Friday, 24. January 2020

Letztes Update:06:36:20 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Spielplatz Ulmenweg -Ein Bild des Jammers

Drucken

SPD-Ortsverein Heddesdorf kümmert sich um die Spielplätze –

Kampagne „Kinderfreundliches Heddesdorf“

Der ursprüngliche Anlass der Kampagne zur Bestandserhebung auf den Spielplätzen der Heddesdorfer Sozialdemokraten ist der desolate Zustand des Spielplatzes am Ulmenweg, der zurzeit den Namen Spielplatz nicht mehr verdient. Martina Beate Jakoby  und SPD-Stadtrat Sven Lefkowitz besuchten nun zum Auftakt einer Reihe von Besichtigungen auch  diesen Platz. Anwohner suchten vor Ort das Gespräch um auf die Missstände, die schon länger dort herrschen, aufmerksam zu machen. Der traurige Anblick der einsamen Rutsche und den zwei Wipptieren wird nur noch von dem rot-weißen Absperrband übertroffen, das verlassen und notdürftig dort sein Dasein fristet. Schaukel und Klettergerüst sind nicht mehr vorhanden und wurden schon vor geraumer Zeit abgebaut. Sven Lefkowitz konnte auf die Frage einer frustrierten Anwohnerin „Wann denn endlich mal was passiert?“, über die geplante Sanierung im Jahr 2019 informieren. Gelder dafür sind für den kommenden Haushalt angemeldet. Die SPD wird sich vehement dafür einsetzen, dass das auch so bleibt und gerade der Bereich Spielplätze von möglichen Kürzungen ausgenommen wird, sagte Lefkowitz zu.

Allerdings ist das Jahr 2019 lang. Es ist aus Sicht der Kinder sinnvoll und wünschenswert, dass bereits zu Beginn des kommenden Frühjahres der Spielplatz neu gestaltet wird und die zahlreichen Kinder aus der Umgebung dort wieder mit Lust und Laune spielen können.

In den nächsten Wochen werden weitere Spielplätze besichtigt. Die SPD-Heddesdorf möchte die Bürger mit einbinden und sucht das persönliche Gespräch mit den Anwohnern.

Gerne werden auch unter der E-Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Anregungen und Kritik auch über die Spielplatzsituation hinaus entgegen genommen.

Am Sonntag, den 21. Oktober findet ein Bürgergespräch des SPD-Ortsvereins Neuwied-Heddesdorf in der AWO Begegnungsstätte in Neuwied-Heddesdorf, Nagelgasse 2 statt. Das offene Bürgergespräch, zu dem keine Anmeldung notwendig ist, beginnt um 11.30 Uhr. Dort können alle Themen die die Bürger beschäftigen besprochen werden. Eine detaillierte Ankündigung wird noch in der Presse erfolgen.

Lebensdauer von Kunststoff-Heizöltanks begrenzt

Drucken

Kreisverwaltung als untere Wasserbehörde informiert

Thermoplastische Kunststoffe wie Polyethylen (PE) altern im Laufe der Betriebszeit und verändern ihre Eigenschaften. Vor diesem Hintergrund wurden solche Tanks auf eine Gebrauchsdauer von 30 Jahren ausgelegt. Wird diese Gebrauchsdauer überschritten, ist die Haltbarkeit unter Umständen nicht mehr gewährleistet. Deshalb empfehlen die Hersteller die Behälter nach 30 Jahren zu ersetzen. Aufgrund dieser Aussage ist davon auszugehen, dass Versicherungen die Regulierung etwaiger Gebäude- bzw. Umweltschäden durch ausgelaufenes Heizöl ablehnen werden. Ein Weiterbetrieb der Tankanlage über die empfohlene Gebrauchsdauer hinaus erfolgt daher auf eigenes Risiko.

Da eine wiederkehrende Prüfpflicht lediglich für Tankanlagen mit einem Volumen von mehr als 10 Kubikmetern besteht, geht die Behörde aufgrund entsprechender Hinweise von Fachfirmen und Sachverständigen davon aus, dass die meisten Anlagen noch nie durch einen Sachverständigen überprüft wurden. Neben den auch für den Laien erkennbaren offensichtlichen Schäden gibt es eine Reihe von möglichen Problemen die nur von Fachleuten erkannt und bewertet werden können. Deshalb rät die Kreisverwaltung jedem Betreiber dazu, seine Anlage durch einen unabhängigen, zugelassenen Sachverständigen überprüfen zu lassen.

Für weitere Informationen und Fragen stehen die Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde gerne zur Verfügung: Jürgen Schneider ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 02631-803 296) oder Rainer Jodes ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 02631-803 381).

Angebote und Veranstaltungen für den Freizeitplaner 2019

Drucken

Stadt und Kreis: Neuer Freizeitplaner 2019

Wie bereits in den vergangenen Jahren, wird es auch im nächsten Jahr, unter gemeinsamer Regie des Stadt- und Kreisjugendamtes, eine aktuelle Version des Freizeitplaners geben. Die Broschüre soll eine Fülle von Tipps und Informationen über Ferien- und Freizeitangebote enthalten, die im nächsten Jahr stattfinden werden.

Vereine, Verbände und Jugendgruppen sind aufgerufen, ihre Termine, Freizeitangebote und Kontaktadressen bis zum 13. November 2018 bei der Kreisjugendpflege Neuwied einzureichen. Entsprechende Formulare werden den Vereinen und Beratungsstellen in den nächsten Tagen zugesandt oder sind über die Kreisjugendpflege Neuwied und das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied erhältlich. Ebenso können die Formulare online über https://www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Jugendpflege/Aktuelles/Freizeitplaner/

abgerufen werden.

Ansprechpartner sind: Lena Schmuck und Franlin Toma von der Kreisjugendpflege (Tel. 02631/803-621, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und Angelika Henn vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied (Tel. 02631/802-170, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

Gute Zukunft im Kreis Neuwied

Drucken

Kreis Neuwied. Viele Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer haben in ländlichen Räumen ihren Lebensmittelpunkt und  Rheinland-Pfalz lebt von seinen starken ländlichen Räumen. Unter dem Motto „Meine Heimat – Unsere Zukunft“ haben sich die SPD-Ortsvereine Dierdorf und Puderbach gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten, Fredi Winter dem Austausch mit  Bürgerinnen und Bürger an einem Infostand gestellt. „Wir wollen wissen, was die Menschen bewegt, was gut läuft und wo vielleicht auch der Schuh drückt“, erklärt Fredi Winter. Hingehen. Zuhören. Miteinander reden. „Mit den Menschen über ihre Vorstellungen von Heimat und für eine gute Zukunft ihrer Region ins Gespräch zu kommen, ist uns ein großes Anliegen“, betonen die Genossinnen und Genossen aus beiden SPD-Ortsvereinen. Am Infostand wurden  die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen. So wurden die medizinische Versorgung, die Bildungseinrichtungen und die Angebote von Kindergärten und Pflegediensten positiv bewertet. Verbesserungswünsche gab es zum ÖPNV,  denn insbesondere in den Abendstunden fehle es an Busverbindungen. Ebenso sollten Angebote im kulturellen Bereich geschaffen werden, einer der Antworten auf die am Infostand ausgelegten Fragen. „Die Rückmeldungen und Erkenntnisse sind für uns eine wichtige Bestandsaufnahme, gilt es doch, bei den teils sehr verschiedenen regionalen Anforderungen und Bedürfnissen, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in unserem Land zu gewährleisten und die Informationen werden  von der SPDLandtagsfraktion in eine Strategie zur nachhaltigen Stärkung der ländlichen Räume entwickelt“, erläutert der heimische Abgeordnete.

Novellierung des Landesfinanzausgleichsgesetzes

Drucken

Landrat Hallerbach appelliert mit persönlichen Schreiben an die Landtagsabgeordneten des Landkreises Neuwied

Kreis Neuwied – Am 19.09.2018 wird im rheinland-pfälzischen Landtag über den Gesetzesentwurf der SPD/FDP/Grüne zum künftigen Landesfinanzausgleich abgestimmt. Dabei geht es um nicht weniger als die finanzielle Grundausstattung für alle Kommunen in Rheinland-Pfalz. Dies zum Anlass nehmend, hat sich der Landrat des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, in einem persönlichen Brief an die Landtagsabgeordneten des Kreises gewandt und nochmal eindringlich an sie appelliert, den Gesetzesentwurf abzulehnen. „Da unsere drei Landtagsabgeordneten auch gleichzeitig Mitglied im Kreistag sind, kennen sie sehr genau die Konsequenzen des von der Landesregierung geplanten Finanzausgleichgesetzes. Für unseren Landkreis bedeutet dies in den nächsten Jahren erhebliche Millionen-Verluste,“ erklärt der Landrat.

Landrat Hallerbach legt in dem Schreiben dar, wie alle kommunalen Spitzenverbände, namhafte Finanzexperten und selbst der Präsident des Rechnungshofs unisono vor den Folgen der geplanten Änderungen warnen.

Konkret führt er für den Landkreis Neuwied aus: „Aufgrund der geplanten Gesetzesänderung der Landesregierung wird der Kreishaushalt 2018 voraussichtlich bereits um 1,4 Million Euro schlechter ausfallen als ursprünglich geplant. Ab 2019 würde der Landkreis Neuwied dann dauerhaft ca. 5,4  Millionen Euro verlieren. Auch ergeben sich für den kreisangehörigen Raum keine nennenswerten Verbesserungen. Bereits ab dem kommenden Jahr wird dieses Geld dem Landkreis nicht nur bei der Schuldentilgung spürbar fehlen, sondern vor allem beim Ausbau von Kindertagestätten, der Sanierung von Schulen und der Unterhaltung der Kreisstraßen nicht zur Verfügung stehen.“

Die Folgen sind dabei für Landrat Hallerbach bereits jetzt abzusehen. Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises würden sich auch weiterhin mit dem Investitionsstau in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens arrangieren müssen. Da gleichzeitig weiterhin jedes Jahr die Soziallasten ungebremst steigen, sei ein angemessener Schuldenabbau schlicht nicht möglich. Bei einer Liquiditätsverschuldung in Höhe von derzeit ca. 134,5 Millionen Euro ist für Landrat Achim Hallerbach außerdem klar, dass noch kommende Generationen für die aktuellen Versäumnisse des Landes einstehen müssen. „Von intergenerativer Gerechtigkeit kann bei einer solchen Politik der Landesregierung nicht die Rede sein,“ unterstreicht der Landrat.

„Es grenzt schon an eine gewisse Ignoranz, dass die Belange der Kommunen ebenso wie Expertisen des Landesrechnungshofes oder namhafter Wissenschaftler einfach kein Gehör finden,“ stellt Achim Hallerbach fest. „Auch unser Kreishaushalt wird fast vollständig von den Pflichtaufgaben aufgefressen. So wird jede Baumaßnahme x-mal auf ihre Notwendigkeit hin überprüft und unsere Gemeinderäte diskutieren über 150 Euro Zuschuss für die Seniorenfeier. Das ist doch eine Schande, da müssen wir uns doch nicht wundern, wenn sich Menschen aus der Politik zurückziehen. Wo bleibt da der Gestaltungspielraum?,“ fragt sich Landrat Hallerbach abschließend.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL