Freitag, 10. Juli 2020

Letztes Update:07:24:07 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Start ins Berufsleben bei der Kreisverwaltung Neuwied

Drucken

Landrat Achim Hallerbach begrüßt Verwaltungsnachwuchs

Kreis Neuwied – Elf junge Frauen und Männer starten dieser Tage bei der Kreisverwaltung Neuwied ins Berufsleben. Landrat Achim Hallerbach ernannte die Anwärterinnen und Anwärter für das sogenannte 2. bzw. 3. Einstiegsamt der Beamtenlaufbahn, Dienstbeginn: 1. Juli und begrüßte die neuen Auszubildenden, die offiziell zum 1. August ihre Ausbildung im Kreishaus beginnen werden. Mit auf den Weg gab er allen gute Wünsche.

Lange haftete dem öffentlichen Dienst das Klischee verstaubter Amtsstuben und unflexibler Arbeitsbedingungen an. Aber der öffentliche Dienst ist weit besser als sein Ruf und ein attraktiver Arbeitgeber. So auch die Kreisverwaltung Neuwied.

„Mit rund 660 Bediensteten sind wir mit einer der größten Arbeitgeber im Landkreis. Die Spanne der Berufsbilder, in denen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind, ist dabei so vielfältig wie das Leben selbst. Inzwischen sind wir ein multiprofessionelles Team. Dazu gehören u.a. Sozialarbeiter, Ärztinnen und Ärzte, Hygienefachkräfte, Sozialpädagogen, Bautechniker, Recyclingfachkräfte, Ingenieure und Fachinformatiker, aber natürlich auch „klassische“ Verwaltungsbeamte und -angestellte. Dass wir Sie für unsere Verwaltung gewinnen konnten, freut mich sehr“, heißt Landrat Achim Hallerbach, der als Chef der Kreisverwaltung auch gleichzeitig Dienstvorgesetzter aller Mitarbeiter ist, die neuen Anwärterinnen, Anwärter und Auszubildenden willkommen.

„Wir werden euch in den kommenden zwei bzw. drei Jahren gerne durch die theoretische Ausbildung an der Berufsschule, der Zentralen Verwaltungsschule bzw. der Verwaltungshochschule in Mayen begleiten. Ganz besonders während der praktischen Ausbildungsabschnitte in unserer Verwaltung werden wir euch das nötige Rüstzeug fürs Berufsleben mitgeben“, gibt Nesrin Uslu, Ausbildungsleiterin in der Kreisverwaltung einen ersten Ausblick darauf, was die jungen Leute in den nächsten zwei bzw. drei Jahren erwartet.

Und der ist absolut interessant:

Die erste echte Begegnung mit der Kreisverwaltung haben viele junge Menschen mit der Führerscheinstelle. Bis dahin hat es aber bereits viele unterschiedliche, meist mittelbare, Berührungspunkte gegeben – etwa im Rahmen der Kita-Planung, für die der Landkreis zuständig ist, bei der Schuleingangsuntersuchung des Gesundheitsamtes oder als Träger der meisten weiterführenden Schulen. „An all diese Themen werden wir Sie im Rahmen der Ausbildung heranführen. Wir sind ein tolles engagiertes Team, arbeiten effektiv und bürgerfreundlich und freuen uns, dass Sie zu uns gehören“, gibt der Landrat den frischgebackenen Beamten auf Widerruf zum Start ins Berufsleben mit auf den Weg.

Abgeordneter Sven Lefkowitz: „Nachhaltige Schulen“ ausgezeichnet

Drucken

Für ihr großes Engagement auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit sind Schulen in Rheinland-Pfalz als „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet worden und erhalten einen Nachhaltigkeitsplakette. Dies teilt der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz mit. „Nachhaltiges und umweltbewusstes Denken und Handeln hat bei uns in Kreis Neuwied an dem Martinus-Gymnasium in Linz schon lange einen festen Platz. Ich freue mich sehr, dass das große Engagement der Schulgemeinschaft nun die Anerkennung erfährt, die es verdient. Für die Schülerinnen und Schüler ist die Auszeichnung ein großer Ansporn, das Ziel einer nachhaltigen Schule weiter engagiert zu verfolgen und ich hoffe, dass auch weitere Schulen im Kreis Neuwied bald dazu kommen werden“, sagt der Abgebordnete.

Die Ausschreibung „Nachhaltige Schule“ ist eine Initiative der Landesschüler*innenvertretung und des rheinland-pfälzischen Bildungsministeriums. Landesweit wurden 46 Schulen mit der Plakette „Nachhaltige Schule“ ausgezeichnet. Für ihre herausragenden Verdienste für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbildung wurde an sechs Schulen zusätzlich ein Sonderpreis verliehen, darunter auch die Don-Bosco-Schule, Förderschule in Bad Kreuznach. Die sechs Preisträger-Schulen erhalten jeweils 150 Euro zur Umsetzung von nachhaltigen Projekten.

Nachhaltigkeit und Umweltbildung sollen an rheinland-pfälzischen Schulen künftig noch stärker verankert werden. Nach dem neuen Schulgesetz, das der rheinland-pfälzische Landtag am vergangenen Mittwoch beschlossen hat, soll Nachhaltigkeit Teil des Bildungsauftrags an rheinland-pfälzischen Schulen werden.

Webkonferenz für Vereine in Not stieß auf reges Interesse

Drucken

Das Land Rheinland-Pfalz hat einen Schutzschirm für Vereine in Not aufgespannt. Sven Lefkowitz hat gemeinsam mit Randolf Stich, dem Staatssekretär im Innenministerium Vereine aus der Region zur einer Webkonferenz eingeladen, um deren Fragen und Anliegen zu besprechen.

NEUWIED. Die Corona-Pandemie hat in viele Vereinskassen tiefe Löcher gerissen. Mit dem Hilfsprogramm will die Landesregierung Vereinen unter die Arme greifen, die in Folge der Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind. Durch das Landesprogramm können in Not geratene Vereine mit einem Zuschuss von bis zu 12.000 Euro rechnen. Dafür stellt das Land insgesamt 10 Mio. Euro bereit. Das Programm richtet sich an Sportvereine, Musik-, Kultur- und Gesangvereine aber auch an Vereine im sozialen Bereich.

Aber wie funktioniert das Hilfsprogramm und wie kann ein Verein an der Unterstützung teilhaben? Mit mehr als einem Dutzend Vereinsvertretern erläuterte der Landtagsabgeordnete zusammen mit Staatssekretär Randolf Stich, die geltenden Rahmenbedingungen und Voraussetzungen.

Die Konferenz-Teilnehmer wurden informiert über Hilfen sowohl über den Schutzschirm als auch in Form von steuerlichen Erleichterungen oder Kreditvergaben erhalten. „Das Schutzschirm-Programm ist im Mai gestartet und läuft bis Ende des Jahres. Um Hilfen erhalten zu können, muss der Verein gemeinnützig sein und eine finanzielle Notlage begründen. Er darf keine Ansparungen haben, zweckgebundene Rücklagen hingegen sind möglich. Unterstützung bekommt man zum Beispiel bei Miet- und Pachtkosten, Nebenkosten, unabwendbaren Reparaturkosten, Stornierungskosten und Kreditverpflichtungen. Die maximale Obergrenze der Hilfe beträgt 12.000,00 €. Ein Antrag kann dabei beispielsweise auch vorerst auf 3.000 Euro Zuwendung eingereicht und durch nochmalige Antragstellung bei Bedarf erhöht werden. Bei körperschaftsteuerpflichtigen Vereinen kann das Finanzamt zudem die Steuern herabsetzten oder stunden. Sportvereine können die Unterstützung beim Sportbund Rheinland beantragen, auf dessen Homepage ist ein umfangreicher Katalog mit Fragen und Antworten einsehbar“, fasste Staatssekretär Randolf Stich den Weg für diese Gruppe zusammen.

„Wir freuen uns, dass es gemeinsam gelungen ist, auch kommunal einen Beitrag zur Unterstützung der Vereine auf den Weg zu bringen. Seit kurzem gibt es Vereinshilfen durch die Neuwieder Stadtwerke (SWN) in Höhe von insgesamt 150.000 Euro. Die SWN unterstützt die Vereine in ihrem Versorgungsgebiet mit einem maximalen Auszahlungsbetrag von 5.000 Euro. Das Antragsverfahren läuft noch bis zum 14. August“, berichtet Sven Lefkowitz.

Neben Fragen zur finanziellen Hilfe interessierten sich die teilnehmenden Vereinsvertreter ebenso für die Maßnahmen bzgl. der einzuhaltenden Vorsichtsmaßnahmen bei der Wiederaufnahme von Trainings- oder Übungseinheiten. Deren Bestimmungen sind weiterhin in der aktuellen Corona-Bekämpfungsverordnung einsehbar, oder sind auf der Homepage unter www.sven-lefkowitz.de zu finden.

Sven Lefkowitz zeigte sich erfreut über die rege Diskussion und betont abschließend: „Wir wollen sicherstellen, dass die ehrenamtlichen Strukturen und die Vereinsvielfalt erhalten bleiben. Sie dürfen durch Corona nicht gefährdet werden. Die Vereine haben meine volle Unterstützung und ich stehe gerne als Ansprechpartner auch in Zukunft zur Verfügung“.

Mit dem Bus ganz Neuwied entdecken

Drucken

Vielseitiges Angebot der Tourist Information für den 9. August

Ganz Neuwied auf unterhaltsame Weise „erfahren“: Das können die Teilnehmer eines Angebots der städtischen Tourist Information (TI) am Sonntag, 9. August. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Bahnhofsvorplatz. Die kurzweilige, rund dreistündige Busrundfahrt vermittelt den Teilnehmern auf abwechslungsreiche Weise die Ausdehnung und die Vielgestaltigkeit der Großen kreisangehörigen Stadt Neuwied. Dabei sind Stopps bei einigen Sehenswürdigkeiten eingeplant, ein Stadtführer gibt dazu kompetente und unterhaltsame Erläuterungen.

Vom Hauptbahnhof geht die Fahrt zunächst über Irlich zur Feldkirche, anschließend machen die Teilnehmer unter anderem Station am jüdischen Friedhof in Niederbieber, um über Gladbach zur ehemaligen Abtei Rommersdorf und den Zoo in Heimbach-Weis zu gelangen. In Engers wird dann eine Pause eingelegt, bevor es zurück zur Innenstadt geht.

Die Mindestteilnehmerzahl für diese Tour, für die eine Anmeldung bis spätestens 9. Juli erforderlich ist, liegt bei 12, die Höchstteilnehmerzahl bei 16 Personen. Die Kosten betragen 15 Euro für Erwachsene und 10 Euro für Kinder von 6 bis 14 Jahre. Anmeldung und weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631 802 5555; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Einen Überblick über alle Führungen gibt es im Internet unter https://www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

 

Bürgermeister Mang bleibt durch Pakt mit der AfD im Amt

Drucken

Ist ein solcher Bürgermeister im Stadtvorstand tragbar?

Neuwied. Die Fraktionen von CDU, Bündnis 90/die Grünen, FWG, FDP, Linke und Ich Tu‘s sind über den Ausgang des Abwahlantrages entsetzt! Es ist ein Skandal, dass Michael Mang aus AfD-Gnaden im Amt bleibt!


Die SPD hat in den letzten Tagen allen sechs Fraktionen einen Pakt mit der AfD vorgeworfen und hatte ihren eigenen Deal mit der AfD schon in der Tasche.


Es bleibt nur der Rücktritt des Bürgermeisters!


Die AfD hat Mangs Gesprächsangebot angenommen. Der Fraktionsvorsitzende der AfD, René Bringezu wörtlich: „Nachdem Herr Mang uns, AfD, versprochen hat sich zu ändern, geben wir ihm eine zweite Chance.“

Anderen mit der Moralkeule zu drohen, aber unter dem Tisch selbst jeden Anstand verlieren: So agiert die SPD in Neuwied.

Bürgermeister Mang hatte im Vorfeld der Abstimmung selbst um das Gespräch mit der AfD gebeten. Sein Ziel: Die AfD von einem möglichen JA abzubringen. Die SPD startete eine Schmutzkampagne gegen alle anderen Fraktionen, nur um vom Versagen des eigenen Bürgermeisters abzulenken, und unterstellte anderen die Zusammenarbeit mit der AfD. Die jetzige Abstimmung ist der Beweis dafür, dass es zwischen der AfD und den anderen Fraktionen keine Absprachen gibt.

Dreister geht es nicht mehr. Gegen die Stadt, gegen die Mitarbeiter, gegen die Bürger.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL