Sonntag, 07. März 2021

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Gut informiert in die neue Wahlperiode

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Die Schulbank drĂŒckten noch einmal die neu gewĂ€hlten Mitglieder des Neuwieder Kreistages, des Stadtrates und Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher. Das in Kooperation von Stadt- und Kreisverwaltung angebotene eintĂ€gige Seminar war gut besucht und wurde auch von einigen in der Kommunalpolitik bereits erfahrenen Teilnehmern genutzt, um Kenntnisse aufzufrischen. Zwei Dozenten der Fachhochschule fĂŒr öffentliche Verwaltung in Mayen referierten zu den Themen „Ratssitzung“ und „Gemeindehaushalt“. Mit dem dabei erworbenen RĂŒstzeug können die neuen MandatstrĂ€ger nun in die gerade anlaufende Wahlperiode starten.

Telekom geht mit Kommunen auf Jagd nach Funklöchern

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Alle hoffen auf schnellen Ausbau des 5G Mobilfunk- im Landkreis Neuwied

Landrat Hallerbach: Kommunen sollten sich bewerben

Kreis Neuwied – Die Frequenzversteigerung der Bundesnetzagentur fĂŒr das superschnelle 5G-Netz ist abgeschlossen. Nun stellen sich viele die Frage: wann kommt dies alles bei mir an, wird insbesondere der lĂ€ndliche Raum erfasst und bedient? Den flĂ€chendeckenden Ausbau der Mobilfunkversorgung hat der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach zur Chefsache erklĂ€rt und traf sich aktuell mit einem Vertreter der Deutschen Telekom und dem Bundestagsabgeordneten Erwin RĂŒddel, der sich in Berlin beim zustĂ€ndigen Ministerium fĂŒr Verkehr und digitale Infrastruktur fĂŒr das Thema Telekommunikation stark macht.

„Besonders im lĂ€ndlichen Raum ist der nĂ€chste Schritt des Mobilfunknetzausbaus fĂŒr die Entwicklung des Landkreises Neuwied als exponierte Aufgabe zu betrachten“, betont Hallerbach. „Insbesondere die lĂ€ndlichen Gebiete haben heute noch mit einer Vielzahl an Funklöchern zu kĂ€mpfen, sodass mancherorts ein störfreies Telefonieren z. B. wĂ€hrend der Autofahrt kaum möglich ist. So stellt man sich vielerorts die Frage, ob die enorme mediale Aufmerksamkeit rund um das Thema Mobilfunk und die neu gesetzten Bundesziele zur flĂ€chendeckenden Mobilfunkversorgung auch die lange ersehnten Vorteile fĂŒr den lĂ€ndlichen Raum bringen wird“, ergĂ€nzt der Landrat.

Um diese Fragen mit einem kompetenten Ansprechpartner klĂ€ren zu können, haben sich Landrat Achim Hallerbach, der Bundestagsabgeordnete Erwin RĂŒddel und Frank Harksel getroffen. Er ist bei der Telekom kommunaler Ansprechpartner fĂŒr Mobilfunk.

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Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz zum Ortstermin im Forstamt Dierdorf

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FĂŒr den Klimaschutz hat der Wald eine hohe Bedeutung. Außerdem ist er Lebensraum fĂŒr viele Pflanzen und Tiere, Freizeit- und Erholungsraum, Rohstofflieferant, CO2-Speicher. Bereits jetzt ist der Schutz des Waldes durch nachhaltige und umweltfreundliche Waldbewirtschaftung gelebte Praxis, auch im Forstamt Dierdorf. Jedoch ist der Wald u.a. durch Hitze, DĂŒrre, StĂŒrme, Starkregen und BorkenkĂ€fer gefĂ€hrdet.  Die WĂ€lder mĂŒssen an den Klimawandel angepasst werden, das stellt eine große Herausforderung dar,  die im Interesse unserer kĂŒnftigen Generationen in die Hand genommen werden muss. Der Wald muss fĂŒr die Zukunft fit gemacht werden. Über 70 Prozent der WaldflĂ€chen in Rheinland-Pfalz sind in Kommunalen und privatem Besitz.  Um sich ausfĂŒhrlich ĂŒber die Situation im heimischen Wald zu informieren war fĂŒr den Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz  Grund, um sich in den RĂ€umen des Forstamtes Dierdorf mit Forstamtsleiter Uwe Hoffmann zu treffen.  Der Kreis Neuwied ist mit bis zu 45 Prozent Waldbedeckt und gehört damit zu den Waldreichsten Gebieten in Rheinland-Pfalz. Grund genug um den Wald vor Ort in Augenschein zu nehmen. Forstamtsleiter Hoffmann und Revierförster Winnen erklĂ€rten am Beispiel der Fichte und der Buche die bestehenden SchĂ€digungen. Intensiv wurden die  Möglichkeiten der Aufforstung z.B. durch einen Mischwald erörtert.  Auch Fragen rund um die Jagd und um qualifizierte FachkrĂ€fte wurden angesprochen. Durch SturmschĂ€den Anfang des Jahres 2018 sowie die Hitze und Trockenheit im Sommer bis in den Herbst hinein, ist der Wald in einem dramatischen Zustand. Es herrschen ideale Bedingungen fĂŒr den BorkenkĂ€fer, der die BĂ€ume in großem Ausmaß befĂ€llt und auch fĂŒr die kommenden Jahre ein Problem darstellt. Hier zeigen sich ganz deutlich die Auswirkungen des Klimawandels.

Es muss zunĂ€chst vorrangig, das durch Sturmwurf und BorkenkĂ€ferbefall geschĂ€digte Holz zu einem geringeren Preis vermarktet werden und da insbesondere die Fichte, der Brotbaum der Forstwirtschaft, geschĂ€digt ist, muss auch in den nĂ€chsten Jahren mit einer geringeren Holzvermarktung gerechnet werden. Dazu kommen höhere Kosten fĂŒr Aufforstungs-maßnahmen, berichten beide Forstfachleute. Forstamtsleiter Hoffmann blutet das Herz, wenn er den Wald leiden sieht: „die Leistung von Generationen wird dahingerafft und der Wald ist in seinen Grundfesten erschĂŒttert“

Mehr Mischwald, mehr klimabezogene Forschung und personelle VerstĂ€rkung, um die WĂ€lder gegen Trockenheit, StĂŒrme und andere Extremwetter zu stĂ€rken, sind die Eckpunkte auf die sich Landesregierung, kommunale SpitzenverbĂ€nde und der Waldbesitzerverband fĂŒr die Zukunft geeinigt haben.  „Den Wald zu schĂŒtzen erfordert unsere gesamtgesellschaftliche SolidaritĂ€t und UnterstĂŒtzung. Deswegen bin ich dankbar hier ĂŒber den aktuellen Stand berichtet zu bekommen und werde die Anregungen mit nach Mainz nehmen um sie dort bei der Umsetzung Maßnahmen zum Schutz  des Waldes einfließen  zu lassen.“

KiJub bietet Sport und Spaß in den Herbstferien

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Offene Turnhalle in Oberbieber wÀhrend zweiter Ferienwoche

In der zweiten Woche der Herbstferien lĂ€dt das Kinder- und JugendbĂŒro (KiJub) zu einem offenen und kostenlosen Bewegungsangebot in der Turnhalle der Grundschule Oberbieber, Veilchenstraße 5, ein. Sieben- bis ZwölfjĂ€hrige können tĂ€glich von Montag, 7. Oktober, bis Freitag, 11. Oktober, jeweils von 15 bis 18 Uhr erlebnispĂ€dagogische Angebote wie einen Abenteuerparcours erproben, viele spannende Spielstationen durchlaufen oder das bekannte Brettspiel „Die Siedler von Catan“ in der großen Turnhalle spielen. Um an den Angeboten teilnehmen zu können, benötigen die Kinder Hallenschuhe mit heller Sohle. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Die Aufsichtspflicht der Betreuer erstreckt sich lediglich auf den Umgang mit den zur VerfĂŒgung gestellten Sportmaterialien und -gerĂ€ten.

Weitere Informationen gibt es im Kinder- und JugendbĂŒro, Telefon 02631 802 170, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Vertreter der Gesundheitsregion trafen sich auf Schloss Arenfels

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Zum sogenannten SummerBird der Gesundheitsregion KölnBonn konnte Landrat Achim Hallerbach zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Landkreise aus Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, der Gesundheitswirtschaft und den Gesundheitsorganisationen auf Schloss Arenfels in Bad Hönningen begrĂŒĂŸen.

„Ich freue mich, dass das jĂ€hrliche Sommertreffen diesmal im Landkreis Neuwied stattfinden konnte. Es ist ein wichtiges Vernetzungstreffen fĂŒr alle im Bereich der Gesundheitsversorgung beteiligten Akteure. Mit der Gesundheitsregion KölnBonn erarbeiten wir derzeit fĂŒr den Landkreis Neuwied Projekte fĂŒr den Erhalt der medizinischen Versorgung im lĂ€ndlichen Raum. Und da ist es wichtig, auch ĂŒber den Tellerrand – sprich Kreis- und Landesgrenzen – hinweg zu schauen“, machte Hallerbach deutlich. Achim Hallerbach dankte dem „Burgherrn“ Christian Runkel fĂŒr die interessante und aufschlussreiche SchlossfĂŒhrung.

Durch das regelmĂ€ĂŸig stattfindende Sommerfest besteht die Möglichkeit, sich als Mitglieder untereinander besser kennenzulernen und persönliche Kontakte zu festigen sowie sich fachlich ĂŒber Potenziale und gemeinsame Interessen auszutauschen. Dadurch soll auch das vereinte Auftreten der regionalen Gesundheitswirtschaft gefördert werden.

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