Dienstag, 18. September 2018

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Volles Haus beim Kreistreffen der AfD

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Neuwied. Beim letzten offenen Kreistreffen der AfD in Neuwied blieb kein Sitzplatz unbesetzt. Der Kreisvorsitzende & parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz Dr. Jan Bollinger sieht darin auch die AfD in ihrer politischen Arbeit bestätigt und ist darüber erfreut, dass sich auch hierzulande die Umfragewerte weiter in den europaweiten Parteientrend einreihen.


Nach Dr. Bollingers Begrüßungsrede - vor über 40 Gästen - sprach der Kreisvorsitzende der AfD Mayen-Koblenz und 1. Stellvertreter des Bundesfachausschusses 1 (BFA 1) Dr. Horst Knopp ausführlich über seine Ausschussarbeit. Der BFA 1 erarbeitet die Positionen der AfD zu den Themenfeldern Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Entwicklungshilfepolitik für das Europawahl-Programm. In ihrem Programm fordert die AfD, dass die Europäische Union in einen Staatenbund souveräner Staaten zurückgeführt wird. Sie will den souveränen, demokratischen Nationalstaat erhalten. Dazu Dr. Horst Knopp: „Die AfD steht für die Freiheit und Selbstbestimmung der europäischen Nationen. Einer weiteren Schwächung der souveränen Nationalstaaten und damit auch Deutschlands werden wir entschieden entgegentreten. Nicht rückholbare Souveränitätsverzichte der Staaten dürfen mit der Europäischen Union nicht verbunden werden. Sofern eine solche Konzeption mit den derzeitigen Partnern der EU nicht einvernehmlich auszuhandeln ist, ist Deutschland gezwungen, dem Beispiel Großbritanniens zu folgen und Deutschland muss aus der bestehenden EU austreten.“


Im Anschluss an den Vortrag stellten sich der Kreischef der Neuwieder AfD Dr. Bollinger sowie der Gastredner Dr. Knoop den zahlreichen Fragen der Bürger und ließen dabei keine Frage unbeantwortet. Dr. Bollinger durfte an diesem Abend sechs Mitgliedsanträge an Interessenten ausgeben.


Neuwieder Kreisverband der AfD

Mitglieder der Senioren Union Neuwied erhielten exklusive Einblicke ins Europaparlament in Straßburg

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Im Gespräch mit Europa-Abgeordnetem Dr. Werner Langen

Kreis Neuwied. Bei herrlichem Sonnenschein und viel guter Laune im Gepäck folgte die Senioren Union des Kreises Neuwied einer Einladung des Europa-Abgeordneten Dr. Werner Langen ins Europaparlament nach Straßburg.

Die zweitägige Fahrt in einem komfortablen Reisebus führte die  45-köpfige Gruppe über Speyer und Freiburg nach Straßburg. Den ersten Stopp in Speyer nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entweder zum Bummeln durch das idyllische Städtchen, einer Dombesichtigung, einem gemütlichen Plausch im Biergarten oder einem Besuch am Grab von Helmut Kohl. Die Teilnehmer gedachten dabei dem großen Europäer und ehemaligen Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Weiter ging es dann nach Freiburg. Dort ließ man nach einer kurzweiligen Stadtführung den Abend bei badischem Wein und badischen Leckereien ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück weiter nach Straßburg. Der Vorsitzende der Senioren Union Reiner Kilgen hatte schon im Vorfeld alle bürokratischen Hürden genommen, die für einen schnellen und reibungslosen Ablauf der extrem hohen Sicherheitsvorkehrungen beim Betreten des Gebäudes gefordert waren. Bevor die Mitglieder der Senioren Union dann an einer Plenarsitzung teilnahmen, wurden sie von Werner Langen, MdEP herzlich empfangen und erfuhren Interessantes zur Historie des Europaparlamentes und der Europäischen Union.

Der gebürtige Moselaner machte mit viel Herz und Humor einmal mehr deutlich, wie bedeutsam und wertvoll der Leitspruch der Europäischen Union „In Vielfalt geeint“ für jetzige und zukünftige Generationen sei und sein werde.

Die Arbeitsschwerpunkte von Werner Langen liegen im Bereich Wirtschaft, Währung, Energie, Forschung und Industrie. Themen also, die gerade in ihrer Vernetzung eine immense Bedeutung für den Austausch und den Zusammenhalt der 28 EU-Länder darstellen. In seiner eloquenten und lebendigen Art erläuterte Langen eindringlich, dass der Europagedanke im Gespräch bleiben müsse und der Frieden in Europa nie wieder durch einen Krieg erschüttert werden dürfe. Dem konnten die Seniorinnen und Senioren, die die Nachkriegszeit noch präsent in Erinnerung haben, nur zustimmen.

Den Tagesausklang bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem die Erlebnisse der beiden Tage noch einmal in lockerer Atmosphäre aufgearbeitet wurden. Beim Abschied war man sich einig, dass man sich auf jeden Fall bei der Fahrt zum Mainzer Landtag im Dezember wiedersehen werde.

410 Euro für die Jugendarbeit des SSV Heimbach-Weis

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CDU Heimbach-Weis/Block übergibt Spenden der Dorffestaktion 2018

Heimbach-Weis. Der Ortsverband der CDU Heimbach-Weis/Block lud in diesem Jahr zum ersten Mal zum „Wein-Wahlstand“ beim Heimbach-Weiser Dorffest ein. Ein Probierschluck am CDU-Stand und dazu gab es leckeren Flammkuchen aus „Marios Holzbackes“. Die Christdemokraten wollen damit eine neue Tradition begründen und eine Anlaufstelle auf dem Traditionsfest im Ort sein. In geselliger Runde wurden viele interessante Gespräche geführt und Unterstützung gab es an diesem Tag auch von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig und zahlreichen Kreistags- Stadtrats- und Ortsbeiratsmitgliedern aus Heimbach-Weis. „Wir freuen uns, dass unser Angebot so gut angenommen wurde“, zeigte sich Ortsverbandsvorsitzender Markus Blank im Anschluss an das Dorffest sehr zufrieden.

Spendenübergabe an „Vorwärts,Kleeblatt e.V.“ beim Heimspiel des SSV

Das kulinarische Angebot am „Wein-Wahlstand“ war für die Besucher gratis, doch die CDU Heimbach-Weis/Block bat um Spenden für die Jugendarbeit im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis. Der gelungene Auftritt der Heimbach-Weiser Christdemokraten sollte somit einem guten Zweck zugute kommen. „Für uns war klar, dass wir mit der Verpflegung unserer Standgäste keinen Gewinn erzielen wollen und so war schnell die Spendenidee geboren“, erklärte CDU-Chef Markus Blank und ergänzte: „Wir wollen unseren Stand jetzt in jedem Jahr errichten und die Spenden an einen Heimbach-Weiser Verein übergeben.“ Den Anfang macht die CDU Heimbach-Weis mit dem Jugendförderverein „Vorwärts,Kleeblatt! e.V.“ 410 Euro waren am Ende des Dorffestes in der Spendenbox, die beim Heimspiel des SSV Heimbach-Weis auf dem Kieselborn übergeben werden konnte. Der Vorsitzende des Jugendfördervereins, Martin Reuschenbach, dankte der örtlichen CDU für die großzügige Unterstützung und betonte: „Die Spende zeigt auch die Anerkennung für unsere Arbeit in der Jugendförderung in unserem Ort.“

Jubiläums-Ehrenamtskarte – eine besondere Würdigung für langjähriges Engagement

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Wir leben in Rheinland-Pfalz in einem Land, in dem das Ehrenamt höchste Wertschätzung genießt. Auf Landesebene sind es rund 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger, die sich in Sportvereinen, bei der Feuerwehr, Rettungsdiensten, im Katastrophenschutz, in der Brauchtumspflege oder Naturschutz, im kirchlichen

Bereich und sozialen Bereich engagieren. „Auch in Neuwied ist eine große Anzahl von Menschen ehrenamtlich tätig, deswegen haben wir die Einführung der

Ehrenamtskarte begrüßt und unterstützt“, so der Vorsitzende der SPD Ratsfraktion, Sven Lefkowitz. Mit der Karte für ehrenamtlich Aktive, die sich wöchentlich mindestens 5 Stunden oder 250 Stunden im Jahr engagieren, wird der großartige Einsatz der Menschen gewürdigt. Mehr als 90 Ehrenamtskarten wurden in Neuwied bereits vergeben.

Die Möglichkeiten sich einzubringen sind vielfältig, vom wöchentlichen bis zum projektbezogenen Einsatz gibt es die unterschiedlichsten Formen, die sich in Umfang und Dauer unterscheiden. Auch in Neuwied gibt es sehr viele Menschen, die sich über Jahre oder Jahrzehnte in einem Verein, für ein Projekt oder eine Initiative einsetzen. „Manche Menschen engagieren sich ein Leben lang. Deswegen freuen wir uns, dass außergewöhnliches langfristiges Engagement durch die Einführung der Jubiläums-Ehrenamtskarte nun besonders gewürdigt wird. Ehrenamtliche, die sich 25 Jahre oder länger engagiert haben, können diese seit August erhalten und damit im ganzen Land Vergünstigungen in Anspruch nehmen. Das ist ein deutliches Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung der großen Leistung der Ehrenamtlichen“, sind sich der heimische Landtagsabgeordnete Fredi Winter und die SPD-Stadtratsfraktion einig.

Teil der Marktstraße deutlich früher fertig als geplant

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Bauamt: Anlieger können im Oktober auf ihre Stellplätze

Gute Nachricht nicht nur für die Anwohner der Marktstraße, sondern für alle Neuwieder: Die Fertigstellung des oberen Bauabschnitts erfolgt deutlich früher als zunächst geplant. Und zwar gleich um ein sattes Jahr.

Es ist ungewöhnlich, dass die Arbeiten auf einer Baustelle früher als geplant beendet werden können. Einen solch ungewöhnlichen Fall erleben nun die Neuwieder. Auf dem größeren der beiden Arbeitsfelder an der Marktstraße, dem Areal zwischen Langendorfer Straße und Hermannstraße, können die Arbeiter Schaufeln und Hacken schon in Kürze bei Seite legen, auch der Motorenlärm von Bagger und Lkw ist dann passé. Denn bis Ende September soll die Strecke bereits komplett asphaltiert und für die Anlieger befahrbar sein. Das teilt das städtische Bauamt mit.

Was ist ausschlaggebend für die positive Entwicklung? Da gibt es mehrere Faktoren. Die im oberen Bereich tätige Firma ist zwar regional aufgestellt, agiert aber bundesweit. Dementsprechend stehen ihr flexible Kapazitäten an Personal und Maschinen zur Verfügung. In Neuwied setzte sie zeitweise mehr ein als zunächst geplant – und üblich. Dieses Vorgehen war bei Vertragsunterzeichnung noch nicht absehbar. Mit entscheidend für das rasche Vorankommen auf dem oberen Baufeld war auch die Tatsache, dass die seitens des Bauamtes vorgegebene Zeit der Vollsperrung von sechs Monaten dort vom Bauunternehmen in besonderem Maße genutzt wurde. So konnten die Arbeiten mit einem Mehr an Personal und Maschinen noch effektiver durchgeführt werden. Anfang November sollen sie komplett beendet sein. Zwei Dinge spielten den Firmen noch in die Hände: Die durchweg gute Witterung und die Tatsache, dass man während der Tiefbauphase kaum unliebsame Überraschungen erlebte.

Arbeitet die für das untere Baufeld verantwortliche Firma zu langsam? Ein klares Nein kommt da von Frank Weinand vom Bauamt. Das dort tätige mittelständische Unternehmen kommt aus der Region und liegt „voll im vertraglich vereinbarten, drei Bauphasen umfassenden Zeitplan“. Es hat zudem laut Weinand das „etwas schwierigere Terrain“ zu beackern. So fanden die Arbeiter an der Stelle, wo einst Straßenbahnschienen verliefen, noch einen Betonunterbau. Auch kommt zum Tragen, dass die Zeit der Vollsperrung wegen der geringeren Länge des Baufelds deutlich kürzer war. Schon seit Mitte Juli wird dort nur mit halbseitiger Sperrung gearbeitet.

Auf was können sich Autofahrer einstellen? Spätestens ab Anfang Oktober ist die gesamte Marktstraße zwar halbseitig befahrbar, jedoch nur für Anlieger, nicht für Busse und den allgemeinen Durchgangsverkehr. „Unser primäres Ziel ist es, den Anliegern so schnell wie möglich wieder die Zufahrt zu ihren Parkplätzen zu ermöglichen“, unterstreicht Weinand.

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