Sonntag, 07. März 2021

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Senioren-Sicherheitsberater informieren wieder

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Schon fast wöchentlich findet man in BriefkĂ€sten und digitalen PostfĂ€chern Benachrichtigungen darĂŒber, dass man glĂŒcklicher Gewinner von Bargeld, Reisen oder Gutscheinen ist. Oftmals ist der vermeintliche Gewinn aber nur ein Köder, der einen im Nachhinein teuer zu stehen kommen kann. Wie man diese Tricks im Vorhinein durchschauen kann, ist eines der Themen, ĂŒber die die Senioren-Sicherheitsberater in ihren regelmĂ€ĂŸigen Sprech- und Beratungsstunden aufklĂ€ren. Am Freitag, 11. Oktober, können sich Seniorinnen und Senioren von 10 bis 12 Uhr in den RĂ€umen des StadtteilbĂŒros, Rheintalweg 14, 1. Obergeschoss, wieder mit ihren Fragen an die Senioren-Sicherheitsberater der Stadt Neuwied wenden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Die Senioren-Sicherheitsberater sind Ehrenamtliche, die gemeinsam von Stadt und Kriminalpolizei ausgebildet wurden und Ă€lteren BĂŒrgern Tipps und Tricks fĂŒr die Sicherheit in den eigenen vier WĂ€nden mit auf den Weg geben. Weitere Information zu diesem Projekt gibt es beim Ordnungsamt der Stadt Neuwied unter 02631 802 335 (Monika Schulz).

Große Belastungen fĂŒr BlumengeschĂ€fte erörtert:

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Sven Lefkowitz und Andrea Reiprich sprachen ĂŒber bĂŒrokratische Herausforderungen

KĂŒrzlich trafen sich der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz und Andrea Reiprich, PrĂ€sidentin des rheinland-pfĂ€lzischen Landesverbands des Fachverbands Deutscher Floristen (FDF), um gemeinsam die enormen HĂŒrden im Berufsalltag von Kleinunternehmen, hier insbesondere den BlumenfachgeschĂ€ften, zu erörtern.

Wie Andrea Reiprich in dem aufschlussreichen InformationsgesprĂ€ch berichtete, sieht sich gerade ihre Branche vielfĂ€ltigen bĂŒrokratischen Herausforderungen seitens der europĂ€ischen und deutschen Gesetzgebung ausgesetzt.

Der FDF, zu dessen Aufgaben als floristische Interessevertretung auch die Vermittlung der Probleme der Mitgliedsunternehmen an die Politik gehört, hat ein Positionspapier zu den wichtigsten bĂŒrokratischen HĂŒrden erstellt. Im GesprĂ€ch mit Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz erlĂ€utert die PrĂ€sidentin des FDF-Landesverbands Rheinland-Pfalz, Andrea Reiprich die umfangreichen Arbeitsanforderungen, die fĂŒr Kleinunternehmen mit bis zu 15 Mitarbeitern in ihren meist ĂŒberschaubaren Unternehmensstrukturen kaum zu bewĂ€ltigen sind. Hierzu gehört beispielsweise der regelkonforme Umgang mit der Datenschutzgrundverordnung, der Gewerbeabfallverordnung und dem Verpackungsgesetz sowie den einzuhaltenden Rahmenbedingungen fĂŒr geringfĂŒgige BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse. „Die Umsetzung bedeutet jeweils eine große bĂŒrokratische Mehrbelastung fĂŒr die Arbeitgeber und bringen die Betriebe oftmals an die Grenzen ihrer praktischen Möglichkeiten“, so Andrea Reiprich.

Sven Lefkowitz, der als ehemaliger Leiter einer Pflegeeinrichtung mit den Herausforderungen einer enorm hohen BĂŒrokratie im Arbeitsalltag vertraut ist, sieht das vom FDF geschilderte Problem: „Die umfangreichen Erwartungshaltungen seitens des Gesetzgebers an die Unternehmen haben in vielerlei Hinsicht ihre Daseinsberechtigung. Gleichzeitig muss uns aber auch bewusst sein, dass gerade Kleinunternehmen, wie beispielsweise die BlumenfachgeschĂ€fte mit einer MitarbeitergrĂ¶ĂŸe von meist weniger als 15 Leuten, essenzieller Bestandteil des deutschen Mittelstands sind und unterstĂŒtzt werden mĂŒssen.“

Reiprich und Lefkowitz sind sich einig, dass die Herausforderungen auch fĂŒr die kleinen Unternehmen in der Zukunft erfĂŒllbar bleiben mĂŒssen. „Die Floristik als handwerkliche und kĂŒnstlerische Gestaltung von Schnittblumen und Pflanzenschmuck finden wir oftmals bei einem der noch selbststĂ€ndigen Floristen ganz in unserer NĂ€he. Damit das so bleibt, muss der zunehmende bĂŒrokratische Aufwand verhĂ€ltnisgemĂ€ĂŸ und machbar sein“, so Lefkowitz abschließend.

Yachthafen Neuwied: SGD Nord genehmigt die Änderung des FlĂ€chennutzungsplans

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Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat die Änderung des FlĂ€chennutzungsplans fĂŒr den Bereich „Yachthafen Neuwied“ genehmigt. Damit ist der Weg fĂŒr die Stadt Neuwied frei, die nĂ€chsten Schritte hinsichtlich der Verwirklichung dieses Projektes zu gehen.

Nach den PlĂ€nen der Stadt soll es im besagten Bereich – neben der Nutzung als Hafen – kĂŒnftig auch möglich sein, hochwasserangepasste WohngebĂ€ude zu errichten und das Gebiet gewerblich zu nutzen. Aufgrund der besonderen Lage am Hafen sowie der Nutzungsmischung soll so ein Stadtquartier entstehen, das in dieser Form noch nicht existiert und somit ein Alleinstellungmerkmal fĂŒr die Stadt Neuwied darstellt. Auf der derzeitigen Molenspitze soll zudem eine neue FußgĂ€ngerbrĂŒcke realisiert werden, um die Radwegeverbindung zwischen Engers und der Kernstadt zu verbessern.

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wurden die PlĂ€ne von der SGD Nord rechtlich geprĂŒft. Dabei waren Anforderungen des Naturschutzes, der Raumordnung, der Wasserwirtschaft und des Immissionsschutzes zu berĂŒcksichtigen. So waren fĂŒr die Bauleitplanung aufgrund der NĂ€he zum Naturschutzgebiet „Urmitzer Werth“, zum Vogelschutzgebiet „Engerser Feld“ und zum FFH-Gebiet „Mittelrhein“  umfangreiche Gutachten erforderlich, da negative EinflĂŒsse durch die geplanten Baumaßnahmen streng zu vermeiden waren.

Einwohnerversammlung mit BĂŒrgerinfo ĂŒber AnliegerbeitrĂ€ge

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Sie sind derzeit ein zentrales und zugleich umstrittenes Thema in der politischen Diskussion: StraßenausbaubeitrĂ€ge. Vor diesem Hintergrund rĂŒckt die Stadtverwaltung Neuwied das Thema in den Mittelpunkt der jĂ€hrlichen stadtweiten Einwohnerversammlung und hat dazu einen ausgewiesenen Experten als Referenten engagiert: Professor Dr. Hans-Joachim Driehaus. Er war Vorsitzender   Richter am Bundesverwaltungsgericht.

Im Anschluss an diese Information können natĂŒrlich auch andere Themen, die die örtliche Verwaltung betreffen, angesprochen werden. Die Einwohnerversammlung findet diesmal im Stadtteil Torney statt. Und zwar am Freitag, 11. Oktober, um 18 Uhr im BĂŒrgerhaus an der Westpreußenstraße.

Gesund arbeiten – Thema auch bei der Stadtverwaltung

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Bereits zum zweiten Mal veranstaltete das Betriebliche Gesundheitsmanagement der Stadtverwaltung Neuwied einen internen Gesundheitstag fĂŒr die komplette Belegschaft. In der vhs boten verschiedene Aussteller wie Krankenkassen, MEDIAN Gesundheitsdienste, Apotheke, SWN, Betriebsarzt, DRK und Körperformen nicht nur reichhaltige Informationen an ihren StĂ€nden, sondern auch zahlreiche Mitmachaktionen an. Ob Zellschutz-Check, EMS-Training, Augenuntersuchung, Rauschbrillenparcours oder Blutzucker- bzw. Blutdruckmessung - das Angebot wurde rege genutzt. Parallel dazu waren auch die Workshops zu unterschiedlichen Themen wie gesund Kochen oder Blitzentspannung gut besucht.

Der Gesundheitstag ist nur eines der vielen Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements der Stadtverwaltung Neuwied, das sich unter anderem um die Gesundheitskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Gestaltung der ArbeitsverhÀltnisse.

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