Freitag, 16. April 2021

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Bürgerbüro und Standesamt schließen am 14. August früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 14. August, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

SWN erneuern am Kaufland die Fernwärmeleitung

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Andernacher Straße bleibt in beide Richtungen einspurig befahrbar

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) müssen die Fernwärmeleitung erneuern, die vor dem Kaufland die Andernacher Straße quert. Ab dem 15. August muss mit Behinderungen gerechnet werden, da der Verkehr in beide Richtungen nur einspurig möglich ist.

Die Fernwärmeleitung war im April gebrochen und repariert worden. Sie liegt unter der knapp 20 Meter breiten Straße in einem Stahlbetonrohr, in das auch die neue Leitung eingeschoben wird. Dazu muss im Parkplatzbereich des Kaufland ein 12 Meter langer Graben gezogen werden: „Nur so können wir die ebenso langen neuen Rohrleitungsstücke einschieben“, erklärt Markus Höfer von den SWN. „Der Vorteil ist, dass der Verkehr weiter fließen kann, auch wenn wir an beiden Seiten der Straße eine Fahrbahn für die Arbeiten sperren müssen. Auch das Kaufland ist weiter erreichbar.“ Höfer rechnet mit einer Bauzeit von vier Wochen.

Reform der Notfallversorgung für schnellere Hilfe

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Erwin Rüddel im Blick auf ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung

Kreisgebiet. „Den vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vorgelegten Entwurf für ein Gesetz zur Reform der Notfallversorgung begrüße ich. Das Ziel dieser Reform ist die bestmögliche Versorgung von Menschen in medizinischen Notfällen. Dafür sollen die Rettungsdienste der Länder mit den ärztlichen Bereitschaftsdiensten und den Notfallambulanzen der Krankenhäuser künftig eng zusammenarbeiten. An erster Stelle steht bei allem die Sicherheit der Patientinnen und Patienten“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag merkt an, dass Notaufnahmen in den Krankenhäusern häufig überlaufen sind. In den Notfallambulanzen seien unter den Patienten auch solche, denen woanders besser geholfen werden könne. „Dadurch sind die Wartezeiten für Patienten, die dringend auf die Hilfe in der Notfallambulanz angewiesen sind, oft zu lang“, so Rüddel.

Der Arbeitsentwurf für das Gesetz wurde an die Länder verschickt. Im intensiven Dialog mit den Ländern soll der Entwurf weiterentwickelt werden. Konkret soll die Notfallversorgung reformiert werden durch Schaffung gemeinsamer Notfallleitstellen, die unter den Rufnummern 112 oder 116117, erreicht werden. Denn künftig sollen die Gemeinsamen Notfallleitstellen (GNL) die Verteilung der Patienten in medizinischen Notsituationen übernehmen.

In diesen Notfallleitstellen werden Patienten auf der Grundlage einer qualifizierten Ersteinschätzung (Triage) in die richtige Versorgungsebene vermittelt. Dabei kann es sich um den Rettungsdienst, ein integriertes Notfallzentrum (INZ) oder – während der Sprechstundenzeiten – eine vertrags-ärztliche Praxis handeln. Zudem ist beim Entgegennehmen des Anrufs auch weiterhin erkennbar, welche Nummer die Anruferin oder der Anrufer gewählt hat.

Zudem sieht der Entwurf zur Reform der Notfallversorgung vor, dass bestimmte Krankenhäuser integrierte Notfallzentren einrichten. „Die Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäuser erhalten den Auftrag, integrierte Notfallzentren einzurichten und zu betreiben. Welche Krankenhäuser solche Notfallzentren erhalten, legen über ihre Notfallversorgungsplanung die Länder fest. Die Notfallzentren sind jederzeit zugänglich und bieten sowohl eine qualifizierte Ersteinschätzung als auch die nötige Erstversorgung“, betont der Gesundheitspolitiker.

In die Notfallzentren werden eine zentrale Anlaufstelle („Ein-Tresen-Prinzip“), der ärztliche Bereitschaftsdienst der KV und die zentrale Notaufnahme des Krankenhauses integriert. Bestehende Notdienststrukturen, insbesondere sogenannte Portalpraxen, sollen in INZ überführt werden. Dabei müssen die INZ räumlich so ins Krankenhaus eingebunden sein, dass Patientinnen und Patienten sie als erste Anlaufstelle wahrnehmen. Über das nächstgelegene integrierte Notfallzentrum werden die Krankenkassen ihre Versicherten informieren.

Künftig ist der Rettungsdienst ein eigenständiger medizinischer Leistungsbereich, der im Recht der gesetzlichen Krankenversicherung (im SGB V) geregelt wird. Die Versorgung am Notfallort und eine gegebenenfalls erforderliche Rettungsfahrt werden als voneinander unabhängige Leistungen der medizinischen Notfallrettung geregelt. Damit werden unnötige Fahrten ins Krankenhaus, sogenannte Leerfahrten, vermieden und das Problem der bislang nicht vergüteten „Vor-Ort-Versorgung“ gelöst.

„Um die von uns gewollte bestmögliche Versorgung im Sinne der Patientinnen und Patienten zu erreichen, sind die zur Weiterbehandlung erforderlichen Daten frühestmöglich zu übermitteln. Welches Krankenhaus anzufahren ist, wird im jeweiligen Einzelfall entschieden. Die Entscheidung wird ermöglicht durch die digitale Dokumentation sowie eine bundesweite Echtzeitübertragung der bestehenden Versorgungskapazitäten“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Auf ein Wort mit Jan Einig: OB kommt nach Torney

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„Auf ein Wort mit Jan Einig“: Unter dieser Überschrift trifft sich Neuwieds Oberbürgermeister jeweils in einem anderen Stadtteil mit Bürgerinnen und Bürgern zu Einzelgesprächen. Der nächste Termin ist am Mittwoch, 14. August, von 16 bis 18 Uhr in der Altentagesstätte an der Torneystraße 64a. Anmeldungen erfolgen via Internet über die Seite www.neuwied.de/buergersprechstunde.html oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wer nicht über einen Internetzugang verfügt, kann natürlich auch anrufen: Telefon 02631 802 412. Für die Vorbereitung auf die Einzelgespräche ist es hilfreich, bereits bei der Anmeldung kurz das Anliegen zu schildern.

„Die Apotheke vor Ort wird eine Zukunft haben!“

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Erwin Rüddel zu Gesetzentwurf und Verordnung zur Stärkung der Apotheken

Kreisgebiet. „Der vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzentwurf und die Verordnung zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken sind genau der richtige Weg. Bei der Versorgung mit rezeptpflichtigen Medikamenten müssen insbesondere die Apotheken auf dem Land, wie im Kreis Neuwied, Zukunft haben. Die Apotheke vor Ort ist zu schützen! Dafür habe ich mich seit Jahren eingesetzt. Der Gesetzentwurf ist dafür genau der richtige Weg“, berichtet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag geht konform mit der Aussage von Gesundheitsminister Jens Spahn: „Die Apotheke vor Ort ist ein Stück Heimat.“ Deshalb sollen Apotheken künftig mehr Geld für zusätzliche Dienstleistungen und Notdienste erhalten. Außerdem soll für gesetzlich Versicherte künftig der gleiche Preis für verschreibungspflichtige Arzneimittel gelten – unabhängig davon, ob diese über eine Apotheke oder eine EU-Versandapotheke bezogen werden.

„Deshalb ist es gut, dass der Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken sowie die Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und der Arzneimittelpreisverordnung das Bundeskabinett passiert haben. Damit stärken wir aber nicht nur die Apotheken, sondern bieten für die gesetzlich Versicherten eine bessere Beratung und eine bessere Versorgung“, konstatiert Rüddel.

Schließlich sei die Apotheke vor Ort eine wichtige Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten, konkret eben ein Stück Heimat. „Darum erhalten Apothekerinnen und Apotheker künftig mehr Geld für neue Dienstleistungen. Wir werden für einen fairen Wettbewerb zwischen Vor-Ort-Apotheken und Versandapotheken sorgen. Für verschreibungspflichtige Arzneimittel bei der Abgabe an gesetzlich Versicherte gilt künftig der gleiche Preis. So sichern wir gleichermaßen die Arzneimittelversorgung in der Stadt und auf dem Land“, erklärt der Gesundheitspolitiker.

Die wesentlichen Regelungen des Gesetzentwurfs beinhalten konkret, das für gesetzlich Versicherte, egal ob über die Apotheken vor Ort oder über eine EU-Versandapotheke, künftig der gleiche Preis für verschreibungspflichtige Medikamente gilt. „Versandapotheken dürfen gesetzlich Versicherten auf rezeptpflichtige Arzneimittel keine Rabatte mehr gewähren“, so der heimische Abgeordnete.

Für zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen erhalten Apothekerinnen und Apotheker extra Geld. Eine intensive pharmazeutische Betreuung bei einer Krebstherapie oder die Arzneimittelversorgung von pflegebedürftigen Patienten in häuslicher Umgebung. „Hierfür werden durch eine Änderung der Arzneimittelpreisverordnung 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, betont der Christdemokrat.

Zukünftig können Ärztinnen und Ärzte beispielsweise schwer chronisch Erkrankten, die stets die gleiche Medikation benötigen, ein speziell gekennzeichnetes Rezept ausstellen. Auf dieses Rezept können, bei Entlastung der versicherten und Arztpraxen, dann bis zu drei weitere Male die Arzneimittel abgegeben werden. Zudem bekommen Apothekerinnen und Apotheker, damit sich noch mehr Menschen gegen Grippe impfen lassen, die Möglichkeit, im Rahmen von regionalen Modellvorhaben Erwachsene gegen Grippe zu impfen. Dem geht eine vorherige Schulung durch Ärztinnen und Ärzte voraus.

Um den Apothekerberuf weiterzuentwickeln, werden zwei Verordnungen überarbeitet: In der Apothekenbetriebsordnung wird unter anderem der Botendienst der Vor-Ort-Apotheke gestärkt. Er soll nicht mehr nur auf den Einzelfall begrenzt, sondern grundsätzlich auf Kundenwunsch zulässig sein. In der Arzneimittelpreisverordnung werden der Festzuschlag für Notdienste (insgesamt 50 Millionen Euro) und der Betrag, den Apotheken für die Abgabe von Betäubungsmitteln erhalten (15 Millionen Euro), erhöht.

„Die Erhöhung der Notdienst-Vergütung stärkt die Vor-Ort-Apotheken insbesondere in Regionen, in denen es nicht so viele Apotheken gibt. Das Gesetz und die Verordnung sollen Anfang 2020 in Kraft treten. Im März des nächsten Jahres kommt auch das elektronische Rezept. Dies bedeutet den Online-Kontakt mit Arzt und Apotheke, was insbesondere im Blick auf Nachfolgerezepte, für Patienten bequemer ist und die regionalen Apotheken stärkt“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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