Sonntag, 20. Juni 2021

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Personalrat der Stadtverwaltung neu gewählt

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Der Personalrat der Stadtverwaltung Neuwied, der mittlerweile die Interessen von knapp 700 Kolleginnen und Kollegen vertritt, wurde neu gewählt. Jörg Hergott bleibt in der dritten Wahlperiode in Folge weiterhin Vorsitzender. Ihm zur Seite stehen im Vorstand in bewährter Weise Stefanie Stavenhagen, Peter Weller, Thomas Kurz und erstmalig Daniela Franz. Das motivierte Personalratsteam wird ergänzt durch Daria Wendt, Birgit Bayer, Ralf Hug, die beiden Neumitglieder Thomas Rauschenberger und Pascal Stoltze sowie Heike Debus und erfreulicherweise durch einen Pool von rund 30 weiteren Kolleginnen und Kollegen,
die einspringen, sollten andere verhindert sein.
Vorsitzender Jörg Hergott sieht es für die nächsten Jahren als Hauptaufgabe an, in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Jan Einig darauf hinzuwirken, den demografischen Wandel und die zunehmende Digitalisierung in Einklang zu bringen. Weitere wichtige Ziele: Für die wichtigste Ressource der Verwaltung, das Personal, attraktive, die Gesundheit bewahrende Arbeitsbedingungen zu gewährleisten, und die für die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenfalls unerlässliche Wertschätzung nicht zu vernachlässigen.

Gemeinsames Engagement für eine attraktive Stadt

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Geschäftsleute beteiligen sich an kreativen Aktionen

„Es gibt viel Schönes in unserer Stadt, auf das wir sehr stolz sein können.“ Dieser Satz war ein Lob an die engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die städtischen Beschaftigten und ehrenamtlich Aktiven, die Neuwied mitgestalten. Stadtmarketing-Leiterin Petra Neuendorf fasste damit zusammen, wofür die aktuellen Kampagnen des Stadtmarketings stehen: Zeigen, was Neuwied zu bieten hat und was es zu erhalten gilt.

Die Kampagne „Neuwied blüht auf“ ist bereits in vollem Gange, bunte Hingucker zieren die Stadt. Es werden weitere Pop-Up-Gärten, charmante Sitzgelegenheiten und kreative Aktionen folgen. Axel Wöckner, Vorstandsmitglied der Deichstadtfreunde und Mitinitiator, schwärmt: „Wir haben eine tolle, runde Kampagne geschaffen. Die Leute fühlen sich wohl, das bereitet mir als Bürger Freude und auch als Unternehmer, weil sich so Umsatz generieren lässt.“ Besonders erfreut ist er, dass immer mehr seiner Kollegen mitmachen wollen bei „Neuwied blüht auf“.

Aktiv einbringen zugunsten einer attraktiven Stadt wollten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Dialog-Runde „Einzelhandel in Neuwied“, zu der auch alle Gastronomen und weitere Unternehmerinnen eingeladen waren. Oberbürgermeister Jan Einig freute sich, sieben motivierte Geschäftsleute begrüßen zu dürfen. „Einer alleine kann die derzeitige Problematik nicht lösen, aber viele gemeinsam können es schaffen. Was Sie in Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing bereits auf die Beine gestellt haben dieses Jahr, zeigt: Wer gute Ideen hat, kann auch mit überschaubaren Mitteln große Wirkung erzielen.“

Große Wirkung soll auch die in Kürze beginnende Kampagne „Deichstadt-Urlaub“ entwickeln. Ein sehr abwechslungsreiches Programm lädt Einheimische und Gäste ein, einige schöne Stunden, einen oder sogar mehrere Urlaubstage in Neuwied zu verbringen. Viele unterschiedliche Organisationen aus Handel, Kultur und Gastronomie kooperieren mit dem Stadtmarketing, sodass ein gelungenes Gemeinschaftswerk entstanden ist.

Kinder lernten in Feldkirchen die bunte Zirkuswelt kennen

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Theaterpädagogische Angebote, fröhliche Clownerie, magische Zauberei, Hula-Hoop und Handgeschicklichkeitsdisziplinen wie Teller-, Tücher- und Balljonglage, Poi, Diabolo und Flowersticks: Das dreitägige „Zirkuswelt“-Angebot des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJub) auf dem Gelände der Grundschule Feldkirchen war prall gefüllt. Gebrauch davon machten während der Pfingstferien zahlreiche Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren. Mit einem erfahrenen Zirkuspädagogen tauchten sie ab in die bunte Welt des Zirkus. Bei bestem Sommerwetter führten   die kleinen Artisten auf einer Open Stage Neuwieds Bürgermeister Peter Jung, der zu einem Überraschungsbesuch vorbeigekommen war und Eis für jeden im Gepäck hatte , ihre neu erlernten Fähigkeiten vor - mit einer selbst erdachten Choreografie. Mittags konnten die Kinder täglich in der Pausenhalle, die die Schulleitung freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, gemeinsam essen. Mit einer Zirkusurkunde, neu geschlossenen Freundschaften, einer Menge Erfolgserlebnisse und einem Erinnerungsfoto verabschiedeten sich die Kinder am Ende der Freizeit und freuen sich schon auf eine weitere Zirkusfreizeit im Herbst. Natürlich hatte das KiJub die aktuelle Coronabekämpfungsverordnung beachtet. Es führte die Freizeit nach einer täglichen POC-Testung der Kinder und Betreuer im Rahmen eines speziellen Hygienekonzeptes durch.

Nah am Menschen

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Ökumenische Netzwerktagung von Citykirchenprojekten bis 17. Juni in Neuwied

Neuwied – „Die Citykirchen-Arbeit in Neuwied versucht, den Menschen nahe zu sein, einen Raum der Begegnung, des Gesprächs, aber auch Ruhe zu bieten“, erklärt Werner Zupp. Er ist nicht nur Pfarrer der evangelischen Marktkirchen-Gemeinde in Neuwied, sondern ebenfalls Teil des Sprecherteams des ökumenischen „Netzwerks Citykirchenprojekte“, das zu einer Fachtagung (15. bis 17. Juni) in die Deichstadt geladen hat. Unter der Überschrift „Und ob ich schon wanderte im Digi-Tal ... – Relevante Glaubenskommunikation im analogen und digitalen Raum“ steht das Treffen, an dem rund 60 Gäste aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und Frankreich teilnehmen; weitere schalten sich virtuell zu.

„Wie muss eine zukunftsfähige Kirche aussehen, damit sie auch weiterhin eine Relevanz in der Gesellschaft hat?“ – lautet die Kernfrage dieser Konferenz, aber auch der Citypastoral im Allgemeinen. „Wir wollen den Glauben in den Alltag der Menschen tragen und in den Austausch mit ihnen treten“, erklärt die Pastoralreferentin Carla Böhnstedt aus dem Erzbistum Berlin. Als Teil des Sprecherteams nennt sie ein Beispiel: In ihrer Heimatdiözese wird in diesem Sommer ein Truck umherfahren mit ungewöhnlichen Eissorten, die aufgrund von Antworten auf: „Wie schmeckt unser Glaube?“ kreiert wurden. Das Projekt mit dem Titel „paradEIS“ soll zu kurzen und unaufdringlichen Begegnungen anregen. Bei diesem und weiteren Projekten gehe es nicht darum, Menschen in die Kirche zu bringen, sondern, niedrigschwellige Angebote zu schaffen „und raus zu den Leuten zu gehen“, sagt Heiko Kuschel. „Wir als Kirche wollen bei den Menschen sein“, erläutert der evangelische Pfarrer aus Schweinfurt weiter. „Es geht darum, ihre Themen aufzugreifen“, pflichtet Stefanie Roeder aus Dortmund ihrem Kollegen aus dem Sprecherteam bei.

Neben überregionalen Referentinnen und Referenten stellen lokale Gruppen ihre Ideen und Konzepte vor, wie die Offene Gemeinde Heilig Kreuz in Neuwied oder die Initiative „AnsprechBar“ von jungen christlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern aus dem Raum Koblenz, Brohltal und Maifeld sowie Cochem.

Austausch im Schloss Neuwied

Foto rechts: Das Sprecherteam des Netzwerks "Citykirchenprojekte" v. links Carla Böhnstedt (Pastoralreferentin, Erzbistum Berlin), Bernd Wolharn (katholischer Pfarrer, Bistum Essen), Werner Zupp (evangelischer Pfarrer, Neuwied), Heiko Kuschel (evangelischer Pfarrer, Schweinfurt) und Stefanie Roeder (u. a. Diplom-Ingenieurin und -Sozialarbeiterin, Dortmund). Foto: J. Fröder/Bistum Trier
Bei einem abendlichen Empfang am 15. Juni im Neuwieder Schloss tauschten sich die Teilnehmenden mit Persönlichkeiten aus Kommune und Kirche wie dem neuen Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Thorsten Latzel, aus. „Wir haben in Koblenz, Saarbrücken und Trier Citykirchen als Anlaufstellen für jedweden Menschen. Es sind 'Orte von Kirche', die Begegnungsmöglichkeiten bieten und wo Gott zur Sprache kommen darf", sagte der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters in seinem kurzen Grußwort. Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Neuwied, Pfarrer Detlef Kowalski, merkte an, dass sich in der evangelischen Kirche Strukturen und Zuständigkeitsbereiche verändern würden. Dabei bezog er sich auf die anstehende Pensionierung von Werner Zupp. Denn dies beeinflusse wiederum die Citypastoral. Unter anderem an diesem Punkt zeigte sich ein Vorteil dieses Zusammenkommens im fürstlichen Schloss: Der neue geschäftsführende Dechant im Dekanat Rhein-Wied, Pfarrer Peter Dörrenbächer, bot gleich Unterstützung an. Wenn der Erhalt der Citypastoral auf evangelischer Seite aufgrund von Personalstrukturen schwieriger würde, „dann machen wir es doch einfach zusammen, ökumenisch“, lautete der spontane Vorschlag des katholischen Seelsorgers.

Hintergrund: Seit mehr als 25 Jahren gibt es eine Gruppe von Menschen aus der Citykirchenarbeit, die regelmäßig zusammenkommt, um Erfahrungen zu bündeln und nach innen und außen Menschen und Institutionen für das Arbeitsfeld Citypastoral als Schnittstelle zwischen Kirche und Stadt zu sensibilisieren. In der seit 2004 offiziell bestehenden ökumenischen Arbeitsgemeinschaft Netzwerk Citykirchenprojekte sind mehr als 100 Einrichtungen zusammengeschlossen. Die Geschäftsführung des Netzwerks Citykirchenprojekte liegt bei einem fünfköpfigen Sprecherteam. Die Struktur soll sich jetzt aber ändern und in einen eingetragenen Verein übergehen. Weitere Informationen gibt es auf www.citykirchenprojekte.org oder bei Werner Zupp unter Tel.: 02631-25336.

Leserbrief der SPD Oberbieber

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Leserbrief des Ortsvereins zum Thema „Freibad Oberbieber“.
Der HVO hat anscheinend keinerlei Interesse daran, eine Möglichkeit für die Öffnung des Schwimmbades zu finden.

Die SPD-Ortsvereinsvorsitzende Lana Horstmann hat zu einer Gesprächsrunde mit Vertretern der Stadtwerke Neuwied, Stadtverwaltung Neuwied, Schwimmvereinen und andere politische Vertreter eingeladen - Resonanz darauf: keine!

Konkret ging es darum, dass Freibad zu öffnen, um gerade Familien, Kindern, aber auch viele Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zum Schwimmen zu geben. Alle Schwimmbäder öffnen um uns herum, wenn auch mit eingeschränkter Kapazität. Die Einrichtung und notwendigen Arbeiten zur Eröffnung des Schwimmbadbetriebes hätte mit Vereinen und weiteren Freiwilligen sicherlich gestemmt werden können. Darüber hinaus hätten Schwimmvereine am Abend die Bahnen zu den gültigen Vereinbarungen und Gebühren, wie sie in Neuwied auch üblich sind,  "buchen" können. Diese hätten unabhängig einer Badeaufsicht trainieren können, währenddessen der Biergarten seinen Betrieb aufnehmen kann.

Dies nicht zu politisieren, ohne Presse und ohne Polemik einen konstruktiven Austausch zu führen und Ideen zu besprechen - das war das eigentliche Ansinnen.

Aber das Herr Löhmar, als HVO-Vorsitzender, darauf noch nicht mal reagiert, ist nicht nur respektlos, sondern auch nicht zielführend. Persönliche Befindlichkeiten haben in gewissen Funktionen einfach nichts zu suchen.

Natürlich wird er nun die notwendige Zeit, die es zur Vorbereitung braucht, als Gegenargument anbringen, hat aber dabei bewusst Wochen verstreichen lassen.

Lange haben wir als SPD Oberbieber überlegt, diesen Leserbrief zu veröffentlichen, denn nochmals sei betont: die vielen Ehrenamtlichen, die im HVO aktiv sind, leisten so tolle Arbeit und  deswegen nochmals in aller Deutlichkeit: Herzlichen Dank an alle, die sich  in irgendeiner Weise für Oberbieber und darüber hinaus für das Allgemeinwohl einsetzen.

Dennoch zeigt das Gebaren des Vorsitzenden, dass keinerlei konstruktive Diskussion zugelassen wird. Schade für viele Familien und Betroffene, schade und demotivierend aber auch für Ehrenamtler, die es sich wagen andere Denkweisen an den Tag zu legen. Denn schließlich bewegen wir uns kommunal auf kleinster Ebene, die viel mehr bewirken kann, wenn man zusammenarbeitet.

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