Mittwoch, 27. März 2019

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Vorsorgen mit Vollmacht und PatientenverfĂŒgung

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Informationsnachmittag in der StadtBibliothek am 27. MĂ€rz

Zu einem kostenfreien Informationsnachmittag zum Thema „Beizeiten vorsorgen mit Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und PatientenverfĂŒgung" lĂ€dt die StadtBibliothek Neuwied fĂŒr Mittwoch, 27. MĂ€rz, ein. Ab 16 Uhr gibt dort ein Experte Antworten auf Fragen wie „Wer regelt meine finanziellen Dinge?" oder „Wer bestimmt, wie ich vom Arzt behandelt werden möchte?". FĂŒr die Fachleute ist klar: Man muss rechtzeitig ĂŒberlegen und entsprechende Vorsorge treffen. So kann man zum Beispiel mit einer Vorsorgevollmacht eine Vertrauensperson mit der Vollmacht ausstatten, Auskunft ĂŒber den Gesundheitszustand beim behandelnden Arzt zu bekommen und nachfolgend ĂŒber die medizinische Behandlung zu entscheiden. In der Veranstaltung erhalten die Teilnehmer einen Überblick ĂŒber wichtige Vorsorgedokumente: Vorsorgevollmacht, BetreuungsverfĂŒgung und PatientenverfĂŒgung. Referent ist Bernhard Lahr vom Betreuungsverein des Sozialdiensts katholischer Frauen und MĂ€nner.

Expertin referiert ĂŒber richtige ErnĂ€hrung im Alter

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Sich richtig zu ernĂ€hren, ist eine Kunst – gerade fĂŒr Ältere. Hat der Seniorenteller seine Berechtigung? Ist die ErnĂ€hrung im höheren Alter deutlich anders als bei jĂŒngeren Menschen? Gibt es NĂ€hrstoffe, auf die man besonders achten sollte? Wie werden NĂ€hrstoffe im Körper Ă€lterer Menschen verarbeitet? Und was ist mit dem Stoffwechsel? Diesen und vielen anderen Fragen zur ausgewogenen gesunden ErnĂ€hrung fĂŒr Ă€ltere Menschen widmet sich unter dem Motto „Nein, ich will keinen Seniorenteller" die ErnĂ€hrungsberaterin Isabella Fischer in einer Veranstaltung des

Seniorenbeirates der Stadt Neuwied. Die Referentin erörtert dieses Thema nicht nur theoretisch, sondern auch anhand von praktischen Beispielen und Tipps. Fragen aus dem Teilnehmerkreis werden gern beantwortet.

Die kostenlose Veranstaltung des Seniorenbeirates der Stadt Neuwied findet am Donnerstag, 28. MĂ€rz, um 15 Uhr in der Katholischen FamilienbildungsstĂ€tte Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Straße 5, 56564 Neuwied statt. Treffpunkt ist der Saal im ersten Stock.

Wasserleitung geplatzt - Straße ĂŒberschwemmt

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Durch einen Zeugen wurde der Polizei Neuwied am Morgen des 13.03.2019, gegen 02.44h, mitgeteilt, dass der Raiffeisenring ĂŒberschwemmt worden sei. Man wĂŒrde dort ein Boot brauchen. Die entsandte Streife konnte feststellen, dass im Raiffeisenring zwischen Tulpen- und Rosengarten offenbar ein Wasserrohr geplatzt war. Der umgebende Gehweg war bereits unterspĂŒlt und teilweise fortgetragen worden. Der Raiffeisenweg stand teilweise bis zu 15cm unter Wasser. Es wurden die Feuerwehr und sowie die Servicebetriebe verstĂ€ndigt. Die Servicebetriebe sperrten die entsprechende Wasserleitung und die Feuerwehr begann noch in der Nacht mit den ersten AufrĂ€umarbeiten, da die Fahrbahn stark verschmutzt war. Bis in den Vormittag hinein könnte mit VerkehrsbeeintrĂ€chtigungen zu rechnen sein.

Polizeiinspektion Neuwied/Rhein

„Live Lounge” lĂ€dt zum Poetry Slam im Big House

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Neuwied kulturell zu bereichern und ein facettenreiches Kleinkunstprogramm nicht nur, aber vor allem fĂŒr junge Menschen in Kooperation mit dem stĂ€dtischen Jugendzentrum Big House anzubieten. Im Mittelpunkt der kommenden „Live Lounge“ am Freitag, 22. MĂ€rz, 20 Uhr, steht im Big House an der Museumsstraße 4a ein Poetry Slam. Dann stellen sich Wortakrobaten aus ganz Deutschland auf der BĂŒhne dem Juryurteil. Ob erheiternde Prosa, amĂŒsantes Storytelling, tiefgrĂŒndige Lyrik oder harter Rap: Alles ist erlaubt, Hauptsache es ist selbstgeschrieben, kommt ohne Requisiten aus und liegt im Sechs-Minuten-Zeitlimit. Das Publikum entscheidet, wer als Sieger nach Hause gehen darf.

Der Eintritt kostet 5 Euro. Weitere Informationen: Telefon  02631 802 736; Internet www.bighouse-neuwied.de

Realismus statt Wolfsromantik

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Erwin RĂŒddel: „Die Ängste und Sorgen der Menschen ernst nehmen“

Kreis Neuwied. „Nach CDU-Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nimmt auch jetzt die SPD-Umweltministerin des Bundes das auch meinen Wahlkreis betreffende Thema ‚Wolf‘ ernst. Erst nach langem DrĂ€ngen der Union hat sie VorschlĂ€ge zum Umgang mit Wölfen vorgelegt, wodurch ich mich in meiner Sorge bestĂ€tigt sehe“, erklĂ€rt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin RĂŒddel.

Bereits im vergangenen Jahr hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein Positionspapier „Wölfe in Deutschland – Sorgen ernst nehmen, Sicherheit schaffen, BestĂ€nde regulieren“ beschlossen. Nun endlich, so RĂŒddel, bewege sich auch das Bundesumweltministerium. „Es ist höchste Zeit und das war lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig. Gerade in den lĂ€ndlichen Regionen, wie dem Kreis Neuwied, haben Menschen Angst um sich, ihre Kinder und ihre Tiere“, sagt der Abgeordnete.

Zunehmend gebe es Meldungen ĂŒber Wolfsrisse. Sie Zahl der durch Wölfe verletzten und getöteten Haus- und Nutztiere sei explodiert. „FĂŒr Bundesumweltministerin Schulze von der SPD war das bislang wohl ein Karnevalsgag. Schulze im Wolfspelz – das ist ein Schlag fĂŒr die Betroffenen. Deshalb musste die Umweltministerin jetzt handeln. Ihre VorschlĂ€ge reichen jedoch bei weitem nicht. Die Kritik von Julia Klöckner teile ich uneingeschrĂ€nkt“, konstatiert RĂŒddel.

Es fehle das grundsĂ€tzliche Bekenntnis: Die Sicherheit von Menschen hat oberste PrioritĂ€t. „Ein Pferd, ein Schaf, ein Hund haben den gleichen Schutz verdient wie ein Wolf“, betont der Christdemokrat. MĂ€rchen und romantisierende Betrachtung seien fehl am Platz und wĂŒrden nicht weiterhelfen. RĂŒddel: „Unsere Fraktion im Deutschen Bundestag fordert deshalb eine realistische Bewertung der WolfsbestĂ€nde in Deutschland und Europa. Das kann nicht national erfolgen, denn Wölfe kennen keine LĂ€ndergrenzen. Deshalb wollen wir natur- und artenschutzrechtliche VerĂ€nderungen.“

Auf europĂ€ischer Ebene mĂŒsse der Schutzstatus auf „geschĂŒtzt“ herabgestuft werden. Die heute auf nationaler Ebene bereits bestehenden SpielrĂ€ume seien zu nutzen. „DafĂŒr ist das Bundesnaturschutzgesetz zu Ă€ndern – und zwar stĂ€rker als es das Bundesumweltministerium beabsichtigt. Kleine Änderungen mit Placebo-Effekt reichen da nicht“, konkretisiert der Parlamentarier.

Die RĂŒckkehr des Wolfes sei durchaus ein Erfolg der Artenschutzpolitik. Dies aber habe Folgen fĂŒr Menschen und Tiere. Statt SchönfĂ€rberei sei eine realistische Betrachtung dieser Folgen und entsprechendes politisches Handeln angesagt. Auch zukĂŒnftig wolle man Weidetierhaltung in Deutschland. Der Schutz der Tiere bedinge praxisgerechte Lösungen. Die Beweislast fĂŒr EntschĂ€digungen bei Nutz- und Haustierrissen sei umzukehren.

„Wo, wie auf den Deichen, kein technischer Schutz gegen Wölfe möglich ist, mĂŒssen auch Schutzjagden möglich sein. Wir brauchen lokale und regionale BestandsmanagementplĂ€ne fĂŒr den Wolf sowie wolfsfreie Regionen unter Einbeziehung unserer Weidetierhalter. Die DurchfĂŒhrung von Management- und Entnahmemaßnahmen sollte den JagdausĂŒbungsberechtigten ĂŒbertragen werden“, bekrĂ€ftigt Erwin RĂŒddel.

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