Mittwoch, 29. Januar 2020

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Martinsfeuer - Brauchtum mit Umweltschutz verbinden

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Tierschutz beachten

Kreis Neuwied. Auch in diesem Jahr werden in vielen Gemeinden im Landkreis Neuwied die alljährlichen Martinsfeuer abgebrannt. Zulässig ist hierbei nur die Verwendung von Astschnitt, naturbelassenem Holz und Stroh.

„Anderes Material, z.B. Altreifen, Sperrmüll, behandeltes oder beschichtetes Holz, sonstiger Abfall und Brandbeschleuniger sind nicht erlaubt“ erläutert Achim Hallerbach, Landrat und zuständiger Dezernent für Umwelt und Abfallwirtschaft. Er appelliert an die Organisatoren, nur zugelassene Brennstoffe für das Martinsfeuer zu verwenden. „Damit das Brennmaterial möglichst trocken bleibt, sollte die Feuerstelle am besten erst am Tag des Abbrennens aufgeschichtet und  vor dem Entzünden nochmal umgeschichtet werden“, so Hallerbach weiter. Damit werde verhindert, dass sich Kleintiere in dem vermeintlichen Winterquartier einnisten und beim Martinsfeuer umkommen. Weitere Informationen unter Tel. 02631/803-308 (Abfallberatung Kreisverwaltung Neuwied).

VdK-Ortsverband Heddesdorf - Döppekoocheessen

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Auch in diesem Jahr hatte der VdK in Heddesdorf ein Döppekoocheessen organisiert und mehr als 40 Mitglieder und Gäste kamen in die Caféteria der Volkshochschule.

In seiner Begrüßung freute sich Vorsitzender Sven Lefkowitz, dass der VdK erneut eine gute Resonanz für die Veranstaltung hat und bedankte sich bei Wirtin Ulrike Werner für die entgegengebrachte Gastfreundschaft und den leckeren selbstgemachten Döppekooche.

Bei angeregten Gesprächen in gemütlicher Runde schmeckte es auch allen Gästen hervorrragend und die Resonanz war so positiv, dass der Vorstand um Sven Lefkowitz und seine Stellvertreterin Martina Beate Jakoby auch für das kommende Jahr zusicherte einen gemütlichen Abend mit Döppekooche zu organisieren.

GenussWerkstatt: Obst und Gemüse haltbar machen

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Nächster Termin am 23. Oktober

Spätsommer und Herbst liefern Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. Eine wunderbare Zeit, um leckere Vorräte anzulegen, ganz so wie es frühere Generationen taten. Zu viel gekaufte oder im eigenen Garten geerntete Lebensmittel müssen somit nicht mehr weggeworfen werden. Das spart nicht nur Geld, zugleich weiß man auch noch ganz genau, was und wie es verarbeitet wurde.

In der GenussWerkstatt am Dienstag, 23. Oktober, 18 Uhr, gibt die Diplom-Oecotrophologin Rita Inzenhofer viele Tipps zum Einkaufen, Lagern und Einkochen. Und natürlich werden einige einfache und pfiffige Rezepte direkt vor Ort ausprobiert.

Die GenussWerkstatt ist eine Kooperationsveranstaltung des Quartiermanagement der südöstlichen Innenstadt mit der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und der Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung Neuwied.

Die Teilnahme ist kostenlos, es wird aber um Anmeldung bis zum 19. Oktober im Stadtteilbüro, Rheintalweg 14, Neuwied, unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Telefon 02631 863 070 gebeten.

Busverkehr in Neuwied: Heinrich-Haus, Kreisverwaltung und MVB arbeiten an Lösungen

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Die Heinrich-Haus gGmbH, die Kreisverwaltung Neuwied und das Busunternehmen MVB suchen gemeinsam Ansätze, um den Busverkehr in Neuwied zu verbessern.

Nach der Fahrplanumstellung am 2. September hatte sich gezeigt, dass manche Verbindungen für die Klienten des Heinrich-Hauses nicht mehr optimal sind. Problematisch ist daneben die verzögerte Einrichtung der Haltestelle Block Grüber im Kreisel, die derzeit noch vom Landesbetrieb Mobilität geprüft wird. Die Heinrich-Haus gGmbH betreibt zahlreiche Einrichtungen und Dienste in unterschiedlichen Neuwieder Stadtteilen, die über den öffentlichen Nahverkehr verknüpft sind.

Vertreter des Heinrich-Hauses, der Kreisverwaltung und des Busunternehmens MVB treffen sich in den Herbstferien, um die Situation im Detail zu analysieren, den genauen Bedarf zu bestimmen und Lösungsansätze zu finden.

„Wir sind froh darüber, mit dem MVB ein regionales Unternehmen als Ansprechpartner vor Ort und Verantwortlichen für den für uns sehr wichtigen ÖPNV zu haben“, sagt Dirk Rein, Geschäftsführer des Heinrich-Hauses. „Ich bin mir sicher, dass wir zusammen Lösungen finden.“ Dem stimmt MVB-Geschäftsführer Kim Zickenheiner zu.  „Wo es notwendig ist, werden wir so schnell wie möglich Anpassungen vornehmen. Wir wollen, dass der Verkehr für alle Fahrgäste reibungslos funktioniert.“

OB Einig hat australische Schülerinnen im Rathaus empfangen

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Internationaler Austausch schärft die Sinne für andere Kulturen und Lebensweisen. Gerade junge Menschen profitieren von der Begegnung mit Gleichaltrigen aus anderen Staaten. Besonders spannend ist es, wenn der Austausch über Kontinente hinweg realisiert wird. In dieser Beziehung hat das Werner-Heisenberg-Gymnasium (WHG) schon reichlich Erfahrung, pflegt es doch bereits seit 1997 enge Kontakte zu Bildungseinrichtungen in Brisbane, der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland im Nordosten Australiens. Seit 2013 erfolgt der regelmäßige Austausch mit der Brisbane Girls Grammar School. Im vergangenen Jahr waren WHG-Schüler für einen dreiwöchigen Aufenthalt nach Down Under geflogen, nun stand der Gegenbesuch der Australier in der Deichstadt an. Zehn Tage sind 14 Schülerinnen und ihre beiden Lehrerinnen Susan Garson und Izabela Minuzzuo zu Gast in Neuwieder Familien bevor es noch einige Tage nach Berlin geht. Auf der Agenda stand auch ein Besuch im Neuwieder Verwaltungshochhaus. Oberbürgermeister Jan Einig empfing die australische Delegation sowie den WHG-Verbindungslehrer Gero Wassong. Einig  informierte die Gäste aus Brisbane über die Neuwieder Geschichte, die Entwicklung der Stadt, den Bau des Deiches und die bekanntesten Persönlichkeiten aus der Stadt. Schon zur Tradition gehört der Besuch auf dem Dach des Rathauses, von dem man nicht nur das WHG sehen kann, sondern auch einen schönen Panoramablick auf das Neuwieder Becken hat.

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