Dienstag, 07. Dezember 2021

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Neuwied plant dauerhaften Impfstandort

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Im Heimathaus soll sieben Tage die Woche geimpft werden

Über 40 Impfaktionen hat die Stadtverwaltung Neuwied seit Juni dieses Jahres unterstützt. Und sie plant, das Angebot weiter auszuweiten. Um dabei den derzeit enorm großen organisatorischen Aufwand zu verringern und ein möglichst niederschwelliges Impfangebot zu schaffen, bereitet die Stadtverwaltung nun die Eröffnung eines dauerhaften, zentralen Impfstandortes vor. Im Heimathaus soll möglichst bald jeden Tag geimpft werden. „Wir wollen die Situation entzerren“, erklärt Oberbürgermeister Jan Einig, „und hoffen, dass wir damit noch mehr Leute erreichen.“ Die Nachfrage sei hoch, berichtet er, darum arbeite die Hausarztpraxis Dockhorn in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung auf den 15. Dezember als Starttermin hin.

„Wir hatten bereits im Oktober alles vorbereitet, um dauerhafte Impfstandorte in der Innenstadt einzurichten“, ergänzt Bürgermeister Peter Jung, doch das Land habe seinerzeit eine andere Richtung vorgegeben und dem nicht zugestimmt. Von Vorteil sei, so Jung, dass man nun auf diese Pläne zurückgreifen könne. Ortsansässige Medizinerinnen und Mediziner bittet er, das Impfangebot im Heimathaus zu unterstützen und sich mit ihm oder Dr. Dockhorn in Verbindung zu setzen. Bis die ersten Spritzen im Heimathaus gesetzt werden können, gibt es weiterhin verschiedene Möglichkeiten, sich in Neuwied gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Krankenhäuser und Hausarztpraxen treiben den Impffortschritt verlässlich voran. Darüber hinaus koordiniert und unterstützt die Stadtverwaltung mehrere Aktionen mit verschiedenen Ärzten, bei denen Bürgerinnen und Bürger sich ohne vorherige Terminvergabe eine Impfdosis verabreichen lassen können.

Am Mittwoch, 8. Dezember, wird von 16 bis 19 Uhr im Bootshaus in der Rheinstraße 80 das Präparat von Moderna angeboten. Am Freitag, 10. Dezember, von 14 bis 18 Uhr und am Samstag, 11. Dezember, von 9 bis 13 Uhr wird das Café Auszeit in der Engerser Straße 34 wieder zum Impfstandort. BioNTech gibt es im Café Auszeit für Personen unter 30 Jahren, Schwangere und Stillende; Alle anderen können Moderna bekommen. Ebenfalls am Samstag, 11. Dezember, werden im Gemeindehaus der Evangelischen Friedenskirchengemeinde in der Dierdorfer Straße 65 zwischen 9 und 12 Uhr Moderna-Impfungen durchgeführt. Bei diesem Termin, der sich an über-30-Jährige richtet, ist eine Anmeldung notwendig unter https://forms.churchdesk.com/f/WtgXRpohw8. Die Kolpingsfamilie Neuwied 1860 und die Pfarrei St. Matthias haben sich zusammengetan, um am Mittwoch, 15. Dezember, zwischen 13 und 15 Uhr Impfungen in der Matthiaskirche in der Heddesdorfer Straße anbieten zu können. Die jeweils aktuellen Termine für Neuwieder Bürgerinnen und Bürger sind aufgelistet unter www.neuwied.de/impfen.html.

Coronaschutz: Zähler selbst ablesen

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Stadtwerke Neuwied: Kontakte reduzieren – Persönliche Ablesung nur in Mehrfamilienhäusern

Neuwied. Aufgrund der steigenden Zahl der Coronainfektionen wollen die Stadtwerke Neuwied (SWN) die Kundenkontakte weitgehend reduzieren. Statt eines Besuchs vom Ableser erhalten die Kunden eine Benachrichtigung per Post, um die Verbrauchswerte für Strom, Gas und Wasser selbst mitzuteilen. Eine persönliche Ablesung findet nur in Ausnahmefällen statt.

„Unser Dienstleister hat bisher jedes Haus mit seinen Mitarbeitern aufgesucht, um die Zählerstände zu notieren. Das stellt derzeit für die Kunden wie die Mitarbeiter ein unnötiges Risiko dar, das wir vermeiden wollen“, erklärt Bereichsleiter Timo Meeß.

In den Netzgebieten der SWN (Neuwied und Melsbach) erhalten die Kunden ein Schreiben und haben dann mehrere Möglichkeiten: „Sie können den aufgedruckten QR-Code mit der Kamera des Smartphones scannen, das sie direkt ins Kundenportal bringt. Daten eingeben, fertig. Wer mag, kann stattdessen auch die Zählerstände abfotografieren und hochladen.“ Alternativ kann man am PC über einen Link mit den Kundendaten – beides ist auf der Karte vermerkt - die Stände eingeben.“ Und wenn man technisch dafür nicht ausgerüstet ist? „Auch kein Problem. Dann kann man die beigefügte Karte ausfüllen und schickt sie ab“, so Meeß.

Sein Mitarbeiter Jan Hausmann ergänzt: „In einigen Fällen kann es sein, dass Kunden mehrere Karten für unterschiedliche Zähler erhalten. Das ist systembedingt und lässt sich leider nicht umgehen. Auf jeden Fall müssen alle Karten bis zum 5. Januar bei uns sein.“

Bei der persönlichen Ablesung bleibt es, wenn die Zähler ohne Kundenkontakt erreichbar sind, so Hausmann: „Das sind die Mehrfamilienhäuser, wo sie in Fluren oder Treppenhäusern zugänglich sind.“

Meeß bittet für die kurzfristige Umstellung um Verständnis: „Für uns hat die Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter Vorrang, daher haben wir schnell reagiert.“ Einen Vorteil hat das aber: „In der letzten Zeit sind bei uns wieder vermehrt Meldungen über Betrugsversuche eingegangen, wo man Zugang zu den Häusern und Wohnungen suchte. Das dürfte damit auch eingedämmt werden.“

Radweg bei Altwied wegen Felssturz gesperrt

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Der Radweg entlang der Wied bei Altwied musste gesperrt werden. In Höhe der Fußgänger- und Radfahrerbrücke am Ende der Burgtorstraße ist es zu einem Felssturz gekommen, der das Passieren der Strecke unmöglich macht. Die Stadtverwaltung bemüht sich, das Hindernis schnellstmöglich zu beseitigen.

„Am besten wäre es, die epidemische Lage von nationaler Tragweite zu beschließen!“

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Erwin Rüddel zu den Ergebnissen der Ministerpräsidentenkonferenz

Berlin / Region. Die zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesminister Olaf Scholz gefassten Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz bewertet der amtierende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, der direkt gewählte heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel positiv. „Angesichts der dramatischen Corona-Lage in ganz Deutschland, werden nun endlich längst überfällige einheitliche Mindeststandards auf den Weg gebracht, die auch für meinen die Landkreise Altenkirchen und Neuwied umfassenden Wahlkreis gelten“, erklärt der Parlamentarier.

Ganz entscheidend, so der Gesundheitspolitiker, sei die Nachbesserung des kürzlich von Links-Gelb veränderten Infektionsschutzgesetzes, was zur Folge habe, dass den Bundesländern jetzt mehr Instrumente zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an die Hand gegeben werden. Da Links-Gelb die epidemische Lage von nationaler Tragweite habe auslaufen lassen, müsse nun immer nachgebessert werden, um der Dramatik der Lage zu begegnen.

Die am Donnerstag gefassten Beschlüsse, so der Hinweis des Parlamentariers, seien nur auf Drängen der unionsgeführten Länder zustande gekommen. „Wäre die Konferenz bereits vor Wochen erfolgt, hätte das meinen Wünschen entsprochen. Dies ist jedoch am Widerstand von Links-Gelb gescheitert. Genau dadurch hat man leider kostbare Zeit zur schnellen und zur effektiven Pandemiebekämpfung verloren“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Bischof Ackermann benennt Leitungsteam für den Pastoralen Raum Neuwied

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Die neuen Leitungen sollen Ergebnisse der Bistumssynode umsetzen

Trier/Neuwied – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Leitungsteams für die 15 Pastoralen Räume benannt, die zum 1. Januar 2022 im Bistum Trier errichtet werden. Am 1. Januar 2023 sollen 20 weitere folgen. Den Teams steht jeweils ein Priester als Dekan vor, mit dem ein oder zwei Frauen und Männer in der Leitung zusammenarbeiten. Dabei nehmen sie je eigene, vom Bischof delegierte Aufgaben wahr.

Zuvor hatte Bischof Ackermann im Anschluss an die Sondierungsphase, die von Januar bis Juli lief, die Dekanate und Kirchengemeinden zu den anstehenden Veränderungen formell angehört.

Zum Leitungsteam des Pastoralen Raums Neuwied gehören Pfarrer Peter Dörrenbächer (64), Susanne Schneider (54) und Michael Jäger (38). Dörrenbächer ist aktuell geschäftsführender Dechant von Neuwied, er stammt aus Freisen-Grügelborn im Kreis St. Wendel (Saarland) und wohnt in Neuwied-Engers. Schneider ist seit ihrer Ausbildung zur Diplom-Religionspädagogin und Sozialpädagogin seit mehr als 25 Jahren Gemeindereferentin in Koblenz (Kesselheim-Neuendorf-Lützel). Sie stammt aus Erpel/Rhein und wohnt in Koblenz. Jäger ist derzeit Rendant in Koblenz, stammt aus Andernach und wohnt in Kruft.

Die Zuständigkeitsbereiche für die Frauen und Männer, die künftig die Pastoralen Räume leiten, sind vielfältig: Sie werden die Pfarreien zusammen mit den pastoral Mitarbeitenden und Angestellten unterstützen und dafür sorgen, dass die Synodenergebnisse im Sinne einer missionarischen, diakonischen und lokalen Kirchenentwicklung umgesetzt werden. Zudem sollen sie Schwerpunkte im Sinne des Rahmenleitbilds setzen, die Perspektive von Seelsorge, Caritas und anderen Kooperationspartner zusammenbringen und die Orte von Kirche fördern.

Dem Pastoralen Raum Neuwied gehören die Pfarreiengemeinschaften (PG) Neustadt-Horhausen, Waldbreitbach-Niederbreitbach-Kurtscheid, Bad Hönningen-Rheinbrohl, Heimbach-Engers und die Pfarrei St. Clemens Dierdorf sowie die zum 1. Januar fusionierende Pfarrei St. M. Magdalena Großmaischeid-Isenburg (ehemals PG Großmaischeid-Isenburg), die zum 1. Januar fusionierende Pfarrei St. Marien Linz an Rhein und Höhe (ehemals PG Linz) und die zum 1. Januar fusionierende Pfarrei Neuwied St. Matthias (ehemals PG St. Matthias Neuwied).

Weitere Informationen zu allen Leitungsteams der 16 Pastoralen Räume sind unter https://www.bistum-trier.de/pfarreien-einrichtungen/pastorale-raeume/zu finden. Die Errichtung der Pastoralen Räume ist Teil der Umsetzung der Ergebnisse der Trierer Diözesansynode. Alle Informationen dazu finden Sie unter www.herausgerufen.bistum-trier.de.

(uk)

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