Freitag, 10. Juli 2020

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Baden im Trinkwasserschutzgebiet ist verboten!!

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Die Kreisverwaltung Neuwied als Untere Wasserbehörde weist ausdrücklich auf das absolute Badeverbot in den Seen des Engerser Feldes hin.

Der Sommer ist da und er lockt uns hinaus. Durch die Corona-Pandemie bleiben viele Freibäder geschlossen oder stehen nur zur eingeschränkten Verfügung. Daher zieht es die Menschen in diesem Jahr insbesondere zu den Baggerseen im "Engerser Feld". Die Kreisverwaltung Neuwied als Untere Wasserbehörde weist ausdrücklich auf das absolute Badeverbot in den Seen des Engerser Feldes hin.

Das Betreten des  "Engerser Feldes" ist ausschließlich auf den eingerichteten Wegen erlaubt.  Privatgelände darf nicht betreten werden! Der Hafensee, der Stein-See, der Kann-See und der Reiler-Pütz-See befinden sich in Privatbesitz.

Diese Seen sind offengelegtes Grundwasser, das unmittelbar zur Trinkwasserversorgung großer Teile des Landkreises Neuwied und darüber hinaus verwendet wird. Daher gilt es, die Seen des Engerser Feldes unbedingt als Lebensgrundlage für die Bevölkerung der Stadt und des Landkreises zu schützen und zu erhalten.

Aus diesem Grunde ist Baden, Zelten und Lagern streng verboten! Hierauf machen die im See positionierten Schwimmbojen und die im gesamten Bereich des Engerser Feldes angebrachten Schilder aufmerksam.

Auch das Hinterlassen von Müll, was von Papier über Plastikflaschen bis hin zu Teppichen reicht, ist eine Ordnungswidrigkeit und wird geahndet.

Besondere Sorge macht der Unteren Wasserbehörde die rege Praxis, dort Hunde auszuführen, um sie Ihr „Geschäft“ verrichten und im Wasser plantschen zu lassen. Hunde sind häufig unbemerkt Träger von Parasiten, die ins Trinkwasser gelangen können und damit die menschliche Gesundheit gefährden. Darüber hinaus gilt natürlich die Anleinpflicht für Hunde.

Ein solches Verhalten stellt einen Verstoß gegen die Rechtsverordnung zum Schutze des Wasserschutzgebiets „Engerser Feld“ dar. Ein Zuwiderhandeln kann mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 € geahndet werden.

Daher gilt folgendes:

  1. 1. Unterlassen Sie das Baden im Wasser (auch das Befahren mit Booten)!
  2. 2. Lassen Sie Ihren Hund angeleint!
  3. 3. Führen Sie Utensilien bei sich, mit denen sie den Kot aufnehmen und entfernen können!
  4. 4. Hinterlassen Sie keinen Müll!
Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Zutritt zum Dienstgebäude der Kreisverwaltung Neuwied nur eingeschränkt möglich, weshalb es ggfls. zu längeren Wartezeiten auch außerhalb des Gebäudes kommen kann. Es wird deshalb weiterhin dringend um vorherige Terminvereinbarung gebeten. Bitte tragen Sie beim Betreten des Dienstgebäudes einen geeigneten Mund-Nase-Schutz. Weitere Informationen finden Sie auf www.Kreis-Neuwied.de.

Sven Lefkowitz zu Besuch bei der Verbandsgemeinde Dierdorf

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Um über aktuelle Geschehnisse und die Lage im Kreis Neuwied bestens informiert zu sein, sucht Sven Lefkowitz regelmäßig das Gespräch mit den Bürgermeistern der zum Wahlkreis gehörenden Ortschaften und Verbandsgemeinden.

NEUWIED/DIERDORF. Kurz vor der parlamentarischen Sommerpause besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Lefkowitz die Verbandsgemeinde Dierdorf und nutzte die Möglichkeit zum Informationsaustausch mit Bürgermeister Horst Rasbach. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen in Anbetracht der herannahenden Sommerferien unter anderem auch die neuesten Lockerungsmaßnahmen für Freizeitangebote und die Regelungen zur Öffnung des Schwimmbadbetriebs. Hier machte der VG-Bürgermeister Rasbach deutlich, dass man sich weitere Erleichterungen wünscht und an der Öffnung des Dierdorfer Aquafit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger weiterhin arbeiten und beratschlagen wird. „Gerade für Eltern und Kinder ist es nach der bislang herausfordernden Corona-Zeit wünschenswert, wenn während der Ferienzeit ausreichend Unternehmungsmöglichkeiten bestehen. Für die Familien werden wir uns mit der SPD auf Landesebene weiterhin einsetzen“, ergänzt Sven Lefkowitz.

Grund zur Freude gab aber auch der Fortschritt rund um das Projekt „Rathaus-Neubau“ der VG Dierdorf. So ließ Horst Rasbach wissen, dass er auf einen Baubeginn im Spätsommer hoffe. Dass dies möglich ist, liegt vor allem an der Förderung seitens des Landes in Höhe von insgesamt 1,66 Mio. Euro. „Ich freue mich für die Verbandsgemeinde Dierdorf und die Menschen, dass das lang ersehnte Vorhaben des Rathaus-Neubaus nun bald praktische Umsetzung findet. Ich danke hier besonders dem Land Rheinland-Pfalz für die Investition in die Zukunftsfähigkeit des Dierdorfer Verwaltungswesens. Die SPD-geführte Landesregierung setzt sich mit Engagement für die Kommunen und Gemeinden im ländlichen Raum ein, hier auch für die Verbandsgemeinde Dierdorf. Mit dieser tatkräftigen Unterstützung zur Umsetzung des neuen Rathauses ist die Verbandsgemeindeverwaltung bestens für die Zukunft gerüstet. Für die zu meinem Wahlkreis gehörenden Verbandsgemeinden, zu der neben Puderbach auch Dierdorf gehört, werde ich mich darüber hinaus weiterhin im Rahmen meiner Möglichkeiten mit ganzer Kraft einsetzen“, so der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz abschließend.

Unterstützung für den Biergarten im Freibad Oberbieber

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Christian Baldauf (MdL) und Erwin Rüddel (MdB) zu Besuch

„Es ist immer wieder beeindruckend, was Vereine leisten können. Dafür können wir nur unendlich dankbar sein!“ Christian Baldauf, Fraktionsvorsitzender der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag, war begeistert vom schönen Oberbieberer Biergarten im Aubachtal. Baldaufs ausdrücklicher Wunsch war es gewesen, ehrenamtliches Engagement zu würdigen. Der Heimat- und Verschönerungsverein Oberbieber (HVO) war für CDU-Vorsitzenden Jörg Röder daher in diesen Zeiten der allererste Vorschlag.

Mit großem Einsatz macht der HVO aus der Not eine Tugend: Da ein Freibadbetrieb in Corona-Zeiten, vor allem im Familienbad Oberbieber, für einen Verein nicht zu stemmen ist, entschloss sich der HVO-Vorstand um Rolf Löhmar, den Biergarten auf die Liegewiese zu erweitern. Mit nötigem Abstand kann man sich hier nach Lust und Laune von freundlichen Servicekräften mit Speisen und Getränken bedienen lassen. Die idyllische Lage zieht seitdem Besucher aus nah und fern an: Radfahrer, Wanderer, Familien, jung und alt machen nun einen Stopp in Oberbieber und erleben damit eine der schönen Seiten Neuwieds.

„Bei allen Problemen, die wir in Neuwied haben, können wir auch stolz sein auf unsere schönen Orte, die es in der Stadt und in jedem Stadtteil gibt. Ich denke, wir Neuwieder können doch ein bisschen zuversichtlicher sein, als ich das manchmal lese und höre“, so Stadtratsmitglied Jörg Röder.  Auf Einladung des HVO-Vorsitzenden und Ortsvorsteher Rolf Löhmar konnte der hohe Gast aus der Pfalz zusammen mit weiteren Ehrengästen wie dem Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing, dem Geschäftsführer der Hachenburger Brauerei Jens Geimer und dem Rengsdorfer Bürgermeister Christian Robenek einen rundum gelungenen Abend in Oberbieber erleben. Das sind nur einige Gäste, die ganz sicher nicht zum letzten Mal Oberbieber besucht haben. Der Biergarten ist den ganzen Sommer über geöffnet.

Abgeordneter Sven Lefkowitz: Neue Sommerschule als Angebot für Schülerinnen und Schüler

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„Familien, Kinder und Jugendliche können sich auch in diesem Jahr auf erlebnisreiche, spannende und erholsame Sommerferien in Rheinland-Pfalz freuen.“ Wie der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz mitteilt, hat die Landesregierung unter dem Motto „MiteinanderGutLeben – Familiensommer Rheinland-Pfalz“ ein vielfältiges Ferienprogramm auf die Beine gestellt, an dem neben dem Bildungsressort auch das Familienministerium sowie das Umweltministerium beteiligt sind. „Schülerinnen und Schüler sowie Eltern haben in den letzten Wochen Großes geleistet. Sie alle haben sich die kommenden Sommerferien redlich verdient, auch wenn diese in diesem Jahr für viele Familien anders als gewohnt aussehen werden", so Lefkowitz. Für Betreuungsangebote, eine Sommerschule, Lernpatenschaften sowie Feriensprachkurse nimmt das Bildungsministerium rund zwei Millionen Euro in die Hand. Davon sind erneut 1 Million Euro für Ferienbetreuungsmaßnahmen in den rheinland-pfälzischen Kommunen vorgesehen. Insbesondere für Eltern, die wegen der Corona-Krise keinen Urlaub mehr haben, sei dies eine enorme Entlastung, so Lefkowitz weiter. Für Ferienangebote für Kinder, Jugendliche und Familien stellt die Landesregierung 1,5 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. „Auch Spiel und Spaß werden in diesem Sommer nicht zu kurz kommen“, berichtet der SPD-Landtagsabgeordnete.

Kern des durch Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig vorgestellten Ferienprogramms ist die "Sommerschule RLP". „Nicht alle Schülerinnen und Schüler hatten beim Unterricht zuhause die gleichen Lernvoraussetzungen. In der Sommerschule sollen Kinder die Möglichkeit erhalten, Lernrückstände wieder aufzuholen, um nach den Ferien gut vorbereitet ins neue Schuljahr zu starten", erklärt Sven Lefkowitz. Die Sommerschule ist eine gemeinsame Initiative des Bildungsministeriums und den rheinland-pfälzischen Kommunen. Vor allem in Schulgebäuden soll in den letzten beiden Ferienwochen drei Stunden pro Tag ein qualifiziertes Unterrichtsangebot mit freiwilligen Kursleiterinnen und Kursleitern stattfinden. Das freiwillige Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 8, die Teilnahme an der Sommerschule ist kostenlos. Das Ferienprogramm sieht zudem Lernpatenschaften für Schülerinnen und Schüler mit individuellem Unterstützungsbedarf vor. Diese sollen während der Sommerferien durch Studierende begleitet werden. Auch die Feriensprachkurse an den Volkshochschulen sollen ausgebaut werden.

Die rund 70 Familieneinrichtungen in Rheinland-Pfalz können für zusätzliche Ferienangebote für Familien eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5000 Euro erhalten. Bezuschusst werden etwa Tagesausflüge, Mal- und Bastelkurse oder Naturerlebnisse. Damit in diesem Jahr noch mehr Kinder und Jugendliche bei den vielen Ferienfreizeiten im Land mitmachen können, stellt die Landesregierung für diese 1,1 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung. "Erfreulich ist, dass einkommensschwache Familien für gemeinsame Ferien in Familienferienstätten, Jugendherbergen sowie auf Winzer- und Bauernhöfen auch in diesem Jahr wieder einen Zuschuss beantragen können. Denn auch Familien mit kleinem Geldbeutel sollen sich in diesem Sommer erholen können. Für Familien und Kinder setzen wir uns besonders ein, daher freue ich mich, wenn viele Einrichtungen und Familien in unserer Region die Möglichkeiten des Ferienprogramms nutzen und in Ihre Programme aufnehmen“, so Sven Lefkowitz abschließend.

20 Essen für das Team der Fieberambulanz und Lagezentrum

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Eine gelungene Überraschung bereitete die Firma Hollyfood Food Manufaktur dem Team in der Neuwieder Fieberambulanz und dem Lagezentrum. Sie spendete 20 Fertigmenüs von Rheinmenue. Landrat Achim Hallerbach und Kreisfeuerwehrinspekteur Holger Kurz nahmen die Spende stellvertretend von Geschäftsführer Alexander Klimetzki (alle vordere Reihe v.r.n.l.) entgegen. „Ich danke Alexander Klimetzki und Lukas Honnef sowie dem Team der Firma Hollyfood aus Bad Hönningen für die großzügige Spende. Es beeindruckend wie viele Unternehmen in den vergangenen Wochen bereits die Arbeit unserer Fieberambulanz mit einer Welle der Unterstützung gewürdigt haben. Hierfür möchte ich allen ganz herzlich danken“, sagte Landrat Achim Hallerbach.

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