Dienstag, 28. Januar 2020

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Neuwieder Landrat unterstützt zwei Organisationen

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Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach verzichtete wieder darauf, Weihnachtsgrüße an Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirchen, Vereinen und Verbände zu versenden. Stattdessen stellte er den Geldbetrag für zwei Organisationen zur Verfügung. Dieses Mal ging die Spende über je 200 Euro an den Kinderschutzdienst Bad Hönningen des HTZ Neuwied und den Verein Trotzdem Lichtblick. „Ich bedanke mich bei dieser Gelegenheit stellvertretend auch bei allen anderen ehrenamtlich Aktiven, wie z.B. Mitgliedern von Selbsthilfegruppen, die mit Sachverstand und Beistand anderen Menschen uneigennützig helfen und ich möchte auf diesem Wege allen meine guten Wünsche für das neue Jahr übermitteln“, so Landrat Achim Hallerbach bei der Spendenübergabe. Heidetraut Kluckow (Trotzdem Lichtblick) und Helga Rams (Kinderschutzdienst Bad Hönningen des HTZ Neuwied) nahmen die Spende dankend entgegen. Achim Hallerbach machte abschließend deutlich: „Ich möchte an dieser Tradition festhalten, damit das Geld dort eingesetzt werden kann wo es gebraucht wird.“

Stadt erneuert Radweg außerplanmäßig

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150 Meter langes Teilstück in Engers wird ebenfalls saniert

Über den ursprünglichen Plan hinaus wird der Rhein-Radweg in Engers momentan erweitert. Dabei handelt es sich um ein rund 150 Meter langes Teilstück des ursprünglichen Weges, das vom Bolzplatz bis zur Radweg-Kreuzung unterhalb der Bebauung führt. Der Weg dort war laut Tiefbau-Abteilungsleiter Manfred Reitz in sehr schlechtem Zustand. Da das Wasser nicht mehr richtig versickerte, verschlammte er zusehends.

„Weil die mit der Sanierung des Radwegs beauftragte Firma momentan sowieso noch in dem Areal tätig ist, um einige Materialfehler auszubessern, haben wir uns dafür entschieden, die kurze Strecke ebenfalls zu erneuern“, berichtet Reitz. Heißt: Die alte, marode Schicht wird entfernt, anschließend wird das Teilstück mit demselben Material aufgebaut, das beim neuen Radweg verwendet wurde. Die Kosten dafür liegen bei rund 10.000 Euro. „Dafür ist dann die Anbindung an den Ort in perfekten Zustand“, betont der Abteilungsleiter. Die Arbeiten sollen Ende Januar beendet sein.

Reitz hat noch eine weitere gute Nachricht für Radfahrer: Die Fortführung des Radwegs bis zum Graue Turm ist in Planung, ein erster Entwurf liegt bereits vor. „Unter anderem müssen wir aber noch die Zustimmung des Wasser- und Schifffahrtamts einholen“, macht Reitz klar. „Und natürlich Fördergelder beantragen.“

Aufruf in Bad Hönningen: Leben retten – Tod verhindern

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Typisierung und Blutspende – Aktion der Stefan-Morsch-Stiftung und des DRK Blutspendedienstes

Wer als gesunder junger Erwachsener regelmäßig Blut spendet und sich dazu einmal als Stammzellspender bei der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erster Spenderdatei, registrieren lässt, hat das Zeug zum Lebensretter. Das DRK und die Stammzellspenderdatei aus Birkenfeld suchen am Donnerstag, 30. Januar, 16 bis 19.30 Uhr im DRK-Heim, Sprudelstr. 41, in Bad Hönningen (Kreis Neuwied) neue potenzielle Spender.

Seit August 2013 arbeiten der DRK Blutspendedienst West und die Stefan-Morsch-Stiftung zusammen. Fast 3500 Aktionen hat man in ganz Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Nordrhein-Westfalen auf die Beine gestellt. Eine Erfolgsgeschichte, die Früchte trägt. Beide Organisationen sind stolz auf jeden neu gewonnen Spender: „Man sollte sich klarmachen: Wer das Leben eines Menschen rettet, rettet auch die Zukunft, den Alltag, das Glück der ganzen Familie und des Freundeskreises des Patienten.“ Leben retten – Tod verhindern! Unter diesem Motto startet jetzt erneut der Aufruf an alle, die helfen wollen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 informieren. Wie bei der Blutspende muss man mindestens 50 Kilo wiegen.

Die Altersgrenzen sind jedoch bei der Blutspende anders. Hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Für alle, die mehr über die Blutspende-Aufrufe mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man unter www.blutspendedienst-west.de. „Hinter jedem Patienten stehen Angehörige, Freunde – Menschen, die um das Leben des Kranken bangen“, wissen DRK und Stefan-Morsch-Stiftung. Deshalb rufen sie immer wieder junge Menschen dazu auf, regelmäßig zur Blutspende zu gehen und sich einmalig als Stammzellspender registrieren zu lassen: „Niemand will einen lieben Menschen dadurch verlieren, weil es keinen Spender gab!“

Wege aus der Einsamkeit für Neuwieder Senioren

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Gemeindeschwesternplus beraten und unterstützen ältere Menschen in Neuwied

Viele Senioren leben alleine und fühlen sich dadurch einsam. Dies trifft nach Erfahrungen der Gemeindeschwesternplus auch auf Senioren in der Stadt Neuwied zu. Oftmals fehlt ein Ansprechpartner, jemand mit dem man über seine Sorgen und Nöte sprechen kann, oder einfach jemand mit dem man etwas unternehmen kann.

Die Kinder wohnen weit entfernt oder sind durch ihren Beruf und die eigene Familie stark eingespannt und der Partner oder die Partnerin sind bereits verstorben. Manche Menschen haben gar keine Angehörigen und zu den Nachbarn besteht auch häufig kein oder nur wenig Kontakt. Insbesondere in den Städten geraten viele ältere Menschen in eine völlige soziale Isolation und dadurch in eine depressive Krise oder gar in eine Depression. Dies wirkt sich nicht selten auch auf das körperliche Befinden aus. So werden zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch soziale Isolation begünstigt.

Um dies zu verhindern beteiligt sich der Landkreis Neuwied bereits seit ein paar Jahren an dem Projekt „Gemeindeschwesterplus“. Die beiden Gemeindeschwesternplus Heike Chandoni und Birgit Boos möchten den älteren Menschen in der Stadt Neuwied gerne Wege aus der Einsamkeit aufzeigen. Sie erkundigen sich bei einem persönlichen Gespräch nach den Wünschen und Interessen und schauen mit den Senioren gemeinsam, welche Möglichkeiten es in Ihrem Umfeld für sie gibt, damit sie wieder vermehrt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dabei vermitteln die Gemeindeschwesternplus beispielsweise auch Kontakte zu anderen Menschen und Gleichgesinnten, mit denen sich die älteren Menschen austauschen oder gemeinsamen Interessen nachgehen können. Die beiden Gemeindeschwesternplus arbeiten zum Beispiel auch mit ehrenamtlichen Besuchsdiensten, wie dem des Quartiersmanagements der Stadt Neuwied, zusammen. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besuchen die älteren Menschen gerne zu Hause, um dort Zeit mit ihnen zu verbringen, falls es den Senioren nicht möglich ist das Haus zu verlassen. Immer wieder zeigt sich: Es gibt für jede Situation eine Verbesserungsmöglichkeit.

„Wir würden uns freuen, wenn die älteren Menschen den Kontakt zu uns suchen und wir ihnen die notwendige Unterstützung geben können, um wieder ein erfüllteres Leben zu führen, damit sie so lange wie möglich gesund und selbstbestimmt leben können“, ermutigen die Gemeindeschwesternplus für die Stadt Neuwied ihre Zielgruppe.

Die Gemeindeschwesternplus sind Ansprechpartnerinnen für hochbetagte Menschen in der Innenstadt und den Stadtteilen von Neuwied, die noch zuhause leben und nicht pflegebedürftig sind. Man erreicht Frau Chandoni und Frau Boos telefonisch unter 02631/9391131. Das Büro der Fachkräfte befindet sich in der Heddesdorfer Str. 7, 56564 Neuwied.

Unterführung Am Schlosspark/B42 zeitweilig nachts gesperrt

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Wegen der Untersuchung von Baugrund müssen sich die Autofahrer auf eine Sperrung der Unterführung Am Schlosspark/B42 einstellen. Die Sperrung, die vom 27. Januar bis zum 14. Februar dauert, betrifft allerdings nur die Abend- und Nachtstunden – und zwar in der Zeit von 20 Uhr bis 5 Uhr. In dieser Zeit kann die Unterführung nicht genutzt werden. Entsprechende Umleitungsstrecken für die Verkehrsteilnehmer, die entweder aus der Innenstadt heraus oder in die City hinein wollen, sind ausgeschildert. Gesperrt ist im gleichen Zeitraum auch ein 40 Meter langer Streifen des Gehwegs entlang der B42 Richtung Heddesdorf in der Nähe der Ampelanlage Am Schlosspark/B42.

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