Montag, 21. Oktober 2019

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Neuwieder Selbsthilfe blickt in die Zukunft

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Stand und Perspektiven der Selbsthilfeförderung in Neuwied

Kreis Neuwied. Nach einem erfolgreichen 1. Strategieworkshop wo fachbezogene Themen aus der Selbsthilfe  erfolgreich in gemeinsamer Projektarbeit umgesetzt wurden stellt heute Herr Arbeiter Ergebnisse aus dem Jahresbericht 2017  von entstanden Projekten des 2. Strategieworkshops   dem Landrat  Herrn Achim Hallerbach, und der Nekisrunde vor.

Auf Initiative der Kreisverwaltung Neuwied in Kooperation mit dem Caritasverband Rhein-Wied -Sieg e.V. wurden Vertreterinnen und Vertreter der Neuwieder Selbsthilfe im Herbst 2017 zum 2. Zukunftsworkshop Selbsthilfe Neuwied eingeladen. Nach Einschätzung des Landrats Herrn Achim Hallerbach, des Psychiatriekoordinator Dr. Ulrich Kettler sowie der Dienststellenleitung des Caritasverbandes Claudia Pauly stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie die Arbeit weiter intensiviert und verbessert und die Vernetzung zwischen allen Beteiligten gefördert werden kann. Es  wurden fachbezogene Themen behandelt, die für die zukünftige Arbeit der Akteure in der Selbsthilfeunterstützung immer mehr an Gewicht gewinnen werden, z.B. Zusammenarbeit über  gemeinsame Projekte, Veranstaltungen, Vorträge und  Ausbau der Netzwerkarbeit, Wahrnehmung der Selbsthilfe von außen  und Abbau von Vorbehalten, Einsatz von neuen Medien und Unterstützungsangebote für  junge Selbsthilfe und seltene Erkrankungen.

Wichtige Themen waren weiterhin die Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Selbsthilfeunterstützung in den Sozialräumen  und Handlungsbedarfe durch  Zunahme von psychischen Erkrankungen. Alle Teilnehmer des Strategie-Workshops waren sich einig, dass hier die Selbsthilfe eine wichtige Säule in der „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Betroffene neben dem Gesundheitssystem darstellt. Für die Teilnehmer war es eine sehr gelungene Veranstaltung in der alle Beiträge ergebnisorientiert zusammengefasst wurden.

Erste Beiträge  aus der Arbeitsgruppe   wurden bereits durch die Angehörigengruppe psychisch Kranker, die Selbsthilfegruppe „Sonnenschein für Alleinlebende und die Selbsthilfegruppe Aufwind in die Praxis umgesetzt. Hier ein Dokumentarfilm zum Thema Ängste und Depressionen mit anschließender Diskussion im Mehrgenerationenhaus Neuwied.

Im   Januar 2018 fand weiterhin der 3. Selbsthilfenachmittag im Marienhausklinikum St. Antonius in Waldbreitbach statt. Im Mittelpunkt standen hierbei gesundheitsbezogene Fachvorträge, Vorstellungen von Selbsthilfegruppen und Informationen durch  Infostände aus der Selbsthilfe.

Unterstützt wird hierbei die Arbeit der Nekis durch eine Reihe von Kooperationspartnern. Hierzu zählen der Landkreis Neuwied, das Marienhaus-Klinikum St. Antonius Waldbreitbach  und Selbsthilfegruppierungen in Stadt und Kreis Neuwied e.V., sowie der Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V. Geschäftsstelle Neuwied als Rechtsträger.

Wer sich über Selbsthilfegruppen informieren möchte ist herzlich zum Neuwieder Selbsthilfegruppentag am Samstag, den 15. September 2018 ab 10.00 Uhr im Foyer des St. Elisabeth-  Krankenhaus eingeladen. Infos über den SHG- Tag auch auf der Caritas Homepage www-caritas-neuwied.de oder bei NEKIS, Jens Arbeiter unter tel. 02631 / 803 797 oder per mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

5G gerade in ländlichen Regionen zuverlässig und zügig ausbauen

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Erwin Rüddel: „Chancen für Mobilität, Gesundheit oder Wirtschaft nutzen!“

Kreisgebiet. „Ich kämpfe für eine 5G-Testregion in meinem Wahlkreis, mit den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Denn gerade in ländlichen Regionen muss die nächste Mobilfunkgeneration (5G) zuverlässig ausgebaut werden. Diesbezüglich stehe ich in engen Kontakt mit dem zuständigen Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Die in ländlich strukturierten Gebieten oft noch vorhandenen „Funklöcher“ müssten schnellstens ausgemerzt werden und der Vergangenheit angehören. Das sei auch erforderlich im Hinblick auf viele wichtige Verkehrswege wie Autobahnen, ICE-Strecke, wichtige Bahnstrecken und Bundesstraßen.

Konkret dürfe sich der Netzausbau nicht mehr nur an der Wohnbevölkerung orientieren. „Wir brauchen 5G-Netze entlang aller Verkehrswege. Dazu bedarf es strenger und präziser Ausbauauflagen für die Mobilfunknetzbetreiber, detaillierter Kontrolle und wenn es sein muss Zwangsgelder, sobald es nicht klappt“, konkretisiert Rüddel.

Bei zukünftigen Innovationen, wie dem automatisierten und vernetzten Fahren, würden durch 5G-Netze zusätzliche Sicherheitsanwendungen zur Verfügung gestellt.

„Das Sicherheitsniveau darf aber beim Abbiegen auf die Landes- oder Kreisstraße nicht einfach absinken, weil es am entsprechenden Mobilfunknetz fehlt. Auch entlang der Schienenstrecken brauchen die Mobilfunknetze die erforderliche Kapazität, um eine ordentliche Internetnutzung während der Bahnfahrt zu ermöglichen“, so der Parlamentarier.

Eine zukunftsfähige Mobilfunkanbindung in der Stadt und auf dem Land – das gelte auch für G5 – sei eine Grundvoraussetzung. Die Mobilfunkanbieter hätten zwar die 2G-, 3G- und 4G-Netze in den letzten Jahren massiv ausgebaut. Dennoch gebe es, auch in den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied, noch immer Regionen mit schlechter Versorgung, Mobilfunkabbrüchen und Funklöchern. Insbesondere entlang von Straßen und Schienen sei das Ergebnis nicht zufriedenstellend.

„Das kann, beispielsweise bei notwendiger Benachrichtigung um einen Rettungsdienst, schlimmstenfalls tödlich enden“, konstatiert Rüddel. Daraus müssten für den zukünftigen Mobilfunkstandard 5G Lehren gezogen werden. Neben der Versorgung der Haushalte müsse 5G daher entlang von Verkehrswegen möglichst weitgehend ausgebaut werden. Jetzt gelte es mitzudenken, wie sich die Anwendungsszenarien in den nächsten 20 Jahren entwickeln könnten.

„Wir wollen nämlich, dass überall in Deutschland neue digitale Dienste anwendbar sein können. Ob im Bereich der Mobilität oder der Gesundheit, in der Wirtschaft oder in der Landwirtschaft, das Potential von 5G ist enorm – auch und gerade für ländliche Regionen. Gleichzeitig muss jedoch gerade hier der Ausbau von 2G, 3G und 4G unverändert weiter vorangetrieben werden“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Landesregierung darf Landwirte und Weidetierhalter nicht im Stich lassen

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Christian Baldauf: „Präventionsmaßnahmen gegen den Wolf Kosten Zeit und damit Geld!“

Kreis Neuwied. Wölfe breiten sich in Rheinland-Pfalz aus. Bisher wurden in 13 Fällen Wölfe im Land nachgewiesen, die wahrscheinlich auf sechs bis neun einzelne Wolfsindividuen zurückzuführen sind. Die Weidetierhalter sind alarmiert und ergreifen Schutzmaßnahmen für ihre Herden. Ein erheblicher Mehraufwand, der viel zusätzliche Arbeitszeit kostet.

CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth, der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Horst Gies sowie Fraktionsvorsitzender Christian Baldauf sprachen in Neuwied zusammen mit Landrat Achim Hallerbach, Oberbürgermeister Jan Einig und den kommunalen Mandatsträgern Markus Blank sowie Pascal Badziong mit Werner Neumann. Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesverbandes der Schaf- und Ziegentierhalter und Züchter informierte auf seinem Hof im Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis über die aktuelle Situation im Umgang mit dem Wolf. Neumann forderte dabei mehr Unterstützung von der Landesregierung: „Der Aufwand zur Errichtung der Präventionsmaßnahmen ist zu groß und macht die Weidetierhaltung zu teuer.“

Grundsätzlich erfolgt die Ausweisung eines Präventionsgebietes nur, wenn sich ein Wolf in einer Region etabliert hat. Hinweise darauf haben sich verdichtet, denn innerhalb dieses Jahres haben zwei Individuen den Bereich des Präventionsgebietes „Westerwald“ – das die Landkreise Altenkirchen, Westerwald und Neuwied sowie die Stadt Koblenz umfasst – nachweislich durchstreift.

„Ich bin froh, dass das Umweltministerium unseren Argumenten gefolgt ist. Gemeinsam mit den Weidetierhaltern, Jägern und Landwirten habe ich bereits seit Langem gefordert, dass der Westerwald zum Präventionsgebiet erklärt wird“, betont der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach, der sich seit vielen Monaten intensiv für die Ausweisung des Präventionsgebietes engagierte und ergänzt: „Die Beobachtungen von Wölfen und deren Risse in den vergangenen Wochen stellten meines Erachtens genug Beweismaterial dar, dass der Wolf in unserer Region sesshaft ist. Nur durch entsprechende Schutzmaßnahmen und eine tolerante Haltung gegenüber dem Wolf ist auf Dauer ein vernünftiges Miteinander möglich. Ich halte es für dringend geboten und logisch, dass den Tierhaltern nun geholfen wird, ihre Tiere zu schützen. Wir alle sind auf ihr Engagement angewiesen. Die Rückkehr des Wolfes wird unsere Kulturlandschaft an Rhein, Wied und Westerwald gravierend verändern, wenn wir keine ausreichenden Schutzmaßnahmen treffen und zum Beispiel auf Weidetierhaltung verzichtet werden müsste. Ich sage hier den Landwirten und Tierhaltern auch weiterhin meine volle Unterstützung zu.“

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, erklärt in Neuwied: „Mit der Ausweisung des Wolf-Präventionsgebietes ‚Westerwald‘ ist der erste Schritt gemacht, aber der Mehraufwand und die damit verbundenen Kosten für höhere Zäune und der ständige Auf- und Abbau der Zaunanlagen kann nicht zu Lasten der Weidetierhalter gehen.“

Informatikwissen bei der Stadt praktisch angewendet

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Kooperationsprojekt mit Rhein-Wied-Gymnasium

Viele Kabel, Computerteile, Monitore und neugierige Gesichter erwarteten Bürgermeister Michael Mang bei seiner Begrüßung der Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums (RWG) und ihrer beiden Lehrer Kevin Reuss und Michael Schönberg. Bereits zum siebten Mal besuchten Elftklässler des Leistungskurses Informatik in ihrer Projektwoche die Stadtverwaltung Neuwied, um für drei Tage ihre Unterrichtstheorie praktisch anzuwenden. Und wer dachte, er müsste einfach nur zuschauen und ein bisschen am Computer spielen, der irrte gewaltig, denn wie auch schon die Jahre zuvor hatten sich zwei Auszubildende des Amtes für IT einiges überlegt. So wurden unter anderem Grundlagen der Benutzerverwaltung vermittelt, der Datenaustausch über ein Netzwerk und zu guter Letzt eine eigene Cloud installiert. Das Kooperationsprojekt ist für die Schüler nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Unterricht, sondern sie erfahren darüber hinaus aus erster Hand noch einiges über diesen Berufszweig und seine Ausbildungsmöglichkeiten. Dustin Ramseger zum Beispiel absolviert bei der Stadt eine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration und Jan Walldorf wird nach seinem Dualen Studium Bachelor of Engineering Informationstechnik sein. Auch im kommenden Jahr werden wieder beide Fortbildungswege bei der Stadtverwaltung Neuwied angeboten. Online-Bewerbungen sind ab sofort unter www.neuwied.de/jobs möglich.

Spende der VR Bank Neuwied-Linz große Hilfe zur Erhaltung des Engerser Waldheims

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„Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist mit Hilfe der großzügigen Spende der VR Bank Neuwied-Linz eG wichtige Erhaltungsmaßnahmen an unserem Waldheim im Engerser Wald in den letzten Monaten angehen zu können.“ Gottfried Brubach,  „gute Seele und Macher“ des Waldheimes präsentierte bei einem Ortstermin im Waldheim des Förderwerks Jugenderholung Engers mit weiteren Vorstandsmitgliedern dem Teamleiter der Geschäftsstelle Engers, Rolf Jechel, die durchgeführten Maßnahmen. „Für uns ist es immens wichtig, dass wir Unterstützung beim Erhalt des Waldheimes erfahren. Von März bis Oktober ist das Waldheim an jedem Wochenende von Gruppen aus Nah- und Fern genutzt. Vor allem Kinder und Jugendgruppen freuen sich auf die tollen Möglichkeiten in der Natur, die unsere Einrichtung bietet.“  Aber auch Engerser Vereine und Jugendgruppen nutzen das Waldheim gerne für ihre Veranstaltungen und Aktivitäten. „Wir werden auch in Zukunft versuchen durch gezielte Investitionen die Substanz und die Ausstattung des Waldheimes auf einem zeitgemäßem Stand zu halten. Das diese Investitionen dank großzügiger Unterstützung ganz vieler Helfer und Spender gelingen, zeigt uns, dass sich das Waldheim auch nach mehr als 45 Jahren einer großen Beliebtheit und Aktzeptanz weit über Engers hinaus erfreut,“ ist Ortsvorsteher und Vorstandsmitglied Dieter Neckenig optimistisch, dass der Bestand des  Waldheimes auch in den nächsten Jahren gesichert ist.

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