Sunday, 19. January 2020

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Duales Studium: Jahn Kohlhas liefert blendende Resultate

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Mit einem herausragenden Ergebnis hat Jahn Kohlhas, der im IT-Amt der Stadtverwaltung Neuwied ein Duales Studium durchläuft, seinen Abschluss bei der IHK Koblenz abgelegt. Der Fachinformatiker mit der Fachrichtung Systemintegration erzielte in der Prüfung 95 Punkte - und damit die Note sehr gut. Er hat somit den ersten Teil des Dualen Bachelor-Studiums, das berufliche Ausbildung mit dem Hochschulstudium verbindet, mit Bravour bestanden und anschließend die Stadtverwaltung verlassen, um zurück zur Fachhochschule in Koblenz zu gehen - vorübergehend zumindest. Auf dem Rhein-Mosel-Campus geht es für Kohlhas darum, die weiteren Voraussetzungen für das Erlangen eines Bachelor of Engineering in Informationstechnik zu schaffen. Stolz auf die Leistungen des jungen Fachinformatikers sind Bürgermeister Michael Mang und IT-Amtsleiter Gerhard Wingender. Der IT-Experte berichtet: „Die Stadt Neuwied ist eine von 13 Kooperationspartnern der Hochschule Koblenz im Projekt Duales Studium; und wir sind dabei die einzige Verwaltung.“ Bürgermeister Mang lobte den jungen Mann. „Wir freuen uns, wenn Auszubildende sich für ein Duales Studium entscheiden. Unser Ziel als Verwaltung ist es, jungen Leuten eine fundierte Ausbildung anzubieten. Außerdem erhalten sie bei uns interessante Einblicke in die Kommunalverwaltung.“ Mang und Wingender sind sich sicher: „Die Komplexität der IT-Anforderungen in der Neuwieder Stadtverwaltung ist nicht grundsätzlich anders als in einem mittelgroßen IT-Unternehmen.“ Kohlhas selbst sieht im Dualen Studium einen großen Vorteil: „Wer den Abschluss in der Tasche hat, der verfügt über ein breites Wissensfeld. Er hat zweierlei gelernt, in der Verwaltung das praktische alltägliche Arbeiten und im Studium das Entwickeln wissenschaftlich fundierter IT-Systeme. Das ist eine gute Kombination für die spätere Berufswahl.“ Im Frühjahr schlägt Kohlhas wieder seine Zelte bei der Stadtverwaltung auf, um mit den Vorbereitungen für die Bachelor-Arbeit zu beginnen.

Vieles an einem Termin erledigen

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Beratungsnetzwerk ermöglicht umfassende Beratung

„Vor genau einem Jahr fiel der Startschuss für den „Integration-Point“ im Jobcenter, der sich seitdem zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt hat, resümiert der 1. Beigeordnete Michael Mahlert, der den Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied über den aktuellen Stand des „Integrationpoint“ im Jobcenter Neuwied informierte. „Denn das Projekt ging nach umfassender konzeptioneller Vorbereitung durch eine Arbeitsgruppe der Kooperationspartner genau vor einem Jahr an den Start. Diese vernetzte Zusammenarbeit bietet für Ratsuchende mit Migrationshintergrund eine echte Erleichterung im sog. Behördendschungel,“ so Mahlert weiter. Alle Beteiligten haben kürzlich im Rahmen einer Reflexionssitzung durchweg eine positive Bilanz gezogen,“ erläutert Andrea Oosterdyk, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte für den Landkreis Neuwied. Das Besondere am „IP“: Hier in der Deichstadt sitzen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter sowie Beraterinnen und Berater Tür an Tür, um geflüchteten Menschen optimale Unterstützung auf dem Weg in ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis zu bieten. An dem Projekt sind mittlerweile inklusive Kreisverwaltung mit Bildungskoordination und Stadtverwaltung elf lokale und regionale Partner beteiligt. So kümmern sich das Jobcenter Neuwied, die Handwerkskammer Koblenz, die KAUSA Servicestelle Rheinland-Pfalz, das IQ-Anerkennungsnetzwerk und die IHK Koblenz um die berufliche Eingliederung der Kunden, oft mit Hilfe von Bewerbungstrainings, Praktika und Einstiegsqualifizierungen. Zudem bieten die lokalen Wohlfahrtsverbände (Caritas Neuwied und Caritas Koblenz, Diakonie und Rotes Kreuz) Migrations-, Asyl- und Sozialberatung zu verschiedenen Fragen und Problemen an.  Manfred Plag, Geschäftsführer des Jobcenters, ist sehr zufrieden mit der Umsetzung: „Der Integration Point ist eine zentrale Anlaufstelle. Das hat für unsere Kunden den Vorteil, dass sie umfassend beraten werden können. Außerdem werden natürlich Netzwerke und die Kooperation vor Ort verstärkt.“ Schließlich soll der Integration Point Neuwied auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten sein, die ihn nutzen. „Der Integration Point wird sehr gut angenommen und nicht nur von Geflüchteten sondern auch von anderen Zuwanderergruppen genutzt. Die Beratungstermine sind teils fest in eine Sprechstundenstruktur eingebunden teils werden sie über die Sachbearbeiter/innen des Jobcenters vermittelt, erläutert Dirk Arenz vom Flüchtlingsteam des Jobcenters die Organisationsstruktur. Auf der  Integrationsseite des Kreises

www.integration-in-neuwied.de können die Beratungstermine des IP unter Punkt Bildungsangebote/Beratung/übergreifende Beratung eingesehen werden.

Kooperation über Landesgrenzen hinweg – Landrat Achim Hallerbach aus dem Kreis Neuwied zu Gast

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Kreis Neuwied/Rhein-Sieg-Kreis– Kooperation darf an Landesgrenzen keinen Halt machen, da sind sich Landrat Sebastian Schuster und sein Amtskollege Achim Hallerbach einig. Der Landrat des Kreises Neuwied war jüngst zu einem offiziellen Zusammentreffen ins Siegburger Kreishaus gekommen.

Auch wenn die Stippvisite im Rhein-Sieg-Kreis unter der Überschrift „Antrittsbesuch“ stand, kennen und schätzen sich die beiden Verwaltungsspitzen  bereits seit geraumer Zeit aus dem Abfallzweckverband REK. Die „grenzüberschreitende“ Rheinische Entsorgungs-Kooperation nehmen beide Landräte sehr positiv wahr. Achim Hallerbach ist seit drei Jahren der Sprecher der REK-Geschäftsführung und vertritt damit die gemeinsamen Interessen von vier Landkreisen und der Bundesstadt Bonn.

Doch nicht nur die Abfallwirtschaft verbindet die Kreise – gerade der nördliche Teil des Neuwieder Landkreises ist traditionell Richtung Bonn/Rhein-Sieg orientiert und Teil der gemeinsamen Wirtschaftsregion. Aber auch über die Wirtschaft kristallisierten sich Schnittstellen heraus, bei denen die Landräte eine Intensivierung der Zusammenarbeit anstreben.

So gibt es neben dem überregionalen Thema Bonn/Berlin z.B. Anknüpfungspunkte im touristischen Bereich, schließlich grenzen die Naturparke Siebengebirge und Rhein-Westerwald nahtlos aneinander an. Auch bei der Infrastruktur bestehen gemeinsame Interessen, beispielsweise bei der Ortsumgehung Uckerath (Bundesstraße 8), denn die Verkehrssituation ist für Pendlerinnen und Pendler auf beiden Seiten der Landesgrenze gleichermaßen belastend. Um konkrete Fragen der Zusammenarbeit auszuloten, ist zunächst ein Folgetermin mit den Wirtschaftsförderern geplant.

Voraussetzung zum Erwerb Ehrenamtskarte erweitert

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Stadtverwaltung: Heike Heuchemer informiert Interessierte

In Rheinland-Pfalz genießt das Ehrenamt höchste Wertschätzung. Auf Landesebene engagieren sich rund 1,7 Millionen in Sportvereinen und Rettungsdiensten, bei der Feuerwehr und im Katastrophenschutz, in der Brauchtumspflege und im Naturschutz sowie im sozialen und kirchlichen Bereich. Daher stieß die Einführung der Ehrenamtskarte allenthalben auf große Zustimmung. Mit der Karte für ehrenamtlich Aktive, die sich wöchentlich mindestens fünf Stunden oder 250 Stunden im Jahr engagieren, wird deren enormer Einsatz für die Bürgerschaft gewürdigt.

In Neuwied sind bislang mehr als 90 Ehrenamtskarten vergeben worden. Heike Heuchemer, die seit kurzem in der Stadtverwaltung für die Vergabe der Ehrenamtskarte zuständig ist, weist auf die zahlreichen Möglichkeiten hin, sich ehrenamtlich einzubringen. „Das reicht von einem regelmäßigen wöchentlichen bis zu einem projektbezogenen Einsatz“, sagte sie. Heuchemer macht auch auf die neueste Errungenschaft für Ehrenamtliche aufmerksam: die Jubiläums-Ehrenamtskarte. Sie weiß: „Die hat das Land kürzlich eingeführt, um außergewöhnlich langfristiges Engagement besonders zu würdigen. Ehrenamtliche, die sich 25 Jahre oder länger engagiert haben, können die Jubiläums-Ehrenamtskarte, kurz JEK, ab sofort beantragen und damit im ganzen Land Vergünstigungen in Anspruch nehmen.“ Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jan Einig sieht Heuchemer das als starkes Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung  für die großen Leistungen der Ehrenamtlichen.

Heike Heuchemer steht Interessierten bei Fragen zur Ehrenamtskarte unter Telefon 02631 802 129, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , zur Verfügung. Sie ist zudem Ansprechpartnerin für Vereine, die allgemeine, nicht in direktem Zusammenhang mit dem Ehrenamt stehende Fragen haben.

Reges Interesse an der Neuwahl des Jugendbeirats

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Kandidatur noch in Jugendversammlung am 7. November möglich

Die bevorstehende Wahl des Jugendbeirats der Stadt Neuwied für die Amtsperiode 2018 bis 2020 stößt an den meisten weiterführenden Schulen auf reges Interesse. Zehn Schulen werden bei der Wahl dabei sein, an ihnen kandidieren 40 Jugendliche um die begehrten Sitze im Jugendbeirat. Das teilt Jürgen Gügel, der Leiter des Kinder- und Jugendbüros (KiJuB), mit.

Er umreißt nochmals die Aufgaben des Gremiums. Der Jugendbeirat soll die Interessen der minderjährigen Einwohner vertreten, die Verwaltung und die politischen Gremien in jugendrelevanten Themen beraten sowie auch eigene Projekte planen und umsetzen. „Wie kann Neuwied weiter jugendfreundlich gestaltet werden?“: Das war daher auch die Kernfrage des vom KiJuB organisierten Kandidatenseminars. In schulübergreifenden Arbeitsgruppen tauschten sich die Jugendlichen über ihre Zielsetzungen für die angestrebte Mitarbeit im Jugendbeirat aus. Auch die Organisation der Wahl an der eigenen Schule und der anstehende Wahlkampf waren Themen.

Neben der Wahl an den Neuwieder Schulen, die in der Woche vom 5. bis 9. November stattfindet, wird am Mittwoch, 7. November, in einer Jugendversammlung ein weiterer Sitz für den Jugendbeirat zu besetzen sein. Dazu sind alle Jugendlichen eingeladen, die an diesem Tag 12 bis 17 Jahre alt sind, ihren Hauptwohnsitz in der Stadt Neuwied haben, jedoch keine Schule in Neuwied besuchen. Die Versammlung findet um 18 Uhr im Jugendzentrum Big House an der Museumstraße 4a statt. Dort ist dann auch die direkte Kandidatur möglich.

Weiterführende Informationen erteilt das Kinder- und Jugendbüro, Telefon 02631 802 170, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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