Mittwoch, 29. Januar 2020

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Stadtteilgespräche: Der Weg vom Krankengeld zur Rente

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Rechtsanwalt Lothar Simanowski beantwortet Fragen

Die Stadtteilgespräche sind Veranstaltungen, die von Bürgern für Bürger durchgeführt werden und sich den unterschiedlichsten Thematiken widmen. Am Mittwoch, 14. November, referiert der Fachanwalt für Sozialrecht, Lothar Simanowski, zum Thema Langzeit-Erkrankung und der möglichen Verrentung mit ihren rechtlichen Aspekten.

Wenn durch einen Unfall oder eine Erkrankung eine langfristige Arbeitsunfähigkeit droht, sind  die meisten Betroffenen erst einmal ratlos und stellen sich viele Fragen: Wie lange ist die Bezugsdauer des Krankengeldes? Wer bestimmt, dass man arbeitsfähig ist? Muss man sich bei drohender Aussteuerung arbeitslos melden? Darf die Krankenkasse ihren Versicherungsnehmer zwingen, einen Rentenantrag zu stellen? Und welche Rentenarten gibt es? Diese und weitere Fragen erklärt Lothar Simanowski von 18 bis 20 Uhr im Stadtteiltreff, Rheintalweg 14, Neuwied.

Die Veranstaltung ist kostenlos, es wird allerdings um Anmeldung bis zum 13. November im Stadtteilbüro, Rheintalweg 14, Neuwied, Tel.: 02631 863070 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gebeten. Hier gibt es auch weiterführende Informationen zum Stadtteilgespräch.

Waldinteressenten hat lange Trockenheit zahlreiche Probleme und Sorgen beschert

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Erwin Rüddel: „Jetzt müssen Entschädigungsmöglichkeiten gefunden werden“

Kreisgebiet. „Die, bedingt durch den trockenen Sommer, von Borkenkäferbefall betroffenen Waldinteressenten sollen nicht allein gelassen werden. Auf Initiative von Julia Klöckner, der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, wird sich intensiv mit der aktuellen Schadenssituation in der Forstwirtschaft, von der auch mein Wahlkreis betroffen ist, befasst. Ziel ist es Entschädigungsmöglichkeiten für Waldbesitzer zu finden“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

In einem Schreiben des Ministeriums wird Rüddel mitgeteilt, dass bezüglich der Borkenkäferplage in Fichtenwäldern beschlossen wurde eine Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft einzurichten. Im Mittelpunkt steht dabei welche Fördermaßnahmen der GAK (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) kurzfristig ergänzt werden können, um betroffene private und kommunale Waldbesitzer bei der Bewältigung der aktuellen Trockenschäden zu unterstützen.

„Darüber hinaus“, so der Parlamentarier, „wird das BMEL Länder und Verbände zu einem runden Tisch ‚Forstwirtschaft und Klimawandel‘ einladen, um die von den Experten erarbeiteten Vorschläge zu diskutieren und konkrete Schritte zur Umsetzung der Empfehlungen auf den Weg zu bringen.“

Grundsätzlich sind aber zunächst die Länder für Hilfsmaßnahmen bei außergewöhnlichen Naturereignissen wie langanhaltender Trockenheit zuständig. Der Bund, so heißt es im Schreiben an Rüddel, kann nur ausnahmsweise im Rahmen der gesamtstaatlichen Repräsentation und Verantwortung Hilfen leisten, wenn die Schäden nationales Ausmaß erreichen.

Hierzu ist anzumerken, dass die angebotenen Leistungen für die Waldeigentümer je nach Bundesland unterschiedlich sind. So hat die in Rheinland-Pfalz zuständige Forstverwaltung auf Nachfrage mitgeteilt, dass seitens der Landesregierung in Mainz keine finanziellen Mittel bereitstehen, um Waldeigentümern einen Schadensausgleich für durch Borkenkäfer geschädigte Bestände zu zahlen. „Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage“, heißt es.

Rheinland-Pfalz prüfe hinsichtlich der Wiederaufforstung sowie der Vorausverjüngung in den durch die Dürre betroffen Waldbeständen die Möglichkeiten der Förderung ab 2019 nach dem GAK-Rahmenplan bzw. den „Fördergrundsätzen Forst“ von RLP. Dies ist für das Bundesland mit 8.400 Quadratkilometer Waldfläche von großer Bedeutung.

„Deshalb werden die intensiven Bemühungen von Julia Klöckner der Forstwirtschaft bei der Schadensbewältigung zur helfen, von mir ausdrücklich begrüßt und unterstützt. Die Gesundheit der Wälder ist insbesondere auch unter dem Aspekt des Klimawandels zu sehen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Bombe bei Irlich wird am Sonntag entschärft

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Evakuierung: Betroffene Bürger um Mithilfe gebeten

Die 1000-Kilo-Bombe, die vergangene Woche bei Neuwied-Irlich im Rhein gefunden wurde, wird am 4. November entschärft. Da der Kampfmittelräumdienst eine Sprengung ausgeschlossen hat, müssen knapp 9.000 Menschen an diesem Sonntag evakuiert werden. Und zwar im gesamten Stadtteil Irlich, in einem großen Teil von Feldkirchen und in einem Streifen der Innenstadt bis zur Prinz-Max-zu-Wied-Straße. Alle diese Haushalte werden auch per Flugblatt informiert.

Die Stadtverwaltung bittet eindringlich, den Zeitplan der Evakuierung einzuhalten.

Ab 9 Uhr ist am Sonntag eine Einfahrt in die zu evakuierenden Gebiete nicht mehr möglich. „Bis allerspätestens 10 Uhr müssen die Bürger den Sicherheitsbereich verlassen haben. Da teilweise mit Staus zu rechnen ist, sollte man lieber früher als später losfahren“, appelliert Bürgermeister Michael Mang an die Mithilfe der Neuwieder. Erst wenn die Gebiete vollständig geräumt sind und wenn sie nach der Kontrolle durch die Einsatzkräfte als „frei“ gemeldet werden, kann der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung - vermutlich in der Mittagszeit - beginnen. Je früher dann der Erfolg gemeldet wird, umso früher können die Bürger wieder in ihr Zuhause zurück. Eine Information über die gelungene Entschärfung erfolgt über die Medien, die Homepage  www.neuwied.de/bombenfund.html, die Facebook-Seite der Stadt Neuwied oder Katwarn.

Wer keine Möglichkeit hat, den Sicherheitsbereich mit eigenem Fahrzeug zu verlassen, kann den Bus-Shuttle zur Betreuungsstelle im Schulzentrum im Stadtteil Niederbieber nutzen. Diese steht allen Bewohnern von Irlich und Feldkirchen offen. Die Bewohner des zu evakuierenden Bereiches der Innenstadt können in der David-Roentgen-Schule, Zugang über die Prinz-Viktor-Straße, während der Entschärfung warten. Für die Bewohner Feldkirchens, die nicht evakuiert werden,  wird in der Feuerwehr Feldkirchen beziehungsweise der Arbeiterwohlfahrt eine Anlaufstelle eingerichtet. Denn ab 9 Uhr bis zum Ende der Entschärfung ist in diesen Bereich des Stadtteils keine Zu- oder Abfahrt möglich.

Um 12 Uhr wird die B42 gesperrt, eine großräumige Umleitung über das Wiedbachtal ist ausgeschildert. Auch der rechtsrheinische Bahnverkehr wird zu diesem Zeitpunkt eingestellt. Der letzte Zug verlässt voraussichtlich um 12.08 Uhr den Bahnhof Neuwied Richtung Köln.

Die Stadtverwaltung Neuwied beantwortet Fragen zur Evakuierung und Entschärfung der Bombe unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder der Rufnummer 02631 802-802. Die Hotline ist Allerheiligen von 8 bis 16.30 Uhr, am Freitag von 7.30 bis 16.30 Uhr und am Samstag von 8 bis 16 Uhr besetzt. Hier können auch Personen gemeldet werden, die liegend transportiert werden müssen.

Achte landesweite Präventionswoche in Schulen startet

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Sexuelle Gesundheit und sexuell übertragbare Infektionen bei jungen Menschen:  Aufklärung ist wichtig

Im November wird an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz wie in jedem Jahr über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen (Sexual Transmitted Infections - STI) aufgeklärt. Fachkräfte aus den Gesundheitsämtern und den AIDS-Hilfen informieren Schülerinnen und Schüler vom 5. bis 9. November 2018 darüber, wie im Bereich der Sexualität die Gesundheit erhalten und geschützt werden kann.

Angesichts guter Behandlungsmethoden droht das Wissen junger Leute über HIV und AIDS an Bedeutung zu verlieren. Das verleitet zu unbedachtem und unnötig riskantem Verhalten. Die Schulpräventionswoche will mit Informationen über HIV/AIDS und andere sexuell übertragbare Infektionen präventiv dagegen steuern.

Viele HIV-positive Menschen können heute mithilfe wirksamer Medikamente im Sinne einer chronischen Erkrankung ein normales Leben führen. Einige andere sexuell übertragbare Infektionen, über die junge Menschen informiert sein sollten, treten inzwischen stärker in den Fokus der Präventionsarbeit. Mit den Schulveranstaltungen werden junge Menschen frühzeitig dafür sensibilisiert, dass es wichtig ist, sich zu schützen – nicht nur gegen HIV, sondern auch gegen weitere sexuell übertragbare Infektionen.

Die LZG gehört gemeinsam mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, den AIDS-Hilfen Rheinland-Pfalz sowie den Gesundheitsämtern zu den Initiatoren der Aktionswoche, die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet. Durch ihre zeitliche Nähe ermöglicht die Schulpräventionswoche einen Brückenschlag zum Welt-AIDS-Tag, der jährlich am 1. Dezember begangen wird.

Sich schützen – erkennen – behandeln

Sexuell übertragbare Infektionen (STI), auch Geschlechtskrankheiten genannt, zählen neben HIV zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen in Deutschland. Dazu gehören zum Beispiel die Chlamydien-Infektion, HPV, Tripper (Gonorrhoe), Syphilis, Herpes, Trichomoniasis und Hepatitis B. Genaue Zahlen können vom Robert-Koch-Institut nicht für alle Erkrankungen genannt werden, da nicht alle Infektionen meldepflichtig sind. Die STI sind leichter und teilweise auf anderen Wegen als HIV übertragbar, etwa durch Schmierinfektionen, Küssen oder Oralsex. Unbehandelt können solche Infektionen zu Schädigungen des zentralen Nervensystems, zu Unfruchtbarkeit oder zu anderen langfristigen Gesundheitsproblemen führen. Zudem machen sie den Körper anfällig und können das Risiko einer HIV-Infektion steigern. Kondome sind wichtig, schützen allerdings nicht vor allen STI.

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Laternenlicht flackert durch die Straßen

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Termine der Martinszüge in Innenstadt und Stadtteilen

Strahlende Kinderaugen wird es auch dieses Jahr wieder geben, wenn die Martinszüge durch Neuwied und seine Stadtteile ziehen. Hier die Termine im Einzelnen.

  • Altwied: Samstag, 10. November, 18 Uhr Aufstellung Parkplatz vor der Burg zur Feuerstelle am Wendeplatz Mühlenbach-Wiedufer (wie Vorjahr). Weg: Burgtorstraße bis Wendehammer, durch Oberstraße, wieder Burgtorstraße zurück zur Feuerstelle.
  • Block: Montag, 5. November, 17.30 Uhr Wortgottesdienst in der Kirche, 18 Uhr Abmarsch zur Feuerstelle „Memelweg“, rechte Seite, hinter dem Kindergarten (wie Vorjahr). Weg: Mittelweg über Rastenburger Straße bis Wendekreis, dann zurück bis Einmündung Memelweg, über Memelweg zurück zur Feuerstelle hinter dem Kindergarten.
  • Engers: Freitag, 9. November, 17 Uhr Wortgottesdienst in der katholischen Kirche; anschließend gegen 18 Uhr Laternenzug ab „Altes Rathaus“ zur Feuerstelle am Rheinufer gegenüber bzw. neben dem Bolzplatz (wie Vorjahr). Weg: Ab Altes Rathaus in Schillergasse, Johannisstraße, Falksgasse, Alte Schlossstraße, Clemensstraße, Dietrich-Bonhoeffer-Straße, Klosterstraße bis Feuerstelle Rheinufer.
  • Feldkirchen: Mittwoch, 14. November, 17.30 Uhr Wortgottesdienst in der katholischen Kirche St. Michael; anschließend gegen 18 Uhr Laternenzug; Weg:  über Fahrer Straße bis Einmündung Feldkircher Straße, weiter über Feldkircher Straße bis zur Feuerstelle auf dem Gelände der Landesblindenschule, Rasenfläche, rechte Einfahrtseite (wie Vorjahr).
  • Gladbach: Freitag, 9. November, 17.45 Uhr Einstimmung in der katholischen Kirche, anschließend gegen 18 Uhr Abmarsch zur Feuerstelle verlängerte Sandgasse, Ecke Einfahrt kleines Industriegebiet, rechte Seite (wie Vorjahr).
  • Heimbach-Weis: Montag, 12. November; 17.30 Uhr Gottesdienst in der Kirche Heimbach; anschließend Abmarsch ab Marktplatz Heimbach über Burghofstraße, Markenweg, Auf dem Pirlich, erneut Burghofstraße und Fürther Weg zur Feuerstelle „Am Königsgericht".
  • Hüllenberg: Freitag, 16. November, 18 Uhr ab Bushaltestelle Höhenstraße über Windhauser Weg, Pause am „Spieser Eck“, danach weiter Windhauser Weg in Max-Dünnebier-Straße , über Feldweg bis Feuerstelle (wie Vorjahr).
  • Irlich: Samstag, 10. November, 17.15 Uhr Wortgottesdienst in der katholischen Kirche, anschließend ab Kirche über Apostelstraße, Talweg, Schultheiß-Damen-Straße bis zur Feuerstelle am Wiedufer (Kirmesplatz, wie Vorjahr).
  • Neuwied-Innenstadt: Freitag, 9. November, 17.30 Uhr, ab Luisenplatz über Mittelstraße, Heddesdorfer Straße zur Feuerstelle auf der Heddesdorfer Kirmeswiese (wie Vorjahr).
  • Niederbieber-Segendorf: Freitag, 9. November, 18 Uhr Wortgottesdienst in der kath. Kirche; Weg: etwa 18.30 Uhr über die Straße „An der Bonifatiuskirche“ zur Aubachstraße, nach deren Überquerung weiter auf den Wirtschaftsweg (neben Firma Werhand) bis zur dahinterliegenden Wiese.
  • Oberbieber: Freitag, 9. November, 17 Uhr Gottesdienst in der evangelischen Kirche, anschließend gegen 17.30 Uhr Aufstellung am „Lila Platz“, von dort rechts in die Friedrich-Rech-Straße, dann links in die Braunsbergstraße, wieder links auf Braunsbergstraße bleibend, danach rechts in die Straße „Zum Aubachtal“ bis zur Feuerstelle auf dem Parkplatz am Schwimmbad.
  • Rodenbach: Freitag, 9. November, 18 Uhr, Abmarsch ab dem Kindergarten zur Feuerstelle Parkplatz am Sportplatz; Weg: ab Kindergarten Zeilbäumer Weg bis Blütenstraße, Am Tonnenberg, Niederbieberer Straße bis Kreuzung „Am Buchbach“, links in die Straße „Am Rast“, rechts in die Straße „Auf der Dornheck“, dann links bis zur Feuerstelle Sportplatz.
  • Torney: Montag, 12. November, 17 Uhr, Abmarsch ab dem Kindergarten zur Feuerstelle im Feld, links hinter dem Bürgerhaus, links vom Bolzplatz (wie Vorjahr).

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