Sonntag, 24. Januar 2021

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Lana Horstmann besuchte Polizeiinspektion Straßenhaus

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NEUWIED/DIERDORF/PUDERBACH. Bei dem Informationsbesuch informierte Hautkommissar Ulrich Hoppen die SPD-Landtagskandidatin über das weitläufige Einsatzgebiet der Polizeiinspektion (PI) Straßenhaus und die vielen verschiedenen Zuständigkeiten. So konnte Lana Horstmann auch von Ulrich Hoppen über die neue Aufgabe um die Betreuung des Impfzentrums für den Kreis Neuwied in Oberhonnefeld informiert werden, wovon sich Horstmann beeindruckt zeigt: „Für das gesellschaftliche Zusammenstehen in Zeiten der Corona-Pandemie sind diese Aufgabenfelder für unser aller Wohl enorm wichtig. Bei den Einsatzkräften wissen wir die Aufgabe in besten Händen. Mein Dank gilt allen Beteiligten“, so Horstmann

Darüber hinaus konnte Hoppen die aktuellen Tätigkeits-Schwerpunkte der Straßenhausener Polizei umfangreich darlegen. Im gemeinsamen Gespräch wurde darüber hinaus das Bemühen des Landes Rheinland-Pfalz um die Beamtinnen und Beamten deutlich, wie Horstmann ausführt: „Unsere Polizei hat einen absolut hohen Stellenwert, deswegen ist es genau das richtige Signal, dass so viele Polizisten wie nie zuvor in Rheinland-Pfalz ausgebildet werden und kräftig in die verbesserte Ausstattung investiert wird. Der PI Straßenhaus gilt mein Dank für die genommene Zeit und den gelungenen Austausch. Gerne werde ich die Arbeit weiterhin interessiert und unterstützend begleiten“, so die Landtagskandidatin Lana Horstmann abschließend.

SPD Neuwied: Arbeitskreis für Umweltschutz fordert Renaturierung des Weiser Bachs

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Damit Gewässer nachhaltig funktionieren, ist auch ein naturnahes und ökologisch sinnvoll behandeltes Gewässerbett notwendig. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Bachläufe entgegen ihrer Naturform behandelt, so auch der Weiser Bach im Stadtteil Heimbach-Weis. Der Arbeitskreis für Umweltschutz, Klimaschutz und Mobilität der SPD Neuwied setzt sich für eine umweltfreundliche Rückführung ein.

NEUWIED. Die Neuwieder Sozialdemokraten machten bereits im August letzten Jahres darauf aufmerksam, dass es für ein funktionierendes Ökosystem unabdingbar ist, Eingriffe in die Natur, zumindest soweit städtebaulich möglich, wieder rückgängig zu machen, damit sich ein Ökosystem regenerieren kann.

Die Sprecherin des Arbeitsreises, Stefanie Stavenhagen, hält die Renaturierung des Weiser Bachs, welcher zum Teil in einer betonierten Rinne verläuft, für ein lohnendes Projekt. Zudem sei es ein günstiger Zeitpunkt, mit diesem Standort zu beginnen, da ohnehin die Überplanung des ehemaligen Hauptschule-Komplexes anstehe und die dafür notwendigen Planungskosten im kommenden Haushalt bereitgestellt würden. Ziel sei es nach Stavenhagen, den Weiser Bach in einigen Bereichen wieder in ein natürliches Bachbett zu bringen und somit möglichst vielen Pflanzen und Kleinstlebewesen wieder einen Lebensraum zu bieten.

Auch würde mit dieser Maßnahme eine deutliche Aufwertung der Umgebung einhergehen, denn der betonierte Teil des Baches wird regelmäßig zugemüllt: „Gleichzeitig belastet der Müll die Wasserqualität des Zuflusses der Folgegewässer“ so Stavenhagen, die sich gemeinsam mit ihren Arbeitskreis-Mitgliedern schon vor einigen Wochen ein Bild von der Lage vor Ort machte.

Die Rückführung in ein natürliches Bachbett böte dem Niederschlagswasser zudem wieder natürliche Versickerungsmöglichkeiten und somit eine Regulierung des Grundwasserspiegels, was auch mit Blick auf Starkregenereignisse einen zusätzlichen positiven Effekt hätte.

Dass dieses Vorhaben eine sinnvolle Forderung ist, unterstreicht auch Lana Horstmann als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion und Landtagskandidatin:

„Dieses Projekt kann ein echtes Vorbild für weitere Renaturierungsmaßnahmen von Gewässerläufen im Stadtgebiet sein, denn die zunehmenden Starkregenereignisse zeigen dringenden Handlungsbedarf auf. Zudem gibt es mit der Aktion Blau-Plus vom Rheinland-Pfälzischen Umweltministerium eine passende Förderkulisse, bei der Gewässerentwicklungsmaßnahmen in kommunaler Trägerschaft mit bis zu 90 % Zuschuss gefördert werden können“. Lana Horstmann verweist weiter darauf, dass die Stadtratsfraktion im Rahmen der Haushaltsdebatte auch dieses Anliegen betont hat: „Bei der kommenden Betrachtung des Rommersdorf-Komplexes soll die Renaturierung des Weiser Bachs berücksichtigt werden, das haben wir im Rat deutlich gemacht. Mit der Aktion Blau Plus vom Land werden Gewässerentwicklungsmaßnahmen mit den Schwerpunkten der ökologischen Funktionsfähigkeit, dem Hochwasserrückhalt und der Integration weiterer Allgemeinwohlbelange maßgeblich gefördert. Für Neuwied sind diese Schwerpunkte allesamt wichtig. Deshalb werden wir dieses Anliegen auch bestmöglich unterstützen“, so Horstmann abschließend.

MGH Neuwied bleibt im Januar mit Einschränkungen geöffnet

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Trotz großer Einschränkungen bleibt das Mehrgenerationenhaus Neuwied geöffnet. Während normale Kursangebote und Gruppentreffen noch mindestens bis Ende des Monats pausieren bleibt das Haus für Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf, nach vorheriger Terminvergabe, geöffnet. Wer etwa Hilfe beim Ausfüllen von Formularen oder Anträgen benötigt, ein Bewerbungsschreiben erstellen muss oder sonstige konkrete Hilfen braucht, kann sich zwecks Terminvereinbarung im Mehrgenerationenhaus Neuwied melden.

Alle weiteren MGH Angebote finden zur Zeit in digitaler Form oder per Telefon statt.

Wer sich aufgrund der geltenden Abstandregeln und Kontakteinschränkungen einsam fühlt und Redebedarf hat ist herzlich eingeladen zum „Besuch per Telefon“. Unsere ehrenamtlich Aktiven freuen sich auf einen – gerne auch regelmäßigen – Plausch über Gott und die Welt. Auf Wunsch vermitteln sie Interessierte auch gerne zu „Telefon-Paaren“ oder „Telefonring-Gruppen“ zum regelmäßigen Austausch.

Das Büro ist momentan montags bis donnerstags von 08:30 – 13:00 Uhr besetzt und telefonisch erreichbar unter 02631 390730 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Stets aktuelle Informationen dazu finden Sie auf der Homepage www.mgh-neuwied.de

Gestaltung öffentlicher Freizeitflächen für die Jugend

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Meinungen und Bedürfnisse müssen eingebunden werden

Bei der Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Raumes spielen die Interessen von Kindern und Jugendlichen eine große Rolle. Zudem müssen integrative und soziale Aspekte bei etwaigen Arealgestaltungen ausreichend Berücksichtigung finden.
NEUWIED. Im Rahmen der Überplanung des Germaniaplatzes im Sandkauler Weg war jüngst vonseiten der CDU-geführten Papaya-Koalition zu vernehmen, dass dort ein zusätzlicher Skateplatz neben dem bereits im Stadtpark an der Eishalle Bestehenden errichtet werden soll. Dass die öffentlichen Plätze und Flächen in Neuwied vonseiten der Papaya-Koalition weiter jugendgerecht beabsichtigt werden zu gestalten, sei prinzipiell positiv zu bewerten und werde begrüßt, so die Sozialdemokraten. Jedoch werde gewünscht, dass die Kinder und Jugendlichen als entsprechende Zielgruppe in dem Prozess zur Umgestaltung bestmöglich eingebunden und gehört werden, damit die Maßnahmen auch die richtigen Bedürfnisse befrieden können. Hierzu führt Lana Horstmann als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion aus: „Das Areal Germaniaplatz ist ein wichtiger Aktionsraum vor allem für Kinder und Jugendliche aus dem unmittelbaren Umfeld und dient als wichtiger interkultureller Begegnungs- und Integrationsort. Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass der Sportplatz endlich umgebaut wird. Aber auch die Umgestaltung des benachbarten Spielplatz-Geländes ist von gleichsam bedeutend öffentlichen Interesses. Deswegen könnte man hier idealerweise an der bekannten Spielleitplanung anschließen, bei welcher die Kinder und Jugendliche ‚ihre Stadt‘ selbst gestalten. Dann könnte das Ergebnis auf dem Areal Germaniaplatz auch praktisch das verkörpern, wofür es weiter stehen soll: Dass die dort lebenden Menschen nicht abgehängt, sondern mitgenommen und beteiligt werden“. Neben den sozial-integrativen Aspekten, die beim Vorhaben um die Überplanung stärker bedacht werden müssen, nimmt Lana Horstmann auch die bauliche Absicht des Skateparks ins Auge und hinterfragt, ob das die Flächengestaltung ist, die wirklich gewünscht oder benötigt wird: „Aus der Pressemitteilung der CDU geht hervor, dass sie im nächsten Stadtrat einen Antrag zur Planung und Kostenschätzung für dieses Gelände einbringen wollen. Weiter ist zu lesen, dass die Kinder und Jugendlichen erst danach beteiligt werden sollen. Hier muss kritisch gefragt werden, warum die entsprechenden Adressaten des Vorhabens, nämlich die Kinder und Jugendlichen, nicht schon von Anfang an in gebührender Weise mit einbezogen und berücksichtigt sind oder waren. Die Neuwieder Jugend hat viele Ideen und Vorstellungen. Hierunter fallen beispielsweise Vorstellungen zum Beachsoccer, Basketball, Tischtennis oder auch einer Mountainbike-Strecke oder Grillplätzen und vieles mehr“. Gemeinsam merken die Sozialdemokraten an, dass es doch interessant zu wissen wäre, ob die städtische Jugend für den Germaniaplatz eine andere Aktivität als die eines weiteren Skateparks wählen würde, zumal der bestehende Skatepark im Stadtpark ebenso erweitert werden könne. Dadurch könne der Germaniaplatz auch einem anderen Schwerpunkt zugeführt werden, wenn dies gewünscht sei, so die SPD-Stadtratsfraktion.

„Es wäre zumindest der richtige Weg, über die weitere Nutzung des Germaniaplatzes von denjenigen entscheiden zu lassen, für den er umgestaltet werden soll – unseren städtischen Kindern und Jugendlichen. Dass diese sehr aktiv im Bereich der Gestaltung von Freizeitflächen sind, beweist deren Engagement um die Neugestaltung des Stadtpark-Areals. Deren Meinung sollte es auch gelten für die Überplanung des Germaniaplatzes einzubeziehen“, so Lana Horstmann.

Abschließend ergänzt Fredi Winter als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Stadtmitte/Irlich, dass der gesamte Ortsvereinsvorstand attraktivitätssteigernde Maßnahmen begrüße.

Zahlungsunfähigkeit abgewendet

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Erste Auszahlung der Novemberhilfe des Landes wird an den Zoo Neuwied gehen - Ministerpräsidentin Malu Dreyer begrüßt bürgerschaftliches Engagement bei Rettung

Mit großer Freude hat die Landesregierung die Mitteilung der Stadt Neuwied aufgenommen, dass die drohende Zahlungsunfähigkeit des Neuwieder Zoos sich nicht bewahrheite. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte alle Beteiligten zu einem Runden Tisch eingeladen, auf den die kommunalen Vertreter angesichts der nunmehr aktualisierten Lage verzichtet haben.

Durch ein herausragendes bürgerschaftliches Engagement, eine überwältigende Spendenbereitschaft und die Finanzhilfen von Land und Bund sei das Liquiditätsproblem des Zoos vorerst gelöst. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Neuwieder Zoo die Pandemie überstehen wird. Ich danke den zahlreichen Spendern und Spenderinnen für die unglaubliche Summe von 250.000 Euro. Das zeigt, wie sehr der Zoo den Menschen in und um Neuwied am Herzen liegt“, sagte die Ministerpräsidentin. Sie kündigte an, der Zoo werde aus Landes- und Bundesmitteln in den kommenden Wochen zusätzlich mit weiteren Mitteln von über 150.000 Euro unterstützt.

Das Umweltministerium hat zudem seine Unterstützung von notleidenden Tierheimen, Zoos und vergleichbaren Einrichtungen bis zum 30. Juni 2021 verlängert. „Mit unserem Nothilfeprogramm helfen wir schnell und unbürokratisch, damit die Einrichtungen die stark angespannte Situation meistern können. In einem Brief an die Einrichtungen im Land habe ich auf diese Unterstützung hingewiesen, damit die verfügbare finanzielle Unterstützung auch abgerufen wird. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit der Corona-Futterhilfe alle Zoos, Tierheime und vergleichbaren Einrichtungen im Land zu unterstützen“, so Staatsministerin Anne Spiegel. Mit der Corona-Futterhilfe können bis zu 80 Prozent der während der Schließungstage angefallenen Futter- und Tierarztkosten ersetzt werden. Insgesamt stehen bis zu eine Million Euro für die mehr als 80 Tierheime und fast 30 Zoos zur Verfügung. Davon hat das Ministerium bisher rund 167.000 Euro an Tierheime, Zoos und vergleichbare Einrichtungen ausgezahlt. Der Zoo Neuwied hatte hier in der Vergangenheit rund 8.000 Euro monatlich bekommen; mit dieser Summe kann er nach einem entsprechenden Antrag wieder rechnen.

Sobald die Freischaltung des Bearbeitungssystems durch den Bund erfolgt ist, kann nach bereits erfolgter Abschlagszahlung in Höhe von 10.000 Euro die restliche Auszahlung der Novemberhilfe in Höhe von 89.000 Euro an den Zoo durch das Land veranlasst werden. Dieses Verfahren gilt dann auch für alle anderen berechtigten Antragssteller. Die Erste Auszahlung der Novemberhilfe im Land Rheinland-Pfalz wird an den Zoo Neuwied gehen.

Nach einem Hinweis des Landes hat der Zoo nunmehr auch die Dezemberhilfe in Höhe von 60.000 Euro beantragt. Das Land rechnet mit der Auszahlung eines Abschlages durch den Bund in Höhe von 30.000 Euro. Sobald der Antrag dann auch beim Land eingegangen ist, wird auch dieser zügig bearbeitet, sodass weitere 30.000 Euro fließen können. Sobald eine Antragstellung möglich ist, kann der Zoo voraussichtlich auch mit Mitteln aus der Überbrückungshilfe III rechnen.

„Es ist wichtig, dass der Zoo weiterhin Bestand hat und die Tiere versorgen kann. Der Zoo hat nicht nur eine Naherholungsfunktion für die Bürgerinnen und Bürger, er ist auch ein bedeutendes touristisches Ausflugziel für unsere Gäste. Diese herausfordernden Zeiten können wir nur durch einen starken Zusammenhalt im Land gemeinsam überstehen. Mir ist ebenso wichtig, dass auch alle anderen Unternehmen die beantragten Hilfen nun schnell bewilligt bekommen, um unseren Wirtschaftsstandort, unsere Unternehmen und die Arbeitsplätze zu erhalten“, betonte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Bei der Dezemberhilfe werden seit 5. Januar Abschläge von bis zu 50.000 Euro ausgezahlt, eine Bewilligung und Bearbeitung durch die Länder ist voraussichtlich noch im Januar möglich.

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