selbst keine Tiere haben, von der Wärme, dem Trost und der Freude, die Hunde dem Menschen vermitteln, profitieren.

Ältere Menschen mit Kontakt zu Haustieren erkranken seltener und genesen schneller.  Die positiven seelischen, körperlichen und sozialen Effekte von Haustieren auf die Menschen sind wissenschaftlich untersucht und bewiesen worden. Beispielsweise senken allein die Anwesenheit und das Streicheln von Tieren die Herzfrequenz und den Blutdruck und hemmen die Ausschüttung von Stresshormonen.  Vor allem in der Betreuung von Demenzkranken erweisen sich Tiere als große Hilfe, da sie einen Zugang zu den Senioren herstellen können, wo andere Therapieformen häufig weniger Erfolge erzielen. Die Anwesenheit des Tieres schafft eine positive Atmosphäre, die soziale Kontakte unter Senioren erleichtert. Bei Senioren mit motorischen Einschränkungen ist sogar häufig zu beobachten, dass sie während des Spiels oder beim Schmusen mit dem Tier soweit von ihren körperlichen Einschränkungen abgelenkt werden, dass sie Bewegungen, die vorher nicht mehr möglich schienen, wieder ausführen können. Mit ihrem warmen und weichen Fell vermitteln Tiere den Senioren ein Gefühl von Geborgenheit, Nähe und Trost. Diese Erkenntnisse nutzt das Altenzentrum Haus Elisabeth in Boppard auch im vollstationären Bereich der Pflege.


Seit 20 Jahren für die gute Frisur im Altenzentrum Haus Elisabeth zuständig

BOPPARD Andrea Fläming ist jetzt seit 20 Jahren als „Friseur-Meisterin“ im Altenzentrum Haus Elisabeth tätig.

Jeden Mittwoch heißt es „Schlange stehen“ vor dem Friseursalon  auf Wohnbereich Lahn, denn dann kommt Fläming mit Begeisterung und Freude ins Haus. Ob Kurz- oder Langhaarschnitte, ob Wellen oder Farbe, Zupfen oder Rasieren - bei Ihr ist alles möglich. Bewohner  sowie viele Mitarbeiter lassen sich gerne von ihr verwöhnen. Denn wie heißt es so schön? „Schick bis ins Genick und wieder zurück.“  Auch bietet der Friseursalon immer eine Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Neuigkeiten auszutauschen.

Zum Jubiläum bedankte sich Andrea Flämig bei allen und Bewohnern, den Mitarbeitern und der Einrichtungsleitung  für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und auch nochmals für die Neugestaltung des Raumes.  Dank ihrer großzügigen Sekt-Spende konnten beim Sommerfest nochmals alle auf Andrea Flämig und ihr Jubiläum anstoßen. Sie freut sich auf viele weitere Jahre hier im Haus Elisabeth.


Luftballonwettbewerb an Celly´s Geburtstag in der Tagespflege im Altenzentrum Haus Elisabeth

BOPPARD Zum 4. Geburtstag von Celly, der jüngsten „Mitarbeiterin“ der Tagespflege im Altenzentrum Haus Elisabeth, wurde ein Luftballonwettbewerb gestartet. Von ca. 40 gestarteten Ballons, kamen zwei Karten zurück.

Das erste Dankeschön-Präsent geht an Linda Dausner, Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr. Ihr Ballon flog fast 100 km bis nach Hennef-Süchterscheid. Der Luftballon wurde von einem Mädchen gefunden; sie schrieb in der Karte: „Ich bin 11 Jahre alt und habe den Ballon auf einer Wiese gefunden. Ich habe auch einen Hund, Bella ist ein Jahr alt. Der Ballon ist 100 km geflogen :-). Meine Mama und ich haben uns sehr gefreut als wir ihn gefunden haben. Euer Hund ist so süß :-). Happy Birthday Celly!“

Das zweite Präsent geht an Armin Stelzig, Einrichtungsleiter des Hauses. Sein Luftballon flog fast 55 km bis nach Asbach-Limbach. Der Luftballon wurde von einer junge Dame gefunden; sie schrieb in der Karte: „Herzlichen Glückwunsch kleine Celly!“

Beide Absender der Karten haben sich über ihre Dankeschön-Präsente in Form von Gutscheinen von „Café am Markt“ in Höhe von je 10,00 Euro sehr gefreut.


Weiterbildungen zur Wohnbereichs- und Pflegedienstleitung erfolgreich abgeschlossen

BOPPARD Jana Silbernagel, Wohnbereichsleitung aus dem Altenzentrum Haus Elisabeth hat die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung mit  sehr gutem Ergebnis.  Jeden Montag und Mittwoch im besuchte sie zusätzlich zu ihrem Dienst ein Jahr lang die Abendschule in Koblenz.

Manuela Stahl-Gräf hat die Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung erfolgreich abgeschlossen. Von März 2018 bis April 2019 besuchte Sie die Bildungsakademie für Alten- und Krankenpflege (BAK) in Koblenz und erwarb in 520 Unterrichtsstunden die Qualifikation „Wohnbereichsleitung“.

Ihre Ausbildung zur Altenpflegefachkraft hat sie im Altenzentrum Haus Elisabeth gemacht.  Schon sehr bald war sie bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und wurde im November 2017 stellvertretende Leitung des Wohnbereichs Rhein/Nahe. Seitdem unterstützt sie die dortige Leitung Ursula Jung.

Als nächsten Schritt hat sie mit der Weiterbildung  zur „Pflegedienstleitung“ begonnen.

Das Team des Hauses um Einrichtungsleiter Armin Stelzig freut sich mit den beiden Absolventinnen über die erfolgreichen Prüfungen.

Altenzentrum Haus Elisabeth