Donnerstag, 04. Juni 2020

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Pettersson und Findus besuchen das Kinder-Kino

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Aufführung erfolgt am 9. Januar im Metropol

Im Januar wird die Reihe „Kino für Kinder“, eine Kooperation zwischen dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied, dem Minski-Team und den Filmtheaterbetrieben Weiler, fortgesetzt - und zwar am Mittwoch, 9. Januar, um 16 Uhr im Metropol-Kino an der Heddesdorfer Straße. Dann ist der erst 2018 gedrehte Film „Pettersson und Findus: Findus zieht um“ zu sehen. Der rund 80-minütige Film erzählt die Geschichte von Kater Findus und dem liebenswürdigen Pettersson, der allerdings immer häufiger von den Eskapaden des agilen Vierbeiners genervt ist. Findus findet eine Lösung: Er baut das Plumsklo um, um ein eigenes Heim zu haben. Zunächst ist Pettersson glücklich über die Ruhe, doch nach und nach fühlt er sich immer einsamer …

Der Eintritt kostet für Kinder 2,50, für Erwachsene 4 Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf online über www.kinoneuwied.de oder per Anruf an die Nummer 02631 243 32 oder 232 51.

Spende VR Bank für Lernpatenprojekt

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Spenden statt Geschenke – VR-BANK und Raiffeisendruckerei unterstützen Lernpatenprojekt im Kreis Neuwied

Mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützen die Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz eG und die Raiffeisendruckerei Neuwied das Projekt „Lernpaten“ im Landkreis Neuwied. Gemeinsam mit dem Caritasverband Rhein-Wied-Sieg e.V. als Projektträger konnten Landrat Achim Hallerbach, Jürgen Ulrich, Leiter des Kreisjugendamtes Neuwied, Lernpatenprojektleiterin Olga Knaus und die beiden Lernpaten Ute Finsterer und Lothar Hillesheim je einen Scheck von über 2.500 Euro aus den Händen von VR-BANK-Vorstandssprecher Andreas Harner und Franz-J. Köllner, Geschäftsführer der Raiffeisendruckerei, entgegennehmen.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, soziale Projekte in unserer Region zu unterstützen. Gerade die Unterstützung von Projekten mit Kindern und Jugendlichen liegt uns besonders am Herzen. Unsere gemeinsame Weihnachtsspende mit der Raiffeisendruckerei ist mittlerweile Tradition“, so Andreas Harner. Schon seit Jahren verzichten die beiden Unternehmen zum Jahresende auf den Versand von Weihnachtspräsenten an Kunden und Geschäftspartner und spenden stattdessen an wohltätige und gemeinnützige Institutionen. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Geld dazu beitragen können, dass Kinder, die es nicht so leicht haben, die notwendige Aufmerksamkeit und Betreuung erhalten“, sind Harner und Köllner sich einig.

Landrat Achim Hallerbach betonte: „Herzlichen Dank für diese gemeinsame Spende von der VR-BANK und der Raiffeisendruckerei. Wir sind dankbar, dass unsere regionalen Genossenschaftsbanken und Sparkassen ihre Wurzeln nicht vergessen. Diese Banken geben im Laufe des Jahres sehr viel Geld für soziale, caritative und andere ehrenamtliche Projekte zurück an unsere Bürgerinnen und Bürger. Dankend, für die vielen Stunden Zeit, die die Lernpaten den vielen Schülerinnen und Schülern schenken, sehe ich dies auch als Anerkennung für die Arbeit der Ehrenamtlichen an. Wir freuen uns sehr, dass jeder Einzelne mit seiner Tatkraft einen großen Beitrag für das soziale Miteinander leistet.“

Das Projekt unterstützt Grundschüler mit besonderem Betreuungsbedarf. Ehrenamtliche Lernpaten schenken jeweils einem Schüler zwei Stunden Zeit pro Woche um zu lernen, zu lesen, zu spielen und auf die besonderen Belange des Kindes einzugehen. Die gesteigerte Aufmerksamkeit fördert den Spaß am Lernen und stärkt die Kinder in ihrer persönlichen Entwicklung. Projektleiterin Olga Knaus berichtete, dass seit 2011 rund 200 Kinder aus Grundschulen im Kreis Neuwied betreut werden konnten.

Landrat Hallerbach ergänzt: „Ehrenamtliche Tätigkeiten, bei denen Menschen ihre Zeit und Ihr persönliches Engagement einbringen um Gutes zu tun, sind heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Umso erfreulicher ist es, wenn Projekte dieser Art im Laufe der Zeit etabliert sind und sogar weiter wachsen.“

Mittlerweile sind knapp 50 ehrenamtliche Lernpaten/innen an 19 Grundschulen. „Dabei geht es nicht nur um Lesen- und Schreibenlernen oder das Einmaleins, sondern es sind oftmals Alltagsfragen und soziale Kompetenzen, bei denen Unterstützung benötigt wird“, erläuterte Olga Knaus.

Jambo Kenia: Als Azubi in Afrika

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Mirko Haupt, angehender Elektroniker der SWN, war sechs Wochen zum Praktikum in Nairobi

Neuwied. Sechs Wochen war Mirko Haupt in Kenia. Wo andere Urlaub und Safari machen, hat er ein sechswöchiges Praktikum als angehender Elektroniker absolviert. Eine Erfahrung, die er nicht missen möchte – und er animiert andere Azubis, es ihm nachzutun: „Wann immer sich die Möglichkeit ergibt, sollte man es unbedingt machen.“

Mirko Haupt hat zunächst Mathe, Physik und Chemie studiert, 2017 wechselte er in eine Ausbildung zum Elektroniker bei den Stadtwerken Neuwied. Der 28-Jährige hat dann einen Flyer des ASA-Projekts gesehen. Dort bietet die IHK mit Partnern in Deutschland und Kenia Projektpraktika für Auszubildende in den Bereichen Handel, Elektro, Metallbau, Klimatechnik und Wasser an. Für ihn war klar: „Das ist es.“

Er hat´s nicht bereut. Untergebracht war er bei der Chefin des Unternehmens „Epicenter Africa Ltd“, die sich auf Wasserpumpen und Solarzellen spezialisiert haben: „Familie und Kollegen haben mich mit offenen Armen aufgenommen. Es war ein Traum.“ Auch im Betrieb wurde er sehr schnell ins Team integriert: „Auf beiden Seiten war große Offenheit, die muss man schon mitbringen.“ Ausgezahlt habe sich, dass er frühzeitig seine Englischkenntnisse aufgefrischt hatte. So lief die Verständigung problemlos.

In der Firma wurde er sofort einem Team zugeteilt, das Solaranlagen und Kontrolleinheiten installiert oder Pumpen anschließt: „Ich habe aber auch verschiedene Pläne gezeichnet, erst von Hand skizziert, dann am Computer professionell ausgearbeitet.“ Gravierende Unterschiede im technischen Niveau gibt es nicht: „Die Elektroniker in Kenia arbeiten mit den Bauteilen, die wir hier auch nutzen. Das Ausbildungssystem ist allerdings anders. Dort wird erst zwei Jahre Theorie gemacht, ehe es in den Betrieb geht. Das ist bei uns von Anfang an stärker an der Praxis orientiert. Daher hat man mich im Team auch gleich als vollwertiges Mitglied angesehen.“ Wer jedoch glaube, man könne als Azubi aus Deutschland den kenianischen Elektronikern mit Herablassung begegnen, der liege komplett falsch: „Da ist die Ein- und Vorstellung mancher Leute aus Europa gegenüber den Afrikanern ziemlich daneben: Das sind hochqualifizierte Leute, die schon Jahrzehnte in dem Beruf arbeiten. Ich bin ihnen mit dem gleichen Respekt begegnet wie meinen Meistern bei den SWN.“

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Glasfaser- und Gigabit-Versorgung für alle Schulen und Krankenhäuser

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Erwin Rüddel: „Im Wahlkreis kann der Ausbau schon 2019 beginnen“

Berlin / Wahlkreis. „Ein Sonderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird Schulen und Krankenhäuser schneller an das Glasfasernetz anschließen. Der Förderhöchstbetrag des Bundes wird von 15 auf 30 Millionen Euro erhöht. Das bedeutet auch bessere Chancen für die ländlichen Regionen, wie meinen Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen. Bisher verfügen nur wenige Schulen über einen gigabitfähigen Anschluss. Aber bereits 2019 soll der Anschluss mit Glasfaser für die 70 Schulen im Kreis Neuwied und die 38 Schulen im Landkreis Altenkirchen beginnen“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Rüddel traf sich dazu aktuell mit dem zuständigen Bundesminister Andreas Scheuer (CSU). „Eine gute flächendeckende Breitbandversorgung ist besonders wichtig für die Entwicklung unserer ländlichen Regionen. Die Region Rhein-Westerwald-Sieg muss weiterhin eine Vorreiterrolle im Ausbau zur Gigabit-Welt spielen. Bei unserem Treffen standen neben dem weiteren Ausbau unterversorgter Gebiete besonders die Förderprojekte für Schulen und Krankenhäuser im Fokus“, so der Abgeordnete.

Eine moderne zukunftsfähige Ausstattung der Schulen hat für Erwin Rüddel oberste Priorität: „Denn eine gigabitfähige Breitbandversorgung ist eine zentrale Voraussetzung, um allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am digitalen Leben zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu stärken. Die Schulen sollen schnell und unkompliziert ausgerüstet werden, da sich hier entscheidet, wie Deutschland die Chancen der Digitalisierung in Zukunft nutzen wird.“

Der Parlamentarier merkt an, dass die neuen Förderrichtlinien ein wichtiger Baustein für eine bessere digitale Bildung in den Schulen sind: „Der Bund unterstützt die Kommunen beim Breitbandanschluss an ihren Schulen, weil ohne schnelles Internet das Lernen mit digitalen Medien nicht möglich ist. Parallel zur wachsenden technischen Infrastruktur ist es auch wichtig, systematisch das Know-how bei Lehrern und Schülern zu steigern. Die Schulen fit machen für digitales Lernen heißt, sie im kompetenten, bewussten und pädagogisch sinnvollen Umgang mit digitalen Medien zu stärken. Hier ist auch das Land gefordert!“

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Projekt Gemeindeschwester plus kann weitergeführt werden

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Kreisbeigeordneter Mahlert informierte regionalen Projektbeirates

Seit Sommer 2015 hat der Landkreis Neuwied an dem bis 31.12.2018 befristeten Modellprojekt Gemeindeschwester plus teilgenommen. Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert konnte nun im Rahmen einer Sitzung des regionalen Projektbeirates Gemeindeschwester plus die erfreuliche Nachricht verkündigen, dass die Finanzierung des Projektes für weitere zwei Jahre gesichert ist.

„Ich freue mich, dass das Land Rheinland-Pfalz sich zu einer zweiten Projektphase entschlossen hat und wir damit in die Lage versetzt werden, diesen wichtigen Pfeiler der Sozialen Arbeit im Landkreis Neuwied weiterzuführen. Unsere eigenen Erfahrungen der letzten drei Jahre, viele positive Rückmeldungen und auch das erfreuliche Ergebnis der wissenschaftlichen Evaluation des Modellprojektes Gemeindeschwester plus haben uns als Landkreis überzeugt, so dass die Entscheidung zur weiteren Teilnahme an dem Projekt leicht gefallen ist“, teilte Mahlert mit.

Die Gemeindeschwester plus wird im Landkreis Neuwied am Pflegestützpunkt 1 in der Stadt Neuwied und am Pflegestützpunkt Linz eingesetzt. Die Kooperationspartner des Landkreises sind der AWO-Kreisverband als Träger der AWO Pflege– und Senioren gGmbH, der Caritasverband Neuwied und das St. Josefshaus in Hausen als Träger der Caritas Sozialstation an Rhein und Wied.

Nun konnten der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert und die Geschäftsführer der kooperierenden Institutionen, Manfred Anton für die AWO Pflege- und Senioren gGmbH und Mario Klein für die Caritas Sozialstation an Rhein und Wied, nun die neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnen.

Mit der Projektteilnahme verbindet der Landkreis Neuwied u.a. das Ziel, durch Prävention und Gesundheitsförderung sowie durch Beratung, Bekanntmachung und Vernetzung von Unterstützungsangeboten bereits im Vorfeld von Pflegebedürftigkeit das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Selbständigkeit hochbetagter Menschen zu erhalten.

Die Gemeindeschwester plus für den Einzugsbereich des Pflegestützpunktes 1 in der Stadt Neuwied ist unter Tel. 02631 9391131, die Gemeindeschwestern plus für den Einzugsbereich des Pflegestützpunktes Linz und der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach unter 02644 4063300 zu erreichen.

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz.

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