Montag, 23. September 2019

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GRÜNE Klausurtagung für Mandatsträger*innen

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Am Samstag, den 14.09.2019 trafen sich etwa 20 GRÜNE Kommunalpolitikerinnen aus dem Kreis Neuwied zu einer Klausurtagung im Hotel zur Post in Waldbreitbach.

Nach dem starken Wachstum des GRÜNEN Kreisverbandes in den letzten Monaten und der ebenfalls gestiegenen Anzahl der Mandate in den verschiedenen Verbandsgemeinden, im Stadtrat und im Kreistag Neuwied, reagierte der Kreisvorstand mit der Klausurtagung auf den damit einhergehenden Schulungs- und Beratungsbedarf.

Der Geschäftsführer des Kreisverbandes, Helmut Hellwig, moderierte einen spielerischen Start zum gegenseitigen Kennenlernen, der auch den „alten Hasen“ ganz neue Einblicke  über die politischen Mitstreiter bot, als alle Teilnehmenden einmal über ihre Beweggründe für das politische Engagement bei den GRÜNEN sprachen.

Mit einem Austausch zu Erwartungen und ersten Erfahrungen in den Fraktionen übernahm der Sprecher des Kreisverbandes, Ralf Seemann, die weitere Moderation des Programms. Der GRÜNE Bundesverband hat einige hilfreiche Werkzeuge für die politische Arbeit vor Ort entwickelt, die ausführlich erläutert wurden und anschließend von den Teilnehmenden zur Entwicklung von Musteranträgen zu den Themen „Insektenfreundliche Grünflächen“, „ Energiesparmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden“ und „Entwicklung ökologischer Bausatzungen“ genutzt wurden.

Dieses Format zum Austausch über die kommunalpolitischen Themen und zur gemeinsamen Entwicklung von Anträgen soll künftig öfter und stärker genutzt werden, sind sich die Teilnehmenden in der Abschlussrunde einig.

AfD informierte über politische Arbeit in Land, Kreis und Stadt

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Neuwied. Der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) richtet an jeden zweiten Freitag im Monat sein offenes Kreistreffen für Mitglieder und interessierte Bürger aus. Der Kreisvorsitzende und parlamentarische Geschäftsführer der AfD Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Dr. Jan Bollinger eröffnete das gut besuchte Kreistreffen und führte durch den Abend.

Dr. Bollinger berichtete ausführlich über die politische Arbeit der AfD im Landesparlament und zeigte dabei die vielen politischen Initiativen und eingebrachten Gesetzentwürfe auf. Weiter in seinem Vortrag positionierte er sich klar gegen „Umweltzerstörung und Landschaftsvernichtung durch Windkraftanlagen“ und betonte: „Die AfD wird, auf allen politischen Ebenen, gegen die ökologisch und ökonomisch unsinnige Errichtung von Windkraftanlagen ankämpfen. Bürgerinteressen, Naturschutz und Artenschutz haben für uns Vorrang, deshalb muss der Kreis Neuwied windkraftfrei bleiben!“

Im Anschluss an den Vortrag sprach der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Kreistag, Harald Zobel über die bisherige Arbeit seiner Fraktion. In der kommenden Sitzung des Kreistages soll die Ausrufung des Klimanotstands auf Kreisebene diskutiert werden. Zobel sprach sich in seiner Rede eindeutig gegen den „fragwürdigen und leichtfertigen Umgang mit Notstandsszenarien“ aus. „Ein Notstand stellt eine punktuelle, unvorhersehbare und höchst bedrohliche Ausnahmesituation dar. Wir werden uns dagegen aussprechen, dass Notstandsgesetze im Kreisgebiet für links-grüne Symbolpolitik missbraucht werden sollen.“ kündigte Harald Zobel an.

Zuletzt berichtete der Vizekreischef und Fraktionsvorsitzende der AfD-Stadtratsfraktion, René Bringezu über die Arbeit seiner Fraktion und gab in einer Präsentation einen ausführlichen Überblick. „Die AfD-Fraktion des Neuwieder Stadtrates hat einen neuen und frischen Internetauftritt. Auf der Internetseite www.afd-stadtrat-neuwied.dekönnen sich die Bürgerinnen und Bürger einen vollumfänglichen Überblick über die kommunalpolitische Arbeit unserer Stadtratsfraktion verschaffen.“ betonte Bringezu.

Im Anschluss an den Vorträgen stellten sich die drei Redner den zahlreichen Fragen der Bürger und ließen dabei keine Frage unbeantwortet. Dr. Bollinger durfte auch an diesem Abend mehrere Mitgliedsanträge an Interessenten ausgeben.

AfD-Kreisverband Neuwied

Netzwerk Innenstadt will auch Impulse von außen diskutieren

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Wie geht es weiter mit dem Netzwerk Innenstadt? Was folgt als nächstes in dem ausgesprochen bemerkenswerten Prozess des Dialogs und der Bürgerbeteiligung, den Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig Anfang 2018 angestoßen hatte und der unter anderem zu 56 verschiedenen Projektvorschlägen geführt hat? Eines der  zentralen Elemente der künftigen Arbeit ist es, verstärkt auch auf Impulse von außen zu setzen. Dies stellte Citymanagerin Julia Wiederstein gemeinsam mit OB Einig und Werner Zupp als Moderator während eines gut besuchten Info-Abends in der Stadthalle Heimathaus vor. So ist unter dem Titel „Netzwerk live“ geplant, im kommenden Jahr zu drei verschiedenen öffentlichen Vortragsveranstaltungen einzuladen. Dabei stellt ein Experte aus einer anderen Stadt oder aus der Wissenschaft jeweils ein Erfolgs-Modell zur Attraktivierung der Innenstadt vor. In dem dann folgenden Austausch geht es um die entscheidende Frage: Was können wir aus diesem Modell lernen und auf Neuwied übertragen?

Beim Straßenfest den Nachbarn kennengelernt

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„Seine Nachbarn kennen“, das war der Wunsch der Anwohner aus dem Lessingweg, die über Jahre hinweg zusammen Tür an Tür wohnen, aber doch nur sehr wenig voneinander wussten. Daraus entstanden ist ein gemeinsames Straßenfest, das in diesem Jahr zum zweiten Mal erfolgreich durchgeführt wurde. Das Stadtteilbüro sowie die Fatih Moschee stellten hierfür Bänke, Tische und alkoholfreie Getränke zur Verfügung und das Ehepaar Holz schürte den Grill für alle an. Über 30 Leute aus verschiedensten Nationalitäten nutzen die Chance, einen gemütlichen Abend unter Nachbarn zu verbringen und saßen bis Mitternacht zusammen. „Das Schöne war wirklich, dass von Jung bis Alt alles da war und alle sich angeregt unterhalten haben“, so eine Anwohnerin. „Wir haben Menschen kennengelernt, die wir noch nie gesehen haben, die aber bereits mehrere Jahre im Hochhaus wohnen. Gleichzeitig merkt man, wie intensiv der Kontakt mit einigen Nachbarn seit dem letzten Jahr bereits geworden ist.“ Schon nach einem Jahr zeigt sich, so das Resümee der Initiatoren, „die erste Idee eines gemeinsamen Straßenfests trägt Früchte. Die Gemeinschaft untereinander hat an Qualität zugenommen und man fühlt sich zugehörig.“ „Im nächsten Jahr“, so die allgemeine Stimmung, „sind wieder alle mit dabei.“

Statt zahlreicher Trauungen neue Standesbeamtin ernannt

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Es gibt Daten, die bei Hochzeitspaaren sehr beliebt sind – zum Beispiel der 09.09..

Auf dem Standesamt in Neuwied wurde an diesem Tag allerdings wie an jedem Montag nicht geheiratet und trotzdem sagte eine „Ja“ und freute sich tierisch.

Erna Erbert (Mitte) erhielt an diesem Tag ihre Ernennungsurkunde aus den Händen von Bürgermeister Michael Mang und ist jetzt stolze Standesbeamtin.

Froh über die Hilfe bei der Ausstellung von Urkunden jeglicher Art ist auch ihre stellvertretende Amtsleiterin Michaela Mohr.

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