Sonntag, 07. März 2021

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Boberg als GSG-Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung freigestellt

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Nach Pressemeldungen der letzten beiden Tage ( 11. und 12. Oktober ), wonach Herr Carsten Boberg als GSG-Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung freigestellt wird, veranlasste diese Nachricht am Samstag ein Zusammentreffen der anwesenden Bewohner vom Mieterwohnprojekt im Zeppelinhof 2 mit dem Ziel eine gemeinsame Stellungnahme zu verfassen.

gewoNR e.V.-Stellungnahme:

VdK-Ortsverband Heddesdorf begrĂĽĂźt Referenten zur Hilfsmittelversorgung

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Neuwied-Heddesdorf - Zum Stammtisch im September konnte der VdK-Ortsverband Heddesdorf, vertreten durch die stellvertretende Vorsitzende Martina Jakoby, Richard Erben begrüßen. Viele Interessenten folgten der Einladung um sich zu diesem Thema zu informieren und gezielte Fragen stellen zu können.

Richard Erben ist zuständig für die Hilfsmittelversorgung bei einem hiesigen Sanitätshaus und gab praxisorientierte Tipps an die Teilnehmer weiter. Hierbei ging es in erster Linie darum, welche Hilfsmittel es gibt wie und was bei der Krankenkasse beantragt werden kann und auch wie man sich mit kleinen Mitteln und ohne viel Aufwand selbst ein Hilfsmittel anfertigen kann.

Hilfsmittel mĂĽssen auf die eigenen BedĂĽrfnisse zugeschnitten sein, das ist das wichtigste Grundprinzip.

Anschaulich und in aufgelockerter Stimmung erklärte Richard Erben den interessierten Teilnehmern den Badewannenlift, die Toilettensitzerhöhung und auch die Auswahl des richtigen Rolllators. Viele Helfer des Alltags hatte Richard Erben im Gepäck. Die Liste der Hilfsmittel ist lang und umfangreich. Jedes noch so einfache Hilfsmittel bringt eine enorme Erleichterung für die jeweilige Einschränkung.

Hausärzte, Sanitätshäuser und Krankenkassen geben gerne Auskunft und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Eine Nachfrage seitens des Patienten, Kunden oder Mitgliedes ist wichtig um darüber aufgeklärt zu werden, welche Hilfsmittel für die einzelnen Einschränkungen und Bedürfnisse zur Verfügung stehen und wie sie beantragt werden können.

Der VdK-Ortsverband Heddesdorf bedankt sich bei Richard Erben und den Teilnehmern der Veranstaltung und weist darauf hin, dass in der Zukunft immer wieder Stammtische zu den verschiedensten Themen angeboten werden. Ankündigungen und Termine können Interessierte aus der hiesigen Presse entnehmen.

An jedem ersten Donnerstag im Monat trifft sich der Stammtisch des VdK-OV Heddesdorf im Josef-Ecker-Stift (Wintergarten oder Besprechungsraum) in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr.
Der letzte Stammtisch fĂĽr das Jahr 2019 ist Donnerstag, der 07. November 2019.

Nähere Informationen gibt Martina Jakoby unter der Rufnummer 0 26 31 – 89 68 95

(Quelle: Text und Foto: Martina Beate Jakoby)

Deichvorgelände: Landschaftsbauer werden aktiv

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Arbeiten am nächsten Bauabschnitt beginnen am 14. Oktober

Die Arbeiten an der Kaimauer stehen kurz vor dem Abschluss. Dann geht es zügig an den nächsten Bauabschnitt, der bis Sommer 2020 fertiggestellt sein soll. Dabei geht es primär um die attraktive Gestaltung des weitläufigen Deichvorgeländes.

2,2 Millionen Euro nimmt die Stadt in die Hand, um die Oberfläche des Deichvorgeländes vom Biergarten bis zum Deichtor an der Pfarrstraße den Planungen entsprechend neu zu gestalten. Gefragt sind nun vor allem die Landschaftsbauer. Los geht es am 14. Oktober. Voraussichtlich im Sommer 2020 werden die Neuwieder und ihre Gäste das Areal dann kaum noch wiedererkennen. Auf was können sie sich freuen?

Am Biergarten entstehen vier abgestufte, jeweils 60 Quadratmeter große Sandterrassen. Um die dort vorhandenen acht Platanen wird eine neue, wassergebundene Deckschicht aufgetragen. Die verschiedenen Servicecontainer des Biergartens stehen künftig mehr rheinabwärts - vor der Katakombe und nicht mehr direkt vor dem Pumpwerk. So nutzt man den Platz besser. Das Gelände – ebenso wie das in Höhe der Deichkrone – erhält zudem ein Basaltnatursteinpflaster. Der Teil vom Eingang zum Schlosspark bis zum Deichtor an der Schlossstraße wird als erster in Angriff genommen. Geplant ist, dass die Wiedereröffnung des Biergartens im kommenden April erfolgen kann.

Die künftigen Fuß- und Radwege sind aus Asphalt, in den ein heller Schotterbelag eingearbeitet ist, Das sorgt für ein naturnahes Erscheinungsbild. Insgesamt werden fünf neue Weiden gesetzt, auf der 700 Quadratmeter großen Liegefläche aus Rasen werden 20 Linden neu gepflanzt. Entlang des gesamten Deichufers stehen reichlich Sitzgelegenheiten zur Verfügung, zudem erhält die Kaimauer neue Abdeckplatten.

Für die drei neu konzipierten Schiffsanlegestellen steht das Verlegen von Versorgungsleitungen auf dem Plan. Auch vor der Deichkrone gibt es künftig Strom- und Wasseranschlüsse, um für Veranstaltungen gerüstet zu sein. Zwei Mastleuchten erhellen die große Freitreppe. Apropos Beleuchtung: Ein über die Brüstung der Deichmauer herausragendes lineares Beleuchtungssystem sorgt später dafür, dass die gesamte Promenade – und die Mauer selbst – ansprechend ausgeleuchtet werden. Damit einher geht das Aus für die bisher auf der Deichmauer platzierten Mastleuchten.

Die umfangreichen Arbeiten können leider nicht ohne Sperrungen ablaufen. Während der Bauzeit ist das Betreten der Promenade nicht mehr möglich. Darauf weisen auch entsprechende, am Schlosspark und Pegelturm aufgestellte Schilder hin. Soweit es der Bauverlauf zulässt, kann der Durchgang unter der Deichkrone freigegeben werden, um so das Betreten der großen Freitreppe zu ermöglichen. Nach Abschluss der Arbeiten sorgen automatisch absenkbare Poller an den Deichtoren dafür, dass das Deichufer für Autos gesperrt ist. Die Zufahrt ist nur noch für Lieferanten des Biergartens sowie für Reinigungsfahrzeuge möglich.

Kandidaten sind gut gerĂĽstet fĂĽr den Wahlkampf

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Städtischer Migrations- und Integrationsbeirat wird gewählt

Am Sonntag, 27. Oktober, werden in Rheinland-Pfalz – und damit auch in Stadt und Kreis Neuwied - die kommunalen Beiräte für Migration und Integration neu gewählt. Um die Kandidierenden bei ihrer Wahlvorbereitung zu unterstützen, hatte die städtische Koordinierungsstelle für Integration gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration Rheinland-Pfalz (AGARP) zu einem Wahlkampfseminar in das Bürgerhaus nach Block eingeladen. Dort begrüßte Hans Peter Groschupf, Vorstandsmitglied der AGARP, auch Gäste aus anderen Städten, Kreisen und Kommunen.

Die städtische Integrationskoordinatorin Dilorom Jacka berichtete, dass sich für den Migrationsbeirat der Stadt Neuwied 24 Kandidaten aufgestellt haben. Sie dankte allen für ihre Bereitschaft, am Integrationsprozess mitzuwirken. In Hinblick auf die Wahlbeteiligung bemängelte sie, dass bei der Wahl 2014 lediglich 4,4 Prozent aller Wahlberechtigten in Neuwied den Weg zur Urne gefunden hatten. Dieses niedrige Ergebnis soll nun verbessert werden. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die bevorstehende Beiratswahl zu lenken und die Kandidaten in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, haben Jacka und Regina Berger, die Leiterin der Abteilung für Soziales und Integration, ein Maßnahmenpaket geschnürt.

Dazu gehören neben dem angesprochenen Wahlkampfseminar das Erstellen zielgruppenorientierter Wahlaufruf-Broschüren, das Anfertigen von Plakaten mit den Konterfeis der Kandidaten, allgemeine Pressearbeit – und ein Empfang beim Neuwieder Bürgermeister Michael Mang. Die von der AGARP zur Verfügung gestellten Informationsflyer zur Beiratswahl in verschiedenen Sprachen wurden bereits verteilt, können aber weiterhin angefordert werden.

Anna-Laura Knorpp und Jonas Marbach von „MediaCompany – Agentur für Kommunikation“ erläuterten die Vorteile zielgerichteter Medienarbeit für den Wahlkampf. Dabei wiesen sie auf die Wahlmaterialien der AGARP hin, die unter
beiratswahlen.agarp.de aufgerufen und von allen Kandidaten verwendet werden können. AGARP-Projektbeauftragter Florian Elz gab in seinem Referat konkrete Tipps zum Wahlkampf. Er zeigte, wie bedeutsam und unerlässlich eine direkte persönliche Ansprache potenzieller Wähler ist. Gleich, ob bei einem Hausbesuch, einer Telefonaktion, einem interkulturellen Fest, einem Integrationskurs oder eine
Einbürgerungsveranstaltung – mit persönlicher Ansprache können Wähler gewonnen werden. Daher gab er allen Teilnehmern „Wahlkampf-Gesprächshinweise“ an die Hand, die wertvolle Tipps darüber geben, wie man bei solchen Gesprächen vorgehen sollte. Weitere Tipps aus dem Wahlkampf-Arsenal betreffen unter anderem Wahlkampf-Infostände, breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit und der Einsatz von Social Media.

Die Veranstalter nahmen sich fast drei Stunden Zeit, um effektive Wahlkampf-Strategien aufzuzeigen, Fragen zu beantworten und gemeinsam mit den Kandidaten geeignete Handlungsempfehlungen zur WahlkampffĂĽhrung vor Ort zu generieren. Am Ende des Seminars zeigten sich die Teilnehmer motiviert fĂĽr einen erfolgreichen Wahlkampf.

Amnesty International

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Wegen der anstehenden Neuwieder Delegationsreise in die chinesische Partnerstadt Suqian hat sich die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International an Bürgermeister Michael Mang gewandt. Die Menschenrechtler weisen in ihrem Schreiben auf die klaffende Lücke zwischen den Menschenrechtsstandards der Vereinten Nationen und der realen Situation in China hin. Die Gruppensprecher Susanne Kudies und Hubert Wölwer sowie die Aktivisten Inge Rockenfeller und Manfred Kirsch appellieren in dem offenen Brief an Mang, in Suqian das sensible Thema der Menschenrechte offen und taktvoll anzusprechen. Besorgniserregend sei auch die Internierung von rund einer Million Menschen, vorwiegend Muslimen. Die Minderheiten der Tibeter und Uiguren würden verfolgt und in ihrer Religionsausübung eingeschränkt.

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