Samstag, 25. September 2021

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Sitzung des Ortsbeirates Torney abgesagt

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Die nächste Sitzung des Ortsbeirates Torney sollte planmäßig am Donnerstag, 19. März, um 18.30 Uhr in der dortigen Altentagestätte stattfinden. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen um die Ausbreitung des Corona-Virus hat die Stadtverwaltung Neuwied diese Sitzung jedoch abgesagt.

 

 

Telefonnetz überlastet

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Anrufe bei Arbeitsagentur und Jobcenter auf Notfälle beschränken

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Das Anrufaufkommen ist in den letzten Tagen auf das zehnfache des üblichen Niveaus gestiegen.

Die Agentur für Arbeit bittet darum, Anrufe auf Notfälle zu beschränken.

-  Für alle Termine gilt: Kundinnen und Kunden müssen den Termin NICHT absagen. Es gibt keine Nachteile. Es gibt keine Rechtsfolgen und Sanktionen.

-  Fristen in Leistungsfragen werden vorerst ausgesetzt. Die Kundinnen und Kunden erhalten rechtzeitig eine Nachricht, wenn sich diese Regelungen ändern.

-  Auch Arbeitslosmeldungen sind ausnahmsweise auf alternativen Wegen (online oder telefonisch) möglich. Anträge bei der Arbeitsagentur können formlos per Mail oder über die eServices (www.arbeitsagentur.de/eServices) gestellt oder in den Hausbriefkasten eingeworfen werden. Anträge auf Grundsicherung (Hartz IV) bei den Jobcentern werden auf telefonische Anfrage zugeschickt und können ebenfalls in den Hausbriefkasten gesteckt oder per Post geschickt werden.

-  Diese Servicenummern gelten für die einzelnen Einrichtungen:

-   Agentur für Arbeit Neuwied: Neben der kostenlosen Service-Hotline 0800 4 5555 00 (Arbeitnehmer) und 0800 4 5555 20 (Arbeitgeber) steht ab dem 18. März eine weitere Sondertelefonnummer für Notfälle zur Verfügung. Diese lautet: 02631 891 777.
Die Familienkasse erreichen Sie unter der Service-Telefonnummer 0800 4 555 30.

-        Jobcenter Neuwied: Das Jobcenter ist unter der Rufnummer 02631- 9411-0 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erreichbar. In dringenden Notfällen (akute finanzielle Notlage) erreichen Kunden einen Ansprechpartner unter der Notfallrufnummer 02631 9411-134 oder 02631-9411-341.

-        Unter diesen Nummern erhalten Sie im Notfall auch einen persönlichen Termin. Notfälle beschränken sich auf die konkrete Auszahlung von Geldleistungen.

Auf der Veranstaltung von Sven Lefkowitz zu sozialem Wohnungsbau wurde rege diskutiert

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Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Auch in Neuwied ist bezahlbarer und günstiger Wohnraum  im allgemeinen Trend stark nachgefragt. Welche Maßnahmen sind also notwendig, um bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen?

NEUWIED. Diesen und weiteren Fragen widmete sich der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz kürzlich mit seiner Veranstaltung „Zur Sache…Sozialer Wohnungsbau: Wohnen muss für alle bezahlbar sein!“. Der Landtagsabgeordnete freute sich besonders, als Ehrengast die rheinland-pfälzische Staatsministerin Doris Ahnen und als Gesprächspartner Daniel Weingart von der Baugenossenschaft Rhein-Lahn eG begrüßen zu dürfen sowie  interessierte Gäste. Wie Lefkowitz in seiner Eröffnung formulierte, ist für ihn vor allem eine zentrale Fragestellung von Bedeutung, die er gemeinsam mit den Teilnehmenden an diesem Abend erörterte: „Welche Schritte sind für eine Kommune notwendig, mit dem Ziel den Ausbau des sozialen und bezahlbaren Wohnraums in Neuwied zu voranzubringen?“. Doris Ahnen hat gleich zu Beginn ihren Vortrag genutzt, um deutlich zu machen, dass gutes Wohnen dann entstehe, wenn „Anforderungen und Bedürfnisse“ frühzeitig „in die kommunale Planung aufgenommen werden“. Wohnen in Stadt und Land dürfen „nicht vom Geldbeutel abhängig sein“, so die Staatsministerin und verwies auf die bereits getätigten Investitionen zur Wohnraumförderung seitens des Landes in den Landkreis Neuwied. Hier sind alleine in den letzten fünf Jahren 40 Mio. Euro für insgesamt 525 Einheiten zugeteilt worden, von denen der „Löwenanteil“ mit 300 Einheiten in der Stadt Neuwied liege, wie die zuständige Bauministerin ausführte.

An diesen Förderungen möchte der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz anknüpfen und das Potenzial bestmöglich für Neuwied nutzen: „Die Werkzeuge und Instrumente zur Wohnraumförderung, die uns durch unsere Landesregierung und dem zuständigen Ministerium zur Verfügung gestellt werden, müssen wir mit Nachdruck für die Menschen vor Ort umsetzen und anwenden. Neue Baugebiete, die erschlossen werden, sollen eine Quote von 25 Prozent des verfügbaren Areals für sozial geförderten Wohnraum haben – das muss  diskutiert werden und Umsetzung finden“, so der Sozialdemokrat. Das Modell der Konzeptvergabe bei Verkäufen von städtischen Grundstücken sollte mehr Beachtung finden, das bedeutet, dass soziale Kriterien in der Bauplanung entscheidende Vergabefaktoren sein können. Daniel Weingart, Geschäftsführer der Baugenossenschaft Rhein-Lahn, ging auf das Prinzip der Baugenossenschaft ein und betonte es geht bei dieser Unternehmensform nicht um eine Gewinnmaximierung, denn diese fließen zurück in das Unternehmen um z. B. Wohnungen zu renovieren bzw. die Miete niedrig zu halten.  „Unseren Bestand von über 1.300 Wohnungen können wir deshalb zu sehr konkurrenzfähigen Preisen anbieten“, schloss Daniel Weingart seine Ausführungen ab. Einig war sich Sven Lefkowitz darüber hinaus mit den Gesprächsteilnehmern von Gemeinschaftliches Wohnen, dass über Zuschüsse für Tilgungsmöglichkeiten bei der Eigentumsförderung sowohl von Seiten der Stadt, als auch der kreditvergebenden Bankinstitute die Aufklärung verbessert werden sollte.

In seinem abschließenden Resümee bedankte sich der Landtagsabgeordnete bei den Gesprächspartnern und erklärte, dass die Erkenntnisse in die praktische Arbeit der Neuwieder SPD einfließen und die über die Stadtratsfraktion ein konkreter Antrag erarbeitet wird, „denn hier wollen wir einen echten Fortschritt für Neuwied erreichen “, sagte er abschließend.

CDU-Stadtratsfraktion unterstützt Hospiz-Projekt in Neuwied

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Neues Hospiz soll am Standort der ehemaligen Liebfrauenkirche entstehen

Neuwied. Die Begleitung in den letzten Tages eines Lebens gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in unserer Gesellschaft. Seit vielen Jahren leistet der Neuwieder Hospizverein im Bereich der Sterbebegleitung eine beeindruckende Arbeit, die es nicht hochgenug zu schätzen gilt. „Wir begegnen der täglichen Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativarbeit mit großem Respekt, Wertschätzung und Demut“, betonte Fraktionsvorsitzender Martin Hahn in der Sitzung der CDU-Stadtratsfraktion Neuwied.

In Neuwied laufen aktuell die Planungen für das Projekt „Hospiz Landkreis Neuwied“, welches seinen neuen Standort in der Neuwieder Innenstadt bekommen soll. Nachdem das Bistum Trier und die Pfarrgemeinde die Profanierung der Liebfrauenkirche sowie den Rückbau des Kirchengebäudes beschlossen hatten, wurde über eine neue Nutzung der Flächen nachgedacht. Architekt Volker Michalowicz hat von vier gemeinsamen Investoren den Planungsauftrag für den neuen Hospizstandort erhalten und war zu Gast in der CDU-Stadtratsfraktion. „Sie alle sind Multiplikatoren und wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei unserem Weg zum neuen Hospiz begleiten würden“, unterstrich Michalowicz bei seiner Präsentation in der Fraktion.

Der Standort im Umfeld der Senioreneinrichtung des Ecker-Stifts, der Lebenshilfe und der Kita stelle nach Ansicht der CDU-Fraktion ein ideales Umfeld für das Projekt dar. Michalowicz erklärte, dass auf zwei Etagen zehn Zimmer geplant werden und auch über die Errichtung eines Tageshospizes nachgedacht werde. „Oberstes Ziel der geplanten Einrichtung ist es, die betroffenen Menschen, ihren Familien und ihrem Umfeld das Ende ihres Lebensweges selbstbestimmt und in Würde zu ermöglichen. Das Hospiz wird Lebensqualität sichern, mit ehrenamtlichen Helfern und gut ausgebildeten medizinischem Personal Betreuung und Begleitung sichern und Geborgenheit vermitteln“, zeigte Fraktionschef Martin Hahn wichtige und wertvolle Aufgaben der Einrichtung auf und sagte weiter: „Ein Projekt von hohem gesellschaftlichem Mehrwert, welches wir sehr gerne unterstützen werden.“

Schlosstheater Neuwied darf nicht zum Corona-Opfer werden

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Klares Bekenntnis zur Landesbühne in Neuwied seitens der Landesregierung gefordert

Neuwied. Intendant Lajos Wenzel hat den Spielbetrieb der Landesbühne Rheinland-Pfalz mit Sitz im Schlosstheater Neuwied aufgrund der Corona-Krise bis auf Weiteres eingestellt. Die letzte Premiere der Landesbühne ging am vergangenen Samstag in Ehrenbreitstein zwar über die Bühne, aber allerdings vor leeren Stühlen und per Livestream im Internet. „Die Kreativität unseres Intendanten wurde auch mit dieser Lösung wieder unter Beweis gestellt, aber die Kassen blieben leer“, betont Stadtrats- sowie Theaterratsmitglied Pascal Badziong und ergänzt: „Nach Aussagen von Herrn Wenzel stehe die Zahlungsunfähigkeit des Theaters kurz bevor, denn es hagele Absagen bei den Gastspielen.“ Da die Landesbühne Rheinland-Pfalz von einer privaten Stiftung getragen werde, sei die Insolvenz die traurige Schlussfolgerung. Badziong schließe auch eine Absage des Spielbetriebs bis zur Sommerpause nicht aus, aber „die Entwicklungen rund um das Corona-Virus verändern sich ja quasi stündlich und daher erwarten wir auch von Kulturminister Konrad Wolf beherzte und zügige Entscheidungen für unser Schlosstheater.“ Die Besucher- und Abonnentenzahlen im Schlosstheater seien ungebrochen hoch und das Schlosstheater sei fest in der Bevölkerung verankert.

„Die CDU-Stadtratsfraktion fordert einen Rettungsschirm für das Schlosstheater, denn es darf nicht zum ersten kulturellen Corona-Opfer in unserer Region werden“, erklärt Fraktionsvorsitzender Martin Hahn und fordert von der Landesregierung eine zügige Hilfezusage sowie ein Bekenntnis für die Landesbühne in Neuwied. Den Christdemokraten in der Stadt Neuwied ist klar, dass auch andere private Kultureinrichtungen oder Einrichtungen von einem hohen gesellschaftlichen Mehrwert in eine solche Lage geraten können und hoffen, dass die Versprechungen von Kulturstaatsministerin Monika Grütters „auf unverschuldete Notlagen und Härtefälle zu reagieren“, seitens des rheinland-pfälzischen Kulturministeriums koordiniert und unterstützt werden.

„Schnelle und kurzfristige Bürgschaften oder zinslose Kredite zur Liquiditätssicherung muss jetzt das Land zusichern, sonst gehen im Schlosstheater die Lichter aus“, so Martin Hahn, denn „wir als Stadt können in einer solchen Ausnahmesituation Vermittler und Unterstützer für die Landesbühne sein, aufgrund unserer eigenen finanziellen Schieflage aber ganz sicher nicht für spontane Hilfe sorgen.“

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