Mittwoch, 29. Januar 2020

Letztes Update:01:47:07 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Offenes Kreistreffen der AfD in Neuwied

Drucken

Der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) lädt alle Mitglieder und alle interessierten Bürger zum offenen Kreistreffen am Freitag, den 12. Oktober, nach Neuwied ein. Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und Beisitzer im Landesvorstand Dr. Jan Bollinger berichtet über die politische Arbeit im Landtag und gibt gemeinsam mit den Kreisvorstandskollegen Auskunft über aktuelle Themen der AfD in Bund, Land und Kreis. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Den Veranstaltungsort können Interessenten via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit Namen und Telefonnummer erfragen.

Migrationsbeirat tagte in Waldbreitbach

Drucken

Landrat Hallerbach und Bürgermeister Breithausen zu Gast

Kreis Neuwied – Zu seiner insgesamt 13. Sitzung kam nun der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Neuwied in Waldbreitbach zusammen. Als Gäste konnte die Vorsitzende, Violeta Jasiqi, Bürgermeister Hans-Werner Breithausen und Landrat Achim Hallerbach begrüßen. Beide stellten in ihren Grußworten an die Mitglieder des Beirates die Bedeutung der dort geleisteten Arbeit heraus und dankten dem Beirat für sein vielfältiges Engagement.

„Es ist wichtig, dass wir den Beirat in seiner Arbeit im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Damit das gewährleistet ist, ist die Geschäftsstelle des Beirates in der Kreisverwaltung organisatorisch nah am Landrat angesiedelt“, hebt Landrat Achim Hallerbach die Bedeutung des Beirates hervor.

Im Rahmen der Tagesordnung verpflichtete die Vorsitzende Frau Joanna Pope als neues Mitglied im Beirat; sie rückt für ein ausgeschiedenes Beiratsmitglied nach. Ebenfalls stellte sich die neue Integrationsbeauftragte des Landkreises Neuwied, Kerstin Schwanbeck-Stephan, vor.

Georginah Nußbaumer, Flüchtlingskoordinatorin in der Verbandsgemeindeverwaltung Rengsdorf-Waldbreitbach, berichtete dem Beirat ausführlich über die Situation geflüchteter Menschen in der Verbandsgemeinde.

Weitere Themen der Tagesordnung waren u.a. die Gestaltung eines eigenen Info-Flyers des Beirates, die Beteiligung im Rahmen der Interkulturellen Woche 2018 sowie weitere – anstehende Termine.

Verbesserung im Busverkehr

Drucken

SPD Neuwied will Zuverlässigkeit und besseren Service für die Bürger erreichen

Genau dieses Anliegen veranlasste die SPD-Fraktionen von Stadtrat und Kreistag Neuwied zu einem gemeinsamen Gespräch mit Axel Zickenheiner als Vertreter des Busunternehmens.

Das Busunternehmen Zickenheiner betreibt den Stadtverkehr und strebt mit unterschiedlichen Veränderungen im Fahrplan eine positive Entwicklung an.

So wurde im neuen Fahrplan der Abendverkehr an den Wochenendtagen ausgeweitet und erlaubt nun Jung und Alt eine Heimfahrt bis in die Nacht. Diese Möglichkeit wird von vielen Bürgern gelobt und angenommen.

Dem entgegen zu setzen sind leider etliche negative Auswirkungen in den ersten Wochen der Fahrplanerneuerung. So berichtete SPD-Stadtratsfraktionschef Sven Lefkowitz beispielsweise von Schwierigkeiten im Schülerverkehr, Bussen die trotz Fahrplan nicht zu den Haltestellen kamen, negativen Veränderungen bei Anschlussbussen zum Umsteigen und vieles mehr.

„Alle diese negativen Punkte haben die Bürgerinnen und Bürger an die SPD heran getragen mit dem Anliegen, dass wir uns für eine Verbesserung der Missstände einsetzen“, so Lefkowitz. Axel Zickenheiner nahm die schriftlich festgehaltene Auflistung entgegen und erklärte anschließend die vom Busunternehmen bereits angestoßenen Maßnahmen zur Verbesserung. „Wir konnten bis heute bereits einige Punkte erledigen und werden weiter so verfahren“, erklärte Zickenheiner den Gesprächsteilnehmern und führte auch aus, wie die Hintergründe für die verschiedenen Missstände sind.

Petra Jonas, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion sprach noch einmal den Schülerverkehr an: „Der Kreis ist zuständig für den Schülerverkehr und die SPD drängt darauf, dass dieser funktionieren muss!“  Dazu der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert: „ Wir arbeiten zur Zeit zusammen mit der Fa. Zickenheiner alle uns bekannten Defizite ab. Falls es noch Beschwerden geben sollte, bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, uns diese mitzuteilen.“

Zickenheiner berichtete, dass durch Gespräche mit den betroffenen Schulen bereits Lösungen gefunden wurden. Ein Gesprächstermin mit Vertretern des Heinrichshauses sei bereits festgelegt, teilte er Petra Grabis, der Vorsitzenden des Beirats zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Kreis Neuwied mit.

Axel Zickenheiner versprach abschließend: „Das Unternehmen wird auf vielfachen Wunsch umgehend einen Fahrplan in schriftlicher Form erstellen. Weitere Veränderungen werden dann in einen neuen Fahrplan eingearbeitet. Dieser soll bereits im Dezember dieses Jahres erscheinen.“

Die Sozialdemokraten erwarten nun, dass es in Kürze die gewünschten spürbaren Verbesserungen geben wird.

Drei Auszubildende der SWN gehören zu den Besten im Kammerbezirk der IHK

Drucken

SWN setzen im Kampf um Fachkräfte auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen

Neuwied. Gleich drei Auszubildende der Stadtwerke Neuwied (SWN) wurden von der IHK bei der Bestenehrung in Koblenz geehrt: Alle haben ihre Prüfungen mit „sehr gut abgeschlossen“. Daniel Buschle gehört im Kammerbezirk zu den Besten bei den Industriekaufleuten, gleich zwei Azubis waren bei den Elektronikern für Betriebstechnik dabei: Nico Stertz sowie Niklas Lunnebach, der noch ein Studium zum Bachelor of Engineering bei den SWN macht.

Die Ausbilder Holger Jungen und Sarah Schmitz sind stolz auf die Leistungen ihrer ehemaligen Schützlinge. Schmitz ist in der Personalabteilung der SWN zugleich für die Organisation des kompletten Ausbildungsbetriebes zuständig: „Ganz gleich in welchen Berufen: Unsere Azubis schneiden weit überdurchschnittlich im Kammerbezirk ab. Ich denke, dass das ständige Verfeinern der Ausbildungsabläufe dazu beiträgt. Wir haben ein Mentorensystem und zusätzlichen Werksunterricht, wir bieten Seminare und Workshops an. Zudem spricht sich rund, dass man bei uns nicht ´nur´ Auszubildender ist wie in vielen anderen Betrieben. Für uns sind Auszubildende die Fachkräfte von morgen, daher investieren wir auch mehr in sie.“ Die hohe Übernahmequote unterstreiche dies, so Schmitz: „95 Prozent unserer Azubis bleiben bei uns.“

Aus diesem Grund, so Personalchef Dirk Reuschenbach, hat auch der Fachkräftemangel bei den SWN bisher keine Spuren hinterlassen: „Durch die geburtenschwachen Jahrgänge stehen wir natürlich im Wettbewerb um die besten Talente. Dabei muss man auch berücksichtigen, dass man die jungen Leute heute nicht nur anders ansprechen muss, sondern auch auf anderen Wegen erreicht, etwa über die Sozialen Netzwerke, wo wir verstärkt aktiv sind.“

Für die drei von der IHK Ausgezeichneten ist die Zeit der Ausbildung vorbei: Daniel Buschle und Nico Stertz haben bereits einen neuen Arbeitsvertrag unterzeichnet und bleiben bei den SWN. Niklas Lunnebach wird in gut einem Jahr neben dem Gesellenbrief auch einen Studienabschluss in der Tasche haben.

Noch keinen Ausbildungsplatz 2019? Mehr Infos gibt´s unter www.swn-neuwied.de oder Tel. 02631/85 3213

CDU-Fraktionschef Martin Hahn fordert gemeinsame Resolution des Stadtrates

Drucken

Forderung der Genossen nach einer Bürgerversammlung kommt Wochen zu spät

„Die SPD-Forderung an Oberbürgermeister Jan Einig, eine Bürgerversammlung zum Gestank im Distelfeld zu organisieren, kommt Wochen zu spät und hat offenkundig den falschen Adressaten“, kommentiert CDU-Fraktionschef Martin Hahn den verzweifelten Versuch der Neuwieder Genossen sich nach Wochen des Schweigens in die Diskussion um die Geruchsbelästigung ganz vieler Bürger der Stadt Neuwied einzuklinken. „Den seit Wochen problemlösungsorientierten Oberbürgermeister jetzt zum Sündenbock für die Situation machen zu wollen, ist schlechter Stil“, reagiert Martin Hahn auf die Forderung von SPD-Fraktionsvorsitzendem Sven Lefkowitz.

„Verantwortlich für den Gestank ist mutmaßlich die Firma SUEZ und die zuständige Kontroll- und Aufsichtsbehörde ist die SGD Nord mit Präsident Dr. Ulrich Kleemann. Genau in diese Richtung hätte ich mir Aktivität und Forderungen der Genossen gewünscht“, macht Hahn deutlich, dass er bereits Anfang August ein gemeinsames Vorgehen aller politischen Kräfte in der Stadt in Richtung SGD und SUEZ vorgeschlagen hat. „Leider waren es nur einige wenige Sozialdemokraten mit Conrad Lunar an der Spitze, die gemeinsam mit den Betroffenen das Heft des Handelns in Form einer Petition in die Hand genommen haben, der sich mehr als 1100 Bürger angeschlossen haben.“

Umso mehr freut sich Hahn, dass die Neuwieder SPD-Spitze nunmehr auch neben dem stellvertretenden SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Lunar die Brisanz des Themas für sich erkannt hat: „Wünschenswert ist es, dass wir jetzt gemeinsam den Handlungsdruck auf SUEZ, SGD, aber auch das übergeordnete Ministerium aufrechterhalten. Stattdessen den Oberbürgermeister, der gemeinsam mit Landrat Achim Hallerbach mit Nachdruck für eine Verbesserung der Lebensqualität rund um das Distelfeld eintritt, zu einer Bürgerversammlung zu drängen, die nach den Ausführungen von Herrn Dr. Kleemann in den Medien keinerlei neue Erkenntnisse und vor allem keine Verbesserung der Situation für die Bürger bringen kann, halte ich für eine völlige Fehleinschätzung dessen, was jetzt gefordert ist.“ Für Hahn ist es vielmehr angezeigt, dass „der Neuwieder Landtagsabgeordnete Fredi Winter (SPD) wie zugesagt kurzfristig einen Termin mit Umweltministerin Höfken vereinbart, bei dem wir gemeinsam mit dem OB und der Ministerin Problemlösungen erörtern und einen konkreten Fahrplan zur Beendigung des Gestanks vereinbaren sollten.“

Hahn schlägt vor, „dass wir in unserer nächsten Stadtratssitzung mit allen Fraktionen und der Verwaltung eine Resolution verabschieden, die unsere Unterstützung der Menschen rund um das Distelfeld im Kampf gegen den Gestank aus dem Kompostwerk zum Ausdruck bringt und die SGD und Landesregierung zu einem konsequenten Handeln auffordert.“ Auf dieser Grundlage könnte nach Ansicht von Martin Hahn der Oberbürgermeister mit klarer Rückendeckung des Stadtrates seine sachorientierte Problemlösungsstrategie weiter fortfahren. „Natürlich müssen dazu auch die Behörden der SGD Nord und das Ministerium ihre Bereitschaft zeigen“, betont Hahn.

 

 

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL