Freitag, 25. September 2020

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Landesweiter Ehrenamtstag - 13-16 Uhr

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Lesen, klicken, anmelden und am Sonntag virtuell dabei sein!

Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. kennt, als einer der 25 Aussteller, schon das komplette Angebot des hybriden Ehrenamtstages - incl. der Begrüßung durch Malu Dreyer! Mit dieser erneuten Pressemitteilung möchte gewoNR e.V.  zum virtuellen Besuch ermutigen - evt. auch als persönliche Premiere!  Für die Meisten ehrenamtlich Engagierten wie u.a. bei Eifel´wehren, der Tschernobylhilfe, der Rheumaliga oder den Eisenbahnfreunden wird der Videochat mit der Ministerpräsidentin sicher ein Höhepunkt sein. Maria Wagner und Hildegard Luttenberger sind froh, dass Sie um 13 Uhr die ersten sind - um dann bis 16 Uhr entspannt virtuelle Besucher zu erwarten. Alle Orte (Mediathek, Markplatz, Rondell) sind mit vielfältigen Informationen ausgestattet und es gibt die Möglichkeit zur persönlichen Kontaktaufnahme. Die Vorraussetzung schafft man mit diesem Link: https://reg.ubivent.com/register/Ehrenamtstag

Ende der Blockade in Sicht? – SPD fordert erneut mehr barrierefreie Toilettenanlagen

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Die Goethe Anlagen, gelegen in der südöstlichen Neuwieder Innenstadt, sind ein schöner Ort am Rhein mit Grünflächen, Spielmöglichkeiten und Ruhezonen geworden. Er dient der Naherholung und ist insbesondere in den Sommermonaten stark frequentiert. Der Bewegungsplatz mit Wasserfontäne ist das neue Wahrzeichen im Quartier und zugleich Treffpunkt für viele Anwohner. Hier fühlen sich die Familien mit ihren Kindern besonders wohl. In den Goethe-Anlagen finden regelmäßig Veranstaltungen der Stadt Neuwied, wie z.B. das Jazz-Picknick oder der „creole_sommer“, statt. Mit der Boule-Bahn wurde die Anlage noch attraktiver gestaltet und wird fast täglich von Boule - Spielern genutzt. Die Lebens- und Wohnqualität im Quartier hat sich hier wesentlich verbessert. Aber was hier fehlt, ist eine Toilette! Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich im Gespräch mit Reiner Bermel, 1. Vorsitzender des Neuwieder Wassersportvereins (NWV), intensiv über die Problematik der fehlenden Toilette ausgetauscht.

Die Menschen, die mit Decken und prall gefüllten Picknickkörben kommen, müssen irgendwann einem menschlichen Bedürfnis nachkommen. Aber wohin? Die „Bouler“, die stundenlang ihren Sport in den Anlagen betreiben, haben das gleiche Problem. Wo sollen sie hin? Das kann ich Ihnen gerne sagen, rund um unser Bootshaus. Wie oft entfernen unsere Trainer und Sportler*innen vor dem Training menschlichen Kot in den Ecken des Bootshauses und säubern die Wände und Bootshaustore von Urinspuren“, erzählt Reiner Bermel und ergänzt: Das ist leider die traurige Wahrheit. Was nützt uns eine schöne Anlage, wenn keine Toilette vorhanden ist. Irgendwie ist das Ganze bei der Planung nicht zu Ende gedacht worden, unserem Verein ist sehr daran gelegen, dass in den Goethe-Anlagen eine Toilette installiert wird. Die Neuwieder Genossinnen und Genossen fordern schon seit geraumer Zeit mehr barrierefreie öffentliche Toiletten in Neuwied. Sie hat das Thema auf die Tagesordnung im Stadtrat gebracht und mit Bürgerinnen und Bürgerinnen auf dem Luisenplatz diskutiert. In den Goethe-Anlagen ist keine vorhanden und auf dem Markplatz soll die Toilette verschwinden, da fragen sich die Genossen, was aus der im letzten Jahr seitens der CDU im Stadtrat vollmundig angekündigten Einladung an alle Fraktionen geworden ist. Da wollte man doch unkompliziert die Standorte der Barrierefreien Toiletten festlegen. „Können wir jetzt die Aussagen der CDU über die weitere Planung für den Marktplatz als Zeichen interpretieren, dass sie endlich die Blockade aufgibt und sich mit dem Thema auseinandersetzt?“, so Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz und Ratsmitglied Petra Grabis. „Es ist gut zu wissen, dass im Planungsausschuss bei der Beratung über die weitere Planung für den Marktplatz, nicht mehr nur die SPD die Installierung einer barrierefreien Toilette gefordert wurde“, berichtet Uwe Siebenmorgen aus dem Ausschuss. „Die Situation in der Goethe Anlage und auf dem Marktplatz zeigt doch, dass im Hinblick auf barrierefreie Toiletten in Neuwied und in den Stadtteilen sich nichts neues getan hat, daher wiederholen und bekräftigen wir unsere Forderung Neuwied barrierefrei erlebbar zu machen“, ist sich die Fraktion einig.

„Mehr Ärzte für unser Land!“

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Erwin Rüddel begrüßt den Vorstoß seiner Fraktion

Berlin / Region. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat auf ihrer Vorstandsklausur beschlossen, die Medizinstudienplätze mittelfristig um 5.000 aufzustocken. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel begrüßt diese Maßnahme. Deutschland verfüge über eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Das habe sich insbesondere in den letzten Monaten gezeigt. „Damit das so bleibt, brauchen wir unter anderem genügend Ärzte“, so Rüddel, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag.

Der Wunsch nach einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf habe zu neuen Arbeitszeitmodellen geführt und dazu, dass Ärzte sich seltener selbständig machen und lieber im Angestelltenverhältnis arbeiteten als früher.

„Weniger Arbeitszeit pro Arzt einerseits und der demografische Wandel andererseits bedeuten, dass wir signifikant mehr Ärzte ausbilden müssen. Diese Maßnahme fordere ich bereits seit langem. Da das eigentlich zuständige Land dieser Verpflichtung nicht nachgekommen ist, begrüße ich, dass die Union jetzt bundesweit diese Initiative gestartet hat“, so der Gesundheitspolitiker.

Gerade ländliche Regionen seien durch den Ärztemangel alleine gelassen worden. Deshalb solle die Aufstockung auch der unmittelbaren Patientenversorgung insbesondere auf dem Land zugutekommen und die Landarztquote erhöht werden.

Für eine flächendeckende Versorgung würden aus Sicht des Gesundheitsexperten aber ebenso eine stärkere Digitalisierung im Gesundheitswesen und eine Aufgabenübertragung an andere Gesundheitsberufe benötigt, da die Erhöhung der Zahl der Medizinstudenten erst in 12 bis 15 Jahren wirke.

„Viele Maßnahmen, wie beispielsweise Gesundheits-Apps auf Kosten der Krankenkasse, Ausweitung von Online-Sprechstunden und ein digitales Netzwerk für den Gesundheitsbereich haben wir bereits auf den Weg gebracht und werden diesen auch konsequent weitergehen“, konstatiert Rüddel.

Aber auch im Bereich der Delegation kann sich der Abgeordnete Ausweitungen vorstellen. „Die ganze Welt wartet aktuell auf einen Corona-Impfstoff. Damit die niedergelassenen Ärzte nicht überfordert werden von der Anzahl der Patienten, die sich impfen lassen möchten, kann ich mir vorstellen, auch die Apotheker oder Gesundheitsämter hier einzubinden“, betont Erwin Rüddel.

Natalia Dyck seit 25 Jahren bei der Stadt Neuwied beschäftigt

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Aus den Händen von Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig nahm Natalia Dyck  bei einer kleinen Feierstunde die Urkunde entgegen, mit der das Land Rheinland-Pfalz ihr Dank und Anerkennung für treue Dienste an der Allgemeinheit ausspricht. Dyck ist seit 25 Jahren als Erzieherin bei der Stadtverwaltung Neuwied beschäftigt - von 1995 bis 1998 in einer städtischen Gruppe, die im Gebäude der Kita an der St. Matthiaskirche untergebracht war. 1998 lief dann das „Kinderschiff“ vom Stapel – neu gebaut im Bootshaus des Kanu-Clubs Neuwied. Seither ist Dyck in der wohl multikulturellsten Einrichtung der Stadt Neuwied beschäftigt, dort fühlt sie sich zuhause. Die Zeit sei  rasch vergangen, meinte Dyck. „Das liegt auch daran, dass stets neue Herausforderungen warten und neue Lösungen gefunden werden müssen“, so die Erzieherin weiter. Margarete Geißler, die das „Kinderschiff“ lange Jahre leitete, lobte Dycks Engagement. Oberbürgermeister Jan Einig und Karl Oster, Fachbereichsleiter für Kindertagesstätten, freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Natalia Dyck, die auch vom Personalrat ein kleines Präsent erhielt. Im Bild (von links): Oberbürgermeister Jan Einig, Karl Oster, Natalia Dyck, die stellvertretende Personalratsvorsitzende Stefanie Stavenhagen und Margarete Geißler.

Ein gelungenes Beispiel für eine attraktive KiTa: die „Schatzfinder“-KiTa in Dürrholz

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Kreis Neuwied – Ortsbürgermeisterin Anette Wagner und die Kindergartenleiterin Dorothee Dutz hatten Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Volker Mendel sowie einige wenige Gäste in die erweiterte und umgebaute Kita „Schatzfinder“ nach Dürrholz eingeladen.

„Das erweiterte Angebot in diesen äußerst schönen und praktischen Räumen erhöht die Attraktivität des Kita-Standortes Dürrholz“, ist sich Landrat Achim Hallerbach sicher. Bereits im März 2020 hatte die KiTa den Betrieb aufgenommen, musste jedoch Corona-bedingt auf ein Einweihungsfest verzichten.

Landrat Achim Hallerbach dankte allen Verantwortlichen für die weitsichtige Entscheidung am Standort in Dürrholz, die bestehende Kita umzubauen und zu erweitern und somit ein großzügiges Raumangebot zu schaffen. „Durch den Neu- und Umbau wird für unsere Jüngsten genau das geschaffen, was für eine qualitativ gute und zukunftsorientierte Betreuung - insbesondere auch mit Blick auf das Kita-Zukunftsgesetz ab dem 01.07.2021 - benötigt wird. Hier wird ein wichtiger Beitrag geleistet, um dem steigenden Platzbedarf durch deutlich gestiegene Geburtenraten und zahlreiche Zuzüge in unsere Region gerecht zu werden,“ beurteilt Landrat Achim Hallerbach die Entscheidung der Kommunalpolitiker vor Ort und bedankte sich bei Ortsbürgermeisterin Anette Wagner, stellvertretend für alle Verantwortlichen aus der Orts- und Verbandsgemeinde, sowie bei Verbandsbürgermeister Volker Mendel, die gemeinsam die verbleibenden Kosten für den Kita-Bau schulterten.

Die Gesamtkosten der Baumaßname betragen ca. 1,7 Millionen Euro und werden mit 200.000 Euro von Seiten des Landkreises und ca. 300.000 Euro durch das Land gefördert.

„Der Erweiterung- und Umbau der bisherigen Einrichtung erfolgte während der gesamten Bauzeit im Echtbetrieb der Kita.  Daher gebührt ein ganz dickes Dankeschön und Lob den Kindergartenkindern, den Eltern, aber besonders allen Beschäftigten Vorort. Sie haben mit großer Geduld und Nachsicht die bauseits bedingten Zusatzbelastungen und Beeinträchtigungen durch Lärm- und Staubbelästigungen ertragen und ihren Erziehungsauftrag erfolgreich erfüllt,“ so Bürgermeister Volker Mendel.

Am Ende des Rundgangs ist sich Ortsbürgermeisterin Anette Wagner sicher: „Unsere Schatzfinder hätten ein schönes, großes Fest als Abschluss der Bauarbeiten verdient. Dass es Corona-bedingt ausfällt, bedauern alle, am allermeisten sicher die Kinder, die Eltern und die Mitarbeiterinnen! Eine Einweihungsfeier wäre der krönende Abschluss für eine für alle anstrengende Bauphase gewesen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

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