Wednesday, 22. January 2020

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Auch aus dem Landkreis Neuwied Organspende in Deutschland stärken

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Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel befürwortet doppelte Widerspruchlösung

Kreisgebiet. „Auch für den Landkreis Neuwied gilt, dass in Deutschland ein großer Mangel an Spenderorganen besteht. Die im internationalen Vergleich ohnehin schon niedrigen Zahlen sind im vergangenen Jahr erneut rückläufig gewesen. Um das zu ändern, müssen wir sowohl die organisatorischen Abläufe in den Krankenhäusern verbessern als auch eine Debatte darüber führen, welches Verfahren für Organspender gelten soll“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag weist auf die Einigung im Koalitionsausschuss hin, die beinhaltet die Prozesse bei der Organspende zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise eine bessere Identifikation potentieller Organspender, die Freistellung von Transplantationsbeauftragten in Krankenhäusern von Routinearbeiten und eine verbesserte Vergütung der Aufwendungen und Bereitstellungskosten der Entnahmekrankenhäuser. „Hier sind wir gerade dabei, das entsprechende Gesetz vorzubereiten und zügig umzusetzen“, so der Gesundheitspolitiker.

Darüber hinaus müsse diskutiert werden, ob die Zustimmungslösung noch der richtige Weg sei. „Ich selbst habe aus Überzeugung einen Organspenderausweis und kann mir beispielsweise eine ‚doppelte Widerspruchslösung‘ gut vorstellen. Dadurch käme grundsätzlich jeder Mensch als Organspender in Betracht, sofern der Organentnahme nicht ausdrücklich durch ihn selbst oder durch seine Angehörigen aktiv widersprochen wurde“, sagt Rüddel.

Die Angehörigen hätten hierbei den mutmaßlichen Willen des möglichen Organspenders zu beachten. Wenn jemand verstirbt, der zu Lebzeiten einer Organspende nicht widersprochen habe, müssten grundsätzlich die Angehörigen nach dem Hirntod des Organspenders der Organentnahme explizit zustimmen. Auf diese Weise wäre jeder gefordert, sich mit der Frage der Organspende auseinanderzusetzen und sich klar dafür oder dagegen auszusprechen.

„Das halte ich aufgrund der Bedeutung des Themas und der Folgen für diejenigen, die auf ein Organ warten, für zumutbar und ethisch gerechtfertigt. Nicht nur im Bundestag sondern in der ganzen Gesellschaft muss diese Debatte geführt werden“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Meinungen welche Form der Organspende sich die Leser vorstellen, können gerichtet werden an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kreis-CDU macht Druck für bessere Straßen

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Unterstützung für 1. Kreisbeigeordneten / Kritik an Landesregierung

Kreisgebiet. „Neben dem Breitbandausbau ist die Verkehrsinfrastruktur Kernvoraussetzung für gutes Leben auf dem Land und für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung. Deshalb wird sich die CDU im Landkreis Neuwied auch vehement für eine deutliche Steigerung der Gelder für den Kreisstraßenausbau einsetzen. Dies wird aber nur gelingen, wenn sich im gleichen Umfang auch das Land zu seiner Pflichtaufgabe bekennt und weitere Mittel für den Kreisstraßenausbau zur Verfügung stellt“, konstatiert CDU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel.

Die Kreis-CDU stellt weiter fest, dass seit vielen Jahren die Themen Straßenausbau und -sanierung ständige Begleiter der Kreispolitik sind. Mit 316 Kilometer hat der Kreis Neuwied ein großes Netz an Kreisstraßen, das instandgehalten und ausgebaut werden muss. „Die Kosten hierfür sind für den Kreis im Rahmen der vorhandenen finanziellen Mittel kaum zu stemmen. Eine wirkungsvolle Verbesserung der Straßensituation ist nur in einer gemeinsamen Kraftanstrengung möglich. Hier müssen Kreis und Land an einem Strang ziehen“, so die Christdemokraten im Kreis.

Die betonen, dass sie 1. Kreisbeigeordneten Michael Mahlert (SPD) bei dessen Bemühungen unterstützen, das Kreisstraßennetz zu sanieren. „Wir wären hier deutlich weiter, wenn das Land Rheinland-Pfalz die Kommunen nicht so schlecht finanziell ausstatten würde. Selbst Bundesmittel, die für die Kommunen gedacht sind, schöpft das Land teilweise für sich ab“, ärgert sich Rüddel.

„Kein Bundesland in Deutschland vernachlässigt die Kommunen so sehr, wie das Land Rheinland-Pfalz. Deshalb hat Michael Mahlert unsere Unterstützung, wenn er beim Land mehr Geld für gute Kreisstraßen rekrutiert“, ergänzt CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Christ, der gleichzeitig Vorschläge erwartet, in welchem Bereich entsprechende Einsparungen vorgenommen werden müssen, um einen höheren Kreisanteil für Straßen bereitzustellen.

Die CDU im Kreis Neuwied fordert vom Land eine bessere finanzielle Ausstattung der Landkreise, damit diese ihren Aufgaben gerecht werden können. „Insbesondere ist es erforderlich, die finanziellen Mittel im Landeshaushalt für Straßenerhaltung und Straßenneubau deutlich zu erhöhen. Der Kreis Neuwied würde gerne handeln. Allein es fehlen die finanziellen Mittel“, so der CDU-Kreisvorstand.

Gleichzeitig erwartet die CDU eine weitere bessere personelle Ausstattung beim Landesbetrieb Mobilität (LBM). „Denn zu oft sind bisher Projekte u.a. an den fehlenden Planungskapazitäten gescheitert. Auch wenn jetzt neue Ingenieure eingestellt worden sind, ist der Nachholbedarf aus den letzten Jahren so groß, dass weiterer Handlungsbedarf besteht. Entweder stellt der LBM weiter mehr Leute ein oder Planungsaufträge müssen noch stärker an private Büros vergeben werden“, heißt es.

„Das Land ist über Jahrzehnte hinweg seiner Verpflichtung für gute und sichere Straßen nicht gerecht geworden. Wir brauchen jetzt eine neue Ausrichtung der Verkehrs- und Wirtschaftspolitik. Der Megastau bei der Planung muss endlich aufgelöst werden. Da hilft keine weiße Salbe, da hilft nur ein Neuanfang mit eindeutigen Prioritäten“, fordert CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth.

Die sieht das Land zusätzlich in der Pflicht, auch endlich im notwendigen Umfang die Landesstraßen im Kreis Neuwied zu sanieren. Auch hier fehlen erhebliche finanzielle Mittel und gleichzeitig Planungskapazitäten beim Landesbetrieb Mobilität. „Die Landesstraßen sind teilweise zu Buckelpisten verkommen und gefährden die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer“, kritisiert die CDU-Politikerin.

Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel erinnert in diesem Zusammenhang auch an den immer wieder verschobenen Bau der Linksabbiegespur im Zuge der B 42 in Leubsdorf. „Ebenso warten im Bundesverkehrswegeplan 50 Millionen Euro für Bundesstraßenprojekte im Landkreis Neuwied auf Abruf durch das Land. Auch hier klemmt es bislang an den Planungskapazitäten beim Land“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Damit das Thema „Straßen“ weiterhin die nötige Aufmerksamkeit erfährt, hat der CDU-Kreisvorstand aktuell mit Andreas Buss aus Ockenfels einen Infrastrukturbeauftragten ernannt.

Gute ärztliche Vernetzung in der Region führt zu einer besseren Versorgung der Patienten

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CDU-Gesundheitsgespräche vor Ort diesmal in der DRK-Kamillus-Klinik

Kreisgebiet. „Der Kreis Neuwied gehört jetzt zur Gesundheitsregion Köln-Bonn mit dem Ziel durch gute Vernetzung der Akteure eine bessere medizinische Versorgung der Menschen in der Region zu erreichen. Die Kamillus-Klinik in Asbach ist hierbei ein wichtiger Partner“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel im Rahmen der „Gesundheitsgespräche vor Ort“.

Die DRK Kamillus-Klinik steht für die sechstgrößte MS-Behandlung in Deutschland und hat mit einer „Stroke-Unit“ eine Krankenstation mit spezieller Ausrichtung auf die Behandlung und Pflege von Schlaganfallpatienten. In der Klinik trafen sich CDU-Kreisvorsitzender Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach und der Gesundheitsbeauftragte der Kreis-CDU, Dennis Schneider, zum Gespräch mit dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Neurologie, Dr. med. Dieter Pöhlau.

Dabei wurde die Bedeutung von E-Health und Telemedizin in der klinischen Versorgung deutlich herausgestellt. So sei es oft dringlich, auf den medizinischen Rat von fachärztlichen Kollegen zurückzugreifen, die nicht direkt an die stationären Versorgungseinheiten angebunden sind. Hierin sieht die Gesundheitsregion einen wichtigen Auftrag.

„Es müsste doch möglich sein einem Experten via Videobrille einen Befund vorzustellen, der den dann in Echtzeit befundet, ohne dass Patienten große Reisen durch den Landkreis unternehmen, oder sogar verlegt werden müssen“, sagte Rüddel. Der Bedarf sei klar und die Technik existiere. „Nun muss lediglich die Gesundheitsregion ihren integrierten Auftrag der sinnvollen Vernetzung unserer heimischen Kompetenzen wahrnehmen“, kommentierte Schneider.

Hier sieht sich auch der Landkreis in der Verantwortung. Landrat Achim Hallerbach hat gute Gesundheitsversorgung im Kreis zur Chefsache erklärt. Deshalb will er sich kurzfristig für eine konsequente Umsetzung der Vernetzungsidee stark machen. Zugleich müsse das Thema Gesundheit und Versorgung in der Verwaltung noch mehr Gewichtung finden – strukturell wie personell.

Über die zukünftigen Entwicklungen im Gesundheitssystem ist Rüddel, als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, gut informiert und setzt sich deshalb ganz besonders stark für eine flächendeckende medizinische Versorgung auch in der Zukunft ein. „In ländlichen Regionen darf es nicht zu einer Zweiklassenmedizin kommen“, betonte der Gesundheitspolitiker.

Die Anbindung an eine große Gesundheits-Region mit exzellenten Kontakten sei deshalb besonders wichtig. Denn die Qualität der Versorgung hänge zukünftig noch stärker an einer guten Vernetzung von Kompetenzen im Gesundheitswesen. Deshalb seien auch weitere Gespräche am runden Tisch in Planung. „Ziel ist, dass sich die Region Rhein-Westerwald ihren Bürgern als Premium-Region für gute Gesundheitsversorgung darstellt“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Open Stage am 21. September im Big House

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Nach der Sommerpause und der ersten erfolgreichen Auflage im Februar geht die Open Stage unter dem Banner Live Lounge weiter. Am Freitag, 21. September, öffnet das Neuwieder Jugendzentrum Big House um 19.30 Uhr seine Türen. Ab 20 Uhr kann dann jeder, der Lust hat, die bestens mit Musikinstrumenten ausgestattete Bühne erobern und seine Lieblingssongs dem Publikum präsentieren oder mit anderen Musikern zusammen jammen. Ob Pop-Musik, Rap oder Rock, ob Instrumentalmusik oder Solo-Darbietung, alles ist möglich. Aber auch anderen Kunst- und Kultursparten steht die Bühne offen: von Tanz bis hinzu Comedy. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht notwendig. Im Gegenteil die Open Stage ist ganz spontan und freut sich nicht nur auf Künstler aller Sparten, sondern auch auf ein interessiertes Publikum. Der Eintritt kostet 5 Euro. Weitere Informationen gibt es direkt im Jugendzentrum Big House, Museumsstraße 4a, Neuwied, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02631 802172.

Stadt informiert über Ausbau Rheintalweg

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Der Rheintalweg in Neuwied soll zwischen Dammstraße und Germaniastraße ausgebaut werden. Vorgesehen ist die Erneuerung der Straßenoberfläche und der Beleuchtung sowie des Kanals und der Gas- und Wasserversorgung. Möglicher Termin für den Beginn der Arbeiten: gegen Ende des Jahres. Um die Planung, den geplanten technischen Ablauf und den finanziellen Aspekt näher zu erläutern, lädt die Stadt zu einer Anliegerversammlung am Donnerstag, 13. September, um 18 Uhr ins Verwaltungsgebäude, Engerser Landstraße 17, 3. Obergeschoss, Raum 357, ein.

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