Montag, 23. September 2019

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Kunosteinschule erhält Passivhaus-Plakete

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Bauherrn erhalten sie nur nach eingehender Überprüfung: die Passivhaus-Plakette. In der Neuwieder Stadtverwaltung ist man daher nicht ohne Grund stolz darauf, eben dieses begehrte Gütesiegel erhalten zu haben – und zwar für ein Schulgebäude. Die Passivhaus-Plakete schmückt demnächst die Engerser Kunostein-Schule. Dort ist eine notwendig gewordenen Sanierung in rascher zeitlicher Abfolge rechtzeitig vor Schulbeginn abgeschlossen worden. Ein zertifizierter Energieberater hat die Einzelmaßnahmen überwacht und alle relevanten Daten an das für die Zertifizierung zuständige Institut in Darmstadt übermittelt. Diese unabhängige Einrichtung entscheidet letztlich darüber, ob das fragliche Gebäude als Passivhaus anerkannt wird. Laut Jeanette Herpel vom städtischen Immobilienmanagement sind der Bau eines Passivhauses und die nachfolgende Zertifizierung ein „aufwendiger Prozess“, an dessen Ende aber gewaltige Einsparungen an Heizenergie stehen. Verglichen mit einem „normalen“ Haus“ können die bei bis zu 90 Prozent liegen. Ein wichtiger Teilaspekt bei der Passivhaus-Zertifizierung ist neben der Wärmedämmung die Luftdichtigkeit des Gebäudes. Deshalb sind wichtige Bauteile wie zum Beispiel Fenster schon vorab zertifiziert. Vom Land hat die Stadt für den Bau der nunmehr zertifizierten Schule 10 Prozent mehr an Förderung erhalten. „Unter dem Strich bedeutet das für uns, dass wir keine Mehrkosten hatten“, betont Bürgermeister Michael Mang. „Mit dem Passivhaus leisten wir auch einen Beitrag zum Klimaschutz.“

Seminar unterstützt Arbeit von Pflegeeltern

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„Wurzeln zum Wachsen – Biografiearbeit mit Pflegekindern“

„Biografiearbeit mit Pflegekindern“ war das Thema des Pflegeelternseminars vom Jugendamt der Stadt Neuwied und dem Kreisjugendamt Neuwied mit Unterstützung durch den Landesverband der Pflege- und Adoptivfamilien Rheinland-Pfalz. Biografiearbeit bietet Pflegeeltern eine Anleitung, mit den Kindern ihre Vergangenheit zu thematisieren und ihnen dadurch Hilfe zur Bewältigung zu geben.  Denn Kinder, die in Pflegefamilien leben, bringen zumeist eine schwierige Lebensgeschichte mit. In ihrer Vergangenheit haben sie oft Beziehungsabbrüche erlebt, Bezugspersonen verloren und mussten schließlich ihr Lebensumfeld wechseln. Häufig verstehen sie nicht, warum sich ihre Lebenssituation veränderte, und empfinden sich selbst als schuldig daran. Oft fühlen sich die Kinder auch hin- und hergerissen zwischen beiden Familien. Loyalitätskonflikte und eine unklare oder verdrängte Lebensgeschichte erschweren es den Kindern, sich emotional und sozial zu entwickeln. Die Hintergründe der Biografiearbeit erläuterte am Fachtag die bekannte Dipl. Pädagogin Birgit Lattschar und gab praktische Anregungen zur Umsetzung. Auch der Umgang mit heiklen und schwierigen Themen in der Lebensgeschichte des Kindes beziehungsweise von Jugendlichen wurde thematisiert.

Wie wichtig Veranstaltungen wie diese für die Pflegeeltern sind, verdeutlichte Michael Mang, Bürgermeister der Stadt Neuwied, in seiner Begrüßung auch in Vertretung von Landrat Achim Hallerbach: „Sie als Pflegeeltern übernehmen eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft, in dem Sie Kinder bei sich aufnehmen, ohne oftmals zu wissen, wie lange diese ihre Familie bereichern. Sie sind zugleich Vertrauenspersonen für die Kinder, aber auch Bindeglied zwischen dem Kind und seiner Herkunftsfamilie. Besonders wertvoll empfinde ich die hohe Unterstützung und Förderung ihrer Schützlinge. Unsere Jugendämter sind hier aber immer Ansprechpartner für Sie und unterstützen Sie mit vielen Hilfen wie zum Beispiel diesem fachbezogenen Seminar.“ Damit die Pflegeeltern sich auf die Inhalte des Seminars auch konzentrieren konnten, wurde durch die Erlebnis-Pädagogik Lumma eine Kinderbetreuung eingerichtet.

Trotz vieler Teilnehmer des Seminars werden in Neuwied aber immer noch Personen gesucht, die Pflegekinder bei sich aufzunehmen möchten. Wer sich dafür interessiert, erfährt mehr zu den Hintergründen bei Katja Schoch unter 02631 802-143 oder Marianne Merz-Petrat unter 02631 802-280, beide Stadtjugendamt Neuwied.

Tag der offenen Tür in der Bait-ur-Raheem Moschee

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Eine Moschee soll nicht nur ein Ort sein, an dem die Muslime sich zum gemeinsamen Gebet versammeln.

Eine Moschee ist auch eine Stätte der Begegnung, des Dialogs und der
nachbarschaftlichen Zusammenkunft.

In diesem Sinne lädt die Ahmadiyya Muslim Jamaat recht herzlich zum Tag 
der offenen Tür in der Bait-ur-Raheem Moschee in Neuwied am 03.10.2019 
ab 11:00 Uhr ein.


Es erwartet Sie ein vielfältiges und informatives Programm. Es umfasst Gespräche, die ein neues, vorurteilsbefreites Licht auf den Islam werfen und über unterschiedlichste Aspekte des Glaubens und der Lehre des Islam informieren.

Daneben gibt es ausgiebige Möglichkeiten für die Kinder, sich zu entfalten, sodass aus einem nachbarschaftlichen Dialog ein bereicherndes Familienereignis wird.

Aradish Khalid
Ahmadiyya Muslim Jamaat Neuwied

Kfz-Außenstelle Dierdorf am 12.9. geschlossen

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Die Kreisverwaltung Neuwied teilt mit, dass die Außenstelle Dierdorf der Kfz-Zulassungsstelle am Donnerstag, 12.9.2019 geschlossen bleibt.

Die Hauptstelle in Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Straße 9 ist von 7.3o bis 16.oo Uhr und die Außenstelle in Asbach von 8.oo bis 11.3o Uhr geöffnet.

Helmut Schneider-Siebert übergibt Leitung des Medienzentrums Neuwied an seinen Nachfolger

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Neuer Leiter ist Karsten Rodigast aus Asbach

Anlässlich der Verabschiedung des bisherigen Leiters des Kreismedienzentrums Neuwied Helmut Schneider-Siebert und der Einführung des neuen Leitungsteams fand der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert deutliche Worte zur wachsenden Bedeutung der kommunalen Medienzentren. „Die Digitalisierung in den Schulen und Kitas ist eine Revolution in der heutigen Gesellschaft. Hierbei kommt den Medienzentren eine besondere Aufgabe zu. Sie sind sozusagen die Dolmetscher zwischen Pädagogik und Technik und eine wichtige Unterstützung für unsere Schulen“, erklärte Mahlert.

Er führte aus, dass der scheidende Leiter des Medienzentrums Neuwied, Helmut Schneider-Siebert, eine Neuorientierung einleitete, „Filmrollen und VHS-Kassetten mussten weichen, I-Pads & Co. hielten Einzug in die tägliche Arbeit des Medienzentrums und der Gesellschaft“. Helmut Schneider-Siebert  hat Geschichte und Französisch auf Lehramt studiert sowie eine Ausbildung zum Datenbankprogrammierer absolviert und ist über 25 Jahren an der Carmen-Sylva-Schule tätig. Bereits 1992 trat er dem Förderverein des KMZ bei und war zirka zehn Jahre lang dessen Vorsitzender bis er schließlich Mitte 2016 die Leitung des KMZ übernahm. Mahlert dankte Helmut Schneider-Siebert für sein langjähriges Engagement.

Der neue Leiter ist Karsten Rodigast. Er hat Biologie und Chemie studiert und ist seit 2003 an der Realschule plus in Asbach tätig. Anfang 2017 übernahm Rodigast die stellvertretende Leitung des KMZ Neuwied, dessen Leiter er jetzt geworden ist. Sein neuer Stellvertreter ist Pascal Tepelmann. Er ist Förderschullehrer der Förderschule L und G in Raubach und dort Anwendungsbetreuer für das pädagogische Netz. Der 1. Kreisbeigeordnete wünschte dem neuen Leitungsteam Erfolg und Freude bei ihrer künftigen Tätigkeit. „Mit Herzblut für die Digitalisierung der Schulen im Landkreis gehen wir diesen revolutionären Weg gemeinsam. Nie haben wir in der Unterrichtsgestaltung und in dem Wissenstransfer so viele Möglichkeiten durch die Medien gehabt wie heute“, so Mahlert.

Abgerundet wurde die Feierstunde im Kreismedienzentrum durch die Musikbeiträge von Lukas Ebelmann und einen lebhaften Filmbeitrag „Kreismedienzentrum gestern und heute“. „Der Beitrag macht deutlich, dass das KMZ einen Wandel erlebt hat: Von einem reinen Film- und Fotoarchiv zum multimedialen Werkzeugkoffer“, betonte Karsten Rodigast.

Mit gebündelter digitaler Expertise und dem Wissen um die Bedürfnisse der verschiedenen Schulformen geht das neue Leitungsteam die medienorientierte Unterrichtsgestaltung an. Das Kreismedienzentrum unterstützt neben den Schulen auch Kitas, Studienseminare, Einrichtungen der Jugend- oder Erwachsenenbildung, Ämter der Kommunalverwaltungen sowie  Institutionen. Das KMZ Neuwied versorgt diese mit geeigneten Medien, berät sie über deren Einsatz und bildet Lehrkräfte medienpädagogisch und -technisch weiter. Bestandteil des heutigen Aufgabenrepertoires des Kreismedienzentrums Neuwied sind die Förderung von Medienkompetenz, die modellhafte Entwicklung interaktiver Unterrichtsformen mit Hilfe multimedialer Werkzeuge, der Support für schulische Netze sowie sachgerecht erschlossene Mediendatenbanken.

 

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