Freitag, 15. Januar 2021

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Badziong: „Keine Abstufung von Landesstraßen!“

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Ländlicher Raum im Kreis Neuwied darf durch die Landesregierung nicht abgehängt werden

Kreis Neuwied. „Das Land Rheinland-Pfalz soll seinen Verpflichtungen nachkommen und für eine sichere Versorgung des ländlichen Raums sorgen“, fordert das Neuwieder Kreistagsmitglied und CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong und er sagt weiter: „Eine Abstufung von Straßen geht zu Lasten der Kommunen und Bürger vor Ort.“

Der Rechnungshof Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2013 das Land Rheinland-Pfalz aufgefordert, eine Abstufung von Landesstraßen zu prüfen. „Die Überlegungen der Landesregierung zur Abstufung von fast 400 Straßenkilometern bedeutet grundsätzlich seine Verantwortung abzutreten“, kritisiert CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong, der dabei auch die Kosten für die ohnehin stark belasteten kommunalen Haushalte im Blick hat. „Dass die finanzielle Ausstattung seitens des Landes zu gering ist, wurde nicht zuletzt vor wenigen Wochen hochrichterlich durch den rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshof geurteilt.“

Der Landkreis Neuwied sei ein Flächenkreis, erklärt Badziong „und die Straßen haben eine wichtige Funktion für die Lebensqualität. Denn unsere Straßen müssen den ländlichen Raum mit den urbanen Strukturen sowie Versorgungszentren vernünftig anbinden.“ Badziong setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen im ländlichen Raum ein und dazu brauche es die Beibehaltung des Straßennetzes sowie den qualitativen Ausbau bzw. die Erhaltung. Auch Landrat Achim Hallerbach schließt sich der Forderung an und erklärt: „Unser Landkreis hat ein dichtes Netz von Kreis- und Landesstraßen. Diese sind aber auch notwendig, um die Ortsteile funktional miteinander zu verbinden.“

Weiterer Kritikpunkt des CDU-Politikers sind die Grundlagen, auf denen das Verkehrsministerium Entscheidungen auf den Weg bringen möchte: „Verkehrsgutachten, die bald 10 Jahre alt sind, können keine Grundlage für Zukunftsentscheidungen sein.“

Unterstützung findet die Forderung auch beim Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach und CDU-Fraktionsvorsitzendem im Kreistag Neuwied, Michael Christ, der zusammen mit Pascal Badziong auch die möglichen abzustufenden Straßen des Verkehrsministeriums im Blick hat:

L251 zwischen Linz und Hargarten; L275 zwischen Buchholz und Asbach sowie zwischen Landesgrenze NRW/RLP und Buchholz; L307 zwischen B256 Neuwied-Rheinbrück und B256 Neuwied-Block.

„Die Abstufung von Landesstraßen ist keine Einbahnstraße“, betont CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong und erklärt die berechtigte Forderung nach Aufstufungen von kommunalen Straßen zu Landesstraßen: „Durch prosperierende Entwicklungen in unserem Kreis müssen Straßen auch aufgestuft werden.“ Michael Christ ergänzt: „Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen an aufzustufenden Straßen können dann natürlich nicht zulasten der Kommunen gehen.“

Kostenlose Abfuhr der Tannenbäume

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Termine auch im Abfuhrkalender und in der Müllwecker-App

KREIS NEUWIED. Auch 2021 werden die Tannenbäume wieder an festgelegten Terminen kostenlos abgefahren. Es gelten hierbei die Kriterien für Grünabfall. D.h. die Bäume dürfen höchstens 1,80 m lang sein und maximal 8 cm Stammdurchmesser aufweisen. Lose Zweige müssen zur Abholung gebündelt werden. Längere Bäume sind auf 1,80 m zu kürzen. Stämme mit mehr als 8 cm Durchmesser sind von der Abholung ausgeschlossen, weil sie nicht als Grünabfall verarbeitet werden können. Solche Stämme nehmen die Abfallentsorgungsanlagen der Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied gegen Gebühr an. Gebühren, Adressen und Öffnungszeiten unter www.abfall-nr.de

Die vollständig abgeschmückten Bäume müssen am Abfuhrtag um 6.00 Uhr morgens bereitstehen. „Wir haben leider jedes Jahr Probleme, weil Tannenbäume erst herausgelegt werden, wenn das Sammelfahrzeug die Straßen bereits abgefahren hat“ so die Abfallberatung der Neuwieder Abfallwirtschaft. Straßen deshalb mehrfach anzufahren sei aber nicht möglich. „Die Sammelfahrzeuge sind im Zeitraum der zusätzlichen Tannenbaumabfuhr vollkommen ausgelastet, um die kreisweite Abholung termingerecht bewältigen zu können“. Die Abfallberatung rät deshalb bei verpasstem Termin: „Weihnachtsbäume per Entsorgungsscheck zur Abholung anmelden oder selbst anliefern. Das ist kostenlos, wenn die Maße für Grünabfall eingehalten werden. Wer genug Platz hat, kann den Baum auch zerkleinert über die Biotonne entsorgen“.

Abfuhrtermine Stadt und Stadtteile Neuwied: Stadtkern Neuwied oberhalb der Bahnlinie (d.h. in Richtung Heddesdorf): Mo 11. Januar | Stadtkern Neuwied unterhalb der Bahnlinie (d.h. in Richtung Rhein): Di 12. Januar | Feldkirchen, Irlich, Rodenbach und Segendorf: Mi 13. Januar | Altwied, Niederbieber und Torney: Do 14. Januar | Block und Engers: Mo 18. Januar | Gladbach (einschließlich Alteck) und Oberbieber: Di 19. Januar | Heimbach-Weis: Mi 20. Januar.
In Altwied werden die Bäume aus der Burgtorstraße, der Oberstraße und dem Schlossweg vor dem Torbogen abgeholt. Die Bäume aus dem Bereich "Am Brückenstein" sind vor der Brücke an der Straße "Im Wiedtal" bereitzustellen.

Abfuhrtermine in den Verbandsgemeinden: VG Asbach Ortsgemeinden Asbach, Buchholz: Mo 01. Februar | VG Asbach Ortsgemeinden Neustadt, Windhagen: Di 2. Februar | VG Bad Hönningen: Di 26. Januar | VG Dierdorf: Mi 3. Februar | VG Linz: Mi 27. Januar | VG Puderbach: 4. Februar | ehemalige VG Rengsdorf: Do 21. Januar | VG Unkel: Do 28. Januar | ehemalige VG Waldbreitbach: Mo 25. Januar. Weitere Infos unter Tel: 02631/ 8240-10 (Remondis) oder Tel. 02631/803-308 (Abfallwirtschaft Neuwied).

Schmuckstück am Rhein kurz vor der Fertigstellung

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OB Einig und CDU-Landtagskandidat Badziong besichtigen neues Deichvorgelände – Neue Beleuchtung auf dem Deich ist in Planung

Neuwied. Die notwendige Sanierung der Kaimauer am Neuwieder Deich hat den Startschuss für eine vielversprechende Sanierung der Deichuferpromenade in Gang gesetzt. Das neue Deichvorgelände ist bereits jetzt ein Besuchermagnet.

„Uns war klar, dass die Sanierung der Mauer zur Sicherung unseres Deiches, große Bauarbeiten mit sich bringen wird. Da lag es auf der Hand, dass wir auch den Bereich der Promenade neu überplanen“, erklärt Oberbürgermeister Jan Einig beim Rundgang mit CDU-Landtagskandidat Pascal Badziong, der als Mitglied des Neuwieder Stadtrates zu den Unterstützern des Projektes zählt: „Mit Hilfe einer Städtebauförderung und Unterstützung des Neuwieder Stadtrates, wurde die Aufwertung der Deichpromenade erst möglich.“

Der Blick auf Vater Rhein bleibt ein imposantes Naturschauspiel und bekräftigt immer wieder, warum die Umgestaltung des Deichvorgeländes in der Stadt Neuwied die richtige Entscheidung gewesen war. „Die neue Deichpromenade wird ein Besuchermagnet für unsere Bürger und auch ein neuer Anziehungspunkt für Gäste aus der Region. Das Flanieren am Rhein und der neue Naherholungsort sind Garanten für einen großen Publikumsverkehr“, sagen Einig und Badziong unisono.

Vor Ort erklärte OB Einig zudem, dass eine neue Beleuchtung ebenfalls bereits in der Planung sei und somit auch die alten Laternen auf dem Deich ausgetauscht werden. „Der gesamte Bereich entlang des Deiches erhält ein neues Gesicht, ohne dabei seine Identität zu verlieren. Das Deichbauwerk ist ein Alleinstellungsmerkmal am Mittelrhein und dient natürlich unserem Schutz“, so Badziong. „Wir hoffen sehr, dass die neue Anlage mit hoher Aufenthaltsqualität auch sorgsam genutzt wird. Wenn wir alle gemeinsam auf Sauberkeit und Pflege achten, werden wir viele Jahre Freude an unserem neuen Deichvorgelände haben“, sensibilisieren die beiden Kommunalpolitiker.

Was erwartet uns am Deichvorgelände?

Es entsteht ein hochwertig gestalteter Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität und großzügigen Terrassen am Rheinufer sowie Angeboten für unterschiedliche Alters- und Nutzergruppen.

Vier abgestufte, jeweils 60 Quadratmeter große Sandterrassen stehen bereit. Um die dort vorhandenen acht Platanen wird eine neue, wassergebundene Deckschicht aufgetragen. Die künftigen Fuß- und Radwege sind aus Asphalt, in den ein heller Schotterbelag eingearbeitet ist. Das sorgt für ein naturnahes Erscheinungsbild. Insgesamt werden fünf neue Weiden gesetzt, auf der 700 Quadratmeter großen Liegefläche aus Rasen werden 20 Linden neu gepflanzt. Entlang des gesamten Deichufers stehen reichlich Sitzgelegenheiten zur Verfügung, zudem erhält die Kaimauer neue Abdeckplatten.

Förderkreis Wallfahrtskapelle Hausenborn e.V.

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Schock in Hausenborn sitzt tief, doch der Blick ist nach vorn gerichtet

Isenburg und Heimbach-Weis rücken zusammen – Hausenborn wird fit für die Zukunft gemacht

Isenburg/Heimbach-Weis. „Wir sind immer noch fassungslos über die Zerstörungswut und den feigen Angriff auf unsere Wallfahrtskapelle Hausenborn“, fassen die Vorstandsmitglieder des Förderkreises Wallfahrtskapelle Hausenborn e.V. Franz-Josef Schmidt, Günther Merz, Edith Ziegler und die beiden Heimbach-Weiser Pascal Badziong sowie Markus Blank ihre Gefühle nach den Verwüstungen in und um die Wallfahrtskapelle Hausenborn in Isenburg zusammen.

Der Vandalismus kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hat die gesamte Region bewegt. Hausenborn liegt genau an der Grenze zwischen Isenburg und dem Neuwieder Stadtteil Heimbach-Weis. Die Marienverehrungsstätte inmitten des Waldes dient jährlich tausenden Menschen als Ort der stillen Einkehr und zieht zudem viele Naturfreunde und Wanderer an. „Hausenborn hat für viele Menschen nicht nur eine religiöse Bedeutung, wenn sie ihre Danktafeln anbringen und beim Gebet inne halten, sondern Hausenborn ist eine Kulturstätte mit großer Strahlkraft“, erklärt Isenburgs Bürgermeister Detlef Mohr. Die Aktiven des Förderkreises haben sich den Erhalt und die Pflege der Ruine Hausenborn auf die Fahne geschrieben und leisten jedes Jahr unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden.

Als das Ausmaß der Verwüstungen bekannt wurde, hat Pascal Badziong sofort zum Telefonhörer gegriffen und dem Vorsitzenden Franz-Josef Schmidt seine Unterstützung zugesichert. „Hausenborn hat für die Menschen aus Heimbach-Weis, Engers, Block und Gladbach eine besonders hohe ideelle Bedeutung“, weiß Pascal Badziong, bei dem innerhalb von wenigen Stunden zahlreiche Nachrichten mit Unterstützungsangeboten eingingen. Zusammen mit Heimbach-Weis‘ Ortsvorsteher Markus Blank hat er sich einen Tag später mit den Vorstandsmitgliedern des Förderkreises vor Ort getroffen und das weitere gemeinsame Vorgehen abgestimmt. Einer der ersten prominenten Unterstützer war Boris Weber von der Freien Bühne Neuwied, der mit einer Lesung bereit steht, sobald dies die Pandemie-Lage wieder zulässt. Der Erlös wird komplett der Beseitigung der Schäden aufgrund des Vandalismus zugute kommen. „Wir wollen unsere Netzwerke bündeln und jeder bringt seine Kontakte für unser Hausenborn ein“, erklärt Pascal Badziong die schnelle Zusammenarbeit und Franz-Josef Schmidt ergänzt: „Wir habe uns über die spontane Unterstützung unserer Nachbarn sehr gefreut.“ „Besonders vor Weihnachten und an den Weihnachtstagen gehört der Besuch von Hausenborn für viele Menschen als feste Tradition dazu“, sagt Ortsvorsteher Markus Blank, der ebenfalls direkt mit an Bord war, um die Verwüstungen in Hausenborn schnell wieder vergessen zu machen.

Den Schaden, den die Zerstörungen hinterlassen haben, schätzt Franz-Josef Schmidt auf rund 25.000 Euro. „Der Vorfall durchkreuzt unsere zukünftigen Pläne erheblich, denn wir haben weitere Planungen zum Erhalt des Bauwerks für das neue Jahr bereits auf den Weg gebracht“, so der Vorsitzende. Durch eine Erbschaft sei es möglich, den dringend notwendigen Ringanker am Bauwerk zu setzen. „Die Natur setzt den Steinen natürlich zu und so wollen wir Hausenborn zukunftsfest machen“, sagt der zweite Vorsitzende Günther Merz. Dabei seien die finanziellen Mittel aus der Erbschaft fest für die Sanierung verplant.

Hilfe bei der Beseitigung der Schäden

Daher helfe weiterhin jeder Euro, um die Verwüstung in Hausenborn zu beseitigen. „Die Spendenbereitschaft aus der gesamten Region zeigt die große Verbundenheit zu Hausenborn“, zeigt sich Franz-Josef Schmidt dankbar, der sich auch über weitere neue Mitglieder des Förderkreises freut.

Das Spendenkonto des Förderkreises Wallfahrtskapelle Hausenborn e.V. lautet: DE 295 745 012 000 051 017 79. Stichwort: Vandalismus Hausenborn.

Zur Geschichte der Wallfahrtskapelle Hausenborn

Die Wallfahrtskirche Hausenborn wurde 1441 als Stiftung der Herren von Isenburg erbaut und im Jahre 1788 aufgegeben. 1984 konnte mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden und 1990 erfolgte die Einsegnung der Pietà als Duplikat des historischen Vesperbildes aus dem 15. Jahrhundert. Hausenborn ist seit mehr als 550 Jahren ein beliebter Wallfahrtsort. Es ist bekannt, dass bis ins 18. Jahrhundert hinein Prozessionen zum Gnadenbild von Hausenborn pilgerten. Bei dem Hausenborner Gnadenbild handelt es sich um ein Vesperbild aus gebranntem Ton.

Es handelt sich um die ehemalige Wallfahrtskapelle „Unserer Lieben Frau zu Hausenborn". Der Name Hausenborn ist von „Haus am Born" abgeleitet. In unmittelbarer Nähe der Kirchenruine entspringt eine Wasserquelle.

1788 wurde die Wallfahrtskapelle Hausenborn aufgegeben. Nachdem der Verfall der Kirche immer weiter fortgeschritten war, wurde 1934 eine Gnadenkapelle in der ehemaligen Sakristei eingerichtet. Im Jahre 1937 fand der damalige Isenburger Pfarrer Kees bei Grabungsarbeiten in der Kirchenruine einen überlebensgroßen Christuskopf. Der Kopf stammt aus dem 15. Jahrhundert, ist aus Sandstein gefertigt und gehörte offensichtlich zu einer Kreuzigungsgruppe, die bei der Hausenborner Kapelle gestanden hat.

Auf Initiative von Pastor Hermann Scholl, bis Ende 1994 Pfarrer von Großmaischeid und Isenburg, wurde 1984 mit Renovierungsarbeiten auf Hausenborn begonnen. Männer aus Isenburg, die sich zum Teil aus dem Heimat- und Verschönerungsverein rekrutieren, arbeiten seitdem in ihrer Freizeit dort, um die Kirchenruine mit ihrer Gnadenkapelle der Nachwelt zu erhalten. Die Sanierungsarbeiten des historischen Gemäuers bleiben eine Langzeitaufgabe, damit die Ruine der Nachwelt noch viele weitere Jahrhunderte erhalten bleiben kann.

Holger Wolf überreicht Spende an die Stadttaubenhilfe Koblenz / Neuwied

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Grüner Landtagskandidat Holger Wolf besucht Neuwieder Taubenwagen der Stadttaubenhilfe Koblenz / Neuwied e.V.

Isabelle Winkler, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Vereins, berichtete über das Jahr 2020 und bedankte sich für die mitgebrachte Spende von drei Säcken Taubenfutter. „Damit können wir die Bewohner unseres Wagens zwei Wochen lang versorgen“, freute sich Winkler.

Die Stadttaubenhilfe setzt sich seit mehreren Jahren in den Städten Neuwied und Koblenz für die Einführung betreuter Taubenschläge nach dem „Augsburger Modell“ ein. Der Verein unterhält mittlerweile mehrere Taubenschläge und Pflegestellen im Raum Neuwied / Koblenz und versorgt zurzeit ca. 350 Tauben. Die Schläge werden täglich gereinigt, die Tiere erhalten artgerechtes Körnerfutter und frisches Wasser. Zudem erfolgt eine Populationskontrolle durch den Eiaustausch mit Attrappen. Das hilft, die Zahl der Stadttauben nachhaltig und tiergerecht zu senken. Kranke und verletzte Tauben werden tiermedizinisch versorgt und auf den privaten Pflegestellen des Vereins gesundgepflegt.

Entgegen der Bemühungen der Tierschützer*innen zur Bestandskontrolle stranden jedoch auch immer wieder neue Tauben in unseren Städten. Durch ausgesetzte Haustauben wie z.B. Brieftauben und Rassetauben (sog. Hochzeitstauben) erhöht sich die Population in den Städten, wodurch der Verein mit der Versorgung zusätzlicher Tiere belastet wird. Bei Stadttauben handelt es sich somit nicht um Wildtiere, sondern um verwilderte Haustiere, die wie ausgesetzte oder zurückgelassene Katzen auf die Hilfe des Menschen angewiesen sind.

Für das kommende Jahr wünscht sich Isabelle Winkler vor allem weitere aktive Helfer für die Pflege und Versorgung des Taubenwagens in Neuwied.

Holger Wolf, Sprecher des Arbeitskreises Tierschutz der Kreisgrünen und selbst aktiver Tierschützer kann das gut nachvollziehen: „In vielen Tierschutzvereinen fehlt es an aktiven Helfern. Jeder kann in seinem Rahmen eine kleine Unterstützung leisten. Ob durch Geld- oder Sachspenden, einer Mitgliedschaft oder aktiver Mitarbeit vor Ort wie hier in den Taubenschlägen. Die Stadttaubenhilfe sorgt mit der Pflege betreuter Taubenschläge sogar für mehr Stadtsauberkeit. Dies sollte auch seitens der Politik mehr Wertschätzung erfahren“, so Wolf.

Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert oder helfen möchte, kann sich auf der Internetseite www.Stadttauben-Koblenz-Neuwied.de informieren.

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