Montag, 21. Januar 2019

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Entwicklungschancen für die Stadt Neuwied mutig nutzen

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CDU-Fraktion zu Gast in der IHK-Regionalgeschäftsstelle Neuwied

Neuwied. Mitglieder der CDU Stadtratsfraktion Neuwied waren in der IHK-Regionalgeschäftsstelle Neuwied in der Andernacher Straße zu Gast. Die IHK Koblenz hat am Neuwieder Standort vor wenigen Monaten in das Gebäude investiert und die Geschäftsstelle zu einem modern ausgestatteten Anlaufpunkt gemacht.

Regional-Geschäftsführer Martin Neudecker und IHK-Vize-Präsident Christian zur Hausen begrüßten die Kommunalpolitiker und freuten sich über den intensiven Austausch, denn „wir haben klare Leitsätze und Vorstellungen für die Kommunalpolitik, die wir seitens der IHK postulieren“, erklärte Martin Neudecker, der den Posten zum Jahresbeginn in Neuwied übernommen hatte. Neudecker ist aber kein Unbekannter bei der IHK Koblenz, denn zuvor war er Leiter der Regionalgeschäftsstelle Mayen-Koblenz, die er auch weiter in Personalunion behalten wird. „Es ist schon schön, wenn man jetzt auch aktiv in seiner Heimatstadt mitgestalten kann“, freute sich der Neuwieder beim Treffen mit den Christdemokraten.

„Wir schätzen die IHK als kompetenten Partner und Ratgeber“, betonte Fraktionsvorsitzender Martin Hahn mit Blick auf die Herausforderungen in Stadt und Landkreis und nannte Beispiele: „Die Entwicklung des ehemaligen Rasselstein-Geländes, eine attraktive Innenstadt, Investitionen in moderne Infrastrukturen auf und in der Straße oder zusätzlicher Wohnraum.“

Beide Seiten wünschten sich bei dem Thema Wirtschaftsförderung sowie Unternehmensansiedlung eine noch bessere Verzahnung von Stadt und Kreis. Aber gleichzeitig lobte Vize-Präsident Christian zur Hausen Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig: „Das Zusammenspiel zwischen Stadt und Kreis hat sich mit Einig und Hallerbach um 500 Prozent verbessert.“ Und Martin Hahn machte deutlich, dass „wir die erkennbare Aufbruchstimmung in unserer Stadt seit der Wahl von Jan Einig zum Oberbürgermeister mit Engagement und Elan nutzen werden, die wichtigen Zukunftsthemen Ansiedlung von Unternehmen und damit einhergehend zusätzliche Arbeitsplätze, die konsequente Verbesserung der Infrastruktur in Bezug auf mehr Wohnraum, gut ausgestattete Schulen und Kindertagesstätten, moderne Sportanlagen in Stadtteilen und City und eine Wiederbelebung Neuwieds als attraktive Einkaufsstadt mit Flair voranzutreiben.“

CDU will stärkste Kraft im Landkreis Neuwied bleiben

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Christdemokraten nominieren Kreistagskandidaten – MdB Erwin Rüddel führt die Liste an

Kreis Neuwied. Der CDU Kreisverband Neuwied hat bei seiner Aufstellungsversammlung in der VhS Neuwied in großer Geschlossenheit und mit Spitzenergebnissen für zahlreiche Bewerber die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Kreistages Neuwied bestimmt. Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel wurde von den Delegierten auf Platz 1 der Kreistagsliste gewählt. CDU-Fraktionsvorsitzender und Asbachs Verbandsbürgermeister Michael Christ, Landtagsabgeordnete Ellen Demuth sowie Oberbürgermeister Jan Einig folgen auf den Plätzen 2 bis 4. Die weiteren Plätze bis Platz 15 belegen Viktor Schicker (5), Dr. Gisela Born-Siebicke (6), Désirée Schwarz-Hofenbitzer (7), Hans-Dieter Spohr (8), Manfred Pees (9), Reiner Kilgen (10), Julian Kettemer (11), Pascal Badziong (12), Bettina Sauer (13), Jörg Röder (14) und Willi Knopp (15).

Der CDU Kreisvorstand hatte im Vorfeld der Aufstellungsversammlung gemeinsam mit den Gemeinde- und Stadtverbänden einen ausgewogenen Listenvorschlag erarbeitet, der die verschiedenen Regionen, die Generationen sowie Frauen und Männer abbildet. Die anschließenden Wahlen waren der Beweis, dass sich der gemeinsame Listenvorschlag des Kreisvorstandes als gelungene Mischung erwies.

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Currywurst-Fest: Teilnehmerrekord zum 70. Geburtstag

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Der beliebte Schnellimbiss steht Anfang Februar im Fokus

Es geschah 1949: Die Berliner Gastronomin Herta Heuwer erfand vor sieben Jahrzehnten die Currywurst, indem sie die „Spandauer ohne Pelle“ mit einer speziellen Sauce servierte. Deren Würzmischung hatte sie mit Frank Friedrich entwickelt. In Neuwied kann man nun testen, welche Saucen zum 70. Geburtstag der Currywurst serviert werden.

Sage und schreibe 44 Wurststandbetreiber aus dem ganzen Bundesgebiet haben sich zum Geburtstagsfest angemeldet, um Kennern und solchen, die es werden wollen, von Freitag, 1., bis Sonntag, 3. Februar, Currywurst-Spezialitäten zu servieren. „Das sind zehn mehr als noch im vergangenen Jahr“, weiß Mathias Kleine, der beim Neuwieder Amt für Stadtmarketing für das Wurst-Festival verantwortlich ist. „Mehr passen auch nicht auf den Luisenplatz.“ Kleine ist sich sicher: „Letztlich entscheiden, die Besucher und Besucherinnen darüber, wer am besten ankommt. Geschmack, Preis, Service – das Gesamtpaket spielt eine wichtige Rolle, wenn es um die Wurst geht.“

Und natürlich die Neugier. Und die wird bei 44 Ständen mit gut 300 Soßen und mehr als 150 Wurstsorten an Auswahlmöglichkeiten ganz besonders geweckt. Darunter sind zahlreiche ausgefallene (und teils gewagte) Currywurst-Kreationen - extreme Schärfegrade inklusive. Caramba-Bumba, Red Dragon, Highway to Hell: Schon die Namen einiger Saucen weisen auf ein feuriges Essvergnügen hin. Doch keine Angst: Die Currywurst wird auch in weniger scharfen, dafür umso extravaganteren Verkleidungen serviert, beispielsweise mit Rote Beete-Himbeersauce oder in einer Maultaschenversion. Außerdem ist Wurst nicht gleich Wurst. Wer das Außergewöhnliche liebt, greift zu Lamm-, Wildschwein- oder Heckrindwurst – oder zur veganen Variante.

Die Veranstalter haben auch an die jungen Besucher gedacht – und ihnen eine komplette Ritterburg-Rutsche gebaut. Die Turmspitzen von „Camelot“ ragen zwölf Meter hoch. So lang ist keine Currywurst – auch nicht in Berlin.

Öffnungszeiten: Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr; Sonntag von 11  bis 19 Uhr.

Um das Vergnügen komplett zu machen, öffnet der Neuwieder Einzelhandel am Sonntag, 3. Februar, von 13 bis 18 Uhr seine Pforten.

Spende fördert ehrenamtliche Tätigkeit

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Landrat Achim Hallerbach unterstützt verschiedene Selbsthilfegruppen

Es ist bereits eine gute Tradition, dass der Neuwieder Landrat seit vielen Jahren darauf verzichtet, Weihnachtsgrüße an Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen und Verbände zu versenden. Stattdessen wird ein Geldbetrag für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt. So gingen dieses Mal drei Spenden an Selbsthilfegruppen im Kreis Neuwied.

„Ich möchte auf diese Weise das großartige ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Helferinnen und Helfer in unseren vielen Selbsthilfegruppen würdigen. Ohne ihre Mitwirkung könnte vielen Betroffenen nicht in dem erforderlichen Maße geholfen werden“, betont Achim Hallerbach.

So konnte dann Landrat Hallerbach Hanne Bödding, Vorstandsmitglied im Selbsthilfenetzwerk gemeindenahe Psychiatrie e.V. und neben der Vorsitzenden Erika Theis Gruppenleitung der Aufwindgruppen in Neuwied; Iris Brockmann, Gruppenleitung der Selbsthilfegruppe „Mut und Kraft für ein neues Leben“ im Mehrgenerationenhaus in Neustadt; Frau Tina Wagner, Gruppenleitung der Selbsthilfegruppe Ängste, Depressionen und Burnout im Diakonietreff in Puderbach einen Scheck über jeweils 150 Euro überreichen.

Die Selbsthilfegruppen werden von Jens Arbeiter von der Nekis beim Caritasverband Neuwied organisiert und betreut. Informationen hierzu gibt es im Internet über www.nekis.de.

Viertes Rekordjahr in Folge für die Deichwelle

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Mehr als 281.000 Gäste – Alle Bereiche legten zu

18. Januar 2019. Neuwied. Zum vierten Mal in Folge meldet die Deichwelle Neuwied einen Besucherrekord: Die Zahl der Gäste stieg um fast 30.000 auf 281.400. Das sind 11,7 Prozent mehr als im Vorjahr, als man 251.700 Besucher zählte. Grund war nicht nur der Rekordsommer: Alle Bereiche legten kräftig zu, angeführt vom großen Gästeplus im Freibad!

„Einen Sommer wie im vergangenen Jahr haben wir uns oft gewünscht“,  erklärt Geschäftsführer Michael Krose. „Für das Team sind das aber auch extrem anstrengende Wochen gewesen. Wenn man nun die Ergebnisse sieht, dann hat es sich gelohnt – und wir freuen uns natürlich.“

Doch der Reihe nach. „Wir hatten schon im Frühjahr ein gutes Gefühl, weil sich die starken Zahlen aus 2017 erneut bestätigten. Eine gute Auslastung von Bad und Sauna zeigte uns, dass der Trend weiter nach oben zeigt.“ Während im Jahr zuvor der verregnete Sommer die Freibadbilanz verhagelte, setzte dieses Mal wochenlange Hitze ein. Mit 43.800 Freibadgästen wurde das Ergebnis des Vorjahrs um 21.000 Gäste übertroffen. „Mehr hatten wir dort noch nie. Der Blick auf die Wetterberichte hat mal richtig Spaß gemacht.“

Wichen in dem verregneten Sommer 2017 die Gäste noch in die Halle aus, war das in der letzten Saison nicht der Fall. Und dennoch stieg die Hallenbilanz um 7400 auf 206.600 Gäste: „Wir nehmen gerne Anregungen und Hinweise der Gäste auf. Wenn wir Wünsche erfüllen können, dann tun wir das“, betont Krose. „Ein dickes Pfund, das uns immer wieder bescheinigt wird, ist die Freundlichkeit des Personals und die Hygiene im Bad. Zudem sind die Preise im Vergleich mit den Bädern der Region günstig.“

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