Dienstag, 07. Dezember 2021

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Vielfalt und Frauenpower im neuen Kreisvorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Auf seiner Sitzung am 1. Juli 2020 im Heimathaus Neuwied hat der Kreisverband Neuwied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN turnusmäßig seinen Vorstand neu gewählt. Ann-Kathrin Schrepfer (Mitglied VG-Rat Unkel) und Hendrik Krahl bilden das neue Sprecher*innenteam. Die alte Spitze mit Ralf Seemann als Sprecher und Helmut Hellwig als Geschäftsführer scheidet aus. Ludwig Stolz, langjähriger Weggefährte der beiden, bedankte sich für ihr langjähriges, sachkundiges Engagement und ihren nachhaltigen Einsatz für grüne Politik im Kreis Neuwied, der neue Vorstand überreichte als Zeichen seiner Wertschätzung Präsente und schloss auch die Lebensgefährtinnen der scheidenden Aktiven in seinen Dank ein.

v.l.n.r. Bodo Daniels – Ann-Kathrin Schrepfer – Bettina Sagebiel – Melanie Bobka – Hendrik Krahl

Die Grünen freuen sich über ein bunt gemischtes Team und sind stolz auf die Einhaltung des grünen Frauenstatuts: Ann-Kathrin Schrepfer als Sprecherin bringt Erfahrungen in grüner Ratsarbeit in Unkel und juristischen Sachverstand ein; die 28-jährige Melanie Bobka aus Neuwied vertritt die Perspektive der jungen Grünen und Bettina Sagebiel als 61-jährige Altgrüne repräsentiert das Asbacher Land. Komplettiert wird das Team durch das Neumitglied Hendrik Krahl, ebenfalls aus Neuwied, und Bodo Daniels aus Urbach, der als Kreiskassierer wiedergewählt wurde.

Sozialverträglicher Klima- und Artenschutz, eine deutliche Verkehrswende hin zu umweltverträglicher Mobilität sowie Bildungsgerechtigkeit, auch im Sinne gelingender Integration, sind die zentralen politischen Anliegen des neuen Vorstands für seine 2-jährige Amtszeit. Parteiarbeit bedeutet für die Mitglieder des Teams auch, Demokratie zu leben und gegen Rassismus und Extremismus deutliche Zeichen zu setzen.

Besonders wichtig ist dem frisch gewählten Team auch, die Corona-Krise als Chance für ein humanes, nachhaltiges gesellschaftliches Miteinander zu begreifen.

Die Region Westerwald aus Jugendsicht

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Facharbeit über die Initiative „Wir Westerwälder“

Eine 17-jährige Schülerin aus Altenkirchen hat eine Facharbeit über die Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ geschrieben und viele Impulse für neue Aufgaben gegeben. „Wir freuen uns immer, wenn sich junge Menschen mit ihrer Heimat-Region auseinandersetzen und kreative Vorschläge einbringen,“ sind sich die Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW), einig.

Lorena Schwientek besucht zur Zeit die 12. Klasse des Westerwald Gymnasiums in Altenkirchen und hat im Rahmen des Faches Erdkunde eine Facharbeit über "Die Entwicklung der Region Westerwald durch die "Wir Westerwälder gAöR" anhand einer Umfrage" geschrieben und diese nach Fertigstellung Gemeinschaftsinitiative zur Verfügung gestellt.

Auf die Frage, wie sie auf das Thema ihrer Facharbeit gekommen sei, antwortete die junge Schülerin aus Altenkirchen, dass sie bei der Suche im Internet nach Themen in der Region auf die Homepage wir-westerwaelder.de gestoßen ist und die Themenvielfalt, die auf der Homepage dargestellt wird, sehr interessant fand. So habe sie Kontakt zu den Verantwortlichen der „Wir Westerwälder“ aufgenommen und ihre Arbeit gestartet.

Lorena Schwientek befasste sich neben der Recherche im Internet, intensiv mit der Satzung der neuen Gesellschaft und führte unterschiedliche Interviews, unter anderem mit den Vertretern der Wirtschaftsförderungen und der Verantwortlichen für die Literaturtage, die durch die „Wir Westerwälder“ unterstützt werden.

Eine Kernaussage im persönlichen Fazit der Autorin ist, dass sie die Notwendigkeit der Nutzung von Sozialen Medien im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Regionalmarketing unterstreicht.

„Wir fühlen uns durch die Facharbeit in unserem Vorhaben bestärkt in naher Zukunft auch Facebook und Instagram als Medienkanäle nutzen wollen, insbesondere auch um junge Menschen in Region anzusprechen, mit Informationen zu versorgen und zur Mitgestaltung einzuladen“, so die Vorständin der „Wir Westerwälder“ Sandra Köster.

Alexandra Müller: Seit 25 Jahren in städtischen Kitas beschäftigt

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Aus den Händen von Neuwieds Bürgermeister Michael Mang nahm Alexandra Müller die Urkunde entgegen, mit der das Land Rheinland-Pfalz ihr Dank und Anerkennung für treue Dienste an der Allgemeinheit ausspricht. Müller ist seit 25 Jahren bei der Stadtverwaltung Neuwied als Erzieherin beschäftigt. Erste Erfahrungen sammelte sie einen Tag nach ihrer Abschlussprüfung in der Kindertagesstätte Engers, bevor sie das „Kinderschiff“ in der Innenstadt bestieg, wo sie bis 2013 blieb. Seit fast sieben Jahren ist Müller, die in Niederbieber wohnt, nunmehr auf dem Heimbach-Weiser „Kinderplanet“ zu Hause. Sie könne sich nichts anderes vorstellen als mit Kindern zu arbeiten, betonte die erfahrene Erzieherin. „Ich bin froh, dass ich diesen Berufsweg eingeschlagen habe.“ Interessante Gespräche über die Veränderungen in der Erzieherausbildung und den heutigen Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Personal bildeten den Rahmen einer kleinen Feierstunde, bei der Müller auch ein Blumen- und Weinpräsent erhielt. Auch der Personalrat übergab ein kleines Präsent. Bürgermeister Mang unterstrich, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Alexandra Müller freue.

Junge Erwachsene treffen sich digital in der AnsprechBAR

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Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich auch der Alltag für viele junge Erwachsene radikal verändert: das Studium findet vor dem PC statt und nicht mit Freundinnen und Freunden im Hörsaal und auf Partys. Wer Homeoffice gegen Großraumbüro tauscht, dem fehlen die Kollegen und Kolleginnen. Und auch privat sind momentan viele Aktivitäten mit einer größeren Clique nicht möglich. Selbst wer gerne Bücher liest und Netflix schaut – irgendwann fällt einem ohne den Kontakt zu Gleichaltrigen die Decke auf den Kopf. Da macht sich oft Einsamkeit breit – gerade auch bei den Menschen zwischen 20 und 40 Jahren.

Für diese Zielgruppe hat sich eine Initiative bestehend aus evangelischen und katholischen Seelsorger und Seelsorgerinnen sowie engagierten jungen Erwachsenen aus dem Raum Koblenz, die selbst zwischen 20 und 40 Jahren alt sind, zusammengeschlossen und vor zwei Jahren die so genannte „AnsprechBAR“ gegründet. Gemeinsam mit jungen Erwachsenen trafen sie sich bis zur Coronakrise in Cafes, auf Festivals oder eben in Bars – um Gemeinschaft zu ermöglichen und einen Raum für Sinnfragen zu öffnen. Mit dem Lockdown ist dieser Raum nun ein digitaler: Seit Ende März treffen sich die jungen Erwachsenen wöchentlich vor ihrem Bildschirm in Form einer Videokonferenz – zur „BARhockerabend – Couchedition“.

Zu Beginn prosten sich alle mit ihrem Lieblingsgetränk zu und dann verbringen sie einen entspannten Abend zusammen, auch wenn es sich jede und jeder in ihrem und seinem eigenen Wohnzimmer gemütlich gemacht hat. Das Motto: gemeinsam statt einsam. Insgesamt haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie schon über 50 verschiedene junge Erwachsene von ihrem zu Hause in die digitale „AnsprechBAR“ eingeloggt. Manche davon jede Woche, andere nur einmal. Jede und jeder wie er und sie will. Und auch die Themen variieren: Mal motiviert die „Frage der Woche“, die sich ein Teilnehmer stets neu überlegt, zum Beispiel: „Wenn dein Leben ein Cocktail wäre, was wäre drin?“ Mal gibt es einen besonderen Gast.

So war es auch als Christopher Schacht mit dabei war. Der heute 26-jährige Bestsellerautor ist einmal um die Welt gereist – mit einem Budget von gerade mal 50 Euro! Natürlich lange vor Corona. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim digitalen BARhockerabend löcherten Christopher Schacht mit ihren Fragen. Auch über den kompletten Sommer findet jeden Donnerstag um 20 Uhr ein BARhockerabend als Couchedition statt. Zu diesem kostenfreien Angebot braucht man nur ein internetfähiges Gerät mit Kamera- und Lautsprecherfunktion.

Die aktuellen Termine gibt es auf der Homepage www.ansprech-bar.de und auf den social-Media-Kanälen der „AnsprechBAR“ auf facebook und Instagram. Interessierte können sich ganz einfach per E-mail über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anmelden.

Stellvertretender Kreiskämmerer ist nun Pensionär

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Landrat Achim Hallerbach verabschiedet langjährigen Mitarbeiter Werner Meurer

Kreis Neuwied – Begleitet von vielen guten Wünschen tritt der stellvertretende Leiter der Finanzabteilung des Kreises, Werner Meurer, in den Ruhestand. Nach 44 Jahren in Diensten des Landkreises Neuwied verabschiedete Landrat Achim Hallerbach den erfahrenen Beamten mit herzlichen Worten und guten Wünschen. Den Übergang in den neuen Lebensabschnitt nahm der Landrat zum Anlass, Werner Meurers beruflichen Werdegang noch einmal Revue passieren zu lassen.

Und der berufliche Lebenslauf ist nicht ganz alltäglich, zumindest für einen „klassischen“ Verwaltungsbeamten. Nach dem Abitur und Wehrdienst kam Werner Meurer 1976 als „Anwärter für den gehobenen Dienst“ zum damaligen Landratsamt. Seine ersten beruflichen Stationen führten ihn über das Personalmanagement und die Organisation recht schnell zur damaligen EDV-Stelle – dem Vorläufer der heutigen Stabsstelle „Digitalisierung“.

Technisch versiert, neuen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen und als guter Autodidakt wurde aus dem Verwaltungsbeamten Werner Meurer ein IT-ler.

Als Referatsleiter trieb er den Einsatz neuer Technologien in der Kreisverwaltung voran – wichtige Grundelemente für die moderne Verwaltung als effizienter Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. 2002 schließlich wechselte er zum Kommunalen Finanzmanagement und war dort u.a. für die Betreuung des Kreiswasserwerkes zuständig.

Meurer habe in seinem Berufsleben unglaubliche Flexibilität bewiesen. Als Beamter für die Rechtsanwendung ausgebildet, habe er frühzeitig erkannt, dass mit den neuen Technologien auch in der Verwaltung neue Zeiten anbrechen mussten. Landrat Hallerbach unterstrich: „Werner Meurer hat viel Herzblut in den Aufbau der digitalen Transformation unserer Verwaltung gelegt.“

Als dieser Prozess auf einen guten Weg gebracht war, wechselte Meurer in die Finanzabteilung und sah sich dort mit der nächsten „Mammutaufgabe“ konfrontiert, die ehemals kameralistische Haushaltsführung auf die Doppische zu begleiten.

„Mit Ihnen verlässt nicht nur ein innovativer Kopf, sondern auch ein überaus besonnener und humorvoller Kollege unser Haus, ein echtes Vorbild. Wir sagen von Herzen „Dankeschön“ und verabschieden Sie mit den besten Wünschen in einen aktiven Ruhestand“, so Landrat Achim Hallerbach an den Neu-Pensionär.

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