Sonntag, 20. Juni 2021

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Alter Friedhof: Grabstätte der Familie Siegert saniert

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Auf dem Alten Friedhof in Neuwied ist sie eine der größten Grabanlagen: die Ruhestätte der Familie Siegert, deren Mitglieder als Seifenfabrikanten und Bimsindustrielle reüssierten. Metalldiebe hatten sie jedoch vor Jahren zerstört und zahlreiche Objekte entwendet. Nun ist die Grabstätte dank ehrenamtlichen Einsatzes und mit Unterstützung der Servicebetriebe Neuwied (SBN) wieder saniert worden. SBN-Mitarbeiter haben die Grabplatte wieder hergerichtet und neue Metallbuchstaben auf dem Grabstein angebracht. Hans-Joachim Feix, der sich seit vielen Jahren ehrenamtlich um die Belange des Alten Friedhofs kümmert, und Ratsfrau Gudrun Vielmuth, die sich für die Sanierung der Siegert-Ruhestätte eingesetzt hat, weisen darauf hin, dass es zahlreiche Bemühungen gibt, weitere historische Grabstellen zu erhalten und zu sanieren. Sogenannte Grabpaten kümmern sich um die Pflege.

Übrigens: Die ebenfalls auf dem Grabstein verewigte Marie Siegert hatte ein sehr bewegtes Leben. Sie war Vorsteherin der Provinzial-Blindenanstalt und im Vorstand des Frauenverein-Krankenhauses, erhielt zahlreiche hohe Auszeichnungen, saß nach dem Ersten Weltkrieg in der Neuwieder Stadtverordnetenversammlung und von 1922 bis 1924 im Preußischen Landtag.

Sven Lefkowitz im Gespräch mit Ortsvorsteher Karl-Heinz Troß

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Um über aktuelle Geschehnisse und die Lage in den Neuwieder Stadtteilen bestens informiert zu sein, sucht der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz regelmäßig das Gespräch mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehrn. Dabei möchte Lefkowitz erfahren, wo er helfen kann. Diesmal ging es um den Stadtteil Niederbieber.

NEUWIED. Für den Landtagsabgeordneten ist es wichtig, den Sachstand und die Informationen, die für die jeweiligen Ortsteile politische Relevanz einnehmen, aus erster Hand zu erfahren und sich über diese ortsbetreffenden Gegebenheiten persönlich auszutauschen. Dafür traf sich Lefkowitz kürzlich mit dem SPD-Ortsvorsteher von Niederbieber, Karl-Heinz Troß.

Wie sich in dem Gespräch mit Ortsvorsteher Troß rausstellte, ist das Thementableau in dem Neuwieder Stadtteil mit gut 4500 Einwohnern umfangreich bestückt. Ein Augenmerk legte Troß in dem gemeinsamen Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Lefkowitz auf die problematische Verkehrssituation an der Kreuzung Wiedbachstraße/Am Hammergraben, an der es zu zahlreichen Unfällen kommt. „Die schwierige Verkehrslage an dieser Stelle ist bekannt und muss für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden. Auch die SPD-Stadtratsfraktion war bereits gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Niederbieber-Segendorf vor Ort, um sich ein eigenes Bild zu machen. Hier steht die SPD Neuwied an der Seite der Niederbieberer, um die Situation endlich zu entschärfen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Lefkowitz.

Umweltschutz und die Anliegen zum ökologisch nachhaltigen Handeln sind unlängst auch in Niederbieber angekommen, wie Karl-Heinz Troß mit dem Thema der Einrichtung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge bestätigte. Eng verzahnt wurden hier auch gemeinsam die Möglichkeiten für eine Hochwasserschutzeinrichtung in und für die Aubachstraße thematisiert. „Die drastischen Starkregenereignisse des vergangenen Sommers in Neuwied ließen uns mit großer Betroffenheit zurück. Die Bilder aus den überschwemmten Stadtteilen, zu denen auch Niederbieber gehört, sollen sich in dieser Weise nicht wiederholen. Die Situation muss für die dort lebenden Menschen verbessert werden. Durch ein Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept kann hier praktische und vor allem spürbare Abhilfe geschaffen werden“, führt Sven Lefkowitz aus.

Darüber hinaus gelte es auch für die mobile Erreichbarkeit der Niederbieberer Bevölkerung einen zeitgemäßen Fortschritt zu schaffen. Hierfür wünscht sich der Ortsvorsteher einen zentralen WLAN-Hotspot am Kirmesplatz, damit die Internetnutzung an einem öffentlichen Ort frei zugänglich wird, wie es an vielen anderen Stellen in den Zentren verschiedener Kommunen längst angeboten wird.

Der Kirmesplatz steht im Zeichen der gemeinsamen Freizeitaktivitäten und wird auch wegen der dort vorhandenen Boule-Bahn stark frequentiert. Um dieser guten aber auch sich erhöhenden Nachfrage nachzukommen, hat Ortsvorsteher Troß hier die Errichtung einer weiteren Boule-Bahn angeregt. Damit das örtliche Gemeinschaftsleben ebenso wie das traditionelle Brauchtum in dem Stadtteil für die Zukunft gut aufgestellt ist, erörterten der Landtagsabgeordnete Lefkowitz und Karl-Heinz Troß gemeinsam die Zuschussmöglichkeiten für die Niederbieberer Kirmes. „Brauchtum und dessen Pflege ist ein ganz wichtiger Bestandteil für das positive Klima in unseren Stadtteilen und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, wie mir auch noch einmal in intensiver Weise bei den jüngsten Gesprächen mit verschiedenen Kirmesvereinen positiv bestätigt wurde. Daher ist es mir besonders wichtig, dass der Bestand dieser Feierlichkeiten für die Zukunft und für die Menschen in den Orten abgesichert ist“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz.

Noch freie Plätze bei der kommenden Juleica-Schulung

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Das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJub) bietet im Frühjahr wieder in Kooperation mit der AWO eine Schulungsreihe für zukünftige Jugendleiter an. Dafür sind noch einige Plätze frei. Die Schulungsteilnehmer, die mindestens 16 Jahre alt sein sollten, erwerben an zwei Wochenendseminaren, am 7. und 8. März sowie am 28. und 29. März, im Jugendzentrum Big House pädagogische Grundkenntnisse. Sie erhalten theoretisches Know-how für den Umgang mit (schwierigen) Kindern und Jugendlichen und die Planung pädagogischer Angebote. Auch die Themenfelder Recht und Aufsichtspflicht, Prävention vor (sexualisierter) Gewalt sowie Krisen- und Notfallmanagement werden dann abgehandelt. Das Schulungsangebot umfasst außerdem einen Erste-Hilfe-Kurs am 14. März. Natürlich bleibt es nicht nur bei der Theorie. Während der Osterferien können die Teilnehmer das Erlernte bei den Ferienangeboten der AWO Jugendarbeit und des KiJub unter fachlicher Anleitung in einem selbst geplanten Gruppenprojekt in die Praxis umsetzen. Die Teilnahme kostet 25 Euro und beinhaltet alle Unterrichtsmaterialien sowie die Verpflegung an den beiden Wochenenden im März.

Weitere Infos und Anmeldungen gibt es im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon 02631 802 170.

 

Deichtore werden geschlossen

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Deichamt erwartet einen Pegel von 7,50 Metern

Neuwied. Der Rheinpegel steigt an, es wird ein Hochwasserstand von 7,50 Meter erwartet. Die Tagesbereitschaft der Feuerwehr/Stadtwerke schließt daher die Deichtore. Zunächst werden zwei der drei Absperrelemente installiert, wie Francisco Romero, Leiter des Deichamts, erklärt: „Das bietet einen Schutz von etwa drei Metern hinter der Deichmauer, aber wir gehen davon aus, dass das Wasser dort eine Höhe von nur etwa einem Meter erreicht.“ Klar ist auch, dass mit dem Hochwasser die Arbeiten am Deichvorgelände eingestellt werden müssen und sich entsprechend verzögern.

Sven Lefkowitz lädt zur Sprechstunde in Heimbach-Weis ein

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Heimbach-Weis. Am Mittwoch, 19. Februar 2020, lädt Sven Lefkowitz als Gesprächspartner nach Heimbach-Weis ein. Von 17.30 bis 19:30 Uhr steht der SPD-Landtagsabgeordnete allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern für ihre Anliegen, Anregungen und Fragen persönlich zur Verfügung. Die Sprechstunde findet in dem AWO-Seniorentreff, Am Weiser Bach 3a in 56566 Neuwied statt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich über E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02631-873 9007 an das Wahlkreisbüro in Neuwied zu wenden.

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