Montag, 19. November 2018

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Heute bei Pulse of Europe Neuwied:

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Demo - Teilnehmerin Judith Klaes stellte im Gespräch mit Mario Fergen und Peter Schwarz ihre persönliche Sicht auf ein vereintes Europa dar. Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit, bei vergleichbaren Lebensverhältnissen in Europa, sind Ihre Stichworte. Am "offenen Mikrofon" nahm sie die Gelegenheit wahr Einschätzungen und Kritik zu äußern. Nie war es wichtiger aufzustehen gegen rückwärtsgewandtes Denken und politischen Populismus.

Cataldo Spitale berichtete eindrucksvoll über die politischen und sozialen Entwicklungen in seiner italienischen Heimat. Der Flüchtlingsstrom aus Afrika wurde von beherzten Menschen auf Lampedusa und Sizilien aufgefangen. Die Politik, Europa hat sie sträflichst alleine gelassen, so die Reaktion der Demo - Teilnehmer. Der Erfolg der Nationalisten hat dort seine Ursachen.

Dennoch, es gibt keine Alternative zu einem vereinten Europa. Pulse Of Europe Neuwied kämpft weiter für eine starke, solidarische Union.

Die nächste Demo findet am Samstag, 5. Januar von 11.00 - 12.00 Uhr statt. Bis dahin bedankt sich Pulse of Europe Neuwied bei den vielen engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern und wünscht eine besinnliche Advents - und Weihnachtszeit.

Vive l' Europe!

Adventskaffee in der Senioren-Residenz an der Rheinstraße

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Bürgerinnen und Bürger der südöstlichen Innenstadt laden die Allgemeinheit für Samstag, 1. Dezember, zu einem gemütlichen Adventskaffee ein. Um 14 Uhr beginnt das Beisammensein, bei dem neben Kaffee und Kuchen auch ein kleines Rahmenprogramm serviert wird, im Gemeinschaftsraum der GSG- Seniorenresidenz an der Rheinstraße 46. Um besser planen zu können, wird um Anmeldung bis zum 28. November im Stadtteilbüro, Rheintalweg 14, Telefon 02631 863 070, E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gebeten.

Bibliotheken und Radiosender machen Werbung für die Onleihe

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Die Bibliotheken der Onleihe Rheinland-Pfalz (Internet: www.onleihe-rlp.de) werben in den nächsten Wochen in Kooperation mit dem Radiosender RPR1 für das gemeinsame E-Medien-Angebot. Darauf macht die Leiterin der StadtBibliothek Neuwied, Barbara Lippok, aufmerksam. Sie weiß: „Mittlerweile stehen in der Onleihe Rheinland-Pfalz mehr als 80.000 Medien bereit. In 76 Bibliotheken, natürlich auch in Neuwied, kann sie genutzt werden, sofern man einen gültigen Bibliotheksausweis besitzt.“ Dennoch wissen laut Lippok viele potenzielle Leser nicht, dass sie in ihrer Bibliothek neben gedruckten Büchern auch E-Books, E-Magazines oder E-Audios ausleihen können; hinzu kommt ein umfangreiches Angebot an E-Learning-Kursen.

Um das zu ändern, hat Onleihe Rheinland-Pfalz mit RPR1 eine Werbekampagne gestartet. Auf der Homeage https://www.rpr1.de/ gibt es zudem ein Gewinnspiel, bei dem man unter anderem ein iPad und die kostenlose Mitgliedschaft in einer nahegelegenen Bibliothek gewinnen kann. Auf dieser Webseite findet man auch Informationen darüber, welche Bibliotheken beteiligt sind, und wie man die Onleihe komfortabel nutzen kann.

Nemo auf langer Strecke: Gewinner fuhren nach Trier und an die Nordsee

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Vorbereitung nötig – Offene Fragen beim Laden der Carsharing-„Stromer“

Neuwied. Beide hatten ein Wochenende mit „nemo“, dem Neuwieder Carsharing, gewonnen. Beide wollen es weiter nutzen, beide haben es ausgiebig getestet: Karin Eggersdorfer war in der Region und einmal bis Trier unterwegs, Andrea Spira fuhr sogar zu einem Kurztrip an die Nordsee!

Das Carsharing hat sich längst etabliert in Deutschland. Doch nur wenige Anbieter setzen wie die Stadtwerke Neuwied (SWN) komplett auf Elektromobilität. „Es gibt noch Unsicherheiten zu Reichweite, Ladenetz und Technik“, weiß Michael Bleidt vom Marketing der SWN. „Im Stadtgebiet ist das kein Problem, auf längeren Strecken ist etwas Vorbereitung sicher vorteilhaft.“

Gut vorbereitet hatten sich beide. Karin Eggersdorfer testete zuerst in der Stadt, ehe es in die Region ging. Erste Erfahrung: „Beim Blick auf den Tacho geht der Fuß sehr schnell wieder vom Gas, da die Beschleunigung enorm ist.“ Für die Fahrt in den Oberbergischen Kreis und nach Trier hatte sie sich eine App mit den Ladestationen auf ihr Smartphone geladen und den Renault ZOE ans Netz gehängt, um mit voller Ladeleistung zu starten. Sie lobt den starken Motor, der bergauf seine Leistung bringt und bergab kaum an Reichweite verliert: „Für einen Kleinwagen hat er zum Überholen eine gute Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit 140 km/h. Angenehm war jedoch das dahingleiten mit etwa 120 km/h, das reicht vollkommen aus“, sagt sie. Laut Michael Bleidt ist das sehr wichtig: „Man merkt, dass man nicht nur entspannter fährt, sondern auch Reichweite behält.“ Das Laden war für Karin Eggersdorfer, die mit ihrem Mann unterwegs war, absolut problemlos, auch in Trier: Dank der App fanden sie schnell eine Ladestation, „tankten“ - und parkten vorbildlich um, damit die Ladesäule nicht unnötig blockiert wird.

Keine Berührungsängste mit E-Autos zeigte Andrea Spira aus Heimbach-Weis. Sie wollte nicht nur „mehr“, sondern „Meer“: Mit dem ZOE fuhren daher zwei Erwachsene, zwei Kinder und Gepäck nach Hooksiel an die Nordsee!

Die Entfernung: 440 Kilometer. „Wir planten etwa auf halber Strecke einen Stopp in Münster ein.“ Im Internet schauten sie nach Lademöglichkeiten: „Da gibt´s noch Ausbaubedarf.“ Bei Köln kamen sie in einen Stau und zusätzliche 45 Minuten Fahrtzeit: „Überraschenderweise blieb die Akkuleistung im Stau stabil.  Das Fahrzeug verbraucht bei Stopp and Go kaum Energie“, freut sie sich.

Doch in Münster ein kleiner Schock: „Das Navi zeigte an, dass die Ladestation mit unserem Auto nicht kompatibel sei.“ Nach einigem Überlegen wählte man ein anderes Parkhaus. „Wir hatten Glück, auch unser Stecker passte, obwohl das Navi das Gegenteil behauptet hatte.“ Dennoch war ein Kontakt zu den Stadtwerken Münster nötig, die die Säule schließlich freischalteten und die Fahrt ging weiter. Auch bei Ausflügen nach Wilhelmshaven und Jever gab es wieder das Problem des Ladens. Ihr Fazit: „Das Auto macht im Stadtverkehr und auf kurzen Landstrecken viel Freude. Allerdings braucht man Zeit und Geduld, um lange Distanzen zu bewältigen. Im Vorfeld muss man sich entsprechend Gedanken machen, wie viele Stopps notwendig sind und wo man laden kann.“ Sie bemängelt Defizite bei den Lademöglichkeiten, unterschiedliche Stecker und Ladezeiten. Michael Bleidt sagt dazu: „Eigentlich gibt es eine europäische Norm für die Ladetechnik. Die Websites sind da aber nicht immer auf dem korrekten Stand, so dass es zu vermeidbaren Verunsicherungen der Kunden kommt.“

Dennoch betont Andrea Spira: „Auch, wenn das eine oder andere nicht auf Anhieb funktioniert hat: Wir hatten ein schönes und erlebnisreiches Wochenende mit dem Nemo. Wir können uns vorstellen, für den Stadtverkehr auch zukünftig auf das Angebot zurückzugreifen.“ Karin Eggerdorfer, die nur wenige Minuten von der Deichwelle entfernt wohnt, sagt: „Gut, dass ich jederzeit mit meiner Carsharing-App einen ´Stromer´ buchen kann, ich werde es sicher nutzen.“

Busunternehmen informierte Seniorenbeirat

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Nach Fahrplanänderung: Ältere Bürger sprechen mit MVB

Ein Fahrplanwechsel stellt gerade ältere Menschen vor Probleme, verändern sich doch häufig gewohnte Wege und Zeiten. Sie haben besondere Bedürfnisse. Und so sammelte der Seniorenbeirat der Stadt Neuwied nach der jüngsten Fahrplanänderung Anregungen älterer Mitbürger, um anschließend das Gespräch mit Vertretern des Mittelrheinischen Verkehrsbetriebs (MVB), der verantwortlich für den Busverkehr in der Deichstadt ist, zu suchen. Im Verwaltungshochhaus stellten sich nun Axel und Kim Zickenheiner den Fragen der Seniorenvertreter und erläuterten ihnen grundlegende Elemente des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wie Fahrplangestaltung und Fahrereinsatz.

Bürgermeister Michael Mang lobte eingangs der Zusammenkunft den Seniorenbeirat für dessen konsequentes Engagement für einen möglichst reibungslosen ÖPNV im Sinne der älteren Mitbürger, sein Dank galt aber auch dem MVB für seine Bereitschaft zum offenen Dialog. Schließlich gehe es nicht darum, jemandem den „Schwarzen Peter“ zuzuschieben, sondern vielmehr darum, über die Möglichkeiten von notwendigen Kurskorrekturen zu sprechen. „Es ist gut zu sehen, dass sich der Beirat von Beginn an mit der Angelegenheit beschäftigt und die Anregungen gebündelt hat. So können wir uns strukturiert um Verbesserungen bemühen“, betonte Mang. Robert Raab, der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Robert Raab, brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass das Gremium nun „aktuellste und umfassende Informationen aus erster Hand“ zu erhalten.

Erfreut war der Seniorenbeirat beispielsweise über die Tatsache, dass das Busunternehmen die Fahrpläne wie gewünscht mittlerweile auch in gedruckter Form vorgelegt hat. Er hofft noch auf weitere Verbesserungen und hat dem MVB eine Liste mit weiteren Anregungen zur Bearbeitung überreicht. Axel und Kim Zickenheiner unterstrichen ihre Bereitschaft, eventuell weiteren erforderlichen Nachbesserungen offen gegenüberzustehen.

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