Dienstag, 23. Oktober 2018

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Matinee mit Denis Scheck

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Hochkarätiges Rahmenprogramm in der StadtGalerie

Denis Scheck ist einer der renommiertesten Literaturkritiker Deutschlands. Bekannt ist er Fernsehzuschauern vor allem durch das Büchermagazin „Druckfrisch“ (ARD) und die Literatursendung „lesenswert“ (SWR). Der Germanistiker war zuvor neun Jahre als Literaturredakteur beim Deutschlandfunk tätig. Das Präsentieren von Büchern liegt ihm also im Blut. Diese Aufgabe übernimmt er auch am Sonntag, 4. November, 11.30 Uhr, in der StadtGalerie Neuwied. Passend zur derzeit laufenden Ausstellung „Heimat – eine künstlerische Spurensuche“ stellt er Bücher vor.

Der Eintritt kostet 10 Euro. Eintrittskarten können schon jetzt während der laufenden Ausstellung in der StadtGalerie erworben werden. Die Ausstellung selbst läuft noch bis zum 2. Dezember. Am Sonntag, 11. November, wird um 15 Uhr wieder eine Führung mit der Kuratorin Gisela Götz angeboten.

Die StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahre 1768 ist mittwochs von 12 bis 17 Uhr, donnerstags bis samstags von 14 bis 17 Uhr, sonntags / feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen: Schlossstraße 2, 56564 Neuwied (für Navis: Deichstraße 1), 02631 20687 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Offene Sporthalle: Spiel, Sport und ein Erste-Hilfe-Projekt

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Das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) hat in der zweiten Herbstferienwoche in der Sporthalle Oberbieber ein vielfältiges Programm für Sieben- bis Zwölfjährige auf die Beine gestellt. Jeden Nachmittag wurde die Halle zur Erlebnis- und Lernwelt für Kinder. Horst-Peter Robiller vom KiJuB zog als Organisator und Ansprechpartner ein sehr positives Fazit der abwechslungsreichen Tage. Die jungen Teilnehmer und deren Eltern sprachen ihrerseits Robiller und seinem Team ihren Dank für ein spannendes Programm aus. Zu dem gehörten Bewegungsparcours, sportliche Angebote wie das „Chaosspiel“ und bekannte Tischspiele. Bei all dem spielte das Thema „Soziales Verhalten innerhalb der Gruppe“ eine zentrale Rolle. Mit der Gruppe aktiv werden, gemeinsam Lösungen suchen und zusammen Ziele erreichen: Das waren Aufgaben, die im Vordergrund standen. Doch das war noch nicht alles, bot doch das DRK auch einen zweitägigen „Erste Hilfe“-Kurs an (siehe Foto), für den es Teilnahmebescheinigungen statt. Dank der Unterstützung der DRK-Jugend Neuwied, der Tischtennisabteilung des VFL Oberbieber, der Erlebniswelt Lumma und einigen Helfern nahmen täglich 40 bis 50 Kinder das kostenfreie Angebot wahr.

Konstruktives Bürgergespräch über den Stadtbusverkehr Neuwied

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Oberbürgermeister Jan Einig und 1.Kreisbeigeordneter Michael Mahlert zufrieden über den gemeinsamen Austausch zwischen  Fahrgästen, verantwortlichem Busunternehmen und Verwaltung


 

Nachdem Anfang September der Stadtbusverkehr Neuwied mit einem neuen Fahrplankonzept gestartet war, waren gerade in den ersten Wochen verschiedene Beschwerden aber auch Verbesserungsvorschläge sowohl bei Stadt- und Kreisverwaltung wie auch beim verantwortlichen Busunternehmen, der MVB GmbH vorgetragen worden. "Wir haben dies zum Anlass genommen, zu einer Bürgerversammlung einzuladen, um diese Eingaben gemeinsam mit den Fahrgästen und dem Busunternehmen zu erörtern", so Jan Einig und Michael Mahlert.

 

Rund 80 Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, darunter auch zahlreiche Vertreter aus Stadtrat und Kreistag.

 

Nachdem das neue Fahrplankonzept von den beiden Vertretern des Busunternehmens MVB GmbH, Axel und Kim Zickenheiner, nochmals vorgestellt wurde, hatten die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Es wurden eine Vielzahl von Themen angesprochen wie beispielsweise Fahrtausfälle, Verspätungen, neue Linienwege oder auch die fehlende Haltestellenansagen. Auch wurden viele Wünsche an die beiden Vertreter von Stadt und Kreis herangetragen, wie beispielsweise Echtzeitdaten an den zentralen Umsteigehaltestellen am Bahnhof und Mini-ZOB oder auch alternative Verkehrsdienste wie Anrufsammeltaxi oder Bürgerbus zur Ergänzung der Hauptlinien.

 

"Wir nehmen Ihre Anregungen sehr erst und werden sie gemeinsam mit der Stadt und dem Verkehrsunternehmen auf ihre Umsetzbarkeit hin prüfen", so Michael Mahlert. "Allerdings wird es auch Grenzen mit Blick auf die Finanzierbarkeit geben", ergänzte der Oberbürgermeister.

 

Das Thema ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) ist nämlich nach derzeitiger Rechtslage eine freiwillige Aufgabe des Landkreises; während der Schülerverkehr eine Pflichtaufgabe darstellt. Vor diesen Hintergrund sind also auch die politischen Gremien von Stadt und Kreis gefragt.

Kreistagssitzung der anderen Art: der 1. Frauenkreistag im Landkreis Neuwied

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Gleichstellungsbeauftragte landen zum 1. Frauenkreistag in die Volkshochschule der Stadt Neuwied ein.

Neuwied. Um Einblicke zu gewähren, um spannende Themen zu diskutieren, um die Scheu zu nehmen und um zu zeigen, dass Kommunalpolitik auch Spaß macht, laden die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Landkreis Neuwied interessierte Bürgerinnen zur 1. Frauenkreistagssitzung am 26. Oktober ab 17 Uhr in den Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule Neuwied, Heddesdorfer Str. 33 ein.

Ganz wie im richtigen Kreistag geht es um Kindertagesstätten-Öffnungszeiten, Einwohnerfragen und eine Resolution zum Parité-Gesetz. „Uns geht es darum, zu zeigen, wie Kommunalpolitik funktioniert und welchen Einfluss man nehmen kann, um mitzugestalten“, so begründet die Gleichstellungsbeauftragt des Landkreises Neuwied, Doris Eyl-Müller, die Entscheidung der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis die Idee eines Frauenkreitages. Gemeinsam mit der Kollegin der Stadt, Birgit Bayer und Sabine Parker von der aisthetos akademie mit ihrem Team wird eine szenisch dargestellte Kreistagssitzung Einblicke in die Struktur von kommunalpolitischen Gremien bieten.

Die politische Teilhabe von Frauen ist den Gleichstellungsbeauftragten gerade in diesem Jahr, in dem das Frauenwahlrecht 100 Jahre alt wird, ein besonderes Anliegen. „Kommunalpolitik bestimmt in weiten Teilen unser unmittelbares Umfeld: für wohnortnahe Arbeitsplätze und Einkaufsmöglichkeiten, ausgebaute Straßen mit sparsamer und effizienter Beleuchtung, Kinderbetreuungsmöglichkeiten oder eine umweltverträgliche Abfallentsorgung  – um nur eine kleine Auswahl der Themen zu nennen – wird vor Ort entschieden“, so Birgit Bayer, kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn nach der Veranstaltung die ein oder andere Frau den Weg in die Kommunalpolitik finden würde“, so die Gleichstellungsbeauftragten.

Schmale Straßen: Arbeiter und Anwohner arrangieren sich

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SWN achten beim Leitungsbau darauf, dass Einschränkungen möglichst gering sind

Neuwied. Baustellen sind fast immer mit Einschränkungen verbunden. Meist ist der Verkehr betroffen, häufig auch die Anlieger. Schwierig wird es, wenn die Straßen eng sind.

„Auf dem Paradies“ in Heimbach-Weis: Auf einer Strecke von 75 Metern müssen Gas- und Wasserleitung, Hausanschlüsse und Beleuchtung erneuert werden. Die alten Leitungen stammen aus den 60er Jahren, sind aus PVC und Stahl. Eine Baustelle, wie es viele gibt. Doch gerade einmal 2,90 Meter misst die Straße in der Breite. Gehweg? Fehlanzeige. „Was für uns Routine ist, schränkt die Anwohner mehrere Wochen ein“, sagt Markus Höfer vom Bereich Bauleistungen der SWN. „Wir besprechen dann schon im Vorfeld bei einer Anliegerversammlung, wie wir vorgehen, und klären mit den Anwohnern, an welcher Stelle wir helfen können.“

Sind die Straßen so schmal, ist eine Vollsperrung unumgänglich: „Wichtig ist uns, dass die Häuser zu Fuß gut erreichbar bleiben.“ Das bedeutet: Der Graben wird schmal angelegt und ist gerade mal einen Meter breit. Der Rest reicht für Fußgänger: „Doch wenn Maschinen den Weg blockieren, kann es schwierig werden: Gerade solche Fragen muss man vorab klären.“ Das fängt beim Thema Mülltonne an, die von Mitarbeitern der Baufirma zu einem Sammelpunkt gefahren wird, und hört beim Thema Gehbehinderung auf, wenn Anwohner auf Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. „Die Anwohner bekommen daher auch eine Liste der Ansprechpartner bei uns und bei der Baufirma. Das hat sich bewährt.“

Frank Kilgen kennt das. Vor wenigen Monaten wurde bei ihm im Hilgenpfad gebaut. Er ist beim Gehen eingeschränkt und musste während er Bauzeit die Strecke vom Haus bis zum Auto mit dem Rollstuhl fahren: „Die Bauarbeiter wussten das. Morgens und abends, vor und nach der Arbeit, war der Weg für mich frei.“ Kilgen ist selbst Mitarbeiter der SWN: „Extrawürste gibt´s deshalb aber nicht. Das ist Standard bei uns, und so gehört sich das auch.“

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