Montag, 25. Oktober 2021

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Lecker und ökologisch sinnvoll: Obst und Gemüse aus regionalem Anbau

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Kreis Neuwied – Landrat Achim Hallerbach und Gaby Schäfer vom Referat Umwelt und Energie der Kreisverwaltung Neuwied präsentieren einen neuen Kalender der über saisonal verfügbares Obst und Gemüse aus der Region informiert. „Regional angebauter und daher saisonal verfügbarer Salat oder Obst haben nicht nur eine bessere Ökobilanz als weitgereistes Gemüse, sondern bestechen auch durch beste Qualität und feinsten Geschmack,“  betont Landrat Achim Hallerbach bei der Präsentation.

Im Saisonkalender ist ersichtlich, wann Obst und Gemüse aus unserer Region für den Markt, sprich den Kunden zur Verfügung stehen. Nach Monaten gegliedert, kann man auf einen Blick erkennen, welches Obst- und Gemüsesorten zu welcher Zeit erntereif ist.

Den Anfang macht der Rhabarber, Lauch und Spargel gefolgt von zum Beispiel Aprikosen, Bohnen, Erdbeeren und Möhren. Im Herbst bilden Nüsse, Trauben, Rote Beete und Grünkohl dann den Abschluss. Zwischen Juni und Oktober bietet unsere Heimat die größte Auswahl an frischem Obst und Gemüse,“ erklärt Gabi Schäfer. Aber auch ganzjährig verfügbare Produkte, wie Äpfel oder Champignons können regional angebaut werden. Auch auf Salat müsse niemand verzichten, über Winter ist Feldsalat im Angebot und ab Mai bis Oktober kann man sich an Kopf- und Eisbergsalat erfreuen, unterstreicht Schäfer.

„Der Kalender zeigt, dass wir nicht auf leckeres Obst und Gemüse verzichten müssen, wenn wie regional einkaufen. Regionale Produkte zu kaufen schont die Umwelt, unterstützt die heimische Landwirtschaft und ist gesund,“ so Landrat Achim Hallerbach.

Der Kalender steht den Bürgerinnen und Bürgern als pdf-Datei auf der Homepage der Kreisverwaltung zum Download zur Verfügung. Wenn die Verwaltungen im Landkreis wieder normal geöffnet haben liegen zudem die Kalender im Visitenkartenformat in den Verwaltungsgebäuden aus.

Informationen erhalten Sie unter: Kreisverwaltung Neuwied, Gabi Schäfer, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02631/803-650.

Für Unterstand: Ortsvorsteherin Grabis übergibt Petitionsliste

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Den Grundschülern aus Torney, die zur Schule nach Oberbieber fahren, fehlt etwas:die überdachte Bushaltestelle.

Über viele Jahre waren sie an den Unterstand gewöhnt, der im vergangenen Jahr bei einem Verkehrsunfall so stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, dass er abgerissen werden musste.

Die Bushaltestelle ist mittlerweile zwar renoviert worden, hat allerdings nun keine Überdachung mehr. Ihren Wunsch, wieder für ein Dach zu sorgen, haben die Eltern der betroffenen Schüler dem Torneyer Ortsbeirat in Form einer Unterschriftenliste übergeben. Ortsvorsteherin Petra Grabis reichte diese Liste nun weiter an Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneten Ralf Seemann. Der Stadtvorstand versprach, den Wunsch der Eltern zu prüfen und möglichst rasch eine Entscheidung zu fällen.

SPD-Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz: Land spannt Schutzschirm für Vereine in Not

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Mit einem Soforthilfe-Programm will die Landesregierung Vereinen unter die Arme greifen, die in Folge der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz mit. Das Landesprogramm wurde heute in Mainz vorgestellt. Vereine in finanzieller Not können mit einem Landeszuschuss von bis zu 12.000 Euro rechnen.

Sven Lefkowitz führt aus: „Die Corona-Pandemie hat in viele Vereinskassen tiefe Löcher gerissen. Auch viele Vereine in der Region Neuwied berichten über weggebrochene Einnahmen, viele kämpfen ums Überleben. Die Landesregierung hält nun Wort und spannt für die rund 38.000 Vereine in Rheinland-Pfalz einen 10 Millionen Euro schweren Schutzschirm auf.“ Mit den Landeszuschüssen werde sichergestellt, dass die ehrenamtlichen Strukturen und die Vereinsvielfalt auch über die Corona-Zeit hinaus erhalten bleiben. „Rheinland-Pfalz ist das Land des Ehrenamts, das soll auch nach Corona so bleiben“, macht der SPD-Politiker Lefkowitz deutlich.

Rheinland-Pfalz verfügt über eine vielfältige Vereinsstruktur. Jeder zweite Rheinland-Pfälzer beziehungsweise jede zweite Rheinland-Pfälzerin ist in einem oder mehreren Vereinen aktiv. „Durch ihre starke Mitgliederbasis sind viele unserer Vereine gut gerüstet, die Krise aus eigener Kraft zu überstehen. Mit dem Landesprogramm werden diejenigen gemeinnützigen Vereinen unterstützt, die es nicht alleine schaffen, ihre laufenden Kosten zu decken“, erklärt Lefkowitz.  Anträge können ab dem 4. Mai online auf der Internetseite www.wir-tun-was.rlp.de gestellt werden. Vereine und Initiativen, die sich während der Corona-Pandemie in der Nachbarschaftshilfe engagieren, können zudem eine Projektförderung in Höhe von bis zu 500 Euro erhalten. Vereine, die über einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verfügen, können zur Abfederung von Liquiditätsengpässen Zuschüsse aus dem Soforthilfe-Programm des Bundes beantragen.

Mehr Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.wir-tun-was.rlp.de.

Familienkasse: Komplettes Dienstleistungsangebot ohne persönliche Vorsprache

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Aufgrund der Corona-Situation sind die Kundenschalter der Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland an allen Standorten geschlossen.  Die Dienstleistungen der Familienkasse werden durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstverständlich in gewohnter Qualität erbracht. Um die Gesundheit aller zu schützen und um die Pandemie einzudämmen, gibt es aktuell keinen offenen Kundenzugang und somit auch keine Möglichkeit, persönlich vorzusprechen.

Alle aktuellen Informationen, Antragsformulare und Nachweisvordrucke der Familienkasse sind kostenlos im Internet verfügbar. Das Online-Angebot bietet zudem Berechtigten von Kindergeld und Kinderzuschlag das Angebot, Veränderungen in ihren Wohn- und Lebensverhältnissen bequem sowie rund um die Uhr direkt über www.familienkasse.de mitzuteilen.

„Persönliche Vorsprachen sind bei uns gar nicht notwendig. Alle Anträge können online gestellt werden. Dies funktioniert meist sogar schneller als bei einer persönlichen Kontaktaufnahme. Wer trotzdem noch Fragen hat, kann sich gerne mit uns über unsere Service-Rufnummer in Verbindung setzen“, so Klaus-Dieter Buhl, Leiter der Familienkasse Rheinland-Pfalz-Saarland.

Für die Themenfelder Kindergeld und auch Kinderzuschlag stehen die Onlineportale unter www.familienkasse.de 24 Stunden und sieben Tage die Woche zur Verfügung. Das Angebot, das laufend erweitert wird, kann auch vom Smartphone aus genutzt werden.

Zur ersten Orientierung, ob ein Anspruch auf Kinderzuschlag vorliegt, kann der  KiZ-Lotse, der ebenfalls auf www.familienkasse.de zu finden ist, weiterhelfen.  Mit dieser interaktiven Video-Anwendung lässt sich ermitteln, ob sich ein Anspruch ergibt. Fragen zum Kinderzuschlag können auch in einer persönlichen Videoberatung geklärt werden. Weitere Informationen hierzu sind ebenfalls auf der Internetseite der Familienkasse zu finden.

Zusätzliche hilfreiche Links finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter www.bmfsfj.de/kiz und auf der Seite der Agentur für Arbeit unter www.arbeitsagentur.de/familie-und-kinder/notfall-kiz.

Der Service der Familienkasse ist auch telefonisch von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der Service-Rufnummer 0800 4 5555 30 (gebührenfrei) erreichbar.

Gemeinnützigen Institutionen helfen und Kommunen entlasten

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„Wir sprechen uns für eine breitere Verwendung der durch das Land bereitgestellten Mittel zur Bewältigung der Corona-Krise aus“, so Holger Wolf, Mitglied der Grünen Kreistagsfraktion und Sprecher des OV Unkel-Linz-Bad Hönningen. Der Kreis Neuwied hatte hierfür rund 4,5 Millionen Euro an Landeshilfen erhalten. Doch Mehrkosten entstehen nicht nur dem Kreis, sondern auch den Kommunen. Dementsprechend sollte sich der Kreis hier solidarisch zeigen und einen Teil der Mittel den Kommunen zur Verfügung stellen. Bisher  wurden die Mittel einzig durch den Kreis verwendet, unter anderem für die wichtigen Corona- und Fieberambulanzen. Auch zur Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Sozialen Dienste wird das Geld verwendet.

Die Krise trifft aber auch die Zivilgesellschaft, das Vereinsleben ist stark eingeschränkt und viele Vereine und gemeinnützige Institutionen geraten in finanzielle Schieflagen und stehen teilweise bereits vor der Insolvenz. Sie aber sind das Fundament unseres gemeinschaftlichen Zusammenlebens, toleranten Miteinanders, unserer Demokratiebereitschaft und dem Wohlbefinden jedes Einzelnen. „Es gilt, diese vielfältigen Angebote für die Menschen in unserem Landkreis zu erhalten. Die Mittel des Landes sollten daher ebenso den Vereinen und Institutionen vor Ort zugutekommen“, davon ist Bettina Sagebiel, Sprecherin des OV Asbacher Land überzeugt. Die bisher nicht zweckgebundenen Mittel sollten über die Kommunen verteilt werden, denn hier kennt man die Vereine und weiß, wo der Schuh am meisten drückt. Oft sind geringe finanzielle Unterstützungen ausreichend, um Vereine wirtschaftlich in der Corona-Krise zu stützen und damit auch ihre Systemrelevanz für das soziale Gemeinwesen anzuerkennen.

„Es kann nicht richtig sein, dass der Landkreis die erhaltenen Gelder nur für die eigenen Ausgaben verwendet und gleichzeitig in den Verbandsgemeinden und der Stadt Neuwied wichtige Stützen des gesellschaftlichen Lebens ihre Daseinsgrundlage verlieren“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Stadtrat Neuwied, Regine Wilke. Die Herausforderung zur Bewältigung trifft alle gleichermaßen und in dem gleichen Maße sollten wir versuchen, die Belastungen für die Menschen im Kreis Neuwied bestmöglich zu reduzieren.

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