Start der neuen Schüler- und Kindergartenbuslinien im Rhein-Hunsrück-Kreis

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Die Kreisverwaltung hat die Schulen, Eltern und Schüler*innen im Vorfeld zum heutigen Schulstart mittels Anschreiben informiert, sowie per Pressemitteilungen in den sozialen Medien und in der lokalen Presse auf die Änderungen aufmerksam gemacht. Es wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass Verspätungen und Fahrtausfälle nicht ausgeschlossen werden können. Landrat Dr. Bröhr bat zusätzlich um die Unterstützung der Eltern, dass sie sich in der Anfangszeit des neuen ÖPNV verstärkt davon überzeugen, dass ihre Kinder ordnungsgemäß vom Bus abgeholt werden.

Vorerst sind an den ersten beiden Schultagen Helferteams an den vier wichtigsten Umstiegsknotenpunkten (Schulzentrum Simmern, Schulzentrum Kirchberg, Schulzentrum Sohren-Büchenbeuren und Busbahnhof Kastellaun) platziert, um die Schüler*innen bei der Weiterfahrt zu ihren jeweiligen Schulen und bei der Heimfahrt zu unterstützen. Die Helferteams bestehen jeweils aus den Schulhausmeistern, Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung, des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel GmbH und eines Verkehrsunternehmens.

Kurz vor Schulbeginn am heutigen Morgen wurde die Kreisverwaltung von einem beauftragten Verkehrsunternehmen darüber informiert, dass bei elf Linien im südlichen Bereich des Landkreises Fahrten ausfallen werden, die auch den Schüler- und Kindergartenverkehr betreffen. Hierfür konnte die Kreisverwaltung in der Kürze der Zeit auch keine Abhilfe mehr schaffen.

Die Ausfälle wurden sowohl von den Helferteams als auch von den betroffenen Eltern an die Kreisverwaltung rückgemeldet. Einige der betroffenen Schüler*innen konnten von gesondert eingesetzten Bussen zu ihren Schulen gebracht werden. Darüber hinaus kam es vereinzelt zu kleineren Verspätungen von Busankünften an den Schulen.

Sollten sich weitere Änderungen ergeben, werden die betroffenen Schulen und Kindergärten unmittelbar informiert. Gleichzeitig wird es aktuelle Informationen auf der Homepage der Kreisverwaltung geben.

Nach Aussage der Verkehrsunternehmen sollen morgen voraussichtlich alle Schüler- und Kindergartenverkehre planmäßig stattfinden.

Eine derart große kreisweite Umstellung des Fahrplans, verbunden mit der flächendeckenden Einführung des ÖPNV-Konzeptes Nord des Landes Rheinland-Pfalz, stellt alle Beteiligten in der Umstellungsphase ohnehin vor große Herausforderungen. Diese werden leider zusätzlich durch die Einleitung eines Insolvenzverfahrens eines Auftragnehmers vergrößert.

Im Namen aller Beteiligten bitten wir die anfänglichen Unannehmlichkeiten zu entschuldigen, die mit dem Fahrplanwechsel verbunden sind.