Freitag, 15. Oktober 2021

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Tag der offenen Tür

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Wie Sie sicherlich wissen wurden die Moscheen und Gebetshäuser während der Corona Pandemie geschlossen, daher konnte im letzten Jahr der Tag der offenen Tür in den Moscheen nicht stattfinden.

Wir freuen uns aber, dass wir diesen Tag, der mittlerweile zur Tradition gehört,
abhalten können und unsere Mitbürger in unserer Moschee willkommen heißen dürfen.

Bitte beachten Sie hierbei die derzeit gültigen Regeln der lokalen Corona-Schutzverordnung.

Datum: Sonntag, 03.10.2021
Uhrzeit: 10 - 18 Uhr
Ort: Bait-ur-Raheem Moschee Neuwied
Matthias-Erzberger-Straße 18
56564 Neuwied

Kinder „Fit für den Straßenverkehr“ machen

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Verkehrssicherheit im Fokus der städtischen Kita „Raiffeisen“

Die Erzieherinnen und Erzieher der städtischen Kita „Raiffeisen“ haben sich im Seminar „Fit für den Straßenverkehr“ der Unfallkasse Rheinland-Pfalz zu Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für Verkehrssicherheit ausbilden lassen. Das Raiffeisen-Team war sich einig: Kita-Kinder sollten bereits frühzeitig lernen, wie sie sich angesichts der mannigfaltigen Herausforderungen im Straßenverkehr sicher zu Fuß darin bewegen können.

Kinder haben einen naturgegebenen Nachteil: Sie sind klein, werden deshalb schlechter gesehen und können ihrerseits den Verkehr nicht gut einsehen. Ein weiteres Problem: Kinder sind auf ihrem Weg von A nach B mittlerweile viel öfter als Insasse im Auto unterwegs denn als Fußgänger. Die Folge: Ihnen fehlen wichtige eigene Erfahrungen im Straßenverkehr.

Um diese Defizite auszugleichen, ist in zunehmendem Maße auch das pädagogische Personal in Kindertagesstätten gefragt. Hier setzt die städtische Kita „Raiffeisen“ an. Für deren Mitarbeitende ist die Bewegungsförderung genauso wie die Verkehrserziehung kein Neuland. Die Kombination von beidem ist das Besondere an der „Fit für den Straßenverkehr“-Veranstaltung der Unfallkasse. Koordinative Fähigkeiten der Kinder wie Gleichgewicht, Orientierung und Reaktionsvermögen, die in der Bewegungsförderung gefragt sind, sind in der Verkehrserziehung ebenfalls von Bedeutung.

Eine wichtige Rolle in der Fortbildung spielte die sogenannten „move it“-Box, die die Landesverkehrswacht Rheinland-Pfalz zusammengestellt hat. Mit deren Materialien üben Kita-Kinder auf spielerische Weise, sich in komplexen Verkehrssituationen zurechtzufinden, unvorhergesehene Herausforderungen zu meistern und Hindernissen auszuweichen. Im Rahmen des Seminars hat die Kita eine solche „move it“-Box erhalten. Die „Raiffeisen“-Kinder werden nun spielerisch und bewegt auf den Straßenverkehr vorbereitet.

Auf ein Wort mit Jan Einig in Engers

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Manche Themen möchten Bürgerinnen und Bürger am liebsten dem Oberbürgermeister persönlich vortragen. Um hierfür einen Raum zu schaffen, gibt es die Bürgersprechstunden. „Auf ein Wort mit Jan Einig“ nennt sich diese Einrichtung in Neuwied, die der Pflege des persönlichen Kontakts zwischen Stadtoberhaupt und Bürgern dient. So ist Jan Einig am Montag, 4. Oktober, von 17 bis 19 Uhr in Engers im Alten Rathaus, Alte Schlossstraße 5. Anmeldungen dazu sind noch möglich unter www.neuwied.de/buergersprechstunde.html, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02631 802 412. Zur Planung der Einzelgespräche ist es hilfreich, bei der Anmeldung kurz das Anliegen zu schildern.

Familientag der CDU Oberbieber im Freibad

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Gedenken und Gratulationen mit Erwin Rüddel (MdB) und OB Einig

„Endlich ist es so weit: Persönliche Treffen kann keine Videokonferenz ersetzen und deshalb freuen wir uns, dass wir endlich wieder in großer Runde zusammen sein können“, so begrüßte CDU-Vorsitzender Jörg Röder die Mitglieder und Familien der CDU im Freibad Oberbieber, die sich zum nachgeholten Familientag eingefunden hatten. Das strahlende Spätsommerwetter hob die Stimmung zusätzlich.

Der Familientag sollte allerdings auch dazu dienen, einmal gemeinsam innezuhalten. Denn auch in den Reihen des Ortsverbands waren Menschen erkrankt, einige Familien haben geliebte Angehörige verloren. Ihnen wurde in einer Schweigeminute gedacht.

Neben dem Gedenken standen freudige Anlässe im Vordergrund, die in der Corona-Pandemie nicht so gewürdigt und gefeiert werden konnten, wie sie das verdient hätten: Jörg Röder, sein Stellvertreter Matthias Gröber und Kreisvorsitzender Erwin Rüddel gratulierten dem CDU-Urgestein und langjährigen Geschäftsführer Hans-Jürgen Klein und seinem Bruder Dieter zum 80. Geburtstag und Gislinde Müller zum 70. Geburtstag. Die CDU-Familie konnte sich außerdem mit Matthias Gröber und seiner Frau Jasmin über ihren Nachwuchs freuen. Nachwuchs in anderem Sinne bereichert die CDU Oberbieber fortan durch ihre neuen Mitglieder: Nina Gross, Melanie Martens, Lukas Klein und Jördis Veldman konnten trotz schwieriger Zeiten in der Pandemie für die demokratische Arbeit gewonnen werden. Für ihr Engagement und den Einsatz des gesamten Ortsverbands dankten auch Oberbürgermeister Jan Einig, CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Jan Petry, die die Oberbieberer als Gäste im Freibad begrüßen konnten.

Neue Ausstellung eröffnet: Roentgen-Museum zeigt „Verwandlungsmöbel“

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Elmar Hermann, Ani Schulze und Christoph Westermeier haben gemeinsam an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert und stellen in Neuwied aus

„Verwandlungsmöbel“. Mit Elmar Hermann, Ani Schulze und Christoph Westermeier präsentieren drei zeitgenössische Künstler, die ihr „Handwerk“ gemeinsam an der Akademie in Düsseldorf gelernt haben, Exponate, die einen direkten Bezug zum berühmten Namensgeber unseres Kreis-Museums haben. Die Künstler treten mit der Sammlung des Hauses in den Dialog und setzen sich mit dem gestalterischen Impuls Roentgens auseinander. Sie haben sonst verschlossene und verdeckte Vitrinen geöffnet und Schätze aus dem Depot geholt, zum Beispiel einen schweren gusseisernen Kerzenleuchter aus der Sayner Hütte mit abgebrannten Kerzen.  Auch „der Engerser“, das männliche Skelett aus einem Grab der Bronzezeit, darf sich einmal unverhüllt zeigen als Symbol der Vergänglichkeit von Zeit. „Wir wollen neue Perspektiven auf das Museum und auf seine Sammlungen zeigen, Räume öffnen und Vertrautes so aufbereiten, dass es zur Wieder-Entdeckung verlockt“, skizziert Künstler Elmar Hermann.

Die umfangreichen Archive zu Roentgens Schaffen in Neuwied werden künstlerisch untersucht und zeitgenössischen Kunstwerken gegenübergestellt. Zeitebenen vermischen sich, Antike und Gegenwart schaffen eine sich stetig transformierende Archäologie der Gegenwart.

Landrat Achim Hallerbach freute sich bei der Eröffnung nicht nur über die tolle Ausstellung an sich, sondern dass er, wie er es sagte, „endlich mal wieder einer seiner schönsten Pflichten als Landrat nachgehen“ und eine Ausstellung nicht nur virtuell, sondern zusammen mit Kunstliebhabern vor Ort eröffnen konnte.

Zur neuen Ausstellung wird es nach langer Durststrecke auch wieder begleitende Veranstaltungen geben. Mehr dazu auf der Homepage des Museums: https://www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Roentgen/

Die Ausstellung ist bis zum 10. Oktober zu sehen.

Elmar Hermann (*1978) studierte Bildende Kunst und Linguistik in Mainz und Düsseldorf. Seit 2007 hatte Elmar Hermann zahlreiche Ausstellungen, Vorträge und Stipendien im In- und Ausland u.a. im D21 Leipzig, Goethe Institut St Petersburg, WIELS Brüssel, Arp Museum Rolandseck, KIT Düsseldorf, Goethe Institut Mumbai, ISCP New York. Lehraufträge und Gastprofessuren u.a. an Kunsthochschulen und Universitäten in Mainz, Düsseldorf, Leipzig und Koblenz.

Ani Schulze (*1982) studierte an den Kunstakademien in Karlsruhe und Düsseldorf, in Glasgow und an der Städelschule in Frankfurt. Ihre Arbeiten waren bereits in einer Reihe von Einzel- und Gruppenausstellungen und Screenings zu sehen, u.a. im Salzburger Kunstverein, Kölnischen Kunstverein, I: Project Space in Beijing, Kunsthalle Schirn Frankfurt, Extra City Kunsthalle Antwerpen. Sie erhielt Stipendien vom Goethe Institut China, Cité Internationale des Arts in Paris und der Innogy Stiftung. Ani Schulze lebt und arbeitet momentan in Braunschweig wegen eines Garduiertenstipendiums an der HBK Braunschweig.

Christoph Westermeier (*1984) studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und bei „de Ateliers“ in Amsterdam. Er arbeitet mit Fotografie und Installationen. Seine Arbeiten waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, u.a. dem Museum für Gegenwartskunst Siegen, dem Kunstverein Düsseldorf und der Coalmine Winterthur. Er wurde mit u.a. mit dem Peter Mertes Stipendium des Bonner Kunstvereins ausgezeichnet. Westermeier lebt und arbeitet in Düsseldorf.

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