Dienstag, 20. April 2021

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Konsequenzen für Schulen und KiTas

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Steigender Inzidenzwert, Ansteckungsrate und Auslastung der Intensivstationen haben Konsequenzen für Schulen und KiTas

Nach Absprache mit dem Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) als Schulaufsichtsbehörde  werden Schulen und Kindertagesstätten ab Donnerstag (22.4.) in den Notbetrieb überführt.

„Trotz der mit den Allgemeinverfügungen von Anfang des Monats April verbundenen Einschränkungen, ist der Inzidenz-Wert auch in unserem Landkreis gestiegen. Nach intensiven Beratungen mit den Präsidenten sowohl der ADD als auch dem Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung wurde der Notbetrieb für Kindertagesstätten angeordnet und der Präsenzunterricht in den Schulen ausgesetzt,“ begründet Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert die neue Allgemeinverfügung, die Donnerstag (22.4.) in Kraft tritt.

Die 7-Tages-Inzidenz für den Landkreis ist in den letzten Wochen stark gestiegen. Die Marke von 200 wurde bereits überschritten. Der Zusammenhang von Inzidenzwert, Ansteckungsrate und Auslastung der Intensivstationen steht außer Frage. Die Zahl der Intensivplätze in den Krankenhäusern ist endlich und auch wenn die Relation von Infektionen zu schwersten Krankheitsverläufen abgenommen hat, die Relation „je mehr Infizierte, desto mehr schwere Krankheitsverläufe“ bleibt bestehen. Gleiches gilt für die Ansteckungsrate.

Mit dem Schul- und KiTa-Betrieb ist eine hohe Kontaktwahrscheinlichkeit gegeben: auf dem Weg zur Schule / Kita in den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch innerhalb der jeweiligen KiTa- oder Lerngruppen, selbst dann, wenn die Einrichtungen sehr gute Hygienekonzepte haben.

„Unsere Schulen haben ausgeklügelte Hygienekonzepte, wir haben drei Tests in der Woche für die weiterführenden Schulen sichergestellt, aber es ändert nichts daran, dass tausende von Schüler und Schülerinnen, aber auch das Lehrpersonal oder andere Bedienstete in Kitas und Schulen täglich hunderte von Kontakten haben. Das ist ein vergleichsweise hohes Risiko, selbst dann, wenn sich alle an die Abstands- und Hygieneregeln halten“, fasst Landrat Achim Hallerbach die Einschätzung der Bürgermeister zusammen. In den wöchentlichen Telefonkonferenzen der Bürgermeister wird die Lage im Landkreis besprochen und gemeinsame Vorgehensweisen vereinbart, eine notwendige Maßnahme, da Grundschulen und Kindertageseinrichtungen in der Trägerschaft der Verbands- bzw. Ortsgemeinden sind. Bei den Kindertageseinrichtungen sind zudem freie und konfessionelle Träger mit im Boot.

„Die Entscheidungsfindung war schwierig und wir haben die Vor- und Nachteile einer solchen Entscheidung intensiv abgewogen, aber wir waren mit allen, den Bürgermeistern der Verbandsgemeinden und dem Oberbürgermeister der Stadt, darin einig, dass wir diesen Weg gehen müssen, wenn wir eine Chance haben wollen, wieder vor die 3. Welle der Pandemie zu kommen. Das heißt, dass auch die Grundschulen in den „Notbetrieb“ wechseln“, beschriebt Michael Mahler die Situation.

Der einhellige Appell der Poltisch-Verantwortlichen richtet sich an die Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen: „Bei allen Verfügungen und Verordnungen liegt es maßgeblich auch am Verhalten eines jeden Einzelnen, wie schnell wir aus der Pandemie kommen“.

Nachösterliche Blasmusik auf Abstand im Altenzentrum Ev. Marktkirchengemeinde

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NEUWIED Zum wiederholten Mal gastierten jetzt Musiker des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz im Altenzentrum Ev. Marktkirchengemeinde.  Große Freude hatten Bewohner und Mitarbeiter beim Konzert der beiden Blechbläser Christopher Dehl und Klemens Vetter (rechts). Sie erfreuten die Zuhörerschaft mit abwechslungsreicher Musik, dargeboten auf Tenorhorn und Bariton. Es wird, so hoffen die Senioren, nicht der letzte Musikgenuss im jetzt schon zweiten Pandemiejahr gewesen sein. Schon im vergangenen Jahr hatten Duos des Landespolizeiorchesters Station im Altenzentrum gemacht.

Impftempo deutlich beschleunigen durch Haus- und Betriebsärzte

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Erwin Rüddel: „Damit erhalten immer mehr Menschen eine Impfchance!“

Berlin / Region. Schon ab kommenden Monat können Erwachsene nach und nach unabhängig von ihrer Risikogruppe gegen SARS-CoV-2 geimpft werden. So teilt und unterstützt der hiesige Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel die Erwartungen der Kassenärzte, dass sie im Mai erstmals deutlich mehr Covid-19-Schutzimpfungen verabreichen können als die Impfzentren - und dass mit ausreichend Impfstoff die Priorisierung, die bislang dazu führt, dass nur bestimmte Personengruppen geimpft werden, sukzessive aufgehoben werde.

„Mit dieser Menge an Impfstoffen sind neben den Hausärzten dann nach und nach auch Fachärzte und Betriebsärzte mit an Bord. Damit erhalten immer mehr Menschen eine Impfchance, die nicht Bestandteil einer priorisierten Gruppe sind“, konstatiert der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag.de

Mit Blick auf die priorisierten Risikogruppen seien bis heute zirka 20 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft. Rund fünf Millionen Menschen gälten als vollständig immunisiert. „Insgesamt gibt es in den Risikogruppen 23 Millionen Impfberechtigte“, so Rüddel mit dem Hinweis, dass für die Impfzentren und Praxen wöchentlich 4 bis 4,5 Millionen Dosen zur Verfügung stünden und alle besonders Gefährdeten schon bald ein Impfangebot erhalten haben müssten.

„In diesem Monat April impfen wir so viele Menschen, wie von Januar bis März zusammen. Im Mai wird die April-Impfung verdoppelt und Ende Juni sind wir schon bei 60 Prozent Durchimpfung“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Kritisch sieht der Gesundheitsexperte, dass durch Organisationsfehler der Bundesländer in den Impfzentren insgesamt rund vier Millionen Impfdosen ungenutzt herumliegen. Die Arbeit der Mitarbeiter in der Impfzentren selbst lobte der Gesundheitsexperte als äußerst kompetent und gut organisiert. Große Erwartungen setzt Rüddel nun aber auf die kommenden Monate. „Ab Mai laufen immer mehr Impfungen über Praxen und Betriebe. Der Impfprozess erhält dadurch eine große Dynamik und dies wird uns viele altgewohnte Freiheiten zurückbringen“, ist Erwin Rüddel überzeugt.

Öffnung von Zoos kann bestehen bleiben

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Berlin / Region. „Für zoologische Einrichtungen, wie in Neuwied, wird es voraussichtlich im vierten Infektionsschutzgesetz Ausnahmen geben, die unter bestimmten Bedingungen eine weitere Öffnung ermöglichen“, teilt aktuell der heimische CDU Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Damit entkräftet der Parlamentarier Befürchtungen von Betreibern solcher Einrichtungen, dass ihnen erneut eine Schließung des Betriebes droht. „Neben dem Artenschutz und der Wissensvermittlung, haben Zoos auch eine ganz wichtige Bedeutung als Freizeit- und Erholungsort“, hieß es in einem an Rüddel gerichteten Schreiben.

„Stand heute ist, dass die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten geöffnet werden dürfen, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden und durch die Besucherin oder den Besucher ein negatives Ergebnis einer innerhalb 24 Stunden vor Beginn des Besuchs mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 vorgelegt wird“, bekräftigt  Erwin Rüddel.

Umgefallener Baum verursachte Stromausfall

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Hüllenberg und Teile von Feldkirchen, Segendorf, Rodenbach betroffen

Neuwied. Ein umgefallener Baum hat am späten Donnerstagabend einen Stromausfall in Hüllenberg sowie Teilen von Feldkirchen, Rodenbach und Segendorf verursacht. Wie die Stadtwerke Neuwied mitteilen, fiel der Baum in eine Mittelspannungsfreileitung. Der Schaden wurde gegen 22.45 Uhr gemeldet. Das Umschalten dauerte zwischen 20 und 45 Minuten. Betroffen waren rund 8000 Menschen. Stromausfälle dieser Art sind extrem selten in Neuwied: Die betroffene Freileitung ist die letzte im Netz der SWN.

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