Montag, 18. November 2019

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„Keine weiteren Windräder in den Wäldern!“

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Erwin Rüddel fordert einen Ausbau der Windkraft mit Vernunft und Augenmaß

Kreisgebiet. „Keine weiteren Windräder mehr in den Wäldern“, fordert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. Dabei hat der Parlamentarier einmal mehr den Klimaschutz, aber auch die durch Borkenkäferbefall verursachte Schädigung der heimischen Wälder im Blick.

Der Wald sei ein bestes Beispiel und ein Garant für funktionierenden Klimaschutz. Die durch Borkenkäferbefall und die Dürre verursachende Hitze des zurückliegenden Sommers beeinträchtigten Wälder dürften nicht noch zusätzlich durch Rodungen für Windräder weiter geschwächt werden.

„Die Wälder, insbesondere unsere heimischen Wälder mit einem starken Fichtenbestand, lassen aufhorchen und es nicht zu noch dezimierend einzugreifen.

Wir brauchen den Wald, einen gesunden Wald. Da ist jeder gesunde Baum überlebenswichtig. Zudem gilt hier das Prinzip der Pflege“, sagt Rüddel.

Damit ist der Abgeordnete nicht generell gegen den Ausbau der Windenergie. Dieser müsse, da geht Rüddel mit der Positionierung der rheinland-pfälzischen CDU-Landtagsfraktion konform, jedoch in geordneter und wirtschaftlicher Weise verlaufen und zusammen mit der Bevölkerung durchgeführt werden. „Wir brauchen auf dem Weg gerade die Akzeptanz der Menschen in der Nachbarschaft solcher Anlagen“, konstatiert der Bundestagsabgeordnete.

Es sei wichtig und erforderlich, dass im Flächennutzungsplan Gebiete für Windkraftanlagen privilegiert ausgewiesen werden. Wenn eine Fläche für die Nutzung von Windenergie geeignet sei, so solle diese auch zu diesem Zweck vorrangig genutzt werden können. Hier müssten Wälder außen vor bleiben.

So sieht das auch Christel Hussing von der „BI Siegtal“. Sie argumentiert: „Der Wald filtert Feinstaub, tötet Luftkeime ab, befeuchtet Luft, speichert CO2, produziert Sauerstoff, sichert das Grundwasser und dämpft den Lärm. Der Wald bietet vielen Menschen nicht nur Arbeit, sondern auch Stille und damit notwendige Erholung vom stressigen Alltag. Daneben ist er Heimat unterschiedlicher Wildtiere und unzähliger Pflanzen.“ Erwin Rüddel ist sich mit Christel Hussing einig darüber, dass nicht weiterhin Wälder der „Windkraftenergie“ geopfert werden.

Auch zum Thema „Abstandsflächen“ hat Rüddel eine manifestierte Meinung. So erachtet er eine Abstandsregelung von 1100 Metern zu Dörfern bzw. Wohnbebauungen als unbedingtes Einhaltens-Muss. Geringere Abstände würden, auch da sind der CDU-Bundestagsabgeordnete und die CDU-Landtagsfraktion der gleichen Überzeugung, durch Schallübertragung und Schattenwurf zu negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung und deren Akzeptanz führen.

„Ein Ausbau alternativer Energien, wie der Windkraft ist grundsätzlich zu befürworten, allerdings nicht auf Kosten der Gesundheit von Mensch und Natur“, bekräftigt Erwin Rüddel auch als Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag.

Nach dem Ende von Selgros kommt auch das Aus für die Tankstelle

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Erdgas nur noch bis 27. November, Sprit bis 7. Dezember - SWN bereits auf der Suche nach neuem Standort

Neuwied. Das Aus des Selgros-Marktes bedeutet auch das Ende der Tankstelle und der Erdgastankstelle auf dem Gelände an der Stettiner Straße. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) sind bereits auf der Suche nach einem neuen Standort.

Am 27. November, eventuell ein oder zwei Tage später, ist vorerst Schluss fürs Tanken von Erdgasfahrzeugen in Neuwied. Dann beginnen die SWN, in Abstimmung mit Pächter Ralf Bolz, mit dem Rückbau der Anlage, die 2005 errichtet wurde. Für andere Fahrzeuge ist der 7. Dezember der letzte Tag, dann lässt auch Bolz die Tanksäulen abbauen.

Bolz hat die Tankstelle bei Selgros gepachtet, die wiederum einen Vertrag mit den Eigentümern hatten: „Ich hätte gerne weitergemacht. Ich wollte das Tankstellengelände von den Eigentümern kaufen und hätte auch zusätzlich investiert. Das war leider nicht realisierbar.“ Die Zusammenarbeit mit den SWN war gut, betont er. Auch der Standort hatte Vorteile: „Wir hatten eine gute Frequenz durch den Markt und die Waschanlage. Außerdem waren wir günstiger als andere, daher kamen viele Kunden bewusst zu uns.“

Wer als Kunde Erdgas tanken will, muss nach dem 27. November – vorläufig - Umwege in Kauf nehmen. Die nächsten Gelegenheiten sind in Koblenz, Mogendorf oder am Autohof an der A61. Laut Geschäftsfeldleiter Udo Engel sind die SWN bereits auf der Suche nach einem neuen Standort in Neuwied: „Das ist leider nicht so einfach. Selbst wenn der Pächter dem zustimmt, braucht es das grüne Licht des jeweiligen Konzerns.“ Auch wenn man kurzfristig einen Standort finde, sei frühestens drei bis fünf Monate später mit der Eröffnung zu rechnen: „Die Errichtung geht relativ schnell. Was dauert, das ist das Genehmigungsverfahren bei der Aufsichtsbehörde. Leider.“

 

Wöchentliche Leerung der Biotonne endet am 24. November

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Persönlicher Abfuhrkalender und Müllwecker-App erinnern an Termine

Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, beginnt in Kürze der Winterabfuhrrhythmus für die Biotonne. Von Montag, 25. November 2019 bis einschließlich Freitag, 14. Februar 2020 werden die Biotonnen nur noch alle 3 Wochen geleert, immer gemeinsam mit der Restabfalltonne.

Anschließend geht es wieder im wöchentlichen Rhythmus weiter. Elektronische Unterstützung bei der Erinnerung an die Abfuhrtermine gibt es auf der Webseite der Abfallwirtschaft. So finden sich unter www.abfall-nr.de/app.htm die Download-Links zum kostenlosen „Müllwecker“, einer Smartphone-App mit individuell einstellbarer Erinnerungsfunktion. Auch kann jederzeit ein persönlicher Abfuhrkalender unter  www.abfall-nr.de/meinkalender/ heruntergeladen werden, der nur die Abfuhrtermine an der eigenen Adresse auflistet. Diese Termine lassen sich dann per Mausklick in alle gängigen elektronischen Terminkalender integrieren. Weitere Informationen unter Tel. 02631/803-308 Kreisverwaltung Neuwied.

Wegen Treibjagd wird Fürstenweg gesperrt

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Das Fürstenhaus zu Wied  veranstaltet am Samstag, 16. November, eine große Treibjagd in einem markierten Bereich zwischen Monrepos, Rockenfeld, Altwied und dem Forsthaus Friedrichsthal. Der Fürstenweg zwischen Monrepos und Laubachsmühle sowie alle weiteren Wanderwege in diesem AreaL werden daher am 16. November gesperrt. Zur Wildberuhigung werden bereits vier bis fünf Tage vorher entsprechende Informationen für Wanderer an den Hauptzugängen zum Fürstenweg und den städtischen Wandertafeln angebracht.

Kreisvorstand der CDU Neuwied möchte mit Ellen Demuth in eine dritte Wahlperiode gehen

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Einstimmiger Beschluss für die Landtagsabgeordnete aus Linz

Neuwied/Linz. Die Mitglieder des CDU-Kreisvorstandes Neuwied haben in ihrer letzten Sitzung die Landtagsabgeordnete Ellen Demuth einstimmig zur Kandidaten für die nächsten Landtagswahlen im Jahr 2021 nominiert. „Ellen Demuth ist eine engagierte Volksvertreterin, die sich stets für die Belange und Interessen in ihrem Wahlkreis sowie darüber hinaus einsetzt“, so Kreisvorsitzender Erwin Rüddel, MdB und er sagt weiter: „Wir freuen uns auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Ellen, damit sie ihre Arbeit auch in einer dritten Wahlperiode fortführen kann.“

Ellen Demuth ist 37 Jahre alt und stammt aus Linz am Rhein. Sie ist Vorsitzende der Enquete Kommission Tourismus und Mitglied in den Ausschüssen für Medien, Digitale Infrastruktur und Netzpolitik sowie Gleichstellung und Frauenförderung. „Ich freue mich über die breite Unterstützung aus dem Kreisvorstand und sehe dies auch als Wertschätzung meiner aktuellen politischen Arbeit, die ich gerne mit selbigem Engagement und Freude fortführen möchte“, so Ellen Demuth nach dem Beschluss im Kreisvorstand.

Die Aufstellung der Direktkandidatin oder des Direktkandidaten für den Wahlkreis 3 (Linz am Rhein/Rengsdorf) erfolgt im März 2020 in einer Vertreterversammlung.

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