Dienstag, 20. April 2021

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Stadtbauamt stellt Starkregenkonzept auf

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Zuvor Begehungen mit Bürgerbeteiligung in den Stadtteilen

Die Verwaltung erarbeitet ein für die gesamte Stadt gültiges Konzept zur Vorsorge bei Starkregen. Doch zuvor stehen Ortsbegehungen in den einzelnen Stadtteilen auf dem Programm. Dabei sollen Stellen, die sich in der Vergangenheit bei extremem Starkregen als kritisch erwiesen haben, identifiziert und begutachtet werden.

An der Auflistung der neuralgischen Punkte sind das beauftragte Ingenieurbüro Björnsen - Beratende Ingenieure, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die jeweiligen Ortsvorsteher oder Ortsbeiratsmitglieder sowie weitere relevante örtliche Vertreten beteiligt. Auch für Bürger besteht die Möglichkeit, dazuzukommen und kritische Punkte zu benennen, die überprüft werden sollten. Sie können sich den Fachleuten am jeweiligen Startpunkt anschließen oder an bestimmten Stellen dazustoßen.

Aufgrund der derzeitigen Corona-Situation bittet die Verwaltung Interessierte um vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Außerdem weist die Stadt auf die Webseite www.tinyurl.com/starkregen-nr hin, in der Problemstellen oder Vorschläge für konkrete Maßnahme direkt online eingegeben werden können, um bei der Aufstellung des Konzepts berücksichtigt zu werden. Um unnötige Kontakte zu vermeiden, bittet die Stadtverwaltung von diesem Angebot regen Gebrauch zu machen.

Aufgrund coronabedingter Einschränkungen mussten einige bereits terminierte Ortsbegehungen leider verlegt werden. Nachfolgend die Liste der Termine:

Segendorf: Donnerstag, 22. April, 10 Uhr, Treffpunkt: Nodhausener Straße, gegenüber Hausnummer 160;

Rodenbach: Donnerstag, 22. April, 14 Uhr, Dorfplatz;

Niederbieber: Dienstag, 27. April,10 Uhr, Kirmeswiese;

Irlich: Dienstag, 27. April, 14 Uhr, Kreuzung Goten-/Ubierstraße;

Oberbieber: Donnerstag, 29. April, 10 Uhr, Luisenplatz;

Feldkirchen: Donnerstag, 29. April, 15 Uhr, Burschenvereinshütte Hüllenberg;

Heimbach-Weis: Donnerstag, 6. Mai, 10 Uhr, Parkplatz Abtei Rommersdorf;

Heimbach-Weis: Donnerstag, 6. Mai, 14 Uhr, ehemalige Rommersdorf-Schule, Flurstraße.

Die Termine für die Ortsbegehungen in Gladbach und Altwied stehen noch nicht fest. Die Verwaltung informiert frühzeitig.

Arbeitsmarkt in der Region zeigt erstes Frühlingserwachen

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  • Arbeitslosenquote sinkt um 0,1 Punkte auf 5,6 Prozent
  • Stellenmarkt bleibt geschwächt
  • Appell an Unternehmen: Auch 2021 ausbilden!

Im März waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuwied mit 9.679 Personen 187 weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat, jedoch 1.733 mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote sinkt damit um 0,1 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent. Im Vorjahr lag sie genau um einen Prozentpunkt niedriger. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt sind also nach wie vor deutlich zu erkennen. Aber es gibt erste Hoffnungsschimmer: „Im Bereich der von der Agentur betreuten Kunden sehen wir einen Rückgang der Arbeitslosigkeit aufgrund der Frühjahrsbelebung. Leider erstreckt sich diese Entwicklung noch nicht auf die im Durchschnitt marktferneren Kund*innen der Jobcenter, deren Zahl im März sogar gestiegen ist,“ sagt Karl-Ernst Starfeld, Leiter der Agentur für Arbeit Neuwied.

Leider kann sich die so genannte Frühjahrsbelebung noch nicht auf dem Stellenmarkt durchsetzen. 266 neue Stellenangebote wurden im Monatsverlauf dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Agentur und Jobcenter gemeldet. Das sind 14 weniger als im Februar und 35 weniger als im März 2020. Der Stellenbestand liegt mit 1.324 Stellen 536 Stellen unter dem Vorjahr. Auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat starke Einbußen zu verzeichnen. Aktuell liegt die Zahl zum 30. September 2020 vor. Mit 102.595 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt der Wert 1.413 Personen (Agenturbezirk Neuwied gesamt: -1,4 %, Kreis Altenkirchen: -1,8 %; Kreis Neuwied: -1,1 %) unter dem des Vorjahres.

Weiter steigend ist hingegen leider die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Agenturbezirk. Der Bestand steigt um 113 Personen auf 3.373 Personen an. Damit sind 1.109 Menschen mehr als im März 2020 (2.264) länger als ein Jahr arbeitslos. „Diese Entwicklung macht uns natürlich Sorgen und es gilt, diese auch unter den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen zu bekämpfen“, so der Agenturchef. „Nach wie vor und auch bei Betrachtung der Entwicklung in Krisenzeiten lässt sich jedoch sagen, dass die beste Medizin gegen und der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit eine fundierte Ausbildung ist.“

Daher appelliert er auch an die ausbildenden Betriebe, trotz Corona weiter auszubilden. „Wir haben heute bereits einen deutlichen Fachkräftemangel in verschiedenen Handwerksbranchen, in der Pflege und in vielen weiteren Berufen. Es ist daher von immenser Bedeutung, dass die Unternehmen auch in diesem Jahr Auszubildende einstellen. Dazu benötigen sie unsere volle Unterstützung bei der Bewerber*innenvermittlung, die wir trotz der gravierenden Einschränkungen durch die Pandemie bestmöglich erbringen wollen“. Bislang haben die regionalen Unternehmen für das laufende Ausbildungsjahr 1.656 Ausbildungsstellen gemeldet. Das sind 194 oder 10,5 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Weiteren Anreiz zur Ausbildung in der angespannten derzeitigen Lage soll die Ausweitung der Ausbildungsprämie bringen, die das Bundeskabinett beschlossen hat. Diese wird im Rahmen des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ an kleine und mittlere Betriebe gezahlt, die trotz Umsatzrückgängen durch die Corona-Pandemie gleich oder sogar mehr ausbilden. Bleibt die Zahl der Ausbildungsverträge konstant, können ausbildende Unternehmen in diesem Jahr 4.000 Euro pro Lehrstelle erhalten. Jeder zusätzliche Ausbildungsplatz soll mit 6.000 Euro gefördert werden. Zudem wird diese Regelung auf Unternehmen mit bis zu 499 Angestellten ausgeweitet. Bislang lag die Grenze bei 249 Beschäftigten. Diese Förderung soll weiterhin auch für überbetriebliche Berufsbildungsstätten gelten.

Wer Informationen zur Ausbildungsprämie wünscht oder eine Ausbildungsstelle melden möchte, ist beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Neuwied unter

0800 4 5555 20 richtig.

Und so entwickelte sich der Arbeitsmarkt in den Landkreisen:

Im Kreis Altenkirchen ist die Arbeitslosenquote im Monatsverlauf um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Mit aktuell 5,5 Prozent liegt sie 0,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Derzeit sind 3.982 Menschen ohne Beschäftigung gemeldet- 75 Personen weniger als im Februar, aber 663 mehr als im März 2020.

Auch im Kreis Neuwied sinkt die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Im Vorjahresvergleich ist sie um einen Prozentpunkt gestiegen. Derzeit sind 5.697 Männer und Frauen arbeitslos und somit 112 weniger als im Februar, aber 1.070 mehr als im März des vergangenen Jahres.

Auch im Alter mit Genuss essen

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Online-Seminar gibt wertvolle Tipps – Termine: 16. April und 1. Juni

Die beliebte, vom Stadtteilbüro speziell für Senioren organisierte Veranstaltungsreihe „Genießen unter Nachbarn“ muss momentan coronabedingt pausieren. Doch dank der Kooperation mit der AOK gibt es die Möglichkeit einer Fortsetzung in digitaler Form. So informiert das rund 90-minütige Online-Seminar „Essen mit Genuss für ältere Menschen“ über  gesunde und ausgewogene Ernährung im Alter.

Experten wissen: Der Spruch „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ trifft für kaum jemanden so zu wie für Menschen mit einem höheren Lebensalter. Die positiven Auswirkungen einer abwechslungsreichen, vielfältigen Ernährung auf Lebensqualität, Gesundheit und Psyche sind nach jeder genussvollen Mahlzeit spürbar. Das Seminar geht auch darauf ein, wie sich individuelle, durch altersbedingte Einschränkungen hervorgerufene  Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Bedarfsgerecht essen heißt die Devise, je nach körperlicher und seelisch-geistiger Verfassung.

Zwei Termine stehen für dieses Seminar fest: Freitag, 16. April, von 10 bis 11.30 Uhr, und Dienstag, 1. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist via Internet möglich: www.aok.de/pk/rps/online-seminare. Alles, was Interessierte dann noch benötigen, ist ein Handy, ein Tablet oder einen PC mit stabiler Internetverbindung. Weitere Informationen erteilt die AOK-Ernährungsfachkraft Rita Inzenhofer, Telefon 02631 892 175, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

„Genießen unter Nachbarn“ ist ein Projekt des Quartiermanagements Soziale Stadt in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Neuwied, der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland und der Gesundheitsförderung der Kreisverwaltung.

Nach Brand: Verkehrseinschränkungen an Rasselsteiner Straße

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Nach dem Großbrand auf dem ehemaligen Rasselstein-Gelände, der einen hohen Schaden verursacht hat, geht es nun ans Aufräumen. Und das hat Auswirkungen auf alle Verkehrsteilnehmer. So wird der kombinierte Fuß- und Radweg verschmälert, so dass er in Höhe der Werksanlagen nur noch für Fußgänger nutzbar ist - und das auch nur eingeschränkt. Für Radfahrer heißt das: Sie müssen auf die Straße ausweichen. Aber auch die ist von den Arbeiten betroffen und kann nicht in gewohnter Breite genutzt werden. An der entsprechenden Stelle ist lediglich ein Einbahnstraßensystem möglich, weshalb am Donnerstag eine Ampelanlage installiert wird. In Betrieb genommen wird diese dann am Dienstag, 6. April, so dass der Verkehr während der Ostertage ungehindert fließen kann. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen. Danach wird der Fuß-/Radweg durch eine Art Zelttunnel geführt, steht aber uneingeschränkt zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet einerseits um Verständnis für diese unumgänglichen Maßnahmen, andererseits aber auch alle Verkehrsteilnehmer um gegenseitige Rücksichtnahme.

Testzentrum Block öffnet auch an Ostersamstag

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Zusätzlich zu den normalen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 13 bis 17 Uhr) öffnet das Testzentrum im Bürgerhaus Block auch an Ostersamstag, 3. April, von 13 bis 17 Uhr. Termine können online unter www.neuwied.de/corona.html gebucht werden. Eine telefonische Vergabe ist zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Neuwied unter 02631 802-0 möglich.

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