Montag, 21. Januar 2019

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Projekt Gemeindeschwester plus kann weitergeführt werden

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Kreisbeigeordneter Mahlert informierte regionalen Projektbeirates

Seit Sommer 2015 hat der Landkreis Neuwied an dem bis 31.12.2018 befristeten Modellprojekt Gemeindeschwester plus teilgenommen. Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert konnte nun im Rahmen einer Sitzung des regionalen Projektbeirates Gemeindeschwester plus die erfreuliche Nachricht verkündigen, dass die Finanzierung des Projektes für weitere zwei Jahre gesichert ist.

„Ich freue mich, dass das Land Rheinland-Pfalz sich zu einer zweiten Projektphase entschlossen hat und wir damit in die Lage versetzt werden, diesen wichtigen Pfeiler der Sozialen Arbeit im Landkreis Neuwied weiterzuführen. Unsere eigenen Erfahrungen der letzten drei Jahre, viele positive Rückmeldungen und auch das erfreuliche Ergebnis der wissenschaftlichen Evaluation des Modellprojektes Gemeindeschwester plus haben uns als Landkreis überzeugt, so dass die Entscheidung zur weiteren Teilnahme an dem Projekt leicht gefallen ist“, teilte Mahlert mit.

Die Gemeindeschwester plus wird im Landkreis Neuwied am Pflegestützpunkt 1 in der Stadt Neuwied und am Pflegestützpunkt Linz eingesetzt. Die Kooperationspartner des Landkreises sind der AWO-Kreisverband als Träger der AWO Pflege– und Senioren gGmbH, der Caritasverband Neuwied und das St. Josefshaus in Hausen als Träger der Caritas Sozialstation an Rhein und Wied.

Nun konnten der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert und die Geschäftsführer der kooperierenden Institutionen, Manfred Anton für die AWO Pflege- und Senioren gGmbH und Mario Klein für die Caritas Sozialstation an Rhein und Wied, nun die neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnen.

Mit der Projektteilnahme verbindet der Landkreis Neuwied u.a. das Ziel, durch Prävention und Gesundheitsförderung sowie durch Beratung, Bekanntmachung und Vernetzung von Unterstützungsangeboten bereits im Vorfeld von Pflegebedürftigkeit das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Selbständigkeit hochbetagter Menschen zu erhalten.

Die Gemeindeschwester plus für den Einzugsbereich des Pflegestützpunktes 1 in der Stadt Neuwied ist unter Tel. 02631 9391131, die Gemeindeschwestern plus für den Einzugsbereich des Pflegestützpunktes Linz und der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach unter 02644 4063300 zu erreichen.

Das Projekt Gemeindeschwester plus wird gefördert vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz.

Bürgerbüro und Standesamt schließen am 9. Januar früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 9. Januar, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

Spende Freu(n)de für Belarus e.V.

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Das Team der Provinzial-Geschäftsstelle Martin Hahn verzichtet in diesem Jahr auf Weihnachtsgrüße an Kunden und Geschäftspartner. „Wir unterstützen stattdessen die wertvolle Arbeit der „Freunde für Belarus e.V“ mit Christel und Hans Peter Weissenfels, die sich mit vielen ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern seit Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Familien vor Ort in Weißrussland einsetzen, die bis heute an den Folgen der Tschernobyl-Katastophe leiden,“ erläutert Geschäftsstellenleiter Martin Hahn den Hintergrund der kurz vor Weihnachten überreichten Spende. „Wir sind uns ganz sicher das jeder Euro bei den Kindern und Familien ankommt und zielgerichtet in unserem Sinne verwendet wird.“

Foto: Gemeinsam mit seinem Team (v.l. Jasmina Rahali-Akchich, Angelika Klöber und Sebastian Hahn) bei der Spendenübergabe: Provinzial-Geschäftsstellenleiter Martin Hahn und die Initiatoren des Vereins „Freunde für Belarus e.V“ Christel und Hans-Peter Weißenfels.

Neue Treppe vorm Deich freigegeben

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Sie ist ein zentrales Element des neuen Deichvorgeländes, das zurzeit am Neuwieder Rheinufer entsteht: die große Freitreppe hinunter zum Fluss. Am Donnerstagmorgen wurde sie teilweise freigegeben.

Zuvor war es notwendig, vor der Rheintreppe Wasserbausteine anzuschütten. Die Steine sollen dafür sorgen, dass bei Niedrigwasser niemand auf das dann dort freiliegende niedrigere Rheinbett hinunterfallen kann. Denn ein Geländer wird auf der untersten Stufe nicht montiert. Erst der zuletzt wieder steigende Rheinpegel ließ diese Arbeiten zu, da die Steine von einem Arbeitsboot vom Rhein aus angeliefert und mit einem Bagger angeschüttet wurden.

So sind in zwei Tagen rund 500 Tonnen des grob-rauen Gesteins verbaut worden. Innerhalb der Treppe fehlen jetzt nur noch wenige Fertigelemente, die momentan beim Hersteller in der Produktion sind. Diese letzten Stücke des Treppen-Puzzles können erst nach genauer Vermessung gefertigt werden, denn der rheinabwärts vorhandene Knick der Treppe mit den Zwischenpodesten ist eine attraktive aber auch arbeitsaufwändige Gestaltung. Ende Januar sollen diese Stufenteile aufgelegt werden. Dennoch konnte die Treppe bereits jetzt teilweise freigegeben werden.

Effiziente Straßenbeleuchtung senkt Energiekosten der Stadt

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Umstellung auf LED-Lampen geht voran – Enorme Einsparungen machen zügige Investition möglich

Neuwied. Eine effiziente Straßenbeleuchtung kann viel Geld sparen. Zahlreiche Kommunen haben das erkannt und rüsten Laternen mit sparsamen LED´s aus. Die Stadt Neuwied hat sich früh auf diesen Weg gemacht. Mit Erfolg. Durch die Umstellung konnte schon ein Viertel der früher verbrauchten Energie eingespart werden. Und in den kommenden Monaten wird dieser Anteil noch einmal kräftig steigen: 3000 weitere LED-Lampen werden installiert.

Bereits seit 2011 kümmern sich die Stadtwerke Neuwied (SWN) im Auftrag der Stadt um die Straßenbeleuchtung. Moderner, effizienter und zuverlässiger sollte sie werden. Die SWN haben dafür jeden der 10500 Lichtpunkte in der Stadt digital erfasst, eine Störungsnummer (85-1333) und einen Meldebogen auf der Homepage eingerichtet, um Störungen schnell zu beheben. Zudem wurden alle Masten auf ihre Standsicherheit geprüft. „Wir können die meisten Ausfälle innerhalb einer Arbeitswoche beseitigen“, erklärt Thomas Endres von den SWN. Nicht immer ist das so leicht möglich: „Wer zuhause eine neue Leuchtstoffröhre oder eine Glühbirne benötigt, weiß, dass es dann auf Leuchtstärke oder Fassung ankommt. Das ist bei uns nichts anders, sondern eher komplexer, denn auch Lichtfarbe und Ausleuchtwinkel spielen eine Rolle. Da im Lauf der Jahrzehnte viele unterschiedliche Masten, Leuchtköpfe und Lampen verbaut wurden, können wir unmöglich alle Teile im Lager bevorraten.“

Nach der Bestandsaufnahme wurden die Stellen ermittelt, wo ein Austausch am dringendsten und am sinnvollsten war und 2013 schon 750 Lampenköpfe gewechselt. 2014 kamen weitere 250 hinzu, vor allem in kleinen Anliegerstraßen und Fußwegen: „Dort lässt sich am meisten sparen, weil wir das Licht dosiert steuern können.“ Zug um Zug ging es weiter, so dass inzwischen 3500 Leuchten komplett ausgetauscht oder mit effizienten LED-Leuchtmitteln bestückt wurden, davon 1300 mit einer Förderung des Bundesumweltministeriums.

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