Montag, 21. Oktober 2019

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Im Schlosspark wird bald wieder gerodet

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Keine generellen Sperrungen, Artenschutz im Fokus

Die Sicherheit des Erddeiches im Neuwieder Schlosspark hat oberste Priorität. Daher fanden dort bereits in den vergangenen zwölf Monaten Rodungsarbeiten statt. Diese werden ab dem 28. Oktober fortgesetzt und betreffen das Areal, das von Deich und hinterem Wanderweg zwischen Zugang Fürst-Johann-August-Straße und Bahnlinie begrenzt wird.

Hintergrund der Maßnahme: Obere Wasserbehörde und Deichamt haben festgestellt, dass der den Schlosspark begrenzende Erddeich zu stark beschattet wird und „freigestellt“ werden muss. Die Grasnarbe, die für die Festigkeit des Deiches von Bedeutung ist, muss dichter werden. Die gesamte Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Eigentümer des Areals - dem Neuwieder Fürstenhaus.

Einige Sträucher sind bereits gerodet worden, nun kommen größere Bäume an die Reihe. Vor Beginn der Maßnahme hatten das städtische Bauamt und die Fachbegleitung Artenschutz kontrolliert, ob sich an den betroffenen Bäumen Fledermaushöhlen befinden. Um dem Artenschutz gerecht zu werden, müssen im Schlosspark Vogelnistkästen und Quartierhöhlen für Fledermäuse aufgehängt werden. Plaketten an den nun dafür ausgewählten Bäumen weisen darauf hin, dass es sich bei ihnen um „Geschützte Biotopbäume“ handelt. Als weitere Ausgleichsmaßnahmen werden zudem neue Bäume gepflanzt. Dabei lässt man sich von historischen Baumlisten leiten; zudem werden sogenannte Totholzstämme eingebaut.

Die Arbeiten erfolgen witterungsabhängig unter Beachtung des Bundesnaturschutzgesetzes bis Ende Februar. Eine generelle Sperrung des Weges erfolgt nicht, es kommt höchstens zu kurzfristigen Sperrungen.

Migrationsbeirat: Bürgermeister Mang empfängt Kandidaten

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Kurz vor den Wahlen für den Migrations- und Integrationsbeirat in Stadt und Kreis Neuwied, die am 27. Oktober stattfinden, hat Neuwieds Bürgermeister Michael Mang die Kandidaten für das Neuwieder Gremium im Café der Volkshochschule empfangen. Dabei machte er seine Unterstützung für die Arbeit des Beirats deutlich: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, einen starken Integrationsbeirat in Neuwied zu haben.“ Mang betonte, dass er die Arbeit der bisherigen Beiratsmitglieder hoch schätze. Er wird das Gremium auch weiterhin intensiv fördern. Das Hauptaugenmerk gilt laut Bürgermeister nun vor allem dem Bestreben, eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Mit neuen Handzetteln und  Plakaten versucht man seitens der Verwaltung, einen möglichst hohen Bekanntheitsgrad der Kandidaten zu erreichen. Weitere Informationen zur Wahl und ein Musterstimmzettel stehen auf der Homepage der Stadt Neuwied bereit: https://www.neuwied.de/wahlen.html. Fragen beantwortet die Integrationsbeauftragte der Stadt Neuwied, Dilorom Jacka, Telefon 02631 802 284, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , zur Verfügung.

Wahlen zum Beirat für Migration und Integration

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Neuwied. Wer als Einwohner mit Migrationshintergrund vor den Wahlen zum Beirat für Migration und Integration am 27. Oktober mit Kandidaten aus der südöstlichen Neuwieder Innenstadt ins Gespräch kommen und über seine Anliegen reden möchte, hat dazu am kommenden Donnerstag, dem 24. Oktober, die Gelegenheit.

Ab 19 Uhr laden Beata Ksionsek und Siegfried Kowallek ins Stadtteilbüro im Rheintalweg 14 zum Austausch ein.

70 Jahre verheiratet – Ehepaar Schmidt feiert Jubeltag im Altenzentrum Ev. Marktkirchengemeinde

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NEUWIED 70 Jahre verheiratet, die sog. Gnadenhochzeit. Das hat man in Deutschland nicht oft. Im Altenzentrum Ev. Marktkirchengemeinde feierte jetzt das Ehepaar Waltraud und Heinz Schmidt diesen außergewöhnlichen Jubeltag im Kreis von Familie und Freunden.

Waltraud Schmidt, die seit einigen Jahren im Altenzentrum lebt, war 19 Jahre alt, als sie und der 21- jährige Heinz Schmidt sich das Ja-Wort gaben. Ihre Hochzeit feierten sie, beide aus Berlin stammend, in der Nachkriegszeit 1949 in Osterwieck. Waltraud, gelernte Schneiderin, arbeitete später als Bürokraft bei der Kreisverwaltung Neuwied. Sie ist eine Frohnatur, die gerne und viel lacht und zu Familie, Nachbarn und Freunden immer ein gutes Verhältnis pflegte. Sie ist stets für ihre Lieblingsmusik Schlager und Rock `n` Roll zu haben. Ihre weitere große Leidenschaft sind süße Sachen, mit denen sie im Hause gut versorgt wird. Heinz, gelernter Buchbinder lebt noch in den eigenen vier Wänden. Er besucht seine Frau regelmäßig und verbringt mit ihr soviel gemeinsame Zeit wie möglich. „Ich fühle mich noch sehr gut,“ sagt er. Bei der Feier fand er rührende Worte über die zurückliegenden Ehejahre und krönte dies mit einem Ständchen für seine Waltraud, gespielt auf seiner Mundharmonika.

Einrichtungsleiter Michael Lobb und Pflegedienstleiterin Britta Sesterhenn-Ochtendung gratulierten mit einem Strauß Rosen, exquisiter Schokolade und einer guten Flasche Wein. Dem Jubelpaar gelten die allerbesten Wünsche für eine hoffentlich noch lange gemeinsame Zeit.

Wahl des Beirats für Migration steht kurz bevor

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24 Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf der Neuwieder Liste

In Stadt und Kreis werden am Sonntag, 27. Oktober, die Beiräte für Migration und Integration gewählt. Der entsprechende Wahlraum in Neuwied befindet sich im städtischen Jungenzentrum „Big House“ an der Museumstraße 4 a. Er ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Für die Wahl in den Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied sind 24 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt, für den Kreis 16. Davon werden jeweils zehn Personen in den jeweiligen Beirat gewählt.

Wählen kann, wer in das Wählerverzeichnis der Stadt Neuwied eingetragen ist. Ausländische Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Neuwied sind automatisch eingetragen. Sie haben bereits eine Wahlbenachrichtigung erhalten. Alle anderen Wahlberechtigten – beispielsweise Eingebürgerte, Spätaussiedler sowie Doppelstaatler – müssen vorher die Eintragung in das Wählerverzeichnis bei der Stadtverwaltung Neuwied beantragen - und zwar im Büro des Oberbürgermeisters, Engerser Landstraße 17, 56564 Neuwied, Raum 614, Telefon 02631 802 117, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Wahlen der Beiräte für Migration und Integration von Stadt und Kreis Neuwied können auch per Briefwahl durchgeführt werden. Die Briefwahlanträge können online unter dem Link https://www.neuwied.de/briefwahl.html, schriftlich mittels der zugestellten Wahlbenachrichtigung oder persönlich im Briefwahlbüro mit einem gültigen Ausweisdokument gestellt werden. Das Briefwahlbüro befindet sich in Raum 614 des Verwaltungshochhauses an der Engerser Landstraße 17 und ist bis zum 25. Oktober zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, und zusätzlich Montag, Dienstag und Donnerstag von 13 bis 16 Uhr.

Weitere Informationen und ein Musterstimmzettel stehen auf der Homepage der Stadt Neuwied bereit: https://www.neuwied.de/wahlen.html. Fragen beantwortet auch die Integrationsbeauftragte der Stadt Neuwied, Dilorom Jacka, Telefon 02631 802 284, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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