Donnerstag, 19. September 2019

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Landesregierung darf Landwirte und Weidetierhalter nicht im Stich lassen

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Christian Baldauf: „Präventionsmaßnahmen gegen den Wolf Kosten Zeit und damit Geld!“

Kreis Neuwied. Wölfe breiten sich in Rheinland-Pfalz aus. Bisher wurden in 13 Fällen Wölfe im Land nachgewiesen, die wahrscheinlich auf sechs bis neun einzelne Wolfsindividuen zurückzuführen sind. Die Weidetierhalter sind alarmiert und ergreifen Schutzmaßnahmen für ihre Herden. Ein erheblicher Mehraufwand, der viel zusätzliche Arbeitszeit kostet.

CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth, der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Horst Gies sowie Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf sprachen in Neuwied zusammen mit Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig und den kommunalen Mandatsträgern Markus Blank sowie Pascal Badziong mit Werner Neumann. Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der Schaf- und Ziegentierhalter und Züchter informierte auf seinem Hof im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis über die aktuelle Situation im Umgang mit dem Wolf. Neumann forderte dabei mehr Unterstützung von der Landesregierung: „Der Aufwand zur Errichtung der Präventionsmaßnahmen ist zu groß und macht die Weidetierhaltung zu teuer.“

Grundsätzlich erfolgt die Ausweisung eines Präventionsgebietes nur, wenn sich ein Wolf in einer Region etabliert hat. Hinweise darauf haben sich verdichtet, denn innerhalb dieses Jahres haben zwei Individuen den Bereich des Präventionsgebietes „Westerwald“ – das die Landkreise Altenkirchen, Westerwald und Neuwied sowie die Stadt Koblenz umfasst – nachweislich durchstreift.

„Ich bin froh, dass das Umweltministerium unseren Argumenten gefolgt ist. Gemeinsam mit den Weidetierhaltern, Jägern und Landwirten habe ich bereits seit Langem gefordert, dass der Westerwald zum Präventionsgebiet erklärt wird“, betont der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach, der sich seit vielen Monaten intensiv für die Ausweisung des Präventionsgebietes engagierte und ergänzt: „Die Beobachtungen von Wölfen und deren Risse in den vergangenen Wochen stellten meines Erachtens genug Beweismaterial dar, dass der Wolf in unserer Region sesshaft ist. Nur durch entsprechende Schutzmaßnahmen und eine tolerante Haltung gegenüber dem Wolf ist auf Dauer ein vernünftiges Miteinander möglich. Ich halte es für dringend geboten und logisch, dass den Tierhaltern nun geholfen wird, ihre Tiere zu schützen. Wir alle sind auf ihr Engagement angewiesen. Die Rückkehr des Wolfes wird unsere Kulturlandschaft an Rhein, Wied und Westerwald gravierend verändern, wenn wir keine ausreichenden Schutzmaßnahmen treffen und zum Beispiel auf Weidetierhaltung verzichtet werden müsste. Ich sage hier den Landwirten und Tierhaltern auch weiterhin meine volle Unterstützung zu.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, erklärt in Neuwied: „Mit der Ausweisung des Wolf-Präventionsgebietes ‚Westerwald‘ ist der erste Schritt gemacht, aber der Mehraufwand und die damit verbundenen Kosten für höhere Zäune und der ständige Auf- und Abbau der Zaunanlagen kann nicht zu Lasten der Weidetierhalter gehen.“

Informatikwissen bei der Stadt praktisch angewendet

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Kooperationsprojekt mit Rhein-Wied-Gymnasium

Viele Kabel, Computerteile, Monitore und neugierige Gesichter erwarteten Bürgermeister Michael Mang bei seiner Begrüßung der Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums (RWG) und ihrer beiden Lehrer Kevin Reuss und Michael Schönberg. Bereits zum siebten Mal besuchten Elftklässler des Leistungskurses Informatik in ihrer Projektwoche die Stadtverwaltung Neuwied, um für drei Tage ihre Unterrichtstheorie praktisch anzuwenden. Und wer dachte, er müsste einfach nur zuschauen und ein bisschen am Computer spielen, der irrte gewaltig, denn wie auch schon die Jahre zuvor hatten sich zwei Auszubildende des Amtes für IT einiges überlegt. So wurden unter anderem Grundlagen der Benutzerverwaltung vermittelt, der Datenaustausch über ein Netzwerk und zu guter Letzt eine eigene Cloud installiert. Das Kooperationsprojekt ist für die Schüler nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Unterricht, sondern sie erfahren darüber hinaus aus erster Hand noch einiges über diesen Berufszweig und seine Ausbildungsmöglichkeiten. Dustin Ramseger zum Beispiel absolviert bei der Stadt eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration und Jan Walldorf wird nach seinem Dualen Studium Bachelor of Engineering Informationstechnik sein. Auch im kommenden Jahr werden wieder beide Fortbildungswege bei der Stadtverwaltung Neuwied angeboten. Online-Bewerbungen sind ab sofort unter www.neuwied.de/jobs möglich.

Spende der VR Bank Neuwied-Linz große Hilfe zur Erhaltung des Engerser Waldheims

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„Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist mit Hilfe der großzügigen Spende der VR Bank Neuwied-Linz eG wichtige Erhaltungsmaßnahmen an unserem Waldheim im Engerser Wald in den letzten Monaten angehen zu können.“ Gottfried Brubach,  „gute Seele und Macher“ des Waldheimes präsentierte bei einem Ortstermin im Waldheim des Förderwerks Jugenderholung Engers mit weiteren Vorstandsmitgliedern dem Teamleiter der Geschäftsstelle Engers, Rolf Jechel, die durchgeführten Maßnahmen. „Für uns ist es immens wichtig, dass wir Unterstützung beim Erhalt des Waldheimes erfahren. Von März bis Oktober ist das Waldheim an jedem Wochenende von Gruppen aus Nah- und Fern genutzt. Vor allem Kinder und Jugendgruppen freuen sich auf die tollen Möglichkeiten in der Natur, die unsere Einrichtung bietet.“  Aber auch Engerser Vereine und Jugendgruppen nutzen das Waldheim gerne für ihre Veranstaltungen und Aktivitäten. „Wir werden auch in Zukunft versuchen durch gezielte Investitionen die Substanz und die Ausstattung des Waldheimes auf einem zeitgemäßem Stand zu halten. Das diese Investitionen dank großzügiger Unterstützung ganz vieler Helfer und Spender gelingen, zeigt uns, dass sich das Waldheim auch nach mehr als 45 Jahren einer großen Beliebtheit und Aktzeptanz weit über Engers hinaus erfreut,“ ist Ortsvorsteher und Vorstandsmitglied Dieter Neckenig optimistisch, dass der Bestand des  Waldheimes auch in den nächsten Jahren gesichert ist.

Anlaufstelle während des Deichstadtfestes in der TI

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Kooperation von Polizei, Ordnungsamt und Stadtmarketing

Das Deichstadtfest lädt ab Donnerstag, 5. Juli, wieder für vier Tage zum Freunde treffen und gemeinsamen Feiern ein. Wo gefeiert wird, viele Menschen aufeinander treffen und auch noch das eine oder andere Bier getrunken wird, kommt es auch einmal vor, dass Familien getrennt werden, Dinge verloren gehen oder Menschen aneinander geraten.

Dafür haben die Veranstalter, das Amt für Stadtmarketing, gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei in diesem Jahr einen Anlaufpunkt in der Tourist-Information geschaffen, der zugleich als Fundbüro und Meldestelle für auffällige Situationen dient. Außerdem wird damit ein sicherer Rückzugsraum geschaffen. Polizei und Mitarbeiter des Ordnungsamtes werden über das gesamte Deichstadtfest auch auf dem gesamten Festgelände präsent sein.

„Die enge Zusammenarbeit der Polizei mit dem Ordnungsamt begrüße ich sehr. Sie ist ein weiterer Schritt, um das Sicherheitsgefühl zu stärken. Sollten Menschen Hilfe benötigen, egal warum und in welcher Form, finden Sie in der Tourist-Information eine gemeinsame Anlaufstelle - ohne unnötige Bürokratie oder Zuständigkeitsprobleme“, führt Bürgermeister Michael Mang aus und wünscht allen Deichstadtfest-Besuchern ein schönes und friedliches Fest.

Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag

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Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag behandelt das Thema „Zwischen Krieg und Frieden“

Erwin Rüddel ruft Nachwuchsjournalisten aus dem Kreis zur Bewerbung auf

Kreisgebiet „Zwischen Krieg und Frieden“ lautet das Motto des diesjährigen Jugendmedienworkshops im Deutschen Bundestag, der vom 25. November bis 1. Dezember 2018 in Berlin stattfindet. „Junge Medienmacherinnen und Medienmacher zwischen 16 und 20 Jahren aus dem Landkreis Neuwied möchte ich dazu aufrufen, sich um die Teilnahme an diesen Medienworkshop zu bewerben“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Unter dem Workshop-Titel wird sich mit Krieg und Frieden, aber auch mit deren Übergängen auseinandergesetzt: Wie kann Frieden geschaffen und aufrechterhalten werden? In welcher Beziehung stehen Krieg und Medien zueinander. Ist ein Krieg näher, weil über ihn berichtet wird oder seine Auswirkungen spürbar sind? Was tragen Einzelne, die Gesellschaft oder Institutionen wie die EU zum Friedensprozess bei?

Bereits zum fünfzehnten Mal laden der Deutsche Bundestag gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e.V. insgesamt 30 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten nach Berlin zu dem einwöchigen Workshop ein. Die Teilnehmenden setzen sich im Verlauf des spannenden und abwechslungsreichen Programms kritisch mit dem aktuellen politisch-parlamentarischen Geschehen und gesellschaftlichen Themen auseinander. So erhalten sie einen fundierten Einblick in die Medienwelt.

Schnelllebigkeit und Informationsflut fordern Journalisten heraus, unterschiedliche Meinungen und Interessen abzuwägen sowie kritisch mit Pressetexten umzugehen und nachzuhaken. Zudem besuchen die jungen Medienleute eine Plenarsitzung, haben die Möglichkeit, Wahlkreisabgeordnete zu treffen, die Arbeit in Parlamentarischen Ausschüssen, Kommissionen direkt mitzuerleben sowie mit hochkarätigen Fachleuten und Abgeordneten das Thema des Workshops wie auch das aktuelle Geschehen von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren.

Dabei wird erlebbar, was es heißt Medienprofi in der Hauptstadt zu sein. So hospitieren die Jugendlichen einen Tag lang bei Hauptstadtmedien, haben die Möglichkeit, sich im direkten Dialog mit erfahrenen Journalistinnen und Journalisten, beispielsweise bei einem gemeinsamen Abendessen, auszutauschen und auch die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Bundestages kennenzulernen.

„Von  diesem Workshop sollten sich gerade auch junge Medieninteressierte aus dem NR-Kreis angesprochen fühlen und bewerben. Mit einer Teilnahme, zur erfolgreichen Bewerbung, können sich Chancen und Möglichkeiten für den weiteren Werdegang im Journalismus auftun“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Interessierte Jugendliche können sich für den unter Schirmherrschaft von Petra Pau, der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, stehenden Workshop bis einschließlich 14. September 2018 bewerben unter: http:///www.jugendpresse.de/bundestag.

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