Freitag, 15. Oktober 2021

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Freude über Neustart des Generationenkinos

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Nach langer Corona-Pause Jung und Alt den ersten Film gezeigt

Der Neustart des Generationenkinos, der „Filmreihe mit Herz“, ist vollauf gelungen: Mehr als 40 jüngere und ältere Filmfans waren ins Metropol-Kino gekommen, um nach fast einjähriger, Corona-bedingter Pause wieder in gemütlicher Atmosphäre einen beeindruckenden Film zu schauen („Die Vergesslichkeit des Eichhörnchens“)  – und bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Auch Neuwieds Bürgermeister Peter Jung war zugegen und richtete einige Worte an die Anwesenden. Er wies darauf hin, dass sich im September 2015 erstmals der Vorhang für die vom Seniorenbeirat der Stadt Neuwied und dem Filmtheaterbetrieb Weiler ins Leben gerufene Reihe gehoben hatte. Darin, dass das Generationenkino alle Altersstufen anspreche, liege der besondere Reiz, betonte Jung. „Kino wird so zur Brücke zwischen den Generationen“, sagte er. „Begegnungen wie beim Generationenkino können Impulse setzen für das Miteinander und können dazu beitragen, den Zusammenhalt der Gesellschaft zu stärken.“ Jungs Dank galt den Organisatoren, damals wie heute der Seniorenbeirat und der Filmtheaterbetrieb Weiler.

Waltraud Becker, Vorstandsmitglied des Seniorenbeirates, begrüßte die Filmfreunde zur aktuellen Vorführung und wies auf den nächsten Termin hin: Am Dienstag, 26. Oktober, zeigt das Generationenkino die skurrile Komödie „Kaiserschmarrndrama".

Neuwieder steht ab 2022 an der Spitze des Diözesan-Caritasverbands

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Dechant Benedikt Welter folgt auf Weihbischof Franz Josef Gebert

Trier – Benedikt Welter, bisher Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Saarbrücken St. Jakob (mit den Pfarreien St. Jakob und Christkönig) und Dechant (Leiter) des Dekanates Saarbrücken, wird 2022 neuer Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes (DiCV) Trier. Er folgt auf Weihbischof Franz Josef Gebert, der dieses Amt nach 22 Jahren abgibt. Zudem wird Welter zum 1. Januar 2022 Pfarrverwalter der Pfarreiengemeinschaft Trier-Heiligkreuz.

Mit Benedikt Welter übernehme das Amt des DiCV-Vorsitzenden ein Mann, der in den vielen Jahren in der Pfarrseelsorge immer einen Blick für Fragen der sozialen Gerechtigkeit gezeigt habe. Sozialräumliches Arbeiten sei ihm durch seine Tätigkeit in der Landeshauptstadt des Saarlandes und ihren umliegenden Kommunen mit ihren vielfältigen Milieus und Quartieren nicht fremd. „Benedikt Welter hat das Anliegen der Bistumssynode gefördert, die Kirche von Trier noch näher zu den Menschen zu bringen, für sie da zu sein“, sagte Bischof Dr. Stephan Ackermann anlässlich der Bekanntgabe der Ernennung. Gleichzeitig dankte er Weihbischof Gebert für den jahrzehntelangen Dienst im Caritasverband. „Franz Josef Gebert hat den DiCV Trier geprägt. Dass er das Amt auch nach seiner Bischofsweihe beibehalten hat, zeugt von seiner engen Verbundenheit mit der Arbeit und den Anliegen der Caritas.“

Benedikt Welter (*1965 in Neuwied-Engers) wurde 1991 von Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum Priester geweiht. Nach der Kaplanszeit bis 1994 in Saarbrücken-Dudweiler St. Marien arbeitete Welter zwei Jahre als Assistent am Deutschen Liturgischen Institut in Trier. Von 1996 bis 2002 war er als Hochschulpfarrer für die Universität Trier, die Theologische Fakultät Trier und die Fachhochschule Rheinland-Pfalz (Abteilung Trier) eingesetzt. Zwischen Mai 2000 und Juni 2006 war er zusätzlich Präses der Marianischen Bürgersodalität e. V. 1610 Trier und Rektor der Welschnonnenkirche Trier. Nach einer Freistellungszeit für Studien übernahm Welter am 1. Oktober 2005 die Pfarrei Saarbrücken St. Jakob. 2010 ernannte Bischof Ackermann ihn zum Dechanten des Dekanates Saarbrücken (das 2013 mit dem Dekanat Sulzbach zusammengeführt wurde); diese Funktion übt Welter bis heute aus. Immer wieder übernahm Welter auch Pfarrverwaltungen; etwa in Scheidt, Schafbrücke und Rentrisch (2011/2012), in Quierschied (2013/2014 und 2020), Sulzbach (2015/2016), Altenkessel (2016/2017) oder Kleinblittersdorf (2017/2018). Seit 2011 gehört auch die Pfarrei Saarbrücken Christkönig zu seinem Aufgabengebiet. Welter ist seit 2013 Mitglied des Aufsichtsrats der caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts). Von 2013 bis 2016 war er Mitglied der Bistumssynode und hat in der Redaktionsgruppe für das Abschlussdokument mitgearbeitet. Welter ist seit Januar 2016 Sprecher im Team vom „Wort zum Sonntag“ (ARD).

Franz Josef Gebert (*1949 in Schweich) absolvierte nach der Volksschule eine Weinküferlehre in Trier. Er machte auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur und studierte ab 1971 Theologie zunächst in Trier, danach an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Die Priesterweihe empfing Gebert im Oktober 1977 ebenfalls in Rom durch den Kölner Erzbischof Joseph Kardinal Höffner. Nach der Kaplanszeit in Sinzig war Gebert Bischofskaplan bei Bischof Dr. Hermann Josef Spital, Subregens am Trierer Priesterseminar und ab 1991 Leiter der damaligen Hauptabteilung Pastorale Dienste im Bischöflichen Generalvikariat. Seit dem Jahr 2000 ist er Vorsitzender des Diözesan-Caritasverbandes Trier. 2001 verlieh ihm der heilige Papst Johannes Paul II. den Titel „Päpstlicher Ehrenprälat“. Dem Trierer Domkapitel gehört er seit Ende 2002 an. Seit Juni 2004 ist Gebert außerdem Domdechant und damit verantwortlich für die Feier der Gottesdienste im Dom. Seit Januar 2016 ist er auch stellvertretender Generalvikar des Bistums. Am 3. September 2017 empfing Gebert die Bischofsweihe und ist seitdem als Weihbischof im Visitationsbezirk Trier tätig.

Gemeinsam. Einheit. Leben.

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3. Kartoffelfest zum Tag der Deutschen Einheit der CDU Oberbieber zugunsten der Flutopferhilfe an der Ahr

Die CDU Oberbieber richtet ihr drittes Kartoffelfest zum Tag der Deutschen Einheit auch in diesem Jahr aus. Unter dem Motto „Gemeinsam. Einheit. Leben“ wollen die Oberbieberer mit dem Fest am 03. Oktober die Flutopferhilfe an der Ahr unterstützen.

„Wir wollen am Tag der Deutschen Einheit nicht nur zurückschauen und den Tag als Gedenktag begehen. Wir sollten die Deutsche Einheit mit Leben füllen und vor allem an diesem Tag zeigen, dass wir zusammenstehen und Einheit leben. Daher haben wir uns trotz noch geltender Corona-Einschränkungen dazu entschieden, gerade in diesem Jahr der furchtbaren Katastrophe an der Ahr das Fest zu einem guten Zweck auszurichten“, so CDU-Vorsitzender Jörg Röder.

Einige Änderungen waren aber notwendig: Das Fest findet am 03. Oktober von 11.00 bis 15.00 Uhr auf dem Dorfplatz „Lila Platz“ (Wallbachstraße) in Oberbieber statt. Es gibt ein verringertes Speisenangebot, das zum Mitnehmen ausgegeben wird („Walk-in- und Drive-in-Möglichkeit“). Zur Müllvermeidung können auch eigene Behältnisse mitgebracht werden. Allerdings gibt es unter den derzeit geltenden Corona-Bestimmungen auch Verweilmöglichkeiten vor Ort. Viele freiwillige Helfer der CDU Oberbieber freuen sich auf ein schönes Fest zu einem guten Zweck bei hoffentlich schönem Wetter.

Bundestagswahl: Reibungsloser Verlauf in Neuwied/Altenkirchen

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Wahlleiter Achim Hallerbach dankt allen Helfern und Organisatoren – Wahlkreis künftig mit vier Abgeordneten in Berlin vertreten

Kreis Neuwied/Altenkirchen. Die Stimmen sind gezählt, die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag ist Geschichte. Aus Sicht der Neuwieder Kreisverwaltung und ihres Landrates Achim Hallerbach, der als Wahlleiter für den gesamten Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen verantwortlich war, ist sie einmal mehr erfreulich reibungslos verlaufen. „Ich danke allen Wahlhelfern für ihren Einsatz. Und vor allem danke ich den Kollegen bei uns im Hause, namentlich Florian Nußbaum, Sven Adamczewski und Karolin Kaiser, sowie in den Verwaltungen von Stadt und Verbandsgemeinden für die hervorragende Organisation“, sagte Hallerbach.

Mit vier Abgeordneten ist der Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen künftig stark in der Hauptstadt vertreten. Landrat Achim Hallerbach gratulierte Martin Diedenhofen (SPD), Sandra Weeser (FDP) und Andreas Bleck (AfD) zum Einzug ins Parlament, beglückwünschte aber allen voran  Erwin Rüddel (CDU), der sich in einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen durchsetzte und zum vierten Mal in Folge das Direktmandat holte.

Hallerbach freute sich zudem, dass die Wahlbeteiligung noch einmal leicht zugenommen hat und bei 76,4 Prozent lag. „Das ist ein starkes Zeichen für die Demokratie“, machte er deutlich.

Hier das vorläufige Endergebnis für den Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen:

Wahlberechtigte: 238.118

Wähler: 181.835 (76,4%)

gültige Erststimmen: 179.784 / gültige Zweitstimmen: 180.294

CDU: 57.429 (31,9%)            /           48.340 (26,8%)

SPD: 54.320 (30,2%)             /           54.018 (30,0%)

AfD: 16.812 (9,4%)               /           17.505 (9,7%)

FDP: 15.931 (8,9%)               /           20.751 (11,5%)

Grüne: 16.559 (9,2%)            /           18.930 (10,5%)

Die Linke: 5.007 (2,8%)        /           5.416 (3,0%)

Freie Wähler: 8.032 (4,5%)    /           5.860 (3,3%)

Sonstige: 5.694 (3,1%)           /           9.474 (5,2%)

Lernpaten: Eine Erfolgsgeschichte seit zehn Jahren

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Ehrung für Heidi Buhr und Dorit Schäfer

Kreis Neuwied. Schenkst Du mir zwei Stunden Zeit?: Aus dieser einfachen Frage ist im Kreis Neuwied eine nunmehr zehnjährige Erfolgsgeschichte geworden. Denn seit zehn Jahren bilden Kreisverwaltung und Caritas unter diesem Motto ehrenamtliche Lernpaten aus, die Kindern in der Schule helfen, sich zu organisieren, die ihnen gut zusprechen und die einfach für sie da sind. Das Programm, in dem bislang rund 100 Lernpaten circa 400 Kinder betreut haben, ist mittlerweile an 22 von 28 Grundschulen in den Verbandsgemeinden des Kreises Neuwied etabliert und wird auch von den Lehrern, die anfänglich skeptisch waren, mittlerweile sehr befürwortet.

Um den Lernpaten zu danken, laden Landrat Achim Hallerbach, Caritas-Direktor Eberhard Köhler und ihre Mitarbeiter die Ehrenamtlichen jedes Jahr zu einer kleinen Feierstunde ein. Dieses Mal ging es ins Roentgen-Museum. Neben einer Führung von Direktor Bernd Willscheid durch das Haus wurden besonders zwei verdiente Damen geehrt: Dorit Schäfer ist seit fünf Jahren aktiv, Heidi Buhr sogar seit Anfang dabei. „Eine Frau der ersten Stunde. Zehn Jahre sind schon etwas Besonderes“, hielt Landrat Achim Hallerbach dankbar fest.

Hallerbach betonte, dass die Lernpaten insgesamt mit ihrer Lebenserfahrung sowie mit viel Empathie und Fingerspitzengefühl eine wertvolle Stütze für die Kinder sind. Caritas-Direktor Eberhard Köhler sprach von einem „echten Leuchtturmprojekt“ und wies darauf hin, dass die Resilienz-Forschung nachgewiesen habe, dass es bei erfolgreichen Menschen in der Regel jemanden in der Kindheit gegeben hat, der ihnen das Gefühl vermittelt hat, etwas wert zu sein. „Das sind oft Lernpaten“, machte er deutlich.

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