Montag, 20. Mai 2019

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Kandidatentreff beim Hoffrühstück der CDU Heimbach-Weis

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Volles Haus in der Scheune von Ortsvorsteherkandidat Markus Blank

Heimbach-Weis. Die CDU Heimbach-Weis hatte aufgetischt und zum Hoffrühstück geladen. In der Scheune von Ortsvorsteherkandidat Markus Blank wartete auf die zahlreichen Gäste ein Frühstück, um in gemütlicher Atmosphäre mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Ortsbeirat, Stadtrat und Kreistag ins Gespräch zu kommen.

Das Konzept der Heimbach-Weiser Christdemokraten ging auf, denn die Besucher kamen zahlreich. „Wir wollten ganz bewusst eine Alternative zum klassischen Wahlstand bieten und riefen daher unser Hoffrühstück ins Leben“, erklärte CDU-Ortsvorsitzender und Ortsvorsteherkandidat Markus Blank und ergänzte: „Wir machen Politik für die Menschen und möchten ihnen daher auch viele unterschiedliche Gelegenheiten bieten, um mit uns ins Gespräch zu kommen. Wenn es dabei noch eine heiße Tasse Kaffee und frische Brötchen gibt, herrscht gleich eine viel offenere Atmosphäre.“

Ansprechbar sind die Kandidaten für die Kommunalwahl aber rund ums Jahr, denn die Heimbach-Weiser Kandidaten sind alle fest im Stadtteil verwurzelt und bilden eine gelungene Mischung aus Frauen und Männern sowie der Generationen ab. Zudem sind sie in den Vereinen seit Jahren aktiv und kennen daher auch die Bedeutung des Ehrenamtes. „Gemeinsam. Heimbach-Weis. Gestalten.“ Der Slogan der CDU Heimbach-Weis wird von den Frauen und Männern gelebt – auch außerhalb von Wahlkampfzeiten.

Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig waren ebenfalls gerne der Einladung gefolgt und verbrachten den Vormittag beim Hoffrühstück in Heimbach-Weis. Als kompetente Ansprechpartner waren zudem CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jan Petry gekommen. Der gesellige Austausch in der urigen Scheune wurde dank der vielen Helferinnen und Helfer zum gelungenen Treffpunkt.

Salonabend widmet sich dem Geheimnis der Liebe

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Musikalische Lesung mit Beatrice Fermor und Fritz Stavenhagen

Das Geheimnis der Liebe steht im Mittelpunkt des nächsten Salonabends in der StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768. Beatrice Fermor und Fritz Stavenhagen, beide ausgebildete Rezitatoren, tragen am Donnerstag, 23. Mai, um 19 Uhr Gedichte und Prosa von Bertolt Brecht, Hilde Domin, Erich Kästner, Erich Fried, Rose Ausländer und anderen Schriftstellern vor. Darin bringen sie das große Gefühl zwischen Erfüllung und Schmerz, Flüchtigkeit und Beständigkeit, Menschlichkeit und Göttlichkeit vor einem weiten geistesgeschichtlichen Horizont zum Ausdruck. Pianist Josef Marschall unterstützt das Rezitatorenduo mit sensiblen Klavierimprovisationen. Marschall reagiert auf das Gelesene unmittelbar, bringt so die seelischen Bewegungen in all ihren Höhen und Tiefen auf berührende Weise musikalisch zum Schwingen.

Beatrice Fermor studierte Germanistik, Geschichte und Theologie in Köln und Bonn. Seit 2013 betreibt sie in Oberwinter – in Kooperation mit dem Kunsthaus Rheinlicht - ein Atelier für Sprache und Literatur. Dort entstehen Biographien, Romane, Reden und vor allem literarische Programme. Ihr ist es ein Herzensanliegen, Menschen mit Poesie, Literatur und Philosophie in Berührung zu bringen. Ihre stets musikalisch konzipierten Lesungen reifen in monatelanger Recherche und Detailarbeit. Sie loten Themen in ihrer Tiefe aus und machen sie dennoch auf kurzweilige, lebendige Weise für den Hörer wahrnehmbar. Seit 2015 arbeitet sie mit Stavenhagen zusammen. Ein Überblick über ihr Schaffen gibt die Internetseite www.beatrice-fermor-literaturatelier.de

Der in Neuwied lebende Fritz Stavenhagen ist Schauspieler, Regisseur, Sprecher. Er hat Germanistik und Theaterwissenschaft studiert, Komödien und Klassiker gespielt und inszeniert und Kabarett gemacht. Stavenhagen war zudem Theaterdramaturg, hat Musicals gesungen und ein Soloprogramm mit Liedern und Lyrik aus der Taufe gehoben. Das Kindermusical „Ritter Rost“ gehört zu den Highlights seiner Laufbahn. In dieser mit Preisen ausgezeichneten CD-Serie gibt er seit mehr als 20 Jahren den Erzähler. 2001 fasste das Multitalent den Entschluss, eine eigene Sammlung von ihm gesprochener deutscher Gedichte im Netz aufzubauen, eine Audio-Anthologie. Weitere Infos sind unter www.fritz-stavenhagen.de zu lesen.

Der Eintritt zum Salonabend am 23. Mai kostet 7 Euro. Im Vorverkauf gibt es Karten in der Tourist-Information und der StadtGalerie.

eCargobike-Roadshow macht Station in Neuwied

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Zum Ausprobieren: Elektro-Lastenräder rollen über Luisenplatz

eCargobikes, also elektrisch unterstützte Fahrräder, mit denen sich Lasten transportieren lassen, liegen im Trend. Sie haben das Potenzial, eine wichtige Rolle bei der Verkehrswende zu spielen. Ob beim Transport von Kindern und Einkäufen oder im gewerblichen Einsatz: eCargobikes rollen emissionsfrei über die Straßen. Der E-Antrieb sorgt zudem für Extra-Fahrspaß besonders beim Anfahren und am Berg.

Von den Vorzügen der eCargobikes können sich Neuwieder am Mittwoch, 29. Mai, überzeugen. Dann macht eine Roadshow, die von den Berliner Cargobike-Experten Arne Behrensen (cargobike.jetzt), Wasilis von Rauch (e-Rad Hafen) und Colin Pöstgens (UrbanShift) auf die Beine gestellt wurde, von 12 bis 18 Uhr Station auf dem Luisenplatz. In elf Städten gastiert die Roadshow – unter anderem in den Landeshauptstädten Stuttgart, Wiesbaden und Mainz. In Neuwied präsentiert sie erstmals einen Lastrad-Fuhrpark - dank einer Kooperation zwischen Stadtverwaltung und Stadtwerken. Damit wird auch eine Idee realisiert, die die Netzwerk Innenstadt-AG „Mobilität und Verkehr“ entwickelt hatte.

Was passiert auf dem Luisenplatz zwischen Schloss- und Luisenstraße? Insgesamt können Interessierte dort zwölf verschiedene Lastenfahrräder mit E-Antrieb ausprobieren, die aus dänischer, deutscher, französischer, niederländischer und taiwanesischer Produktion stammen. Zum Testfuhrpark gehören beliebte Klassiker und spannende Neuheiten – darunter zwei Gold Award Winner der „Eurobike 2018“. Die vorgestellten zwei- und dreirädrigen Cargobikes sind für die private Nutzung und speziell den Kindertransport geeignet. Die meisten Modelle können jedoch auch mit Boxen für gewerbliche Transporte ausgestattet werden. Alle eCargobikes der Roadshow haben eine elektrische Tretunterstützung bis maximal Tempo 25 und 250 Watt Nenndauerleistung (Pedelec 25). Im Straßenverkehr gelten für sie alle Rechte und Pflichten wie für Fahrräder ohne E-Antrieb. Das Roadshow-Team bietet am Testparcours hersteller- und händlerneutrale Beratung. Die Fachleute aus Berlin machen zudem darauf aufmerksam, dass bundesweit einige Kommunen bereits dazu übergegangen sind, Kaufprämien und Zuschüsse für eCargobikes zu zahlen, auch Sharing-Angebote sind im Kommen.

Darauf hebt auch David Meurer, SWN-Bereichsleiter Energiemanagement und Regenerative Energien, ab. „Wir als Stadtwerke Neuwied sind schon sehr aktiv im Bereich der Elektromobilität, beispielsweise mit unserem E-Carsharing-Projekt NEMO und einem Test von Pedelecs für die dienstliche Mobilität. Generell denken wir, dass es zum Gelingen der Verkehrswende Alternativen zum Individualverkehr mit dem eigenen Pkw und Möglichkeiten zur Ergänzung des ÖPNV geben muss, dazu passen für uns auch die eCargobikes.“

Für Meurer bieten diese Räder gerade für Lieferfahrten im Innenstadtverkehr viele Vorteile. Er nennt nur einige: keine Abgase, nahezu staufreie Fahrten, geringer Verbrauch von Verkehrs- und Parkflächen, kein lästiger Parksuchverkehr. Theo Winkelmann von der Planungsabteilung der Stadtverwaltung stimmt zu und hofft, dass sich das Publikum von der Roadshow inspirieren lassen: „Die eCargobikes können mit Sicherheit einen sinnvollen Beitrag zur Entlastung der Innenstädte leisten.“ Ausprobieren sollte man sie auf jeden Fall.

Neuer Treffpunkt: „Neuwied erschmecken“

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Premiere für kulinarisches Angebot vor historischem Rathaus

Zusammenkommen, schlemmen, genießen, einkaufen: Mit diesen Aktivitäten sind die Ziele einer neuen Attraktion in der Neuwieder Innenstadt umrissen. „Neuwied erschmecken“ heißt der neue Treffpunkt, den Gäste erstmals am Donnerstag, 16. Mai, ansteuern können. Vor dem historischen Rathaus in der Pfarrstraße öffnen ab 16 Uhr regionale Gastronomen und Getränkehändler ihre Stände. Die Besucher können dort ihre Wahl aus einer Vielfalt von herzhaften Käsesorten über feine Weine und schmackhafte Suppen und Burger bis hin zu köstlichen Crepes, selbst gemachten Marmeladen, Honig und Törtchen treffen. Neben dem Kulinarischen kommt auch das Optische nicht zu kurz, denn eine ortsansässige Werkstatt bietet interessante Produkte an.

Entstanden ist die neue Möglichkeit zum kulinarischen Austausch aus einer Idee der Bürgerbeteiligungsaktion „Netzwerk Innenstadt“, den Schlemmertreff organisiert haben engagierte Mitglieder der Arbeitsgruppe „Abendmarkt“. Mit Blick auf den Rhein, angeregten Gesprächen und entspannter Atmosphäre können die Besucher den „kleinen Freitag“ – wie der Donnerstag oft genannt wird – stilvoll abrunden.

„Von Mai bis September wird sich der Platz vor dem historischen Rathaus jeden dritten Donnerstag zu diesem Schlemmertreff entwickeln“, berichtet Citymanagerin Julia Wiederstein, die gleichzeitig die Aktivitäten der „Netzwerk Innenstadt“-Arbeitsgruppen koordiniert. „Besonderheiten sind in jedem Fall die regionalen Anbieter, die gemütliche Atmosphäre sowie die Verbindung aus frischen Lebensmitteln und interessantem Handwerk.“ Als sei das nicht genug bietet jeder Termin zusätzlich etwas Einzigartiges: Den Anfang macht ein erstmals produzierter Neuwieder Wein. Das Weinhaus Adams präsentiert den ersten Jahrgang eines Pinot blanc aus der historischen Lage „Irlicher Frauenberg“.

200 Schülerinnen und Schüler erleben Europa live.

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Vor mehr als 200 Schülerinnen und Schülern der IGS Neuwied fand am 8.5.19 eine multimediale Live-Dokumentation von und mit dem Politologen Ingo Epenschied zum Thema: „ Das Europäische Parlament – Stimme der Bürger?“ statt.

In seinem spannenden, illustrierten Vortrag führte Ingo Espenschied die aufmerksam beteiligten jungen Leute durch die Geschichte des Europäischen Einigungsprozesses. Alles beginnt mit 2 zerstörerischen, sinnlosen Weltkriegen, die Millionen junger Menschen das Leben kostete und der Einsicht visionärer PolitikerInnen und engagierter junger EuropäerInnen, dass ein dauerhafter Friede nur durch das schrittweise Zusammenwachsen der Völker Europas zu erreichen sei. Wirtschaftliche Zusammenarbeit war der Katalysator für den wachsenden Erfolg der Gemeinschaft. Der Mauerfall vor nun fast 30 Jahren und die deutsche Wiedervereinigung war Anlass zur Gründung der EU, wie die jungen Leute sie heute kennen. Grenzübergreifende Freizügigkeit in Bildung und Arbeitswelt, uneingeschränktes Reisen sind Errungenschaften der EU, die niemand der jung ist missen will. Trotzdem ist die europäische Erfolgsgeschichte immer wieder durch nationale Egoismen und rechtspopulistisches, rückwärtsgewandtes Denken in Gefahr. Deshalb ist die Wahrnehmung des Wahlrechts ein wichtiger Appell an die jungen Leute zur Sicherung ihrer Zukunft.

An der Fragerunde und Diskussion beteiligten sich viele Schülerinnen und Schüler. Ein vorrangiges Thema der Kritik war altersgemäß die Reform des Urheberechts für digitale Dienste durch das Europäische Parlament.

Pulse of Europe Neuwied dankt den Schülerinnen und Schülern für das gezeigte Interesse, vor allem dem Referenten Ingo Espenschied für den tollen Vortrag, der Schulleitung der IGS Neuwied und den Fachlehrern. Dank auch an die Sponsoren, ohne deren Hilfe die Veranstaltungen am 7. und 8.5. nicht möglich gewesen wären: Die GSG Neuwied, die SWN Neuwied und die Raiffeisenbank Neuwied - Linz.

Last not least Herzlichen Dank an Oliver Hoffmann von Europe Direct Koblenz für die Zusammenarbeit.

Weitere proeuropäische Veranstaltungen mit den Neuwieder Schulen sollen folgen. Es lohnt sich!

Vive l' europe!

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