Thursday, 23. January 2020

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Mit der NRgiewen.de der SWN bei den Markttagen gewonnen

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Neuwied. Superwetter, viele Besucher, das waren die Martkttage Neuwied. Am Stand der  Stadtwerke Neuwied (SWN) am Kundencenter wurden nicht nur 200 Familienkalender verteilt, es gab auch etwas zu gewinnen.

Dazu musste nur die Frage „In welchen drei Bereichen bieten die Stadtwerke Neuwied unter dem Thema ´NRgiewende´ Beratung, Angebote und Förderungen an?

Klar: E-Mobilität, Photovoltaik-Anlagen, Heizungsmodernisierung. Über einen Gutschein über 300 Euro des Partners Efunmobil für eine ninebot-Tour konnte sich Sanja Ab del Aal, ein Wochenende mit dem E-Carsharing nemo im Wert von 100 Euro gewann Anton Thelen und über einen 50-Euro-Energiegutschein der SWN kann sich Michelle Sujatta-Fischer freuen. Alles drei kommen aus Neuwied.

Falsche Stromprüfer unterwegs

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SWN: Zugang zum Haus verweigern

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) warnen vor einer neuen Masche, mit dem sich Unbekannte Zutritt zum Haus verschaffen wollen. So gibt sich aktuell ein Mann als Mitarbeiter der Süwag aus und will angeblich den Stromanschluss prüfen. Dem Ansinnen sollte man auf keinen Fall nachgeben.

Die SWN weisen darauf hin, dass die Stromnetze der Stadt komplett in ihrem Besitz sind: Sie sind somit auch für alle technischen Arbeiten und Prüfungen zuständig – vom Anschluss bis zur Zählerablesung. Dies gilt auch unabhängig von der Frage, mit  welchem Versorger ein Energielieferverhältnis besteht. Somit ist auch kein Zugriff von anderen Personen außer denen der SWN zum Zähler notwendig. Auch die Zählernummer sollte man nicht herausgeben: Diese allein reicht aus, um einen Anbieterwechsel einzuleiten. Im Zweifel also: Tür zu und beim SWN-Service unter 02631/85-1400 nachfragen.

Bürgerbüro und Standesamt schließen am 14. November früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 14. November, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

Senioren kamen zum 150. Mal im Dorftreff zusammen

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Im Februar 2015 öffnete der Dorftreff in Rodenbach seine Pforten, nicht zuletzt dank der Projektgruppe „Begegnungsstätte für Jung und Alt". Die hatte sich anlässlich des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gegründet, den Rodenbach letztlich erfolgreich bestritt. Ingelore Häntze war damals eine der Initiatoren, heute leitet sie unter anderem die regelmäßige Zusammenkunft der Senioren im Dorftreff. Der sah nun ein bemerkenswertes Jubiläum, traf sich doch die ältere Generation dort zum bereits 150. Mal in gemütlicher Runde. Die beginnt, wie Häntze berichtet, immer mit kleinen, von einer Fachfrau angeleiteten gymnastischen Übungen. Danach steht meist ein thematischer Schwerpunkt auf dem Programm, der mal weihnachtlich, mal karnevalistisch oder einfach jahreszeitlich passend ausgerichtet ist. Bürgermeister Michael Mang, der zur 150. Zusammenkunft der Senioren in den Rodenbacher Dorftreff gekommen war, lobte das Engagement der Rodenbacher Bürger im Allgemeinen und das von Ingelore Häntze im Besonderen. Mang überreichte Häntze im Namen der Stadt ein Weinpräsent. „Das ist ein kleiner Dank für Ihr großes Engagement“, betonte der Bürgermeister. Häntze hatte zum Jubiläum eigens Schieferplatten im Rodenbacher Bruch gesammelt, sie gereinigt und mit einer Erinnerung an das 150. Treffen verziert - ein schönes Andenken an eine beliebte Einrichtung. Für die passende musikalische Umrahmung der kleinen Jubiläumsfeier sorgten in bewährter Weise die stimmkräftigen Ochsford-Singers Der Seniorentreff findet alle 14 Tage von 14 bis 17 Uhr statt und ist nur einer von zahlreichen Initiativen, die im Dorftreff ihre Heimat haben. So gibt es dort unter anderem Computer-, Sprach- und Erste-Hilfe-Kurse - alles auf Initiative der Rodenbacher Bürger.

 

Eine Kreistagssitzung der besonderen Art: der erste Frauenkreistag im Landkreis Neuwied

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Neuwied. Mit rund 80 Frauen fand der erste Frauenkreistag im Landkreis Neuwied in der Volkshochschule Neuwied statt. Eingeladen hatten die Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis, um mit dieser Aktion auf die Kommunalwahlen im Mai 2019 aufmerksam zu machen.

Realistisch, aber auch irgendwie anders war der erste Frauenkreistag Neuwied. Die Tagesordnung hätte zu jeder regulären Kreistagssitzung gepasst: eine Anfrage zum Öffentlichen Personennahverkehr, ein Antrag zu den Schließzeiten der Kindertagesstätten und eine Resolution zu einem Partié-Gesetz. Auch der Ablauf, mit Feststellung der Beschlussfähigkeit, Einwohnerfragestunde und Antragsberatung mit Beschlussfassung, war ganz wie in der Realität.  Anders waren nur die handelnden Personen: Statt 50 gewählten Mitgliedern, fünf Schauspielerinnen und ein Schauspieler ergänzt mit schwarzen Pappsilhouetten.

„Wir wollten zum einen zeigen, wie Kommunalpolitik organisiert ist, wie Sitzungen ablaufen und zum anderen aber auch über die Argumente für und gegen ein Parité-Gesetz informieren“, beschreibt Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises die Motivation für die Veranstaltung. Passend zum Thema zeigten Statistiken jeweils den Anteil der Frauen in den Orts,- Stadt- und Verbandsgemeinderäten seit 1994. Sie belegen deutlich, dass Frauen in allen Räten mal mehr oder weniger unterrepräsentiert sind, den umgekehrten Fall gibt es im gesamten Landkreis nicht.  „Kommunalpolitik wird völlig unterschätzt! Unser unmittelbares Wohnumfeld wird in den Räten bestimmt und eine Einflussnahme ist  möglich, wenn man sich in der Kommunalpolitik engagiert“, meint Birgit Bayer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied und verweist auf die besonderen Lebensrealitäten von Frauen: „auch heute noch haben wir unterschiedliche Verantwortlichkeiten, Lebensentwürfe und Erfahrungen von Männern und Frauen, dies hat Konsequenzen für die politischen Entscheidungen. Männer haben häufiger ein Auto zur Verfügung als Frauen, Frauen haben eine andere Sicht auf dunkle Gassen und Plätze, Frauen sind in der Regel für die Arztbesuche der Kinder zuständig. Diese Unterschiedlichkeit kann nur Berücksichtigung finden, wenn Frauen auch mitentscheiden“.

Die Gleichstellungsbeauftragten hoffen mit dem Frauenkreistag die Lust auf ein Kommunalpolitisches Engagement geweckt zu haben, damit vor den nächsten Kommunalwahlen die Statistiken besser aussehen.

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