Samstag, 19. Juni 2021

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Insektenhotel in den Goethe-Anlagen aufgestellt

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Projekt Ehrenamtlicher rückt Naturschutz in den Fokus

Viele Köche verderben keineswegs den Brei: Das beweist eine Aktion in der südöstlichen Innenstadt. Dort haben Quartiersmanagement, ehrenamtlich engagierte Bürger und die städtische Kindertagesstätte „Kinderschiff“ mit professioneller Unterstützung ein Insektenhotel zusammengebaut, mit verschiedenen Materialien befüllt und aufgestellt. Damit hat nicht nur der Naturschutz Einzug in die Goethe-Anlagen gehalten, denn das hübsche Häuschen dient auch der Stadtteilverschönerung, einem der Schwerpunkte des Projekts Soziale Stadt.

Bürgermeister Michael Mang lobte bei der „Hoteleröffnung“ das Engagement der Anwohner. „Die Aktiven in der südöstlichen Innenstadt stellen Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer deutlicher in den Vordergrund“, betonte er. Stellvertretend für die vielen fleißigen Helfer sprachen Brigitte Lopez und Klaus Winter. Sie erläuterten sehr anschaulich, wie alle Beteiligten mit sehr viel Spaß und zum Teil bis spät in den Abend hinein am Insektenhotel gewerkelt hatten.

Quartiersmanagerin Alexandra Heinz dankte den Profis – Tierärztin Dr. Jutta Etscheidt, Günther Hahn vom NABU und Dachdecker-Innungsmeister Ralf Winn für deren substanzielle Beiträge.  „Es war eine gute Idee, gemeinsam ein Insektenhotel zu bauen. Wir haben von vielen Seiten eine enorme Unterstützung erhalten“, unterstrich Heinz. Etscheidt und Hahn werden das Projekt auch weiterhin unterstützen. Der Naturschutzexperte informierte über die Arten, die sich im Insektenhotel in nächster Zeit ansiedeln werden. Dafür, dass die Insekten sich in den Anlagen wohlfühlen, sorgen die Servicebetriebe Neuwied. Deren Mitarbeiter säen in Kürze eine insektenfreundliche Blumenwiese aus. Hahn ist sich sicher: „Die Vielfalt der Insekten in der Parkanlage wird so weiter gefördert.“

Die Mädchen und Jungen des benachbarten „Kinderschiffs“ haben eine Schilfmatte am Zaun befestigt, die als Insektenlebensraum dient. Sie haben nun die Möglichkeit, die Insekten bei der Arbeit zu beobachten und sich so von der Nützlichkeit der kleinen Tiere zu überzeugen. Natürlich können auch die Erwachsenen auf Beobachtungsposten gehen. In Kürze wird noch eine Tafel aufgestellt, die Interessierte mit weiteren Informationen versorgt.

Interessierte die sich für den Stadtteil einsetzen und neue Ideen einbringen möchten, sind jederzeit willkommen. Weitere Infos gibt es im Stadtteilbüro am  Rheintalweg 14, Telefon 02631 863 070.

Wahlbeschwerde der AfD gegen die Wahl von Ralf Seemann war nicht erfolgreich

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Neuwied. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) hat die Wahlbeschwerde der AfD geprüft und festgestellt, dass keine wesentlichen Verfahrensfehler vorliegen und die Wahl des Beigeordneten Ralf Seemann rechtmäßig ist. Dazu der Fraktionssitzende der AfD im Stadtrat Renè Bringezu: „Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Neuwied waren über die Wahl des Beigeordneten Ralf Seemann empört. Selbst aus den Reihen der Papaya-Koalition wurden Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Ausschreibungsverfahrens und der Beigeordnetenwahl laut. Nachdem die ADD das gesamte Verfahren geprüft hat und dabei keine schwerwiegenden Verfahrensfehler ermitteln konnte, ist die Wahl nun offiziell rechtmäßig. Ralf Seemanns Amtseinführung sollte, auf eigenem Wunsch hin, erst im Laufe des Frühjahrs 2020 stattfindenden. Somit hat sich nichts am persönlichen Zeitplan Seemanns geändert und er geht - dank der AfD - letztendlich gestärkt in sein neues Amt. Wir wünschen Herrn Seemann viel Erfolg in seiner herausfordernden Funktion als neuer hauptamtlicher Beigeordneter unserer schönen Stadt Neuwied.“

AfD-Fraktion Neuwied

Ausbildung in der Hafenstraße: Gute Ergebnisse, schwierige Bewerbersuche

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SWN und SBN gehen weiter offensiv auf junge Leute zu

Neuwied. Mit sehr guten Ergebnissen haben die Industriekaufleute Jessica Meyer und Selina Haupt sowie Kfz-Mechatroniker Pascal Wenneckers ihre Ausbildung bei den Stadtwerken Neuwied abgeschlossen. Dort freut man sich einerseits, merkt aber auch, dass die Suche nach guten Azubis immer schwieriger wird.

„Jeder Betrieb merkt, dass die Zahl der Bewerber sinkt“, sagt Personalchef Dirk Reuschenbach. „Während wir früher bis zu 250 Bewerbungen für 14 Ausbildungsstellen auf den Tisch bekamen, sind es heute gerade mal 150.“ Ausbildung sei kein Selbstläufer mehr, vielmehr sei man als Unternehmen gefordert, die eigenen Vorzüge deutlich herauszustellen – und geht bei SWN und SBN auch neue Wege. „Wir sind in den sozialen Medien präsent, haben eine Facebook-Gruppe zur Ausbildung, unsere Azubis geben auf Instagram Einblicke in ihren Berufsalltag.“ Messen und Speed-Datings gehören mittlerweile zum Pflichtprogramm, erklärt Ausbildungsleiterin Sarah Schmitz: „Unsere Azubis begleiten uns und können aus eigener Erfahrung berichten. Und mit VR-Brillen können sich Schüler einen virtuellen Einblick in den Berufsalltag bei uns verschaffen.“

Die Rahmenbedingungen sind wichtig, aber offenbar nicht entscheidend, so Reuschenbach. „Wir reden bei uns nicht über einen Mindestlohn von 515 Euro: Wir zahlen schon im ersten Lehrjahr rund 1020 Euro.“ Außerdem, ergänzt Schmitz, „gibt es Sonderzulagen wie einen Fahrtkostenzuschuss, ein Mentorensystem, wir zahlen Schulbücher und Arbeitsmaterialien, Seminare und Workshops. Außerdem bieten wir einmal wöchentlich einen eigenen Werksunterricht, geben Sonderurlaub vor Prüfungen und Prämien bei erfolgreichem Abschluss. Daran kann es nicht liegen.“

Die hohen Anstrengungen tragen Früchte. Mehrfach wurden die Betriebe in der Hafenstraße von „Focus Money“ im Ranking „Deutschlands bester Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet und die jungen Leute schließen regelmäßig im Kammerbezirk der IHK mit überdurchschnittlichen Ergebnissen ab, so Reuschenbach: „Natürlich erwarten wir auch viel. Die Entwicklung der Energiewirtschaft wird immer komplexer, daher brauchen wir Fachkräfte, die in das Unternehmen hineinwachsen. Nur so können wir die Qualität unserer Arbeit auch in Zukunft gewährleisten.“

Für den Bereich der Industriekaufleute sieht die Nachfrage noch gut aus, immer schwieriger ist es im gewerblichen Bereich. Mehr Interessenten für die Jobs als Fachkraft für Abwassertechnik, Straßenbauer und Elektroniker wären willkommen. Ärgerlich ist indessen ein hartnäckiges Gerücht, dass eine Bewerbung aussichtslos sei, da die Stellen „unter der Hand“ vergeben würden. Für beide ein Rätsel. Natürlich freue man sich, wenn sich die Kinder von Mitarbeitern, Freunden und Bekannten bewerben. Sie müssten aber die gleichen Einstellungstests und Bewerbungsgespräche bestehen wie jeder andere auch.

Die nächsten Möglichkeiten, die Berufe von SWN, SBN oder Deichwelle kennenzulernen, gibt es am 2. und 3. März, 9 bis 13 Uhr, in der David-Roentgen-Schule Neuwied. „Und wer Fragen hat, kann mir eine SMS oder WhatsApp unter 0151/58810533 senden.“ Sarah Schmitz vermittelt dann gerne einen direkten Kontakt zu einem der Azubis.

Weitere Infos auf der Homepage der SWN www.swn-neuwied.de, auf Instagram sowie auf der Facebook-Seite www.facebook.com/swnneuwied. Dort gibt es auch eine eigene Gruppe zum Thema Ausbildung.

Verstärkung des Teams im Vorbeugenden Brandschutz der Kreisverwaltung Neuwied

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Das Team des Brand- und Katastrophenschutzes der Kreisverwaltung Neuwied erhielt weitere Verstärkung für den Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes.

Landrat Hallerbach überreichte dem neuen Kollegen Dominik Thier seine Urkunde zum Brandoberinspektor bei der Kreisverwaltung Neuwied, nachdem der Bauingenieur seine zweijährige Ausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst erfolgreich absolviert hat. Gleichzeitig erhielt Brandoberinspektor Andreas Harder seine Ernennungsurkunde zum Beamten auf Lebenszeit.

Foto:  Vordere Reihe vl: Werner Böcking, Andreas Harder, Dominik Thier, Landrat Achim Hallerbach Hintere Reihe vl: Oliver Honnef, Hildegard Person-Fensch, Frank Laupichler

Beetpaten kümmerten sich um Frühlingsstimmung

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Über Jahre gemeinsam Freude für Vorübergehende erreicht

Für Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. ist der Valentinstag seit 6 Jahren Anlass Primeln einzupflanzen. Der Ort des Geschehens befindet sich in Nachbarschaft von DRK-Krankenhaus und Familienbildungsstätte bzw. Mehrgenerationenhaus. Seit 2013 schon wiesen zwei städtische Hinweisschilder auf die gewoNR-Beetpatenschaft auf der Fläche hin.

In 2020 wurden es 17 Primeln - entsprechend der Anzahl derjenigen Mitglieder die auch Teil der Bewohnergemeinschaft vom Mieterwohnprojekt im Zeppelinhof 2 sind. Von dort aus gab es zuvor schon zwei Einsätze um das restliche Laub zu entfernen.

Das Herbstlaub durfte man 2019  erneut - nach Anfrage bei der SBN - Mittwochs früh auf die Straße rechen. Sehr hilfreiche Unterstützung. Wie auch die "Wasserspenden" von den oben beschriebenen Nachbarn. Einige Male auch unterstützendes Bewässern durch die Mitarbeiter aus der Wilhelm-Leuschner-Straße 5.

Was einer alleine nicht schafft schaffen wir gemeinsam – am gewoNR-Beet wird dies erlebbar !

So gelang auch am Valentinstag 2020 das Vorhaben mit Tradition. Farbkleckse auf dem Boden verführen nun zum genaueren Hinschauen. Sie bieten Anlass das heranwachsen von Schneeglöckchen, Krokussen, Narzissen, Tulpen und vielfältigen Hyazinthen zu entdecken. Bei häufigerem Vorbeikommen sogar das Aufblühen mitzuerleben!  

Premiere hatte in diesem Jahr die Dekoration zu Karneval - die sofort Beachtung fand. Die immer wieder erlebte Wertschätzung fürs Tun ermutigt. Weitere Infos www.gewoNR.de

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