Sonntag, 25. Juli 2021

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Neuregelung des Kurzarbeitergeldes während der Corona-Krise:

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Das sollten Unternehmen wissen!

Agentur für Arbeit Neuwied berät regionale Unternehmen. Neue Verordnung soll rückwirkend ab 1. März gelten.

Am Freitag, dem 13. März, hat der Bundestag umfangreiche Wirtschaftshilfen zur Bewältigung der Corona-Krise beschlossen. Dazu gehören auch die erweiterten Möglichkeiten zur Inanspruchnahme des Kurzarbeitergeldes. So kann zukünftig Kurzarbeitergeld schon gezahlt werden, wenn zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind – statt bisher einem Drittel.

Darüber hinaus übernimmt die Agentur für Arbeit die Sozialversicherungsbeiträge, die zuvor auch während der Kurzarbeit vom Arbeitgeber zu entrichten waren. Neu ist ebenfalls, dass ein Betrieb nicht mehr negative Arbeitszeitsalden aufbauen muss, bevor er Kurzarbeitergeld beantragen kann, und, dass die Neuregelungen auch für Zeitarbeitnehmer gelten. Bisher war Kurzarbeit im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz nicht vorgesehen. Alle Neuregelungen sollen laut Arbeitsminister Hubertus Heil rückwirkend zum 1. März in Kraft treten.

Die Agentur für Arbeit Neuwied berät regionale Unternehmen zu allen Fragen rund ums Kurzarbeitergeld. Die Experten des Arbeitgeber-Services sind unter der kostenlosen Rufnummer 0800 4 5555 20 zu erreichen.

Arbeitgeber senden ihre Anzeige an folgende Anschrift:

Agentur für Neuwied

56560 Neuwied

Auf diesen beiden Wegen kann die Anzeige schnellstmöglich bearbeitet werden. Bei der Nutzung der Zugangskanäle E-Mail und Fax wird die Bearbeitung verzögert.

„Der erste Schritt für die Unternehmer, die vom Arbeitsausfall betroffen sind, ist die Anzeige der Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit“; sagt Karl-Ernst Starfeld, Leiter der Agentur für Arbeit Neuwied. „Die konkrete Beantragung des Kurzarbeitergeldes erfolgt später. Bis zum Ende des Monats kann rückwirkend für den ganzen März Kurzarbeitergeld beantragt werden.“

Alle wichtigen Informationen zum neuen Kurzarbeitergeld sowie Vordrucke finden Unternehmen unter www.arbeitsagentur.de.

Digitale Sprechstunden mit dem Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz macht auf seine telefonische Erreichbarkeit mit zusätzlichen digitalen Gesprächsangeboten aufmerksam.

NEUWIED. „Trotz der derzeitigen Umstellung der Arbeitsweise meines Wahlkreisbüros auf Home-Office, bin ich für die Bürgerinnen und Bürger umfänglich erreichbar. Persönliche Gesprächstermine sind wegen der aktuellen Entwicklung in Bezug auf den Corona-Virus derzeit  leider nicht möglich.  Um jedoch nach wie vor bestmöglich helfen zu können, erweitere ich die Möglichkeiten mich zu erreichen“, so Sven Lefkowitz.

Der Landtagsabgeordnete steht den Bürgerinnen und Bürgern per Telefon oder Skype-Videogespräch im Rahmen von digitalen Sprechstunden ab sofort Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 17:00 bis 19:00 Uhr zur Verfügung.

„Auch über Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube – können Sie sich gerne bei mir mit Ihrem Anliegen melden. Nach wie vor steht auch das Kontaktformular auf meiner Internetseite zur Verfügung. Gerne können Sie mich darüber hinaus auch per WhatsApp kontaktieren, ich melde mich dann schnellstmöglich bei Ihnen“, lässt Sven Lefkowitz wissen.

Telefonisch oder per WhatsApp ist der SPD-Landtagsabgeordnete unter der Mobilrufnummer 0171/5375203 erreichbar. Die Kontaktaufnahme über das Videoformat Skype ist über die Suche nach dem Nutzernamen „Sven Lefkowitz“ möglich. Unter diesem Nutzernamen gelangt man auch auf die weiteren Profile in den sozialen Medien.

Für weitere Informationen oder Rückfragen zum Angebot der digitalen Sprechstunde steht Ihnen das Wahlkreisbüro unter Tel.: 02631/873-9007 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.

Landkreis Neuwied erhält über 4.5 Millionen Euro

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Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bekommt der Landkreis Neuwied  mehr als  4.5  Millionen Euro. Wie der  Abgeordnete Sven Lefkowitz betont, hat die Landesregierung angekündigt, das Geld den Kommunen rasch zur Verfügung zu stellen. „Die Kommunen kämpfen an vorderster Front gegen das Corona-Virus, etwa über ihre Gesundheitsämter. Es ist daher genau richtig, dass die Landesregierung heute beschlossen hat, ihnen eine einmalige pauschale Zahlung zuzuweisen.“ Die Mittel werden über einen Nachtragshaushalt bereitgestellt, über den die Abgeordneten des Landtags Rheinland-Pfalz an diesem Freitag abstimmen wollen. Das Geld soll anschließend über das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung ausgezahlt werden.

Der Abgeordnete Sven Lefkowitz sagt: „Die Landesregierung hat heute einen enormen Rettungsschirm zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen angekündigt. Es werden die Strukturen der Gesundheitsversorgung gestärkt, Kommunen unterstützt sowie Selbstständigen und Unternehmen geholfen. Neben Bundeshilfen gibt es für Unternehmen Landesgeld: So können Unternehmen von elf bis 30 Beschäftigten etwa bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes erhalten zuzüglich eines Landes-Zuschusses. Damit füllt da Land eine Lücke, die der Bund offen gelassen hat.“ Für kleinere und größere Unternehmen gebe es Hilfen der Bundesregierung und Sofortdarlehen des Landes. Zudem soll der für Unternehmen vorgesehene Bürgschaftsrahmen des Landes von 800 Millionen Euro auf 3 Milliarden massiv erweitert und die Bürgschaftsquote auf 90 Prozent der Kreditsumme erhöht werden.

Sven Lefkowitz betont: „Die Ampel-Koalition steht eng an der Seite der Kommunen, der Beschäftigten und der Betriebe. In dieser Krise ist es enorm wichtig, dass alle zusammenhalten. Die Gesundheit der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer hat oberste Priorität. Zudem müssen in Not geratene Unternehmen Unterstützung erhalten und Arbeitsplätze gerettet werden.“

Hilfsangebote für Bürger: Stadt gibt Infos und schafft Plattform

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„Bei allen notwendigen Einschränkungen persönlicher Kontakte zur Eindämmung des Corona-Virus wollen wir weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger da sein und ihnen zur Seite stehen. Zum Beispiel bei der Suche nach Hilfsangeboten“, erklärt Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig. Daher hat die Stadt ein Bürger-Telefon eingerichtet, bei dem es nicht um gesundheitliche Fragen geht, sondern bei dem sich die Anrufer  unter anderem erkundigen können, welche Angebote für Hilfeleistungen es in Neuwied gibt, was etwa die Lieferung von Einkäufen betrifft. Das Bürgertelefon ist ab Dienstag, 24. März, zu erreichen, und zwar unter den Rufnummern 0162 2075673, 0171 2263648 und 0170 3138907. Die Telefone sind montags bis donnerstags von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr besetzt.

Ebenfalls ans Netz geht am Dienstag, 24, März, eine Plattform auf der städtischen Homepage, auf der Neuwieder Unternehmen die Möglichkeit haben, ihre Angebote im Bereich Online-Handel und Abhol- und Lieferdienste zu veröffentlichen. Bürger können sich dann bei Bedarf dort informieren und entscheiden, ob sie eines der Angebote nutzen wollen. Zu erreichen ist die Plattform auf der Startseite von www.neuwied.de (Bürger/Rat/Verwaltung) und dann über den Link „Wir stehen zu Neuwied“.

Onleihe in der StadtBibliothek weiterhin möglich

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Information und Unterhaltung in Krisenzeiten

Die StadtBibliothek Neuwied macht darauf aufmerksam, dass trotz der wegen des Corona-Virus erfolgten Schließung der Einrichtung, das beliebte Ausleihen von Medien via der Plattform  „Onleihe Rheinland-Pfalz“ natürlich weiterhin möglich ist.

Auf der Homepage der städtischen Bibliothek - https://www.neuwied.de/ stadtbibliothek0.html - finden sich alle weiteren Informationen zum Ausleihprocedere sowie ein entsprechendes Anmeldeformular (https://www.neuwied.de/5861.html). Die StadtBibliothek wünscht viel Spaß beim Lesen und Informieren.

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