Freitag, 22. Juni 2018

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Bürgerbüro und Standesamt schließen am 13. Juni früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 13. Juni, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

Seniorenbeirat und seine Gäste wanderten zur Edmundshütte

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Auch in diesem Jahr unternahmen Mitglieder des Seniorenbeirates der Stadt Neuwied mit einigen Gästen eine Wanderung, die die Arbeitsgruppe Kultur und Soziales vorbereitet hatte.

Bei sommerlichem Wetter ging es von Feldkirchen aus zur beliebten Edmundshütte oberhalb von Leutesdorf. Sie liegt im Naturschutzgebiet „Am Langenbergskopf“, ist im Besitz der Naturfreunde Leutesdorf und wird von der „Perspektive gGmbH Andernach“ bewirtschaftet.

Die Wanderung führte vorbei am Bretzhof in Hüllenberg, dem Windhausener Hof und einem Damwild-Gehege. Von der Höhe bewunderten die Wanderer den Blick auf den Weinort Leutesdorf. Zudem bestaunten sie die hohe Fontäne, die der Kaltwasser-Geysir auf dem Namedyer Werth bei einem seiner kontrollierten Ausbrüche produzierte.

In geselliger Runde verbrachten die Wanderer an der Edmundshütte bei einem herzhaftem Imbiss und Kaffee und Kuchen eine erholsame Zeit mit vielen netten Gesprächen.

Arbeitsgruppensprecherin Inge Rockenfeller informierte auch über die letzte Aktion im ersten Halbjahr: einen Besuch bei der Feuerwehr Neuwied. Für das zweite Halbjahr hat der Seniorenbeirat  bereits wieder verschiedene Veranstaltungen für Senioren geplant.

Offene Worte, gute Stimmung und viele Infos von OB Jan Einig

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Großes Interesse beim Bürgerforum Heimbach-Weis der CDU Heimbach-Weis/Block

Heimbach-Weis. Volles Haus beim zurückliegenden Bürgerforum Heimbach-Weis. Der CDU Ortsverband Heimbach-Weis/Block hatte zum traditionellen Bürgergespräch geladen und durfte dazu Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig als Ehrengast im Gasthaus „Siebenschläfer“ begrüßen. Dass die Bürgerforen und der Austausch mit den Gästen einen besonders hohen Stellenwert bei der CDU Heimbach-Weis haben, zeigte auch die Anwesenheit aller gewählten Stadtrats- und Kreistags sowie Ortsbeiratsmitglieder der CDU Heimbach-Weis/Block.

„Das Bürgerforum Heimbach-Weis ist eine offene Plattform für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Ort“, so Ortsverbandsvorsitzender Markus Blank bei der Begrüßung. Mit wechselnden Gästen und Themen möchte die CDU Heimbach-Weis ein Informationsangebot bieten. „Das große Interesse am heutigen Vormittag zeigt, dass unser Oberbürgermeister Jan Einig als erster Ansprechpartner in unserer Stadt das Interesse an Politik weckt“, erklärte Markus Blank.

Auf der Themenliste der Fragenden standen Dauerbrenner wie die Realisierung der nördlichen Entlastungsstraße, welche von der Versammlung als Notwendigkeit zur Attraktivitätssteigerung des Ortskerns angesehen wurde. Vorstandsmitglieder des SSV Heimbach-Weis informierten sich über den aktuellen Planungsstand eines Kunstrasenplatzes im Stadtteil Heimbach-Weis. Dabei wurde nochmals die Bedeutung für den Fortbestand der aktiven Jugendarbeit von den Vereinsvertretern betont. Jan Einig skizzierte den Planungsverlauf und bezog sich dabei auch auf den Stadtratsbeschluss zur Prioritätenfestlegung. „Das klare Bekenntnis der Politik zur Errichtung eines Kunstrasenplatzes wurde gefasst“, betonte Jan Einig mit Blick auf die Beschlusslage des Neuwieder Stadtrates. Dauerbrenner sind in den Stadtteilen stets Baustellen, die zwar ihren Standort wechseln, aber häufig für Beeinträchtigungen sorgen können. Die aktuelle Baumaßnahme in der Lindenstraße der Stadtwerke Neuwied wird noch weitere Zeit in Anspruch nehmen, denn die Generalsanierung des Kanals und die Gas- sowie Wasserversorgung werden aufwendig erneuert.

Die Stadtrats- und Ortbeiratsmitglieder der CDU Heimbach-Weis/Block sowie Ortsvorsteher Michael Kahn stehen aber natürlich auch fernab der Bürgerforen stets für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Der Vormittag mit Oberbürgermeister Jan Einig sorgte in Heimbach-Weis für viel Informationsfluss in lockerer Runde.

Musik und Wein harmonieren an besonderen Orten

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Wandelkonzert am 8. Juni mit vier Bluesbands bei freiem Eintritt

Musik und Wein bilden eine großartige Kombination – erst recht, wenn man beides

vor ansprechender Kulisse genießen kann. Mit der Veranstaltungsreihe „Musik und Wein an besonderen Orten“ rücken Lahnstein, Koblenz, Bendorf und Neuwied, die Städte der Kulturregion Mittelrhein, ihre Stärken in den Vordergrund und laden Besucher bei freiem Eintritt zu Kultur und Genuss an ausgewählten Stätten.

Am Freitag, 8. Juni, ist zunächst Neuwied als Gastgeberin an der Reihe. Und die stellt an diesem Abend die verschiedenen Spielarten des Blues in den Mittelpunkt. Vier Bands treten zwischen 18 und  22 Uhr zeitversetzt in vier verschiedenen, bereits von der beliebten Veranstaltung „Kunst im Karree“ bekannten historischen Innenhöfen im Stadtzentrum auf. Den Auftakt macht um 18 Uhr im Kirchhof der Marktkirche „Violet Rage“, die Band um den Heimbach-Weiser Schlagzeuger Wolfgang Gniffke. Die vier Musiker, die nach einer längeren berufsbedingten Pause wieder auf die Bühne zurückgekehrt sind, spielen Bluesrock britischer Prägung.

Im Kunsthof Dani, Pfarrstraße 26, geben von 19 bis 21 Uhr „Straight“ ihre Visitenkarte ab. Sie stehen für schnörkellosen Rock der 70er- und 80er-Jahre, Ausflüge in die Welt der ruhigen  Bluessongs inklusive. Im „Straight“-Repertoire finden sich zudem Deutschrock-Nummern. Das Weinhaus Adams ist bekannt für seine hervorragenden Weine und seine angenehme Atmosphäre. Dort zelebrieren von 20 bis 22 Uhr „Blues Affair“ gut abgehangenen Bluesrock. Die Musiker servieren Coverversionen von B.B. King, Muddy Waters, Eric Clapton und Gary Moore  – ohne viel Schnörkel und von rotzig frech bis sanft beseelt. Ebenfalls von 20 bis 22 Uhr ist im Hof SIT Schmitt die Steve Taylor Blues Band zu Gast. Ihre Songs reichen vom klassischen Chicago-Blues der 50er- und 60er-Jahre über treibenden Boogie bis hin zu eigenen Interpretationen von Songs wie „Purple Rain“ oder „Billie Jean“. Die fünf Musiker kommen aus dem Raum Koblenz und feiern ihren „Rhine-Mosel-Delta Blues“.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Mehr Musik und Wein an besonderen Orten gibt es am10. Juni in Koblenz, am 15. Juni in Bendorf und am 16. Juni in Lahnstein.

Mit dem „Sofortprogramm Pflege“ Pflegesituation nachhaltig verbessern

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Erwin Rüddel: „Konsequentes, zukunftsorientiertes überzeugendes Konzept“

Kreisgebiet. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Berliner Bundesparlament Erwin Rüddel hat am Konzept des Sofortprogramms Pflege intensiv mitgearbeitet. „Dabei sind viele Anregungen und Erfahrungen mit Pflegekräften aus meinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen mit eingeflossen. Insofern ist das ein guter Schritt für die Einrichtungen in den beiden Landkreisen die Dinge weiter voranzutreiben. Gleichwohl werde ich im Gesetzgebungsverfahren mit der Pflege vor Ort im regen Austausch bleiben“, teilt Rüddel aktuell mit.

Der Gesundheitspolitiker ergänzt: „Wie versprochen: Die Arbeit der Menschen, die unsere Eltern und Großeltern und gegebenenfalls uns selbst einmal pflegen, hat unsere Wertschätzung. Ich begrüße es sehr, dass im Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn die Pflege im Krankenhaus und in der stationären Langzeitpflege gleichermaßen in den Blick genommen wird.“

Denn in den letzten Jahren ist es zu einer enormen Arbeitsverdichtung und damit auch Arbeitsbelastung für hunderttausende Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege gekommen. Mit einem Sofortprogramm, das zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, wird ein aktiver Schritt für eine bessere Personalausstattung und für bessere Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege vollzogen.

„So ist für die Pflege am Krankenbett die vollständige Refinanzierung jeder aufgestockten Stelle ebenso eine maßgebliche Verbesserung wie die vollständige Kostenübernahme für Tarifsteigerungen schon ab diesem Kalenderjahr“, sagt der Gesundheitspolitiker.

Die Ausgliederung der Personalkosten aus den DRG-Pauschalen bis 2020 umzusetzen sei ambitioniert, aber machbar. „Bei allen Maßnahmen werden wir die Kliniken nachweisen lassen, dass entsprechende finanzielle Mittel auch tatsächlich bei den Pflegekräften ankommen“, betont der heimische Parlamentarier.

In Einrichtungen der Altenpflege sollen 13.000 neue Stellen geschaffen werden. Rüddel: „Wir gehen damit bewusst über die im Koalitionsvertrag zugesagten 8.000 Stellen hinaus, damit alle Einrichtungen von dieser sofortigen Unterstützung, für die die gesetzliche Krankenversicherung unverzüglich die Kosten übernimmt, direkt profitieren können. Dabei ist uns allen klar, dass diese Sofortmaßnahmen nur erste Schritte sind, um die Situation in der Pflege nachhaltig zu verbessern und die Pflegeberufe attraktiver zu machen.“

Eine Entlastung der Pflege werde durch Investitionen in Digitalisierung angestrebt. Eine bessere Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten soll die Pflege entlasten.

Insgesamt geht es um eine wirksame Steigerung der Attraktivität von Kranken- und Altenpflege, verbunden mit einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Pflegekräfte.

„Deswegen geben wir gleichzeitig die Zusage, dass wir in den kommenden Jahren daran arbeiten werden, beispielsweise in einer konzertierten Aktion mit den Tarifpartnern und mit der Einführung von Personaluntergrenzen“ sagt der Bundestagsabgeordnete. Dies gelte für alle bettenführenden Abteilungen im Krankenhaus sowie der Entwicklung  verbindlicher Personalbemessungsinstrumente für die Langzeitpflege.

„Der Dialog mit der Pflege ist mir absolut wichtig, auch um zu sehen wie und ob das ‚Sofortprogramm Pflege‘ im Praxistest bei den Menschen vor Ort ankommt. Konkret heißt dies, dass ich bereits über den Sommer hinweg von der Pflege vor Ort weitere Anregungen aufnehme“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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