Mittwoch, 17. Juli 2019

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Deichkrone: Erster Schritt für die Sanierung getan

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Für potenzielle Interessenten stehen wichtige Unterlagen bereit

Die Deichkrone liegt den Neuwiedern am Herzen. Das hatte auch die Veranstaltung Ende vergangenen Jahres deutlich gemacht, mit der die Stadtverwaltung die Bürger über die künftigen Schritte zur Sanierung des Gebäudes informierte. Auch aus den Reihen der Neuwieder kamen zahlreiche Anregungen.

Der Weg zur künftigen Nutzung der Deichkrone ist nun bereitet, denn das Stadtbauamt hat die formalen Voraussetzungen für eine sogenannte Interessenbekundung abgeschlossen und ein ausführliches Exposé erstellt. Damit gibt die Stadt potenziellen Interessenten jetzt die Chance, Konzepte für eine künftige Nutzung des exponiert gelegenen Gebäudes vorzulegen. Die Stadtverwaltung wiederum hat sich mit der Politik auf gewisse Rahmenbedingungen geeinigt. So ist klar, dass das Gebäude in städtischem Besitz verbleibt. Laut Bürgermeister Michael Mang sind im Hinblick auf die Eigentumsverhältnisse mehrere Optionen denkbar:  langfristiger Pachtvertrag, Erbpachtvertrag oder Teileigentum. Darüber hinaus besteht für das Gebäude aus denkmalpflegerischer Sicht ein Ensembleschutz.

Interessenten haben nun bis Anfang Oktober Zeit, ihre Pläne vorzulegen. Der Stadtrat und die zuständigen Ausschüsse treffen dann die Entscheidung darüber, welches der eingereichten Konzepte das erfolgversprechendste ist.

Interessenten können sich für weitere Informationen an Stephanie Krings von der städtischen Planungsabteilung wenden, Telefon 02631 802 620, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Im Internet sind die entsprechenden Dokumente unter www.neuwied.de/deichkrone.html eingestellt.

Seniorenbeirat: Stadt sucht engagierte Senioren

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Ehrenamtliche aus Heddesdorf und der Innenstadt gefragt

30 Prozent der Neuwieder sind über 60 Jahre alt. Um deren Interessen zu vertreten, Anregungen zu geben und Projekte zu begleiten, gibt es bereits seit 1980 den Seniorenbeirat der Stadt Neuwied. Grundsätzlich werden die Mitglieder dieses Gremiums von den Ortsbeiräten für die jeweiligen Stadtteile vorgeschlagen und für die Dauer von fünf Jahren bestellt.

Da es in Heddesdorf und der Innenstadt jedoch keine Ortsbeiräte gibt, sucht die Stadtverwaltung Neuwied Menschen, die mindestens 58 Jahre alt sind, in Heddesdorf oder der Innenstadt wohnen und sich im Beirat ehrenamtlich engagieren möchten. Für beide Stadtbereiche wird jeweils ein stimmberechtigtes sowie ein stellvertretendes Mitglied gesucht.

Interessierte Einwohner, die die Voraussetzungen erfüllen, können sich bis zum 25. Juli beim Amt für Jugend und Soziales, Heddesdorfer Straße 33, 56564 Neuwied bewerben. Weitere Informationen erteilt die Stadtverwaltung Neuwied unter Telefon 02631 802 286 oder auf der Internetseite der Stadt Neuwied unter www.neuwied.de/senioren.html

Schlossstraße wird bereits ab Freitagmorgen gesperrt

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Wegen Tiefbaumaßnahmen muss die Schlossstraße zwischen Hermannstraße und Elfriede-Seppi-Straße/Kirchstraße ab Freitagmorgen, 5. Juli, 7 Uhr, voll gesperrt werden. Es handelt sich dabei um einen Vorgriff auf die übliche Sperrung der Schlossstraße wegen des Deichstadtfests. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, ist ein Zulieferverkehr grundsätzlich möglich, die Abfahrt der Fahrzeuge erfolgt dann Richtung Hermannstraße entgegen der Einbahnstraße.

Bus-Shuttle bringt Festgäste zurück in die Stadtteile

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Damit die Besucher sicher und bequem nach Hause kommen können, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Buspendelverkehr. Jeden Abend werden Zusatzbusse vom Theaterplatz vor dem Schlosstheater aus in alle Stadtteile fahren. Auch Melsbach ist wieder Station der Route. Am Donnerstag fahren die Busse um 23 und 24 Uhr, Freitag und Samstag zusätzlich auch um 1 Uhr und am Sonntag um 21 und 22 Uhr. Als Fahrkarte dienen der aktuelle Deichstadtfest-Button oder das aktuelle Deichstadtfest-Armband. Die Busse fahren die Haltestellen in den Stadtteilen lediglich aus der Innenstadt kommend an, ein Zustieg in den Stadtteilen, um noch in die City zu kommen ist nicht möglich.

THW engagiert sich für den Bundesfreiwilligendienst

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Erwin Rüddel: „THW-Projekt bietet viele Möglichkeiten zur Entfaltung“

Kreisgebiet. „Es ist erfreulich, dass das Technische Hilfswerk ab Herbst 2019 jährlich bis zu 2.000 Bundesfreiwilligendienstleistenden einen Platz anbieten wird. Durch dieses Projekt werden junge und lebenserfahrene Menschen die Möglichkeit erhalten sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln, sich sozial zu engagieren und dabei einen enorm wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Abgeordnete hat dabei auch das THW Neuwied im Blick, dem Rüddel seit Jahren verbunden ist. „Gerade auch im Kreis Neuwied dürfte das THW-Programm Interesse und Zuspruch wecken. Hier haben Interessierte die Möglichkeit sich auf vielen Feldern in besonderer Weise sozial zu engagieren, dabei wertvolle Erfahrungen zu sammeln und einen enorm wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten“, so der Christdemokrat.

Konkret spricht das THW mit dem Projekt Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) Interessierte an, die sich ausprobieren, weiterqualifizieren sowie ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung sinnvoll einbringen möchten. Auf die Freiwilligen warten in der Einsatzorganisation zahlreiche Aufgaben: Von der Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den THW-Ortsverbänden über Logistik bis hin zur Verwaltung können die Bundesfreiwilligen das tun, was ihren persönlichen Neigungen entspricht.

Zu den Aufgaben zählen unter anderen Gerätewartung, Öffentlichkeitsarbeit, die Werbung von Helferinnen und Helfern, Jugendarbeit sowie Unterstützung bei der Vorbereitung von Übungsdiensten, Veranstaltungen und Einsätzen. „Es ist immer wieder festzustellen, dass freiwilliges Engagement zufrieden macht, die persönliche Entwicklung fördert und die Gemeinschaft stärkt. Diese gesellschaftliche Beteiligung und Mitgestaltung liegt in der ‚DNA‘ des Technischen Hilfswerks“, äußert der heimische Abgeordnete.

Durch die Erweiterung des Bundesfreiwilligendienstes in der Bundesanstalt THW tun sich, so heißt es, große Chancen auf: Vor allem junge Menschen haben verstärkt die Möglichkeit, die spannenden Inhalte eines Engagements im Katastrophenschutz kennen zu lernen.

„Das THW möchte die persönliche und berufliche Entwicklung der Bundesfreiwilligendienstleistenden fördern und gleichzeitig die Menschen an das bürgerschaftliche Engagement heranführen und dafür begeistern. Das Zusammenspiel dieser beiden Aspekte wird zum Anreiz und damit zum erfolgreichen Verlauf des Bundesfreiwilligendienstes im THW beitragen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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