Mittwoch, 27. März 2019

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BahnlÀrm und Bahnsicherheit

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Es ist eher fĂŒnf nach zwölf als fĂŒnf vor zwölf

Landrat begrĂŒĂŸt Engagement der Berliner Parlamentsgruppe BahnlĂ€rm

Kreis Neuwied – Auf Initiative und Einladung des Neuwieder Landrats Achim Hallerbach und seines Stellvertreters Michael Mahlert, trafen sich in Leutesdorf Vertreter der BĂŒrgerinitiativen und die entsprechenden Verwaltungsspitzen der Anliegerverbandsgemeinden sowie dem Bundestagsabgeordneten Erwin RĂŒddel zu einem GesprĂ€ch zum Thema „BahnlĂ€rm und Alternativstrecke“. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert, der die Sitzung in Absprache mit Landrat Achim Hallerbach leitete, stellte eingehend fest, dass die Unruhe in der Bevölkerung mit jedem Tag wachse.

Der Vorsitzende der Leutesdorfer BahnlĂ€rminitiative, Erich Schneider, skizzierte ausfĂŒhrlich die Probleme und die Ängste der Anliegergemeinden. Nur durch eine konzertierte Zusammenarbeit aller Initiativen im Mittelrheintal und die klare Forderung von kurz-, mittel- und langfristigen Zielen, könnten die berechtigten Anliegen der Menschen mit Nachdruck gegenĂŒber der Bahn und der Bundespolitik eingefordert werden. Eine Alternativstrecke könne nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Bis dahin seien kurz- und mittelfristige Maßnahmen dringend erforderlich.

Diese EinschĂ€tzung teilten alle anwesenden Teilnehmer und man formulierte einmĂŒtig einen Forderungskatalog, der wie folgt aussieht.

Kurzfristige LĂ€rmschutzziele:

  • keine weitere Zunahme des GĂŒterverkehrs auf der Mittelrhein-Trasse;
  • Tempolimits in Ortsdurchfahrten zur Reduzierung des LĂ€rms und der ErschĂŒtterungen, insbesondere auch wegen den Gefahrgut-Transporten;
  • BerĂŒcksichtigung des Maximalpegels (anstelle Mittelungspegel);
  • die Umsetzung beschlossener Maßnahmen ĂŒberwachen: Verbot lauter GĂŒterzĂŒge ab 2020, Einbau der Messstationen, davon zwei im unteren Mittelrheintal

Mittelfristiges Ziel:

  • ErtĂŒchtigung vorhandener Bahntrassen außerhalb des Rheintals

Langfristiges Ziel:

  • Umsetzung einer Alternativstrecke, erste PrioritĂ€t hat dabei eine Tunnellösung.

„Zum Thema Sicherheit an der Rheintrasse hat das tragische UnglĂŒck in Unkel gezeigt, welch unverantwortlich hohes Gefahrenpotenzial hier jeden Tag ganz nah an der Wohnbebauung mit hohem Tempo und zu jeder Tages- und Nachtzeit vorhanden ist“, so Michael Mahlert. Die Runde einigte sich darauf, dass die Ergebnisse des Leutesdorfer Treffens in den großen BahnlĂ€rmgipfel am Montag, den 25. MĂ€rz 2019 in Weißenthurm eingebracht werden. „Zusammen mit Landrat Achim Hallerbach werde ich im Einklang mit allen BĂŒrgerinitiativen und allen Kolleginnen und Kollegen mit großem Engagement im Sinne unserer Bevölkerung fĂŒr eine Verbesserung der Situation kĂ€mpfen. Mein Dank gilt auch dem Bundestagsabgeordneten Erwin RĂŒddel, der in dieser Angelegenheit die Stimme des Landkreises Neuwied in Berlin ist“, so Mahlert abschließend.

Zwischenzeitlich hat sich der zustĂ€ndige StaatssekretĂ€r im Berliner Verkehrsministerium fĂŒr eine Machbarkeitsstudie einer Alternativstrecke ausgesprochen. „Unser Dank gilt hier auch insbesondere der Berliner Parlamentsgruppe mit Erwin RĂŒddel, die sich vehement fĂŒr die Belange und die Interessen des Mittelrheintals einsetzen,“ betonte Landrat Achim Hallerbach.

Einladung der SPD zum BĂŒrgergesprĂ€ch in Rodenbach

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Rodenbach. Der Ortsverein der SPD Niederbieber-Segendorf lĂ€dt zum jĂ€hrlichen BĂŒrgergesprĂ€ch am Sonntag, 24. MĂ€rz 2019 nach Rodenbach ein. Um 10.30 Uhr beginnt der traditionelle Rundgang, Treffpunkt am „Dorftreff“, Niederbieberer Str. 28, 56567 Neuwied und im Anschluss ab 11.00 Uhr findet in den RĂ€umlichkeiten des „Dorftreffs“ der gemeinsame Austausch statt. FĂŒr Fragen und Anregungen stehen der Vorstand des Ortsvereins, Fredi Winter MdL, BĂŒrgermeister Michael Mang, Stadtratsfraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz, GeschĂ€ftsfeldleiter SBN, Frank Schneider und die Stadtratsmitglieder Sigurd Remy, Dieter Mees, Petra Grabis sowie Ortsvorsteher Uwe Preis zur VerfĂŒgung. Die SPD Niederbieber-Segendorf freut sich auf eine rege Teilnahme.

SPD fordert mehr Einsatz fĂŒr erneuerbarer Energien auf den stĂ€dtischen GebĂ€uden

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FĂŒr die Sozialdemokraten im Neuwieder Stadtrat ist der Einsatz von erneuerbarer Energie von großer Bedeutung.

Vorsitzender Sven Lefkowitz: „Die Stadtwerke Neuwied (SWN) werben mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Daher sollten alle Möglichkeiten in Zusammenarbeit mit der Stadt und den anderen stĂ€dtischen Gesellschaften intensiv genutzt werden.

Wir wollen, dass die DĂ€cher aller stĂ€dtischer Liegenschaften danach ĂŒberprĂŒft werden, ob dort erneuerbare Energien wie Photovoltaik angebracht werden können. Pult- und SatteldĂ€cher sind dafĂŒr hervorragend geeignet. Wir haben im Stadtrat den Weg frei gemacht, eine Stelle fĂŒr einen Energiemanager bei der Stadtverwaltung zu besetzen. Das wĂ€re eine wichtige und ĂŒberaus sinnvolle  Aufgabe in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken hier tĂ€tig zu werden “.

Der SPD-Ortsverein Oberbieber hat bereits eine entsprechende Anfrage an Stadt und Stadtwerke bei der Sanierung der Oberbieberer Grundschule auf den Weg gebracht.

Der Ortsverein Oberbieber begrĂŒĂŸt in diesem Zusammenhang, dass BĂŒrgermeister Michael Mang den Stadtwerken bereits die Grundrisse des Objekts und eine Machbarkeitsstudie zur Photovoltaik mit der Bitte um PrĂŒfung zugeleitet hat.

„Wir werden das Thema auch in den Aufsichtsrat der Stadtwerke einbringen, damit zĂŒgig alle geeigneten FlĂ€chen auf stĂ€dtischen DĂ€chern im ganzen Stadtgebiet ĂŒberprĂŒft und die sinnvollen Maßnahmen auf den Weg gebracht werden.“

„In diesen bewegten Zeiten mĂŒssen wir vor Ort alles tun, um eine echte Vorbildfunktion in Sachen Energiewende zu erreichen“, resĂŒmiert Lefkowitz abschließend.

Wie stellen Sie sich die Zukunft der EU vor ?

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Diese Frage stellt der Veranstalter der Demo von Pulse of Europe Neuwied am kommenden Samstag, 23.3.19, dieses Mal Vertretern aller in Stadt und Kreis vertretenen Parteien. „Da wir als BĂŒrgerbewegung parteiunabhĂ€ngig sind, bieten wir keine WahlkampfbĂŒhne“, so der Veranstalter. Ein „Abspulen“ von Wahlprogrammen werde es also nicht geben, die könne man nachlesen. Die Frage nach der Zukunft der EU ist hingegen persönlich gemeint, denn wir alle, also auch die Politiker, haben persönliche Erfahrungen mit und in Europa gemacht. Die Frage stellt sich also an den BĂŒrger hinter dem Politiker.

Am offenen Mikrofon haben die DemoteilnehmerInnen anschließend die Möglichkeit zu RĂŒckfragen und Kommentaren.

Die Demo beginnt am Samstag, 23.3.19 wieder um 11.00 Uhr auf dem Neuwieder Luisenplatz, Langendorfer Str 112, gegenĂŒber American Sportsbar.

Alle Interessierten sind wir herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Alle Veranstaltung in einer BroschĂŒre

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Kinder- und JugendbĂŒro bringt neues Programmheft raus

Die vielfĂ€ltigen AktivitĂ€ten des Kinder- und JugendbĂŒros (KiJub) mit dem Jugendzentrum Big House sind kein Geheimnis. Eine große Zahl von Flyern machte darauf in der Vergangenheit aufmerksam. Schnell ging in dieser Papierflut aber die Übersicht verloren, und die Schulen, in denen sie auslagen, vermĂŒllten. Deshalb kam Tanja Buchmann (Mitte) vom KiJub die Idee, alle Flyer in einer BroschĂŒre zu vereinen. UnterstĂŒtzt wurde sie dabei von Carolin Faller (rechts), PressebĂŒro der Stadt Neuwied. Auch der zustĂ€ndige Dezernent Michael Mang förderte die neue grafische Umsetzung: „Sowohl Eltern als auch Kinder beziehungsweise Jugendliche bekommen jetzt das breite Angebot der stĂ€dtischen Kinder- und Jugendförderung ĂŒbersichtlich prĂ€sentiert und vor allem macht die BroschĂŒre Lust zum Mitmachen.“ Das Programmheft wird zukĂŒnftig halbjĂ€hrlich erscheinen und ist im KiJub, Schulen, Kinder- und Jugendtreffs kostenlos erhĂ€ltlich.

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