Montag, 19. August 2019

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Verwaltungsgericht hat entschieden: Ausgrenzung der AfD ist rechtens

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Neuwied. Die AfD-Stadtratsfraktion Neuwied konnte sich nicht mit Erfolg gegen die Besetzung der im kommenden Oktober stattfindenden Delegationsreise der Stadt Neuwied in ihre Partnerstadt Suqian in China durchsetzen. Einen entsprechenden Eilantrag der AfD lehnte das Verwaltungsgericht Koblenz ab. Dazu der Fraktionssprecher der AfD, René Bringezu: „Nun ist es also offiziell: Durch die juristische Brille betrachtet, darf man die AfD bei Delegationsreisen ausgrenzen; und das, obwohl bis dato als Grundlage für die Besetzung von Delegationsreisen das Stärkeverhältnis der im Rat vertretenen politischen Gruppen herangezogen wurde. Das Gerichtsurteil nehmen wir zur Kenntnis und prüfen das weitere Vorgehen.”

Bringezu weiter: “Dass sich der Stadtrat gegen demokratische Gepflogenheiten stellt, nur um willkürlich AfD-Personal auszugrenzen, ist politisch falsch und zeigt einmal mehr, wie unfair mit der AfD umgegangen wird. Die Demokratie nimmt wieder einmal Schaden.“

AfD-Stadtratsfraktion Neuwied

Azubis über den Dächern von Neuwied

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Erstmalige „Onboarding-Woche“ begeistert Auszubildene

Das Ausbildungsjahr 2019 begann für die neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung Neuwied dieses Jahr erstmalig mit einer besonderen Onboarding-Woche. Damit hatten sie die Möglichkeit, die verschiedenen Abteilungen und Gebäude der Verwaltung kennenzulernen. Nach der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Michael Mang konnte die Erkundung starten. Der Tagesablauf war für die Azubis dabei jeden Tag eine Überraschung.

Neben der Stadtplanung, wo sie erste Erkenntnisse in künftige Bauprojekte erhielten, beeindruckte sie der exklusive Einblick in eine noch nicht veröffentlichte Ausstellung der Stadtgalerie. Das größte Highlight für die Verwaltungsneulinge war jedoch eine Bootstour mit dem Löschboot der Feuerwehr über den Rhein. Während einer Führung mit dem Hausmeister hatten sie zudem die Möglichkeit, unterschiedlichste Räumlichkeiten und Orte zu besichtigen, die normalerweise nicht zugänglich sind. Hierzu zählt zum Beispiel die Mobilfunkantenne auf dem Dach des Verwaltungshochhauses.

Alle waren sich einig, dass die Onboarding-Woche ein super Start in die Ausbildung war und auch zukünftig angeboten werden sollte. Und wer selbst Lust darauf hat, einen der vielen Berufe bei der Stadtverwaltung Neuwied zu erlernen - bis zum 6. September läuft noch die Bewerbungsfrist. Alle Ausbildungsstellen gibt es unter www.neuwied.de/jobs

Neues Fibroscan-Gerät kann klassische Leberbiopsie ersetzen

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Untersuchung wird für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt

Kreis Neuwied – Die DRK-Kamillus-Klinik Asbach freut sich über eine, durch eine großzügige Spende des Fördervereins des Lions-Club Rhein-Wied und vom Förderverein der DRK-Kamillus-Klinik finanzierte, Neuanschaffung. Das so genannte Fibroscan-Gerät  kann die klassische Leberbiopsie größtenteils ersetzen und wird   für den Patienten völlig schmerzfrei durchgeführt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Reith überreichte gemeinsam mit dem Präsidenten des Lions-Club Rhein-Wied, Viktor Schicker, dem Vorsitzenden des Fördervereins des Lions-Club Rhein-Wied, Hellmuth Buhr, Lions-Club-Mitglied Eberhard Mandel, Landrat Achim Hallerbach und weiteren Vertretern der Klinik das Gerät an Schwester Oberin Gabriela, die beiden Chefärzte Dr. Dieter Pöhlau und Dr. Marc Weyer sowie an den Kaufmännischen Direktor Nicki Billig.

"In der Leberambulanz werden Patienten mit chronischen Hepatiden und anderen Lebererkrankungen beraten und betreut. Dabei stellen sich die Symptome einer Lebererkrankung häufig sehr unspezifisch dar. Eindeutige Symptome, die den Patienten frühzeitig warnen und ihn veranlassen würden rechtzeitig einen Arzt aufzusuchen, fehlen dabei oft. Müdigkeit, Verdauungsbeschwerden sowie chronischer Juckreiz können durchaus Anzeichen einer Lebererkrankung sein. Je früher die Abklärung solcher unspezifischer Symptome geschieht, umso frühzeitiger kann die Diagnose und Behandlung für eine Heilung oder zumindest Besserung der Erkrankung erfolgen“, erklärte Chefarzt Marc Weyer.

Und Chefarzt Dr. Dieter Pöhlau ergänzt: „In unserem Haus besteht die Möglichkeit zur entsprechenden serologischen Diagnostik sowie Ultraschall- und Kontrastmittelultraschalluntersuchung. Durch Ultraschall- und Kontrastmitteluntersuchung können somit sicher bösartige Lebererkrankungen ausgeschlossen werden. Ferner besteht ab sofort in unserer Leberambulanz die Möglichkeit zur Durchführung eines Fibroscans, um so den Verlauf einer Lebererkrankung zu überwachen oder um eine Leberzirrhose nachzuweisen oder auszuschließen.“

Bei dem Fibroscan der Leber handelt es sich um ein völlig schmerzfreies Verfahren, mit dem die Lebersteifigkeit und der Bindegewebsumbau in der Leber bestimmt werden kann. Die Untersuchungsdauer beträgt fünf bis zehn Minuten.

Mit dem schmerzfreien modernen Verfahren ist es möglich, das Lebergewebe von außen zu untersuchen. Der Patient benötigt dafür keine Vor- oder Nachbereitung. Mit Fibroscan kann das Fortschreiten des Bindegewebsumbaus im Verlauf einer Lebererkrankung sowie der Therapieerfolg überprüft werden. Außerdem erfasst der Fibroscan ein größeres Lebervolumen als bei einer Punktion, bei der nur ein sehr kleiner Teil der Leber untersucht wird.

Um die Ursache von Lebererkrankungen zu erkennen, muss auch heutzutage häufig eine klassische Leberbiopsie durchgeführt werden. Dies ist vor allem der Fall bei den sogenannten Autoimmunhepatiden. Bei der Leberbiopsie wird Lebergewebe ultraschallgesteuert mit einer dünnen Nadel entnommen, das von dem Pathologen begutachtet wird. Dabei handelt es sich um einen komplikationsarmen Eingriff, der unter kurzer Narkose durchgeführt wird. Zurzeit geht die Leberambulanz nur im Rahmen der Privatambulanz. Bei kassenärztlicher Leistung muss der Fibroscan privat abgerechnet werden.

Besuch von Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz

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Besuch von Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz bei der IHK Regionalgeschäftsstelle Neuwied sowie beim Campus der IHK-Akademie Koblenz e.V.

Im Rahmen seiner Informationsbesuche während der parlamentarischen Sommerpause traf sich SPD- Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz  mit IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker zum Gespräch.

Neudecker berichtete über die Wünsche und Anliegen der heimischen Wirtschaft. So ist es ein wichtiges Thema, dass ausreichende Erweiterungsmöglichkeiten für die hiesigen Unternehmen zur Verfügung stehen.   Lefkowitz betonte, dass damit einhergehend auch Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden, daher müssen hier auch alle politisch Verantwortlichen an einem Strang ziehen. Intensiv beschäftigt sich auch die IHK mit der Entwicklung des Rasselsteingeländes und ist auch in engem Kontakt mit der Firma ASAS. Hier sind sich die Gesprächspartner einig, dass die ambitionierten Pläne von großer Bedeutung für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Neuwied  und für die zukünftige Stadtentwicklung wichtig sind und positiv begleitet werden müssen.

Großes Entwicklungspotential für die Ansiedlung von Industriebetrieben bietet auch das Boesner-Gelände in Segendorf. Hier können sich beide vorstellen, zeitnah Gespräche aufgenommen werden, um konkrete Möglichkeiten zu prüfen.

Die Weiterentwicklung von Neuwied als Stadt der Schulen war ein weiterer Punkt, über den Sven Lefkowitz und Martin Neudecker gesprochen haben.  Beide bewerten den Bildungsstandort Neuwied mit seinem breiten Spektrum als gute Basis, um weitere Bildungseinrichtungen hier anzusiedeln und die bestehenden zu stärken.

Zum Abschluss des intensiven Gedankenaustausches folgte ein Rundgang durch die gewerblich-technische Lehrwerkstatt der IHK-Akademie, von der sich Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz beeindruckt zeigte und die Bildungsarbeit lobte.

Mit Dr. Jan Bollinger (AfD) Demokratie live erleben

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Einladung zur Informationsfahrt in den Mainzer Landtag

Dr. Jan Bollinger lädt Bürger in Mainzer Landtag ein

Der Neuwieder Landtagsabgeordnete Dr. Jan Bollinger (AfD) lädt interessierte Bürger am 19.September zum Besuch in den Mainzer Landtag ein. Diese kostenfreien Tagesfahrten werden zudem am 23. Oktober und 13. November 2019 angeboten. Die Bürger erhalten dabei Gelegenheit, an öffentlichen Landtagssitzungen teilzunehmen. Am 19.September ist nach einer Stadtrundfahrt mit dem Gutenberg-Express durch das schöne Mainz ein gemeinsames Mittagessen geplant. Nach dem Landtagsrundgang können sich die Teilnehmer im Plenum über die politische Arbeit vor Ort informieren und ein Informationsgespräch mit Dr. Bollinger rundet den Tag ab.

Dazu Dr. Jan Bollinger: „Ich lade Sie ein, mitzuerleben, wo und wie für Sie in Rheinland-Pfalz Politik gemacht wird. Ob im Plenarsaal oder in Ausschüssen – es ist spannend zu sehen, wie Politik in der Praxis aussieht. Danach nehme ich mir Zeit für Ihre Fragen und Themen. Bis bald in Mainz!“

Das Programm für den 19.September 2019: Abfahrt mit dem Bus um 08.00 Uhr in Neuwied, Programm in Mainz von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit Stadtrundfahrt, Mittagessen im Restaurant, Landtagsrundgang, Teilnahme am Plenum, und Informationsgespräch mit Dr. Jan Bollinger. Ankunft in Neuwied zwischen 19.30 und 20.00 Uhr.

Vorläufiges Programm für den 23.Oktober und 13.November 2019: Abfahrt mit dem Bus um 08.00 Uhr, Programm in Mainz von 10.30 Uhr bis 18.15 Uhr mit Stadtrundfahrt, Mittagessen im Restaurant, Landtagsrundgang, Plenarsitzung im Landtag und Informationsgespräch mit Dr. Jan Bollinger. Ankunft in Neuwied um 20.00 Uhr.

Interessenten melden sich bitte an über Telefon: 02631-9390715 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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