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„Samstag für uns“

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Neues Angebot für Alleinerziehende und ihre Kinder im Mehrgenerationenhaus Neuwied startet im Oktober

Am Samstag, 20. Oktober 2018, findet um 14:30 Uhr zum ersten Mal ein „Samstag für uns“ statt. Das neue Angebot des Mehrgenerationenhauses Neuwied öffnet seine Pforten für alleinerziehende Eltern und ihre Kinder.

Voraussichtlich an jedem dritten Samstag im Monat erhalten Alleinerziehende in gemütlicher Runde die Gelegenheit zur Begegnung mit Gleichgesinnten und Austausch. Zusätzlich erhalten Erwachsenen inhaltliche Impulse und Informationen zu verschiedenen Themen. Diese reichen von Fragen zur Erziehung und Beziehung über das Sorge- und Umgangsrecht bis hin zu Fragen zur Betreuung und Erwerbstätigkeit. Für die Kinder gibt es eine betreute Spielzeit.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Dennoch bitten wir um Anmeldung im Mehrgenerationenhaus Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, 56564 Neuwied, Telefon 02631 344596, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

„Kinderburg“ erlebt die vier Elemente im Brexbachtal

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Im Zeichen der vier Elemente stand ein Ausflug der städtischen Kindertagesstätte „Heddesdorfer Kinderburg“ in das Brexbachtal. Beim „Familien-Natur-Tag“ hatten  Kinder, Eltern und Erzieherinnen die Möglichkeit, in verschiedenen Naturworkshops sich den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde zu nähern und deren Faszination zu erleben. Dabei war das Programm breit gestreut: Es reichte vom Bogenbauen und Minibootschnitzen über Feuerstation und Erdspiele bis zu Wasserlabor und Staudammbauen. Erzieherinnen wissen, dass die Begegnung mit den Elementen zu den wichtigsten Erfahrungen in der frühen Kindheit gehört. Das kindliche Bedürfnis nach Bewegung, Experimentieren, Selbstständigkeit, Kreativität und Muße in der Natur spiegelt sich wieder in deren Faszination für Erde, Luft, Wasser und Feuer. Beim gemeinsamen Erlebnistag, der nebenbei noch zur Stärkung der Kindergartengemeinschaft beitrug, war die Begeisterung dafür sowohl bei den Kindern als auch bei den Eltern spürbar.

Älteren Migranten Gesundheitsförderung ermöglichen

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Personenkreis für entsprechende Angebote gewinnen.

„Gesundheitsförderung im Alter“: So lautete der Titel einer Informationsveranstaltung, zu der die Arbeitsgruppe „Senioren und Gesundheit“ des städtischen Beirates für Migration und Integration während der Interkulturellen Wochen 2018 in die VHS Neuwied eingeladen hatte.

Christa Reutelsterz ist als Neuwieder Gemeindeschwester plus Expertin in dieser Sache. Sie weiß in puncto Gesundheitsförderung nicht nur über Unterstützungs- und Informationsmöglichkeiten vor Ort bestens Bescheid, sondern nennt auch „zwölf spezielle Vitalitätsregeln“. Reutelsterz ist überzeugt, dass es möglich ist, sich auch im Alter wohl und gesund zu fühlen – und zwar durch aktives und gesundheitsbewusstes Verhalten. „Gesundheitsfürsorge und eine gesunde Lebensweise lohnen sich in jedem Alter, und das gilt auch für Menschen mit Migrationshintergrund“, ist sich Reutelsterz sicher.

Gerade bei älteren Menschen mit Migrationshintergrund sieht es jedoch eher problematisch aus. Die städtische Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka berichtete nicht nur über Kommunikationsprobleme zwischen Ärzten und Migranten, sondern listete auch andere Schwierigkeiten auf. So halte ein besonderes Schamgefühl, Migranten häufig davon ab, Vorsorge-, Beratungs- oder Betreuungsangebote im Gesundheitsbereich in Anspruch zu nehmen. Oft werden gesundheitliche Probleme durch Familienmitglieder aufgefangen. Laut Jacka kümmern sich viele Töchter um ihre pflegebedürftigen Eltern oder Schwiegereltern. „Pflegende Angehörige sollen entlastet werden, und zwar unabhängig von ihrer Herkunft“, unterstrich Reutelsterz. „Entsprechende Unterstützungsangebote sind vorhanden.“

„Um erfolgreich zu sein, müssen Akteure und Einrichtungen im Gesundheitswesen und in der Integrationsarbeit, müssen professionelle Dienste und der Laienbereich in Kommunen und Migrantenvertretungen in vernetzten Strukturen agieren“, hielt Dilorom Jacka fest. Raffaele Zampella, stellvertretender Vorsitzender des  städtischen Beirats für Migration und Integration, ergänzte: „Dabei könnten Beiratsmitglieder die Rolle von Multiplikatoren einnehmen und über Gesundheitsförderung und Möglichkeiten, Unterstützungsangebote für die Pflege in Anspruch zu nehmen, aufklären.“

Zampella und Jacka wünschen sich speziell für ältere Migranten und deren Familien niederschwellige Angebote, wenn es um Prävention und Gesundheitsförderung geht. So könnten beispielsweise die wichtigsten Informationsmaterialien in mehrere Sprachen übersetzt und verteilt werden, Projekte, die auf gesunde Ernährung abzielen, könnten verstärkt internationale Gerichte und insbesondere die Küche der Herkunftsländer von Migranten berücksichtigen. Der Zusammenhang zwischen Bildungsstand sowie sozialer Lage und Gesundheit ist laut Jacka auch bei Menschen mit Migrationshintergrund deutlich zu erkennen. „Insofern bedarf es für eine ,gesunde Integration‘ besonderer Anstrengungen, um Gesundheitschancen von Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern“, meinte die Integrationsbeauftragte abschließend.

Bürgerbüro und Standesamt schließen am 10. Oktober früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 10. Oktober, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

Sport- und Lernerlebnis in der Oberbieberer Sporthalle

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Die Sporthalle der Oberbieberer Grundschule wird in der zweiten Herbstferienwoche zu einem Ort, der Spiel, Sport und Lernen zum Erlebnis werden lässt. Das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) stellt dort vom 8. bis 10. Oktober jeweils von 15 bis 18 Uhr ein vielfältiges Programm für Sieben- bis Zwölfjährige auf die Beine. Neben Bewegung und Aktion steht auch ein Erste-Hilfe-Kurs auf dem Tagesprogramm. Wie Host-Peter Robiller vom KiJuB betont, spielt auch das Thema „soziales Verhalten  der Gruppe“ eine besondere Rolle. „Dafür gibt es ganz spezielle Spiele“, kündigt er an. Im Vordergrund dabei: mit der Gruppe aktiv werden, gemeinsame Suchen nach Lösungen und Ziele erreichen. Kooperationspartner des KiJuB in Oberbieber sind das DRK Neuwied, „Theater & Co“ aus Neuwied und „Erlebnispädagogik Lummer“. Alle Angebote sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weite Informationen gibt es bei Horst-Peter Robiller, Tel. 02631 802 175; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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