Betreuungskräfte frischen ihre Kenntnisse auch in Pandemiezeiten auf

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WINNINGEN Auch in Pandemiezeiten wird die Fortbildung im Betreuungs- und Begegnungszentrum für Senioren „Haus im Rebenhang“ nicht vernachlässigt. So trafen sich Mitte Oktober sechs Betreuungsassistentinnen unter Leitung von Carmen Mitscher zum jährlichen sogenannten Refresher-Kurs. Aktuelle und grundsätzliche Themen der Betreuungsarbeit waren zu diskutieren. Hygienemaßnahmen als zentrale Reaktion auf die Pandemie, Biografiearbeit sowie psychische Besonderheiten und Bedürfnisse von Menschen mit Demenzerkrankungen standen auf der Tagesordnung.

Die verpflichtenden jährlichen Fortbildungsveranstaltungen für mehr als 20 Betreuungskräfte gemäß § 43b Sozialgesetzbuch XI aus den vier Altenhilfeeinrichtungen der gemeinnützigen Gesellschaft Bethesda-St. Martin fanden in der Vergangenheit gemeinsam an zwei Tagen statt. In Zeiten von Corona ist dies nun nicht möglich.  Die spezifische Fortbildung findet nun in den jeweiligen Einrichtungen für die dort tätigen Betreuungskräfte statt und gliedert sich in einen Präsenztag und Einzelarbeit zu den Themen Biografie und Betreuungsplanung im Rahmen des sog. Neuen Strukturmodells.

In den Kursen wird die berufliche Praxis reflektiert, das erworbene Wissen aktualisiert und neues Fachwissen vermittelt. Die Inhalte orientieren sich am praktischen und fachlichen Bedarf der Teilnehmer und den aktuellen Situationen in den Einrichtungen. Dipl.- Gerontologin Carmen Mitscher, beim Träger auch zuständig für das Qualitätsmanagement, ist seit vielen Jahren Leiterin der Kurse.