Mittwoch, 17. Juli 2019

Letztes Update:03:52:59 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Auf Augenhöhe mit Jugendlichen in der digitalen Welt

Drucken

Zertifikatskurs "Medienbildung in der Jugendarbeit" im Landkreis Neuwied

Die Kreisjugendpflege Neuwied bietet in Kooperation mit der Fachstelle Plus für Kinder und Jugendpastoral in Koblenz in diesem Jahr einen Zertifikatskurs „Medienbildung in der Jugendarbeit“ an. Das Angebot richtet sich an alle Fachkräfte der Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz mit dem Ziel einer verstärkten Medienbildung in der Jugendarbeit und wird im Auftrag des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz angeboten.

Mit diesem qualifizierenden Angebot will das Land Rheinland-Pfalz Fachkräfte der Jugendarbeit bei ihrer praktischen Arbeit mit Jugendlichen unterstützen. In vier verschiedenen Modulen werden die Teilnehmer in fünf Veranstaltungstagen u.a. in Themen wie Mediatisierte Lebenswelt von Jugendlichen und Jugendmedienschutz fit gemacht. Ziel ist es, mit Hilfe von Medien eigene medienpädagogische Projekte in den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Jugendarbeit einzusetzen.

Der Zertifikatskurs findet in der Fachstelle Plus in Koblenz an folgenden Terminen statt: 17./18. September 2019; 15./16.Oktober 2019; 29. Oktober 2019. Da die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 Teilnehmer begrenzt ist, sollten sich Interessierte zeitnah anmelden. Anmeldungen richten Interessierte bitte an Franlin Toma / Lena Schmuck, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel.: 02631/803-442.

Sicher durch die Urlaubszeit mit den Senioren-Sicherheitsberater

Drucken

Die Senioren-Sicherheitsberater der Stadt Neuwied bieten regelmäßig Informations- und Beratungsstunden an jedem ersten Freitag im Monat an. Dabei können Fragen zu allen möglichen Bereichen gestellt werden. Ganz aktuell steht die Urlaubszeit bevor und da wird die Sicherheit gegen Haus- und Wohnungseinbruch genauso ein Thema sein wie die Frage, wie man sich vor Falschgeld schützt.

Der nächste Termin ist am Freitag, 5. Juli, von 10 bis 12 Uhr im Stadtteiltreff, Rheintalweg 14, Neuwied. Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bürgerbüro und Standesamt schließen am 10. Juli früher

Drucken

Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 10. Juli, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

„Heimat schmeckt!“ e.V. zu Gast beim Obst- und Blumenhof Müller in Nickenich

Drucken

Familie Müller vom Obst- und Blumenhof Müller in Nickenich lud die Vereinsmitglieder des „Heimat schmeckt!“ e.V. zu einer Brauchtumsfahrt mit dem Planwagen ein. Bei der Fahrt rund um Nickenich zeigte Thomas Müller seine Felder und informierte – humoristisch untermalt – über die Landwirtschaft in der Pellenz. Daran anschließend wurde auf dem Anwesen von Familie Müller lecker gespeist.

„Heimat schmeckt!“ steht für hochwertige landwirtschaftliche Produkte engagierter Produzenten aus der Region und die Verwendung dieser regionalen Produkte bei der Zubereitung von Speisen in ansässigen Gastronomiebetrieben. Mit der Vollkornbäckerei Barth hat der Verein ein weiteres Mitglied aufgenommen, das eine sehr starke regionale Ausrichtung hat und bei dem seit über 200 Jahren Qualität und Tradition gepflegt werden.

In diesem Jahr feiert „Heimat schmeckt!“ sein 15-jähriges Bestehen. Dies wird im Rahmen des Verbrauchertages am 21. September 2019 in der Kulturhalle Ochtendung gebührend gefeiert. Neben einem Bauernmarkt wird es verschiedene Info- und Mitmachstände u.a. zum Thema Ernährung geben. Bei einem Schaukochen am Kochbus bereiten Marco Linden vom Restaurant Zur Linde (Mülheim-Kärlich) und Stefan Pohl von der Gutsschänke Schaaf (Winningen) leckere Gerichte zu, die die Besucher probieren können.

Die dem Verein angeschlossenen Gastronomiebetriebe bieten anlässlich des Geburtstages etwas Besonderes an. Jeweils einen Monat lang gibt es abwechselnd Überraschungsmenüs bzw. -gerichte, bei denen sie Produkte von den Mitgliedsbetrieben aus der Region verarbeiten. Nachdem je einen Monat lang in der Gutsschänke Schaaf und in Klein’s Fronhof (beide in Winningen) sowie im Restaurant Zur Linde (Mülheim-Kärlich) diese Köstlichkeiten aufgetischt wurden, wird es im Juli ein solches Menü im Weinhaus Hubertus in der Koblenzer Altstadt geben. Und im September kann man sich im Mosel Hotel Hähn in Koblenz regional überraschen lassen.

Nähere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder in der Vereinsbroschüre, die bei Dr. Rüdiger Kape in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (0261/108420, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich ist.

Grundsteuer-Reform sichert Einnahmen der Kommunen

Drucken

Erwin Rüddel zur Beratung der Gesetzentwürfe im Deutschen Bundestag

Berlin / Kreisgebiet. „Die geplante Reform der Grundsteuer, die in dieser Sitzungswoche von den Koalitionsfraktionen in den Bundestag eingebracht wird, sichert auch im Landkreis Neuwied die Einnahmen der Kommunen und stärkt die föderale Vielfalt“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und ergänzt: „Mit einer Änderung des Grundgesetzes soll die Gesetzgebungskompetenz des Bundes abgesichert und eine umfassende Öffnungsklausel für die Länder eingeführt werden.“

Wie Rüddel weiter mitteilt, bedeutet dies, dass jedes Bundesland dann ohne inhaltliche Vorgaben des Bundes sein eigenes Grundsteuer-Gesetz machen kann. Das, so der Abgeordnete, sei ein starkes Bekenntnis zum Föderalismus und ermögliche passgenaue Lösungen. Damit könne auf unterschiedlichen Gegebenheiten, etwa zwischen Ballungszentren und ländlichen Regionen, wie dem Kreis Neuwied, flexibel eingegangen werden.

„Zudem wird so ein ‚Wettbewerb der Modelle‘ ermöglicht. Die Union hat in den Beratungen besonderen Wert darauf gelegt, dass mit der Neuregelung der Grundsteuer Wohnen, Gewerbe und Landwirtschaft nicht zusätzlich belastet werden und dass keine unnötige Bürokratie entsteht. Das erreichen wir mit den Verbesserungen am Grundsteuergesetz und mit der Öffnung für Abweichung“, konkretisiert Rüddel.

Unangetastet bleibt das kommunale Hebesatzrecht: Damit bestimmen auch künftig Städte und Gemeinden die Höhe der Grundsteuer. Für eine entsprechende Grundgesetzänderung ist nun die notwendige Zweidrittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich.

„Wird die Reform dann so im Herbst beschlossen, kann jedes Bundesland entscheiden, ob es das Bundesrecht weiter anwendet oder sein eigenes Gesetz beschließt. Eine Landesregelung ist dann ab sofort möglich, kann aber auch erst in den kommenden Jahren erfolgen“, konstatiert der Christdemokrat mit dem Hinweis, dass die bestehende Grundsteuer-Regelung noch bis 2024 unverändert angewendet werden kann.

Die Grundsteuer ist eine wichtige Einnahmequelle der Städte und Gemeinden. Das Aufkommen liegt bundesweit bei mehr als 14 Milliarden Euro und kommt im vollen Umfang den Kommunen zugute. „Die Reform ist notwendig, da das Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr die jetzigen Grundsteuer-Regelungen für verfassungswidrig erklärt hatte“, bekräftigt Erwin Rüddel.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL