Freitag, 22. März 2019

Letztes Update:09:43:38 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Ortsvorsteherwahl Engers: CDU geht mit Amtsinhaber Dieter Neckenig ins Rennen

Drucken

Neckenig: „Möchte Arbeit fĂŒr Engers mit Mut und Engagement fortetzen“

Ausgestattet mit einem einstimmigen Votum der Engerser CDU Mitglieder tritt  Dieter Neckenig zur Wiederwahl als Ortsvorstehers in Engers an.

„ Ich freue mich ĂŒber die erneute Nominierung zum Ortsvorsteher“, erklĂ€rt Neckenig und bedankte sich fĂŒr die UnterstĂŒtzung. „Die Arbeit fĂŒr und in unserem schönen Stadtteil Engers bereitet mir nach wie vor große Freude,“ zeigte sich der amtierende Ortsvorsteher motiviert seine erfolgreiche Arbeit fĂŒr den Stadtteil Engers auch in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren fortzusetzen. „Vor allem deshalb, weil wir in den vergangenen  Jahren viele wichtige Projekte fĂŒr Engers gemeinsam mit Ortsbeirat, Stadtrat und der Stadtspitze parteiĂŒbergreifend realisieren konnten. Neben dem Kunstrasenplatz am Wasserturm, der neuen Grundschule, den neuen KindertagesstĂ€tten und der Sanierung des Alten Rathauses, die wir in diesem Jahr noch zu einem erfolgreichen Abschluss bringen werden, konnten wir auch viele kleinere Maßnahmen zur Verschönerung des Ortsbildes umsetzen.“

Und Neckenig hat noch einiges auf seiner Agenda: „Eine nachhaltige und tragfĂ€hige Lösung fĂŒr die marode Sporthalle, wobei wir zunĂ€chst einmal endlich konkrete Zahlen von der Verwaltung brauchen, was eine Sanierung kosten wĂŒrde und im Vergleich dazu die Kosten eines Neubaus auf dem Hartplatz unter gleichzeitiger  Vermarktung der freien GrundstĂŒcksflĂ€chen am jetzigen Standort,“ zeigt der amtierende Ortsvorsteher ein wichtiges Projekt auf. „Ebenso wichtig ist die Gestaltung des gesamten Bahnhofsumfeldes, angefangen von der seit Jahren versprochenen Barrierefreiheit, ĂŒber eine Sanierung des maroden BahnhofsgebĂ€udes, die Schaffung der seit 25 Jahren im Raum stehenden  weiteren ParkplĂ€tze an der Eisenbahnstr., sowie eine Verschönerung des mit Unkraut und Unrat zugewucherten Gleises an der MĂŒlhofener Str.“ Neckenig kĂŒndigt noch fĂŒr dieses Jahr einen runden Tisch mit allen Betieligten Behörden, der Bahn und dem Land an, „damit endlich Bewegung in diese  festgefahrene Angelegenheit gebracht kommt.“

„Wir sind froh, das Dieter Neckenig bereit ist seine gute Arbeit fĂŒr unseren Stadtteil fortzufĂŒhren und werden ihn mit ganzer Kraft unterstĂŒtzen,“ bedankte sich der Ortsvereinsvorsitzende Michael Schneider bei seinem Spitzenkandiat.

Ebenso einstimmig wĂ€hlten die CDU-Mitglieder die Kandidaten fĂŒr den Ortsbeirat. Neben Neckenig kandidieren  Andrea Hofschulz, Eddi Röttgen, Claudia Schneider, Peter Nilges, Martin Burs, Marcus Theer und Michael Schneider.

„Gemeinsam mit Neckenig werden wir uns neben den großen Punkten der Fortentwicklung der Infrastruktur in unserem Stadtteil auch um die  Gestaltung des Ortsbildes und die touristische Weiterentwicklung von Engers kĂŒmmern und sehen uns als Partner und FĂŒrsprecher von Vereinen, ehrenamtlich Aktiven und den Anliegen der Menschen in unserem Stadtteil,“ zeigen Andrea Hofschulz und Edmund Röttgen weitere Schwerpunkte der Arbeit der Christdemokraten auf.

Und Martin Hahn, Spitzenkandidat der CDU fĂŒr den Stadtrat, sieht die CDU in der Stadt, mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten – fĂŒr Engers kandidieren neben Dieter Neckenig auch Jörg Röttgen, Olaf Pfeiffer und Andrea Hofschulz fĂŒr den Stadtrat, vor allem aber ihren Zielsetzungen fĂŒr die Entwicklung von City und Stadtteilen gut aufgestellt: „Wir werden die Aufbruchstimmung in unserer Stadt seit der Wahl von Jan Einig zum OberbĂŒrgermeister nutzen und mit Engagement, Mut und ganz vielen UnterstĂŒtzern Neuwied nach Vorne bringen. Genau dafĂŒr brauchen wir eine starke CDU-Fraktion, die wie in den letzten Jahren mit Ideen, Initiativen und klaren Zielsetzungen die treibende Kraft in dieser Stadt sein wird. “

SWN erneuern Leitungen im Stiegelsweg

Drucken

Neuwied. Der Stiegelsweg in Heimbach-Weis bekommt neue Versorgungsleitungen und muss auf einer LĂ€nge von 120 Metern zwischen GĂ€rtnersweg und AltenstĂŒck voll gesperrt werden.

Die FrĂ€ĂŸarbeiten haben bereits begonnen, ab Montag, 25. MĂ€rz, wird der Rohrgraben gezogen. Neben den Versorgungsleitungen werden auch die HausanschlĂŒsse erneuert. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni.

Bild: Die OberflÀche ist bereits gefrÀst, jetzt wird der Rohrgraben gezogen.

Vom guten alten Buch zur Onleihe

Drucken

40 Jahre im Dienst: Barbara Lippok prÀgte die StadtBibliothek

Als sie erste berufliche Erfahrungen sammelte, drehte sich noch alles um das gute alte Buch. Heute macht Onleihe im Internet ein Großteil ihres Jobs aus: Barbara Lippok, Leiterin der Neuwieder StadtBibliothek, kann auf 40 Jahre im öffentlichen Dienst zurĂŒckblicken. 40 Jahre, in denen sie die Entwicklung der Bibliothek nicht nur begleitet, sondern seit 1993 in leitender Funktion auch geprĂ€gt hat.

Genau gesagt sind es 39 Jahre in Neuwied, denn zuvor war Barbara Lippok in der Koblenzer Stadtbibliothek.  Der Wechsel nach Neuwied fĂŒhrte sie zunĂ€chst in die Hermannstraße, wo die Bibliothek lange Zeit untergebracht war, 2000 folgte dann der ersehnte Umzug ins Historische Rathaus in der Pfarrstraße.

Vom guten alten Buch bis zur Onleihe und der neuesten Errungenschaft: fast 100 Exemplare der Hörfiguren Tonies. „Allein diese Beispiele machen deutlich“, so betonte BĂŒrgermeister Michael Mang, „dass Barbara Lippok immer wieder bestrebt ist, auf verĂ€ndertes Nutzerverhalten die richtigen Antworten zu finden und auch neue Zielgruppen anzusprechen. Und zwar mit großem Erfolg“, fĂŒgte Mang hinzu. Ein Erfolg, der sich nicht zuletzt in den Ausleihzahlen niederschlĂ€gt.

So hat sie zwischenzeitlich die  Bibliothek auch als Veranstaltungsort etabliert - mit Lesungen, Comedy und anderen Angeboten. Bei so viel Engagement klingt es nicht etwa pflichtgemĂ€ĂŸ, sondern durchaus ĂŒberzeugend, wenn Barbara Lippok betont, weder seinerzeit den Wechsel nach Neuwied noch die Berufswahl an sich bereut zu  haben. „Es macht noch immer Spaß“, sagt sie.

Und man darf gespannt sein, was ihr noch einfĂ€llt, um „ihre“ Bibliothek auch kĂŒnftig zeitgemĂ€ĂŸ aufzustellen. An Durchsetzungsvermögen dĂŒrfte es jedenfalls nicht mangeln. Denn wie von den Kollegen aus der Amtsleitung wĂ€hrend der Gratulation augenzwinkernd zu hören war, muss die FĂ€higkeit, andere von ihrem Standpunkt zu ĂŒberzeugen, bei Barbara Lippok wohl recht ausgeprĂ€gt sein


SĂŒdöstliche Innenstadt putzt sich wieder raus

Drucken

FrĂŒhjahrsputz: Am 6. April auf sauberen Pfoten unterwegs

Der FrĂŒhling steckt in den Startlöchern. Und bevor es so richtig grĂŒnt und blĂŒht, treffen sich in der sĂŒdöstlichen Neuwieder Innenstadt wieder viele fleißige  Helferinnen und Helfer, um gemeinsam anzupacken und Dreck und MĂŒll zu beseitigen.

Und zwar am Samstag, 6. April, von 11 bis 13 Uhr. Treffpunkt ist um 10.45 Uhr am Bootshaus an der RheinbrĂŒcke, Rheinstraße 80. Der FrĂŒhjahrsputz, der vom StadtteilbĂŒro in der sĂŒdöstlichen Innenstadt gemeinsam mit Ehrenamtlichen organisiert wird, geht in diesem Jahr bereits in die vierte Runde.

UnterstĂŒtzt wird er wieder von der stĂ€dtischen Sauberkeits-Kampagne „Neuwied auf sauberen Pfoten“. Die Servicebetriebe stellen Warnwesten, Greifzangen und MĂŒllsĂ€cke zur VerfĂŒgung. Nach getaner Arbeit gibt`s in den Goethe-Anlagen eine StĂ€rkung und fĂŒr jeden Helfer eine kleine Überraschung.

RegelmĂ€ĂŸig haben sich viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, KindertagesstĂ€tten, Vereine und Gruppen aus dem Stadtteil an der Aktion beteiligt. Um besser planen zu können, bittet das Quartiermanagement auch diesmal um Anmeldung bis 1. April unter 02631 863070 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

SWN-Energiescouts fahren nach Landessieg nach Berlin

Drucken

Erster Platz beim Landesentscheid der IHK – ErklĂ€rvideo ĂŒberzeugte die Jury

Neuwied. Ein ErklĂ€rvideo? Das war neu fĂŒr die Jury. Der damit verbundene Appell an alle Mitarbeiter, das Augenmerk auf unnötigen Energieverbrauch zu richten? Ebenfalls. Doch gerade damit sicherten sich die Azubis der Stadtwerke Neuwied (SWN) den ersten Platz bei der landesweiten Endrunde des IHK-Energiescout-Projekts. Jetzt geht es nach Berlin zum Bundesentscheid.

Ana Elisa Polo LĂłpez, Marc Tarsia und Jan Fries gingen als Energiescouts auf die Suche nach Einsparmöglichkeiten. Der einfache wie klare Ansatz: Auch im eigenen Betrieb ist die gĂŒnstigste Energie die, die man gar nicht erst verbraucht. Das verarbeiteten sie in einem ErklĂ€rvideo.

„Ein sparsamer Umgang mit Ressourcen ist fĂŒr Betriebe heute wichtiger denn je“, kommentierte Karina Szwede, Leiterin Unternehmensservice der IHK Koblenz. Insgesamt 109 Auszubildende aus 39 Unternehmen waren ins Rennen gegangen. Die acht besten Projekte fuhren nach Mainz.

Ana Elisa Polo LĂłpez stellte dort den Projektansatz fĂŒr die SWN in wenigen Minuten vor. Dabei wurde auch ein kurzer Ausschnitt des Videos gezeigt, in dem lĂ€ngere Außentermine thematisiert werden mit dem Aufruf, dann das Licht und Computer aus-, die Heizung runterzuschalten und in der kalten Jahreszeit natĂŒrlich nicht das Fenster geöffnet zu lassen. Besonders wichtig: „Jeder sollte mit offenen Augen durch den Betrieb gehen, um zu schauen, wo unnötig Energie verbraucht wird.“  Weitere Teilprojekte, die in die Bewertung eingingen, waren der Austausch von ineffizienten Leuchtstoffröhren durch moderne LED-Leuchten, ein Konzept fĂŒr die Nutzung von Photovoltaik zur UnterstĂŒtzung der Pumpen an einem Wasser-HochbehĂ€lter sowie eine Pumpe als Turbine, die in der Trinkwasserversorgung Energie zurĂŒckgewinnt. Das war auch fĂŒr die Jury ĂŒberzeugend. Initiiert und begleitet hatten das Projekt die beiden Energiemanager David Meurer und Johannes SĂŒĂŸ. „Wirtschaftlichkeit, Energieeffizienz und das Schonen von Ressourcen: Das wird im eigenen Betrieb jetzt und in der Zukunft immer wichtiger“, so Meurer.

SWN-Personalchef Dirk Reuschenbach betont, dass in der Ausbildung stets die ganze Bandbreite eines Energieversorgers thematisiert wird: „Wenn wir uns als Betrieb weiterentwickeln wollen, brauchen wir neue AnsĂ€tze und Ideen. Unsere Azubis sind angehende FachkrĂ€fte, daher ist es fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich, die jungen Leute direkt einzubinden.“ FĂŒr Sarah Schmitz als Ausbilderin ist ein weiterer Aspekt wichtig: „Es ist nicht selbstverstĂ€ndlich, dass eine angehende Industriekauffrau, ein Geomatiker und ein Elektroniker gemeinsam ein Projekt bearbeiten. Diese fachĂŒbergreifende Arbeit stĂ€rkt das Bewusstsein fĂŒr das Team sowie den Gedanken, dass jeder seinen Beitrag fĂŒr den gemeinsamen Unternehmenserfolg leisten kann und muss.“ Und nicht zuletzt dĂŒrfen sich die drei das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro teilen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL