Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Hermann-Josef Esser mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet

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Mainz/Neuwied/Rheinbrohl – Mit dem Wagner Zitat „Musik ist die Sprache der Leidenschaft“ eröffnete Landrat Achim Hallerbach die Laudatio für die zwei Laienmusiker aus Rheinland-Pfalz, wobei einer der Geehrten, Hermann-Josef Esser, aus Rheinbrohl kommt. Hermann-Josef Esser und Bernhard Welsch aus Ludwigshafen wurde in einer Feierstunde im Kultusministerium in Mainz von  Kulturminister Professor Konrad Wolf die Verdienstmedaille des Landes verliehen. Beide Musiker wurden jedoch nicht für ihr Musizieren ausgezeichnet, sondern für ihr Engagement in der Verbandsarbeit.

Die Leidenschaft zur Musik führte 1963 Hermann-Josef Esser zum Tambour-Corps Rheinbrohl 1930 e.V.. Die Leidenschaft zu organisieren und mitzugestalten dann ab 1988 in die Verbandsarbeit. So war er zunächst ab 1988 Kassenwart des Kreismusikverbandes, ein Jahr später folgte der stellvertretende Vorsitz, 1993 der Vorsitz und schließlich ab 2006 zusätzlich die Funktion des Vizepräsidenten im Landesmusikverband. Aufführungsrechte, Organisation und Vergütung der rund 800 dem Landesverband angeschlossenen Musikvereine sind seine Themen als GEMA-Beauftragter. Das von den Vereinen und dem Kreismusikverband genutzte Vereinsverwaltungsprogramm wurde von ihm verantwortet und viele öffentliche Auftritte der Vereine z.B. bei der sog. „Franziskusmesse“ in Rom oder beim „Tag der Blasmusik“ anlässlich der Bundesgartenschau oder den Landesgartenschauen oblag die Organisation seiner Federführung.

„Es freut mich ungemein, dass Hermann-Josef Esser die Verdienstmedaille bekommt. Das freut mich als Präsident des Landesmusikverbandes, aber ganz besonders als Landrat des Landkreises Neuwied. Die Freude an der Musik und am Musizieren ist das Eine, das Managen vom Verein, die Organisation von Veranstaltungen, also alles dass, was die Basis dann für das gemeinsame Musizieren und Darbieten ist, ist eine ganz andere Sache,“ so Achim Hallerbach.

„Vereins- und Verbandsarbeit kosten Zeit und Geld, beides Ressourcen die knapp sind und häufig keine angemessene Anerkennung erfahren, deshalb bin ich sehr dankbar, dass Menschen wie Hermann-Josef Esser und auch Bernhard Welsch die Verdienstmedaille erhalten, sie sind mit ihrer menschlich angenehmen und verbindlichen Art Leuchttürme und Boten für das bürgerschaftliche Engagement “, so Achim Hallerbach weiter.

Ringmarkt feiert 50-jähriges Bestehen mit Raiffeisen

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Buntes Programm: Kutschfahrt, Bauernmarkt und Theaterstück

Seit 50 Jahren bieten die Geschäfte und Dienstleister im Raiffeisenring ihren Service an. Das runde Jubiläum wird ausgiebig gefeiert.

Der seit Jahrzehnten ist der Ringmarkt ein beliebtes Nahversorgungszentrum mit ganz eigenen Charakter - architektonisch unübersehbar ein Kind seiner Zeit,  eingebettet in ein damals neues Wohngebiet. Sein Jubiläum feiert die Händlergemeinschaft am Samstag, 1. September, ab 10 Uhr ganz im Sinne Friedrich Wilhelm Raiffeisens, der vor 200 Jahren das Licht der Welt erblickte, und dessen Motto „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Das soll sich im Geburtstagsprogramm widerspiegeln.

Mit Kutschrundfahrten, Bauernmarkt, Theaterstück, Tombola und „Langer Tafel“ weisen die Gewerbetreibenden in Kooperation mit dem Amt für Stadtmarketing auf verschiedene Aspekte des Wirkens des Sozialreformers hin. Zudem soll eine Fotoausstellung die Geschichte des Ringmarkts dokumentieren. Die Schirmherrschaft über die gesamte Veranstaltung hat Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig übernommen. Als Moderator führt Robert Raab gewohnt humorvoll durch die Veranstaltung.

Und das sind die einzelnen Angebote: Es gibt eine vom Verein des Gemeinschaftlichen Wohnens betreute lange Tafel, an der Fremde zu Freunden werden und Nachbarn näher zueinander rücken können. Ein kleiner Bauernmarkt mit Händlern aus dem Westerwald soll zudem zeigen, was dieser einst karge, zu Raiffeisens Zeiten auch beschwerlich zu erreichende Landstrich heute alles zu bieten hat. Die Händler öffnen ihre Stände am 1. September von 10 bis 18 Uhr am Raiffeisenring auf den Parkstreifen zwischen den Einfahrten zu den Parkplätzen Ulmenweg und  Ringmarkt.

Auf dem dem Ringmarkt gegenüberliegenden Grünstreifen führt die Theatergruppe „Bartels Bühne“ aus Flammersfeld um 15 Uhr das von Mila Safafi, Hannah Patt und Laura Schmidt geschriebene Stück „Ben auf den Spuren Raiffeisens“ auf, das auf die Ansprüche und Wünsche Jugendlicher zugeschnitten ist. Mitglieder des Projekts „Gemeinschaftlich Wohnen“ organisieren eine „Lange Tafel“, die Gelegenheit zum nachbarschaftlichen Austausch bietet – und zum Probieren schmackhafter Speisen. Zudem lockt eine Tombola mit interessanten Gewinnen. Zwischen 15.30 und 16 Uhr werden die Teilnehmer der historischen Kutschfahrt erwartet, die sie auf den

Spuren Raiffeisens von Flammersfeld bis nach Heddesdorf bringt, wo der Genossenschaftsgründer 1852 sein Amt als Bürgermeister antrat. Mit dabei sind unter anderem Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig.

Die Händlergemeinschaft plant für den 1. September, einen von einem Traktor gezogenen Planwagen durch Heddesdorf fahren zu lassen, um vor allem ältere Bürger abzuholen. Auf zwei Routen rollt der Planwagen:

Route 1: Ringmarkt – Raiffeisenring -Wilhelm-Schweizer-Straße – Grabenstraße - Peter-Siemeister-Straße; Gustav Stresemann Straße - Dierdorfer Straße – Beringstraße - Ringstraße und zurück.

Route 2: Ringmarkt – Ringstraße – Moltkeplatz - Wilhelm-Leuschner-Straße - An der Matthiaskirche - Heddesdorfer Straße – Schloßstraße – Rheinstraße – Pfarrstraße – Hermannstraße – Marktstraße - Molkteplatz - Wilhelm-Leuschner-Straße - Ringstraße bis zum Ringmarkt. Der Planwagen startet um 11, 12, 13 und 14 Uhr am Ringmarkt.

26.08.2018 11.30 Uhr - BÜRGERFORUM der CDU-Fraktion - „Gestank rund um das Distelfeld“

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OB Jan Einig und Landrat Achim Hallerbach hören zu und informieren – SGD Nord und Suez lehnen Teilnahme ab

Die CDU-Fraktion im Stadtrat macht weiter Druck und lädt alle Betroffenen und Interessierten Bürger am Sonntag, 26.08. ab 11.30 Uhr ins Vereinsheim des Vereins Heddesdorfer Bürger am Sportplatz Dierdorfer Str. zu einem Bürgerforum ein. Hauptthema ist der „ganz offensichtlich durch das Kompostwerk der Fa. Suez verursachte Gestank rund um das Industriegebiet Distelfeld und die angrenzenden Wohngebiete,“ so Fraktionschef Martin Hahn der mittlerweile die Grenzen der Erträglichkeit bei weitem überschritten sieht.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jan Einig und Landrat Achim Hallerbach geht es Hahn und der CDU-Fraktion um den Austausch von Informationen mit den Bürgern und Anliegern,  und die gemeinsame Suche mit allen Beteiligten nach Möglichkeiten einer kurzfristigen Verbesserung der Situation. Sowohl die offensichtliche Verursacher-Firma Suez, wie auch die zuständige Aufsichtsbehörde mit ihrem Präsidenten, dem ehemaligen Neuwieder Kreisbeigeordneten Dr. Ulrich Kleemann an der Spitze, haben trotz einer persönlich durch Hahn ausgesprochenen Einladung, ihre Teilnahme abgelehnt und auf ihre bisherigen Verlautbarungen verwiesen.

„Wir empfinden diesen Umgang mit der berechtigten Kritik aus der Bevölkerung, der Wirtschaft und der Politik als eine Mischung aus Schuldeingeständnis, Verantwortungs-losigkeit und Desinteresse in Bezug auf die Sorgen und Nöte der Menschen unserer Stadt“. Für Hahn ist es „Ausdruck von Angst und Feigheit, wenn sich die Verantwortlichen scheuen, sich einer sachlichen und inhaltlichen Diskussion zu stellen.“

„Für uns ist es wichtig, möglichst konkrete Informationen zu den Belästigungen, Erfahrungsberichte der Behandlung von Eingaben durch SUEZ und die SGD Nord zu erhalten, um in der Folge gemeinsam mit allen Handelnden aus Politik, Wirtschaft, Bürgerschaft und Verwaltungen die Verursacher des Gestankes eindeutig zu identifizieren und die SGD Nord zu konkreten Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen und damit der Belästigungen zu bewegen.“

Schulneulinge fürs nächste Jahr jetzt anmelden

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Grundschulen nehmen „I-Dötzchen“ am 27. August auf

Eltern, deren Nachwuchs das sechste Lebensjahr vollendet hat oder vor dem 1. September 2019 vollenden wird, sollten ihre Kinder am Montag, 27. August, von 14 bis 16 Uhr in einer der städtischen Grundschulen anmelden. Kinder, die noch nicht schulpflichtig sind, können auf Antrag der Eltern in die Schule aufgenommen werden, wenn zu erwarten ist, dass sie mit Erfolg am Unterricht teilnehmen können. Die Anmeldung für diese Kinder erfolgt erst in der zweiten Februarhälfte 2019, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Das Kind sollte bei der Anmeldung dabei sein. Mitzubringen ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch. Falls ein Kindergarten besucht wird, muss darüber eine Bescheinigung vorgelegt werden. Hat der Schulneuling eine offensichtliche oder vermutete gesundheitliche Beeinträchtigung, ist es wichtig, den Schulleiter darauf hinzuweisen. Auch wenn ein Kind auf Wunsch der Eltern eine Schwerpunktschule für Integration besuchen soll, erfolgt die Anmeldung zunächst an der zuständigen Grundschule.

Bei folgenden Schulen können die "I-Dötzchen" angemeldet werden:

  • Marienschule, Langendorfer Str. 165, 56564 Neuwied:
    Am Schloßpark/B 42 - Bahndamm der Bundesbahnstrecke Köln-Niederlahnstein- Unterführung Wilhelm-Leuschner-Straße - Marktstraße bis Haus-Nummer 84 gerade und 99 ungerade, Hermannstraße - Brückenstraße - Dammstraße – Rhein
  • Geschwister-Scholl-Schule, Wallstr. 2, 56564 Neuwied:
    Stadtgebiet Alt-Heddesdorf (bis Berggärtenstraße ungerade Hausnummern) - Industriegebiet Distelfeld - Bahndamm der Bundesbahnstrecke Niederlahnstein-Köln bis Am Klärwerk/B 42
  • Grundschule Heddesdorfer Berg, Ludwig-Erhard-Str. 14, 56564 Neuwied:
    Stadtgebiet Heddesdorfer-Berg (ab Berggärtenstraße - gerade Hausnummern) - Kinder aus dem Gladbacher Feld
  • Sonnenlandschule, Sonnenstraße 46,56564 Neuwied:
    Langendorfer Feld - B 256 ab Bahndamm der Bundesbahnstrecke Niederlahnstein-Köln - Unterführung Wilhelm-Leuschner-Straße - Marktstraße ab Hausnummer 86 gerade und ab 101 ungerade, Hermannstraße - Brückenstraße - Dammstraße - Rhein
  • St. Georg Schule, Apostelstr. 5, 56567 Neuwied:
    Stadtteil Irlich
  • Grundschule Feldkirchen, Schillerstr. 41, 56567 Neuwied:
    Stadtteil Feldkirchen
  • Grundschule an der Wied, In der Lach 1, 56567 Neuwied:
    Stadtteile Niederbieber, Segendorf, Rodenbach, Altwied
  • Friedrich-Ebert-Schule, Veilchenstr. 5, 56566 Neuwied:
    Stadtteile Oberbieber und Torney
  • Wülfersberg-Grundschule, Frans-Hals-Str. 8, 56566 Neuwied:
    Stadtteil Gladbach
  • Margaretenschule, Schulstr. 10, 56566 Neuwied:
    Stadtteil Heimbach-Weis - Ortsteil Heimbach
  • Maria-Goretti-Schule, Sayner Str. 3, 56566 Neuwied:
    Stadtteil Heimbach-Weis – Ortsteil Weis
  • Kunostein-Grundschule, Orffstr. 22, 56566 Neuwied:
    Stadtteile Engers und Block.

Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in Sparten Sport, Jugend und Kultur

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Erwin Rüddel ruft Kommunen im Landkreis Neuwied zur Teilnahme auf

Kreisgebiet. Auf das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, weist aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel hin. „Vom Startschuss für die dritte Förderstufe sollten sich auch entsprechende Einrichtungen im Landkreis Neuwied angesprochen fühlen. Mit 100 Millionen Euro sollen bis 2022 investive Projekte mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen und mit hohem Innovationspotential gefördert werden. Und da sehe ich auch Chancen für Einrichtungen im NR-Land“, äußert Rüddel.

Der Anspruch an die Projekte ist hoch. Sie sollen von besonderer regionaler und überregionaler Bedeutung sein und eine sehr hohe Qualität im Hinblick auf ihre Wirkungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die soziale Integration in der Kommune und den Klimaschutz aufweisen.

Kommunen, die über geeignete Projekte verfügen, sind aufgerufen, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bis zum 31. August 2018 Projektskizzen einzureichen. Die Auswahl der Förderprojekte durch eine Jury des Bundes und die Vergabe der Fördermittel soll bis Ende des Jahres 2018 erfolgen. Die Förderprojekte sind bis zum Jahr 2022 umzusetzen.

„Mit dem Programm unterstützt der Bund seit 2015 die Sanierung der sozialen Infrastruktur in Städten und Gemeinden mit einem Fördervolumen von insgesamt 340 Millionen Euro. Damit können wichtige Aufgaben der Stadtentwicklung vor Ort realisiert werden“, so der heimische Bundestagsabgeordnete.

Die soziale Infrastruktur in den Städten und Gemeinden sei ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. „Jedoch sind viele Sportstätten sowie Jugend- und Kultureinrichtungen in die Jahre gekommen“, berichtet Rüddel. Durch das Bundesprogramm konnten bisher schon über 100 kommunale Projekte bei der Sanierung unterstützt werden.

„Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um marode Sportstätten und Schwimmbäder ist es erfreulich, dass seitens des Bundes eine neue Förderrunde mit einem Volumen von 100 Millionen Euro gestartet werden konnte, mit dem Ziel den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Kommunen zu stärken“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Den Förderaufruf gibt es unter: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Aktuell/Aufrufe/aktuelle-meldungen/bundesprogramm-sjk-km.html

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